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Hintergrund
der Erfindung
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(1) Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine im nahen Infrarot absorbierende Zusammensetzung, welche das
Licht im nahen Infrarotbereich (800 bis 1000 nm) absorbiert, das
zum Beispiel von verschiedenen Display- bzw. Anzeigevorrichtungen
emittiert wird und daher geeigneter Weise als im nahen Infrarot
absobierender Filter eingesetzt wird, der zur Verhinderung von Funktionsstörungen bei
elektronischen Geräten,
die in die Nähe des
Filters gestellt werden, imstande ist. Insbesondere betrifft die
vorliegende Erfindung eine im nahen Infrarot absorbierende Zusammensetzung,
welche eine hohe Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht und eine hohe Absorption für
Licht im nahen Infrarotbereich besitzt und daher als Absorptionsfilter
im nahen Infrarotbereich insbesondere für Plasma-Anzeigeschirme verwendet wird.
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(2) Beschreibung des Stands
der Technik
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In den letzten Jahren wurden große Displays
verschiedener Typen entwickelt und kommerzialisiert. Das Plasma-Display
ist eines dieser Displays. Ein Plasma-Display erzeugt ein Licht
im nahen Infrarotbereich während
der Plasmaentladung, wie sich leicht aus dem Betriebsmechanismus
versteht; und da Fernsteuersysteme von elektronischen Haushaltsgeräten (wie
TV, Klimaanlage, Videogerät
etc.) dieselbe oder eine ähnliche Wellenlänge des
nahen Infrarotbereichs verwenden, kann ein Plasma-Display eine Funktionsstörung der
in deren Nähe
platzierten Geräte
verursachen.
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Daher wurde vorgeschlagen, einen
im nahen Infrarot absorbierenden Filter einzusetzen, welcher Licht im
nahen Infrarot, insbesondere im Bereich von 800 bis 1000 nm, absorbieren
und abschirmen kann. Als ein derartiger im nahen Infrarot absorbierender
Filter können
zum Beispiel (1) ein Filter aus einem Phosphatglas, welcher zweiwertige
Kupfe rionen enthält,
(2) ein Filter, der erhalten wird durch Bilden einer dünnen Schicht
aus Metall (z. B. Silber) auf einem Substrat (z. B. einem Glas)
durch Dampfabscheidung, Sputtern, Ionenplattieren oder irgendwelche
anderen Verfahren und (3) ein Filter, der erhalten wird durch Zusetzen
eines Farbstoffs, der zum Absorbieren eines Lichts im nahen Infrarotbereich
imstande ist, zu einem Harz genannt werden.
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Die obenstehenden, im nahen Infrarot
absorbierenden Filter haben jedoch ihre jeweiligen Probleme. Der
Filter (1) ist hygroskopisch und bedarf eines komplizierten Herstellungsverfahrens.
Der Filter (2) hat das Problem der Reflektion nicht nur des Lichts
im nahen Infrarotbereich, sondern auch im sichtbaren Bereich, obwohl
dessen Menge kleiner ist als im nahen Infrarotbereich. Und außerdem vermindert
er die Durchlässigkeit, wenn
er zu dick ist, und ist ebenfalls mit hohen Produktionskosten verbunden.
Bei den Filtern (1) und (2) wird ein Glas verwendet; deshalb sind
die Filter schwer, brechen leicht und sind schwer zu formen.
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Demgegenüber besitzt der Filter (3),
welcher durch Hinzufügen
eines Farbstoffs, welcher zum Absorbieren von Licht im nahen Infrarot
fähig ist,
zu einem Harz verschiedene Vorteile, wie ein leichtes Gewicht im Vergleich
zu Filtern aus Glas und eine einfache Herstellung.
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Als Farbstoff, welcher zum Absorbieren
von Licht im nahen Infrarot fähig
ist, sind Cyanin-Farbstoffe und Phthalocyanin-Farbstoffe bekannt.
Die Cyanin-Farbstoffe weisen eine geringe Lichtbeständigkeit
auf und sind für
die Verwendung insbesondere in Plasma-Displayschirmen ungeeignet.
Die Phthalocyanin-Farbstoffe zeigen Absorption in einem Lichtbereich
von 600 bis 800 nm, sind aber nicht imstande, einen Lichtbereich
von 800 bis 1000 nm wirksam abzuschirmen (diese Abschirmung bei
800 bis 1000 nm ist insbesondere für Plasma-Displayschirme notwendig).
