DE69914031T2 - Giessform für opthalmische Linsen, Verfahren zur Herstellung dergleichen, und Verfahren zur Herstellung von opthalmischen Linsen mit der Giessform - Google Patents

Giessform für opthalmische Linsen, Verfahren zur Herstellung dergleichen, und Verfahren zur Herstellung von opthalmischen Linsen mit der Giessform Download PDF

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Formanordnung zum Formen einer Sehbehelflinse, ein Verfahren zur Herstellung der Formanordnung und ein Verfahren zur Herstellung der Sehbehelflinse unter Verwendung der Formanordnung. Genauer gesagt betrifft die vorliegende Erfindung solch eine Formanordnung zum Formen einer Sehbehelflinse, wie beispielsweise einer Kontaktlinse oder einer intraokularen Linse, wobei die Formanordnung keine unerwünschte Verformung während eines Formvorgangs zum Formen der gewünschten Sehbehelflinsen aufweist, um so leichte und wirtschaftliche Herstellung einer Sehbehelflinse mit einer gewünschten Konfiguration bereitzustellen, sowie ein vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung solch einer Formanordnung. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der Sehbehelflinse mit der gewünschten Konfiguration zu relativ geringen Kosten unter Verwendung der Formanordnung.
  • Beschreibung verwandter Techniken
  • Verschiedene Verfahren zur Herstellung einer Sehbehelflinse mithilfe einer Formanordnung wurden vorgeschlagen, welche aus einer ersten Form und einer zweiten Form in Gestalt einer Patrizenform und einer Matrizenform oder einer oberen Form und einer unteren Form besteht, die zusammengefügt werden, um dazwischen einen Formhohlraum zu definieren, der eine Konfiguration aufweist, welche die gewünschte Sehbehelflinse, wie z. B. eine Kontaktlinse oder eine intraokulare Linse, ergibt. Der Formhohlraum, der durch das Schließen der ersten und zweiten Form definiert wird, wird mit einem geeigneten Linsenmaterial gefüllt, um die gewünschte Sehbehelflinse zu formen.
  • Die JP-B-63-36484 und die JP-B-3-1125 offenbaren ein Verfahren zur Herstellung einer Sehbehelflinse durch einen Formvorgang, der die Schritte des Zusammensetzens einer Patrizen- und einer Matrizenform, um dazwischen einen Formhohlraum zu definieren, Einbringens eines polymerischen Materials in den Formhohlraum und Polymerisierens des polymerischen Materials umfasst, um die Sehbehelflinse mit einer gewünschten Konfiguration bereitzustellen. Beim vorgeschlagenen Verfahren werden die Patrizen- und Matrizenform eher aus einem Harzmaterial als aus einem metallenen Material hergestellt, um sicherzustellen, dass die geformten Linsen leicht aus den Formen entfernt werden können, und verbesserte Formungseffizienz zu erreichen. In den aus dem Harzmaterial hergestellten Patrizen- und Matrizenformen neigen die Oberflächenbedingungen der Formungsflächen, die den Formhohlraum definieren, jedoch dazu, während des Formvorgangs zu variieren. Außerdem werden die Formen beim Entfernen oder Abtrennen des Formprodukts leicht verformt, wodurch es unmöglich wird, die Formen wiederholt für weitere Formungsvorgänge zu verwenden. Wie herkömmliche Harzprodukte oder -gegenstände werden die aus Harz bestehenden Patrizen- und Matrizenformen im Allgemeinen durch Hochdruckformverfahren, wie beispielsweise Spritzgussverfahren, unter Verwendung von Prägeplatten aus Metall hergestellt. Die beim Hochdruckformen verwendeten metallenen Prägeplatten müssen hohe mechanische Festigkeit aufweisen und die ursprüngliche Oberflächenbedingung aufrecht erhalten, die ausreicht, um Formungsflächen von Patrizen- und Matrizenformen mit hoher Konfigurationsgenauigkeit bereitzustellen, da die Formungsflächen der Formen die entgegengesetzten Oberflächen der zu erhaltenden Sehbehelflinsen darstellen. Solche Hochdruckformverfahren erfordern jedoch unvermeidbar teure Ausrüstungen.
  • Das US-Patent Nr. 5.524.419 offenbart ein Beispiel eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Formen einer Kontaktlinse durch einen Formvorgang, worin ein erstes und ein zweites Band mit jeweils einer geeigneten Breite kontinuierlich zugeführt und einem Vakuumformvorgang unterzogen werden, um im ersten Band eine Serie von Patrizenformen in Form von hinteren Formhohlräumen und im zweiten Band eine Serie von Matrizenformen in Form von vorderen Formhohlräumen auszubilden. Diese hinteren und vorderen Formhohlräume werden im ersten bzw. zweiten Band so ausgebildet, dass die Formhohlräume in Längsrichtung des ersten und zweiten Bands in vorgegebenen Abständen voneinander beabstandet sind. Nachdem eine vorgegebene Menge eines härtbaren Linsenmaterials in alle vorderen Formhohlräume (Matrizenform) eingebracht wurde, werden das erste und das zweite Band aufeinander gelegt, um die Patrizen- und Matrizenformen zu schließen. Danach wird das Linsenmaterial in den Formhohlräumen zwischen den Patrizen- und Matrizenformen durch Bestrahlung mit Licht polymerisiert, um so in den einzelnen Formhohlräumen die gewünschten Sehbehelflinsen zu formen. Danach werden das erste und zweite Band voneinander getrennt, und die in den Formhohlräumen geformten Kontaktlinsen werden aus den Formhohlräumen entfernt.
  • Beim Formen der Patrizen- und Matrizenformen im ersten bzw. zweiten Band durch den im oben genannten US-Patent geoffenbarten Vakuumformvorgang muss die Dicke der Bänder, in denen die Patrizen- und Matrizenformen ausgebildet werden sollen, bis zu einem gewissen Grad gering sein. Wenn die Dicke der Bänder relativ gering ist, neigen die in den dünnen Bändern ausgebildeten Patrizen- und Matrizenformen unerwünschterweise dazu, sich während des Formvorgangs zum Formen der Kontaktlinse verformen. Demgemäß kann es sein, dass die in den verformten Patrizen- und Matrizenformen geformten Kontaktlinsen nicht die gewünschten optischen Merkmale aufweisen.
