DE69902302T2 - Verschlussanordnung mit verbesserter thermischer Stabilität und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Verschlussanordnung mit verbesserter thermischer Stabilität und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft wiederverschließbare Taschen, Verschlussanordnungen und Verfahren zur Erzeugung derselben. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Reißverschluss mit einem Außenprofil und einem Innenprofil, die so ausgelegt sind, dass sie eine verbesserte Stabilität während der Verschmelzung durch Wärme mit den Wänden einer flexiblen Verpackung aufweisen.
- Viele Verbraucherverpackungsanwendungen verwenden Taschen, die wiederverschließbare Reißverschlüsse verwenden, um Produkte in den Taschen einzuschließen. Eine Art von wiederverschließbarem Reißverschluss umfasst ein Außenprofil und ein Innenprofil, die sich entlang der gesamten Länge des Reißverschlusses erstrecken. Das Außenprofil weist häufig die Form eines Baumes mit einem erweiterten Kopfabschnitt auf, der von einem schmaleren Stammabschnitt gestützt wird. Das Innenprofil ist gegenüber dem Außenprofil angeordnet und dafür ausgelegt, mit Hilfe eines Paars von Schenkeln, die Verriegelungskanten und mit Ecken versehene Schultern aufweisen, in das Außenprofil einzugreifen. Die Profile werden in Eingriff gebracht, indem das Außenprofil und das Innenprofil korrekt ausgerichtet und entlang der gesamten Länge des Reißverschlusses zusammengedrückt werden. Die gegenüberliegenden Schenkel des Innenprofils gleiten über den Kopfabschnitt des Außenprofils und greifen in diesen ein, indem der Kopf mit den mit Ecken versehenen Schultern verriegelt wird.
- Wiederverschließbare Reißverschlüsse werden typischerweise mit Hilfe eines Extrusionsverfahrens aus einem Polymermaterial gebildet. Der Reißverschluss wird typischerweise an einem Polymerfilm befestigt, der verwendet wird, um die wiederverschließbare Tasche zu bilden. Jeder wiederverschließbare Reißverschluss wird normalerweise durch ein thermisches Anschweißverfahren, bei dem eine erwärmte Metallstange gegen den Reißverschluss gedrückt wird, während der Reißverschluss in Kontakt mit der Polymertasche oder dem -film ist, dauerhaft an einer Polymertasche oder einem Polymerfilm befestigt. Die Befestigung wird häufig vor dem Verschweißen und Schneiden der Seitenwände des Films zur Bildung der fertiggestellten Tasche vorgenommen.
- Herkömmliche Reißverschlüsse können während des thermischen Anschweißens problematisch sein, da Wärme, die ausreicht, um die Reißverschlussprofile mit der Polymertasche zu verbinden, eine Verformung des Außenprofils, des Innenprofils oder beider Profile zur Folge haben kann. Diese thermische Verformung kann eine dauerhafte Veränderung der Form der Profile hervorrufen und das Ineinandergreifen der Profile beeinträchtigen. Eine derartige Beeinträchtigung kann zur Folge haben, dass die Profile nicht oder inkorrekt ineinander eingreifen, so dass die Dichtung zwischen den Profilen ein übermäßiges Eindringen in die Tasche oder Ausdringen aus der Tasche heraus zulässt. Zudem kann das verformte Profil in einigen Fällen Verpackungen zur Folge haben, die sich unerwarteterweise oder bei geringerem Kraftaufwand öffnen, als es wünschenswert ist.
- Die mit einer Verformung der Reißverschlussprofile einhergehenden Probleme treten bei Reißverschlussprofilen, die mehr als eine Art von Polymermaterial erfordern, oder bei Verschlussanordnungen mit besonders komplexen Profilen oder Profilen mit sehr geringen Verformungstoleranzen manchmal in verstärkter Form auf. Zum Beispiel ist bei vielen Anwendungen das Polymermaterial, das den wiederverschließbaren Reißverschluss bildet, und das Polymermaterial, das die Tasche bildet, nicht dasselbe Material. Während des Warmschweißens des Reißverschlusses an die Tasche ist es häufig wünschenswert, dass die Temperatur des Basisabschnitts des Profils, das in Kontakt mit dem Verpackungsfilm ist, einen Punkt erreicht, der ausreicht, um sowohl den Basisabschnitt als auch den Verpackungsfilm zu schmelzen oder leicht zu schmelzen. Jedoch wird ein Polymermaterial mit einem niedrigen Schmelzpunkt manchmal einem übermäßigen Schmelzen unterzogen, und dieses übermäßige Schmelzen kann ein Problem darstellen, wenn sich die Profile während des thermischen Anschweißens an die Tasche verformen. Zudem sind Reißverschlüsse mit ungewöhnlich kleinen Elementen oder mit sehr engen Toleranzen zur Bildung von Dichtungen ebenfalls anfällig für Verformung während des thermischen Anschweißverfahrens.
