-
Diese
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Verpackungsmaterialien
und im Spezielleren auf ein Verfahren und ein System zum Befördern von
luftgefüllten
Verpackungskissen an einen Ort, wo sie verwendet werden, nach Anspruch
1 bzw. Anspruch 6.
-
Kleine
luftgefüllte
Kissen oder Polster werden als schützendes Füllmaterial zum Verpacken von zerbrechlichen
Artikeln und anderen Gegenständen in
Versandkartons und dergleichen verwendet. Eine besonders bevorzugte
Maschine zur Herstellung solcher Kissen ist im U.S. Patent Nr. 5,873,215
offenbart. Die Kissen treten aus dieser Maschine in Form eines fortlaufenden
Strangs oder Stroms von Kissen heraus, der Perforationen zwischen
den Kissen aufweist, die es diesen ermöglichen, wie gewünscht, einzeln
oder in Gruppen auseinander gerissen zu werden.
-
Ein
Problem mit jedem Verpackungsmaterial ist es, dieses vom Herstellungsort
zum Verwendungsort zu transportieren. Bei luftgefüllten Kissen
ist das Problem insofern ziemlich einzigartig, als zum Fördern solcher
Materialien bislang kein Apparat vorgesehen worden ist.
-
Die
WO-A-98/40276, welche den nächstliegenden
Stand der Technik bildet, beschreibt eine Kissen bildende Maschine,
die einen Schlauch aus Plastikmaterial verwendet, welcher mit Luft
gefüllt
und in Abständen
querverlaufend verschweißt
ist, um einzelne luftgefüllte
Kissen zu bilden.
-
Die
US-A-3,705,676 beschreibt einen Luftförderer zum Bewegen eines flächigen Materials.
Luft wird von einem üblichen
Verteiler einer Anzahl von parallelen, im Doppel angeordneten Luftfoliendüsen zugeführt, um
auf ein flächiges
Material einzuwirken und dieses weiter zu fördern.
-
Es
ist im Allgemeinen eine Aufgabe der Erfindung, ein neues und verbessertes
System vorzusehen, um luftgefüllte
Verpackungskissen an einen Ort zu befördern, wo diese verwendet werden
sollen.
-
Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein System mit der vorstehenden
Eigenschaft vorzusehen, bei welchem die luftgefüllten Verpackungskissen am
Verwendungspunkt hergestellt werden.
-
Diese
und andere Aufgaben werden gemäß der Erfindung
durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen
sind in den abhängigen
Ansprüchen
festgelegt.
-
1 ist
eine Seitenaufrissansicht einer Ausführung eines Systems zum Vorsehen
von luftgefüllten
Verpackungskissen gemäß der Erfindung.
-
2 ist
eine schematische Ansicht, welche den Betrieb einer bevorzugten
Maschine zur Herstellung von luftgefüllten Verpackungskissen in
der Ausführung
von 1 erläutert.
-
3 ist
eine isometrische Teilansicht des Förderers für die luftgefüllten Verpackungskissen
in der Ausführug
von 1.
-
4 ist
eine Seitenaufrissansicht einer weiteren Ausführung eines Systems zum Vorsehen
von luftgefüllten
Verpackungskissen gemäß der Erfindung.
-
5 ist
eine Betriebsansicht, die den Behälter in der Ausführung von 4 zum
Abgeben der luftgefüllten
Verpackungskissen in einer erhöhten Stellung
zeigt.
-
6 und 7 sind
Seitenaufrissansichten von zusätzlichen
Ausführungen
eines Systems zum Vorsehen von luftgefüllten Verpackungskissen gemäß der Erfindung.
-
8 und 9 sind
teilweise aufgebrochene Seitenaufrissansichten von Behältern zur
Verwendung in den Ausführungen
der 4 und 7.
-
10 bis 12 sind
Draufsichten von drei Ausführungen
eines Systems zum Herstellen, Fördern
und Abgeben von luftgefüllten
Verpackungskissen gemäß der Erfindung.
-
13 ist
eine Dntntersicht einer Ausführung
eines Weichengleisabschnitts zur Verwendung in den Ausführungen
der 11 und 12.
-
14 ist
eine entlang der Linie 14-14 von 13 genommene
und in eine aufrechte Stellung gedrehte Querschnittsansicht
-
15 ist
eine teilweise aufgebrochene Seitenaufrissansicht einer weiteren
Ausführung
eines Förderers
für luftgefüllte Verpackungskissen,
der die Erfindung beinhaltet.
