-
Die
vorliegende Übersetzung
betrifft ein optisches Übertragungssystem
und ein Verfahren zur Übertragung
von optischen Signalen.
-
Die
Verwendung von Glasfasern zum Senden optischer Signale, die die über eine
Entfernung mitzuteilenden Informationen tragen, ist in der neuen Telekommunikationstechnik
bekannt.
-
Die
längs einer
Faser gesendeten optischen Signale werden gedämpft, so daß es notwendig sein kann, den
Signalleistungspegel vom Leitungsende nahe der Sendestation mittels
eines Leistungsverstärkers
(Booster) zu verstärken.
-
Ein
Vorverstärker
ist in der Regel am Leitungsende nahe der Empfangsstation vorhanden,
um den Leistungspegel des Signals in einen Wertebereich zu bringen,
der für
die Empfangsausrüstungen geeignet
ist.
-
Es
sind optische Verstärker
auf der Basis der Eigenschaften eines Fluoreszenzdotanden, zum Beispiel
Erbium, bekannt, welcher, wenn er entsprechend durch die Anwendung
von Pumplichtenergie angeregt wurde, eine hohe Emission in dem Wellenband
erzeugt, das der Mindestdämpfung
der Quarzglasfasern entspricht.
-
Faseroptische
Verstärker,
zum Beispiel erbiumdotierte Lichtwellenleiterverstärker, sind
zum Beispiel aus der Patentanmeldung
EP
677.902 bekannt.
-
Um
die Länge
der Übertragungsleitung
zu erhöhen,
ist die Verwendung von optischen Leitungsverstärkern bekannt, die an vorgegebenen
Orten längs
der Leitung angeschlossen sind, um periodisch die Leistung der übertragenen
Signale zu erhöhen.
-
Die
Länge der
Glasfaserabschnitte zwischen dem Leistungsverstärker und dem Vorverstärker in dem
Fall von Übertragungsleitungen
ohne Zwischenverstärker
oder die Länge
der Faserabschnitte zwischen aufeinanderfolgenden Leitungsverstärkern in dem
Fall von Leitungen mit Leitungsverstärkern ist durch die verfügbare optische
Leistung an dem Eingang des Abschnittes begrenzt.
-
Der
Patentanmelder ist an das Problem der Übertragung von Signalen in
optischen Übertragungssystemen
mit mittleren oder langen Abschnitten, zum Beispiel denen mit einer
Länge von
zwischen 100 und 1.000 km und vorzugsweise mit einer Länge von
zwischen 200 und 400 km herangegangen. Insbesondere ist der Patentanmelder
an das Problem der Übertragung
von optischen Signalen in Übertragungssystemen
herangegangen, die einen einzelnen Glasfaserabschnitt mit einer
Länge von zwischen
200 und 400 km umfassen.
-
Es
ist bekannt, daß ein
optisches Signal, das sich längs
einer Glasfaser ausbreitet, in dem Fall von hoher optischer Leistungsdichte
die induzierte Brillouin-Streuung (SBS) hervorrufen kann. Dieses
Phänomen
kann eine Störquelle
bilden, welche den korrekten Empfang des Signals an dem Ende der
Glasfaser behindern oder beeinträchtigen
kann.
-
Es
ist ebenfalls bekannt, zum Beispiel aus der US-Patentschrift 4,560,246 (Cotter) und
dem
EP 565.035 (Hitachi),
daß die
optische Schwellenleistung des Phänomens der induzierten Brillouin-Streuung
in einer Glasfaser in dem Fall des Erweiterns der Frequenzbänder durch
Phasenmodulation des sich ausbreitenden optischen Signals zunimmt.
-
Die
Bandbreitenwerte, die erforderlich sind, um die SBS zu verhindern,
können
von einem Fachmann aus den entsprechenden Leistungswerten berechnet
werden, zum Beispiel auf der Basis der Informationen in den zitierten
Patenten. Wenn die Bandbreite nicht ausreichend ist, kann diese
Bandbreite durch bekannte Verfahren vergrößert werden.
-
Das
Erweitern des Frequenzbandes ist nicht notwendig, wenn das Signal
ein ausreichend breites Band, um das Auftreten der SBS zu verhindern,
zum Beispiel zwischen 0,3 und 1,5 nm, und eine Leistung kleiner
als 30 dBm (1 W) aufweist.
-
Insbesondere
hat der Patentanmelder beobachtet, daß Signale dieses Typs durch
direkte Halbleiterlasermodulation, zum Beispiel mit digitalen Signalen
bei 2,5 Gbit/s, und deren Verstärkung
auf geeignete Leistungen, bevor sie an die Faser gesendet werden,
erhalten werden können.
In diesem Fall ist das Erweitern der Leitung dem Phänomen des "Laserchirpens" der Signalwellenlänge zuzuschreiben, das
sich auf die direkte Halbleiterlasermodulation bezieht, was eine
Schwankung der Signalwellenlänge während der
Emission der Impulse insbesondere an den ansteigenden oder abfallenden
Flanken in dem Fall eines digitalen modulierenden Signals zur Folge hat.
-
Die
JP-Patentanmeldung Nr. 4-191709 offenbart ein optisches Übertragungsverfahren,
um der Wellenlängendispersion
unter Verwendung eines Phasenkonjugationselementes in einer Position,
wo die Wellenlängendispersion
auf der Upstreamseite des Elementes gleich der Dispersion auf seiner Downstreamseite
ist, entgegenzuwirken. Es ist erwähnt, daß die direkte Modulation des
Halbleiterlasers das Wellenlängenchirpen
verursacht, so daß es möglich ist,
die optische Übertragung
durchzuführen, ohne
daß sie
durch die Wellenlängendispersion
beeinflußt
wird.
-
Es
ist bekannt, daß die
in Übertragungsleitungen
verwendeten Glasfasern die chromatische Dispersion aufweisen auf
Grund der Kombination der Charakteristika des Brechungsindexprofils
und des Materials, aus dem sie bestehen, welche sich mit der Wellenlänge des übertragenen
Signals ändert
und bei einem bestimmten Wert λ0 der Wellenlänge kompensiert wird.
-
Dieses
Phänomen
der chromatischen Dispersion besteht im Wesentlichen in der Tatsache, daß sich die
verschiedenen Farbkomponenten jedes Impulses, die jede durch ihre
eigene Wellenlänge
gekennzeichnet ist, in der Faser mit verschiedenen Geschwindigkeiten
ausbreiten.
-
Es
sind Stufenindex(SI)-Monomode-Glasfasern bekannt. Diese Fasern weisen
einen Null-Streupunkt in dem Spektralbereich um 1.300 nm herum auf
und weisen eine positive Streuung pro spezifische Wellenlänge von
ungefähr
17 bis 18 ps/(nm·km) für Signale
mit Wellenlängen
in dem Band zwischen ungefähr
1.530 nm und ungefähr
1.560 nm auf.
-
Es
sind Glasfasern mit einem verschobenen Null-Farbstreupunkt oder
DS-Fasern (dispersionsverschobene Fasern) bekannt. Die optischen
Charakteristika von DS-Fasern sind ausgelegt, so daß sie den
Null-Farbstreupunkt zu einer Wellenlänge in dem Bereich zwischen
1.500 und 1.600 nm verschieben, welcher im Allgemeinen für die Telekommunikation verwendet
wird.