Außerdem
zeigen sowohl die Cyanin-Farbstoffe als auch die Phthalocyanin-Farbstoffe
eine hohe Absorption für
den sichtbaren Lichtbereich und sind als ein Farbstoff für einen
Plasma-Displayschirm ungeeignet, welcher eine hohe Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht erfordert.
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Demgegenüber sind Dithiolmetallkomplexe
als ein im nahen Infrarot absorbierender Farbstoff allgemein in
punkto Wärmebeständigkeit überlegen,
weisen eine geringe Ab sorption von sichtbarem Licht auf im Vergleich
zu anderen Farbstoffen und sind zweckmäßig für die Verwendung in Displays;
und es wurde vorgeschlagen, solche Komplexe in Displays zu verwenden
(siehe JP-A-9-230134, JP-A-10-62620, JP-A-10-156991 und JP-A-10-157023).
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Diese Dithiolmetallkomplexe sind
aber mit Problemen behaftet, wenn sie in Displays eingesetzt werden.
Die Dithiolmetallkomplexe mit den in der JP-A-10-156991 und der
JP-A-10-157023 beschriebenen Strukturen sind nicht imstande, wenn
sie für
sich verwendet werden, die für
die Verwendung in einem Plasma-Display geforderten Eigenschaften
zu zeigen und müssen
in Kombination mit einem Farbstoff vom Diimmonium-Typ verwendet werden,
welcher ein anderer im nahen Infrarot absorbierender Farbstoff ist.
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Die Dithiolmetallkomplexe mit den
in der JP-A-9-230134 und der JP-A-10-62620 beschriebenen Strukturen
besitzen keine Langzeitstabilität
und erfordern eine gemeinsame Verwendung mit einer im UV-Bereich absorbierenden
Schicht. Der in den Beispielen der JP-A-9-230134 verwendete Dithiolmetallkomplex
zeigt keine gleichmäßige Absorption
in einem Wellenlängenbereich
von 800 bis 1000 nm und schirmt den Bereich nicht wirksam ab.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung zielt auf
die Minderung der obenstehend genannten Probleme des Stands der
Technik ab und stellt eine im nahen Infrarot absorbierende Zusammensetzung
bereit, welche das beispielsweise von einer Displayvorrichtung emittierte
Licht im nahen Infrarotbereich absorbiert und daher geeigneter Weise
als im nahen Infrarot absorbierender Filter eingesetzt wird, welcher
zur Verhinderung von Funktionsstörungen
bei in die Nähe
des Filters platzierten elektronischen Geräten imstande ist und welcher
weiter eine hohe Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht und eine hohe Absorption für
Licht im nahen Infrarot besitzt und daher geeigneter Weise als im
nahen Infrarot absorbierender Filter insbesondere für einen
Plasma-Displayschirm verwendet wird.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird eine im nahen Infrarot absorbierende Zusammensetzung bereitgestellt,
welche – in
einem Harz – einen
Dithiol-Nickel-Komplex der folgenden Formel (1) enthält:
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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Die 1 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Beispiel 1 erhalten wird.
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Die 2 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Vergleichsbeispiel 1 erhalten wird.
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Die 3 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Vergleichsbeispiel 2 erhalten wird.
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Die 4 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Vergleichsbeispiel 3 erhalten wird.
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Die 5 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Beispiel 2 erhalten wird.
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Die 6 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Beispiel 3 erhalten wird.
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Die 7 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Beispiel 4 erhalten wird.
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Die 8 ist
ein Absorptionsspektrum des Films (im nahen Infrarot absorbierender
Filter), der in Beispiel 5 erhalten wird.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung wird im
Folgenden ausführlich
beschrieben.
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Die im nahen Infrarot absorbierende
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfasst hauptsächlich ein
Harz und einen speziellen Dithiol-Nickel-Komplex, welcher in dem
Harz enthalten ist. Was die Art des Harzes angeht, gibt es keine
spezielle Einschränkung;
allerdings ist ein Harz vom Acryl-Typ, Methacryl-Typ, Polycarbonat-Typ
oder Polyarylat-Typ bevorzugt aufgrund der hohen Transparenz.