-
16 ist
eine Seitenaufrissansicht einer Ausführung eines in sich geschlossenen,
die Erfindung beinhaltenden Systems zur Herstellung von luftgefüllten Verpackungskissen
am Verwendungsort.
-
Wie
in 1 erläutert,
schließt
das System eine Maschine 16 zur Herstellung eines fortlaufenden Strangs
oder Stroms von luftgefüllten
Verpackungskissen 17 ein. Eine besonders bevorzugte Maschine für diesen
Zweck ist im U.S. Patent Nr. 5,873,215 beschrieben und erläutert.
-
Diese
Maschine stellt die Kissen aus einer Länge von flachgedrücktem, biegsamem
Rohrmaterial 18 her, indem das Rohrmaterial perforiert
wird, um querverlaufende Reihen von Öffnungen 19 zu bilden,
die sich in längsgerichtet
beabstandeten Intervallen quer über
das Rohrmaterial erstrecken, indem Luft durch die Öffnungen
in das Rohrmaterial eingeblasen wird und indem das Rohrmaterial
entlang von sich querverlaufend erstreckenden Linien 21 zusammengeschweißt wird,
um die Öffnungen
zu verschweißen
bzw. abzudichten und Kammern 22 zu bilden, in welchen die
Luft eingeschlossen ist. Die so gebildeten Kissen 23 wölben sich
ballonartig oder bauschen sich von den Schweißlinien aus nach außen, und
die Perforationen zwischen den Kissen ermöglichen es, die Kissen zur
Verwendung, wie gewünscht,
einzeln oder in Gruppen auseinander zu reißen.
-
Ein
Förderer 24 befördert den
durch die Maschine erzeugten Strang von Kissen zu einem Behälter 26,
um bei einer Verpackungsstation verwendet zu werden. Der Förderer ist
von einem Typ der bislang zum Fördern
von fließfähigen Materialien,
wie beispielsweise Körnern
oder losen Füllverpackungsmaterialien,
verwendet worden ist. Ein Beispiel eines solchen Förderers
ist im U.S. Patent Nr. 4,799,830 zu finden.
-
Der
Förderer
schließt
einen länglichen
Kanal 27 ein, der ein Einlassende 28 aufweist,
welches in Nachbarschaft der die Kissen herstellenden Maschine angeordnet
ist, und ein Auslassende 29, welches über dem Behälter angeordnet ist. Der Strang
von Kissen wird in den Kanal eingespeist und in einer Längsrichtung
durch diesen gefördert,
wobei die Schweißlinien
zwischen aufeinander folgenden Kissen sich querverlaufend zum Kanal
erstrecken. In der Ausführung
von 1 ist der Kanal um einen Winkel von ungefähr 30 Grad
nach aufwärts
geneigt.
-
Der
Strang von Kissen wird durch den Kanal durch einen Luftstrom vorangetrieben,
der durch das Lenken von Luftstrahlen 31 aus einer Verteilerkammer 33 durch
Richtöffnungen 32 in
den Kanal hinein erzeugt wird. Die Verteilerkammer ist auf der unteren Seite
des Kanals angeordnet und erstreckt sich über dieselbe Länge wie
der Kanal auf. Sie ist an den Enden geschlossen, und ein Gebläse 34 lenkt
Luft in die Kammer hinein, um einen Druck zu erzeugen, der größer ist
als der Atmosphärendruck
innerhalb der Kammer. Da dieser Druck größer ist als der Druck innerhalb
des Kanals, neigt die Luft dazu, aus der Verteilerkammer, durch
die Öffnungen 32 und
in den Kanal hinein zu strömen.
Die Öffnungen
weisen Luftschlitze 36 auf, welche den Luftstrom in eine
Vorwärtsrichtung
lenken, d.h. vom Einlassende des Kanals in Richtung des Auslassendes.
Es ist ziemlich überraschend,
dass sich dieser Luftstrom als zum Fördern des Strangs von Kissen
durch den Kanal recht wirkungsvoll erwiesen hat.
-
In
der erläuterten
Ausführung
sind mit Luftschlitzen versehene Öffnungen 32 in einer
gemeinsamen Wand 37 zwischen der Verteilerkammer und dem
Kanal mittels halbrunder Stanzwerkzeuge ausgebildet, die im Allgemeinen
halbkreisförmige
Schnitte in der Wand erzeugen und anschließend die daraus entstehenden
Lappen nach unten in eine Kellenform biegen, um die Öffnung und
die Luftschlitze zu bilden.
