DE69901077T2 - Traversiervorrichtung mit rotierenden Flügeln - Google Patents
Traversiervorrichtung mit rotierenden FlügelnInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Traversiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Eine bekannte Traversiervorrichtung wie sie in EP-A-823393, die den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, offenbart ist und Drehflügel dieser Art hat, traversiert einen Faden durch Drehen zweier Drehflügel in entgegengesetzten Richtungen längs einer Fadenführung, die eine Fadentraversierbahn bildet und die Umkehrpunkte am rechten und linken Ende hat, so daß der Faden zwischen den beiden Drehflügeln an den Umkehrpunkten transferiert werden kann.
- Bei dieser üblichen Traversiervorrichtung wird jedoch, wenn der Faden zufälligerweise auf der Zulaufseite unterbrochen wird, so daß der Faden frei wird, der zur Traversiervorrichtung führende Faden lose und wird nicht richtig zwischen den Drehflügeln am Umkehrpunkt transferiert, und in diesem Falle wird der Faden am Drehflügel über den Drehpunkt hinaus gerollt, und der freie Faden wird um den Drehkörper am Fuß des Drehflügels gewickelt. Zusätzlich muß, wenn der Faden um den Drehkörper gewickelt wird, der gewickelte Faden entfernt werden. Da jedoch der Drehkörper, der sich am Fuß des Drehflügels befindet, in einem eine Antriebsvorrichtung bildenden engen Raum liegt, kann der Faden nur entfernt werden, nachdem die Hauptteile der Traversiervorrichtung abmontiert wurden. Das Entfernen erfordert daher erheblich Zeit und Arbeit. Somit kann diese übliche Traversiervorrichtung nicht ausschließen, daß der Faden, der eingerollt wird, um den Drehkörper gewickelt wird, wenn eine Fadenunterbrechung auftritt.
- Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Traversiervorrichtung zu schaffen, die Drehflügel hat, die in zuverlässiger Weise verhindern können, daß der Faden um den Drehkörper gewickelt wird, an dem der Drehflügel montiert ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die vorliegende Erfindung gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 eine Traversiervorrichtung mit Drehflügeln, die ein Abdeckelement hat, das an einem Drehkörper vorgesehen ist, an dem der Drehflügel montiert ist.
- Die Erfahrung zeigt, daß, wenn ein Faden unterbrochen wird, der Faden, der frei wird, über die Führungsfläche in den oberen Drehflügel gerollt wird und zum Drehkörper läuft, an dem der Drehflügel montiert ist. Infolge der integralen Drehung der Drehflügel und des Drehkörpers wird das freie Ende weiter in den Drehflügel gerollt und um den Drehkörper gewickelt. Die vorliegende Erfindung ist basierend auf dem Prinzip aufgebaut, daß, wenn der Faden um ein Element gewickelt wird, das stationär bleibt, oder das mit niedriger Geschwindigkeit dreht, dieses Element als Widerstandskraft gegen den Faden wirkt, so daß verhindert wird, daß der Drehflügel den Faden einrollt. Das bedeutet, daß der vom Drehflügel eingerollte Faden, wenn der Faden unterbrochen wird, mit dem Abdeckelement in Kontakt kommt und einer Widerstandskraft ausgesetzt wird. Diese Anordnung verhindert, daß der Faden um das feste oder sich langsam drehende Abdeckelement gewickelt wird.
- Zusätzlich stellt die vorliegende Erfindung eine Traversiervorrichtung dar, bei der ein Teil der oberen Oberfläche eines oberen Drehflügels über dem unteren Ende des Abdeckelements liegen kann.
- Der vom oberen Drehflügel eingerollte Faden läuft zum Drehkörper längs der oberen Oberfläche der Seite mit der Spitze des Drehflügels. Wenn man somit den Teil der oberen Oberfläche des oberen Drehflügels über dem Abdeckelement anordnet, wird der Faden zuverlässig zum Abdeckelement geführt und gelangt nicht in eine Position getrennt vom Abdeckelement.
- Weiterhin bildet die vorliegende Erfindung eine Traversiervorrichtung, bei der ein Fadenhaken- bzw. Fadenfangelement an der Spitze des oberen Drehflügels vorgesehen sein kann.
- Wenn der Faden zufälligerweise unterbrochen wird, gleitet der Faden von der Spitze des oberen Drehflügels zum Drehkörper. Während dieser Bewegung stoppt der Faden am Fadenfangabschnitt, so daß die Spitze des Drehflügels den Faden führt, der das Abdeckelement kontaktiert. Auf diese Weise wird der Faden zuverlässig zum Abdeckelement geführt.