-
Fasern
dieser Art sind in der ITU-T Recommendation G.653 vom März 1993
definiert, in welcher spezifiziert ist, daß die chromatische Dispersion
der Faser nominell bei einer Wellenlänge λ0 von
1.550 nm mit einer Toleranz von 50 nm bezüglich dieses Wertes kompensiert
wird.
-
DS-Fasern
sind zum Beispiel in den US-Patentschriften 4,715,679, 4,822,399
und 4,755,022 beschrieben und werden von Corning (USA) unter dem Markennamen
SMF/DSTM und von Fibre Ottiche Sud (Italien)
unter dem Markennamen SM DS auf den Markt gebracht.
-
Im
Rahmen der vorliegenden Patentanmeldung wird der Begriff "dispersionsverschobene
Faser" im Allgemeinen
eine Monomode-Glasfaser
bezeichnen, die eine relativ geringe Dispersion in dem dritten Telekommunikationsfenster
im Vergleich mit Standard-SI-Fasern aufweist, d.h. eine Faser, die eine
Null-Dispersionswellenlänge λ0 in
dem Bereich zwischen 1.450 und 1.650 nm aufweist.
-
Es
ist bekannt, daß hohe
Werte der chromatischen Dispersion zum Beispiel in dem Fall von
interkontinentalen optischen Übertragungsleitungen
mit Längen
der Größenordnung
von vielen Tausenden von Kilometern entsprechend kompensiert werden müssen, um
den korrekten Empfang der Signale zu erlauben.
-
Zum
Beispiel können
in Anwesenheit von Leitungen mit positiver Streuung Glasfasern mit
negativer Streuung des in der US-Patentschrift 5,361,319
oder der US-Patentschrift 5,448,674 oder in der Patentanmeldung
JP 1-295,207 beschriebenen Typs verwendet werden.
-
Andere
Beispiele von Zerstreuungskompensatoren sind Glasfaser-Bragg-Filter mit
variabler Teilung (gechirpt), zum Beispiel des in dem Artikel von F.
Ouellette, veröffentlicht
in Optics Letters, Vol. 12, No. 10, pp. 847–849, im Oktober 1987, oder
in der US-Patentschrift 4,953,939 beschriebenen Typs.
-
K.
M. Guild et al. beschreiben in "Unrepeated transmission
over 415 km at 2.5 Gbit/s with Raman gain and +26.5 launch", veröffentlicht
in Electronics Letters, vol. 32 (1996), p. 2087, Systemkonfigurationen
ohne Repeater, in welchen die Systemfaser einen ersten Abschnitt
von 40 km von langer λ0 dispersionsverschobener Faser aufweist,
wohingegen der restliche Abschnitt oder Abschnitte der Systemfaser aus
reiner Quarzkernfaser ist. Eine dispersionskompensierende Faser
ist nach der Übertragungsleitung und
vor dem Empfänger
angeordnet.
-
Ein Übertragungssystem
ohne Repeater ist in "529
km unrepeated transmission at 2.488 Gbit/s using dispersion compensation,
forward error correction, and remote post- und pre-amplifiers pumped
by diode-pumped Raman lasers" von
P. B. Hansen et al., veröffentlicht
in Electronics Letters, vol. 31 (1995), p. 1460, beschrieben. In
dem offenbarten System ist ein Signalpegel, der auf ein Maximum
von 26,5 dBm verstärkt
wurde, in den Anfangsfaserabschnitt eingekoppelt, der aus 74,8 km
dispersionsverschobener Faser besteht. Die restlichen Segmente der
Faser sind verlustarme Quarzkernfaser. An dem Empfangsgerät geht ein
optischer Vorverstärker
einem dispersionskompensierenden Modul voran.
-
Ein
410 km-System ohne Repeater ist in "Unrepeatered transmision at 2.5 Gbit/s
over 410 km with a single remote amplifier und dispersion compensation" von M. S. Chaudry
et al. offenbart, veröffentlicht in
Electronics Letters, vol. 30 (1994), p. 2061. Das Signal ist in
88 km verlustarmer reiner Quarzkernfaser eingekoppelt, gefolgt von
einem 234 km-Abschnitt aus
nicht-dispersionsverschobener Faser. Der abschließende Übertragungsfaserabschnitt
besteht aus 88 km reiner Quarzkernfaser. Eine dispersionskompensierende
Faser bietet Kompensation für
240 km nicht-dispersionsverschobene Faser. Die Verwendung von Standardfaser
mit Zerstreuungskompensation in dem Gerät soll von Vorteil infolge
der geringeren Übertragungsverluste
sein, die im Vergleich mit der dispersionsverschobenen Faser erreichbar
sind.
-
Jedoch
nimmt man an, daß die
Kompensation in Anwesenheit einer chromatischen Dispersion von begrenztem
Ausmaß,
zum Beispiel von kleiner als 1.500 ps/nm, nicht notwendig ist, wie
zum Beispiel die, welche sich in SI-Faserabschnitten mit einer Länge von
kleiner als ungefähr
80 km oder in DS-Faserabschnitten
mit einer Länge
von bis zu 1.000 km ansammelt.
-
Die
US-Patentschrift 5,355,240 (Prigent et al.) beschreibt das Implementieren
einer Lichtwellenleiterverbindung, wenn die Übertragung von Informationen über die
Verbindung abhängig
von nichtlinearen Effekten in dem Maße ist, daß die Korrektur eines solchen
Effektes notwendig ist. Eine Verbindung dieser Art ist in der Regel
eine Weitverkehrsverbindung wie zum Beispiel eine interkontinentale
Verbindung, welche von ungefähr
3.000 bis 10.000 km lang oder sogar länger sein kann. Die Patentschrift
gibt an, daß die
beschriebene Erfindung für
kürzere
Verbindungen anwendbar sein kann, wenn sie eine hohe mittlere optische
Nennleistung aufweisen. Die Korrekturmaßnahmen zum Begrenzen der nachteiligen
Folgen der chromatischen Dispersion und/oder der nichtlinearen Effekte
umfassen an dem Ausgang der Übertragungsleitung
einen Zerstreuungskompensator, der angepaßt ist, um die Dispersion in
der entgegengesetzten Richtung und von geringerem Absolutwert als
die Leitungsdispersion anzuwenden.
-
Die
US-Patentschrift 5,343,322 (Pirio et al.) beschreibt ein System
für die Übertragung
des digitalen Signals durch Glasfasern über sehr große Entfernung,
mit Zerstreuungskompensation beim Empfang. Die Sendestation und
die Empfangsstation sind durch eine Monomode-Glasfaser mit negativer
chromatischer Dispersion auf der Betriebswellenlänge des Systems verbunden,
das eine Länge
von mindestens ein Tausend Kilometer aufweist. Die Empfangsstation
umfaßt
eine Vorrichtung, um die Verzerrungen infolge der nichtlinearen
Effekte und der durch die Übertragungsleitung
eingebrachten Dispersion zu kompensieren. Die Patentschrift gibt
an, daß der
nichtlineare Effekt in dem gewöhnlichen
Einsatzgebiet der optischen Systeme vernachlässigbar ist, aber nicht vernachlässigbar
für sehr
hohe Leistungswerte (der Größenordnung
von 1 W) oder für
sehr große
Ausbreitungsentfernungen bei vernünftigen Leistungspegeln (einige
Tausend Kilometer in einem periodischen Verstärkungssystem) wird. Die zitierte Patentschrift
gibt ebenfalls an, daß er
in der Nahverkehrsübertragung,
da die mittlere angeschlossene optische Leistung in der Berechnung
der Verzerrungskompensation nicht ins Spiel kommt, vorteilhaft erhöht werden
kann, um das Signal/Rausch-Verhältnis
zu erhöhen
und folglich die Bitfehlerrate (BER) zu verringern.
