DE69920298T2 - Heiz- und/oder Klimatisierungsvorrichtung eines Kraftfahrzeuges mit verbessertem Wärmetausch-Management - Google Patents

Heiz- und/oder Klimatisierungsvorrichtung eines Kraftfahrzeuges mit verbessertem Wärmetausch-Management Download PDF

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Heizen und/oder Klimatisieren der Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs.
  • Sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung der Art mit Belüftungsmitteln, die geeignet sind, einen Luftstrom durch ein Gehäuse zu lenken, das zumindest einen Wärmetauscher beherbergt und mit einem Entfrostungsausgang, einem Belüftungsausgang und einem Fußraumausgang in Verbindung steht.
  • Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen das Gehäuse einen Verdampfer und einen Heizkörper beherbergt, so dass ein Luftstrom nacheinander den Verdampfer und den Heizkörper durchqueren kann, um dort abhängig von dem Klimatisierungskomfort, der von dem oder den Fahrzeuginsassen gewünscht wird, gekühlt und/oder erwärmt zu werden.
  • Der so gekühlte und/oder erwärmte Luftstrom wird dann durch den Entfrostungsausgang, den Belüftungsausgang und den Fußraumausgang in unterschiedliche Bereiche der Fahrgastzelle geleitet.
  • Es ist insbesondere aus der EP 0 733 502 eine Vorrichtung dieser Art bekannt, die einen doppelten Belüfter umfasst, der einerseits von einem Außenluftstrom, der außerhalb der Fahrgastzelle entnommen wird, und andererseits von einem rezirkulierten Luftstrom gespeist wird, der im Inneren der Fahrgastzelle entnommen wird. Diese Vorrichtung gestattet somit die Aufbereitung des Außenluftstroms, um ihn in einen Bereich der Fahrgastzelle, zum Beispiel in den oberen Teil, zu leiten, und die Aufbereitung des rezirkulierten Luftstroms, um ihn in einen anderen Bereich der Fahrgastzelle, zum Beispiel in den unteren Teil, zu leiten.
  • Wegen der Verwendung nur eines einzigen Belüfters sind die Leistungen einer derartigen Vorrichtung jedoch begrenzt und die Betriebsmoden reduziert. Diese bekannte Vorrichtung gestattet es in der Tat nicht, eine getrennte Steuerung zwischen den zwei Bereichen der Fahrgastzelle, das heißt dem oberen Teil und dem unteren Teil, vorzunehmen.
  • Es ist aus der US-A-5 309 731 auch eine Vorrichtung zum Heizen und/oder Klimatisieren der Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs von der Art bekannt, die Belüftungsmittel umfasst, die geeignet sind, einen Luftstrom durch ein Gehäuse zu lenken, das zumindest einen Wärmetauscher beherbergt und mit einem Entfrostungsausgang, einem Belüftungsausgang und einem Fußraumausgang verbunden ist, wobei die Belüftungsmittel einen ersten Belüfter, der geeignet ist, einen ersten Luftstrom durch einen ersten Teil eines Heizkörpers zu lenken, und einen zweiten Belüfter umfassen, der geeignet ist, einen zweiten Luftstrom durch einen zweiten Teil dieses Heizkörpers zu lenken, wobei der erste Belüfter und der zweite Belüfter unabhängige Belüfter sind.
  • Die Vorrichtung gemäß der US-A-5 309 731 weist indessen die gleichen Nachteile auf wie die zuvor genannten.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, die genannten Nachteile zu überwinden.
  • Sie zielt insbesondere darauf, eine Vorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, zwei unabhängige Wärmetauschströme zu erzeugen, von denen der eine für den oberen Teil der Fahrgastzelle und der andere für den unteren Teil der Fahrgastzelle bestimmt ist, um insbesondere Probleme des Beschlagens der Scheiben des Fahrzeugs zu beheben.
  • Sie schlägt hierzu eine Vorrichtung zum Heizen und/oder Klimatisieren einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs, von der aus der US-A-5 309 731 bekannten Art vor, in der ein drehbar angebrachtes Aufteilungsmittel in dem Gehäuse relativ zu dem zweiten Luftstrom stromaufwärts von dem Heizkörper vorgesehen ist, um den ersten Luftstrom und/oder den zweiten Luftstrom durch den Heizkörper zu steuern, und in dem Verteilungsmittel vorgesehen sind, um den ersten Luftstrom und den zweiten Luftstrom, die den Heizkörper durchquert haben, zwischen dem Entfrostungsausgang, dem Belüftungsausgang und dem Fußraumausgang auf zuteilen.
  • Die Vorrichtung der Erfindung umfasst somit zwei unabhängige Belüfter, die geeignet sind, zwei getrennte Luftströme zu erzeugen, die in zwei Teile der Fahrgastzelle geleitet werden sollen, das heißt im Allgemeinen in den oberen Teil und den unteren Teil.
  • Dadurch ist es möglich, zwei hinsichtlich der Temperatur unabhängig aufbereitete Luftströme zum oberen und unteren Teil der Fahrgastzelle zu liefern.
  • Das Aufteilungsmittel gestattet es, den ersten Luftstrom und den zweiten Luftstrom, die den Heizkörper durchqueren, zu steuern, zu proportionieren und/oder schichtenweise zu verteilen. Daraus ergibt sich eine Regelung des Verhältnisses des ersten Luftstroms und des zweiten Luftstroms ohne eine Mischung dieser zwei Luftströme. Es ist in bestimmten Fällen möglich, den Heizkörper entweder durch den ersten Luftstrom alleine oder durch den zweiten Luftstrom alleine durchqueren zu lassen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Verdampfer zwischen dem ersten Pulsiermittel und dem Gehäuse eingesetzt, so dass der erste Luftstrom nacheinander den Verdampfer und den Heizkörper durchquert, während der zweite Luftstrom nur den Heizkörper durchquert.
  • Auf diese Weise kann der erste Luftstrom gekühlt und/oder erwärmt werden, während der zweite Luftstrom nur erwärmt werden kann.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind der erste Belüfter und der zweite Belüfter geeignet, jeweils durch einen Strom von Außenluft und/oder einen Strom von rezirkulierter Luft gespeist zu werden.
  • Vorzugsweise ist der erste Belüfter geeignet, von einem Außenluftstrom und/oder von einem rezirkulierten Luftstrom gespeist zu werden, während der zweite Belüfter geeignet ist, von einem rezirkulierten Luftstrom gespeist zu werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung befindet sich der erste Teil des Heizkörpers im oberen Teil und liegt neben dem Entfrostungsausgang und dem Belüftungsausgang, während der zweite Teil des Heizkörpers sich im unteren Teil befindet und neben dem Fußraumausgang liegt.
  • Der Entfrostungsausgang und der Belüftungsausgang können vorzugsweise von einem Luftstrom gespeist werden, der den Verdampfer (gegebenenfalls) und den Heizkörper durchquert hat, während der Fußraumausgang von einem Luftstrom gespeist wird, der den zweiten Teil des Heizkörpers durchquert hat, ohne den Verdampfer durchquert zu haben.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind der erste Belüfter und der zweite Belüfter beide auf der gleichen oder stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers angeordnet, während der Entfrostungsausgang, der Belüftungsausgang und der Fußraumausgang mit einer Austrittskammer in Verbindung stehen, die auf der gegenüberliegenden oder stromabwärtigen Seite des Heizkörpers liegt, so dass der erste Luftstrom und der zweite Luftstrom den Heizkörper in der gleichen Richtung durchqueren.
  • Bei dieser Ausführungsform beherbergt die Austrittskammer vorteilhafterweise eine Verteilerklappe, die geeignet ist, zumindest zwei unterschiedliche Positionen einzunehmen: eine Schließposition, in der die Austrittskammer in einen ersten Teilraum und einen zweiten Teilraum unterteilt ist, so dass der erste Luftstrom zum Entfrostungsausgang und dem Belüftungsausgang gelenkt wird, während der zweite Luftstrom zu dem Fußraumausgang gelenkt wird, und eine Öffnungsposition, in der der erste Teilraum und der zweite Teilraum in Verbindung stehen, so dass der erste Luftstrom und der zweite Luftstrom sich zumindest teilweise mischen können.
