DE69901276T2 - Multirate, Multikode CDMA Übertragung für ein zellulares Mobilfunksystem - Google Patents

Multirate, Multikode CDMA Übertragung für ein zellulares Mobilfunksystem

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DE69901276T2
DE69901276T2 DE69901276T DE69901276T DE69901276T2 DE 69901276 T2 DE69901276 T2 DE 69901276T2 DE 69901276 T DE69901276 T DE 69901276T DE 69901276 T DE69901276 T DE 69901276T DE 69901276 T2 DE69901276 T2 DE 69901276T2
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  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Spreizbandkommunikationssysteme, d. h. Systeme, in denen auf eine Folge von zu übertragenden Daten bei der Übertragung Bandspreizung mit einem Spreizcode angewendet wird und umgekehrt Entspreizung beim Empfang vorgenommen wird, um die ursprüngliche Folge herauszufinden.
  • Das Spreizen einer eintreffenden Datenfolge aus N Symbolen, bezeichnet als (d1, d2, ..., dN), mit einem Code der Länge (oder dem Spreizfaktor) Q, bezeichnet als cQ = (c1, c2, ..., cQ), ergibt eine Folge der Länge Q.N, die wie folgt dargestellt werden kann:
  • (d1.c1, d1.c2, ..., d1.cQ, d2.c1, d2.c2, ..., dN.cQ)
  • wobei d1.c1 die Multiplikation von d1 mit c1 bezeichnet.
  • Eine alternative Darstellung der gespreizten Folge der Länge Q.N ist (d1.cQ, d2.cQ, ..., dN.cQ), wobei d1.cQ das Produkt des Symbols d1 mit dem Spreizcode cQ darstellt.
  • Eine allgemeinerer Ansatz beim Spreizen beruht in der Verwendung eines unterschiedlichen Spreizcodes für jedes Symbol der Eingabefolge, wobei dann die resultierende gespreizte Folge in der Form (d1.c(1)Q, d2.c(2)Q, ..., dN.c(N)Q) ausgedrückt werden kann, wobei c(1)Q der dem Symbol d1 zugeordnete Spreizcode ist. Alle Spreizcodes haben vorzugsweise die gleiche Länge Q, so dass die resultierende gespreizte Folge die Länge Q.N hat.
  • Fig. 1 skizziert das Prinzip der Spreizung, wobei Ts die Grundperiode (oder Symbolperiode) einer nicht gespreizten Folge und Tc die Grundperiode (oder "Chip"-Periode) einer gespreizten Folge bezeichnet und Ts und Tc durch die Gleichung Ts = Q.Tc verknüpft sind. In der Figur entsprechen dn und dn+1 zwei aufeinanderfolgenden Symbolen einer nicht gespreizten eintreffenden Folge, und d'1 und d'1+1 entsprechen zwei aufeinanderfolgenden Grundsymbolen (oder "chips") des gleichen gespreizten Symbols der eintreffenden Folge.
  • Ein Nutzen der obigen Systeme ist, dass sie es einer Mehrzahl von Teilnehmern ermöglichen, das gleiche Frequenzband zu nutzen, indem verschiedenen Teilnehmern verschiedene Codes zugeteilt werden.
  • Eine wichtige Anwendung sind zellulare Codemultiplex-Mobilfunksysteme (CDMA).
  • In diesen Systemen wird eine gespreizte Folge im allgemeinen aus verschiedenen Gründen, darunter insbesondere verbesserter Schutz vor Störungen oder zum Gewährleisten der Vertraulichkeit der übertragenen Information vor der Übertragung mit einem Scrambling-Code (oder einer Scrambling-Folge) gescrambelt.
  • Das Scrambeln einer eintreffenden Folge von L Grundsymbolen oder "Chips", mit (d'1, d'2, ..., d'L) bezeichnet, mit einer Srambling-Folge der Länge L, mit (ν1, ν2, ..., νL) bezeichnet, ergibt eine Folge der Länge L, die wie folgt dargestellt werden kann:
  • (d'1.ν1, d'2.ν2, ..., d'L.νL).
