DE698430C - Drehbankbett mit rohrfoermigem Bettkoerper - Google Patents

Drehbankbett mit rohrfoermigem Bettkoerper

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DE698430C
DE698430C DE1936M0136330 DEM0136330D DE698430C DE 698430 C DE698430 C DE 698430C DE 1936M0136330 DE1936M0136330 DE 1936M0136330 DE M0136330 D DEM0136330 D DE M0136330D DE 698430 C DE698430 C DE 698430C
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DE
Germany
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bed
pipe
lathe
tubular
lathe bed
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Expired
Application number
DE1936M0136330
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English (en)
Inventor
Walter Moebius
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MAGDEBURGER WERKZEUGMASCHFAB
Original Assignee
MAGDEBURGER WERKZEUGMASCHFAB
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/01—Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
    • B23Q1/015—Frames, beds, pillars
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S29/00—Metal working
    • Y10S29/101—Pan, bed, or table
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00—Turning
    • Y10T82/25—Lathe
    • Y10T82/2566—Bed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Drehbankbett mit rohrförmigem Bettkörper Die Erfindung betrifft ein Drehbankbett mit rohrförmigem Bettkörper.
  • Da -der geschlossene Rohrquerschnitt der ideale Querschnitt für Verdrehungsbeanspruchungen ist, wurde bereits vorgeschlagen,' rohrförmige Bettkörper zu verwenden. So sind unmittelbar an einem rohrförmigen, gegossenen Bettkörper die Führungsleisten in gleicher Höhe angeordnet worden. Der Nachteil, dieser Änordnung bestand jedoch darin, daß die Führungsflächen fast -tangential an dem Umfange des Rohrquerschnittes anlägen. Es wurde demzufolge nur ein kleiner Teil des Rohrquerschnittes von der Bettschlittenführung erfaßt. Dadurch ergab sich eine ungünstige Beanspruchung des Bettquerschnittes und eine verhältnismäßig schmale Bettführung. Schließlich war diese Bauweise sehr. ungünstig in bezug auf die Spanabführung, da auf der waagerechten, ununterbrochenen Bettoberfläche sämtliche Späne liegenbleiben mußten. Es wurde auch der Versuch unternommen, die. in gleicher Höhe liegenden Führungsbahnen über dem Rohr und mit diesem durch Stützen verbunden anzuordnen und in den Stützwänden Durchbrüche für den Späneabfall vorzusehen. Dadurch ergab sich aber ein großer Abstand von der Rohrachse bis zur Spindelachse und demzufolge ein großer Hebelarm der die Bank auf Verdrehung beanspruchenden Kräfte.
  • Bei feinmechanischen Drehbänken sind rohrförmige Bettkörper bereits verwendet worden, bei denen der Bettschlitten unmittelbar auf dem Bettkörper gelagert war. Bei großen Bänken ist- jedoch eine solche Ausführung schon aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich, da eine vollständige Außenbearbeitung des Bettkörpers erforderlich wäre. Außerdem würde die bei den feinmechanischen Drehbänken dieser Art vorgesehene Führung des Schlittens in einem auf der Unterseite des Bettkörpers befindlichen Schlitz die Übertragung größerer Kräfte unmöglich machen.
  • Eine Drehbank für größere Leistungen, bei der der Schlitten ebenfalls den ganz bearbeiteten Rohrkörper umgreift, die also gleichfalls die bereits erwähnten Nachteile aufweist, wurde auch schon vorgeschlagen. Bei dieser Drehbank sollten die Arbeitsachse und die Achse des rohrförmigen Bettkörpers zwecks Erzielung günstigerer Kraftverhältnisse in waagerechter Richtung gegeneinander versetzt sein.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Führungsleisten fiir@ den Bettschlitten unmittelbar an einem Rohr angeschweißt sind und daß die Führungsleiste auf der Bedienungsseite der Drehbank oberhalb der unter 30° gegen nie Waagerechte geneigten, durch die Rohrachse gehenden Ebene und die hintere Führungsleiste angenähert in der durch die Achse des Rohres gehenden waagerechten Ebene angeordnet sind.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Drehbänke mit rohrförmigem Bett. Die Entfernung von der vorderen oberen Führungsleiste bis zum Stahlangriffspunkt kann klein gehalten werden, so daß die Hebelarme der am Stahl angreifenden Kräfte klein sind: Ebenso ist der Abstand von der Rohrachse bis zur Spindelachse klein und demzufolge auch der Hebelarm der die Bank auf Verdrehung beanspruchenden Kräfte. Schließlich läßt sich die Spänabführung über die untere Führungsleiste in einfacher Weise ermöglichen.