- Die vorliegende Erfindung schafft auch eine Traversiervorrichtung, bei der das Abdeckelement einen Fadenstopabschnitt haben kann, der vorgesehen ist, um zu verhindern, daß der Faden, der um das Abdeckelement gewickelt wird, auf den Drehkörper fällt. Der Fadenstopabschnitt verhindert, daß der Faden, der das Abdeckelement berührt, vom Abdeckelement abgleitet.
- Zusätzlich zum Abdeckelement ist eine Widerstandskraft- Beaufschlagungseinrichtung vorzugsweise zwischen der Führungsfläche und dem Abdeckelement vorgesehen, um den durch den Drehflügel von der Fadenführungsfläche zur Drehmitte des Drehflügels abgezogenen Faden mit einem Widerstand zu beaufschlagen. Die Widerstandskraft-Beaufschlagungseinrichtung unterstützt die Bildung eines Keils zwischen einem elastischen Element und der Fadenführung. Dieser Vorgang ermöglicht es dem Faden, in den Keil einzugreifen, so daß die Widerstandskraft erhöht wird.
- Wenn das Widerstandskraft-Beaufschlagungselement verwendet wird, um eine Widerstandskraft gegen den Faden auszuüben, nimmt die Anzahl der Vorgänge, bei denen der Faden zum Abdeckelement läuft, ab. Diese Ausbildung verhindert nahezu vollständig, daß der Faden um den Drehkörper gewickelt wird. In den Ansprüchen bedeutet "oben" und "unten" die obere bzw. untere Position relativ zur Fadenlaufrichtung.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung der Traversiervorrichtung mit Drehflügeln gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die den Fadentransfer am linken Umkehrpunkt auf einer Traversierbahn zeigt.
- Fig. 3 ist eine Seitenansicht, die den Fadentransfer am rechten Umkehrpunkt auf der Traversierbahn zeigt.
- Fig. 4 ist eine Seitenansicht von Fig. 1, gesehen von oben in dieser Figur, die hauptsächlich die Fadenführung und die Drehflügel zeigt.
- Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt einer Traversiervorrichtung mit Drehflügeln, die ein Beispiel der Anordnung einer weiteren Fadenschneidvorrichtung zeigt.
- Fig. 6 ist eine Darstellung der Fig. 5, gesehen in der Richtung A, die hauptsächlich einen Antriebsmechanismus zeigt.
- Fig. 7 ist eine Darstellung der Fig. 5, gesehen in der Richtung VII-VII, die eine Traversiervorrichtung mit Drehflügeln gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
- Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Traversiervorrichtung, die Drehflügel gemäß der vorliegenden Erfindung hat, Fig. 2 zeigt einen Faden, der an einem Umkehrpunkt A transferiert wird, und Fig. 3 zeigt den Faden, der an einem Umkehrpunkt B transferiert wird.
- Bei einer Spulmaschine sind normalerweise mehrere Taversiervorrichtungen mit Drehflügeln U1, U2, U3... in einer horizontalen Linie angeordnet. Fig. 1 zeigt eine Traversiervorrichtung mit einem Drehflügel U1.
- 1 ist eine Fadenführung mit einer Fadenführungsfläche 1a, die eine Traversierbahn bildet, 2 ist ein Drehflügel, der so über der Fadenlaufrichtung liegt, daß er sich im Gegenuhrzeigersinn um eine Traversiermitte 01, gesehen von oben, dreht, 3 ist ein Drehflügel, der so unter der Fadenlaufrichtung liegt, daß er sich im Uhrzeigersinn um eine Mitte 02 dreht, die rechts von der Traversiermitte 01, gesehen von oben, liegt, 4 ist eine Hilfsführung für den Umkehrpunkt A, 5 ist eine Hilfsführung für den Umkehrpunkt B, 41 ist eine Federplatte, die an der Unterseite der Fadenführung 1 nahe dem Umkehrpunkt B steckt und als eine Widerstandskraft- Beaufschlagungseinrichtung wirkt, und 51 ist ein festes bzw. stationäres Abdeckelement, das um einen Drehkörper 25 vorgesehen ist, an dem der obere Drehflügel 2 befestigt ist.