  • Die Scrambling-Folge kann eine sehr lange, typischerweise pseudozufällige Folge sein. Eine Folge dieser Art schützt gegen Störsignale, indem sie sie randomisiert, zumindest über die Dauer der Scrambling-Folge hinweg.
  • Die Scrambling-Folge kann auch eine kurze Folge sein, typischerweise mit einer Länge L gleich der Länge Q des Spreizcodes (oder einem ganzzahligen Vielfachen davon) sein, wie in Fig. 2 gezeigt, die die gleiche Art der Darstellung wie Fig. 1 verwendet, und in der d"1 und d"1+1 zwei aufeinanderfolgende Grundsymbole (oder "Chips") des gleichen gespreizten und gescrambelten Symbols der eintreffenden Folge bezeichnen. Durch Zuteilen unterschiedlicher Scambling-Folgen an Zellen, die die gleichen Spreizcodes verwenden, wird dadurch insbesondere Interzellinterferenz reduziert. Ein Nutzen dieser kurzen Folgen ist, dass sie cyclostationär übertragene Signale ergeben, deren Periode proportional zu L ist, was die effiziente Nutzung bestimmter Klassen von Algorithmen ermöglicht, wie im folgenden beschrieben. Eine Beschreibung cyclostationärer Signale ist z. B. zu finden in dem Artikel "Exploitation of Spectral Redundancy in Cyclostationary Signals", IEEE Signal Processing Magazine, April 1991, Seiten 14-36.
  • Interferenz zwischen Anwendern in der gleichen Zelle kann verringert werden durch Verwendung eines Decodieralgorithmus am Empfänger, mit dem interferierende Signale als solche identifiziert und deshalb unterdrückt werden können, insbesondere auf der Grundlage der empfangenen Signale und einer Kenntnis der Codes der diversen Benutzer. Beispiele solcher Decodieralgorithmen sind sogenannte subtraktive Erfassungsalgorithmen oder Joint-Detection-Algorithmen. Wenn alle cyclostationären Signale die gleiche kurze Periode haben, ist es insbesondere möglich, Algorithmen einzusetzen, die deren cyclostationären Charakter ausnutzen. Solche Algorithmen sind zum Beispiel beschrieben in dem Artikel "Interference Rejection in Digital Wireless Communications", IEEE Signal Processing Magazine, Mai 1997, Seiten 37-62.
  • In diesen zellularen Mobilfunksystemen besteht die Notwendigkeit, Daten mit variierender Bitrate übertragen zu können, insbesondere wenn die Bitrate des Anwenders selbst variiert (z. B. bei der Übertragung von Daten vom Multimedia-Typ), oder weil in Abhängigkeit von den Ausbreitungsbedingungen der Funksignale ein höherer oder niedrigerer Grad von Redundanz in die zu übertragenden Daten eingeführt werden muss, um einen höheren oder niedrigeren Grad von Schutz gegen Übertragungsfehler zu erreichen.
  • Um die Bitrate von von einem Benutzer zu übertragenden Daten für das gleiche zugeteilte Frequenzband (d. h. für die gleiche Dauer Tc) zu erhöhen, ist es an sich bekannt, dem Benutzer eine Mehrzahl von Codes der Länge Qm zuzuteilen, wenn die Kapazität eines einzelnen Codes der Länge Qm überschritten wird.
  • Eine Technik dieser Art hat den besonderen Nachteil, dass sie kompliziert zu implementieren ist.
  • Eine andere an sich bekannte Technik, die den obigen Nachteil vermeidet, ist, die Länge des dem Benutzer zugeteilten Codes zu verringern, so dass der Benutzer weiterhin nur auf einem Code überträgt, um die Bitrate der von dem Benutzer für das gleiche zugeteilte Frequenzband (d. h. für die gleiche Zeitdauer Tc) zu übertragenden Daten zu erhöhen. Fig. 3 fasst das Prinzip einer derartigen Technik zusammen und verwendet den gleichen Typ von Darstellung wie Fig. 1 und 2, allerdings für zwei verschiedenen Bitraten der eintreffenden Folge, jeweils gekennzeichnet durch unterschiedliche Suffices 1 und 2, in diesem Fall für drei aufeinanderfolgende Symbole dn, dn+1 und dn+2 der eintreffenden Folge, wobei für das Symbol dn die Symbolperiode Ts1 und für die Symbole dn+1 und dn+2 Ts2 entspricht, und die Codelänge für das Symbol dn Q1 und für die Symbole dn+1 und dn+2 Q2 entspricht.