  • Das Rohr kann durch eingezogene Längswände versteift werden. Das Innere des Rohres dient vorteilhaft als Kühlmittelbehälter, der mittels durch Siebe abgedeckter Durchbrechungen im Rohrmantel mit der am Bettrohr angeschweißten Spänefangschale in Verbindung steht.
  • Um eine gute Verbindung des Rohrkörpers mit dem Spindelstock zu gewährleisten, ist der Rohrkörper auch durch den Bereich des Spindelstockes hindurchgeführt, mit dem er durch entsprechend ausgeschnittene Wände verbunden ist.
  • Bei Drehbänken mit kastenförmigem Bettquerschnitt sind schräge Abdeckungen über den Führungsleisten als Späneschutz bereits bekannt. Beim Gegenstand der Erfindung ist die hintere Führungsleiste durch ein schräges tangential angeschweißtes Leitblech gegen Späne abgedeckt. Ein Teil des Rohrmantels und das Späneleitblech bilden daher eine geschlossene Ablauffläche für die anfallenden Späne. Um ein Ansammeln der Späne zwischen der vorderen Führungsleiste und der höchsten Stelle des rohrförmigen Bettkörpers zu vermeiden, muß an dieser Stelle eine mindestens waagerechte, möglichst aber nach hinten abfallende Spanablauffläche angeordnet sein. -In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schaubildlich dargestellt; und es bedeuten: Abb. i eine Drehbank mit einem bis zum Boden reichenden Bett, Abb. 2 einen Schnitt durch das Bett gemäß Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt durch ein Drehbankbett, das auf Untersätzen ruht, Abb.4 eine räumliche Darstellung des, Bettes.
  • Der Bettkörper besteht aus einem Rohr i, vorzugsweise handelsüblichem Stahlrohr. Die Führungsleisten 2 und 3 für den Bettschlitten 4 sind unmittelbar am Rohr i angeschweißt. Die Führungsleiste 2 auf der Bedienungsseite der Drehbank ist höher am Rohr angeordnet als- die Führungsleiste 3. Besonders vorteilhaft ist es, die Führungsleisten, wie aus Abb. 3 ersichtlich, an sich gegenüberliegenden Mantellinien des Rohres anzuschweißen. Die untere Führungsleiste 3 ist durch ein schräges, tangential am Rohr angeschweißtes Blech 5 gegen Späne abgedeckt. Die obere Führungsleiste 2 hat einen vorteilhaft prismatischen Querschnitt und liegt mit möglichst breiter Fläche auf dem Rohr auf, da sie den stärksten Druck aufzunehmen hat. Der Übergang von dem Prisma der Führungsleiste 2 zum Rohr verläuft schräg, so daß die Führungsleiste 2 im Zusammenhang mit einem Teil des Rohrmantels und dem Leitblech 5 eine schräge Fläche bildet, auf der die anfallenden Späne abgleiten.
  • Erforderlichenfalls wird das Rohr durch ein oder mehrere eingezogene Längswände 6 versteift, die an-der inneren Rohrwand voeteilhaft dort angeschweißt sind, wo außen am Rohr die Führungsleisten 2 und bzw. oder 3 verlaufen. .
  • Der Bettkörper i ruht auf den Füßen 7, dieunmittelbar unter dem Bettkörper angeordnet und mittels Abstützbleche 8 mit diesem durch Schweißen verbunden sind. Bei der großen Drehbank gemäß den Abb. i und 2 ruht der Fuß 7 unmittelbar auf dem Boden. Bei .der kleinen Drehbank gemäß Abb. 3 dagegen sind die Füße auf den Untersatz 21 ge-_ stellt. Bei einem Bettkörper mit großem Drehdurchmesser ist es vorteilhaft, auch die Spänefangschale 9 am Rohr i anzuschweißen. Das Innere des Rohres, soweit es unter dem Boden der Spänefangschale 9 liegt, dient als Behälter für das Kühlwasser io. Das Ende des Rohres an der Reitstockseite der Bank ist durch eine eingeschweißte Wand i i verschlossen. Außerdem ist eine Trennwand 12 beim Übergang des Bettes in den Spindelstock eingeschweißt. Dicht über dem Boden der Spänefangschale g sind Löcher 13 im Rohrmantel vorgesehen, durch die das Kühlwasser aus der Spänefangschale'9- in das Rohrinnere gelangt und- die durch Siebe 14 albgedeckt sind.
  • Bei Drehbänken mit kleinem Rohrdurch--messer ist der Untersatz 2 i kastenförmig ausgebildet und dient, soweit er unter dem freitragenden Teil des Bettes liegt, als Behälter für die Späne 22 und das Kühlwasser 23.
  • Zur festen Verbindung ,des Bettkörpers mit dem Spindelstock ist am Bettkörper ein aus Stahlblech geschweißterRahmen angeschweißt. Die quer zur Rohrachse liegenden Seitenwände 16 und 17 sind entsprechend dem Profil des Bettkörpers ausgeschnitten, und die Ränder der Ausschnitte sind am Bettkörper angeschweißt. Die Fläche 18 des- Rahmens dient zur Befestigung des Vorschubgetriebekastens. Auf der oberen Fläche i9 des Rahmens sitzt der Spindelkasten. Die Flächen 18 und i9 sind_fensterartig ausgeschnitten. Die Löcher 2o dienen zum Verschrauben des Spindelkastens bzw. Vorschubgetriebekastens mit dem Rahmen. - -