- Zusätzlich ist 11 eine Kontakt- bzw. Friktionsrolle, 12 ist ein Spulenhalter, 35 ist eine am Spulenhalter 12 angeordnete Spulenhülse, und P ist eine Auflaufspule, die die Spulenhülse 35 mit einem auf sie gewickelten Faden umfaßt. 15 ist ein Arm, der die Hilfsführung 4 über einen Block 16 trägt, und 17 ist ein Arm, der die Hilfsführung 5 über den Block 16 trägt.
- Der detaillierte Aufbau der Traversiervorrichtung mit Drehflügeln, die einen Faden zwischen dem oberen und dem unteren Drehflügel 2 und 3 transferiert, wird anhand der Fig. 4 beschrieben.
- In Fig. 4 hat der obere Drehflügel 2 einen etwas kleineren Durchmesser als der untere Drehflügel 3, so daß die Spitzen der Drehflügel 2 und 3 längs einer vertikalen Fadenbahn Y trotz der in Fig. 5 gezeigten diagonalen Anordnung der Drehflügel 2 und 3 angeordnet sind. Der obere Drehflügel 3 hat zwei Spitzen 2a und 2b, die um die Mitte 01 punktsymmetrisch sind und die um einen Winkel von 180º versetzt sind, während der untere Drehflügel zwei Spitzen 3a und 3b hat, die punktsymmetrisch um die Mitte 02 angeordnet und um 180º versetzt sind. Die Mitte 01 des oberen Drehflügels 2 und die Mitte 02 des unteren Drehflügels 3 liegen auf einer Bezugslinie 13 und sind gegenseitig um einen bestimmten Abschnitt s versetzt. Eine Traversiermittellinie 14 verläuft senkrecht zur Bezugslinie 13 und durch die Mitte 01 des oberen Drehflügels 2.
- Aufgrund des Versatzes zwischen den Mitten 01 und 02 wird der Faden von der oberen Spitze 2a zur unteren Spitze 3a am Umkehrpunkt B transferiert, und die obere und die untere Spitze 3a und 2b kommen beide am Umkehrpunkt A an. Folglich bewegen, während die Drehflügel 2 und 3 eine Drehung in entgegengesetzten Richtungen durchführen, die Spitzen 2a, 2b, 3a und 3b den Faden längs einer Traversierbahn hin und her, die durch die Fadenführung 1 und die Hilfsführungen 4 und 5 bestimmt ist. Die Anzahl der Spitzen der Drehflügel 2 und 3 ist nicht auf zwei beschränkt, und die Drehflügel 2 und 3 können drei Spitzen haben, die um 120º versetzt sind. Außerdem kann einer der Drehflügel zwei Spitzen haben, während der andere drei Spitzen hat, und ihre Drehwinkelgeschwindigkeiten können umgekehrt zur Anzahl der Spitzen unterschiedlich sein.
- Die Hilfsführungen 4 und 5, die den Transfer des Fadens über die Arme, an denen die Fadenführung 1 befestigt ist, unterstützen, sind unter den Drehflügeln 2 und 3 angeordnet, so daß die Fadenführung 1 und die Hilfsführungen 4 und 5 die Drehflügel 2 und 3 in vertikaler Richtung umschließen. Die Hilfsführung 4 hat eine äußere Führungsfläche 4a, und die Hilfsführung hat eine innere Führungsfläche 5a, die zur Traversiermitte 01 weist. Der Arm 15 in Fig. 1 hat eine Führungsfläche 15a, die gegenüber der Traversierbahn längs der Fadenführung 1 versetzt ist. Bei einer Spulmaschine hält die Fadenführungsfläche 15a den von den Drehflügeln 2 und 3 durch die Wirkung einer Fadenbeseitungsführung und einer Fadenverschiebeführung (in den Zeichnungen nicht gezeigt) entfernen Faden, wenn eine Spulenhülse durch die Drehung eines Revolvers gewechselt wird.
- Ein Antriebsmechanismus zum Drehen der Drehflügel 2 und 3 in entgegengesetzten Richtungen wird nun anhand der Fig. 5 und 6 beschrieben.