  • Ein Problem ergibt sich dadurch, dass es für ein zellulares Mobilfunksystem notwendig sein kann, eine Mehrzahl von Anwendern gleichzeitig zu verwalten, deren momentane Bitraten und somit deren Spreizcodes unterschiedlich sind und im Laufe der Zeit unterschiedliche Werte annehmen können. Das Problem ist, dass manche Algorithmen, insbesondere Decodieralgorithmen, speziell die oben angesprochenen Decodieralgorithmen, nicht ohne Modifikation Codes unterschiedlicher Länge für unterschiedliche Benutzer (egal ob zur gleichen Zeit oder zu verschiedenen Zeiten) akzeptieren können.
  • Ein Problem der gleichen Art ergäbe sich auch bei der Zuteilung einer Mehrzahl von Codes unterschiedlicher Längen an den gleichen Benutzer.
  • Ein Problem der gleichen Art würde sich auch bei der Zuteilung eines Codes variabler Länge an einen Benutzer ergeben.
  • Ein Beispiel eines Systems, das mehrere Spreizcodes verwendet, ist in EP-A-0 818 901 dargestellt.
  • Ein besonderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Lösung dieses Problems anzugeben, bei der die Notwendigkeit vermieden wird, solche Algorithmen abzuwandeln, um es ihnen zu ermöglichen, Codes unterschiedlicher Länge zu akzeptieren.
  • Unter einem Aspekt besteht die vorliegende Erfindung deshalb aus einer Bandspreiz- oder Entspreizvorrichtung, insbesondere für die Übertragung in einen zellularen Codemultiplex- Mobilfunksystem, die zum Spreizen oder Entspreizen einer eintreffenden Folge umfasst:
  • - Mittel zum Verteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge auf unterschiedliche Unterfolgen, und
  • - Mittel zum Spreizen oder Entspreizen jeder der Unterfolgen unter Verwendung eines Spreizcodes,
  • die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine Vorrichtung zum Spreizen oder Entspreizen einer eintreffenden Folge mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q ist, dass die Mittel zum Spreizen oder Entspreizen jeder der Unterfolgen einen Spreizcode einer Länge Q0 verwenden, die ein Vielfaches der Länge Q ist, dass die Unterfolgen und die Spreizcodes der Länge Q0, die auf diese angewendet werden, so festgelegt sind, dass die Folge, die durch Überlagern der auf diese Weise erhaltenen gespreizten oder entspreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Spreizen oder Entspreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung des Codes der Länge Q erhalten würde.
  • Einem anderen Aspekt zufolge besteht die vorliegende Erfindung in einer Vorrichtung zum Entspreizen einer eintreffenden Folge unter Verwendung von K Spreizcodes mit jeweils der Länge Qk (wobei 1 ≤ k ≤ K), die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie zum Entspreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung jedes der Spreizcodes der Länge Qk (1 ≤ k ≤ K) umfasst:
  • - Mittel zum Verteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge auf verschiedene Unterfolgen und.
  • - Mittel zum Entspreizen jeder dieser Unterfolgen mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q0, die ein Vielfaches der Länge Qk ist, wobei die Unterfolgen und die darauf angewendeten Spreizcodes der Länge Q0, so festgelegt sind, dass die Folge, die durch Überlagern der auf diese Weise erhaltenen entspreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Entspreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung des Codes der Länge Qk erhalten würde, wobei die Länge Q0 den K Codes gemeinsam ist.