  • Die JP-A-8-1673 offenbart ein weiteres Beispiel für das Verfahren und die Vorrichtung zum Formen einer weichen Kontaktlinse unter Verwendung einer Formanordnung, die durch ein Hochdruckformverfahren, wie beispielsweise ein Spritzgussverfahren, unter Verwendung von steifen metallenen Prägeplatten hergestellt wird. Bei diesem Verfahren müssen die metallenen Prägeplatten hohe mechanische Festigkeit aufweisen und eine gewünschte Oberflächenbedingung aufrecht erhalten, die notwendig ist, um genau geformte Formungsflächen der Patrizen- und Matrizenformen der durch die metallenen Prägeplatten zu erhaltenden Formanordnung bereitzustellen, da die Formungsflächen der Patrizen- und Matrizenformen die entgegengesetzten Oberflächen der zu erhaltenden Kontaktlinsen darstellen. Solche Hochdruckformverfahren erfordern jedoch unerwünschterweise und unvermeidbarerweise teure Ausrüstungen. Außerdem werden, da die Patrizen- und Matrizenformen der durch den oben beschriebenen Hochdruckformvorgang erhaltenen Formanordnung geringe Wandstärke aufweisen, die Patrizen- und Matrizenformen leicht während des Formvorgangs zum Formen der weichen Kontaktlinse verformt. In diesem Fall weist die in den verformten Formen geformte Kontaktlinse nicht die gewünschten optischen Merkmale auf.
  • Die US-A-4985186 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines optischen Elements, beispielsweise für eine optische Vorrichtung mit veränderlicher Brennweite mit einem Elastomerelement, worin das Elastomerelement in einer Form geformt wird, bei der eine Formungsfläche durch einen Kern eines porösen Materials bereitgestellt wird. Das Elastomerelement wird nach dem Formen mithilfe von Druckgas abgelöst, das durch den porösen Kern zugeführt wird. Um die Wirkung von Rauigkeit der Kernoberfläche einzudämmen, kann zwischen dem Elastomerelement und dem Kern eine dünner Film aus Polyethylen, mit einer Dicke von etwa 0,1 μm bis einige Zehn μm, vorhanden sein.
  • Die US-A-4129628 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung einer Anordnung von Linsen, worin eine Bahn aus optisch transparentem thermoplastischem Material vakuumgeformt wird, während sie durch Wärme in einer Anordnung von Linsenschalen weichgemacht wird. Die Schalen werden dann mit einem klaren Acrylpolyester-Harz mit einem Brechungsindex, der nahe dem der Bahn liegt, gefüllt. Ein dünner Film aus Polyestermaterial wird über der ebenen Fläche des Gießharzes platziert, und über dem Film wird eine Bahn aus Glas platziert. Das Harz wird in einer Sauerstoff-gehemmten Atmosphäre bei Raumtemperatur gehärtet, wonach das Glas und der Film entfernt werden, um auf einer Seite jeder Linse eine ebene Oberfläche zu bilden, wobei die andere Oberfläche konvex ist und durch eine Linsenschale der Anordnungen von Linsenschalen geformt wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Daher besteht ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung darin, eine Formanordnung bereitzustellen, welche die Herstellung einer gewünschten Sehbehelflinse mit einer gewünschten Konfiguration und eine wiederholte Verwendung ihrer Komponenten ermöglicht.
  • Ein zweites Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung solch einer Formanordnung mit relativ einfacher und kostengünstiger Ausrüstung.
  • Ein drittes Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung einer genau konfigurierten Sehbehelflinse, wie beispielsweise einer Kontaktlinse oder einer intraokularen Linse, zu relativ geringen Kosten und unter Verwendung solch einer Formanordnung.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Formanordnung zum Formen einer Sehbehelflinse, wie sie in Anspruch 1 dargelegt ist, bereitgestellt.
  • Bei der Formanordnung gemäß vorliegender Erfindung ist zumindest eine der ersten oder zweiten Form der Formanordnung eine beschichtete Form, worin der Körperabschnitt mit dem thermoplastischen Film beschichtet ist, der den Formhohlraum teilweise definiert und die Formungsfläche zur Formung einer entsprechenden der gegenüberliegenden Oberflächen der zu erhaltenden Sehbehelflinse ergibt. Demgemäß wird die Formungsfläche des thermoplastischen Films durch die Verstärkungsfläche des Körperabschnitts wirksam gestützt oder verstärkt, so dass verhindert wird, dass sich die Formungsfläche, die durch den thermoplastischen Film bereitgestellt wird, während des Formvorgangs zum Formen der Sehbehelflinse unerwünschterweise verformt. Somit weist die Sehbehelflinse, die durch die Verwendung der vorliegenden Formanordnung erhalten werden soll, die gewünschte Konfiguration auf. Außerdem kann die beschichtete Form leicht erhalten werden, indem die Verstärkungsfläche des Körperabschnitts mit dem thermoplastischen Film beschichtet wird. Darüber hinaus kann der Körperabschnitt der beschichteten Form wiederholt verwendet werden, indem der verwendete thermoplastische Film einfach nach dem Formvorgang entfernt und entsorgt wird.
  • Bei einer bevorzugten Form des ersten Aspekts der Erfindung ist der thermoplastische Film aus Polyolefin gebildet.
  • Der thermoplastische Film wird vorzugsweise durch einen Formpressvorgang in engem Kontakt mit der Verstärkungsfläche des Körperabschnitts gehalten, so dass der thermoplastische Film mit dem Körperabschnitt zusammenwirkt, um die beschichtete Form bereitzustellen.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Formanordnung zum Formen einer Sehbehelflinse gemäß dem oben genannten ersten Aspekt der Erfindung, wie es in Anspruch 3 dargelegt ist, bereitgestellt.
  • Bei diesem Verfahren kann die beschichtete Form, welche die oder beide der ersten und zweiten Form darstellt ausbildet, leicht durch einen einfachen Formpressvorgang erhalten werden, bei dem der thermoplastische Film auf der Verstärkungsfläche des Körperabschnitts gebildet oder in engem Kontakt mit dieser gehalten wird. Dieses Verfahren erfordert kein herkömmlicherweise durchgeführtes Hochdruckformverfahren, bei dem relativ starre metallene Prägeplatten verwendet werden.