- In Fig. 5 ist eine zentrale Welle 23 an einer Grundplatte 21 über ein Lager 22 drehbar gelagert. Weiterhin ist ein hohler Drehkörper 25 an der Grundfläche 21 über ein Lager 24 derart gelagert, daß er sich frei drehen kann. Der untere Drehflügel 3 ist am unteren Ende der zentralen Welle 23 über einen Bolzen befestigt, und der obere Drehflügel 2 ist am unteren Ende des Drehkörpers 25 über einen Bolzen befestigt. Außerdem ist eine Antriebswelle 27 an der Grundplatte 21 über ein Lager 26 derart gelagert, daß sie sich frei drehen kann. Eine Riemenscheibe 28 veranlaßt die Antriebswelle 27 zur Drehung. Eine Zeitsteuerriemenscheibe 29 ist auf der Seite der Riemenscheibe 28 der Antriebswelle 27 vorgesehen, wobei ein Zahnrad 30 entgegengesetzt zur Riemenscheibe 28 befestigt ist. Eine weitere Zeitsteuerriemenscheibe 32, die mit einem Zeitsteuerriemen 31 in Eingriff steht, der über die Zeitsteuerriemenscheibe 29 geführt ist, ist an der zentralen Welle 23 befestigt, und die zentrale Welle 23, d. h. der untere Drehflügel 3, dreht sich in der gleichen Richtung wie die Antriebswelle 27. Ein Zahnrad 33, das mit dem Zahnrad 30 kämmt, ist am hohlen Drehkörper 25 befestigt, und der Drehkörper 25, d. h. der obere Drehflügel 2 dreht sich entgegengesetzt zur Drehrichtung der Antriebswelle 27.
- Wenn in Fig. 6 das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 30 und 33 gleich dem zwischen den Zeitsteuerriemenscheiben 29 und 32 ist, drehen sich der obere und der untere Drehflügel 2 und 3 mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen. 34 ist eine Spannrolle, die den Zeitsteuerriemen 31 mit Spannung beaufschlägt.
- Es wird nun der Zustand des Fadens an den Umkehrpunkten A und B beschrieben.
- Wie in Fig. 2, die den Zustand am Umkehrpunkt A zeigt, liegt die Fadenführung 1 über dem oberen und dem unteren Drehflügel 2 und 3, und die Hilfsführung 4, die von der Seite einer Kontaktrolle 11 nach außen vorsteht, befindet sich unter dem oberen und unteren Drehflügel 2 und 3. D. h., daß die Hilfsführung 4 nur auf der Seite der Traversierbahn liegt, auf der sich die Traversiermitte befindet. Die gesamte Hilfsführung 4 ist so angeordnet, daß sie die vertikale Fadenbahn des Fadens Y längs der Kontaktrolle 11 diagonal kreuzt. Am Umkehrpunkt A transferiert der untere Drehflügel 3 den Faden zum oberen Drehflügel 2. An einem Punkt C traversiert der Drehflügel 2 den Faden nach rechts gesehen in Fig. 1 längs der Fadenführung 1. Die Fadenführung 1 dient dazu, den Faden auf den oberen Drehflügel 2 zu bringen, und bestimmt nicht nur die Traversierbahn, sondern unterstützt auch den Fadentransfer. Die Hilfsführung 4, die den Fadentransfer zusammen mit der Fadenführung 1 unterstützt, entfernt nur den Faden vom unteren Drehflügel 3, so daß die Biegung des Fadens an der Hilfsführung 4 minimiert wird, um den Fadentransfer nicht zu behindern.
- Wie in Fig. 2 umfaßt die Konstruktion in Fig. 3, die den Zustand des Umkehrpunkts B zeigt, die Fadenführung 1, die am oberen und unteren Drehflügel 2 und 3 angeordnet ist, trotz des Unterschiedes des Überstandsausmaßes der Fadenführung zwischen den Fig. 2 und 3. Die Hilfsführung 5, die unter den Drehflügeln 2 und 3 liegt, ist jedoch so angeordnet, daß sie von gegenüber der Kontaktrolle nach innen vorsteht. Dies bedeutet, daß sich die Hilfsführung 5 nur gegenüber der Seite der Traversierbahn befindet, auf der die Traversiermitte liegt. Am Umkehrpunkt B transferiert der obere Drehflügel 2 den Faden zum unteren Drehflügel 3. Am Umkehrpunkt D traversiert der Drehflügel 3 den Faden nach links gesehen in Fig. 1 längs der Fadenführung 1. Die Fadenführung 1 dient dazu, den Faden vom oberen Drehflügel zu entfernen, und bestimmt nicht nur die Traversierbahn, sondern unterstützt auch den Fadentransfer. Die Führungsfläche 5 biegt den Faden in einem stärkeren Maß als die Hilfsführung 4, um den Faden auf den unteren Drehflügel 3 zu bringen.
- Wie Fig. 1 zeigt, traversiert basierend auf der obigen Konstruktion und den obigen Vorgängen die Traversiervorrichtung mit Drehflügeln den Faden durch Drehung der beiden Drehflügel 2 und 3 in entgegengesetzten Richtungen längs der Fadenführung 1, die die Fadentraversierbahn bildet, und transferiert den Faden zwischen den Drehflügeln 2 und 3 an den Umkehrpunkten A und B.