  • Nach einem anderen Aspekt besteht die vorliegende Erfindung in einer Vorrichtung zum Spreizen von K eintreffenden Folgen unter Verwendung von K jeweiligen Spreizcodes der jeweiligen Länge Qk (mit 1 ≤ k ≤ K), wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie zum Spreizen der k-ten eintreffenden Folge mit Hilfe des Spreizcodes der Länge Qk (1 ≤ k ≤ K) umfasst:
  • - Mittel zum Verteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge auf verschiedene Unterfolgen und
  • - Mittel zum Spreizen jeder dieser Unterfolgen mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q0, der ein Vielfaches der Länge Q des Codes ist, wobei die Unterfolgen und die darauf angewendeten Spreizcodes der Länge Q0 so festgelegt sind, dass die Folge, die durch Überlagern der verschiedenen auf diese Weise erhaltenen gespreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Spreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung des Codes der Länge Qk erhalten würde,
  • und die Länge Q0 den K Codes gemeinsam ist.
  • Gemäß einem anderen Merkmal haben die K Spreizcodes eine Länge kleiner oder gleich einer vorgegebenen maximalen Länge Qmax, und die Länge Q0 ist kleiner oder gleich Qmax.
  • Gemäß einem anderen Merkmal umfasst die Vorrichtung ferner Prozessormittel zum Empfangen der für die K Codes erhaltenen gespreizten oder entspreizten Unterfolgen.
  • Gemäß einem anderen Merkmal umfasst das Prozessormittel zum Empfangen der auf diese Weise für die K Codes erhaltenen entspreizten Unterfolgen Mittel zum Implementieren eines Joint- Detection-Algorithmus.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch eine Mobilsta¬ tion (oder ein mobiles Endgerät) sowie eine Einheit, insbesondere eine Basisstation, für ein zellulares Mobilfunksystem mit einer Spreiz- oder Entspreizvorrichtung der obigen Art.
  • Andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden deutlich bei der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung einer Ausgestaltung, die mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben wird. Es zeigen:
  • - Fig. 1 ein Diagramm der Bandspreizung einer eintreffenden Folge,
  • - Fig. 2 ein Diagramm der Bandspreizung und des Scrambelns einer eintreffenden Folge,
  • - Fig. 3 ein Diagramm der Bandspreizung im Fall eines Spreizcodes mit variabler Länge,
  • - Fig. 4 ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Senders für ein zellulares Codemultiplex-Mobilfunksystem, auf den die vorliegende Erfindung anwendbar ist,
  • - Fig. 5 ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Empfängers für ein zellulares Codemultiplex-Mobilfunksystem, auf den die vorliegende Erfindung anwendbar ist,
  • - Fig. 6 ein Blockdiagramm eines Beispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • - Fig. 7 ein Diagramm des Betriebs einer Vorrichtung der obigen Art,
  • - Fig. 8 ein Blockdiagramm eines Beispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, eingesetzt beim Senden, insbesondere in einem zellularen Codemultiplex-Mobilfunksystem,
  • - Fig. 9 ein Blockdiagramm eines Beispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, eingesetzt beim Empfang, insbesondere in einem zellularen Codemultiplex-Mobilfunksystem.
  • Der Sender in Fig. 4 umfasst:
  • - Mittel 2 zum Spreizen von K eintreffenden Datenfolgen ST1 bis STK unter Verwendung von jeweils K Spreizcodes c(1)Q1 bis C(K)Q1,
  • - Mittel 3 zum Scrambeln von K Datenfolgen ST'1 bis ST'K von dem Mittel 2 unter Verwendung eines Scrambling-Codes cE,
  • - ein Modulatormittel 4, das die diversen Folgen ST"1 bis ST"K von dem Mittel 3 empfängt,
  • - ein Sendermittel 5, das die modulierten Signale von dem Mittel 4 empfängt und die entsprechenden Funksignale liefert.
  • Der in Fig. 5 gezeigte Empfänger umfasst:
  • - Empfängermittel 6,
  • - Demodulatormittel 7,
  • - Mittel 8 zum Entscrambeln einer Datenfolge SR" aus dem Mittel 7 unter Verwendung des Scrambling-Codes cE,
  • - ein Mittel 9 zum Entspreizen einer Datenfolge SR' von dem Mittel 8 unter Verwendung von K jeweiligen Spreizcodes c(1)Q1 bis c(K)Q1 und Liefern von K entspreizten Folgen SR1 bis SRK zur Verwendung in dem Verarbeitungsmittel 10 durch einen Decodieralgorithmus des oben erwähnten Typs, um eine Empfangsdatenfolge SR zu liefern.