- Folglich besteht ein Bedarf für ein Reißverschlussprofil für eine wiederverschließbare Tasche, das die zuvor genannten Nachteile im Zusammenhang mit bestehenden Reißverschlüssen überwindet und das an eine flexible Verpackung bei geringer Verformung der Profilelemente thermisch angeschweißt werden kann.
- EP-0564261 betrifft einen gas- und wasserdichten flexiblen Verschluss für eine Tasche. Der Verschluss ist aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt und umfasst eine Befestigungskante zum Ankleben an die Innenflächen gegenüberliegender Folien. Die Kante weist eine Innenseite und eine Außenseite auf. Ein Sockelteil des Verschlusses zur Aufnahme eines Steckteils mit einem Kopf und einem Schaft ist auf der Kante befestigt, und der Sockel weist einen inneren Hohlraum auf. Im zusammengebauten Zustand befindet sich die Innenvertiefung benachbart zum Kopfteil des Steckteils.
- Gemäß einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine Verschlussanordnung zur Verwendung bei einer wiederverschließbaren Verpackung geschaffen, wobei die Verschlussanordnung Folgendes aufweist: einen Basisstreifen auf Polymerbasis, der zur thermischen Verschmelzung mit einem Gewebe einer wiederverschließbaren Verpackung ausgebildet ist, wobei der Basisstreifen eine Innenseite und eine Außenseite aufweist; ein Reißverschlussprofil, das entlang der Innenseite des Basisstreifens einstückig mit diesem ausgebildet ist; wobei das Reißverschlussprofil ein Außenprofil mit einem Kopf und einem Schaft aufweist, wobei der Kopf und der Schaft eine Oberfläche abgrenzen, die so ausgebildet und angeordnet ist, dass sie durch ein Innenprofil aufgenommen und gehalten wird; wobei der Basisstreifen einen Isolierzwischenraum zwischen einem Abschnitt der Innenseite und der Außenseite aufweist und der Zwischenraum in dem Basisstreifen in der Nähe eines Endes des Schaftes entfernt von dem Kopf des Außenprofils angeordnet ist.
- Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer wiederverschließbaren Verpackung geschaffen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: das Bereitstellen eines Polymerfilms mit einer Innenfläche und einer Außenfläche; das Bereitstellen einer Verschlussanordnung mit einem Basisstreifen auf Polymerbasis mit einer Innenseite und einer Außenseite; einem Außenprofil, das entlang der Innenseite des Basisstreifens einstückig mit diesem ausgebildet ist; wobei der Basisstreifen einen Isolierzwischenraum zwischen einem Abschnitt der Innenseite und der Außenseite aufweist und das Außenprofil einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf und der Schaft eine Oberfläche abgrenzen, die so ausgebildet und angeordnet ist, dass sie durch ein Innenprofil aufgenommen und gehalten wird und der Isolierzwischenraum in dem Basisstreifen in der Nähe eines Endes des Schaftes entfernt vom Kopf des Außenprofils angeordnet ist; das Anordnen der Verschlussanordnungen derart, dass ein Abschnitt der Außenseite des Basisstreifens in der Nähe des Zwischenraums an den Polymerfilm angrenzt; und das thermische Anschweißen des Polymerfilms an den Basisstreifen durch Wärmeanwendung auf den Polymerfilm und die Verschlussanordnung, um die Außenseite des Basisstreifens an einer Stelle gegenüber dem Zwischenraum dauerhaft an die Innenfläche des Polymerfilms anzukleben.
- Der Zwischenraum enthält ein Material, das Wärme weniger leitet als das den Basisstreifen auf Polymerbasis bildende Material und das daher das Profil von der Wärme isoliert, die während der thermischen Verschmelzung erzeugt wird. Bei spezifischen Realisierungen schließt der Zwischenraum Luft oder ein anderes Gas ein. Bei noch weiteren Realisierungen enthält dieser Zwischenraum geschäumtes Polyethylen oder einen anderen Polyolefinträger.
- Der Basisstreifen auf Polymerbasis umfasst bei bestimmten Realisierungen der vorliegenden Erfindung einen Befestigungsabschnitt und einen Profilabschnitt. Der Befestigungsabschnitt ist so ausgelegt, dass er benachbart zu dem Gewebe der Polymertasche angeordnet ist, und der Profilabschnitt umfasst ein Außenprofil, das so ausgelegt ist, dass es in ein gegenüberliegendes Innenprofil eingreift. Bei spezifischen Realisierungen ist der Befestigungsabschnitt aus einem ersten Polymermaterial gebildet, und der Profilabschnitt ist aus einem zweiten, unterschiedlichen Polymermaterial gebildet. Der Befestigungsabschnitt kann des Weiteren einen Heißklebstoff umfassen. Dieser Klebstoff kann aus einer Vielzahl unterschiedlicher Arten ausgewählt werden. Bei einer Anwendung kann der Klebstoff aus der Gruppe ausgewählt werden, die aus Folgendem besteht: mit einem Anhydrid modifizierten Polyolefinen, mit einem Metallocen katalysiertem Polyethylen geringer Dichte, Maleinsäureanhydrid, mit einem Anhydrid modifiziertem Ethylenvinylacetat, Polypropylen-Copolymeren, mit Ethylenvinylacetat vermengten Polypropylen-Copolymeren, Mischungen aus Polypropylen-Copolymeren und Polyolefin, Polypropylen-Terpolymeren, Mischungen aus Polypropylen-Terpolymeren und Polyolefin, Mischungen aus Polypropylen-Terpolymeren und Ethylenvinylacetat, thermoplastischen Polyolefinen auf Polypropylenbasis, Butylen-Polypropylen-Copolymeren und flexiblen Polyolefinen auf Polypropylenbasis.