  • Das vorgenannte Aufteilungsmittel umfasst vorteilhafterweise eine Aufteilungsklappe, die am Ausgang des zweiten Pulsierers vorgesehen ist, um den zweiten Luftstrom zu steuern.
  • Diese Aufteilungsklappe ist vorzugsweise geeignet, eine Schließstellung einzunehmen, in der der Ausgang des zweiten Pulsierers geschlossen ist, und zumindest eine Öffnungsstellung, in der der Ausgang des Pulsierers offen ist.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der erste Belüfter auf einer Seite oder stromaufwärts des Heizkörpers angeordnet, während der zweite Belüfter auf der anderen Seite oder stromabwärts des Heizkörpers angeordnet ist, und der Entfrostungsausgang und der Belüftungsausgang stehen mit einer Austrittskammer in Verbindung, die auf der stromabwärtigen Seite des Heizkörpers liegt, während der Fußraumausgang mit einem unteren Teil des Gehäuses auf der stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers in Verbindung steht, so dass der erste Luftstrom und der zweite Luftstrom den Heizkörper in entgegengesetzten Richtungen durchqueren.
  • Diese Ausführungsform gestattet es, den ersten und den zweite Belüfter stromaufwärts beziehungsweise stromabwärts vom Heizkörper anzuordnen.
  • Bei dieser Ausführungsform ist am Ausgang des zweiten Belüfters vorteilhafterweise eine Aufteilungsklappe vorgesehen, um den zweiten Luftstrom zu steuern und somit ein Vermischen zwischen dem ersten Luftstrom und dem zweiten Luftstrom zu vermeiden.
  • Diese Aufteilungsklappe ist vorzugsweise geeignet, zumindest zwei Positionen einzunehmen: eine Schließstellung, in der der Ausgang des zweiten Belüfters geschlossen ist, und eine Öffnungsstellung, in der der Ausgang des zweiten Belüfters offen ist.
  • Diese Aufteilungsklappe liegt vorteilhafterweise auf der stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers.
  • Bei der vorgenannten Ausführungsform kann man vorsehen, dass der erste Belüfter und der zweite Belüfter benachbart zum Gehäuse liegen.
  • Man kann ebenso als Variante vorsehen, dass der erste Belüfter benachbart zum Gehäuse liegt, während der zweite Belüfter in einem Abstand zum Gehäuse liegt, insbesondere nahe den Rücksitzen des Fahrzeugs.
  • Diese letzte Lösung gestattet es, die Kompaktheit der Vorrichtung zu erhöhen und auch rezirkulierte Luft hinten in der Fahrgastzelle zu entnehmen.
  • Der Heizkörper der Vorrichtung der Erfindung kann geeignet sein, durch ein warmes Fluid unter der Steuerung eines Durchflussregelhahns entsprechend der so genannten Technik der "Regelung über Wasser" durchquert zu werden.
  • Alternativ begrenzt das Gehäuse einen Luftwiedererwärmungszweig, in dem der Heizkörper untergebracht ist, und einen Kaltluftübertragungszweig, und an der Verbindungsstelle der zwei vorgenannten Zweige ist eine Mischklappe vorgesehen, um für die Aufteilung des ersten Luftstroms zwischen den zwei Zweigen zu sorgen und die Temperatur des zu dem Entfrostungsausgang und dem Belüftungsausgang zu lenkenden Luftstroms einzustellen. Die Regelung der Temperatur erfolgt somit durch die so genannte Technik der "Regelung über Luft".
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung umfasst die Vorrichtung einen oberen Luftdurchgang, der in dem Gehäuse nahe dem ersten Teil des Heizkörpers vorgesehen ist und mit einer Austrittskammer stromabwärts vom Heizkörper in Verbindung steht, wobei dieser obere Luftdurchgang durch eine Klappe gesteuert wird, so dass ein Teil des ersten Luftstroms diesen oberen Luftdurchgang nehmen kann, ohne den Heizkörper zu durchqueren. Die Klappe gestattet es dann, die Luft im oberen Teil des Gehäuses zu mischen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung umfasst die Vorrichtung einen unteren Luftdurchgang, der in dem Gehäuse nahe dem zweiten Teil des Heizkörpers und nahe dem Fußraumausgang vorgesehen ist und mit einer Austrittskammer stromabwärts vom Heizkörper in Verbindung steht, wobei dieser untere Luftdurchgang durch zumindest eine Klappe gesteuert wird, so dass ein Teil des zweiten Luftstroms diesen unteren Luftdurchgang nehmen kann, ohne den Heizkörper zu durchqueren. Die Klappe gestattet es dann, die Luft im unteren Teil des Gehäuses zu mischen.
  • Erfindungsgemäß kann man entweder einen einteiligen Heizkörper oder einen Heizkörper verwenden, der durch die Vereinigung von zwei benachbarten Heizkörpern gebildet wird, die geeignet sind, jeweils durch den ersten Luftstrom und den zweiten durchquert zu werden.
  • Die Erfindung sieht bei einer Variante auch einen zusätzlichen Heizkörper vor, der gegenüber dem zweiten Teil des Heizkörpers liegt und geeignet ist, auch durch den zweiten Luftstrom durchquert zu werden.
  • Dies gestattet es, das Wiedererwärmen des zweiten Luftstroms und folglich die Erwärmung des unteren Teils der Fahrgastzelle zu erhöhen.
  • In der folgenden Beschreibung, die nur im Sinne eines Beispiels erfolgt, wird auf die folgenden beigefügten Zeichnungen Bezug genommen:
  • 1 ist eine schematische Schnittansicht einer Vorrichtung zum Heizen und/oder Klimatisieren der Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 ist eine 1 entsprechende Teilansicht für eine Ausführungsvariante;
  • 3 ist eine weitere 1 entsprechende Teilansicht für eine weitere Ausführungsvariante;
  • 4 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 5 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 6 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
  • 7 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung;
  • 8 ist eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform der Erfindung;
  • 9 ist ein Detail der 8 für eine Ausführungsvariante;
  • 10 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einer siebten Ausführungsform der Erfindung;
  • 11 ist ein Detail der 10 für eine Ausführungsvariante;
  • 12 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß einer achten Ausführungsform der Erfindung;
  • 13 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit zwei Mono-Belüftern gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 14 ist eine Draufsicht der Vorrichtung der 13;
  • 15 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit zwei Mono-Belüftern gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 16 ist eine Draufsicht der Vorrichtung der 15;
  • 17 ist ein Detail der 16 für eine Ausführungsvariante;
  • 18 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit zwei Mono-Belüftern gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 19 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit zwei Mono-Belüftern gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
  • 20 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit doppeltem Belüfter gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 21 ist eine Draufsicht der Vorrichtung der 20;
  • 22 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit doppeltem Belüfter gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 23 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XXIII-XXIII der 22;
  • 24 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung der Art mit einer Temperaturregelung durch Luftmischung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 25 ist ein Ausführungsdetail der 24 für eine Variante;
  • 26 ist ein Ausführungsdetail der 24 für eine weitere Variante;
  • 27 ist ein Ausführungsdetail der 24 für eine weitere Variante;
  • 28 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit einer Temperaturregelung durch Luftmischung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 29 ist eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei Heizkörpern;
  • 30 ist eine Schnittansicht einer Vorrichtung analog zu derjenigen der 29, mit einem einzelnen Heizkörper und einem zusätzlichen Heizkörper;
  • die 31A bis 31C zeigen unterschiedliche Konfigurationen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung der Art mit einer Luftmischung;
  • die 32A bis 32D zeigen unterschiedliche Konfigurationen einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Luftsteuerung; und
  • die 33A bis 33C zeigen unterschiedliche Konfigurationen einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Luftsteuerung.