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Der in der vorliegenden Erfindung
verwendete Dithiol-Nickel-Komplex ist durch die oben stehende Formel
(1) angegeben; er zeigt in dem in der vorliegenden Erfindung verwendeten
Harz die maximale Absorption bei einer Wellenlänge von 900 nm; ergibt eine
Absorptions-Wellenlängenkurve,
welche in etwa symmetrisch zu der maximalen Absorptionswellenlänge ist;
und kann wirksam allein die Abschirmung eines nahen Infrarotbereichs
von 800 bis 1000 nm bewerkstelligen, die insbesondere bei Plasma-Displayschirmen erforderlich
ist.
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Der Dithiol-Nickel-Komplex ist gegenüber UV-Licht
stabil und erfordert keinen Schutzfilm, und ist in verschiedenen
organischen Lösungsmitteln
in starkem Maße
löslich.
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Bei der vorliegenden im nahen Infrarot
absorbierenden Zusammensetzung wird das Verhältnis des Dithiol-Nickel-Komplexes
zu dem Harz unter Berücksichtigung
der Dicke und des Absorptionsmaßes
bestimmt, die für
den im nahen Infrarot absorbierenden Filter, der aus der Zusammensetzung
hergestellt wird, erforderlich sind. Wenn das Absorptionsmaß des Filters
festgelegt ist und wenn der Filter dünn ist, ist es notwendig, eine
große
Menge des Dithiol-Nickel-Komplexes dem Harz hinzuzufügen. Wenn
der Filter dick ist, kann eine geringe Menge des Dithiol-Nickel-Komplexes
hinzugefügt
werden.
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Die spezifische Menge des dem Harz
hinzugefügten
Dithiol-Nickel-Komplexes kann zum Beispiel 1 bis 800 mg pro Flächeneinheit
(d. h. 1 m2) des im nahen Infrarot absorbierenden
Filters, welcher aus der vorliegenden, im nahen Infrarot absorbierenden
Zusammensetzung hergestellt wird, vorzugsweise 5 bis 500 mg pro 1
m2, stärker
bevorzugt 30 bis 300 mg pro 1 m2 betragen.
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Wenn die Menge des hinzugefügten Dithiol-Nickel-Komplexes
kleiner als der obenstehende Bereich ist, kann das gewünschte Maß an Absorption
nicht erzielt werden. Wenn die Menge zu groß ist, kann die Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht gering sein.
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Die Herstellung der im nahen Infrarot
absorbierenden Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann durch
bloßes
Hinzufügen
des Dithiol-Nickel-Komplexes zu dem Harz durchgeführt werden
und es gibt keine spezielle Beschränkung, was die Mittel dafür angeht.
Jedoch kann der Dithiol-Nickel-Komplex dem Harz in Form einer in
einem geeigneten Lösungsmittel
gelösten
Lösung
hinzugefügt
werden, um die Herstellung eines im nahen Infrarot absorbierenden
Filters in der Gestalt eines Films aus der vorliegenden, im nahen
Infrarot absorbierenden Zusammensetzung durch Gießen oder
dergleichen zu ermöglichen.
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Als das obenstehend verwendete Lösungsmittel
können
beispielsweise Lösungsmittel
vom Ether-Typ, wie Tetrahydrofuran (THF), Diethylether und dergleichen;
Lösungsmittel
vom Ester-Typ, wie Ethylacetat, Methylacetat, Butylacetat und dergleichen;
Lösungsmittel
vom Alkohol-Typ, wie Methanol, Ethanol, Isopropylalkohol und dergleichen;
Lösungsmittel
auf Chlorbasis, wie Chloroform, Methylenchlorid und dergleichen;
aprotische polare Lösungsmittel,
wie Dimethylformamid (DMF), Dimethylsulfoxid (DMSO), N-Methylpyrrolidon (NMP)
und dergleichen; Lösungsmittel
vom Keton-Typ, wie Aceton, Methylethylketon (MEK) und dergleichen; und
Wasser genannt werden.
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Der im nahen Infrarot absorbierende
Filter der vorliegenden Erfindung besteht aus der obenstehend erhaltenen,
im nahen Infrarot absorbierenden Zusammensetzung und kann zum Beispiel
durch Hinzufügen
einer Lösung
des Dithiol-Nickel-Komplexes zu einer Lösung des Harzes, Umrühren der
resultierenden Mischung, bis eine gleichmäße Lösung erhalten wird, Auftragen
der Lösung
auf ein geeignetes Substrat durch Gießen und dergleichen und Durchführen eines
Trocknens hergestellt werden.