- Bei einer Realisierung wird die Verschlussanordnung durch Extrusion gebildet, wobei der Befestigungsabschnitt und der Profilabschnitt des Basisstreifens durch gleichzeitige Koextrusion gebildet werden. Der Zwischenraum im Basisstreifen kann ebenfalls während des Extrusionsverfahrens gebildet werden. Alternativ werden der Befestigungsabschnitt und der Profilabschnitt des Basisstreifens getrennt extrudiert und nachfolgend nach der Extrusion miteinander verbunden, um den Zwischenraum zu bilden.
- Das Verfahren kann das Bereitstellen einer Extruderdüse umfassen, die für die Extrusion mindestens eines Polymermaterials ausgelegt und angeordnet ist, und es kann das Bereitstellen eines thermoplastischen Materials zur Extrusion durch die Extruderdüse umfassen. Das thermoplastische Material kann durch die Extruderdüse extrudiert werden, um einen Basisstreifen zu bilden, wobei der Basisstreifen eine Innenseite, eine Außenseite, ein Reißverschlussprofil, das einstückig mit der Innenseite gebildet ist, und einen Zwischenraum umfasst, der durch einen Abstand zwischen der Innenseite und der Außenseite des Basisstreifens abgegrenzt wird.
- Der Schritt des Extrudierens eines thermoplastischen Materials kann das Extrudieren eines ersten Materials zur Bildung eines Abschnitts des Basisstreifens benachbart zur Innenseite und zum Innenprofil und das Extrudieren eines zweiten Materials zur Bildung eines Abschnitts des Basisstreifens benachbart zur Außenseite des Basisstreifens umfassen.
- Die oben gegebene Zusammenfassung der vorliegenden Erfindung soll nicht jede veranschaulichte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschreiben. Die folgenden FIGUREN und die ausführliche Beschreibung sollen weitere Gesichtspunkte der Erfindung verdeutlichen.
- Andere Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden bei der Lektüre der folgenden ausführlichen Beschreibung und bei Bezugnahme auf die Zeichnungen ersichtlich, bei denen:
- Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer wiederverschließbaren Verpackung ist, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung konstruiert und angeordnet ist,
- Fig. 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Verschlussanordnung ist, die die Verschlussanordnung in einer offenen Konfiguration und an den Wänden der wiederverschließbaren Verpackung befestigt zeigt,
- Fig. 3 eine vergrößerte Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Verschlussanordnung ist, die die Verschlussanordnung in einer geschlossenen Konfiguration und an den Wänden der wiederverschließbaren Verpackung befestigt zeigt,
- Fig. 4 eine vergrößerte Querschnittsansicht einer in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung konstruierten Verschlussanordnung ist, die die Verschlussanordnung aus zwei getrennten Materialien konstruiert zeigt,
- Fig. 5 eine vergrößerte Querschnittsansicht einer in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung konstruierten Verschlussanordnung ist, die die Verschlussanordnung ohne unteren Flansch zeigt,
- Fig. 6 eine vergrößerte Querschnittsansicht einer in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung konstruierten Verschlussanordnung ist, die eine Klebstoffverbindung auf der Außenseite des Basisstreifens zeigt.
- Während die Erfindung für verschiedene Modifikationen und alternative Formen geeignet ist, sind Einzelheiten derselben in den Zeichnungen beispielhaft gezeigt und werden ausführlich beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf die speziellen beschriebenen Ausführungsformen beschränkt werden soll. Vielmehr sollen Modifikationen, Äquivalente und Alternativen, die in den Geist und Bereich der Erfindung fallen, wie er durch die angehängten Ansprüche abgegrenzt ist, abgedeckt sein.