- Diese Traversiervorrichtung mit Drehflügeln ist z. B. in eine Revolverspulmaschine zum Spulen von Filamentfäden einer Spinnmaschine eingebaut. Wenn ein Fadenbruchsensor feststellt, daß der Faden unterbrochen ist, werden die zu allen Traversiervorrichtungen U1, U2, U3... führenden Fäden auf der Zulaufseite der Spulmaschine geschnitten, und die Fäden der Spinnmaschine werden angesaugt.
- Dies bedeutet, daß, wenn eine Fadenunterbrechung auftritt, etwa 4 bis 5 Meter des zur Spulmaschine führenden Fadens frei werden. Der zur Traversiervorrichtung mit Drehflügeln führende Faden wird dann lose, und der obere Drehflügel 2 rollt den Faden über den Umkehrpunkt B hinaus, um zu veranlassen, daß der freie Faden um die äußere Umfangsfläche des Drehkörpers 25 gewickelt wird, an dem der obere Drehflügel 2 befestigt ist. Dieser Zustand ist durch den Faden Y2 in Fig. 1 gezeigt. Da der obere Drehflügel 2 und der Drehkörper 25 zusammen drehen, beginnen die etwa 4 bis 5 Meter Faden um den Drehkörper 25 gewickelt zu werden, und dieser Vorgang wird erst beendet, wenn der gesamte Faden aufgewickelt ist.
- Das Abdeckelement 51 ist vorgesehen, um zu verhindern, daß der Faden um den Drehkörper gewickelt wird, wenn er unterbrochen ist, und die Widerstandskraft- Beaufschlagungseinrichtung 41 ist vorgesehen, um die Anzahl der Vorgänge zu reduzieren, bei denen der Faden zum Abdeckelement 51 läuft.
- Die Details des Abdeckelements 51 werden nun anhand der Fig. 5 beschrieben.
- Der obere Drehflügel 2 ist am unteren Ende des Drehkörpers 25 befestigt. Somit tritt notwendigerweise zwischen dem unteren Ende eines Gehäuses 21a und dem oberen Drehflügel 2 ein Spalt auf. Der vom oberen Drehflügel 2 eingerollte Faden gelangt zum Drehkörper 25 über diesen Spalt und wird auf ihn gewickelt.
- Das Abdeckelement 51 ist somit unter dem Gehäuse 21a integral mit diesem oder getrennt davon angeordnet, so daß der vom oberen Drehflügel 2 eingerollte Faden mit dem Abdeckelement 51 in Kontakt kommt. Da das Gehäuse 21a in der Grundplatte 21 ausgebildet ist, die als Befestigungsteil dient, das den Antriebsmechanismus abdeckt, ist das Abdeckelement 51 ebenfalls fest und stationär. Wenn der vom oberen Drehflügel 2 eingerollte Faden, um die Führungsfläche 1a zum Drehkörper 25 zu verschieben, das feste Abdeckelement 51 kontaktiert, wirkt das Abdeckelement 51 als Widerstandskraft gegen den Faden, da es eine negative Geschwindigkeit relativ zur Laufgeschwindigkeit des vom oberen Drehflügel 2 eingerollten Fadens hat. Diese Anordnung verhindert, daß der Faden um den Drehkörper gewickelt wird bzw. hält den Faden davon ab, nach höchstens einigen Wickeldrehungen über das Abdeckelement 51 zu gleiten, so daß der Faden vom oberen Drehflügel, der mit hoher Drehgeschwindigkeit dreht, entfernt bzw. geschnitten werden kann.
- Das Abdeckelement 51, das diese Funktion hat, ist wie ein Ring geformt, der um den Drehkörper 25 liegt. Der Faden, der, nachdem er in den Fadenfangabschnitt 2c von der Spitze des oberen Drehflügels 2 gelangt ist, eingerollt wird, läuft zum Abdeckelement 51 in einer Linie parallel zur oberen Oberfläche der Spitze des oberen Drehflügels 2.
- Somit hat der Fußabschnitt des oberen Drehflügels 2, der dem Drehkörper näher liegt, einen abgewinkelten Teil 2d, so daß die obere Oberfläche der Spitze des oberen Drehflügels 2 über der oberen Oberfläche des Fußabschnitts liegt. Somit liegt die obere Oberfläche der Spitze des oberen Drehflügels 2 über dem Boden des Abdeckelements 51. Anstelle des abgewinkelten Teils 2d kann eine Stufe an der oberen Oberfläche des oberen Drehflügels 2 durch Änderung der Dicke des oberen Drehflügels 2 vorgesehen werden.