  • Die in Fig. 6 gezeigte erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst zum Spreizen oder Entspreizen einer eintreffenden Folge 5 unter Verwendung eines Spreizcodes C der Länge Q:
  • - ein Mittel 20 zum Aufteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge in Unterfolgen S1 bis Sp und
  • - Mittel 21 (211 bis 21p) zum Spreizen oder Entspreizen jeder dieser Unterfolgen mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q0, die ein Vielfaches der Länge Q (mit Q0/Q = p) ist, wobei die diversen Codes der Länge Q0, die auf die diversen Unterfolgen angewendet werden, jeweils mit C1 bis Cp bezeichnet werden.
  • Diese Unterfolgen S1 bis Sp und die Codes C1 bis Cp sind so festgelegt, dass die Folge, die durch Überlagern der diversen auf diese Weise erhaltenen gespreizten oder entspreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Spreizen oder Entspreizen der eintreffenden Folge mit Hilfe des Codes C der Länge Q erhalten würde.
  • Fig. 7 zeigt ein Beispiel des Betriebs einer Vorrichtung der obigen Art.
  • Die betreffende eintreffende Folge S besteht aus den Symbolen: d1, ..., dp, ..., d2p, ... etc.
  • In dem in Fig. 7 gezeigten Beispiel besteht die Folge S1 aus den Symbolen: d1, dp+1, d2p+1, ... etc.
  • Die Folge S2 besteht aus den Symbolen: d2, dp+2, d2p+2, ... etc.
  • ...
  • Die Folge Sp besteht aus den Symbolen: dp, d2p, d3p, ... etc.
  • Der betreffende Code C ist: C = (c1, c2, ..., cQ).
  • In dem in Fig. 7 gezeigten Beispiel sind die Codes C1, ... Cp:
  • C1 = (c1, c2, ..., cQ, 0, ..., 0).
  • C2 = (0, ..., 0, c1, c2, ... cQ,0, ..., 0)
  • ...
  • Cp = (0, ..., 0, c1, c2, ... cQ)
  • Der Klarheit wegen sind in Fig. 7 die diversen Codes C1, ..., Cp gegenüber den diversen Unterfolgen S1, ..., Sp dargestellt, für die sie angewendet werden.
  • Dieses Beispiel zeigt, dass die Folge, die durch Überlagern der diversen auf diese Weise erhaltenen gespreizten oder entspreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Spreizen und Entspreizen der eintreffenden Folge mit Hilfe des Codes der Länge Q erhalten würde.
  • Andere Beispiele wären natürlich möglich und können offensichtlich nicht alle hier beschrieben werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird insbesondere in dem Entspreizmittel 9 aus Fig. 5 eingesetzt. In diesem Fall kann die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Basisstation oder einem mobilen Endgerät zum Entspreizen einer eintreffenden Datenfolge nicht nur mit Hilfe des einem gegebenen Teilnehmer zugeteilten Spreizcodes (oder mit Hilfe eines der diesem Benutzer zugeteilten Spreizcodes, wenn mehr als ein Code zugeteilt ist), sondern auch mit Hilfe der den anderen Benutzern zugeteilten Codes (und evtl. anderen dem betreffenden Benutzer zugeteilten Codes) entspreizt werden, um einen Decodieralgorithmus wie dem oben erwähnten zu verwenden.
  • Bei einer Anwendung dieser Art umfasst eine Vorrichtung zum Entspreizen einer eintreffenden Folge mit Hilfe von K jeweiligen Spreizcodes der jeweiligen Länge Qk (mit 1 ≤ k ≤ K), wie in Fig. 8 gezeigt, zum Entspreizen der eintreffenden Folge mit Hilfe eines jeden der K Spreizcodes:
  • - Mittel wie etwa die Mittel 20&sub1; bis 20K zum Verteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge auf diverse. Unterfolgen, und
  • - Mittel wie etwa die Mittel 21&sub1;, (211&sub1; bis 21p&sub1;) bis 21K zum Entspreizen jeder dieser Unterfolgen mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q0, die ein Vielfaches der Länge (wie etwa Q1 bis QK) des entsprechenden Codes ist.