- Die vorliegende Erfindung ist allgemein auf Verschlussanordnungen für flexible Verpackungen anwendbar. Die Erfindung ist insbesondere auf Polymertaschen anwendbar, die eine thermische Anschweißung erfordern, ebenfalls als Warmschweißen bekannt, um die Verschlussanordnung an einem Polymergewebe zu befestigen, das die Wände der flexiblen Verpackung bildet. Ein Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass eine Verschlussanordnung für eine wiederverschließbare Tasche oder Verpackung einen Basisstreifen auf Polymerbasis, ein Reißverschlussprofil und einen Zwischenraum in dem Basisstreifen aufweist. Der Basisstreifen auf Polymerbasis ist dafür ausgelegt, an ein Gewebe der wiederverschließbaren Verpackung warmgeschweißt zu werden, und der Basisstreifen weist eine Innenseite und eine Außenseite auf. Das Reißverschlussprofilelement ist einstückig mit der Innenseite des Basisstreifens gebildet. Der Zwischenraum im Basisstreifen wird durch den Basisstreifen auf Polymerbasis auf einer ersten Seite und ein Reißverschlussprofilelement auf einer zweiten Seite abgegrenzt. Während des Warmschweißens der Verschlussanordnung an die Wand einer flexiblen Verpackung isoliert und schützt der Zwischenraum das Reißverschlussprofil gegen der Wärme, die erforderlich ist, um den Basisstreifen mit dem Gewebe zu verschmelzen. Dementsprechend wird das Reißverschlussprofil niedrigeren Temperaturen ausgesetzt, und eine Beschädigung und Verformung durch Wärme desselben wird vermieden.
- Wie allgemein in Fig. 1 gezeigt, umfasst eine wiederverschließbare Verpackung 10, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, eine Verschlussanordnung 9 mit einem ersten Verschlussprofil 12 und einem zweiten Verschlussprofil 14. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Verschlussprofile 12 und 14 mit einem ersten und einem zweiten Gewebe 16, 18 verbunden. Die Verschlussprofile 12, 14 umfassen Reißverschlussprofile 40 und 50. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass das Reißverschlussprofil 40 ein Innenprofil und das Reißverschlussprofil 50 ein Außenprofil ist. Das erste und das zweite Verschlussprofil 12 und 14 umfassen des Weiteren Basisstreifen 20, 30.
- Die flexible Verpackung 10 umfasst eine erste Kante 15 und eine zweite Kante 17 zusammen mit einer unteren Kante 13. Diese Kanten entlang der Gewebe 16 und 18 grenzen das Innere 21 der flexiblen Verpackung 10 ab. In der dargestellten Ausführungsform sind Inhalte 19 auf dem Boden des Inneren 21 der Verpackung 10 gezeigt. Die Verschlussprofile 12, 14 bilden kombiniert die Verschlussanordnung 9, die benachbart zur Oberseite 11 der Verpackung 10 angeordnet ist. Es ist ersichtlich, dass die Inhalte 19 aus beliebigen zahlreichen, in der Technik bekannten Materialien bestehen können, einschließlich Nahrungsmittel, Produktionsteile und Metallwaren.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 2 und Fig. 3 sind nun die Verschlussprofile 12 und 14 im Querschnitt ausführlicher als in der Darstellung in Fig. 1 gezeigt. Die Verschlussprofile 12 und 14 sind in Fig. 2 in einer "unverriegelten" oder "offenen" Position, in Fig. 3 jedoch in einer "verriegelten" oder "geschlossenen" Position gezeigt. In der offenen Position können die Inhalte 19 (siehe Fig. 1) in die Verpackung 10 hinzugegeben oder aus dieser entfernt werden. In der geschlossenen Position ist die Tasche 10 jedoch derart verschlossen, dass die Inhalte 19 nicht aus der Verpackung entweichen können. Bei bestimmten Realisierungen ist die Abdichtung, die zwischen dem ersten und dem zweiten Verschlussprofil 12, 14 gebildet ist, im Wesentlichen luftdicht. Bei den meisten Anwendungen kann die Verschlussanordnung wiederholt zwischen der "offenen" und der "geschlossenen" Konfiguration, die in Fig. 2 und 3 gezeigt sind, gewechselt werden, wodurch die Verpackung "wiederverschließbar" wird.
- Insbesondere unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist ersichtlich, dass das Verschlussprofil 12 einen Basisstreifen 20 und ein Innenprofil 40 umfasst. Das Innenprofil 40 ist einstückig mit dem Basisstreifen 20 gebildet. Zusätzlich umfasst der Basisstreifen 20 einen oberen Flansch 25 und einen unteren Flansch 26. Eine Innenfläche oder -seite 22 des Basisstreifens 20 weist in Richtung des Inneren 21 der Verpackung. Zusätzlich weist eine Außenseite oder -fläche 24 aus dem Inneren 21 heraus und in die dem Innenprofil 40 gegenüberliegende Richtung. Im Basisstreifen 20 ist ein Zwischenraum 27 angeordnet, der sich zwischen der Innenseite 22 und der Außenseite 24 befindet. Eine Außenwand 23 des Basisstreifens 20 ist auf der Seite des Zwischenraums 27 gegenüber dem Innenprofil 40 angeordnet. Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist der Zwischenraum 27 hinter dem Innenprofil 40 angeordnet, so dass er einstückig in den Basisstreifen 20 hinein gebildet ist.