- Zusätzlich ist ein flanschähnlicher Fadenstopabschnitt 52 am unteren Ende des Abdeckelements 51 vorgesehen, auf das der Faden gewickelt wird. Der Fadenstopabschnitt 52 verhindert, daß der den Umfang des Abdeckelements 51 kontaktierende Faden nach unten fällt. Der Fadenstopabschnitt 52 ist nicht auf einen Flansch beschränkt, sonder kann auch eine Nut sein. Wenn der Fadenstopabschnitt 52 vorgesehen ist, ist die obere Oberfläche auf der Seite der Spitze des abgewinkelten Teils 2d des oberen Drehflügels 2 höher gelegen als der Fadenstopabschnitt.
- Zusätzlich ist, wie Fig. 1 zeigt, der Fadenfangabschnitt 2c an der Spitze des oberen Drehflügels 2 vorgesehen, der den Faden einrollt, wenn der Faden zufälligerweise unterbrochen wird. Der vom oberen Drehflügel 2 eingerollte Faden gleitet von der Spitze zur Seite seines Fußes, wird jedoch beim Eintritt in den Fadenfangabschnitt 2c angehalten. Dann führt, wie Fig. 1 zeigt, der Fadenfangabschnitt 2c den Faden, der vom oberen Drehflügel 2 um das feste Abdeckelement 51 gewickelt wird. Der Fadenfangabschnitt 2c ist daher vorzugsweise näher an der Spitze als die Stufe an der oberen Oberfläche vorgesehen.
- Um nahezu vollständig zu verhindern, daß bei einem Fadenbruch der Faden um den Drehkörper gewickelt wird, ist das Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 zusätzlich zum Abdeckelement 51 vorgesehen. Die Details des Widerstandkraft- Beaufschlagungselements 41 werden anhand der Fig. 4 erläutert.
- Das Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 ist nahe dem Umkehrpunkt B an der Bodenfläche der Fadenführung 1 vorgesehen. Dies geschieht deshalb, weil es wahrscheinlich ist, daß der Faden vom Umkehrpunkt B her eingerollt wird. Das Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 bildet einen Keil 43 zwischen einer Federplatte 42 und der Bodenfläche der Fadenführung 1. Die Federplatte 42 hat eine langgestreckte Form mit einer kurzen schrägen Kante 42a am einen Ende, einer langen schrägen Kante 42b und einer Spitze 42c, an der beide schrägen Kanten einander schneiden. Das anderen Erde der Federplatte 42, das vom Umkehrpunkt B weiter entfernt ist, wird unter Verwendung eines Bolzens 44 gegen die Bodenfläche der Fadenführung 1 gedrückt und daran befestigt.
- Ein dreieckiger Teil einschließlich der schrägen Kante 42b ist an einer Kante 45 so nach oben abgewinkelt, daß die Spitze 42c der langen schrägen Kante 42b und ihr entgegengesetztes Ende 42d an der Bodenfläche der Fadenführung 1 anliegen. Der Bereich nahe dem Ende 42d ist nach hinten abgewinkelt, um mit der Bodenfläche der Fadenführung 1 einen Flächenkontakt herzustellen, und die Größe des Spalts zwischen der Abschrägung 42b und der Bodenfläche der Fadenführung 1 nimmt allmählich ab, bis sie am Ende 42d in Folge des Flächenkontakts Null wird, so daß der Keil 43 gebildet wird.
- Wie Fig. 1 zeigt, ist der Keil 43, der von der langen schrägen Kante 42b gebildet wird, in der Richtung angeordnet, in der der Faden Y2, der vom oberen Drehflügel 2 eingerollt wird, eine Bahn 46, die zum Drehkörper 25 führt, längs der Bodenfläche des Fadenführung 1 kreuzt. Zusätzlich ist die Spitze 42c so angeordnet, daß sie den sich längs der Bahn 46 bewegenden Faden einfängt.