-
Wie
dargestellt, ist der Förderer
auf einem Rahmen 38 montiert und von diesem gehaltert,
welches Räder 39 einschließt, die
das Anordnen des Förderers
vereinfachen. Er kann jedoch von beliebigen geeigneten Mitteln gehaltert
sein.
-
Der
Behälter 26 umfasst
einen relativ großen,
im Allgemeinen rechteckigen Speichersack 41, der auf einem
Rahmen 42 mit Rädern 43 montiert
ist, die das Bewegen von einem Ort zum anderen erleichtern. Der
Sack ist aus einem biegsamen Material, wie beispielsweise einem
Plastiknetz, hergestellt und weist ein offenes oberes Ende 44 auf,
durch welches der Strang von Kissen mittels des Förderers eingeführt wird. Öffnungen 46 sind
in einer oder mehreren Seitenwänden
des Sacks ausgebildet, um die Kissen an der Verpackungsstation zu
entnehmen. Diese Öffnungen
sind groß genug,
um es einer Hand zu ermöglichen,
in den Sack hinein zu greifen und eine Gruppe von Kissen herauszuziehen,
die anschließend
vom Rest des Strangs abgerissen werden kann. Die losen Enden des
Strangs können
anschließend
zurück
in den Sack hinein gestopft oder für eine spätere Verwendung hängengelassen
werden.
-
In
der Ausführung
von 4 schließt
das System eine Kissen herstellende Maschine 16, einen Förderer 48 und
einen Behälter 49 ein.
Der Förderer ist ähnlich wie
der Förderer 24,
obwohl er etwas kürzer
ist, und dieselben Bezugszeichen bezeichnen in beiden Ausführungen
entsprechende Elemente. Der Behälter 49 umfasst
einen im Allgemeinen rechteckigen Speichersack 51, der
auf einem Rahmen 52 entfernbar montiert ist. Dieser Sack
ist ungefähr
zweimal so hoch wie breit und ist auf allen sechs Seiten geschlossen.
In einer Seitenwand weist er eine Einlassöffnung 53 auf, durch
welche der Strang von Kissen eingeführt wird, und eine Auslassöffnung 54 in
der Bodenwand, durch welche die Kissen entnommen werden.
-
Der
Förderer
ist auf demselben Rahmen montiert wie der Sack, und der Auslassabschnitt
des Förderers
erstreckt sich durch die Öffnung 53 in
den Sack hinein. Der Förderer
ist nach oben geneigt, und die Verteilerkammer ist, wie in der Ausführung von 1,
unter dem Kanal angeordnet.
-
Wie
in 5 erläutert,
kann der Sack 51 vom Rahmen 52 entfernt und in eine erhöhte Position über einer
Verpackungsstation gehoben werden, wobei der Strang von Kissen 17 durch
die Auslassöffnung im
Boden des Sacks gezogen wird. Wie dargestellt, hängt der Sack an einer Leine 55,
die über
einen Umlenkrolle 56 gezogen ist, von oben herunter, er
kann aber auch von irgendeinem anderen geeigneten Mittel gehaltert
sein.
-
Die
Ausführung
von 6 schließt
eine Kissen herstellende Maschine 16, einen Förderer 58 und einen
Behälter 59 ein.
Der Förderer 58 ist ähnlich wie der
Förderer 24,
er ist jedoch von oben mittels Kabeln 60 aufgehängt und
nicht auf einem Bodengestell montiert. Der Behälter 59 schließt einen
Sack 61 in der Form eines Trichters ein, der ein offenes
oberes Ende 62 und im Boden eine Auslassöffnung 63 aufweist.
Der Förderer
ist um einen Winkel in der Größenordnung
von 30 Grad geneigt, wobei das Auslassende des Kanals über dem
Sack angeordnet ist und der Strang von Kissen 17 durch
das offene Ende in den Sack hinein befördert wird. Der Sack ist von
oben mittels eines Kabels 64 aufgehängt.
-
In
der Ausführung
von 7 weist der Förderer
einen sich vertikal erstreckenden Abschnitt 66, einen geneigten
Abschnitt 67 am oberen Ende des sich vertikal erstreckenden
Abschnitts und einen kurzen, sich horizontal erstreckenden Abschnitt 68
am oberen Ende des geneigten Abschnitts auf. Im sich vertikal erstreckenden
Abschnitt ist die Verteilerkammer 69 auf der Seite des
Kanals 71 angeordnet, die am nächsten zur Kissen herstellenden
Maschine 16 liegt, und im geneigten Abschnitt und im sich
horizontal erstreckenden Abschnitt ist die Verteilerkammer über dem
Kanal angeordnet. Das Einführen
der Luft über
dem Strang von Kissen in diese zwei Abschnitte zielt darauf, den
Strang in eine Abwärtsrichtung
zu lenken, wenn er vom Auslassende des Förderers austritt. Falls gewünscht, kann
in anderen Ausführungen,
wie beispielsweise in der Ausführung
von 6, ein Förderer
dieses Typs verwendet werden anstatt eines geneigten Förderers.