  • Bei einer bevorzugten Form des zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird die Bahn aus thermoplastischem Material vor dem Formpressvorgang auf eine Temperatur erhitzt, die 50 bis 150°C über einer Übergangstemperatur zweiter Ordnung des thermoplastischen Materials liegt, und der Formpressvorgang der Bahn aus thermoplastischem Material wird bei einem Druck von 1 bis 100 kg/cm2 durchgeführt.
  • Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Sehbehelflinse, wie sie in Anspruch 5 dargelegt ist, bereitgestellt.
  • Bei diesem Verfahren besteht die beschichtete Form, welche die oder beide der ersten und zweiten Form ausbildet, aus dem Körperabschnitt und dem thermoplastischen Film, der auf dem Körperabschnitt gehalten wird. Beim vorliegenden Verfahren wird der thermoplastische Film, der die Formungsfläche bereitstellt, durch die Verstärkungsfläche des Körperabschnitts verstärkt, so dass wirksam verhindert wird, dass sich der thermoplastische Film während des Formvorgangs zum Formen der Sehbehelflinse verformt. Demgemäß weist die erhaltene Linse eine gewünschte Konfiguration der optischen Oberfläche auf. Darüber hinaus kann der Körperabschnitt der beschichteten Form wiederholt verwendet werden, wodurch die Herstellungskosten der Formanordnung und somit auch die Herstellungskosten der Sehbehelflinse effektiv gesenkt werden können.
  • Bei einer bevorzugten Form des dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird der Schritt der Durchführung des Formvorgangs durchgeführt, indem zuerst ein polymerisches Material, das ein Polymer ergibt, welches wiederum die Sehbehelflinse bildet, in den Formhohlraum eingebracht wird, und das polymerische Material im Formhohlraum dann polymerisiert wird.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Form des dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung sind der Körperabschnitt und der thermoplastische Film, die miteinander zusammenwirken, um die beschichtete Form bereitzustellen, aus einem lichtdurchlässigen Material gebildet, und das polymerische Material, das in den Formhohlraum eingebracht wird, wird durch Licht polymerisiert, das durch den Körperabschnitt und den thermoplastischen Film hindurch gelassen wird.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Form des dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung besteht zumindest eine der ersten oder zweiten Form, die als beschichtete Form dient, aus einer aus der ersten und der zweiten Form und der Schritt des Auseinandernehmens der ersten und der zweiten Form wird durchgeführt, indem zunächst die beschichtete Form entfernt wird, während die Sehbehelflinse auf dem thermoplastischen Film der beschichteten Form gehalten wird, und dann der Körperabschnitt und der thermoplastische Film von der Sehbehelflinse entfernt werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die oben erwähnten und andere beliebige Ziele, Merkmale, Vorteile und die technische Bedeutung der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung klarer, in der auf die folgenden beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird:
  • 1(a) ist ein Aufriss des Querschnitts einer Formanordnung, die eine beschichtete Patrizenform und eine nicht beschichtete Matrizenform umfasst, wobei die Formanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gestaltet ist und die Darstellung die Formanordnung vor dem Zusammenbauen der beiden Formen zeigt;
  • 1(b) ist ein Aufriss des Querschnitts der Formanordnung von 1(a), wobei die Darstellung die Formanordnung nach dem Zusammenbauen der beiden Formen zeigt;
  • 2 ist ein Aufriss des Querschnitts einer Formanordnung, die gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung gestaltet ist und die beschichtete Patrizenform und beschichtete Matrizenform umfasst, wobei die Ansicht jener von 1(a) entspricht;
  • 3 ist eine schematische Ansicht eines Verfahrens zur Herstellung der beschichteten Patrizenform der Formanordnung zum Formen einer Sehbehelflinse; und
  • 4 ist eine schematische Ansicht eines Verfahrens zur Herstellung der Sehbehelflinse gemäß vorliegender Erfindung unter Verwendung der Formanordnung von 1.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In 1(a) und 1(b) ist eine Formanordnung dargestellt, die gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gestaltet ist. Die Formanordnung umfasst eine Patrizenform 2 und eine Matrizenform 4. Wie in 1(b) dargestellt ist, werden die Patrizen- und die Matrizenform 2 und 4 zusammengefügt, um dazwischen einen Formhohlraum 6 zu definieren, dessen Profil jenem einer gewünschten Sehbehelflinse, d. h. in dieser Ausführungsform einer Kontaktlinse, folgt.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Patrizenform 2 eine beschichtete Form die gemäß dem Prinzip der vorliegenden Erfindung gestaltet ist, wobei die beschichtete Form 2 aus einem Körperabschnitt 8 mit einer Verstärkungsfläche in Form einer konvexen Oberfläche 9 und einem thermoplastischen Film 10, der auf dem Körperabschnitt 8 so gehalten wird, dass der thermoplastische Film 10 die konvexe Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8 bedeckt, besteht. Der thermoplastische Film 10, der fest auf dem Körperabschnitt 8 ausgebildet ist, weist eine konvexe Formungsfläche 11 auf, deren Profil dem entsprechenden der gegenüberliegenden Oberflächen der zu erhaltenden Sehbehelflinse folgt. Die konvexe Formungsfläche 11 des Films 10 wirkt nämlich mit einer konkaven Formungsfläche 12 der Matrizenform 4 zusammen, um den Formhohlraum 6 zu definieren.
  • Da der Körperabschnitt 8 der beschichteten Patrizenform 2 dazu dient, den daran haftenden thermoplastischen Film 10 zu stützen oder zu verstärken, ist der Körperabschnitt 8 aus einem Harzmaterial oder einem metallenen Material gebildet, das genug Starrheit und mechanische Festigkeit aufweist, um dem Formvorgang zum Formen der gewünschten Sehbehelflinse im Formhohlraum 6, der definiert wird, wenn die beiden Formen 2, 4 zusammengefügt werden, standzuhalten. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Körperabschnitt 8 aus einem Material hergestellt wird, dessen Wärmeverformungstemperatur über 80°C liegt, so dass die konvexe Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8, der mit dem thermoplastischen Film 10 beschichtet ist, während des Formvorgangs eine geeignete gekrümmte Konfiguration aufrecht erhält, ohne das unerwünschte Verformung auftritt. Diese konvexe Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8 weist ein Profil auf, das dem der entsprechenden gegenüberliegenden Oberfläche der gewünschten Sehbehelflinse entspricht, so dass die konvexe Formfläche 11 des thermoplastischen Films 10, der an der konvexen Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8 haftet, ein Profil aufweist, das die oben genannte Oberfläche der Sehbehelflinse ergibt, in dieser Ausführungsform beispielsweise die Base-Curve-Fläche (Rückfläche) der Kontaktlinse.