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Der so hergestellte, im nahen Infrarot
absorbierende Filter der vorliegenden Erfindung kann in Film- oder
Foliengestalt erhalten werden und wird geeigneter Weise als im nahen
Infrarot absorbierender Filter speziell für einen Plasma-Displayschirm
verwendet.
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In der vorliegenden Erfindung ist
es möglich,
dass in dem Harz weiter mindestens eine Art an Diimmoniumverbindung
der nachstehenden Formel (2) enthalten ist, um (a) zur Kostensenkung
die Menge des Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel (1) zu verringern,
welcher relativ teuer ist, und um (b) eine erhöhte Absorption im Bereich von
950 bis 1000 nm zu erzielen.
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In der obenstehenden Formel (2) können R1 bis R8 gleich oder
unterschiedlich sein und sind jeweils eine Alkylgruppe, und X– ist
ein Anion, angegeben durch Perchlorsäureanion oder Antimonhexafluoridanion. Vorzugsweise
können
R1 bis R8 gleich
oder unter schiedlich sein und sind jeweils ein Wasserstoffatom,
eine Alkylgruppe mit 1–8
Kohlenstoffatomen im Hinblick auf die Verfügbarkeit.
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Beispiele für die Diimmoniumverbindung
sind wie folgt:
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Diese Verbindungen können zu
einer erhöhten
Absorption im Bereich 950 bis 1000 nm ohne eine signifikante Abnahme
der Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht führen
und können
weiter die verwendete Menge des Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel
(1) verringern.
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Die Diimmoniumverbindung der Formel
(2) wird dem Harz in einer Menge von 1 bis 800 mg pro Flächeneinheit
des Filters, d. h. 1 m2, vorzugsweise 5
bis 500 mg pro 1 m2, stärker bevorzugt 30 bis 300 mg
pro 1 m2, zugegeben. Wenn die Zugabemenge
zu ge ring ist, lässt
sich nicht das gewünschte
Absorptionsmaß erzielen.
Wenn die Menge zu groß ist,
kann die Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht gering sein. Daher ist keine dieser Mengen bevorzugt.
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In der vorliegenden Erfindung ist
es auch möglich,
dass das Harz ferner mindestens eine Art eines weiteren Dithiol-Nickel-Komplexes
der folgenden Formel (3) enthält,
um (a) die Absorptionsfähigkeiten
im Bereich von 800 bis 850 nm und für den Bereich 950 bis 1000
nm zu erhöhen
[der Dithiol-Nickel-Komplex der Formel (1) für sich zeigt eine relativ geringe
Absorption in diesen Bereichen] und um (b) zur Kostensenkung die
Verwendungsmenge des Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel (1), der
relativ teuer ist, zu verringern.
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In der obenstehenden Formel (3) können R9 bis R12 gleich
oder unterschiedlich sein und sind jeweils eine Alkylgruppe mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe, eine Aralkylgruppe,
eine Alkylaminogruppe, eine Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder ein
Wasserstoffatom. Vorzugsweise können
R9 bis R12 gleich
oder unterschiedlich sein und sind jeweils ein Wasserstoffatom,
eine Alkoxygruppe mit einer Gruppe von 1–4 Kohlenstoffatomen oder eine
Dimethylaminogruppe im Hinblick auf die Verfügbarkeit.
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Beispiele für den Dithiol-Nickel-Komplex
der Formel (3) sind wie folgt:
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Mit einer solchen Verbindung kann
die Absorption im Bereich 800 bis 850 nm erhöht werden.
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Die hinzugefügte spezifische Menge des Dithiol-Nickel-Komplexes
der Formel (3) kann zum Beispiel 1 bis 800 mg pro Flächeneinheit
(d. h. 1 m2) des im nahen Infrarot absorbierenden
Filters sein, welcher aus der vorliegenden, im nahen Infrarot absorbierenden
Zusammensetzung hergestellt wird, vorzugsweise 5 bis 500 mg pro
1 m2, stärker
bevorzugt 30 bis 300 mg pro 1 m2.
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Wenn die zugesetzte Menge des Dithiol-Nickel-Komplexes
der Formel (3) kleiner als der obenstehende Bereich ist, kann das
gewünschte
Absorptionsmaß nicht
erzielt werden. Wenn die Menge zu hoch ist, kann die Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht gering sein.
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Es gibt keine spezielle Beschränkung, was
das Zugabeverfahren der Diimmoniumverbindung der Formel (2) oder
des Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel (3) zu dem Harz oder der
vorliegenden, im nahen Infrarot absorbierenden Zusammensetzung angeht.