- Das Verschlussprofil 14, das ebenfalls in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, befindet sich im Wesentlichen gegenüber und auf einer Linie mit dem Verschlussprofil 12 und umfasst einen zweiten Basisstreifen 30 und ein Außenprofil 50. Der zweite Basisstreifen 30 weist in der Darstellung eine Innenseite oder -fläche 32 und eine Außenseite oder -fläche 34 auf. Zwischen der Innenseite 32 und der Außenseite 34 des Basisstreifens 30 befindet sich ein Zwischenraum 37. Der Zwischenraum 37 schützt das Außenprofil 50 vor einer Verformung aufgrund von Wärmeeinwirkung während des Warmschweißens des Basisstreifens 30 an das zweite Gewebe 18 der flexiblen Verpackung 10. Die dargestellte Ausführungsform zeigt das Gewebe 18 verschweißt entlang des unteren Flansches 36 sowie gegenüber dem Zwischenraum 37. Es ist ersichtlich, dass das Gewebe 18 ebenfalls gegenüber dem Zwischenraum 37 verschweißt sein kann.
- Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Verschlussanordnung 9 der vorliegenden Erfindung so konfiguriert, dass sie durch Eingreifen des Innenprofils 40 und des Außenprofils 50 wiederverschließbar abgedichtet ist. Das Innenprofil 40 umfasst mindestens zwei Schenkel 42, 44, die einen Abstand 46 abgrenzen.
- Das Außenprofil 50 umfasst einen Kopf 52 und einen Schaft 54, wie in Fig. 2 dargestellt. Wie in Fig. 2 gezeigt, umfasst das Kopfelement 52 des Außenprofils 50 die Schultern 56, 58. Um die wiederverschließbare Verpackung 10 zu schließen, wird das Außenprofil 50 in das Innenprofil 40 derart eingeführt, dass die Schenkel 42, 44 des Innenprofils 40 in die Schultern 56, 58 des Außenprofils 50 eingreifen. Der Kopf 52 des Außenprofils 50 wird in dem Abstand 46 zwischen den Schenkeln 42, 44 des Innenprofils 40 gehalten.
- Beide Basisstreifen 20, 30 umfassen Flansche. Die oberen Flansche 25, 35 ermöglichen einem Benutzer, die wiederverschließbare Verpackung 10 leicht zu öffnen, indem eine Zugkraft auf die Verschlussanordnung ausgeübt wird, um das Innenprofil 40 und das Außenprofil 50 auszuklinken. Die unteren Flansche 26, 36 stellen zusätzliche Oberflächen für die Gewebe 16, 18 bereit, die das Äußere der Tasche bilden, die an den Basisstreifen zu befestigen ist, und sorgen ebenfalls für zusätzliche Stärke. Es ist jedoch ersichtlich, dass einige oder sämtliche dieser Flanschelemente aus der Verschlussanordnung 9 ausgelassen werden können, so dass die Basisstreifen keine Flanschelemente umfassen. Bei derartigen Ausführungsformen sind die Zwischenräume 27, 37 noch in einem oder beiden Basisstreifen vorhanden, und die Gewebe 16, 18 sind durch thermisches Schweißen der Wände 23, 33 gegenüber den Zwischenräumen 27, 37 an dem Basisstreifen befestigt.
- Es ist ersichtlich, dass ein wichtiger Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung die Isoliereigenschaften der Zwischenräume 27, 37 zum Schutz des Verschlussprofils oder der Profile 40, 50 gegen eine Wärmeverformung während des Wärmeschweißens der Gewebeelemente 16, 18 sind. Bei spezifischen Realisierungen der vorliegenden Erfindung enthalten die Zwischenräume 27, 37 Luft oder eine andere gasförmige Zusammensetzung. Bei anderen Realisierungen enthalten die Zwischenräume 27, 37 geschäumtes Polyethylen oder einen anderen Polyolefinträger. Im Fall, dass diese Zwischenräume 27, 37 Luft enthalten, ist es normalerweise nicht notwendig, Luft in die Zwischenräume einzublasen oder anderweitig hinzuzufügen. Vielmehr werden dieser Zwischenraum und die Luft darin während der Erzeugung oder Extrusion der Verschlussprofile 12, 14 gebildet. Während bei einigen Realisierungen keine Luft bzw. kein anderes gasförmiges Material in den Zwischenraum eingeblasen wird, ist ersichtlich, dass bei anderen Realisierungen Luft oder andere Gase in die Zwischenräume 27, 37 eingeführt werden können. Diese Gase können unter Druck zugeführt werden, wie beispielsweise während des Extrusionsverfahrens. Selbst wenn die Zwischenräume 27, 37 nicht unter Druck bleiben, können solche Gase die Aufrechterhaltung der Form der Zwischenräume während der Extrusion und des Kühlens unterstützen. Alternativ wird bei spezifischen Realisierungen vorzugsweise ein spezifisches Material in die Zwischenräume 27, 37 eingesetzt. Dieses Material kann beispielsweise ein schwach wärmeleitendes Gas oder ein festes oder flüssiges Material sein, das verbesserte Isoliereigenschaften aufweist. Der Zweck der Zwischenräume 27, 37 besteht in der Isolierung der Profile 40, 50 gegen die Wärme der thermischen Verschmelzung zwischen den Basisstreifen und den Verpackungsgeweben. Es ist ersichtlich, dass die Basisstreifen, wenn die Zwischenräume 27, 37 Luft oder andere gasförmige Komponenten enthalten, niedrigere Wärmeleiteigenschaften aufweisen als die Polymerverbindung, die zur Bildung des Rests der Basisstreifen 20, 30 verwendet wird.