  • Der thermoplastische Film 10, der die konvexe Formungsfläche 11 bereitstellt, wird auf dem Körperabschnitt 8 so ausgebildet, dass der Film 10 die konvexe Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8 bedeckt. Da die konvexe Formungsfläche 11 des thermoplastischen Films 10 die Base-Curve-Fläche der zu erhaltenden Sehbehelflinse ergibt, wird der thermoplastische Film 10 vorzugsweise aus einem geeigneten thermoplastischen Harzmaterial gebildet, das durch das Material der Sehbehelflinse und deren Formungsbedingungen nicht negativ beeinträchtigt werden. Wenn der thermoplastische Film 10 aus einem thermoplastischen Harzmaterial, wie beispielsweise Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat oder Polymethylmethacrylatharz gebildet wird, wird verhindert, dass die Oberflächenbedingungen der konvexen Formungsfläche 11 des thermoplastischen Films 10 durch das Linsenmaterial, das in den Formhohlraum 6 eingebracht wird, und die Formungsbedingungen, unter denen die Linse aus dem Linsenmaterial geformt wird, negativ beeinträchtigt wird. Außerdem kann die geformte Sehbehelflinse leicht vom thermoplastischen Film 10 abgetrennt oder abgelöst werden. Besonders bevorzugt ist die Verwendung eines Polyolefins, wie beispielsweise Polyethylen oder Polypropylen, das in relativ kurzer Zeit schmilzt, wodurch der Formvorgang vereinfacht und sichergestellt wird, dass die erhaltene Sehbehelflinse leicht vom thermoplastischen Film 10 abgelöst werden kann.
  • Die Dicke des thermoplastischen Films 10 liegt im Allgemeinen im Bereich von 0,1 bis 1 mm, um so eine hohe Formungseffizienz sicherzustellen. Wenn die Dicke des thermoplastischen Films 10 übermäßig gering ist, neigt der thermoplastische Film 10 dazu, leicht zu reißen, wodurch die Formungseffizienz verringert wird. Außerdem haftet ein übermäßig dünner thermoplastischer Film aufgrund der Luft, die zwischen dem thermoplastischen Film 10 und der konvexen Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8 eingeschlossen ist, nicht sicher am Körperabschnitt 8. Auf der anderen Seite kann, wenn der thermoplastische Film 10 zu dick ist, die Formungseffizienz abnehmen, was zu verringerter Produktivität in Bezug auf die Sehbehelflinse führt.
  • Um die beschichtete Patrizenform 2, die aus dem Körperabschnitt 8 und dem thermoplastischen Film 10 besteht, bereitzustellen, wird der thermoplastische Film 10, der durch Erhitzen erweicht wurde, mithilfe eines einfachen Formpressvorgangs, der im Folgenden beschrieben wird, auf der konvexen Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8 gehalten.
  • Durch die Durchführung des Formvorgangs mit einem geeigneten Linsenmaterial, das in den Formhohlraum 6 eingebracht wird, der durch die und zwischen der so geformte(n) beschichtete(n) Patrizenform 2 und nicht beschichte(n) Matrizenform 4, die zusammengefügt wurden, definiert wird, wird verhindert, dass der thermoplastische Film 10 während des Formvorgangs verformt wird, da der thermoplastische Film 10, der die konvexe Formungsfläche 11 bereitstellt, welche die oben genannte Oberfläche der gewünschten Sehbehelflinse (in dieser Ausführungsform die Base-Curve-Fläche) ergibt, durch den Körperabschnitt 8 gestützt und verstärkt wird. Demgemäß erhält die konvexe Formungsfläche 11, die durch den thermoplastischen Film 10 bereitgestellt wird, hohe Genauigkeit der gekrümmten Konfiguration aufrecht, was die Herstellung der oben genannten Base-Curve-Fläche der Sehbehelflinse mit entsprechend hoher Genauigkeit der Konfiguration ermöglicht. Wenn der Formvorgang zum Formen der Sehbehelflinse abgeschlossen ist, wird der thermoplastische Film 10 vom Körperabschnitt 8 entfernt und schließlich entsorgt, während der Körperabschnitt 8, vom dem der thermoplastische Film 10 entfernt wurde, danach für einen weiteren Formvorgang verwendet werden kann, indem einfach durch einen Formpressvorgang ein neuer oder anderer thermoplastischer Film 10 darauf aufgebracht wird, da der Körperabschnitt 8 während des Formvorgangs nicht beschädigt oder verformt wird und auch nach dem Formvorgang fleckenlos und sauber ist.
  • Die nicht beschichtete Matrizenform 4, die mit der beschichteten Patrizenform 2 zusammenwirkt, um den Formhohlraum 6 zu definieren, weist die konkave Formungsfläche 12 auf, welche die andere der gegenüberliegenden Oberflächen der gewünschten Sehbehelflinse, in dieser Ausführungsform beispielsweise eine gekrümmte Vorderfläche, ergibt. Während die nicht beschichtete Matrizenform 4 aus einem geeigneten Harz- oder metallenen Material bestehen kann, das auf dem Gebiet der Erfindung bekannt ist, ist die nicht beschichtete Matrizenform 4 im Allgemeinen eine Harzstruktur, die aus einem Harzmaterial besteht, das dem des Körperabschnitts 8 der beschichteten Patrizenform 2 ähnelt. Vorzugsweise werden Polyolefine, wie beispielsweise Polyethylen und Polypropylen, oder Kunstharzmaterialien, wie beispielsweise Polystyrol, Polycarbonat, Polymethyl, Methacrylat, ein Copolymer aus Ethylen und Vinylalkohol, Polyacetal, Polyamid, Polyester und Polysulfon verwendet. Die nicht beschichtete Matrizenform 4 wird mithilfe eines beliebigen bekannten Verfahrens, wie beispielsweise Spritzgießen oder Schneiden, aus der gewünschten Harzstruktur hergestellt, wobei insbesondere Polypropylen verwendet wird.