-
Der
Patentanmelder hat beobachtet, daß entgegen dem, was im Stand
der Technik offenbart ist, Probleme der Leistungsverzerrung bei
Leistungen von kleiner als 1 W auftreten, zum Beispiel sogar bei
Leistungen von mehr als 18 dBm pro Kanal in mittelkurzen optischen
Leitungen, zum Beispiel mit Längen
von kleiner als 1.000 km, aber mit einer mittellangen Länge der
Abschnitte, wie vorher angegeben wurde.
-
Der
Patentanmelder hat festgestellt, daß diese Verzerrungsprobleme
in hohem Maße
durch Kompensieren der Signaldispersion in einem Abschnitt des Kommunikationssystems
begrenzt werden können,
der zwischen dem Ende des Abschnittes (vorzugsweise der Ausgang
des optischen Vorverstärkers)
und dem Eingang der optischen Empfangsstationen liegt. Insbesondere
hat der Patentanmelder festgestellt, daß die Signalverzerrung durch
Kompensieren der Dispersion, die durch die Signale längs der
Leitung angesammelt wurde, mit einer Dispersion von entgegengesetztem
Vorzeichen zu der angesammelten Dispersion und größer als
sie im Absolutwert begrenzt werden kann.
-
In
einem ersten Gesichtspunkt betrifft die vorliegende Erfindung ein
optisches Übertragungssystem,
umfassend:
- – eine Sendestation, die fähig ist,
ein optisches Signal zu emittieren, das eine Leistung von zwischen
18 und 30 dBm aufweist;
- – eine
Glasfaser-Übertragungsleitung,
die fähig ist,
das optische Signal zu übertragen,
umfassend die dispersionsverschobene Faser mit einer Länge von
zwischen 100 km und 1.000 km;
- – eine
optische Empfangsstation, die fähig
ist, das optische Signal zu empfangen, und
- – einen
chromatischen Dispersions-Überkompensator
zwischen der Übertragungsleitung
und dem optischen Empfänger.
-
Vorzugsweise
weist die Glasfaser-Übertragungsleitung
eine Länge
von zwischen 200 und 400 km auf.
-
Vorzugsweise
weist das Signale eine Leistung von zwischen 19 und 23 dBm auf.
-
Vorzugsweise
weist das Signal eine Bandbreite von zwischen 0,3 und 1,5 nm auf;
mehr vorzugsweise ist sie zwischen 0,3 und 1,0 nm, und noch mehr
vorzugsweise ist sie zwischen 0,3 und 0,6 nm.
-
In
einer speziellen Ausführungsform
ist die Sendestation fähig,
mindestens ein zweites optisches Signal auf einer Wellenlänge zu übertragen, die
von der Wellenlänge
des ersten Signals verschieden ist, wobei das zweite Signal eine
Leistung von zwischen 18 und 30 dBm aufweist.
-
Vorzugsweise
umfaßt
die Übertragungsleitung
einen optischen Verstärker,
zum Beispiel einen erbiumdotierten Faserverstärker. Vorzugsweise weist das
Signal eine Wellenlänge
in dem Band 1.530 bis 1.560 nm auf. Vorzugsweise umfaßt die Sendestation
eine Direktmodulations-Laserquelle, und/oder einen optischen Leistungsverstärker.
-
In
einem zweiten Gesichtspunkt betrifft die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zum Übertragen optischer
Signale, umfassend die folgenden Stufen:
-
- – Erzeugen
eines optischen Signals, das eine Leistung von zwischen 18 und 30
dBm aufweist;
- – Übertragen
des optischen Signals längs
einer Glasfaser-Übertragungsleitung,
umfassend die dispersionsverschobene Glasfaser mit einer Länge von
zwischen 100 und 1.000 km, die in dem Signal eine chromatische Dispersion
von weniger als 1.500 ps/nm infolge der Übertragung in dem Abschnitt
verursacht;
- – Verstärken des
Signals;
- – Empfangen
des Signals, und
- – Kompensieren
der chromatischen Dispersion des Signals.
-
Die
Stufe des Kompensierens der chromatischen Dispersion umfaßt das Anwenden
auf das Signal einer chromatischen Dispersion von entgegengesetztem
Wert und größer im Absolutwert
als die chromatische Dispersion, welcher das Signal ausgesetzt ist.
-
Weitere
Informationen können
aus der folgenden Beschreibung mit Verweis auf die beigefügten Zeichnungen
erhalten werden, welche zeigen:
-
in 1a – ein Schema
eines optischen Übertragungssystems;
-
in 1b – ein Schema
eines optischen Leistungsverstärkers
(Booster);
-
in 2 – ein Kurvenbild
der Ausgangsleistung als eine Funktion der Wellenlänge eines
Leistungsverstärkers,
der für
die Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet ist;
-
in 3 – ein Kurvenbild
der Bitfehlerrate als eine Funktion der Leistung an dem Vorverstärker für ein optisches
Kommunikationssystem mit der Änderung
der Zerstreuungskompensation, in einem ersten experimentellen Versuch;
-
in 4 – ein Kurvenbild
der Bitfehlerrate als eine Funktion der Leistung an dem Vorverstärker für ein optisches
Kommunikationssystem mit der Änderung
der Signalbandbreite in einem ersten experimentellen Versuch;
-
in 5 – ein Kurvenbild
der Bitfehlerrate als eine Funktion der Leistung an dem Vorverstärker für ein optisches
Kommunikationssystem mit der Änderung
der Signalbandbreite, in einem zweiten experimentellen Versuch.
-
Mit
Verweis auf 1a, welche ein Blockdiagramm
eines Glasfaser-Übertragungssystems
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, umfaßt
eine Sendestation 104 Quellen von optischen Signalen, die
fähig sind,
entsprechende Übertragungssignale zu
emittieren. Die Figur zeigt zwei Quellen 101 und 102,
bei verschiedenen Wellenlängen,
und einen WDM-Koppler 103, der fähig ist, die Übertragungssignale
in einen gemeinsamen optischen Weg zu koppeln. Die Anzahl der optischen
Signalquellen kann verschieden von zwei sein, zum Beispiel größer. Der verwendete
WDM-Koppler ist für
die Anzahl der Signale und ihre Wellenlängen geeignet. Es ist auch möglich, eine
einzelne optische Signalquelle auf einer einzelnen Wellenlänge zu verwenden.
In diesem Fall kann der WDM-Koppler weggelassen werden.
-
Im
Allgemeinen bezeichnet der Begriff "WDM-Koppler" eine Vorrichtung oder ein Gerät, die/das
fähig ist,
die Eingangssignale, die verschiedene Wellenlängen aufweisen, in eine einzelne
Ausgangsfaser zu kombinieren, vorzugsweise mit minimalen Verlusten.