Zum Beispiel können
die Diimmmoniumverbindung der Formel (2) oder der Dithiol-Nickel-Komplex der
Formel (3) zu einer Lösung
des Harzes zusammen mit dem Dithiol-Nickel-Komplex der Formel (1) oder zu
der vorliegenden, im nahen Infrarot absorbierenden Zusammensetzung, die
das Harz und den Dithiol-Nickel-Komplex der Formel (1) umfasst,
hinzugefügt
werden.
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Es ist überflüssig zu sagen, dass die Diimmoniumverbindung
der Formel (2) und der Dithiol-Nickel-Komplex der Formel (3) in
Kombination zugegeben werden können.
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Die im nahen Infrarot absorbierende
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann weiter eine im nahen
Infrarot absorbierende Substanz, eine UV-absorbierende Substanz
(z. B. Phthalocyanin, eine Verbindung vom Naphthalocyanin-Typ),
ein Vernetzungsmittel, ein Antioxidans, einen Polymerisationsminderer bzw.
-verzögerer,
einen Farbstoff, ein Pigment und/oder ein Farbeinstellungsmittel
im Hinblick beispielsweise auf die Art des verwendeten transparenten
Polymers umfassen.
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Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen
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Die vorliegende Erfindung wird untenstehend
ausführlicher
anhand von Beispielen beschrieben.
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Beispiel 1
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In 100 Gewichtsteilen Methylenchlorid
wurden 22,6 Gewichtsteile eines Polycarbonatharzes [Panlite L1250Z
(Handelsname), hergestellt von Teijin Chemicals Ltd.] und 0,3 Gewichtsteile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel (1) gelöst. Die
resultierende Lösung
wurde durch Gießen
auf eine Polyesterfolie aufbeschichtet mit Hilfe eines Stabbeschichters
[Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki K.
K.] mit Zwischenräumen
von 300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in 1 gezeigt. Wie anhand von 1 deutlich wird, wird ein
Lichtbereich von 800 bis 1000 nm ausreichend abgeschirmt.
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Vergleichsbeispiel 1
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In 100 Gewichtsteilen Methylenchlorid
wurden 22,6 Gewichtsteile eines Polycarbonatharzes [Panlite L1250Z
(Handelsname), hergestellt von Teijin Chemicals Ltd.] und 0,25 Gewichtsteile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes der folgenden Formel gelöst.
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Die resultierende Lösung wurde
durch Gießen
auf eine Polyesterfolie aufgetragen mit Hilfe eines Stabbeschichters
[Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki]
mit Zwischenräumen
von 300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in 2 gezeigt. Wie anhand von 2 deutlich wird, ist die
Absorption im Bereich von 950 bis 1000 nm schwach.
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Vergleichsbeispiel 2
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In 100 Gewichtsteilen Methylenchlorid
wurden 22,6 Gewichtsteile eines Polycarbonatharzes [Panlite L1250Z
(Handelsname), hergestellt von Teijin Chemicals Ltd.] und 0,25 Gewichtsteile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes der folgenden Formel gelöst.
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Die resultierende Lösung wurde
durch Gießen
auf eine Polyesterfolie aufbeschichtet mit Hilfe eines Stabbeschichters
[Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki]
mit Zwischenräumen von
300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in 3 gezeigt. Wie anhand von 3 deutlich wird, ist die
Absorption im Bereich von 800 bis 850 nm schwach.
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Vergleichsbeispiel 3
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In 100 Gewichtsteilen Methylenchlorid
wurden 22,6 Gewichtsteile eines Polycarbonatharzes [Panlite L1250Z
(Handelsname), hergestellt von Teijin Chemicals Ltd.] und 1,0 Gewichtsteile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes der folgenden Formel gelöst:
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Die resultierende Lösung wurde
durch Gießen
auf eine Polyesterfolie aufbeschichtet mit Hilfe eines Stabbeschichters
[Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki]
mit Zwischenräumen von
300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in 4 gezeigt. Wie anhand von 4 deutlich wird, ist die
Absorption im Bereich von 800 bis 850 nm schwach und die Durchlässigkeit
für den
sichtbaren Lichtbereich (400 bis 600 nm) ist gering.