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 4 ist nun ersichtlich, dass bei spezifischen Realisierungen der vorliegenden Erfindung die Basisstreifen 20, 30 aus mehr als einem Polymermaterial bestehen. Wie in Fig. 4 gezeigt, kann zum Beispiel der äußere Abschnitt oder Befestigungsabschnitt 72 der Basisstreifen 20, 30 benachbart zu den Außenseiten 24, 34 aus einem ersten Material bestehen, während der innere Abschnitt des Basisstreifens, einschließlich der Verschlussprofile, benachbart zur Innenseite 22 aus einem anderen Polymermaterial bestehen kann. Ebenso kann der innere Abschnitt oder Profilabschnitt 70 des Basisstreifens 30 ein erstes Material umfassen, das den Abschnitt des Basisstreifens benachbart zur Innenseite 32 und zum Außenprofil 50 bildet.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 5 ist nun ersichtlich, dass die Verschlussanordnung 9 der vorliegenden Erfindung keinen unteren Flansch erfordert. Bei derartigen Realisierungen ist das Gewebe der Verpackung an den Wänden 23, 33 der Verschlussprofile gegenüber den Zwischenräumen 27, 37, jedoch nicht an einem unteren Flansch befestigt. Es ist ersichtlich, dass selbst wenn ein unterer Flansch vorhanden ist (siehe zum Beispiel Fig. 2), das Verpackungsgewebe nicht notwendigerweise thermisch an den Flansch geschweißt ist, sondern nur an die Wände 23, 33 geschweißt sein kann.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 6 können nun die Außenseiten 24, 34 der Basisstreifen 20, 30 der Verschlussanordnung des Weiteren einen Heißklebstoff 80 umfassen, um die Bindung zwischen den Geweben 16, 18 (siehe Fig. 2 und 3) und den Verschlussprofilen 12, 14 zu verbessern. Der Klebstoff 80 kann in verschiedenen Konfigurationen auf die Außenseiten 24, 34 der Verschlussprofile 12, 14 aufgetragen werden. Zum Beispiel kann der Klebstoff als Reihen 82, Streifen 84 oder Punkte aufgetragen werden. Der Klebstoff 80 kann aus der Gruppe ausgewählt werden, die aus Folgendem besteht: mit einem Anhydrid modifizierten Polyolefinen, mit einem Metallocen katalysiertem Polyethylen geringer Dichte, Maleinsäureanhydrid, mit einem Anhydrid modifiziertem Ethylenvinylacetat, Polypropylen-Copolymeren, mit Ethylenvinylacetat vermengten Polypropylen-Copolymeren, Mischungen aus Polypropylen-Copolymeren und Polyolefin, Polypropylen-Terpolymeren, Mischungen aus Polypropylen- Terpolymeren und Polyolefin, Mischungen aus Polypropylen-Terpolymeren und Ethylenvinylacetat, thermoplastischen Polyolefinen auf Polypropylenbasis, Butylen-Polypropylen-Copolymeren und flexiblen Polyolefinen auf Polypropylenbasis. Der Klebstoff 80 kann durch Koextrusion mit dem Rest der Verschlussanordnung aufgetragen werden, oder er kann aufgetragen werden, nachdem die Basisstreifen und die Verschlussprofile extrudiert worden sind.
- Wie zuvor erwähnt, kann die Verschlussanordnung durch Extrusion gebildet werden, wobei der Befestigungsabschnitt und der Profilabschnitt des Basisstreifens durch gleichzeitige Koextrusion gebildet werden. Die Zwischenräume 27, 37 in den Basisstreifen 20, 30 können ebenfalls während des Extrusionsverfahrens gebildet werden. Alternativ werden der Profilabschnitt 70 und die Befestigungsabschnitte 72 (siehe Fig. 4) der Basisstreifen 20, 30 getrennt extrudiert und nachfolgend nach der Extrusion miteinander verbunden, um die Zwischenräume 27, 37 zu bilden.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine fertiggestellte Verpackung, bei der die Verschlussanordnung 9 an die Gewebe 16, 18 geklebt ist. Wiederum unter Bezugnahme auf Fig. 1, 2 und 3 weist die wiederverschließbare Verpackung 10 bei spezifischen Gesichtspunkten der Erfindung einen ersten und einen zweiten im Allgemeinen extrudierten Basisstreifen 20, 30 auf, wobei beide Basisstreifen eine Innenseite und eine Außenseite aufweisen. Die Verpackung 10 umfasst ein erstes Reißverschlussprofil, das auf der Innenseite des ersten Basisstreifens angeordnet ist, und ein zweites Reißverschlussprofil, das auf einer Innenseite des zweiten Basisstreifens angeordnet ist. Die Reißverschlussprofile sind so angeordnet und konfiguriert, dass sie ineinander eingreifen. In mindestens einem des ersten und zweiten extrudierten Basisstreifens ist ein Zwischenraum enthalten. Der Zwischenraum ist in den extrudierten Basisstreifen zwischen der Innenseite und der Außenseite angeordnet. Ein Polymerfilm ist an der Außenseite jedes der Basisstreifen befestigt. Bei spezifischen Realisierungen weist der Zwischenraum in dem mindestens einen des ersten und zweiten Basisstreifens geringe Wärmeleiteigenschaften auf. Wie oben erwähnt, enthält der Zwischenraum in mindestens einem des ersten und zweiten Basisstreifens 20, 30 bei bestimmten Realisierungen Luft.