Beispiele solch eines Kopplers sind Interferenzfilter, geschweißte Faserkoppler,
dichroitische Spiegel und gleichartige, die gemäß den erforderlichen Funktionen
ausgewählt
wurden.
-
Die
Wellenlängen
der optischen Signale, die durch die Quellen erzeugt wurden, liegen
vorzugsweise innerhalb des Bereiches 1.530 bis 1.560 nm.
-
Die Übertragungssignale
werden durch entsprechende unabhängige
Signale moduliert, zum Beispiel digitale elektrische Signale bei
2,5 Gbit/s oder sogar bei höheren
Frequenzen, zum Beispiel 5 oder 10 Gbit/s oder sogar höher.
-
Die
optischen Signale können
durch Direktmodulation der Laser 101, 102 oder
alternativ mittels optischer Modulatoren moduliert werden. Elektrooptische
Mach-Zehnder-Modulatoren oder Elektroabsorptionsmodulatoren zum
Beispiel können
innerhalb des Anwendungsbereiches der vorliegenden Erfindung verwendet
werden.
-
Wenn
die zu übertragenden
optischen Signale durch Quellen von Signalen erzeugt werden, die ihre
eigenen Übertragungscharakteristika
aufweisen (wie zum Beispiel Wellenlänge, Bandbreite, Typ der Modulation,
Leistung), die von denen verschieden sind, die für die spezifizierte beschriebene
Verbindungsleitung spezifiziert wurden, kann die Sendestation 104 Schnittstelleneinheiten
umfassen, die in der Figur nicht gezeigt sind, die fähig sind,
die durch die Quellen 101, 102 erzeugten optischen
Signale zu empfangen, sie zu demodulieren, sie mit neuen Charakteristika
zu regenerieren, die für
das Übertragungssystem
geeignet sind, und sie an den Multiplexer 103 zu senden.
-
Die
US-Patentschrift 5,267,073 im Namen des vorliegenden Patentanmelders,
deren Beschreibung zur Bezugnahme aufgenommen wurde, beschreibt
Schnittstelleneinheiten, die insbesondere einen Sendeadapter, der
fähig ist,
ein optisches Signal an dem Eingang in eine Form umzuwandeln, die
für die
optische Übertragungsleitung
geeignet ist, und einen Empfangsadapter, der fähig ist, das gesendete Signal
in eine Form zurückzuwandeln,
die für
die Empfangseinheit geeignet ist, umfassen.
-
Zur
Verwendung in dem System gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der Sendeadapter als die das Ausgangssignal generierende
Quelle einen Direktmodulationslaser oder externen Modulationslaser
umfassen.
-
Die
durch die Sendestation 104 erzeugten Übertragungssignale werden an
einen Leistungsverstärker
(Booster) 105 bereitgestellt, welcher anschließend beschrieben
wird. Dieser Leistungsverstärker
weist vorzugsweise eine optische Gesamtausgangsleistung von mehr
als ungefähr
18 dBm auf.
-
Die
verstärkten
Signale werden an den Eingang einer Glasfaserleitung 106,
zum Beispiel eine des DS-Typs, bereitgestellt.
-
Ein
optischer Vorverstärker 107 ist
an dem Ende der Glasfaserleitung 106 angeschlossen. Ein Vorverstärker, der
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet ist, ist zum
Beispiel der Typ RPA/C-MW, der vom Patentanmelder produziert wird.
-
Im
Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung bezeichnet der Begriff "Vorverstärker" einen Verstärker, der
dafür bestimmt
ist, die Verluste des Endabschnittes der optischen Leitung auf solch
eine Weise zu kompensieren, daß das
Signal, das in den Empfänger
eintritt, einen Leistungspegel aufweist, der für die Empfindlichkeit der Vorrichtung
geeignet ist.
-
Der
Vorverstärker
kann ebenfalls günstig
die Funktion des Begrenzens des dynamischen Bereiches der Signale
durch Verringern der Schwankung des Leistungspegels der Signale
an dem Empfängereingang
hinsichtlich der Schwankung des Leistungspegels der Signale aufweisen,
die von der Übertragungsleitung
ankommen.
-
Die
Länge der
Glasfaserleitung 106 ist vorzugsweise größer als
100 km. Vorzugsweise kann die Leitung eine Länge von kleiner als 1.000 km
aufweisen und mehr vorzugsweise ist sie kleiner als 400 km.
-
Wenn
die verfügbare
optische Leistung an dem Ausgang des Leistungsverstärkers 105 unzureichend
ist, um die gesamte Länge
der Leitung abzudecken, können
optische Leitungsverstärker
längs der
Leitung vorgesehen werden. Die Länge
jedes Abschnittes zwischen zwei Verstärkern ist durch die an dem
Eingang des Abschnittes verfügbare
Leistung und durch den minimalen annehmbaren Signalpegel an seinen
Enden begrenzt. Mit einer optischen Leistung pro Kanal von 20 dBm
zum Beispiel ist es möglich,
einen einzelnen Abschnitt mit einer Gesamtdämpfung von 58 dB mit einer
garantierten Eingangsleistung an dem Vorverstärker von –38 dBm pro Kanal abzudecken,
was als ausreichend angesehen wird, das optische Signal auf eine
für den
optischen Empfänger
geeignete Leistung zu bringen, auf solch eine Weise, um eine Fehlerrate
(BER oder Bitfehlerrate) von kleiner als 10–12 zu
erhalten.
-
Diese
Gesamtdämpfung
von 58 dB entspricht einer Länge
von ungefähr
250 km, die die typische Dämpfung
der Glasfasern in dem Band um 1.550 nm herum (ungefähr 0,21
dB/km) und die notwendigen Systemreserven in Betracht zieht, um
zusätzliche
Verluste infolge zum Beispiel der Alterung der Faser, der optischen
Anschlüsse
und der Verkabelung zu berücksichtigen.
-
Die
optischen Signale an dem Ausgang des Vorverstärkers 107 werden an
einen Zerstreuungskompensator 115 bereitgestellt, welcher
fähig ist,
den sich in ihm ausbreitenden Übertragungssignalen
einen vorgegebenen Wert der chromatischen Dispersion zu verleihen.
In dem folgenden Text wird der Kürze
wegen die chromatische Dispersion als "Dispersion" bezeichnet.
-
Dieser
Dispersionswert des Kompensators 115 ist nicht nur von
der Dispersion der Glasfaserleitung 106 abhängig, sondern
auch von den Betriebsparametern des Übertragungssystems, wie zum Beispiel
der optischen Leistung pro Kanal, der Bandbreite der Sendekanäle und der
Anzahl der Faserabschnitte zwischen den Verstärkern, und wird experimentell
auf solch eine Weise bestimmt, daß die Fehlerrate möglichst
gering gehalten wird.
-
Im
Allgemeinen ist dieser Dispersionswert von entgegengesetztem Vorzeichen
zu dem Wert der Dispersion, die längs der Glasfaserleitung angesammelt
wurde, aber sie ist ihr nicht im Absolutwert gleich.
