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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Material zum Abtrennen bzw. Absorbieren des nahen Infrarots, welches
mit einem technischen Material, wie einem Schutzmaterial vor elektromagnetischen
Wellen, einem Antireflexionsmaterial oder dergleichen, zu laminieren
oder zu kombinieren ist, und zwar zur Verwendung als ein Frontfilter
für eine
Anzeigevorrichtung, wie ein Plasma-Anzeigeschirm (PDP) oder dergleichen,
sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Materials zum
Absorbieren des nahen Infrarots. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung ein Material zum Absorbieren des nahen Infrarots, wobei
die Menge des Lösungsmittels,
welches in dem Harzfilm verbleibt, welches einen das nahe Infrarot
absorbierenden Farbstoff etc. enthält, minimiert wird und somit
die Langzeitstabilität
des im nahen Infrarot-absorbierenden Farbstoffs etc. in dem Harzfilm
bei hohen Temperaturen in starkem Maße verbessert wird, und ein
Verfahren zur Herstellung eines Materials zum Absorbieren des nahen
Infrarots.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Es gibt z. B. (1) einen im nahen
Infrarot-absorbierenden Filter, der durch Laminieren einer Zusammensetzung,
welche eine Dispersion eines im nahen Infrarot-absorbierenden Farbstoffes
in ein Bindemittelharz ist, auf einem Substrat hergestellt wird,
wobei die Menge des in dem Laminat verbleibenden Lösungsmittels
5,0 Gew.-% oder weniger, speziell 0,05 bis 3,0 Gew.-% (siehe JP-A-2000-227515)
ist; und (2) einen im nahen Infrarot-absorbierenden Schirm, der
durch Laminieren einer im nahen Infrarot-absorbierenden Schicht
(erhalten durch Dispergieren eines im nahen Infrarot-absorbierenden
Farbstoffes in einem transparenten hochmolekularen Harz und anschließendes Unterziehen
der Dispersion einer Schmelzextrusion) mit einer elektromagnetische
Wellen abschirmenden Schicht mit einem im nahen Infrarotbereich
liegenden Abschirmungsvermögen und/oder
einem Abschirmungsvermögen
hinsichtlich elektromagnetischer Wellen hergestellt wird (siehe JP-A-9-330612).
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Gleichwohl weisen der obenstehende
Filter und der obigen Schirm Probleme auf. Bezüglich des im nahen Infrarot-absorbierenden
Filters (1) ist bekannt, wie es in der Literatur beschrieben ist,
dass, wenn die Menge des restlichen Lösungsmittels auf weniger als
0,05 Gew.-% einreguliert wird, die Verschlechterung des im nahen
Infrarot-absorbierenden Farbstoffs während der langzeitigen Lagerung
bei hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit gering ist, jedoch die
an gewandte Wärme,
um einen solchen Lösungsmittelanteil
(weniger als 0,05 Gew.-%) zu erreichen, neigt dazu, den im nahen
Infrarot-absorbierenden Farbstoff zu verschlechtern. Das heißt, in dem
geformten Material, das durch Aufbeschichten einer Zusammensetzung
(welche eine Dispersion eines im nahen Infrarot absorbierenden Farbstoffs
in einem Bindemittelharz ist) auf einem Substrat und das Trocknen
des resultierenden Materials erhalten wird, ist die Stabilität des Farbstoffs
in dem auf dem Substrat zu bildenden Harzfilm höher, wenn der Lösungsmittelanteil
in dem Harzfilm niedriger ist, und deshalb ist es erwünscht, den
Lösungsmittelanteil
auf den niedrigst möglichen
Wert (weniger als 0,05 Gew.-%) zu verringern; gleichwohl führt das
Trocknen der aufbeschichteten Zusammensetzung bei atmosphärischem
Druck zu einer auffallenden thermischen Verschlechterung des im
nahen Infrarot-absorbierenden Farbstoffs.
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Daher ist es bei dem im nahen Infrarot-absorbierenden
Filter (1), da die Verringerung bezüglich des Absorptionsvermögens im
nahen Infrarot und eine Änderung
im Farbton in der Harzfolie des geformten Materials aufgrund der
thermischen Zersetzung des im nahen Infrarotabsorbierenden Farbstoffs
auftreten, unmöglich,
einen Anteil an restlichem Lösungsmittel
von weniger als 0,05 Gew.-% durch Erhöhung der Temperatur zur Trocknung
oder durch Ausweiten der Zeitdauer des Trocknens zu erreichen; ferner
ist es unmöglich,
einen Farbstoff mit einem höheren
Absorptionsvermögen
im nahen Infrarot, jedoch von niedriger thermischer Beständigkeit
zu verwenden, was den Bereich der Farbstoffauswahl einengt.
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Bei dem im nahen Infrarot-absorbierenden
Schirm (2) erfährt
der im nahen Infrarotabsorbierende Farbstoff eine auffallende thermische
Verschlechterung (Zersetzung) während
der Schmelzextrusion bei atmosphärischem
Druck, und diese Farbstoffzersetzung senkt das Absorptionsvermögen im nahen
Infrarot des Schirms und ändert
ebenfalls seinen Farbton. Deshalb wird das Verdienst des Schirms,
dass die Farbstoffstabilität
hoch ist, bedingt durch keinen Lösungsmittelansatz,
im Gegensatz zu dem im nahen Infrarot-absorbierenden Filter (1)
nicht genutzt.