  • Während bei der in 1 dargestellten Formanordnung die Patrizenform 2, die aus dem Körperabschnitt 8 und dem thermoplastischen Film 10 besteht, die beschichtete Form darstellt, kann auch die Matrizenform 4 als beschichtete Form ausgebildet sein. Alternativ dazu können sowohl die Patrizen- als auch die Matrizenform 2, 4 beschichtete Formen sein, wie in 2 dargestellt ist, worin eine beschichtete Matrizenform 4a aus einem Körperabschnitt 13 und einem thermoplastischen Film 14 besteht, der eine Verstärkungsfläche in Form einer konkaven Oberfläche 13a des Körperabschnitts 13 bedeckt. Der thermoplastische Film 14 weist eine konkave Formungsfläche 15 auf, die dem Profil der anderen Oberfläche (beispielsweise der gekrümmten Vorderfläche) der zu erhaltenden Sehbehelflinse entspricht. Der thermoplastische Film 14 wird durch den Körperabschnitt 13 gestützt oder verstärkt.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist besonders zu bevorzugen, dass die Formanordnung aus der beschichteten Patrizenform 2 und der beschichteten Matrizenform 4a besteht, wie sie in 2 dargestellt sind, um den größten Vorteil der vorliegenden Erfindung zu erhalten.
  • Bei der Herstellung der Formanordnung aus 1 wird die beschichtete Patrizenform 2 mithilfe eines in 3 schematisch dargestellten Verfahrens erzeugt.
  • Zuerst wird eine thermoplastische Bahn 10a mit der vorgegebenen Dicke mithilfe eines geeigneten Heizmittels erhitzt, um die thermoplastische Bahn 10a zu erweichen. Die erweichte thermoplastische Bahn 10a wird zu einer Presse zugeführt, so dass die thermoplastische Bahn 10a zwischen dem Körperabschnitt 8, der als erste oder obere Prägeplatte dient und von einem ersten Prägeplattenhalter 16 gehalten wird, und einer zweiten oder unteren Prägeplatte 20, die von einem zweiten Prägeplattenhalter 18 gehalten wird, geschoben wird. Die Prägeplattenhalter 16, 18 werden in Bezug zueinander bewegt, um auf der thermoplastischen Bahn 10a, die sich zwischen der ersten Prägeplatte (Körperabschnitt 8) und der zweiten Prägeplatte 20 befindet, einen Formpressvorgang durchzuführen.
  • Die zweite Prägeplatte 20 in der Presse weist eine Formpressfläche 20a auf, welche die konvexe Formungsfläche 11 des thermoplastischen Films 10 ergibt, wobei die Formungsfläche 11 wiederum die Base-Curve-Fläche der in der Formanordnung 2, Matrizenform 4 zu formenden Sehbehelflinse ergibt. Die Formpressfläche 20a der zweiten Prägeplatte 20 weist nämlich ein Profil auf, das dem der Base-Curve-Fläche der Sehbehelflinse ähnelt. Während die zweite Prägeplatte 20 aus einem beliebigen bekannten Material, wie beispielsweise Harz oder Metall, bestehen kann, besteht die zweite Prägeplatte 20 vorzugsweise aus einem Material mit einer Rockwell-Härte (HR) von nicht mehr als 30, um bei einem Schneidevorgang unter Verwendung solch eines Materials hohe Schneideeffizienz bei der Herstellung der zweiten Prägeplatte 20 zu garantieren. Die zweite Prägeplatte 20 kann beispielsweise aus einem Nichteisenmetall, wie beispielsweise Messing oder Aluminium, vorzugsweise jedoch einer Kupferlegierung, bestehen, um die Schneideeffizienz zu erhöhen.
  • Die thermoplastische Bahn 10a kann leicht zum thermoplastischen Film 10 mit der gewünschten Konfiguration geformt werden, indem der oben beschriebene Formpressvorgang zwischen dem Körperabschnitt 8 und der zweiten Prägeplatte 20 durchgeführt wird. Demgemäß kann der Formpressvorgang auf der thermoplastischen Bahn 10a bei relativ geringem Druck durchgeführt werden, beispielsweise bei einem Druck von 1 bis 100 kg/cm2. Um den Formpressvorgang der thermoplastischen Bahn 10a zu vereinfachen, wird die thermoplastische Bahn 10a vor dem Formpressvorgang auf eine Temperatur erhitzt, die 50 bis 150°C über einer Übergangstemperatur der zweiten Stufe des Materials der thermoplastischen Bahn 10a liegt.
  • Da die thermoplastische Bahn 10a mithilfe des oben beschriebenen Formpressvorgangs bei geringem Druck zum Film 10 mit der gewünschten Konfiguration geformt wird, kann der Formpressvorgang unter Verwendung einer relativ kostengünstigen Presse, wie beispielsweise einer Druckluftpresse, durchgeführt werden. Außerdem kann, da der Körperabschnitt 8 der beschichteten Patrizenform 2 keine beträchtlich hohe mechanische Festigkeit aufweisen muss, wie das bei herkömmlichem Hochdruckformen der Fall ist, der Körperabschnitt 8 aus einem Material mit relativ geringer mechanischer Festigkeit hergestellt werden.
  • Durch den oben beschriebenen Formpressvorgang wird der thermoplastische Film 10 in engem Haftkontakt mit dem Körperabschnitt 8 in der Form der ersten Prägeplatte ausgebildet, um so die gewünschte konvexe Formungsfläche 11 bereitzustellen, welche die Base-Curve-Fläche der zu erhaltenden Sehbehelflinse ergibt. Nach dem Formpressvorgang wird zuerst die erste Prägeplatte (8), auf welcher der thermoplastische Film 10 ausgebildet ist, von der zweiten Prägeplatte 20 und dann vom Prägeplattenhalter 16 entfernt, wodurch die in 1 dargestellte beschichtete Patrizenform 2 hergestellt wird.
  • 4 ist eine schematische Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung einer gewünschten Sehbehelflinse, wie beispielsweise einer Kontaktlinse oder einer intraokularen Linse, unter Verwendung der Formanordnung, die aus der wie oben beschrieben hergestellten beschichteten Patrizenform 2 und der nicht beschichteten Matrizenform 4 besteht.