-
In
einem Beispiel besteht in Anwesenheit einer Leitung, die mit DS-Fasern
hergestellt ist, die eine Null-Dispersionswellenlänge größer als
die der Nutzsignale aufweisen, der Zerstreuungskompensator aus einem
Abschnitt aus SI-Faser von einer passend ausgewählten Länge. Wie vorher angegeben ist,
weisen die SI-Fasern eine positive Dispersion pro spezifische Wellenlänge von
ungefähr
17 bis 18 ps/(nm km) für
Signale mit Wellenlängen
auf, die innerhalb des Bandes zwischen ungefähr 1.530 nm und ungefähr 1.560
nm liegen.
-
Wenn
die durch den Zerstreuungskompensator 115 geforderte Dispersion
negativ ist, ist es auch möglich,
Glasfasern mit negativer Dispersion des in den US-Patentschriften
5,361,319 oder 5,448,674 oder in der Patentanmeldung JP 1-295,207
beschriebenen Typs zu verwenden.
-
Andere
Beispiele von Zerstreuungskompensatoren sind gechirpte Glasfaser-Bragg-Filter,
zum Beispiel die des in dem Artikel von F. Ouellette, veröffentlicht
in Optics Letters, Vol. 12, No. 10, pp. 847–849, im Oktober 1987, oder
in der US-Patentschrift
4,953,939 beschriebenen Typs.
-
Die
optischen Signale an dem Ausgang des Zerstreuungskompensators 115 werden
an eine Empfangsstation 108 bereitgestellt, die einen WDM-Demultiplexer 109 eines
Typs, der zum Demultiplexen der Nutzsignale geeignet ist, und optische Empfänger umfaßt; die
Figur zeigt zwei optische Empfänger, 110 und 111,
für zwei
Signale bei verschiedenen Wellenlängen. Die Anzahl der Empfänger und
die Charakteristika des Demultiplexers sind gemäß der Anzahl der Signale bei
verschiedenen zu empfangenden Wellenlängen ausgewählt; der Demultiplexer kann
in dem Fall eines Nutzsignals auf einer einzelnen Wellenlänge weggelassen
werden.
-
Der
Demultiplexer 109 wählt
die Signale gemäß der Wellenlänge aus
und sendet jedes Signal an einen entsprechenden Empfänger 110 oder 111.
-
Es
können
Filter mit einer geeigneten Bandbreite durch bekannte Verfahren
zwischen dem Demultiplexer und den Empfängern angeschlossen sein. Außerdem oder
alternativ kann das Filtern von einzelnen Kanälen durch den Demultiplexer
oder durch die Eingangsstufe des optischen Empfängers durchgeführt werden.
-
1b ist
ein Blockdiagramm eines optischen Leistungsverstärkers, der zur Verwendung in der
vorliegenden Erfindung geeignet ist und in der Patentanmeldung EP97109212
im Namen des vorliegenden Patentanmelders beschrieben ist.
-
Dieser
Verstärker
umfaßt
einen Eingang 1, der fähig
ist, optische Signale zu empfangen, die an einem optischen Isolator 2 angeschlossen
sind. Die durch eine Einfachwellenlängenquelle oder durch eine
oder mehr Mehrfachwellenlängenquellen
erzeugten optischen Signale weisen vorzugsweise eine Wellenlänge innerhalb
des Bandes 1.530 bis 1.560 nm auf.
-
Nach
dem optischen Isolator 2 werden die Signale auf den ersten
Eingang eines Kopplers 6 geführt.
-
Ein
Pumpsignal auf einer ersten Wellenlänge, das durch einen Pumplaser 3 bereitgestellt
wurde, ist mittels eines Kopplers 5 an ein Pumpsignal auf einer
zweiten Wellenlänge
gekoppelt, die durch einen Pumplaser 4 bereitgestellt wurde.
Die Wellenlänge des
Pumplasers 3 beträgt
zum Beispiel zwischen 960 und 980 nm. Die Wellenlänge des
Pumplasers 4 beträgt
zum Beispiel zwischen 980 und 1.000 nm. Der Koppler 5 ist
vorzugsweise ein WDM-Koppler.
-
Die
zwei gekoppelten Pumpsignale an dem Ausgang des Kopplers 5 werden
an einen zweiten Eingang des Kopplers 6 bereitgestellt.
Die optischen Signale und die zwei gekoppelten Pumpsignale, die an
den ersten und zweiten Eingang des Kopplers 6 entsprechend
bereitgestellt wurden, sind vorzugsweise in einem gemeinsamen Ausbreitungsmodus gekoppelt.
-
Die
optischen Signale an dem Ausgang des Kopplers 6 werden
an einen Eingang einer ersten Glasfaser bereitgestellt, die mit
einem Seltenerdmetall 7 dotiert ist.
-
Die
optischen Signale an dem Ausgang der Glasfaser 7 werden
an einen optischen Isolator 8 und anschließend an
einen Eingang einer zweiten Glasfaser bereitgestellt, der mit einem
Seltenerdmetall 9 dotiert ist.
-
Die
Glasfasern 7 und 9 sind vorzugsweise Quarzglasfasern
und enthalten vorzugsweise Erbium als den Seltenerdmetall-Dotanden. Aluminium,
Germanium, Phosphor und Fluor oder andere Dotanden, die fähig sind,
die Verstärkungscharakteristika
des Systems günstig
zu beeinflussen, können
vorteilhaft als sekundäre
Dotanden verwendet werden.
-
Nach
der Glasfaser 9 werden die optischen Signale an den ersten
Eingang eines Kopplers 13 bereitgestellt.
-
Ein
Pumpsignal auf einer dritten Wellenlänge, das durch einen Pumplaser 10 bereitgestellt
wurde, wird mittels eines Kopplers 12 an ein Pumpsignal auf
einer vierten Wellenlänge
gekoppelt, die durch einen Pumplaser 11 bereitgestellt
wurde. Die Wellenlänge
des Pumplasers 10 beträgt
zum Beispiel zwischen 1.450 und 1.480 nm. Die Wellenlänge des Pumplasers 11 beträgt zum Beispiel
zwischen 1.480 und 1.500 nm. Der Koppler 12 ist vorzugsweise
ein WDM-Koppler.
-
Die
zwei gekoppelten Pumpsignale an dem Ausgang des Kopplers 12 werden
an einen zweiten Eingang des Kopplers 13 bereitgestellt.
Die zwei gekoppelten Pumpsignale, die an den zweiten Eingang des
Kopplers 13 bereitgestellt wurden, sind vorzugsweise in
einem Gegenausbreitungsmodus hinsichtlich der optischen Signale
gekoppelt, die an den ersten Eingang des Kopplers 13 bereitgestellt
wurden.
-
Die
optischen Signale an dem Ausgang des Kopplers 13 werden
vorzugsweise an einen optischen Isolator 14 und von dort
an einen Ausgang 15 bereitgestellt.
-
Die
optischen Isolatoren 2, 8 und 14 begrenzen
die Effekte von optischen Reflexionen und Rückstreuung, ermöglichen,
daß der
Verstärker
stabil arbeitet.
-
Insbesondere
verhindert der zwischen den zwei Verstärkerstufen angeordnete optische
Isolator 8, daß Licht
von der zweiten Glasfaser, die mit einem Seltenerdmetall (insbesondere
die Restpumpstrahlung und die spontane Gegenausbreitungsemission von
der zweiten Stufe) dotiert ist, an die erste Glasfaser bereitgestellt
wird, die mit einem Seltenerdmetall dotiert ist.