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Ebenfalls ist in dem im nahen Infrarot-absorbierenden
Schirm (2) eine einheitliche Dispergierung des Farbstoffs nicht
leicht, und die Farbe und das Absorptionsvermögen im nahen Infrarot des Schirms
neigen dazu, nicht einheitlich zu sein; da die Schmelzextrusion
gängigerweise
bei atmosphärischem
Druck bei hohen Temperatur, wie 240°C und dergleichen, durchgeführt wird,
ist es unmöglich,
einen Farbstoff mit hohem Absorptionsvermögen im nahen Infrarot, jedoch
mit niedriger thermischer Beständigkeit
zu verwenden, was den Bereich der Farbstoffauswahl einengt, wie
es der Fall des im nahen Infrarot absorbierenden Filters (1) ist.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung zielt auf
die Bereitstellung (1) eines Materials zum Abtrennen bzw. Absorbieren
des nahen Infrarots, bei welchem die oben erwähnten Probleme des Standes
der Technik überwunden wurden,
und worin die Menge des in der Harzfolie, welche einen im nahen
Infrarot-absorbierenden Farbstoff etc. enthält, verbliebenen Lösungsmittels
minimiert ist, und wodurch die Langzeitstabilität des im nahen Infrarot-absorbierenden
Farbstoffs etc. in der Harzfolie bei hohen Temperaturen in starkem
Maße verbessert
ist; und (2) ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Materials
zum Absorbieren im nahen Infrarot.
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Die vorliegende Erfindung sieht folgendes
vor:
ein Material zum Abtrennen bzw. Absorbieren des nahen
Infrarots, hergestellt durch Bilden auf einem transparenten Substrat
einen transparenten Harzfilm, enthaltend mindestens einen im nahen
Infrarotbereich absorbierenden Farbstoff und einen Farbstoff mit
einer maximalen Absorptionswellenlänge bei 550 bis 620 nm, wobei die
Menge des im transparenten Harzfilms verbleibenden Lösungsmittels
5 ppm auf Gewichtsbasis bis weniger als 500 ppm auf Gewichtsbasis
beträgt;
ein
Material zum Abtrennen des nahen Infrarots, hergestellt durch Bilden
auf einem transparenten Substrat eines transparenten Harzfilms,
enthaltend mindestens einen im nahen Infrarotbereich absorbierenden
Farbstoff und eine transparente Harzhaftschicht, enthaltend mindestens
einen Farbstoff mit einer maximalen Absorptionswellenlänge von
550 bis 620 nm, so dass die transparente Harzhaftschicht die äußerste Schicht
wird, wobei die Menge des in dem transparenten Harzfilm verbleibenden
Lösungsmittels
und/oder der transparenten Harzhaftschicht 5 ppm auf Gewichtsbasis
bis weniger als 500 ppm auf Gewichtsbasis beträgt; und
ein Verfahren
zur Herstellung eines Materials zum Abtrennen des nahen Infrarots,
umfassend das Aufbeschichten auf ein transparentes Substrat einer
transparenten Harzlösung,
enthaltend mindestens einen im nahen Infrarotbereich absorbierenden
Farbstoff und einen Farbstoff mit einer maximalen Absorptionswellenlänge bei
550 bis 620 nm, das Trocknen des resultierenden Materials bei atmosphärischem
Druck, bis die Menge des in dem gebildeten Harzfilm verbleibenden
Lösungsmittels
3 Gew.-% oder weniger wird, und das anschließende Trocknen des resultierenden
Materials unter vermindertem Druck, bis die Menge des Lösungsmittels
in dem Film 5 ppm auf Gewichtsbasis bis weniger als 500 ppm auf
Gewichtsbasis wird.
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Genaue Beschreibung der
Erfindung
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Die vorliegende Erfindung wird im
Detail unten beschrieben.
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Das in der vorliegenden Erfindung
verwendete transparente Substrat weist keine besondere Beschränkung bezüglich der
Art, der Dicke, der Form etc. auf, solange es transparent ist und
solche Wärmebeständigkeit
und mechanische Festigkeiten aufweist, dass es den Filmbildungsschritten
der vorliegenden Erfindung widerstehen kann, die aus einem Beschichtungsschritt
und einem Trocknungsschritt bestehen. Als transparentes Substrat
kann z. B. eine Glasscheibe, eine Kunststofffolie, eine Kunststofftafel
und eine Plastikscheibe erwähnt
werden; speziell eine verstärkte
Glasscheibe, eine Poylethylenterephthalat(PET)-Folie, eine Polycarbonat(PC)-Folie,
eine Triacetylcellulose(TAC)-Folie, eine Acrylharz-Tafel, eine Polycarbonat-Tafel,
eine Harztafel vom Olefin-Maleimid-(Copolymer)-Typ und eine Norbornen-Harztafel.