  • Für jeden Wert von k (1 ≤ k ≤ K) werden diese Unterfolgen und die darauf angewendeten Spreizcodes so festgelegt, dass die Folge, die durch Überlagern der auf diese Weise erhaltenen entspreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Entspreizen der eintreffenden Folgen mit Hilfe des Codes der Länge Qk erhalten würde, und die Länge Q0 ist den K Codes gemeinsam.
  • Wie oben angegeben, wird dadurch die Notwendigkeit vermieden, den Decodieralgorithmus zu modifizieren, der vom Mittel 22 verwendet wird, das Unterfolgen von den Mitteln wie etwa den Mitteln 21&sub1; bis 21K empfängt, damit es Codes unterschiedlicher Länge akzeptieren kann.
  • Die beim Senden, insbesondere beim Senden in einem zellularen Codemultiplex-Mobilfunksystem verwendete erfindungsgemäße Vorrichtung kann in dem Spreizmittel 2 aus Fig. 4 eingesetzt werden. In diesem Fall kann die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Basisstation zum Spreizen unterschiedlicher eintreffender Datenfolgen, die unterschiedlichen von dieser Basisstation bedienten Teilnehmern entsprechen, eingesetzt werden; sie kann auch in einem mobilen Endgerät eingesetzt werden, indem diesem Teilnehmer unterschiedliche Spreizcodes zugeteilt werden.
  • Bei einer Anwendung der obigen Art umfasst eine Vorrichtung zum Spreizen von K eintreffenden Folgen wie etwa S1 bis SK unter Verwendung von K jeweiligen Spreizcodes der jeweiligen Länge Qk (mit 1 ≤ k ≤ K), wie in Fig. 9 gezeigt:
  • - Mittel wie etwa die Mittel 200&sub1; bis 200K zum Verteilen der Datensymbole der an sie angelegten eintreffenden Folge wie etwa S1 bis SK an diverse Unterfolgen, und
  • - Mittel wie etwa die Mittel 210&sub1; (2101&sub1; bis 210p&sub1;) bis 210K zum Spreizen jeder dieser Unterfolgen mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q0, der ein Vielfaches der Länge Qk ist.
  • Für jeden Wert von k (1 ≤ k ≤ K) werden die Unterfolgen und die auf diese angewendeten Spreizcodes so festgelegt, dass die Folge, die durch Überlagern der auf diese Weise erhaltenen gespreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Spreizen der eintreffenden Folgen mit Hilfe des Codes der Länge Qk erhalten würde, und die Länge Q0 ist den K Codes gemeinsam.
  • Dadurch wird die Notwendigkeit vermieden, einen Codieralgorithmus zu modifizieren, der in dem Mittel 220 verwendet wird, das die Unterfolgen von den Mitteln wie etwa den Mitteln 210&sub1; bis 210K empfängt, damit es Codes unterschiedlicher Länge akzeptieren kann.
  • Die Implementierung der diversen die Blockdiagramme der Fig. 6, 8 und 9 bildenden Mittel wirft für den Fachmann keine besonderen Schwierigkeiten auf, so dass solche Mittel hier nicht detaillierter als durch Verweis auf ihre Funktion beschrieben werden müssen.
  • Die Diagramme sind theoretische Diagramme, doch kann in der Praxis die Struktur offensichtlich hiervon verschieden sein, insbesondere können die diversen Komponenten der Diagramme in gemeinsamen Signalprozessormitteln zusammengefasst sein.
  • Das oben Beschriebene kann in unterschiedlichen Weisen abgewandelt werden; insbesondere kann für verbesserte Effizienz der Spreizcode für die diversen Symbole einer Datenfolge, auf die er angewendet wird, unterschiedlich sein.