-
Außerdem verhindert
infolge seiner hohen Dämpfung
in dem ersten Pumpwellenband zwischen 960 und 1.000 nm der optische
Isolator 8, daß das Restpumplicht
von der ersten Stufe die zweite Glasfaser erreicht, die mit einem
Seltenerdmetall dotiert ist. Auf diese Weise werden die Pumpsignale
gegeneinander isoliert und jedes wird an einen entsprechenden Verstärker oder
Verstärkerstufe
gekoppelt, so daß die
Phänomene
der Wechselwirkung im Wesentlichen verhindert werden.
-
Die
zwei Koppler 5 und 12 sind auf solch eine Weise
ausgewählt,
daß sie
die Emissionswellenlängen
der zwei entsprechend zu koppelnden Pumplaser 3, 4 und 10, 11 ermöglichen.
-
Insbesondere
die Emissionswellenlänge
jedes Paares der Pumplaser 3, 4 und 10, 11 muß bezüglich der
optimalen Pumpwellenlänge
{980 nm und 1.480 nm) etwas verschoben sein. Diese Verschiebung
muß groß genug
sein, um Interferenz und Übersprechen
zwischen den Pumpen, verursacht durch die Koppler 5 und 12,
und die folgenden Leistungsverluste zu vermeiden.
-
Diese
Verschiebung ist jedoch durch die Breite des Pumpbandes auf solch
eine Weise begrenzt, um einen hohen Pumpwirkungsgrad in der aktiven
Faser sicherzustellen.
-
Eine
Verstärkerstufe
umfaßt
ein Pumpsystem, umfassend mindestens eine Pumpquelle, welche ein
Pumpsignal bereitstellt, einen Koppler, der fähig ist, das Pumpsignal mit
einem optischen Signal zu kombinieren, und eine dotierte Glasfaser,
an welche die kombinierten Signale gekoppelt werden.
-
Ein
Leistungsverstärker
umfaßt
zwei Verstärkerstufen,
die miteinander mittels eines optischen Isolators 8 verbunden
sind. Er umfaßt
vorzugsweise einen optischen Isolator 14 an dem Ausgang
der zweiten Stufe. Er umfaßt
vorzugsweise einen optischen Isolator 2 an dem Eingang
der ersten Stufe.
-
Mit
Verweis auf das Blockdiagramm in 1b wird
nun ein Beispiel eines durch den Patentanmelder konstruierten Verstärkers 105 beschrieben.
-
Ein
Koppler 6, der für
diese Erfindung geeignet ist, ist ein WDM-Koppler, der auf einer
Wellenlänge
von 980/1.550 nm arbeitet, Typ SWDMCPRAPSA10, auf den Markt gebracht
durch E-TEK.
-
Der
Pumplaser 3 ist ein Lasermodul mit stabilisierter Wellenlänge (Laser
mit Bragg-Gittern in der Faser), der auf einer Wellenlänge von
ungefähr
975 nm arbeitet, auf den Markt gebracht durch das Unternehmen SDL,
Typ SDLO-2100-CN. Dieser Pumplaser 3 weist ein sehr schmales
Emissionsband von ungefähr
3 nm auf, was auf die Fasernetze zurückzuführen ist, die in der mit dem
Laser verbundenen Ausgangsfaser angeordnet sind.
-
Der
Pumplaser 4 ist ein Lasermodul mit stabilisierter Wellenlänge (Laser
mit Bragg-Gittern in der Faser), der auf einer Wellenlänge von
ungefähr
986 nm arbeitet, auf den Markt gebracht durch das Unternehmen SDL,
Typ SDLO-2100-CJ. Dieser Pumplaser 4 weist ein sehr schmales
Emissionsband von ungefähr
3 nm, was auf die Fasernetze zurückzuführen ist,
die in der mit dem Laser verbundenen Ausgangsfaser angeordnet sind.
-
Durch
die Verwendung der Pumplaser, welche die Fasernetze nutzen, ist
es möglich,
die Größe der Abweichung
der zwei Emissionswellenlängen
der zwei gekoppelten Pumplaser infolge des schmalen Emissionsbandes
jedes Pumplasers zu verringern.
-
Durch
die Verwendung eines Pumplasers mit einem schmalen Emissionsband
ist es möglich,
den Pumpwirkungsgrad zu erhöhen,
so daß die
zwei Wellenlängen
sehr dicht zueinander sein können,
durch einige Nanometer getrennt sind, ohne eine Gefahr der Interferenz
zwischen den Pumplasern.
-
Außerdem verringert
die Nähe
der Pumplaserwellenlängen
zu dem Bereich größeren Wirkungsgrades
die Rauschzahl des Verstärkers.
Der Grund dafür
ist die Reduzierung der spontanen Emission durch die angeregten
Bänder.
-
Der
Koppler 5 ist ein WDM-Koppler, der auf einer Wellenlänge von
970/990 nm arbeitet, auf den Markt gebracht durch JDS, Typ WD0909.
-
Die
Glasfasern 7 und 9 werden durch den Patentanmelder
produziert.
-
In
dem Beispiel sind die Fasern 7 und 9 Quarzfasern
mit der folgenden Kernzusammensetzung, ausgedrückt bezüglich des Quarzes:
Er2O3 = 600 ppm, Al2O3 = 0,5 Mol-%,
GeO2 = 7 Mol-%.
-
Diese
Fasern weisen eine numerische Apertur von 0,195 und eine Grenzwellenlänge von
zwischen 900 und 980 nm auf. Die Länge der Fasern beträgt ungefähr 13 m
für die
Faser 7 und 19 m für
die Faser 9.
-
Der
Pumplaser 10 ist ein Fabry-Perot-Laser mit einer zentralen
Emissionswellenlänge
von ungefähr
1.460 nm, auf den Markt gebracht durch FURUKAWA, Typ FOL1402PAZ-P1.
Ein Lasermodul mit Fasernetz, auf den Markt gebracht durch SUMITOMO,
Typ SLA5620-XA/PR1,
kann ebenfalls vorteilhaft verwendet werden.
-
Der
Pumplaser 11 ist ein Fabry-Perot-Laser mit einer zentralen
Emissionswellenlänge
von ungefähr
1.485 nm, auf den Markt gebracht durch FURUKAWA, Typ FOL1402PAZ-P2.
Ein Lasermodul mit Fasernetz, auf den Markt gebracht durch SUMITOMO,
Typ SLA5620-XB/PR1,
kann ebenfalls vorteilhaft verwendet werden.
-
Der
Koppler 12 ist ein WDM-Koppler, der bei 1.460/1.550 nm
arbeitet, auf den Markt gebracht durch JDS, Typ WD1414A-A30.
-
Der
Koppler 13 ist ein WDM-Koppler, der bei 1.475/1.550 nm
arbeitet, auf den Markt gebracht durch JDS, Typ WD1415A-A30.
-
Die
Isolatoren 2, 8, 14 werden durch E-TEK, Typ
PIF12PR344100, auf den Markt gebracht.
-
Ein
Signal auf einer Wellenlänge
innerhalb des Bereiches 1.530 bis 1.560 nm wird an den Eingang 1 des
Verstärkers 105 bereitgestellt.