  • Zuerst wird Linsenmaterial 22 in eine Vertiefung der Matrizenform 4 eingebracht, wobei die Vertiefung durch die konkave Formungsfläche 12 definiert ist, welche die gekrümmte Vorderfläche der gewünschten Sehbehelflinse ergibt. Als Nächstes werden die beschichtete Patrizenform 2 und die nicht beschichtete Matrizenform 4 zusammengefügt, um den Formhohlraum 6 bereitzustellen, der mit dem Linsenmaterial 22 gefüllt ist. In diesem Zustand wird das Linsenmaterial 22 im Formhohlraum 6 durch Polymerisation des Linsenmaterials zur gewünschten Sehbehelflinse 24 geformt.
  • Obwohl das Linsenmaterial 22, das den Formhohlraum 6 ausfüllt, aus beliebigen bekannten Materialien, wie beispielsweise Polymeren und Monomeren, ausgewählt sein kann, wird vorzugsweise ein polymerisches Material verwendet, das dem herkömmlicherweise verwendeten Material ähnelt, d. h. eine monomere Flüssigkeit, die ein Polymer der gewünschten Sehbehelflinse ergibt. Die monomere Flüssigkeit umfasst im Allgemeinen zumindest eine herkömmliche radikalpolymerisierbare Verbindung. Alternativ dazu kann die monomere Flüssigkeit aus einem Macromer oder Prepolymer bestehen. Solche eine Verbindung umfasst in ihrem Molekül zumindest eine von Vinyl-, Allyl-, Acryl- und Methacrylgruppen und wird herkömmlicherweise als Material für harte Kontaktlinsen, weiche Kontaktlinsen oder intraokulare Linsen verwendet. Beispiele für solch eine Verbindung umfassen: Ester von (Meth)acrylsäure, wie z. B. Alkyl(meth)acrylat, Siloxanyl(meth)acrylat, Fluoralkyl(meth)acrylat, Hydroxylalkyl(meth)acrylat, Polyethylenglykol(meth)acrylat und Polyalkohol(meth)acrylat; Derivate von Styrol; und N-Vinyllactam. Die monomere Flüssigkeit umfasst, je nach Bedarf, ein polyfunktionelles Monomer, wie beispielsweise Ethylenglykoldi(meth)acrylat oder Diethylenglykoldi(meth)acrylat, als Vernetzer. Die monomere Flüssigkeit umfasst außerdem als Additive einen Polymerisationsinitiator, wie beispielsweise einen Thermopolymerisationsinitiator oder einen Photopolymerisationsinitiator, und einen Photosensibilisator.
  • Das polymerische Material (monomere Flüssigkeit) 22, welche den Formhohlraum 6 ausfüllt, kann beispielsweise laut einem bekannten Thermopolymerisations- oder Photopolymerisationsverfahren polymerisiert werden. Wenn das polymerische Material (22) durch das Photopolymerisationsverfahren polymerisiert wird, muss das polymerische Material mit Licht, wie beispielsweise mit UV-Strahlung, bestrahlt werden. Angesichts dessen bestehen der Körperabschnitt 8 und der thermoplastische Film 10 der beschichteten Patrizenform 2 vorzugsweise aus einem lichtdurchlässigen Material, so dass das polymerische Material (22) im Formhohlraum 6 durch Bestrahlung mit Licht polymerisiert werden kann, das durch den Körperabschnitt 8 und den thermoplastischen Film 10 hindurch gelassen wird.
  • Wenn die Formvorgang zum Formen der Linse aus dem Linsenmaterial 22 nach Beendigung der Polymerisation des polymerischen Materials abgeschlossen ist, werden die beschichtete Patrizenform 2 und die nicht beschichtete Matrizenform 4 auseinander genommen. Die beschichtete Patrizenform 2 wird so von der Matrizenform 4 entfernt, dass die geformte Sehbehelflinse 24 (in dieser Ausführungsform eine Kontaktlinse) auf dem thermoplastischen Film 10 der beschichteten Patrizenform 2 gehalten wird.
  • Danach wird der Körperabschnitt 8 der beschichteten Patrizenform 2 vom thermoplastischen Film 10 entfernt, auf dem die geformte Sehbehelflinse 24 gehalten wird, wonach die Linse 24 vom thermoplastischen Film 10 abgelöst wird, so dass die gewünschte Sehbehelflinse 24 erhalten wird.
  • Damit die geformte Sehbehelflinse 24 durch den thermoplastischen Film 10 auf dem Körperabschnitt 8 gehalten wird, wenn die beschichtete Patrizenform 2 vom der Matrizenform 4 entfernt wird, besteht die Matrizenform 4 aus dem oben beschriebenen Harzmaterial, beispielsweise Polypropylen, das sicherstellt, dass die erhaltene Linse 24 davon abgetrennt oder entfernt werden kann. Außerdem besteht, damit der thermoplastische Film 10 leicht vom Körperabschnitt 8 und von der geformten Sehbehelflinse 24 abgelöst werden kann, der thermoplastische Film 10 aus dem oben beschriebene thermoplastischen Harzmaterial, wie beispielsweise Polyolefin. Alternativ dazu kann der thermoplastische Film 10 auch vom Körperabschnitt 8 oder von der Sehbehelflinse 24 abgelöst werden, indem die Formanordnung in ein geeignetes Lösungsmittel getaucht oder heiße Luft zugeführt wird. Außerdem kann der thermoplastische Film 10 vom Körperabschnitt 8 oder von der Sehbehelflinse 24 getrennt werden, indem der thermoplastische Film thermoplastische Film 10 durch Kraftanwendung verformt wird.
  • Nachdem die Sehbehelflinse 24 wie oben beschrieben von der Formanordnung abgelöst wurde, wird der verwendete thermoplastische Film 10 entsorgt, während der Körperabschnitt 8 erneut als erste Prägeplatte eines Formpressvorgangs (siehe 3) zum Formpressen eines weiteren thermoplastischen Films 10 darauf verwendet werden kann, um die beschichtete Patrizenform 2 bereitzustellen, da der Körperabschnitt 8, der beim Formvorgang verwendet wurde, keinerlei Verformungen oder Schäden aufweist und nicht durch Linsenmaterial verschmutzt ist, weil der thermoplastische Film 10 die konvexe Oberfläche 9 des Körperabschnitts 8 bedeckte, wobei die Oberfläche 9 als Verstärkungsfläche dient, welche im Wesentlichen die Konfiguration der konvexen Formungsfläche 11 bestimmt.