  • In diesen Figuren werden gemeinsame Elemente durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Es wird zunächst auf 1 Bezug genommen, die eine Vorrichtung zum Heizen und/oder zur Klimatisierung der Fahrgastzelle H eines Kraftfahrzeugs wiedergibt, die ein Gehäuse 10 umfasst, das einen Verdampfer 12 und einen Heizkörper 14 auf der Eingangsseite beziehungsweise der Ausgangsseite des Gehäuses beherbergt. Der Eingang des Gehäuses ist mit einem ersten Belüfter 16 von radialer Art verbunden, der eine schneckenhausförmige Ummantelung 18 besitzt, in der sich ein Flügelrad 20 um eine Achse 22 drehen kann.
  • Der Belüfter 16 ist mit einem Versorgungsgehäuse 24 verbunden, das mit zwei Eingängen 26 und 28 versehen ist, die durch eine fahnenartige Klappe 30 gesteuert werden, die drehbar um eine Achse 32 montiert ist. Die Eingänge 26 und 28 sind geeignet, von einem Außenluftstrom AE gespeist zu werden, der außerhalb der Fahrgastzelle H entnommen wird, während der Lufteingang 28 geeignet ist, von einem rezirkulierten Luftstrom AR gespeist zu werden, der im Inneren der Fahrgastzelle entnommen wird. Auf diese Weise kann der Belüfter 16 in Abhängigkeit von der durch die Klappe 30 eingenommenen Position entweder einen Außenluftstrom AE oder einen rezirkulierten Luftstrom AR durch den Verdampfer 12 leiten. Dieser letztere ist mit einem (nicht dargestellten) klassischen Klimaanlagenkreislauf verbunden.
  • Die Vorrichtung umfasst außerdem einen zweiten Belüfter 32 von ebenso radialer Art, der hier von einem rezirkulierten Luftstrom AR gespeist wird. Der Belüfter umfasst eine schneckenhausförmige Ummantelung 34, in der sich ein Flügelrad 36 um eine Achse 38 drehen kann, die zu der Achse 22 parallel ist. Die Ummantelung 34 umfasst einen Ausgang 40, der in dem Gehäuse 10 gegenüber vom Heizkörper 14 mündet. Der Ausgang 40 wird durch eine fahnenartige Regelklappe 42 gesteuert, die drehbar um eine Achse 44 montiert ist und geeignet ist, sich zwischen einer (gestrichelt dargestellten) Schließstellung, in der der Ausgang 40 geschlossen ist, und einer (mit durchgezogenen Linien dargestellten) Öffnungsstellung zu bewegen, in der der Ausgang 40 offen ist.
  • Der erste Belüfter 16 ist geeignet, einen Luftstrom F1 zu erzeugen, der nacheinander den Verdampfer 12 und einen oberen Teil oder Oberteil 14A des Heizkörpers durchquert, während der zweite Belüfter 32 geeignet ist, einen zweiten Luftstrom F2 zu erzeugen, der einen unteren Teil oder Unterteil 14B des Heizkörpers 14 durchquert.
  • Der erste Luftstrom F1 kann auf diese Weise nacheinander gekühlt und erwärmt werden, während der zweite Luftstrom F2 nur erwärmt werden kann.
  • Der Heizkörper 14 ist geeignet, von einem warmen Fluid, üblicherweise der Kühlflüssigkeit des Motors des Fahrzeugs, durchquert zu werden. Ein Einstellhahn 46 gestattet es, den Durchfluss des warmen Fluids, das den Heizkörper durchquert, und damit die Temperatur des Luftstroms F1 oder F2 am Ausgang des Heizkörpers schrittweise einzustellen.
  • Diese zwei Ströme münden in eine Austrittskammer 48, die im Inneren eines Verteilungsgehäuses 50 ausgebildet ist, das im oberen Teil mit einem Entfrostungsausgang 52 und mit einem Belüftungsausgang 54 und im unteren Teil mit einem Fußraumausgang 56 verbunden ist.
  • Der Ausgang 52 ist geeignet, zumindest eine Düse zur Entfrostung/Freimachung von einem Beschlag der (nicht dargestellten) Windschutzscheibe zu speisen, während der Ausgang 54 geeignet ist, zumindest einen (nicht dargestellten) Belüfter zu speisen, der auf dem Armaturenbrett des Fahrzeugs vorgesehen ist.
  • Der Ausgang 52 wird durch eine drehbare, fahnenartige Klappe 58 gesteuert, während der Ausgang 54 durch eine drehbare, drosselklappenartige Klappe 60 gesteuert wird.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Belüfter 16 und 32 beide auf der gleichen Seite oder stromaufwärts des Heizkörpers 14 angeordnet, und die verschiedenen Ausgänge 52, 54 und 56 stehen alle mit der Austrittskammer 48 in Verbindung, die auf der stromabwärtigen Seite des Heizkörpers liegt. Daraus ergibt sich, dass die Luftströme F1 und F2 den Heizkörper 14 in der gleichen Richtung durchqueren.
  • Die Austrittskammer 48 beherbergt eine Verteilungsklappe 62, im Beispiel in der Art einer Trommel, die um eine Achse 64 drehbar montiert ist. Diese Klappe 62 ist geeignet, zumindest zwei unterschiedliche Positionen einzunehmen:
    • – eine erste Position (gestrichelt dargestellt), in der die Ströme F1 und/oder F2 zum Entfrostungsausgang 52 und zum Belüftungsausgang 54 geleitet werden, und
    • – eine zweite Position (in durchgezogenen Linien dargestellt), in der die Ströme F1 und/oder F2 zum Fußraumausgang 56 geleitet werden.
  • Bei der Ausführungsvariante der 2 umfasst die Vorrichtung außerdem einen oberen Luftdurchgang 66, der in dem Gehäuse in der Nähe des ersten Teils 14A des Heizkörpers vorgesehen ist und mit der Austrittskammer 48 in Verbindung steht, die stromabwärts vom Heizkörper liegt. Dieser obere Luftdurchgang 66 wird durch eine drosselklappenartige Klappe 68 gesteuert, die um eine Achse 70 drehbar montiert ist. Wenn die Klappe 68 zumindest teilweise offen ist, nimmt ein Teil des Stroms F1 den Durchgang 66, ohne den Heizkörper 14 zu durchqueren; dies gestattet es, die Temperatur des Luftstroms F1 in der Austrittskammer 48 zu regeln, indem ein Warmluftstrom und ein Frischluftstrom in einstellbaren Mengen gemischt werden. Diese Temperaturregelung erfolgt somit durch die so genannte Technik der "Luftregelung".
  • Die Vorrichtung gemäß der Variante der 3 unterscheidet sich von derjenigen der 1 dadurch, dass der Belüfter 32 hier ein axialer Belüfter ist, so dass der Strom F2 parallel zur Achse des Flügelrads gelenkt wird und nicht tangential wie im Falle eines radialen Belüfters. Der Belüfter 32 umfasst damit keine schneckenhausartige Ummantelung.
  • Die in 4 dargestellte Vorrichtung ähnelt derjenigen der 1. Die Klappe 42 kann hier jedoch drei unterschiedliche Positionen einnehmen:
    • – Position 0, in der der Ausgang 40 des Pulsierers 32 geschlossen ist;
    • – Position 1, in der der Ausgang 40 offen ist und die Klappe 42 es gestattet, die Ströme F1 und F2 zu trennen, so dass sie die Teile 14A beziehungsweise 14B des Heizkörpers durchqueren; und
    • – Position 2, in der die Klappe 42 vollständig offen ist und es gestattet, dass der Strom F2 die Teile 14A und 14B des Heizkörpers durchquert (in dieser Position kann der Strom F1 nicht in den Heizkörper 14 eintreten).