-
Die
Pumplaser 3 und 4, beide gespeist mit einem Strom
von ungefähr
200 mA, liefern jeder eine optische Ausgangsleistung von ungefähr 120 mW. Eine
Leistung von ungefähr
220 mW ist an dem Ausgang des Kopplers 5 verfügbar.
-
Die
Pumplaser 10 und 11, beide gespeist mit einem
Strom von ungefähr
650 mA, liefern jeder eine optische Ausgangsleistung von ungefähr 160 mW. Eine
Leistung von ungefähr
280 mW ist an dem Ausgang des Kopplers 12 verfügbar.
-
2 zeigt
die Ausgangsleistung des Verstärkers 105 als
eine Funktion der Wellenlänge
des Eingangssignals von 1.535 nm bis 1.560 nm. Mit einer Eingangsleistung
von +2 dBm wird eine Ausgangsleistung von zwischen 23,2 und 23,6
dBm erhalten.
-
Ein
Beispiel einer Ausführungsform
eines optischen Kommunikationssystems des beschriebenen Typs wird
nun mit Verweis auf 1a beschrieben.
-
In
diesem Beispiel werden zwei optische Signalquellen 101, 102,
hergestellt von QUANTE, verwendet und umfassen Direktmodulationslaser,
die bei 2,5 Gbit/s arbeiten, für
Wellenlängen
innerhalb des Bereiches 1.530 bis 1.540 nm, zum Beispiel ungefähr 1.535
nm und ungefähr
1.537 nm.
-
Das
auf diese Weise für
die zwei Kanäle
erhaltene Übertragungsband
kommt dem eines einzelnen Kanals für 5 Gbit/s gleich.
-
Durch
Modifizieren des Modulationsgrades der Signale ist es möglich, die
Bandbreite der emittierten optischen Signale zu verändern, zum
Beispiel über
einen Bereich von ungefähr
0,3 bis 1,0 nm.
-
Die
Gesamtausgangsleistung des Leistungsverstärkers 105 beträgt zwischen
ungefähr
22 und 23 dBm (entsprechend einer Leistung pro Kanal zwischen ungefähr 19 und
20 dBm), zum Beispiel ungefähr
22,5 dBm (entsprechend einer Leistung pro Kanal von ungefähr 19,5
dBm).
-
Die
Länge der
Glasfaser 106 beträgt
zwischen 200 und 250 km.
-
In
dem Beispiel werden DS-Fasern mit einer durchschnittlichen Null-Dispersionswellenlänge λ0 größer als
1.540 nm, zum Beispiel ungefähr
1.555 nm, verwendet.
-
Die
mittlere Dispersion auf den Signalwellenlängen ist folglich negativ.
Zum Beispiel beträgt
der Gesamtwert der Dispersion längs
der Glasfaserleitung 106 ungefähr –350 ps/nm.
-
Der
Zerstreuungskompensator ist aus einem SI-Faserabschnitt mit einer
Länge von
zwischen ungefähr
20 und 40 km, und vorzugsweise zwischen ungefähr 20 und 30 km, hergestellt.
-
In
dem Beispiel beträgt
die durch den Zerstreuungskompensator 115 verliehene Dispersion ungefähr zwischen
+300 ps/nm und +700 ps/nm.
-
Die
optischen Empfänger 110, 111 sind
Empfänger,
die die SDH- oder
SONET-Spezifikationen für eine
Modulationsrate von 2,5 Gbit/s erfüllen.
-
In
einem ersten Experiment war nur eine von zwei Signalquellen eingeschaltet,
bei der Nennwellenlänge
von 1.535 nm, die andere Quelle ist ausgeschaltet. Die Bandbreite
des optischen Signals, gemessen bei –20 dB vom Peak, betrug 0,36
nm. Unter diesen Bedingungen wurde die an dem Ausgang des Leistungsverstärkers verfügbare optische
Leistung für
einen Einfachkanal verwendet und betrug ungefähr 22,6 dBm.
-
Die
Länge der
in der Leitung 106 verwendeten Faser betrug 240 km. Ein
festes Dämpfungsglied 13
dB und ein veränderliches
Dämpfungsglied
wurden entsprechend zwischen der Leitung 106 und dem Vorverstärker 107 angeschlossen,
um die zusätzlichen
Leitungsverluste infolge der Alterung, der optischen Anschlüsse, der
Verdrahtung usw. zu modellieren und zu ermöglichen, daß sich die Leistung an dem
Vorverstärkereingang ändern läßt.
-
Während des
Experimentes wurde der Empfänger
durch einen Spektralanalysator, um die Spektraleigenschaften des
Signals zu messen, und anschließend
durch ein Gerät
zum Messen der Bitfehlerrate (BER) ersetzt.
-
Die
Größe der Dispersion
des Kompensators 115 wurde verändert, unter Verwendung der
Abschnitte der SI-Faser mit Längen,
die zwischen 0 und 50 km variierten, in Schritten von 10 km, und
in jedem Fall wurde die BER an dem Empfänger als eine Funktion der
Leistung an dem Eingang des Vorverstärkers 107 gemessen.
Die Leistung an dem Eingang des Vorverstärkers wurde durch Anschließen eines
optischen Teilers vor dem Vorverstärker gemessen.
-
Die
Ergebnisse des Experimentes sind in 3 dargestellt.
-
Die
Kurve 390 betrifft einen Vorversuch, in welchem der Sender
und der Empfänger
miteinander mittels eines 20 km-Abschnittes aus SI-Faser, in Abwesenheit
der optischen Leitung 106, verbunden wurden. Die niedrige
Fehlerrate und der normale Anstieg der BER-Kurve zeigen, daß keine
Verzerrungen durch den Sender, den Empfänger oder den Abschnitt der
SI-Faser vorhanden waren.
-
Die
restlichen Kurven betreffen Messungen, die an dem System gemacht
wurden, wie vorher beschrieben ist. Die Kurve 300 entspricht
der Abwesenheit von Zerstreuungskompensation (0 km der SI-Faser);
sie weist hohe Fehlerraten auf und weist ebenfalls eine Abflachung
für die
Leistung an dem Eingang des Vorverstärkers über –39 dBm auf. Ein solcher Verlauf,
welcher ein Anzeichen von Signalverzerrung ist, ist besonders ungünstig dadurch,
daß er nicht
erlaubt, die Fehlerrate durch Erhöhen der Leistung an dem Empfänger zu
verringern.
-
Die
Kurve 310 entspricht dem Fall der Zerstreuungskompensation
mittels einer SI-Faser mit einer Länge von 10 km, mit einer Dispersion
von ungefähr
170 bis 180 ps/nm. In diesem Fall ist die Dispersion der Glasfaserleitung
106 um ungefähr
170 bis 180 ps/nm unterkompensiert. Man wird beobachten, daß trotz
einer bestimmten Verbesserung die BER, auch mit einer Leistung von –37 dBm
an dem Vorverstärker,
nicht unter 10–10 absinken wird.
-
Die
besten Ergebnisse wurden mit einer SI-Faserlänge von 20 und 30 km erhalten,
die einer Dispersion des Zerstreuungskompensators von entsprechend
340 bis 360 ps/nm und 510 bis 540 ps/nm entspricht. In dem ersten
Fall (Kurve 320) wurde die Dispersion der Glasfaserleitung 106 ungefähr kompensiert,
und in dem zweiten Fall wurde sie um ungefähr 160 bis 190 ps/nm überkompensiert.