-
Der
Förderer
befördert
den Strang von Kissen zu einem Behälter 72, der aus einem
Sack 73 besteht, der an einem Transportwagen 74 aufgehängt ist,
welcher auf eine Überkopfbahn 75 läuft. Auf
dem äußeren Ende
des sich horizontal erstreckenden Abschnitts des Förderers
ist eine Hülse
oder eine Rinne 76 montiert, die sich durch eine Öffnung 77 in
einer der Seitenwände
in den Sack hinein erstreckt. Die Rinne ist aus einem biegsamen
Plastikmaterial hergestellt, um zu verhindern, dass der Sack zerrissen wird
und der Förderer
aus seiner Stellung verlagert wird, wenn der Sack zum Förderer hingeführt oder von
diesem entfernt wird. Der Luftstrom vom Förderer hält die Rinne in einem gedehnten
Zustand, während
der Förderer
läuft.
Falls gewünscht,
kann der Sack alternativ auch an Kabeln aufgehängt sein, die an einer festen
Struktur, wie beispielsweise der Decke, befestigt sind, und nicht
am Transportwagen.
-
8 erläutert einen
Sack, der für
die Verwendung in den Ausführungen
des in den 4 und 7 gezeigten
Systems besonders geeignet ist. Dieser Sack ist aus einem Netzmaterial
aus Plastik hergestellt und weist im Allgemeinen viereckige bzw. quadratische
Decken- und Bodenwände 78, 79 und rechteckige
Seitenwände 81 auf.
Der Sack kann jegliche geeignete Größe aufweisen, und in einer
vorliegenden Ausführung
ist er 8 Fuß hoch
und 4 Fuß breit. Entlang
der äußeren Ränder der
Decken- und Bodenwände
sind Schleifen 82 ausgebildet, um einen Halterahmen (nicht
gezeigt) aufzunehmen.
-
Im
oberen Abschnitt einer der Seitenwände ist eine Einlassöffnung 83 ausgebildet,
und in der Bodenwand ist eine Auslassöffnung 84 ausgebildet.
In der erläuterten
Ausführung
ist die Einlassöffnung viereckig
bzw. quadratisch und die Auslassöffnung kreisförmig. An
der Deckenwand ist ein D-Ring 86 befestigt, um Mittel zum
Anheben des Sacks vorzusehen. Der D-Ring ist mittels eines Bands 87 befestigt,
welches durch den Ring hindurch verläuft und an der Deckenwand befestigt
ist, wobei auf gegenüberliegenden
Seiten der Wand unter dem Band Verstärkungslagen 88 vorgesehen
sind.
-
Der
in der 9 gezeigte Sack ist ähnlich wie die Ausführung von 8,
außer
dass die Einlassöffnung
mit einem Verschluss in Form einer Klappe 89 versehen ist.
Der untere Rand der Klappe ist mit der Seitenwand verbunden, wobei
entlang der anderen drei Ränder
ein Reißverschluss 91 vorgesehen ist,
um die Klappe in einer geschlossenen Stellung zu halten, nachdem
der Sack gefüllt
worden ist.
-
Das
in 10 erläuterte
System weist vier Behälter
oder Säcke 92 auf,
die an einer Überkopfbahn 93 aufgehängt sind,
um zwischen einer Füllstation
und einer oder mehreren Abgabestationen bewegt zu werden. Die Füllstation
schließt
eine Maschine 16 zur Herstellung der Kissen und einen Luftstromförderer 24 ein,
welcher den Strang von Kissen von der Maschine zu den Säcken befördert. Wie
in dieser besonderen Ausführung
dargestellt, sind die Säcke
an ihrem oberen Ende offen, wobei der Förderer den Strang von Kissen
durch das offene obere Ende zu den Säcken befördert, und weist die Bahn die
Form einer Endlosschleife auf.
-
11 erläutert ein
Bahnsystem, welches an einem Ende einer Hauptlinie 97 eine
Schleife 96 aufweist, wobei Anschlusslinien 98 bis 101 von
der Hauptlinie 97 ausgehen. Die Schleife ist mittels eines Weichenabschnitts 102 mit
der Hauptlinie verbunden, und die Anschlusslinien 98 bis 100 sind
mittels Weichenabschnitte 103 mit der Hauptlinie verbunden.