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Das Harz für den in der vorliegenden Erfindung
verwendeten transparenten Harzfilm weist keine besondere Beschränkung bezüglich der
Art etc. auf, solange er transparent ist und einheitlich Farbstoffe
dispergieren oder lösen
kann, wenn er zu einer Harzlösung
oder einem Harzfilm gemacht wurde. Als Harz kann z. B. ein Polycarbonat,
ein Polyacrylat, ein Polycarbodiimid, ein Epoxyharz, ein Polyvinylacetal,
ein Acrylharz und ein Polyester erwähnt werden. Diese Harze können einzeln
oder in Vermischung von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.
Es gibt außerdem
keine besondere Beschränkung
bezüglich
der Form des Harzes. Das Harz kann z. B. ein Pulver, Pellets oder
eine andere Form aufweisen.
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Das Harz für die in der vorliegenden Erfindung
verwendete transparente Harzhaftschicht weist keine besondere Beschränkung bezüglich der
Art etc. auf, solange sie Transparenz und Haftfähigkeit besitzt und Farbstoffe
einheitlich dispergieren oder lösen
kann. Als Harz kann z. B. ein Polycarbodiimid, ein Epoxyharz, ein
Polyvinylacetal, ein Acrylharz und ein Polyester erwähnt werden.
Diese Harze können
einzeln oder in Vermischung von zwei oder mehreren Arten eingesetzt
werden. Von diesen sind ein Acrylharz, ein Polycarbodiimid, ein
Epoxyharz etc. bevorzugt. Es gibt außerdem keine besondere Beschränkung bezüglich der
Form des Harzes. Das Harz kann z. B. ein Pulver, Pellets oder eine
andere Form besitzen.
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Bei der vorliegenden Erfindung werden
verschiedene Additive zu dem oben erwähnten Harz für den transparenten
Harzfilm und dem oben erwähnten
Harz für
die transparente Harzhaftschicht hinzugesetzt, um eine transparente
Harzlösung
herzustellen. Diese transparente Harzlösung wird auf das oben erwähnte transparente
Substrat aufbeschichtet, um einen transparenten Harzfilm und eine
transparente Harzhaftschicht zu bilden.
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Als Additive kann ein im nahen Infrarotbereich
absorbierender Farbstoff zuerst erwähnt werden. Es gibt keine besondere
Beschränkung,
was den im nahen Infrarotbereich absorbierenden Farbstoff anbelangt, solange
seine maximale Absorptionswellenlänge bei 800 bis 1 200 nm liegt
und er in der oben erwähnten transparenten
Harzlösung,
dem transparenten Harzfilm und der transparenten Harzhaftschicht
dispergierbar oder löslich
ist. Als ein solcher im nahen Infrarot-absorbierender Farbstoff
können
z. B. Dithiol-Metalkomplex-Verbindungen, Diimoniumverbindungen,
Phthalocyaninverbindungen, Naphthalocyaninverbindungen, Azoverbindungen,
Polymethinverbindungen und Anthrachinonverbindungen erwähnt werden.
Diese Verbindungen können
einzeln oder in Vermischung von zwei oder mehreren Arten eingesetzt
werden. Von diesen sind Dithiol-Metallkomplex-Verbindungen und Diimoniumverbindungen
bevorzugt; stärker
bevorzugt ist eine Dithiol-Metallkomplex-Verbindung der folgenden
Formel (1):
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Diimoniumverbindungen der folgenden
allgemeinen Formel (2):
(worin
R
1 bis R
8 gleich
oder unterschiedlich sein können
und jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe,
eine Alkoxygruppe, eine Phenoxygruppe oder eine Hydroxylgruppe sind;
und X
– ein
durch ein Halogenanion, Perchlorsäureanion, Antimonhexafluoridanion
oder Salpetersäureanion
als Typ angegebenes Anion ist), und Diothiol-Metallkomplex-Verbindungen
der folgenden allgemeinen Formel (3):
(worin R
9 bis
R
12 gleich oder unterschiedlich sein können und
jeweils eine Alkylengruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe,
eine Aralkylkgruppe, eine Alkylaminogruppe, eine Alkoxygruppe, ein
Halogenatom oder ein Wasserstoffatom bedeuten).
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Als Additive kann ein Farbstoff mit
einer maximalen Absorptionswellenlänge von 550 bis 620 nm als nächstes erwähnt werden.
Was diesen Farbstoff betrifft, gibt es keine besondere Beschränkung, solange
er eine maximale Absorptionswellenlänge von 550 bis 620 nm besitzt,
d. h., in einem orangen Lichtbereich, einschließlich Neonlicht, liegt, und
einheitlich in der oben erwähnten
transparenten Harzlösung,
transparenten Harzfilm und transparenten Harzhaftschicht dispergierbar
oder löslich
ist. Als ein solcher Farbstoff können
z. B. Cyaninverbindungen, Squaryliumverbindungen, Azomethinverbindungen,
Xanthenverbindungen, Oxonolverbindungen und Azoverbindungen erwähnt werden.