- Ein anderer Gesichtspunkt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Verschlussanordnung für eine Polymertasche, die einen ersten und einen zweiten gegenüberliegenden Basisstreifen aufweist. Das Verfahren umfasst das Bereitstellen einer Extruderdüse, die für die Extrusion mindestens eines Polymermaterials ausgelegt und angeordnet ist, und es kann das Bereitstellen eines thermoplastischen Materials zur Extrusion durch die Extruderdüse umfassen. Das thermoplastische Material wird durch die Extruderdüse extrudiert, um einen Basisstreifen zu bilden, wobei der Basisstreifen eine Innenseite, eine Außenseite, ein Reißverschlussprofil, das einstückig mit der Innenseite gebildet ist, und einen Zwischenraum umfasst, der durch einen Abstand zwischen der Innenseite und der Außenseite des Basisstreifens abgegrenzt wird.
- Der Schritt des Extrudierens eines thermoplastischen Materials kann das Extrudieren eines ersten Materials zur Bildung eines Abschnitts des Basisstreifens benachbart zur Innenseite 22 des Innenprofils und das Extrudieren eines zweiten Materials zur Bildung eines äußeren Abschnitts des Basisstreifens benachbart zur Außenseite 24 des Basisstreifens umfassen. Das Verfahren kann des Weiteren das Bereitstellen eines Polymerfilms mit einer Innenfläche und einer Außenfläche und das Bereitstellen einer Verschlussanordnung mit einem ersten und einem zweiten Basisstreifen umfassen, wobei jeder der Basisstreifen eine Innenseite, eine Außenseite, ein Reißverschlussprofil, das einstückig mit der Innenseite gebildet ist, und einen Zwischenraum umfasst, der durch einen Abstand zwischen der Innenseite und der Außenseite des Basisstreifens abgegrenzt wird. Die Verschlussanordnung ist so angeordnet, dass sich ein Abschnitt der Außenseite jedes Basisstreifens benachbart zum Zwischenraum in der Nähe des Polymerfilms befindet; und der Polymerfilm ist durch Anwendung von Wärme auf den Polymerfilm und die Verschlussanordnung thermisch mit den Basisstreifen verschmolzen oder an diese heißgeklebt. Die Außenseite jedes der Basisstreifen ist an einer Stelle gegenüber dem Zwischenraum dauerhaft an die Innenfläche des Polymerfilms geklebt.
- Während die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf mehrere spezielle Realisierungen beschrieben wurde, ist für Fachleute erkenntlich, dass viele Veränderungen hieran vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die Beschreibung und die Beispiele sollen nur als beispielhaft betrachtet werden, wobei der wirkliche Bereich und Geist der Erfindung durch die folgenden Ansprüche zum Ausdruck gebracht werden.
Claims (9)
1. Verschlussanordnung (9) zur Verwendung bei einer wiedeverschließbaren
Verpackung (10), wobei die Verschlussanordnung aufweist:
(a) einen ersten Basisstreifen auf Polymerbasis (30), der zur thermischen
Verschmelzung mit einem Gewebe (118) einer wiederverschließbaren
Verpackung ausgebildet ist, wobei der erste Basisstreifen (30) eine Innenseite (32)
und eine Außenseite (34) aufweist;
(b) ein Reißverschlussprofil (14), das entlang der Innenseite des ersten
Basisstreifens einstückig mit diesem ausgebildet ist;
(i) wobei das Reißverschlussprofil (14) ein Außenprofil (50) mit einem Kopf
(52) und einem Schaft (54) aufweist, wobei der Kopf und der Schaft eine
Oberfläche definieren, die ausgebildet und angeordnet ist, uni durch ein
Innenprofil (40) aufgenommen und gehalten zu werden;
dadurch gekennzeichnet, dass
(c) der erste Basisstreifen (30) einen Isolierzwischenraum (37) zwischen einem
Abschnitt der Innenseite (32) und der Außenseite (34) aufweist;
(i) wobei der Zwischenraum (37) in dem Basisstreifen nahe einem Ende des
Schaftes (54) entfernt von dem Kopf (52) des Außenprofils (50) angeordnet
ist.