  • Die Klappe 62 besteht hier zudem aus einer drehbaren, fahnenartigen Klappe, die zwei Positionen einnehmen kann:
    • – Position 0, in der die Austrittskammer 48 die Ausgänge 52, 54 und 56 speist; und
    • – Position 1, in der die Austrittskammer 48 in einen ersten Teilraum (oberer Teilraum) 48A, der mit den Ausgängen 52 und 54 in Verbindung steht, und einen zweiten Teilraum (unterer Teilraum) 48B geteilt ist, der mit dem Ausgang 56 in Verbindung steht. Außerdem kann dieser Ausgang selbst durch eine drosselklappenartige Klappe 72 gesteuert werden, die um eine Achse 74 drehbar montiert ist.
  • In 4 kann die Klappe 30 zwei Positionen einnehmen:
    • – Position 0, oder "Position Außenluft", und
    • – Position 1, oder "Position rezirkulierte Luft".
  • Die folgende Tabelle 1 gibt im Sinne von Beispielen unterschiedliche Verteilungsmoden wieder, die entsprechend den jeweiligen Positionen der Klappen 42, 62 und 30 und entsprechend dem Betriebsmodus der Belüfter 16 und 32 möglich sind. Für diese letzteren entsprechen die Ziffern 0 und 1 einem Stoppmodus beziehungsweise einem Betriebsmodus.
  • TABELLE 1
    Figure 00130001
  • Die in 5 dargestellte Vorrichtung ähnelt derjenigen der 1 und 4. Bei dieser Ausführungsform kann die Klappe 42 wie im Falle der 1 zwei Positionen 0 und 1 einnehmen. Die vollständig geöffnete Position 2 wie im Falle der 4 kann sie nicht einnehmen.
  • Die Klappe 62 ist ebenso eine fahnenartige Klappe analog zu derjenigen der 4 und kann zwei unterschiedliche Positionen einnehmen: 0 und 1.
  • Die folgende Tabelle 2 gibt im Sinne eines Beispiels unterschiedliche Verteilungsmoden in Abhängigkeit von der Position der Klappen 42, 62 und 30 und der Belüfter 16 und 32 wieder.
  • TABELLE 2
    Figure 00140001
  • Die in 6 dargestellte Vorrichtung ähnelt derjenigen der 1. Die jeweiligen Positionen der Klappen 42, 62 und 30 sind durch die Ziffern 0 und 1 bezeichnet.
  • Die folgende Tabelle 3 gibt im Sinne eines Beispiels unterschiedliche Verteilungsmoden in Abhängigkeit von jeweiligen Positionen der Klappen und Betriebsmoden der zwei Belüfter wieder.
  • TABELLE 3
    Figure 00140002
  • Die Vorrichtung der 7 ähnelt stark derjenigen der 6 und unterscheidet sich von dieser letzteren dadurch, dass die ebenso trommelartige Klappe 62 drei unterschiedliche Positionen einnehmen kann:
    • – Position 0, in der der Fußraumausgang 56 von der Austrittskammer 48 isoliert ist,
    • – Position 1, in der die Ausgänge 52, 54 und 56 alle mit der Austrittskammer 48 in Verbindung stehen, und
    • – Position 2, in der die Ausgänge 52 und 54 mit einem oberen Teil der Austrittskammer 48 in Verbindung stehen, während der Fußraumausgang 56 mit einem unteren Teil der Austrittskammer 48 in Verbindung steht.
  • Die folgende Tabelle 4 gibt im Sinne eines Beispiels unterschiedliche Verteilungsmoden der Vorrichtung in Abhängigkeit von jeweiligen Positionen der Klappen und Betriebsmoden des Belüfter wieder.
  • TABELLE 4
    Figure 00150001
  • Die Vorrichtung der 8 unterscheidet sich wenig von den vorhergehenden Vorrichtungen.
  • Wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen ist der erste Belüfter 16 auf der stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers angeordnet. Der zweite Belüfter 32 ist hingegen auf der ande ren Seite angeordnet, das heißt der stromabwärtigen Seite des Heizkörpers. Der Entfrostungsausgang 52 und der Belüftungsausgang 54 stehen beide mit der Austrittskammer 48 in Verbindung. Der Fußraumausgang 56 steht hingegen mit einem unteren Teil des Gehäuses 10 auf der stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers in Verbindung. Daraus ergibt sich, dass der erste Luftstrom F1 und der zweite Luftstrom F2 den Heizkörper durchqueren, das heißt seine Teile 14A beziehungsweise 14B in entgegengesetzten Richtungen.
  • Wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen ist eine fahnenartige Klappe 42, die um eine Achse 44 drehbar montiert ist, am Ausgang des Pulsierers 32 vorgesehen. Diese Klappe 42 liegt hier indessen stromabwärts vom Heizkörper 14, das heißt auf der Seite der Austrittskammer 48. Diese Klappe 42 kann zwei unterschiedliche Positionen einnehmen:
    • – eine Position 0, in der der Ausgang des Belüfters 32 geschlossen ist; und
    • – eine Position 1, in der der Ausgang des Belüfters offen ist und die Klappe es gestattet, den Strom F2 so zu kanalisieren, dass er den unteren Teil 14B des Heizkörpers 14 durchquert.
  • Die Vorrichtung umfasst außerdem eine Klappe 62 analog zu derjenigen der vorhergehenden Ausführungsformen, aber hier stromaufwärts vom Heizkörper 14 gelegen, das heißt zwischen dem Verdampfer 12 und dem Heizkörper 14. Die Klappe 62 ist geeignet, den Fußraumausgang 56 zu steuern und kann zwei unterschiedliche Positionen einnehmen:
    • – Position 0, in der der Fußraumausgang 56 geschlossen ist; und
    • – Position 1, in der der Fußraumausgang 56 offen ist und der Strom F2 zu diesem Fußraumausgang 56 kanalisiert wird.
  • Im Falle der 8 liegt der Belüfter 16 benachbart zum Gehäuse 10, und der zweite Belüfter 32 kann benachbart zum Gehäuse liegen.
  • Der zweite Belüfter kann alternativ beabstandet vom Gehäuse (siehe rechter Teil der 8), insbesondere im Bereich der Rücksitze PA des Fahrzeugs liegen. In diesem Fall muss man eine Verbindungsleitung 76 zwischen dem Belüfter 32 und dem Gehäuse 10 vorsehen.
  • Der Umstand, den Belüfter 32 beabstandet vom Gehäuses anzuordnen, kann von Nutzen sein, um die Kompaktheit der Vorrichtung zu erhöhen und um außerdem rezirkulierte Luft im Bereich der Rücksitze PA der Fahrgastzelle zu entnehmen.
  • Bei der Variante der 9, die derjenigen der 8 ähnelt, kann die Klappe 42 außerdem eine dritte Position oder Position 2 einnehmen, in der der Strom F2 den Heizkörper 14 vollständig durchqueren kann. Die Klappe 62 kann ebenso eine dritte Position oder Position 2 einnehmen, in der der Strom F2, der den ganzen Heizkörper 14 durchquert hat, zum Fußraumausgang 56 geleitet werden kann.
  • Die folgende Tabelle 5 gibt im Sinne eines Beispiels unterschiedliche Verteilungsmoden für die Vorrichtung der 8 oder der 9 wieder.
  • TABELLE 5
    Figure 00170001
  • Die Vorrichtung gemäß 10 ähnelt derjenigen der 8 in dem Sinne, dass die Ströme F1 und F2 den Heizkörper entlang entgegengesetzten Richtungen durchqueren. Der Belüfter 32 liegt jedoch stromaufwärts vom Heizkörper 14, das heißt nahe dem Verdampfer 12, und nicht stromabwärts vom Heizkörper 14 nahe dem Verteilungsgehäuse 50. Daraus ergibt sich, dass der Belüfter 32 von der saugenden Art und nicht von der blasenden Art sein muss. Die Entnahme des Stroms F2 erfolgt durch einen Lufteingang 78, der durch die Klappe 42 gesteuert wird und der in der Fahrgastzelle H entweder auf Höhe der Vordersitze oder auf Höhe der Rücksitze PA mündet, unter der Bedingung, dass in diesem letzteren Fall eine Leitung 80 verwendet wird.