Von diesen sind Cyaninverbindungen bevorzugt, und stärker bevorzugt
ist eine Cyaninverbindung der folgenden Formel (4):
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Andere Additive, wie ein die Farbe
einstellender Farbstoff oder Pigment, eine Ultraviolettabsorbierende
Substanz, ein Vernetzungsmittel, ein Antioxidationsmittel, ein Polymerisationsverzögerer und
dergleichen können
nach Bedarf zu der transparenten Harzlösung, dem transparenten Harzfilm
und/oder der transparenten Harzhaftschicht hinzugesetzt werden.
Der die Farbe einstellende Farbstoff oder Pigment weist keine besondere
Beschränkung
bezüglich
der Art auf, ist jedoch z. B. vorzugsweise eine Phthalocyaninverbindung.
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Ferner können organische oder anorganische
Metallteilchen in der transparenten Harzlösung, dem transparenten Harzfilm
und/oder der transparenten Harzhaftschicht dispergiert werden, solange
die Transparenz der Lösung,
des Films und/oder der Schicht nicht verloren geht, damit der transparente
Harzfilm und/oder die transparente Harzhaftschicht Spannungsrelaxation,
regulierte Härte,
Glanzverhinderung, Elektroleitfähigkeit
etc. zeigt.
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Das Material zum Abtrennen des nahen
Infrarots der vorliegenden Erfindung hat die Hauptfunktion, nahes
Infrarot abzuschneiden. Es ist allgemein bevorzugt, dass, wenn das
Material zum Abtrennen des nahen Infrarots in wenigen Arten und
jeweils in einer großen
Menge erzeugt wird, dem transparenten Harzfilm gestattet wird, alle
erforderlichen Funktionen aufzuweisen, d. h., eine Hauptfunktion
und andere Funktionen (z. B. das Abtrennen von orangem Licht und
die Farbeinstellung), und, wenn das Material zum Abtrennen des nahen Infrarots
in vielen Arten und jeweils in kleiner Menge erzeugt wird, eine
transparente Harzhaftschicht auf einem transparenten Harzfilm erzeugt
wird, wobei der transparente Harzfilm nur eine Hauptfunktion aufweisen
kann und die transparente Harzhaftschicht viele andere Funktionen
aufweisen kann. Wenn jedoch z. B. die obere Grenze des Farbstoffgehalts
in dem transparenten Harzfilm niedrig ist, ist es möglich, nach
Bedarf z. B. einen Farbstoff mit einer maximalen Absorptionswellenlänge im Bereich
des orangen Lichtes sowohl in dem transparenten Harzfilm als auch
der transparenten Harzhaftschicht in angemessenen Proportionen zu
verwenden.
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Das in der transparenten Harzlösung der
vorliegenden Erfindung verwendete Lösungsmittel zeigt keine besonderen
Beschränkungen
bezüglich
der Art, des Siedepunktes etc., solange es das verwendete Harz in
der Lösung
lösen kann
und die verwendeten Additive (z. B. Farbstoffe) einheitlich dispergieren
oder auflösen kann.
Als Lösungsmittel
können
z. B. Tetrahydrofuran (THF), Diethylether, 1,4-Dioxan, 1,3-Dioxolan,
Chloroform, Dichlormethan(methylenchlorid), Ethylacetat, Methylacetat,
Butylacetat, Methanol, Ethanol, Isopropylalkohol, Dimethylformamid
(DMF), Dimethylsulfoxid (DMSO), N-Methylpyrrolidon (NMP), Aceton
und Methylethylketon erwähnt
werden. Diese Lösungsmittel
können
einzeln oder in Vermischung von zwei oder mehreren Arten eingesetzt
werden.
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In der vorliegenden Erfindung wird
zuerst eine transparente Harzlösung
für den
transparenten Harzfilm oder die transparente Harzschicht unter Verwendung
der oben erwähnten
Komponenten hergestellt. Es gibt keine besondere Beschränkung bezüglich des
Verfahrens oder der angewandten Bedingungen bei der Herstellung
der transparenten Harzlösung.
Gleichwohl werden üblicherweise
(1) ein Harz, Farbstoffe und ein Lösungsmittel vermischt, (2)
eine Harzlösung
und Farbstoffe vermischt, (3) ein Harz und eine Farbstofflösung (oder
eine Farbstoffdispersion) gemischt, oder (4) eine Harzlösung und
eine Farbstofflösung
(oder eine Farbstoffdispersion) werden gemischt, um eine einheitliche
Lösung
oder Dispersion zu erhalten. Eines der oben erwähnten Mischverfahren wird in
geeigneter Weise im Hinblick auf die Farb stoff- und Harzkonzentrationen und
der Betriebseffizienz gewählt.
Das Mischen wird gängigerweise
bei Raumtemperatur durchgeführt,
bis eine einheitliche Lösung
(oder eine einheitliche Dispersion) erhalten wurde; gleichwohl kann
das Mischen unter Erhitzen durchgeführt werden, solange die Farbstoffe
nicht zersetzt werden.
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Bei der transparenten Harzlösung gibt
es keine besondere Beschränkung
bezüglich
der Farbstoff- und Farbkonzentrationen, solange eine einheitliche
Lösung
(oder eine einheitliche Dispersion) erhalten wird.