  • Beim Formvorgang zum Formen der gewünschten Sehbehelflinse 24 unter Verwendung der Formanordnung, die aus der beschichteten Patrizenform 2 und der nicht beschichteten Matrizenform 4 gemäß vorliegender Erfindung besteht, wird der thermoplastische Film 10, der die konvexe Formungsfläche 11 aufweist, welche die Base-Curve-Fläche der gewünschten Sehbehelflinse 24 ergibt, durch den Körperabschnitt 8 gestützt oder verstärkt, so dass eine Verformung des thermoplastischen Films 10 wirksam verhindert werden kann. Demgemäß weist die zu erhaltende Sehbehelflinse 24 die gewünschte Oberflächenkonfiguration auf. Außerdem erhält der thermoplastische Film 10, der am Körperabschnitt 8 haftet und von diesem gehalten wird, während des gesamten Formvorgangs wirksam seine nominale gekrümmte Konfiguration aufrecht, die zur Verleihung der gewünschten optischen Oberfläche der zu erhaltenden Linse geeignet ist. Das wäre schwierig, wenn der thermoplastische Film 10 nicht vom Körperabschnitt 8 gestützt würde.
  • Wenn die vorliegende Erfindung auch in Bezug auf derzeit bevorzugte Ausführungsform im Detail beschrieben wurde, versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die Details der obigen Ausführungsformen beschränkt ist, sondern auch anders umgesetzt werden kann.
  • Beispielsweise können die konvexen und konkaven Oberflächen 9, 13a der Patrizen- und Matrizenform 2, Matrizenform 4 je nach den Konfigurationen der zu erhaltenden Sehbehelflinse geeignet geformt werden. Bei der Herstellung einer konvexen Sehbehelflinse werden zwei Formhälften mit jeweils konkaven Formungsflächen zusammengefügt, um eine Formanordnung gemäß vorliegender Erfindung zu erhalten.
  • Um die vorliegende Erfindung noch genauer zu erläutert, wird im Folgenden ein Beispiel der Erfindung beschrieben. Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die Details des angeführten Beispiels beschränkt ist, sondern von Fachleuten auf dem Gebiet der Erfindung mit verschiedenen Veränderungen, Verbesserungen und Modifikationen in die Praxis umgesetzt werden kann, ohne vom Schutzumfang der beiliegenden Ansprüche abzuweichen.
  • Beispiel
  • Die beschichtete Patrizenform 2, die in 1 dargestellt ist, wurde wie folgt hergestellt. Zuerst wurde der Körperabschnitt 8 als erste Prägeplatte hergestellt, die aus Polymethylmethacrylat bestand und eine konvexe, teilweise kugelförmige Oberfläche 9 aufwies, die wie im Folgenden beschrieben mit dem thermoplastischen Film 10 beschichtet wurde und einen Radius von 7,0 aufwies. Dann wurde die zweite Prägeplatte 20, die in 3 dargestellt ist, unter Verwendung eines Messingmaterials hergestellt. Die zweite Prägeplatte 20 wies eine konkave, teilweise kugelförmige Oberfläche 20a auf, die als Formpressfläche diente, um dem thermoplastischen Film 10 eine konvexe Formungsfläche 11 zu verleihen, und einen Durchmesser von 7,25 mm aufwies.
  • Der thermoplastische Film 10 wurde ausgebildet, indem ein Polyethylen-(PE-)Film 10a mit einem Durchmesser von 20 mm und einer Dicke von 0,5 mm verwendet wurde. Der PE-Film 10a wurde an seinem zentralen kreisförmigen Abschnitt mit einem Durchmesser von 14 mm mithilfe einer Elektroheizvorrichtung etwa zehn Sekunden lang erhitzt, wodurch der Film 10a ausreichen erweicht wurde.
  • Als Nächstes wurde die erste Prägeplatte in Form des Körperabschnitts 8, die wie oben beschrieben hergestellt wurde, am Prägeplattenhalter 16 einer Druckluftpresse befestigt, während die zweite Prägeplatte 20 am Prägeplattenhalter 18 befestigt wurde. Nachdem der PE-Film 10a, der durch Erhitzen erweicht worden war, zwischen der ersten und der zweiten Prägeplatte 8, 20 platziert worden war, wurde der PE-Film 10a 15 Sekunden lang einem Formpressvorgang bei einem Druck von 10 kg/cm2 unterzogen. Als der Formpressvorgang auf dem PE-Film 10a zur Bildung des thermoplastischen Films 10 beendet war, wurde der Druck aufgehoben, und die erste und die zweite Prägeplatte 8, 20 wurden voneinander getrennt. Es wurde sichergestellt, dass der Film 10 in engem Kontakt mit dem Körperabschnitt 8 ausgebildet worden war. In diesem Zustand wurde die konvexe, teilweise kugelförmige Oberfläche 11 des Films 10 mithilfe eines Laserinterferometers auf ihre Kugelform untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass die Kugelform der konvexen Oberfläche 11 des Films 10, der am Körperabschnitt 8 haftete, ausreichte, um die Base-Curve-Fläche der gewünschten Kontaktlinse zu erreichen.
  • Die so erhaltene beschichtete Patrizenform 2, die aus dem Körperabschnitt 8 und dem daran haftenden thermoplastischen Film 10 bestand, wurde vom Prägeplattenhalter 16 entfernt. Danach wurde der Formvorgang (Polymerisation) zum Formen der gewünschten Kontaktlinse 24 auf die in 4 dargestellte Weise durchgeführt, wobei die so erhaltene beschichtete Patrizenform 2 und die Polypropylen-Matrizenform 4, die separat mithilfe eines Schneidevorgangs hergestellt worden war und die konkave, teilweise kugelförmige Formungsfläche 12 aufwies, deren Profil jenem der gekrümmten Vorderfläche der gewünschten Kontaktlinse 24 folgte, verwendet wurden.
  • Genauer gesagt wurde in eine Vertiefung, die durch die konkave, teilweise kugelförmige Formungsfläche 12 der Matrizenform 4 definiert wurde, das polymerische Linsenmaterial 22 eingebracht, das aus einer monomeren Flüssigkeit bestand, das 100 Gew.-% 2-Hydroxyethylmethacrylat, 0,2 Gewichtsteile eines Photopolymerisationsinitiators und 0,2 Gew.-% Ethylenglykoldimethacrylat als Vernetzer enthielt. Als die Vertiefung der Matrizenform 4 mit dem Linsenmaterial 22 gefüllt war, wurde die beschichtete Patrizenform 2 mit der Matrizenform 4 zusammengefügt. In diesem Zustand wurde die beschichtete Patrizenform 2 auf der von der Matrizenform 4 entfernten Seite eine Stunde lang mit UV-Strahlung mit einer Hauptwellenlänge von 360 nm und einer Intensität von etwa 0,1 mW/cm2 bestrahlt, wodurch das Linsenmaterial 22 photopolymerisiert wurde.