  • Die Variante der 11 ähnelt derjenigen der 9 in dem Sinne, dass die Klappen 42 und 62 jeweils drei unterschiedliche Positionen einnehmen können, die durch die Ziffern 0, 1 und 2 bezeichnet sind.
  • Die in 12 dargestellte Vorrichtung ähnelt derjenigen der 8. Sie umfasst außerdem einen zweiten Fußraumausgang 82, der stromabwärts vom Heizkörper 14 im unteren Teil des Verteilungsgehäuses 50 liegt. Dieser Ausgang 82 wird durch eine drosselklappenartige Klappe 84 gesteuert, die um eine Achse 86 drehbar montiert ist.
  • Die folgende Tabelle 6 gibt im Sinne eines Beispiels unterschiedliche Verteilungsmoden der Vorrichtung der 12 wieder.
  • TABELLE 6
    Figure 00180001
  • Es werden nun summarisch unter Bezug auf die 13 bis 19 unterschiedliche Implementierungsvarianten der Belüfter 16 und 32 beschrieben. Bei diesen unterschiedlichen Varianten werden zwei unabhängige Mono-Belüfter verwendet, das heißt Belüfter, die jeweils durch unabhängige Elektromotoren betätigt werden.
  • Bei der Implementierungsvariante der 13 und 14 sind die Belüfter 16 und 32 von ra dialer Art und ihre jeweiligen Spiralgehäuse 18 und 34 liegen auf beiden Seiten des Gehäuses. Die jeweiligen Achsen 22 und 38 der Flügelräder sind parallel zueinander. Die Vorrichtung umfasst eine fahnenartige Klappe 42 und eine fahnenartige Klappe 62, die stromaufwärts beziehungsweise stromabwärts vom Heizkörper 14 montiert sind.
  • Bei der Variante der 15 und 16 sind die Belüfter 16 und 32 ebenso von radialer Art und umgedreht zu den jeweiligen Achsen 22 und 38 der Flügelräder angeordnet, die im Wesentlichen parallel angeordnet sind. Die Belüfter 16 und 32 sind wie im Falle der 14 auf beiden Seiten des Gehäuses angeordnet. Die Achse 22 des Belüfters 16 liegt indessen praktisch in der Ebene des Verdampfers 12, während die Achse 38 des Belüfters 16 relativ zur vorgenannten Ebene versetzt ist. Der Ausgang des Belüfters 16 mündet in der Tat stromaufwärts vom Verdampfer 12, während der Ausgang des Belüfters 32 zwischen dem Verdampfer 12 und dem Heizkörper 14 direkt in das Gehäuse mündet. Die Vorrichtung umfasst zwei fahnenartige Klappen 42, die stromaufwärts vom Heizkörper 14 drehbar montiert sind, und eine fahnenartige Klappe 62, die stromabwärts vom Heizkörpers 14 drehbar montiert ist. Die Klappen 42 weisen parallele Drehachsen auf und werden koordiniert betätigt, um sich gemeinsam in einer offenen Position und gemeinsam in einer geschlossenen Position zu befinden. In der offenen Position der Klappen 42 werden die von den Belüftern 16 beziehungsweise 32 kommenden Luftströme zum Eingang des Heizkörpers 14 kanalisiert und schichtweise angeordnet.
  • Bei der Variante der 17 mündet der Ausgang des Belüfters 32 ebenso zwischen dem Verdampfer 12 und dem Heizkörper 14, aber in einer unterschiedlichen Konfiguration. Die Vorrichtung umfasst auch zwei fahnenartige Klappen 42, aber diese weisen Drehachsen auf, die senkrecht zueinander angeordnet sind.
  • Bei der Ausführungsform der 18 sind die Belüfter 16 und 32 ebenso von radialer Art, und ihre Ummantelungen 18 beziehungsweise 34 sind benachbart zu den jeweiligen Achsen 22 und 38 der Flügelschrauben angeordnet, die sich parallel zueinander erstrecken. Die Spiralgehäuse münden stromaufwärts vom Verdampfer 12 direkt in das Gehäuse 10.
  • Bei der Ausführungsform der 19 sind die Belüfter 16 und 32 auch von radialer Art. Das Spiralgehäuse 18 des Belüfters 16 liegt in der Nähe des Gehäuses 10 und steht direkt mit dem Eingang des Verdampfers 12 in Verbindung. Der Belüfter 32 ist in der Nähe des Gehäuses zwischen dem Verdampfer 12 und dem Heizkörper 14 angeordnet. Das Spiralgehäuse 34 kann in das Gehäuse integriert sein. Die jeweiligen Achsen 22 und 38 der Flügelräder sind orthogonal.
  • Es werden nun unter Bezug auf die 20 bis 23 summarisch unterschiedliche Implementierungsvarianten für den Fall von zwei Mono-Belüftern beschrieben.
  • Bei der Variante der 20 und 21 sind die Spiralgehäuse 18 und 34 der Belüfter 16 und 32 benachbart und die jeweiligen Achsen der Flügelräder fallen zusammen. Die Spiralgehäuse 18 und 34 liegen in unmittelbarer Nähe des Gehäuses 10.
  • Bei der Variante der 22 und 23 liegen die Spiralgehäuse 18 und 34 in unmittelbarer Nähe des Gehäuses und umfassen Ausgangsleitungen 84, 86, die stromaufwärts vom Gehäuse 10 verbunden und geeignet sind, den Luftstrom F1 beziehungsweise den Luftstrom F2 zu transportieren. Wie man in 23 sieht, sind die Spiralgehäuse 18 und 34 an einer Seitenwand des Gehäuses 10 angebracht und weisen jeweilige Ausgangsleitungen 88 und 90 auf, die geeignet sind, die Luftströme F1 beziehungsweise F2 zu transponieren. Die Vorrichtung umfasst zwei Klappen 42, die am Ausgang der Belüfter platziert sind und jeweils um zueinander senkrechte Achsen drehbar montiert sind.
  • Es wird jetzt auf die 24 bis 28 Bezug genommen, die Vorrichtungen der Art mit einer Temperaturregelung durch Luftmischung betreffen.
  • Die Vorrichtung der 24 ähnelt derjenigen der 2 in dem Sinne, dass sich ebenso ein oberer Luftdurchgang 66 wiederfindet, der in dem Gehäuse in der Nähe des ersten Teils 14A des Heizkörpers vorgesehen ist und mit der Austrittskammer 48 in Verbindung steht. Dieser Luftdurchgang wird hier durch eine fahnenartige Klappe 88 gesteuert, die um eine Achse 90 drehbar montiert ist. Diese Klappe kann eine Warm-Position "CH" einnehmen, in der der obere Luftdurchgang 66 verschlossen ist und der Luftstrom F1 gezwungen ist, den Heizkörper 14 zu durchqueren, um zu den Ausgängen 52 und 54 zu gelangen. Sie kann ebenso eine Kalt-Position "F" einnehmen, in der der Luftstrom F1 direkt zu den Ausgängen 52 und 54 Zugang hat, ohne den Heizkörper zu durchqueren. Diese Klappe 88 kann auch Zwischenstellungen einnehmen, um die Temperatur des zu den Ausgängen 52 und 54 gelangenden Luftstroms anzupassen.
  • Im Falle der 24 finden sich ebenso die Klappen 42 und 62 der 2 wieder. Die Vorrichtung umfasst zudem einen unteren Luftdurchgang 92, der in dem Gehäuse 10 in der Nähe des zweiten Teils 14B des Heizkörpers und in der Nähe des Fußraumausgangs 56 vorgesehen ist. Dieser Durchgang 92 steht ebenso mit der Austrittskammer 48 in Verbindung, die stromabwärts vom Heizkörper vorgesehen ist.
  • Dieser Luftdurchgang wird durch zwei Klappen gesteuert, eine fahnenartige Klappe 94, die um eine Achse 96 drehbar montiert ist, und eine ebenso fahnenartige Klappe 98, die um eine Achse 100 drehbar montiert ist.