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Dann wird die oben erhaltene transparente
Harzlösung
auf ein transparentes Substrat aufbeschichtet und getrocknet, um
einen transparenten Harzfilm oder eine transparente Haftschicht
auszubilden. Dieses Beschichten wird mittels eines gängigen Beschichtungsverfahrens,
wie das Eintauchbeschichten, Spinnbeschichten, Düsenbeschichten, Stabbeschichten,
Walzenbeschichten, Sprühbeschichten
oder dergleichen, durchgeführt.
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Dann wird das beschichtete Substrat
einem Trocknen bei atmosphärischem
Druck (Trocknen der ersten Stufe) unterzogen, bis die Menge an restlichem
Lösungsmittel
bei 3 Gew.-% oder weniger liegt, und anschließend einem Trocknen unter reduziertem
Druck (zweiter Schritt des Trocknens), bis die Menge an restlichem
Lösungsmittel
bei 5 ppm, bezogen auf das Gewicht, bis weniger als 500 ppm, bezogen
auf das Gewicht, liegt.
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Es gibt keine besondere Beschränkung bezüglich der
Temperatur, der Zeit etc., die während
des Trocknens bei atmosphärischem
Druck angewandt werden (Trocknen der ersten Stufe), solange die
verwendeten Farbstoffe nicht zersetzt werden. Indessen kann der
während
des Trocknens unter reduziertem Druck angewandte Druck (zweite Stufe
des Trocknens) z. B. bei 10–5 bis 104 Pa,
vorzugsweise bei 10–4 bis 103 Pa, liegen.
Wenn der Druck weniger als 10–5 Pa beträgt, ist
eine große
Vorrichtung erforderlich, was mit hohen Kosten einhergeht. Wenn
der Druck über
104 Pa liegt, ist es nicht leicht, eine
Menge an restlichem Lösungsmittel von
weniger als 500 ppm, bezogen auf das Gewicht, zu erreichen. Deshalb
sind solche Drücke
nicht bevorzugt.
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Die bei dem Trocknen unter reduziertem
Druck (Trocknen der zweiten Stufe) angewandte Temperatur ist wünschenswertenroeise
niedriger als die Temperatur, die während des Trocknens bei atmosphärischem Druck
zur Anwendung kommt, sie liegt z. B. bei 5 bis 150°C, vorzugsweise
bei 10 bis 100°C,
da, wenn das Trocknen der zweiten Stufe bei einer hohen Temperatur
oder für
einen langen Zeitraum durchgeführt
wird, sich die hinzugesetzten Farbstoffe wie bei dem herkömmlichen
Trocknen, bei dem atmosphärischer
Druck selbst in der zweiten Stufe zur Anwendung kommt, zersetzt
werden können.
Wenn die Temperatur des Trocknens der zweiten Stufe niedriger als
5°C ist,
ist die Trocknungszeit des Trocknens der zweiten Stufe kürzer als
bei dem herkömmlichen
Trocknen, und die hinzugesetzten Farbstoffe zersetzen sich mit geringerer
Wahrscheinlichkeit, jedoch besteht immer noch die Furcht einer Zersetzung.
Wenn die Temperatur des Trocknens der zweiten Stufe um mehr als
150°C geringer
ist, ist es nicht leicht, eine Menge an restlichem Lösungsmittel
von weniger als 500 ppm, bezogen auf das Gewicht, zu erreichen,
selbst wenn ein Vakuum von 10–5 Pa zur Anwendung kommt.
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Was den Farbstoffgehalt in dem transparenten
Harzfilm oder der transparenten Haftschicht, die beide durch Trocknen
gebildet werden, anbetrifft, gibt es keine besondere Beschränkung, solange
der Farbstoff einheitlich in dem transparenten Harzfilm oder der
transparenten Haftschicht gelöst
oder dispergiert wird und eine ausreichende Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht, ein ausreichendes Vermögen
zum Abschneiden des nahen Infrarotbereichs, und ein ausreichendes
Vermögen
des Abschneidens von orangem Licht etc. besitzt. Da der Farbstoffgehalt
gesenkt werden kann, wenn der transparente Harzfilm oder die transparente
Haftschicht eine größere Dicke
besitzt, wird der Farbstoffgehalt gängigerweise angemessen im Hinblick
auf die Dicke der Folie oder der Schicht bestimmt.
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Was die Dicke des transparenten Harzfilms
oder der transparenten Haftschicht anbetrifft, gibt es keine besondere
Beschränkung.
Gleichwohl wird die Dicke in angemessener Weise im Hinblick auf
den Farbstoffgehalt, die Eigenschaften der Harzlösung, die Mängel (z. B. Kriechen und Orangenhaut-Oberfläche) des
Harzfilms, des Verzugs des zu einem Film gebildeten Produkts (z.
B. Film oder Tafel) etc. bestimmt. Die Dicke liegt z. B. bei 1 bis
100 um, vorzugsweise bei 2 bis 50 um, stärker bevorzugt bei 5 bis 25
um. Wenn die Dicke niedriger als 1 um ist, tritt Kriechen leicht
auf. Wenn die Dicke 100 um beträgt,
treten Mängel,
wie eine Orangehaut-Oberfläche und
dergleichen, leicht auf.