Eine BER gleich oder kleiner als 10–12 kann
in beiden Fällen
erreicht werden.
-
Man
wird beobachten, daß der
gerade Abschnitt der Kurve 320 zwischen den Werten der
Leistung an dem Vorverstärker
von –39
und –34
dBm durch Interpolation aus den verfügbaren experimentellen Daten
dargestellt ist. Der Patentanmelder nimmt an, daß die wirklichen Werte der
BER in diesem Abschnitt sogar kleiner als die in der Figur gezeigten
Werte sein können.
-
Die
Kurve 340 (40 km der SI-Faser, mit einer Dispersion von
ungefähr
680 bis 720 ps/nm) zeigt eine Verschlechterung der BER bezüglich des
vorhergehenden Falles.
-
Die
Kurve 350 (50 km der SI-Faser, mit einer Dispersion von
ungefähr
850 bis 900 ps/nm) zeigt eine weitere Verschlechterung der BER.
-
Auf
der Basis der veranschaulichten experimentellen Daten hat der Patentanmelder
in dem geprüften
Fall festgestellt, daß die
optimale Länge
der SI-Faser zwischen ungefähr
20 und 30 km, und vorzugsweise ungefähr 20 km, betrug.
-
Ein
Experiment, ähnlich
dem beschriebenen, kann von einem Fachmann durchgeführt werden,
um den optischen Wert der Zerstreuungskompensation für das spezielle
geprüfte
Kommunikationssystem zu bestimmen, der sich ändern kann, insbesondere als eine
Funktion der optischen Leistung pro Kanal, der Bandbreite und der
Wellenlänge
der optischen Signale und der Anzahl der optischen Verstärker, die längs der
Leitung vorhanden sind.
-
In
einem zweiten Experiment wurde die Bandbreite des durch den Sender
emittierten optischen Signals zwischen den Werten von ungefähr 0,32
und ungefähr
0,48 nm durch Verändern
des Modulationsgrades des Halbleiterlasers modifiziert.
-
In
diesem Experiment betrug die Ausgangsleistung des Leistungsverstärkers ungefähr 21,5 dBm.
Jedoch wurde eine Serie von Messungen, die in der Kurve 450 zusammengefaßt ist,
mit einer Ausgangsleistung des Leistungsverstärkers von ungefähr 22,6
dBm durchgeführt.
-
Wo
nicht anderes angegeben ist, waren das optische System und die experimentellen
Bedingungen des zweiten Experimentes die gleichen wie die des ersten
Experimentes.
-
In
diesem Fall wurde ebenfalls die BER mit der Veränderung bestimmter Parameter
als eine Funktion der Leistung an dem Eingang des Vorverstärkers gemessen.
-
Die
Kurve 400 ist eine Bezugskurve und betrifft den Fall einer
direkten Verbindung (Kreuzschaltung) zwischen dem Sender und dem
Empfänger,
mit einer Signalbandbreite von ungefähr 0,48 nm. Die Fehlerrate
ist in diesem Fall gering und es sind keine Abflachungen vorhanden,
die auf Signalverzerrung hindeuten.
-
Die
Kurven 410 und 420 wurden in Abwesenheit der Zerstreuungskompensationsfaser
erhalten, entsprechend mit den Signalbandbreiten von ungefähr 0,48
nm und 0,32 nm.
-
In
beiden Fällen
wurden die Ergebnisse nicht als zufriedenstellend angesehen, was
auf die hohe Fehlerrate und die Anwesenheit einer Abflachung mit Leistungen
an dem Empfänger über –38 dBm
zurückzuführen ist.
-
Die
Kurven 430, 440 und 450 wurden jedoch in
Anwesenheit eines 20 km-Abschnittes der SI-Faser erhalten, mit einer
Dispersion von ungefähr
340 bis 360 ps/nm an dem Ausgang des Vorverstärkers 106.
-
Die
Kurve 430 entspricht einer Signalbreite von ungefähr 0,48
nm.
-
Die
Kurve 440 entspricht einer Signalbreite von ungefähr 0,32
nm.
-
Die
Kurve 450 entspricht einer Signalbreite von ungefähr 0,48
nm und einer Leistung an dem Ausgang des Leistungsverstärkers 105 von
ungefähr 22,6
dBm.
-
Man
kann erkennen, daß in
der Anwesenheit eines Zerstreuungskompensators, der, wie in dem vorhergehenden
Experiment angegeben ist, optimiert wurde, das Signal den Empfänger ohne
wesentliche Verzerrung erreicht, wie durch die Abwesenheit von Abflachungen
in den Kurven 430 bis 450 angegeben ist.
-
Man
kann ebenfalls erkennen, daß die
Fehlerrate niedrigere Werte für
eine größere Bandbreite und
für eine
kleinere Leistung an dem Ausgang des Leistungsverstärkers aufweist.
-
Während eines
dritten Experimentes wurde eine zweite optische Quelle, die auf
der Wellenlänge von
ungefähr
1.537 nm arbeitet, an die Leitung gemäß der vorher angegebenen Vorgehensweise
angeschlossen.
-
Das
Spektrum des Signals an dem Ausgang des WDM-Kopplers 103 ist
in 5 gezeigt. Die an den Enden der waagerechten Skala
gezeigten Wellenlängenwerte
sind nur Näherungswerte.
Die Bandbreite der Quelle bei 1.535 nm bei –20 dB von dem Peak beträgt ungefähr 0,48
nm.
-
Ein
20 km-Abschnitt der SI-Faser wurde an den Ausgang des Vorverstärkers 107 angeschlossen.
Ein optisches Bandpaßfilter,
das auf der Wellenlänge
von 1.535 nm zentriert ist und mit einer Bandbreite von 1 nm, wurde
an den Ausgang der SI-Faser angeschlossen. Der Ausgang des Filters
wurde an ein BER-Meßgerät angeschlossen.
-
6 zeigt
die Messungen der Fehlerrate für den
Kanal bei 1.535 nm, die mit einer Veränderung der optischen Leistung
pro Kanal an dem Eingang des Vorverstärkers gemessen wurde.
-
Der
in diesem Fall verwendete Vorverstärker war der Typ RPA/MW, der
von dem Patentanmelder produziert wird.
-
Die
Kurven 610 und 620 betreffen den Fall, in dem
der Laser, der bei 1.537 arbeitet, ausgeschaltet wurde, und die
Strahlung des Lasers, der bei 1.535 arbeitet, durch den Verstärker 105 auf
eine Ausgangsleistung entsprechend von 23 dBm (Kurve 610) und
20 dBm (Kurve 620) verstärkt wurde.
-
Der
Laser, der bei der Nennwellenlänge
von 1.537 nm arbeitet, wurde dann eingeschaltet, und die BER-Messungen
wurden (Kurve 630) mit beiden in Betrieb befindlichen optischen
Quellen und mit einer optischen Gesamtleistung an dem Ausgang des
Verstärkers 105 von
ungefähr
23 dBm, die ungefähr
20 dBm pro Kanal entspricht, wiederholt. Die Ergebnisse des Experimentes
weisen darauf hin, daß es
möglich
ist, ziemlich niedrige Fehlerraten, ohne Verzerrung, sogar in Anwesenheit
mehrerer Nutzsignale auf verschiedenen Wellenlängen, zu erhalten.