  • Die Klappen 94 und 98 liegen auf der stromaufwärtigen Seite beziehungsweise auf der stromabwärtigen Seite des Heizkörpers 14 und gestatten es insbesondere, für eine Mischung der Luft im unteren Teil des Gehäuses zu sorgen.
  • Bei der Variante der 25 wird der obere Luftdurchgang 66 durch eine trommelartige Klappe 102 gesteuert, die im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie die Klappe 88 der 24 wahrnimmt.
  • Der untere Luftdurchgang 92 wird hier durch eine einzige Klappe 104 anstelle der zwei zuvor beschriebenen Klappen 94 und 98 gesteuert. Diese Klappe 104 ist um eine Achse 106 drehbar montiert.
  • Bei der Variante der 26 ist die Klappe 104 durch eine fahnenartige Klappe 108 ersetzt, die um eine Achse 110 drehbar montiert ist.
  • Bei der Ausführungsform der 27 wird der untere Luftdurchgang 92 durch eine drosselklappenartige Klappe 112 gesteuert, die um eine Achse 114 drehbar montiert ist.
  • Bei der Variante der 28 findet sich ebenso eine drosselklappenartige Klappe 112 wieder, um den unteren Luftdurchgang 92 zu steuern.
  • Der obere Luftdurchgang 66 wird durch eine Mischklappe 116 gesteuert, die um eine Achse 118 drehbar montiert ist. Diese Klappe liegt an der Verbindungsstelle eines Kaltluftübertragungszweigs 120 und eines Luftaufwärmungszweigs 122, wo der Heizkörper 14 untergebracht ist. Diese Klappe gestattet es, die Temperatur der zu den Ausgängen 52 und 54 gelangenden Luft durch eine Luftregelungstechnik einzustellen. Die Klappe 116 kann eine Kalt-Position "F" einnehmen, in der der Luftstrom F1 zu den Ausgängen 52 und 54 gelenkt wird, ohne den Heizkörper 14 durchqueren zu können, und eine Warm-Position "CH", in der der Luftstrom gezwungen ist, den Heizkörper 14 zu durchqueren, um zu den Ausgängen 52 und 54 zu gelangen. Die Klappe 116 kann eine Vielzahl von Zwischenstellungen einnehmen, um es zu ermöglichen, die Temperatur des Luftstroms durch Mischen eines Warmluftstroms und eines Kaltluftstroms gemäß einer an sich bekannten Technik zu regeln.
  • Das Gehäuse 10 beherbergt im Inneren einen Anschlag 124, der dazu dient, die Bewegung der Klappe 112 und diejenige der Klappe 116 zu begrenzen.
  • Die Vorrichtung der 29 ähnelt derjenigen der 1, abgesehen davon, dass der Heizkörper 14 durch die Vereinigung von zwei benachbarten und unabhängigen Heizkörpern 14A und 14B gebildet wird, die geeignet sind, durch die Ströme F1 beziehungsweise F2 durchquert zu werden. Diese zwei Heizkörper werden von einem warmen Fluid unter Steuerung der beiden stufenweise einstellbaren Hähne 46A und 46B gespeist. Zwischen den Heizkörpern 14A und 14B ist eine Trennwand 126 vorgesehen, um zur Trennung der Ströme F1 und F2 beizutragen.
  • Die Vorrichtung der 30 ist derjenigen der 1 ähnlich und umfasst außerdem einen zusätzlichen Heizkörper 128, der gegenüber vom zweiten Teil 14A des Heizkörpers liegt und geeignet ist, auch durch den zweiten Luftstrom F2 durchquert zu werden. Dieser Heizkörper ist vorteilhafterweise von elektrischer Art. Dies gestattet es, die Temperatur des Stroms F2 zu erhöhen und die Temperaturerhöhung des unteren Bereichs der Fahrgastzelle im Bereich der Füße der Passagiere zu begünstigen.
  • Es wird nun auf die 31A bis 31C Bezug genommen, die unterschiedliche Verteilungsmoden einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigen, die denjenigen ähneln, die in den 24 und 28 beschrieben wurden. Die Vorrichtung umfasst insbesondere einen oberen Luftdurchgang 66, in dem eine Mischklappe 116 platziert ist, und einen unteren Luftdurchgang 92, in dem zwei Klappen 94 und 98 platziert sind. Der Ausgang des Belüfters 32 wird durch eine Klappe 42 gesteuert, während in der Austrittskammer 48 eine fahnenartige Klappe 62 vorgesehen ist.
  • 31A entspricht einem Verteilungsmodus "Entfrostung und Belüftung". Der Belüfter 16 ist in Betrieb, während der Belüfter 32 gestoppt ist und sein Ausgang außerdem durch die Klappe 42 verschlossen ist. Die Klappen 94 und 98 können sich in einer veränderlichen Position befinden, während die Klappe 95 den Zugang zum Fußraumausgang 56 verschließt. Die Klappe 62 befindet sich in einer solchen Position, dass der Luftstrom, der den Heizkörper 14 durchquert hat, zum Entfrostungsausgang 52 und zum Belüftungsausgang 54 gelenkt wird. Der durch den Belüfter 16 emittierte Luftstrom durchquert den Verdampfer und wird dann durch die Mischklappe zwischen dem Kaltluftübertragungszweig 120 und dem Luftaufwärmungszweig 122 aufgeteilt.
  • In der Position der 31B befindet sich die Vorrichtung in einem Verteilungsmodus "Heizung + Entfrostung und Heizung + Belüftung".
  • Die Belüfter 16 und 32 sind beide in Betrieb. Die Klappe 42 ist offen und die Klappe 62 befindet sich in einer Zwischenstellung. Die Klappen 94 und 98 befinden sich zudem in einer beliebigen Position. Der Heizkörper 14 wird von einem Strom F1 im oberen Teil und von einem Strom F2 im unteren Teil durchquert, wobei die Klappen 42 und 62 dazu beitragen, diese zwei Ströme zu trennen.
  • Der Entfrostungsausgang 52 und Belüftungsausgang 54 werden von einem Luftstrom mit geregelter Temperatur gespeist. Der Fußraumausgang 56 wird von einem warmen oder temperaturmäßig gemischten Luftstrom gespeist, der vom Belüfter 32 kommt und den unteren Teil des Heizkörpers durchquert hat.
  • In der Position der 31C befindet sich die Vorrichtung in einem so genannten Verteilungsmodus "Fußheizung".
  • Der Belüfter 16 ist gestoppt, während der Belüfter 32 in Betrieb ist. Die Klappe 42 befindet sich in der ganz offenen Position; die Klappe 62 befindet sich in einer solchen Position, dass der Luftstrom, der den Heizkörper 14 durchquert hat, zum Fußraumausgang 56 geleitet wird. Wie bei der vorhergehenden Ausführungsform können die Klappen 94 und 98 in ihrer Position eingestellt werden, um die Temperatur der zum Fußraumausgang geleiteten Luft einzustellen, indem man das Verhältnis des den Heizkörper durchquerenden Luftstroms und des den Heizkörper nicht durchquerenden Luftstroms variiert.
  • Die Vorrichtung der 31A bis 31C kann bei einer Konfiguration, in der die Mischsteuerungsvorgänge konjugiert sind, ebenso gut funktionieren wie in einer Konfiguration, in der die Mischsteuerungsvorgänge unabhängig sind.
  • Im ersten Fall sind die Funktion der Mischklappe 116 und diejenige der Mischklappen 94 und 98 konjugiert. Im zweiten Fall sind die zwei Funktionsweisen unabhängig.
  • Es wird nun auf die 32A bis 32D Bezug genommen, die eine Vorrichtung zeigen, die derjenigen der 31A bis 31C ähnelt.