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Die Menge des Lösungsmittels, die in dem transparenten
Harzfilm oder der transparenten Haftschicht verbleibt (d. h. Menge
an restlichem Lösungsmittel),
sollte 5 ppm, bezogen auf das Gewicht, bis weniger als 500 ppm,
bezogen auf das Gewicht, vorzugsweise 10 ppm, bezogen auf das Gewicht,
bis weniger als 500 ppm, bezogen auf das Gewicht, betragen. Wenn
die Menge an restlichem Lösungsmittel
geringer als 5 ppm, bezogen auf das Gewicht, ist, ist die Stabilität der Farbstoffe
in dem transparenten Harzfilm oder der transparenten Haftschicht
im wesentlichen die gleiche wie im Stand der Technik und ist außerdem ein
höherer
Prozessierkostenbetrag erforderlich. Wenn die Menge an restlichem
Lösungsmittel
mehr als 500 ppm, bezogen auf das Gewicht (0,05 Gew.-%), beträgt, ist
die Stabilität,
insbesondere die Langzeitstabilität der Farbstoffe in dem transparenten
Harzfilm oder der transparenten Haftschicht nicht ausreichend.
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Die Menge an restlichem Lösungsmittel
in dem transparenten Harzfilm oder der transparenten Haftschicht
wird wie folgt gemessen. Das heißt, die Menge an restlichem
Lösungsmittel
A (ppm) in einer genau abgewogenen Probe (ein planares Basismaterial
und ein planarer Film) von jedem beliebigen gewünschten Gewicht wird quantitativ
mittels Gaschromatographie bestimmt; dann wird das Filmgewicht C
(g) in B (g) einer Probe (ein planares Basismaterial und ein planarer
Film) von jeder beliebigen gewünschten
Fläche
aus den Gewichten vor und nach der Entfernung des Films durch Wischen
mit einem Lösungsmittel
berechnet; als letztes wird die Menge an restlichem Lösungsmittel
(ppm) in dem Film aus der folgenden Formel berechnet.
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Menge an restlichem Lösungsmittel
im Film (ppm) = A·B/C
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Nebenbei gesagt, ist "jede gewünschte Fläche" eine Fläche, welche
es ermöglicht,
das Filmgewicht genau und sicher zu berechnen, und sie kann kleiner
sein, wenn die Filmdicke größer wird.
Es gibt keine besondere Beschränkung,
was die Form von "planar" anbetrifft, und
die Form ist gängigerweise
quadratisch, rechteckig, zirkulär
oder dergleichen im Hinblick auf die Leichtigkeit des Schneidens.
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Die vorliegende Erfindung wird genauer
unten mit Hilfe von Beispielen beschrieben.
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Beispiel 1
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In 100 Gew.-Teilen 1,3-Dioxolan wurden
als im nahen Infrarot-absorbierende Farbstoffe, 0,07 Gew.-Teile
eines Dithiol-Nickel-Komplexes, der durch die oben erwähnte Formel
(1) angegeben ist, 0,2 Gew.-Teile einer Diimoniumverbindung, angegeben
durch die folgende Formel
und 0,2 Gew.-Teile eines
Dithiol-Nickel-Komplexes, angegeben durch die folgende Formel (3')
und als ein Farbstoff mit
einer maximalen Absorptionswellenlänge im Bereich des orangen
Lichts, 0,008 Gew.-Teile einer Cyaninverbindung, die durch die oben
erwähnte
Formel (4) angegeben wird, gelöst,
um eine Farbstofflösung
zu erhalten. 18 Gew.-Teile eines Polycarbonats wurden hierzu hinzugesetzt,
gefolgt von einem Mischen, um eine Beschichtungslösung herzustellen.
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Diese Beschichtungslösung wurde
auf einen Polyesterfilm (als ein transparentes Substrat) unter Verwendung
eines Stabbeschichters mit einem Abstandsbereich von 100 um aufbeschichtet.
Dann wurde das Trocknen der ersten Stufe bei 80°C bei atmosphärischem
Druck 5 Minuten lang durchgeführt,
wonach das Trocknen der zweiten Stufe bei 50°C unter einem reduzierten Druck
(1,0 × 10–3 Pa)
25 Minuten lang durchgeführt
wurde, um einen Harzfilm auszubilden, wodurch ein filmgeformtes
Material zum Abtrennen des nahen Infrarotbereichs hergestellt wurde.
Die Menge an restlichem Lösungsmittel
in dem Harzfilm lag bei 2,5 Gew.-% nach dem Trocknen der ersten
Stufe und bei 100 ppm, bezogen auf das Gewicht (0,01 Gew.-%), nach
dem Trocknen der zweiten Stufe.
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Dieses filmgeformte Material zum
Abschneiden des nahen Infrarotbereichs war gut bezüglich der
anfänglichen
Eigenschaften (z. B. anfängliches
Vermögen
zum Abschneiden des nahen Infrarotbereichs) und war sehr gut bezüglich der
Langzeitstabilität.
Genauer gesagt, blieb das Lichttrennvermögen (z. B. Vermögen zum
Abtrennen des nahen Infrarots) des Materials nach einem lang andauernden
Wärmebeständigkeitstest (80°C × 1000 Stunden)
unverändert.