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Beispiel 2
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In 100 Gewichtsteilen Chloroform
wurden 13,7 Gewichtsteile eines Polyarylats [P-5001 (Handelsname),
hergestellt von Unitika Ltd.], 0,07 Gewichtsteile eines Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel
(1) und 0,05 Gewichtsteile einer Diimmoniumverbindung der folgenden
Formel gelöst:
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Die resultierende Lösung wurde
durch Gießen
auf eine Polyesterfolie aufbeschichtet mit Hilfe eines Stabbeschichters
[Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki]
mit Zwischenräumen von
300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in 5 gezeigt. Wie anhand von 5 deutlich wird, wird Licht
im nahen Infrarotbereich (800 bis 1000 nm) ausreichend abgeschirmt
und die Durchlässigkeit
von sichtbarem Licht ist hoch.
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Beispiel 3
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In 100 Gewichtsteilen Chloroform
wurden 30,0 Gewichtsteile eines methacrylischen Harzes [Acrypet (Handelsname),
hergestellt von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.], 0,06 Gewichtsteile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel (1) und 0,08 Gewichtsteile
einer Diimmoniumverbindung der folgenden Formel gelöst.
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Die resultierende Lösung wurde
durch Gießen
auf eine Polyesterfolie beschichtet mit Hilfe eines Stabbeschichters
[Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki]
mit Zwischenräumen
von 300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in 6 gezeigt. Wie anhand von 6 deutlich wird, wird Licht
im nahen Infrarotbereich (800 bis 1000 nm) ausreichend abgeschirmt,
und die Durchlässigkeit
von sichtbarem Licht ist hoch.
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Beispiel 4
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In 100 Gewichtsteilen Chloroform
wurden 15,0 Gewichtsteile eines Cycloolefinpolymers [ZEONEX (Handelsname),
hergestellt von Nippon Zeon Co., Ltd.], 0,055 Gewichtsteile eines
Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel (1), 0,027 Gewichtsteile eines
Dithiol-Nickel-Komplexes
der folgenden Formel
und 0,55 Gewichtsteile einer
Diimmoniumverbindung der folgenden Formel:
gelöst. Die resultierende Lösung wurde
durch Gießen
auf eine Polyesterfolie aufbeschichtet mit Hilfe eines Stabbeschichters
(Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki]
mit Zwischenräumen von
300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in
7 gezeigt. Wie anhand von
7 deutlich wird, wird Licht
im nahen Infrarotbereich (800 bis 1000 nm) ausreichend abgeschirmt
und die Durchlässigkeit
von sichtbarem Licht ist hoch.
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Beispiel 5
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In 100 Gewichtsteilen eines gemischten
Lösungsmittels
von Methylenchlorid/Methanol (9/1) wurden 7,5 Gewichtsteile eines
Cellulosetriacetats (ein Produkt von Aldrich), 0,014 Gewichtsteile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes der Formel (1), 0,039 Gewichtsteile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes der folgenden Formel:
0,057 Gewichtsteile einer
Diimmoniumverbindung der folgenden Formel:
0,09 Gewichtsteile eines
Farbeinstellungsfarbstoffs [Kaya Blue Violett AR (Handelsname),
hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.] und 0,03 Gewichtsteile
eines anderen Farbeinstellfarbstoffs [Kaya Blue N (Handelsname),
hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.] gelöst. Die resultierende Lösung wurde
durch Gießen
auf eine Polyesterfolie aufbeschichtet mit Hilfe eines Stabbeschichters
[Doctor Blade YD-7 (Handelsname), hergestellt von Yoshimitsu Seiki]
mit Zwischenräumen
von 300 μm,
um einen Film zu bilden, der als im nahen Infrarot absorbierender
Filter verwendet wird. Das Absorptionsspektrum des Films ist in
8 gezeigt. Wie anhand von
8 deutlich wird, wird Licht
im nahen Infrarotbereich (800 bis 1000 nm) ausreichend abgeschirmt.
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Die im nahen Infrarot absorbierende
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann Licht im nahen Infrarotbereich
ausreichend abschirmen. Deshalb kann der im nahen Infrarot absorbierende
Filter, der unter Verwendung der vorliegenden Zusammensetzung hergestellt
wird, bei Verwendung in verschiedenen Displayschirmen Funktionsstörungen von
in der Nähe
des Filters platzierten elektronischen Geräten verhindern, welche durch
Licht im nahen Infrarotbereich verursacht werden. Weiterhin ist
dieser Filter, der eine hohe Durchlässigkeit für sichtbares Licht besitzt,
auch als Filter für
einen Plasma-Displayschirm nützlich.