  • Diese Vorrichtung umfasst einen oberen Luftdurchgang 66, der durch eine Mischklappe 116 analog zu derjenigen der 28 gesteuert wird. Die Vorrichtung umfasst hingegen keinen unteren Luftdurchgang 92 wie im Falle der 24, 28, 31A bis 31C.
  • Die Mischklappe 116 gestattet es, gleichzeitig die Temperatur des zum Entfrostungsausgang 52 und zum Belüftungsausgang 54 geleiteten Luftstroms und diejenige des zum Fußraumausgang 56 geleiteten Luftstroms zu regeln.
  • Die Vorrichtung umfasst eine Mischkammer 130, die Luft mit geregelter Temperatur empfängt und einerseits die Ausgänge 52 und 54 und andererseits den Fußraumausgang 56 durch eine Leitung 132 versorgt, die mit der Austrittskammer 48 über eine drosselklappenartige Klappe 134 in Verbindung stehen kann, die um eine Achse 136 drehbar montiert ist.
  • In der Position der 32A ist der Belüfter 16 in Betrieb, während der Belüfter 32 gestoppt ist, wobei sein Ausgang durch die Klappe 42 verschlossen ist. Die Klappe 134 befindet sich in einer Position, in der die Leitung 132 von der Austrittskammer 48 isoliert ist. Die Mischkammer 130 wird durch einen Luftstrom mit eingestellter Temperatur gespeist, die von der Position der Mischklappe abhängt. Der Luftstrom mit eingestellter Temperatur wird dann zwischen den Ausgängen 52, 54 und 56 aufgeteilt.
  • In der Position der 32B sind beide Belüfter 16 und 32 in Betrieb. Die Klappen 42 und 134 befinden sich in einer solchen Position, dass die von den zwei Belüftern kommenden Luftströme getrennt sind. Die Ausgänge 52 und 54 werden durch einen Luftstrom mit geregelter Temperatur gespeist, der von dem Belüfter 16 kommt. Der Fußraumausgang 56 wird hingegen durch einen Luftstrom gespeist, der vom Belüfter 32 kommt und der den unteren Teil des Heizkörpers 14 durchquert hat. In dieser Konfiguration wird gemischte Luft zu dem Entfrostungsausgang und dem Belüftungsausgang geleitet, während warme Luft zum Fußraumausgang geleitet wird. Diese Konfiguration passt zu kombinierten Moden mit einer Übererwärmung des Fußbereichs.
  • In der Position der 32C befindet sich die Vorrichtung in einer Konfiguration, die einem weiteren Modus "Fußheizung" entspricht.
  • Die Klappe 42 ist ebenso wie die Klappe 134 in der ganz offenen Position, so dass der ganze vom Belüfter 32 kommende Luftstrom den gesamten Querschnitt des Heizkörpers 14 durchquert. Der vom Heizkörper kommende warme Strom wird somit nur zum Fußraumausgang 56 geleitet. Dieser Betriebsmodus gestattet eine schnelle Temperierung des Fußbereichs der Fahrgastzelle.
  • In der Position der 32D befindet sich die Vorrichtung in einem weiteren Modus "Fußheizung". Die Klappe 42 nimmt die gleiche Position wie in 32C ein. Die Klappe 134 isoliert hingegen die Leitung 132 der Austrittskammer 48. Die Mischkammer 130 wird einerseits durch einen vom Belüfter 16 kommenden Kaltluftstrom und andererseits durch einen vom Belüfter 32 kommenden Warmluftstrom, der den Heizkörper 14 durchquert hat, gespeist. Die Mischkammer empfängt somit einen Strom mit angepasster Temperatur, der dann zwischen den Ausgängen 52, 54 und 56 aufgeteilt werden kann. Dieser Modus gestattet es folglich, die Temperatur des zu den drei vorgenannten Ausgängen geleiteten Luftstroms anzupassen.
  • Es wird nun Bezug auf die 33A bis 33C genommen, die unterschiedliche Verteilungsmoden einer Vorrichtung zeigen, die gemäß einer Variante der Vorrichtung der 32A bis 32C ausgeführt ist. Im Vergleich zu der vorhergehenden Ausführungsform ist die Leitung 132 weggelassen. Die Austrittskammer 48 beherbergt immer noch eine Klappe 62, wie sie zuvor beschrieben wurde.
  • In der Position der 33A befindet sich die Vorrichtung in einem Modus "Entfrostung oder Belüftung".
  • Der Belüfter 16 ist in Betrieb, während der Belüfter 32 gestoppt ist, wobei sein Ausgang durch die Klappe 42 verschlossen ist. Die Klappe 62 befindet sich in einer solchen Position, dass der ganze Luftstrom, der den Heizkörper 14 durchquert hat, zum Entfrostungsausgang 52 und zum Belüftungsausgang 54 geleitet wird. Diese zwei Ausgänge empfangen somit gemischte Luft, während der Fußraumausgang 56 nicht versorgt wird.
  • In der Position der 33B befindet sich die Vorrichtung in einem Modus "Entfrostung + Belüftung" oder "Heizung + Entfrostung".
  • Die Klappe 42 befindet sich ebenso wie die Klappe 62 in einer Zwischenstellung; dies gestattet es, die Ströme zu trennen, die durch den Belüfter 16 beziehungsweise den Belüfter 32 emittiert werden, die beide in Betrieb sind. Die Ausgänge 52 und 54 empfangen gemischte Luft, die durch den Belüfter 16 geliefert wird. Der Fußraumausgang 56 empfängt hingegen durch den Belüfter 32 emittiert Warmluft, die den unteren Ausgang des Heizkörpers 14 durchquert hat.
  • In der Position der 33C befindet sich die Vorrichtung in einem Modus "Fußheizung". Der Belüfter 16 ist gestoppt, während der Belüfter 32 in Betrieb ist. Die Klappen 42 und 62 befinden sich in einer solchen Position, dass der ganze durch den Belüfter 32 emittierte Luftstrom den Heizkörper 14 durchqueren kann und dann nur zum Fußraumausgang 56 geleitet wird. Daraus folgt, dass der Ausgang 56 einen Warmluftstrom mit maximaler Temperatur empfängt.
  • Die Vorrichtung der 33A bis 33C bildet somit eine Variante von derjenigen der 32A bis 32C, wobei diese Variante insoweit vereinfacht ist, dass sie keine Einstellung der Temperatur der Fußheizung gestattet.
  • Es versteht sich, dass für die durch die Merkmale der Ansprüche definierte Vorrichtung der Erfindung insbesondere hinsichtlich der Positionen der zwei Belüfter relativ zum Gehäuse zahlreiche Ausführungsvarianten möglich sind. Diese Positionen können in Abhängigkeit von Einbauvorgaben und Raumbeschränkungen des Fahrzeugs gewählt werden, für das die Vorrichtung bestimmt ist.
  • Die jeweiligen Ummantelungen der Belüfter können entweder am Gehäuse angebracht oder in dieses integriert sein, indem sie zum Beispiel mit diesem ausgeformt werden.
  • Zusammenfassend gesagt, gestattet es die Vorrichtung der Erfindung, zwei unterschiedliche Luftströme zu verteilen, die jeweils einen Ursprung außerhalb oder innerhalb des Fahrzeugs haben. Der obere Teil der Fahrgastzelle wird vorzugsweise von einem Außenluftstrom (oder eventuell rezirkulierten Luftstrom) gespeist, um das Beschlagen der Scheiben des Fahrzeugs zu vermeiden. Der untere Teil der Fahrgastzelle wird hingegen vorzugsweise durch rezirkulierte Luft gespeist, um insbesondere die Heizung zu begünstigen.
  • Die oberen und unteren Teile der Fahrgastzelle des Fahrzeugs können auf diese Weise durch zwei unabhängig hinsichtlich der Temperatur aufbereitete Luftströme versorgt werden.
  • Die Vorrichtung gestattet es zudem, eine oder zwei Wärmequellen zu verwenden.
  • In diesem letzteren Fall ist es möglich, für bestimmte Verteilungsmoden die zwei Wärmequellen zu vereinen, um die Wärmeleistung zu erhöhen.