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Drehbankbett mit rohrförmigem Bettkörper und an diesem angeordneten Schlittenführungsleisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (2,. 3) für den Bettschlitten (4) unmittelbar am Rohr (i) angeschweißt sind und daß die Führungsleiste (2) auf der Bedienungsseite der Drehbank oberhalb. der unter 3o° gegen die Waagerechte geneigten, durch die Rohrachse gehenden Ebene und die hintere Führungsleiste (3) angenähert in der durch die Achse des Rohres gehenden waagerechten Ebene angeordnet sind.
  2. 2. Drehbankbett nach Anspruch r, . dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr @(i) durch eingezogene Längswände (6) versteift ist.
  3. 3. Drehbankbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (i) als Kühlmittelbehälterdient, der mittels durch Siebe (i4) abgedeckter Durchbrechungen (i3) mit der am Bettrohr angeschweißten Sp4nefangschale (9) in Verbindung steht.
  4. 4. Drehbankbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrkörper (i) auch durch den Bereich des Spindelstockes hindurchgeführt ist, mit dem er durch entsprechend ausgeschnittene Wände (i6, 17) verbunden ist.
  5. 5. Drehbankbett nach Ahspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Führungsleiste (3) durch ein schräges, tangential am Rohr (i) angeschweißtes Leitblech (5) gegen Späne abgedeckt ist. 6.. Drehbankbett nach Anspruch.i, dadurch gekennzeichnet, daß.zwischen der vorderen Führungsleiste (2) und der höchsten Stelle des rohrförmigen Bettkörpers (i) eine schräg nach hinten abIallende Spanablauffläche angeordnet ist.
DE1936M0136330 1936-11-15 1936-11-15 Drehbankbett mit rohrfoermigem Bettkoerper Expired DE698430C (de)

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FR857190D FR857190A (fr) 1936-11-15 1939-07-03 Banc de tour à corps tubulaire
BE435277D BE435277A (de) 1936-11-15 1939-07-05
CH211525D CH211525A (de) 1936-11-15 1939-07-06 Drehbank mit rohrförmigem Bettkörper.
GB20341/39A GB531131A (en) 1936-11-15 1939-07-12 Improvements in or relating to turning lathes
US289361A US2235079A (en) 1936-11-15 1939-08-10 Turning lathe

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CH211525A (de) 1940-09-30
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FR857190A (fr) 1940-08-31

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