- Das Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 ist nicht auf den Keil, der zwischen der Federplatte 42 und der Bodenfläche der Fadenführung 1 gebildet ist, begrenzt, sondern ein gesonderter Keil kann auf der Fadenbahn angeordnet werden, die bei einer Fadenunterbrechung gebildet wird. Zusammenfassend muß das Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 nur die Funktion haben, allmählich eine Widerstandskraft gegen den Faden auszuüben. In diesem Sinne kann die Federplatte 42 starr sein, jedoch ist sie vorzugsweise ein elastisches Element wie eine Federplatte, um das Eindringen des Fadens in den Keil 43 zu erleichtern und um den in den Keil eingedrungenen Faden leicht entfernen zu können. Eine Federplatte kann in einem kleinen Bereich zwischen der Fadenführung 1 und dem oberen Drehflügel 2 angeordnet werden. Der Fadenfangabschnitt 2c dient auch dazu, den Faden zum Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 zu führen.
- Es wird nun die Arbeitsweise der Traversiervorrichtung mit Drehflügeln im Falle einer zufälligen Fadenunterbrechung anhand der Fig. 7 beschrieben. Diese Figur entspricht der Fig. 4, gesehen von der Richtung VII-VII aus, d. h., sie zeigt den oberen Drehflügel 2 von unten gesehen. Es ist somit die Bodenfläche der Fadenführung 1 zu sehen.
- Wenn der Faden zufällig unterbrochen wird, wird ein Stück von etwa 4 bis 5 Metern des Fadens auf der Zulaufseite frei, d. h. von oben bezüglich der Zeichenebene, entspricht. Da dieser freie Faden lose ist, kann der obere Drehflügel 2 den Faden am Punkt B nicht zum unteren Drehflügel 3 transferieren. Der Faden Y2 wird von oben bezüglich der Zeichenebene kontinuierlich zugeführt, der obere Drehflügel 2 rollt den Faden ein, um ihn zur äußeren Umfangsfläche des Drehkörpers 25 über die Fadenführungsfläche 1a der Fadenführung 1 zu schieben, wie Fig. 7 zeigt. Der Faden Y2 gleitet zunächst von der Spitze 2a oder 2b des oberen Drehflügels 2 zur Seite seines Fußabschnitts und gelangt in den Fadenfangabschnitt 2c. Danach wird der Faden Y2 vom Fadenfangabschnitt 2c geführt und der Bahn 46 folgend eingerollt, wie Fig. 7 zeigt.
- Die Bahn 46 führt vom Umkehrpunkt B über den Drehflügel 2 zum Drehkörper 25, so daß sich der Faden Y2 längs der Bahn 46 bewegt. In der Anfangsphase dieser Bahn 46 wird der Faden Y2 zwischen der Spitze 42c der Federplatte 42 und der Bodenfläche der Fadenführung 1 auf der Rückseite der Zeichenebene eingeschlossen. In der Mitte der Bahn 46 tritt der Faden Y2 in den Keil 43 ein und gelangt allmählich in den Keil 43, wenn er sich längs der Bahn 46 bewegt. Die allmählich zunehmende Widerstandskraft gegen den eingerollten Faden Y2 wird dann aufgebracht. Diese Widerstandskraft verhindert, daß der Faden Y2 vom oberen Drehflügel 2 fällt und von diesem gelöst wird. Wenn die Widerstandskraft die Zugfestigkeit des Fadens Y2 überschreitet, kann der Faden Y2 z. B. am Punkt E brechen, in jedem Fall wird jedoch der Faden Y2 vom oberen Drehflügel 2 gelöst und daran gehindert, um den Drehkörper 25 gewickelt zu werden. Das in den Keil 43 zwischen der Federplatte 42 und der Fadenführung 1 eindringende Fadenende kann dadurch leicht gelöst werden, daß die Federplatte 42 unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs nach oben geschoben wird. Deshalb ist eine Durchgangsöffnung 1b, durch die ein Werkzeug geführt werden kann, um die Federplatte 42 nach oben zu schieben, in der Fadenführung 1 ausgebildet.
- Die Federplatte 42, die als Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 dient, reduziert die Wahrscheinlichkeit, daß der Faden bei einem Fadenbruch zum Drehkörper 25 läuft. Selbst wenn der Faden Y2 zum Drehkörper 25 läuft, weil er von der Federplatte 42 nicht umschlossen wird, kontaktiert er das feste Abdeckelement 51, das längs der äußeren Umfangsfläche des Drehkörpers 25 liegt. Der Fadenfangabschnitt 2c des oberen Drehflügels 2 führt den Faden Y2, um sicherzustellen, daß er das er das Abdeckelement 51 kontaktiert. Der das Abdeckelement 51 kontaktierende Faden gleitet am Anfang nur über die Oberfläche, wenn jedoch die Kontaktlänge (der Kontaktwinkel) zunimmt, nimmt die Widerstandskraft zu, um zu verhindern, daß er abgleitet. Dann wird auf den Faden vom Fadenfangabschnitt des oberen Drehflügels 2, der sich mit einer hohen Geschwindigkeit dreht, eine Bremskraft ausgeübt. Diese Kraft gibt den Faden aus dem Fadenfangabschnitt frei, ohne zu bewirken, daß er um das Abdeckelement 51 gewickelt wird, oder bevor der Faden um das Element 51 höchstens einige Male gewickelt wird.