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Vergleichsbeispiel 1
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Eine Beschichtungslösung mit
der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1 wurde unter den gleichen
Bedingungen wie in Beispiel 1 aufbeschichtet. Dann wurde das Trocknen
bei 80°C
bei atmosphärischem Druck
30 Minuten lang durchgeführt,
um ein filmgeformtes Material zum Abtrennen im nahen Infrarotbereich herzustellen.
Die Menge an restlichem Lösungsmittel
in dem Harzfilm lag bei 0,1 Gew.-%. Dieses filmgeformte Material
zum Abtrennen im nahen Infrarotbereich war gut bezüglich der
anfänglichen
Eigenschaften (z. B. anfängliches
Vermögen
zum Abtrennen des nahen Infrarotbereichs), wie in Beispiel 1, war
jedoch nicht ausreichend bezüglich
der Langzeitstabilität.
Genauer gesagt, das Lichttrennvermögen (z. B. Vermögen zum
Abtrennen des nahen Infrarots) des Harzfilms nahm etwas ab, und
das Material war zwar nach einem Wärmebeständigkeitstest von mittlerer
Zeitdauer (80°C × 500 Stunden)
brauchbar, nahm jedoch beträchtlich
nach einem langzeitigen Wärmebeständigkeitstest
(80°C × 1000 Stunden)
ab, und das Material war nicht mehr verwendbar.
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Vergleichsbeispiel 2
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Eine Beschichtungslösung mit
der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1 wurde unter den gleichen
Bedingungen wie in Beispiel 1 aufbeschichtet. Dann wurde das Trocknen
bei 100°C
bei atmosphärischem
Druck 30 Minuten lang durchgeführt,
um ein filmgeformtes Material zum Abtrennen im nahen Infrarotbereich
herzustellen. Die Menge an restlichem Lösungsmittel in dem Harzfilm
lag bei 0,07 Gew.-%. Dieses filmgeformte Material zum Abtrennen
im nahen Infrarotbereich zeigte eine Farbstoffzersetzung während des Trocknens,
und als ein Ergebnis waren die anfänglichen Eigenschaften (z.
B. anfängliches
Vermögen
zum Abtrennen des nahen Infrarots) per se um einiges schlechter
als jene von Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1, wodurch es nicht
notwendig war, einen langzeitigen Wärmebeständigkeitstest durchzuführen.
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Beispiel 2
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Eine Beschichtungslösung wurde
in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass
das 1,3-Dioxolan durch Dichlormethan ersetzt wurde und das Polycarbonat
durch ein Polyarylat ersetzt wurde. Unter Verwendung dieser Beschichtungslösung wurden
ein Beschichten und Trocknen in gleicher Weise wie in Beispiel 1
durchgeführt,
um ein filmgeformtes Material zum Abtrennen im nahen Infrarotbereich
herzustellen. Die Menge an restlichem Lösungsmittel in dem Harzfilm
lag bei 2,0 Gew.-% nach der ersten Stufe des Trocknens und bei 50
ppm, bezogen auf das Gewicht, nach der zweiten Stufe des Trocknens.
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Das filmgeformte Material zum Abtrennen
des nahen Infrarots war gut bezüglich
anfänglicher
Eigenschaften (z. B. anfängliches
Vermögen
zum Abtrennen im nahen Infrarot) und war sehr gut bezüglich der
Langzeitstabilität, ähnlich dem
Material von Beispiel 1. Genauer gesagt, blieb das Lichttrennvermögen (z.
B. Vermögen
zum Abtrennen des nahen Infrarots) des Harzfilms nach einem langzeitigen
Wärmebeständigkeitstest (80°C × 1000 Stunden)
unverändert.
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Beispiel 3
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Eine Beschichtungslösung wurde
in gleicher Weise wie in Beispiel 2 hergestellt, außer dass
das Polyanlat durch Polymethylacrylat ersetzt wurde. Unter Verwendung
dieser Beschichtungslösung
wurden ein Beschichten und Trocknen in gleicher Weise wie in Beispiel
1 und Beispiel 2 durchgeführt,
um ein filmgeformtes Material zum Abtrennen im nahen Infrarot herzustellen.
Die Menge an restlichem Lösungsmittel
in dem Harzfilm lag bei 2,0 Gew.-% nach dem ersten Schritt des Trocknens
und bei 50 ppm, bezogen auf das Gewicht, nach dem zweiten Schritt
des Trocknens.
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Dieses filmgeformte Material zum
Abtrennen des nahen Infrarots war gut bezüglich anfänglicher Eigenschaften (z.
B. anfängliches
Vermögen
zum Abtrennen des nahen Infrarots) und sehr gut bezüglich der Langzeitstabilität, ähnlich den
Materialien von Beispiel 1 und 2. Genauer gesagt, blieb das Lichttrennvermögen (z.
B. Vermögen
zum Abtrennen des nahen Infrarots) des Harzfilms nach einem langzeitigen
Wärmebeständigkeitstest
(80°C × 1000 Stunden)
unverändert.