Claims (21)

  1. Vorrichtung zum Heizen und/oder Klimatisieren einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs von der Art mit Belüftungsmitteln (16, 32), die geeignet sind, einen Luftstrom durch ein Gehäuse (10) zu lenken, das zumindest einen Wärmetauscher (12; 14) beherbergt und mit einem Entfrostungsausgang (52), einem Belüftungsausgang (54) und einem Fußraumausgang (56) verbunden ist, wobei die Belüftungsmittel einen ersten Belüfter (16), der geeignet ist, einen ersten Luftstrom (F1) durch einen ersten Teil (14A) eines Heizkörpers (14) zu lenken, und einen zweiten Belüfter (32) umfassen, der geeignet ist, einen zweiten Luftstrom (F2) durch einen zweiten Teil (14B) dieses Heizkörpers zu lenken, wobei der erste Belüfter (16) und der zweite Belüfter (32) unabhängige Belüfter sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein schwenkbar angebrachtes Aufteilungsmittel (42) in dem Gehäuse (10) relativ zu dem zweiten Luftstrom (F2) stromaufwärts von dem Heizkörper (14) vorgesehen ist, um den ersten Luftstrom (F1) und/oder den zweiten Luftstrom (F2) durch den Heizkörper (14) zu steuern, und dass Verteilungsmittel (62) vorgesehen sind, um den ersten Luftstrom (F1) und den zweiten Luftstrom (F2), die den Heizkörper (14) durchquert haben, zwischen dem Entfrostungsausgang (52), dem Belüftungsausgang (54) und dem Fußraumausgang (56) aufzuteilen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verdampfer (12) zwischen dem ersten Belüftungsmittel (16) und dem Gehäuse (10) eingesetzt ist, so dass der erste Luftstrom (F1) nacheinander den Verdampfer (12) und den Heizkörper (14) durchquert, während der zweite Luftstrom (F2) nur den Heizkörper (14) durchquert.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Belüfter (16) und der zweite Belüfter (32) geeignet sind, jeweils durch einen Strom von Außenluft (AE) und/oder einen Strom von rezirkulierter Luft (AR) gespeist zu werden.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (14A) des Heizkörpers (14) sich im oberen Teil befindet und neben dem Entfrostungsausgang (52) und dem Belüftungsausgang (54) liegt, während der zweite Teil (14B) des Heizkörpers sich im unteren Teil befindet und neben dem Fußraumausgang (56) liegt.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Belüfter (16) und der zweite Belüfter (32) beide auf der gleichen oder stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers (14) angeordnet sind und dass der Entfrostungsausgang (52), der Belüftungsausgang (54) und der Fußraumausgang (56) mit einer Austrittskammer (48) in Verbindung stehen, die auf der gegenüberliegenden oder stromabwärtigen Seite des Heizkörpers (14) liegt, so dass der erste Luftstrom (F1) und der zweite Luftstrom (F2) den Heizkörper (14) in der gleichen Richtung durchqueren.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittskammer (48) eine Verteilerklappe (62) beherbergt, die geeignet ist, zumindest zwei unterschiedliche Positionen einzunehmen: eine Schließposition, in der die Austrittskammer in einen ersten Teilraum (48A) und einen zweiten Teilraum (48B) unterteilt ist, so dass der erste Luftstrom zum Entfrostungsausgang (52) und dem Belüftungsausgang (54) gelenkt wird, während der zweite Luftstrom (F2) zu dem Fußraumausgang (56) gelenkt wird, und einer zweiten Öffnungsposition, in der der erste Teilraum und der zweite Teilraum in Verbindung stehen, so dass der erste Luftstrom (F1) und der zweite Luftstrom (F2) sich zumindest teilweise mischen können.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufteilungsmittel eine Aufteilungsklappe (42) umfassen, die am Ausgang des zweiten Pulsierers vorgesehen ist, um den zweiten Luftstrom (F2) zu steuern.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufteilungsklappe (42) geeignet ist, eine Schließstellung einzunehmen, in der der Ausgang des zweiten Belüfters (32) geschlossen ist, und zumindest eine Öffnungsstellung einzunehmen, in der der Ausgang des Belüfters (32) offen ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Belüfter (16) auf einer Seite oder stromaufwärts des Heizkörpers (14) angeordnet ist, während der zweite Belüfter (32) auf der anderen Seite oder stromabwärts des Heizkörpers angeordnet ist, und dass der Entfrostungsausgang (52) und der Belüftungsausgang (54) mit einer Austrittskammer (48) in Verbindung stehen, die auf der stromabwärtigen Seite des Heizkörpers liegt, während der Fußraumausgang (56) mit einem unteren Teil des Gehäuses auf der stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers in Verbindung steht, so dass der erste Luftstrom (F1) und der zweite Luftstrom (F2) den Heizkörper (14) in entgegengesetzten Richtungen durchqueren.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufteilungsklappe am Ausgang des zweiten Belüfters (32) vorgesehen ist, um den zweiten Luftstrom (F2) zu steuern.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufteilungsklappe geeignet ist, zumindest zwei Stellungen einzunehmen: eine Schließstellung, in der der Ausgang des zweiten Belüfters geschlossen ist, und eine Öffnungsstellung, in der der Ausgang des zweiten Belüfters offen ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufteilungsklappe auf der stromaufwärtigen Seite des Heizkörpers liegt.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Belüfter (16) und der zweite Belüfter (32) benachbart zum Gehäuse liegen.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Belüfter (16) benachbart zum Gehäuse liegt, während der zweite Belüfter (32) in einem Abstand zum Gehäuse liegt, insbesondere nahe der Rücksitze (PA) des Fahrzeugs.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (14) geeignet ist, von einem warmen Fluid unter der Steuerung eines Durchflussregelhahns (46) durchquert zu werden.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) einen Luftaufwärmungszweig (122), in dem der Heizkörper (14) untergebracht ist, und einen Kaltluftübertragungszweig (120) begrenzt, und dass eine Mischklappe (116) an der Verbindungsstelle der zwei vorgenannten Zweige (120, 122) vorgesehen ist, um für die Aufteilung des ersten Luftstroms (F1) zwischen den zwei Zweigen zu sorgen und die Temperatur des zu dem Entfrostungsausgang (52) und dem Belüftungsausgang (54) zu lenkenden Luftstroms einzustellen.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen oberen Luftdurchgang (66) umfasst, der in dem Gehäuse nahe dem ersten Teil (14A) des Heizkörpers vorgesehen ist und mit einer Austrittskammer (48) stromabwärts vom Heizkörper in Verbindung steht, wobei dieser obere Luftdurchgang durch eine Klappe (70; 88; 102) gesteuert wird, so dass ein Teil des ersten Luftstroms (F1) diesen oberen Luftdurchgang nehmen kann, ohne den Heizkörper (14) zu durchqueren.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen unteren Luftdurchgang (92) umfasst, der in dem Gehäuse nahe dem zweiten Teil (14B) des Heizkörpers und nahe dem Fußraumausgang (56) vorgesehen ist und mit einer Austrittskammer (48) stromabwärts vom Heizkörper in Verbindung steht, wobei dieser untere Luftdurchgang (92) durch zumindest eine Klappe (94, 98; 104; 108; 112) gesteuert wird, so dass ein Teil des zweiten Luftstroms (F2) diesen unteren Luftdurchgang nehmen kann, ohne den Heizkörper zu durchqueren.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (14) einteilig ist.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (14) durch die Vereinigung von zwei benachbarten Heizkörpern (14A, 14B) gebil det wird, die geeignet sind, jeweils durch den ersten Luftstrom (F1) und den zweiten Luftstrom (F2) durchquert zu werden.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem einen zusätzlichen Heizkörper (128) umfasst, der gegenüber dem zweiten Teil des Heizkörpers liegt und geeignet ist, auch durch den zweiten Luftstrom (F2) durchquert zu werden.
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