2. Verschlussanordnung nach Anspruch 1, wobei der Isolierzwischenraum (37) ein
Material enthält, das Wärme weniger leitet als das den Basisstreifen auf Polymerbasis
(30) bildende Material.
3. Verschlussanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Isolierzwischenraum (37)
Luft oder ein anderes Gas enthält.
4. Verschlussanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiter mit
(a) einem zweiten Basisstreifen auf Polymerbasis (20), der zur thermischen
Verschmelzung mit einem Gewebe (16) einer wiederverschließbaren Verpackung
ausgebildet ist, wobei der zweite Basisstreifen (20) eine Innenseite (22) und eine
Außenseite (24) aufweist:
(b) einem Innenprofil (40), das entlang der Innenseite (22) des zweiten
Basisstreifens (20) einstückig mit diesem ausgebildet ist;
(i) wobei das Innenprofil (40) wenigstens zwei Schenkel (42, 44) aufweist, die
eine Oberfläche definieren, die ausgebildet und angeordnet ist, um das
Außenprofil (50) zu greifen und zu halten; und
(c) wobei der zweite Basisstreifen (20) einen Isolierzwischenraum (27) zwischen
einem Abschnitt der Innenseite (22) und der Außenseite (24) aufweist.
5. Verschlussanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der erste
Basisstreifen auf Polymerbasis (30) einen Befestigungsabschnitt (72) nahe der Außenseite
(34) des ersten Basisstreifens (30) und einen das Reißverschlussprofil (14)
definierenden Profilabschnitt (70) aufweist.
6. Verschlussanordnung nach Anspruch 5, wobei der Befestigungsabschnitt (72) aus
einem ersten Polymermaterial gebildet ist, und der Profilabschnitt (70) aus einem
zweiten Polymermaterial, das von dem ersten Polymermaterial verschieden ist,
gebildet ist.
7. Verschlussanordnung nach Anspruch 5, wobei der Befestigungsabschnitt (72) einen
Heißklebstoff (80) enthält, ausgewählt aus der Gruppe aus mit einem Anhydrid
modifizierten Polyolefinen, mit einem Metallocen katalysierte Polyethylen geringer
Dichte, Maleinsäureanhydrid, mit einem Anhydrid modifiziertem Ethylenvinylacetat,
Polypropylen-Copolymeren, mit Ethylenvinylacetat vermengten Polypropylen-
Copolymeren, Mischungen aus Polypropylen-Copolymeren und Polyolefin,
Polypropylen-Terpolymeren, Mischungen aus Polypropylen-Terpolymeren und
Polyolefin, Mischungen aus Polypropylen-Terpolymeren und Ethylenvinylacetat,
thermoplastischen Polyolefinen auf Polypropylenbasis, Butylen-Polypropylen-
Copolymeren und flexiblen Polyolefinen auf Polypropylenbasis.
8. Wiederverschließbare Verpackung (10) mit einer Verschlußanordnung (9) nach
einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die wiederverschließbare Verpackung aufweist:
einen Polymerfilm (18), der an der Außenseite (34) des ersten Basisstreifens (30)
befestigt ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer wiederverschließbaren Verpackung, wobei das
Verfahren aufweist:
(a) das Vorsehen eines Polymerfilms (18) mit einer Innenfläche und einer
Außenfläche
(b) das Vorsehen einer Verschlussanordnung (9) mit einem ersten Basisstreifen auf
Polymerbasis (30) mit einer Innenseite (32) und einer Außenseite (34); einem
Außenprofil (50) das entlang der Innenseite (32) des Basisstreifens einstückig
mit diesem ausgebildet ist; wobei der erste Basisstreifen (30) einen
Isolierzwischenraum (37) zwischen einem Abschnitt der Innenseite (32) und der
Außenseite (34) aufweist;
(1) wobei das Außenprofil (50) einen Kopf (52) und einen Schaft (54) aufweist,
wobei der Kopf (52) und der Schaft (54) eine Oberfläche definieren, die
ausgebildet und angeordnet ist, um durch ein Innenprofil (40) aufgenommen
und gehalten zu werden; wobei der Isolierzwischenraum (37) in dem ersten
Basisstreifen (30) nahe einem Ende des Schaftes (54) entfernt von dem Kopf
(52) des Außenprofils (50) angeordnet ist;
(c) das Anordnen der Verschlussanordnung (9) derart, dass ein Abschnitt der
Außenseite des Basisstreifens nahe dem Zwischenraum (37) an den Polymerfilm
(18) angrenzt; und
(d) das thermische Anschweißen des Polymerfilms (18)1 an den ersten Basisstreifen
(30) durch Wärmeanwendung auf den Polymerfilm (18) und die
Verschlussanordnung (9), um die Außenseite (34) des ersten Basissstreifens (30) dauerhaft
an die Innenfläche des Polymerfilms (18) an einer teile gegenüber dem
Zwischenraum (37) anzukleben.
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