  • Als die Photopolymerisation des Linsenmaterials 22 durch Bestrahlung mit UV-Strahlen beendet war, wurde die beschichtete Patrizenform 2 von der Matrizenform 4 entfernt, wobei die geformte Kontaktlinse 24 auf dem Film 10 der beschichteten Form 2 gehalten wurde. Danach wurde der Körperabschnitt 8 der beschichteten Patrizenform 2 durch Kraftanwendung vom thermoplastischen Film 10 entfernt. Dann wurde eine Struktur, die aus dem Film 10 und der geformten Kontaktlinse 24 bestand, einer Hydratationsbehandlung unterzogen, so dass die Kontaktlinse 24 vom Film 10 abgetrennt wurde.
  • Die so erhaltene Kontaktlinse 24 wurde auf ihre optische Leistung untersucht, und es wurde bestätigt, dass die Kontaktlinse 24 die gewünschte optische Leistung und zufriedenstellende optische Merkmale aufwies.

Claims (8)

  1. Formanordnung zum Formen einer Linse, wobei die Formanordnung eine erste Form und eine zweite Form umfasst, die miteinander zusammenwirken, um dazwischen einen Formhohlraum zu bilden, der ein Profil aufweist, das jenem der Linse folgt, worin: zumindest eine aus der ersten und der zweiten Form eine beschichtete Form (2, 4a) ist, die aus einem Körperabschnitt (8, 13) besteht, der eine Verstärkungsfläche (9, 13a) mit ausreichender Starrheit und mechanischer Festigkeit, um einem Formungsvorgang zum Formen der Sehbehelflinse (24) im Formhohlraum (6) standzuhalten, und einen thermoplastischen Film (10, 14) umfasst, der auf dem Körperabschnitt so gehalten wird, dass der thermoplastische Film die Verstärkungsfläche des Körperabschnitts bedeckt, wobei der thermoplastische Film eine Formungsfläche (11, 15) aufweist, die den Formhohlraum teilweise definiert und eine entsprechende von einander gegenüberliegenden Oberflächen der Linse ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Formanordnung zum Formen einer Sehbehelflinse dient und der thermoplastische Film eine Dicke im Bereich von 0,1 bis 1 mm aufweist.
  2. Formanordnung nach Anspruch 1, worin der thermoplastische Film aus Polyolefin gebildet ist.
  3. Verfahren zur Herstellung einer Formanordnung zum Formen einer Sehbehelflinse (24) nach Anspruch 1 oder 2, folgende Schritte umfassend: das Herstellen einer ersten Prägeplatte (8), die den Körperabschnitt (8) der beschichteten Form bilden soll, und einer zweiten Prägeplatte (20), die eine Formpressfläche (20a) aufweist, deren Profil jenem der entsprechenden der einander gegenüberliegenden Oberflächen der Sehbehelflinse folgt; das Anordnen einer Bahn aus thermoplastischem Material (10a), das durch Erwärmen erweicht worden ist, zwischen der ersten und der zweiten Prägeplatte; und das Durchführen eines Formpressvorgangs auf der Bahn aus dem thermoplastischen Material, das zwischen der ersten und der zweiten Prägeplatte angeordnet ist, so dass der thermoplastische Film (10) auf der ersten Prägeplatte festgehalten wird, die als der Körperabschnitt (8) wirkt, um dadurch die beschichtete Form (2) bereitzustellen, die aus dem Körperabschnitt und dem thermoplastischen Film mit einer Dicke im Bereich von 0,1 bis 1 mm besteht.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, worin die Bahn aus dem thermoplastischen Material vor dem Formpressvorgang auf eine Temperatur erwärmt wird, die um 50 bis 150°C über einem Übergangspunkt zweiter Ordnung des thermoplastischen Materials liegt, und der Formpressvorgang auf der Bahn aus dem thermoplastischen Material bei einem Druck von 1 bis 100 kg/cm2 durchgeführt wird.
  5. Verfahren zur Herstellung einer Sehbehelflinse unter Einsatz einer Formanordnung nach Anspruch 1 oder 2, folgende Schritte umfassend: das Zusammenbauen der ersten und der zweiten Form (2, 4, 4a), um den Formhohlraum (6) dazwischen zu definieren, wobei die beschichtete Form (2, 34) aus dem Körperabschnitt (8, 13) und dem thermoplastischen Film (10, 14) besteht, der die Verstärkungsfläche (9, 13a) des Körperabschnitts bedeckt; das Durchführen eines Formvorgangs, bei dem ein Linsenmaterial (22) in den Formhohlraum (6) eingebracht wird, um die Sehbehelflinse im Formhohlraum zu bilden; und das Auseinandernehmen der ersten und der zweiten Form, um die Sehbehelflinse (24) zu entfernen, die im zwischen der ersten und der zweiten Form definierten Formhohlraum gebildet wurde.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, worin der Schritt des Durchführens des Formvorgangs durchgeführt wird, indem in den Formhohlraum zuerst ein polymerisches Material (22) eingebracht wird, das ein Polymer ergibt, das die Sehbehelflinse (24) bildet, und das polymerische Material dann im Formhohlraum polymerisiert wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, worin der Körperabschnitt (8, 13) und der thermoplastische Film (10, 14), die miteinander zusammenwirken, um die beschichtete Form (2, 4a) bereitzustellen, aus einem lichtdurchlässigen Material gebildet sind, und das polymerische Material, das in den Formhohlraum eingebracht wird, durch Licht polymerisiert wird, das durch den Körperabschnitt und den thermoplastischen Film hindurch gelassen wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, worin die beschichtete Form aus einer aus der ersten und der zweiten Form besteht und der Schritt des Auseinandernehmens der ersten und der zweiten Form durchgeführt wird, indem zunächst die beschichtete Form entfernt wird, während die Sehbehelflinse auf dem thermoplastischen Film der beschichteten Form gehalten wird, und dann der Körperabschnitt und der thermoplastische Film von der Sehbehelflinse entfernt werden.
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