Claims (7)

1. Bandspreiz- oder Entspreizvorrichtung, insbesondere für die Übertragung in einem zellularen Codemultiplex-Mobilfunk- Kommunikationssystem, die zum Spreizen oder Entspreizen einer eintreffenden Folge umfaßt:
- Mittel (20) zum Verteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge auf unterschiedliche Unterfolgen, und
- Mittel (21) zum Spreizen oder Entspreizen jeder der Unterfolgen unter Verwendung eines Spreizcodes, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung eine Vorrichtung zum Spreizen oder Entspreizen einer eintreffenden Folge mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q ist,
dass die Mittel zum Spreizen oder Entspreizen jeder der Unterfolgen einen Spreizcode einer Länge Q0 verwenden, die ein Vielfaches der Länge Q ist,
dass die Unterfolgen und die Spreizcodes der Länge Q0, die auf diese angewendet werden, so festgelegt sind,
dass die Folge, die durch Überlagern der auf diese Weise erhaltenen gespreizten oder entspreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Spreizen oder Entspreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung des Codes der Länge Q erhalten würde.
2. Vorrichtung zum Entspreizen einer eintreffenden Folge unter Verwendung von K Spreizcodes mit jeweils der Länge Qk (wobei 1 ≤ k ≤ K), dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Entspreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung jedes der Spreiz-Codes der Länge Qk (1 ≤ k ≤ K) umfaßt:
- Mittel (20&sub1; bis 20K) zum Verteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge auf verschiedene Unterfolgen, und
- Mittel (21&sub1; bis 21K) zum Ent spreizen jeder dieser Unterfolgen mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q0, die ein Vielfaches der Länge Qk ist, wobei die Unterfolgen und die darauf angewendeten Spreizcodes der Länge Q0 so festgelegt sind, dass die Folge, die durch Überlagern der auf diese Weise erhaltenen entspreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Entspreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung des Codes der Länge Qk erhalten würde, und dass die Länge Q0 den K-Code gemeinsam ist.
3. Vorrichtung zum Spreizen von K eintreffenden Folgen unter Verwendung von K jeweiligen Spreizcodes der jeweiligen Länge Qk (mit 1 ≤ k ≤ K),
dadurch gekennzeichnet,
dass sie zum Spreizen der k-ten eintreffenden Folge mit Hilfe des Spreizcodes der Länge Qk (1 < k < K) umfaßt:
- Mittel (200&sub1; bis 200K) zum Verteilen der Datensymbole der eintreffenden Folge auf verschiedene Unterfolgen und
- Mittel (210&sub1; bis 210K) zum Spreizen jeder dieser Unterfolgen mit Hilfe eines Spreizcodes der Länge Q0, die ein Vielfaches der Länge Q des Codes ist, wobei die Unterfolgen und die darauf angewendeten Spreizcodes der Länge Q0 so festgelegt sind, dass die Folge, die durch Überlagern der verschiedenen auf diese Weise erhaltenen gespreizten Unterfolgen erhalten würde, die gleiche ist wie die, die durch Spreizen der eintreffenden Folge unter Verwendung des Codes der Länge Qk erhalten würde, und die Länge Q0 den K Codes gemeinsam ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die K Spreizcodes eine Länge kleiner oder gleich einer vorgegebenen maximalen Länge Qmax haben, und dass die Länge Q0 kleiner oder gleich Qmax ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner Prozessormittel (22, 220) zum Empfangen der für die K Codes erhaltenen gespreizten oder entspreizten Unterfolgen umfasst.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Prozessormittel zum Empfangen der auf diese Weise für die K Codes erhaltenen entspreizten Unterfolgen Mittel zum Implementieren eines Joint-Detection-Algorithmus umfasst.
7. Mobilstation für ein zellulares Mobilfunk- Kommunikationssystem mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
6. Basisstation für ein zellulares Mobilfunk- Kommunikationssystem mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
DE69901276T 1998-08-12 1999-04-19 Multirate, Multikode CDMA Übertragung für ein zellulares Mobilfunksystem Expired - Lifetime DE69901276T2 (de)

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DE69901276T Expired - Lifetime DE69901276T2 (de) 1998-08-12 1999-04-19 Multirate, Multikode CDMA Übertragung für ein zellulares Mobilfunksystem

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