- Das Widerstandskraft-Beaufschlagungselement 41 löst den Faden im voraus vom oberen Drehflügel 2, so daß die Wahrscheinlichkeit reduziert wird, daß der Faden das Abdeckelement 51 kontaktiert. Wenn der Faden das Abdeckelement 51 kontaktiert und um dieses gewickelt wird, kann er vom Abdeckelement 51 leicht gelöst werden, da er nur einige Male darum gewickelt wurde. Das Widerstandskraft- Beaufschlagungselement 41 unterstützt nur den Vorgang, da das feste Abdeckelement 51 alleine ausreichend funktionieren kann.
- Wie oben beschrieben, kontaktiert, wenn der Faden unterbrochen wird, die vorliegende Erfindung den Faden mit dem Abdeckelement, das um den Drehkörper angeordnet ist, um es einer Widerstandskraft auszusetzen und es dann vom Drehflügel zu lösen. Wenn somit zufällig eine Fadenunterbrechung auftritt, kann die vorliegende Erfindung zuverlässig verhindern, daß der Faden um den Drehkörper gewickelt wird, an dem der Drehflügel befestigt ist.
- Die vorliegende Erfindung stellt sicher, daß der Faden das Abdeckelement kontaktiert, um zu verhindern, daß der Faden vom unteren Ende des Abdeckelements zum Drehkörper läuft.
- Die vorliegende Erfindung verwendet den Fadenfangabschnitt des Drehflügels, um bei einer Fadenunterbrechung den Faden zuverlässiger zum Abdeckelement zu führen.
- Die vorliegende Erfindung verhindert, daß der Faden vom Abdeckelement fällt und daß er über das untere Ende des Abdeckelements zum Drehkörper läuft.
Claims (6)
1. Traversiervorrichtung mit Drehflügeln, bestehend aus:
einer Fadenführung (1) mit einer Führungsfläche zur Bildung einer Traversierbahn,
zwei Drehflügeln (2, 3), die in einer oberen und unteren Position in der
Fadenlaufrichtung angeordnet sind und sich in entgegengesetzten Richtungen längs
der Fadenführung (1) drehen, um den Faden an einem Umkehrpunkt (A, B) der
Traversierbahn aufeinander zu transferieren,
gekennzeichnet durch,
ein Abdeckelement (51), das um einen Drehkörper (25) angeordnet ist, auf dem die
Drehflügel (2, 3) befestigt sind, wobei das Abdeckelement (51) unter einem Gehäuse
(21a) integral damit oder von diesem getrennt angeordnet ist, so daß der vom oberen
Drehflügel (2) eingerollte Faden mit dem Abdeckelement (51) in Kontakt kommt, um
einer Widerstandskraft ausgesetzt zu werden.
2. Traversiervorrichtung mit Drehflügeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil der oberen Oberfläche des oberen Drehflügels (2) über dem unteren Ende
des Abdeckelements (51) liegt.
3. Traversiervorrichtung mit Drehflügeln nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Fadenfangabschnitt (2c) an der Spitze des oberen Drehflügels (2) angeordnet
ist.
4. Traversiervorrichtung mit Drehflügeln nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (51) einen Fadenstopabschnitt (52) hat, der
um das Abdeckelement (51) vorgesehen ist, um zu verhindern, daß der um das
Abdeckelement (51) gewickelte Faden auf den Drehkörper (25) fällt.
5. Traversiervorrichtung mit Drehflügeln nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Widerstandskraft-Beaufschlagungseinrichtung (41) zwischen
der Führungsfläche und dem Abdeckelement vorgesehen ist, um gegen den vom
Drehflügel (2) von der Führungsfläche zur Drehmitte des Drehflügels gezogenen Faden
einen Widerstand auszuüben.
6. Traversiervorrichtung mit Drehflügeln nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerstandskraft-Beaufschlagungseinrichtung (41) einen Keil (43) zwischen
einem elastischen Element (42) und der Fadenführung bildet, damit der Faden in den
Keil eingreifen kann, um die Widerstandskraft zu erhöhen.
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