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Vergleichsbeispiel 3
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Eine Beschichtungslösung mit
der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 3 wurde unter den gleichen
Bedingungen wie in Beispiel 3 aufbeschichtet. Dann wurde das Trocknen
bei 80°C
bei atmosphärischem Druck
30 Minuten lang durchgeführt,
um ein filmgeformtes Material zum Abtrennen des nahen Infrarots
herzustellen. Die Menge an restlichem Lösungsmittel in dem Harzfilm
lag bei 0,09 Gew.-%. Diese filmgeformte Material zum Abtrennen des
nahen Infrarots war gut bezüglich
anfänglicher
Eigenschaften (z. B. anfängliches
Vermögen
zum Abtrennen des nahen Infrarots) wie in Beispiel 3, war jedoch
niedrig bezüglich
der Stabilität.
Genauer gesagt, nahm das Lichttrennvermögen (z. B. Vermögen zum
Abtrennen des nahen Infrarots) des Harzfilms signifikant nach einem
Wärmebeständigkeitstest
von mittlerer Dauer (80°C × 500 Stunden)
ab, und das Material war nicht brauchbar.
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Wie vom Obenstehenden zu erkennen
ist, war, wenn die Menge an restlichem Lösungsmittel in dem transparenten
Harzfilm etc., wobei jeder einen Farbstoff zum Abtrennen im nahen
Infrarot etc. enthielt, auf ein minimales Niveau reguliert wurde,
speziell bei 10 ppm, bezogen auf das Gewicht, bis weniger als 500
ppm, bezogen auf das Gewicht, die Langzeitstabilität des im
nahen Infrarotbereich absorbierenden Farbstoffs etc. in dem transparenten
Harzfilm etc. bei hohen Temperaturen in signifikanter Weise verbessert.
Zum Beispiel änderte
sich das Lichttrennvermögen
(z. B. das Vermögen
zum Abtrennen des nahen Infrarots) des transparenten Harzfilms etc.
nicht, selbst nach einem langzeitigen Wärmebeständigkeitstest (80°C × 1000 Stunden).
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Wenn indessen die Menge an restlichem
Lösungsmittel
in dem transparenten Harzfilm den obigen Bereich überstieg,
senkte sich das Lichttrennvermögen
des Films allmählich.
Obgleich die Abnahme innerhalb eines zulässigen Bereichs nach 500 Stunden
lag, überstieg
die Abnahme den zulässigen
Bereich nach 1000 Stunden, was den Film als ein Frontfilter unbrauchbar
machte. Nach 1000 Stunden zeigte der Film eine auffallende Änderung
ebenfalls bezüglich
des Farbtons.
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Wenn ferner die ferner die Menge
des restlichen Lösungsmittels
in dem transparenten Harzfilm etc. wie oben reguliert wird, ist
es möglich,
Farbstoffe zu verwenden, welche bisher unbrauchbar waren aufgrund ihrer
schlechteren Langzeitstabilität;
eine Farbstoff/Harz-Kombination etc. kann aus einem größeren Bereich gewählt werden;
als ein Ergebnis kann ein Material zum Abtrennen des nahen Infrarots
für eine
gewünschte Lichttrennung
mit weit höherer
Freiheit entworfen werden. Dies ist vorteilhaft bei der Bereitstellung
von Materialien zum Abtrennen des nahen Infrarots mit einer Vielzahl
von Arten.
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Wenn ferner eine Vakuumtrocknung
(zweite Stufe des Trocknens) nach dem Trocknen bei atmosphärischem
Druck (erste Stufe des Trocknens) durchgeführt wird, ist es möglich, ein
hochsiedendes Lösungsmittel zu
verwenden, welches aufgrund des hohen Siedepunktes bei dem herkömmlichen
Trocknen (das atmosphärischen
Druck sowohl in der ersten als auch in der zweiten Stufe des Trocknens
anwendet), unbrauchbar war; und eine Farbstoff/Harz/Lösungsmittel-Kombination
für eine
transparente Harzlösung
kann aus einem viel größeren Bereich
gewählt
werden. Die Verwendung eines hochsiedenden Lösungsmittels macht es leicht,
(1) die Konzentration und Viskosität der transparenten Harzlösung zu
regulieren, und folglich (2) die Beschichtungsbedingungen der Lösung zu
kontrollieren und die Dicke des mit der Lösung gebildeten Films zu kontrollieren.
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Die Zeit von der Präparation
bis zur Vervollständigung
der Beschichtung, die für
eine transparente Harzlösung
möglich
war, ist bisher in einigen Fällen
kurz gewesen, und zwar aufgrund der begrenzten Topfzeit der Lösung. Bei
der vorliegenden Erfindung ist es jedoch, da eine Farbstoff/Harz/Lösungsmittel-Kombination aus
einem viel größeren Bereich
gewählt
werden kann, möglich,
eine transparente Harzlösung
mit einer sehr langen Topfzeit herzustellen. Als ein Ergebnis gibt
es keinen Fall, dass eine transparente Harzlösung unbrauchbar wird aufgrund
des Verfalls der Topfzeit; es ist möglich, eine transparente Harzlösung in
großer
Menge zu einem Zeitpunkt herzustellen und sie zu lagern; dadurch
werden die Brauchbarkeit und die Betriebseffizienz (Herstellung
und Beschichtung) der transparenten Harzlösung in starkem Maße verbessert.