Die Weichen ermöglichen
es, einen Sack in beiden Richtungen in die Schleife hinein oder
aus dieser heraus zu lenken und diesen zu jeglicher der Anschlusslinien
oder von diesen weg zu lenken.
-
12 erläutert ein
Doppelschleifensystem mit zwei Füllstationen 104, 106 und
zwei Gleisschleifen 107, 108, die in einer Ziffer-8-Anordnung
Rücken-an-Rücken miteinander
verbunden sind, wobei die beiden Schleifen sich eine gemeinsame
Schiene 109 teilen. Eine Mehrzahl von Behältern oder
Säcken 111 sind
an Transportwagen aufgehängt,
die auf der Bahn rollen, und Weichenabschnitte 112 an den
Enden der gemeinsamen Schiene erlauben es den Säcken, wie gewünscht zwischen
der gemeinsamen Schiene und den Schleifen zu fahren. Wie in den
anderen Ausführungen
schließt
jede der Füllstationen eine
Kissen herstellende Maschine 16 und einen Luftstromförderer 24 ein.
-
Die 13 und 14 erläutern eine
bevorzugte Ausführung
eines Weichenabschnitts zur Verwendung in Überkopfbahn-Systemen, wie beispielsweise
in den Ausführungen
der 11 und 12. Dieser
Abschnitt schließt
eine im Allgemeinen rechteckige Basis 113 ein, wobei eine
einlaufende Schiene 114 und auslaufende Schienen 116, 117 an
feststehenden Positionen in Richtung von gegenüberliegenden Enden der Basis
montiert sind. Zur selektiven Ausrichtung zwischen der einlaufenden
Schiene und den beiden auslaufenden Schienen ist eine bewegliche
Schiene 118 schwenkbar auf der Basis montiert. Die Schienen
sind auf der unteren Seite der Basis montiert und weisen eine nach
unten gerichtete, U-förmige
Querschnittskonfiguration mit einem sich horizontal erstreckenden
Steg 119 und herunterhängenden
Seitenflanschen 121 auf. Von den unteren Rändern der
Seitenflanschen erstrecken sich Flanschen 122 nach innen,
und innere Flanschen 123 erstrecken sind von den inneren
Rändern
der unteren Flanschen nach oben. Die Räder des Transportwagens (nicht
gezeigt) laufen auf den oberen Rändern der
Flanschen 123.
-
Die
festen Schienen sind mittels Kopfschrauben 126 an der Basis
befestigt, und die bewegliche Schiene 118 ist auf einer
Kopfschraube 127 in Nachbarschaft des inneren Endes der
einlaufenden Schiene 114 schwenkbar montiert. Somit bleibt
ein Ende der Schiene auf die einlaufende Schiene ausgerichtet, während sich
das andere Ende zwischen den beiden auslaufenden Schienen vor und
zurück
bewegt. Die Schienen sind mittels Abstandshaltern 128 auf den
Kopfschrauben von der Basis beabstandet. Eine Teflon-Beilagscheibe 129,
die auf der Kopfschraube 127 montiert und zwischen der
Basis und der Schiene aufgeteilt ist, dient sowohl als Abstandshalter
für die
Schiene als auch als Lager für
den Schwenkzapfen.
-
Ein
pneumatischer Betätigungszylinder 130 ist
zwischen der Basis und der beweglichen Schiene eingebunden, um das
freie Ende der Schiene zwischen den zwei auslaufenden Schienen zu
bewegen. Der Zylinder ist auf der oberen Seite der Basis montiert,
und der Körper
des Zylinders ist mittels einer Kopfschraube 131 mit der
Basis verbunden. Der Arm des Zylinders ist mit der beweglichen Schiene
mittels einer Kopfschraube 132 verbunden, die sich durch
einen bogenförmigen
Schlitz 133 in der Basis erstreckt, wobei Teflon-Beilagscheiben 134 auf
gegenüberliegenden
Seiten der Basis als Abstandshalter dienen und eine Lagerfläche für das freie
Ende der Schiene vorsehen. Auf allen Schrauben im Weichenabschnitt sind
Kontermuttern 135 verwendet.
-
Flanschen 136, 137 erstrecken
sich seitlich der beweglichen Schiene 118 am freien Ende
der Schiene und dienen als Prellböcke, um das Auslaufen der Transportwagen
vom Ende der auslaufenden Schiene zu verhindern, auf welche die
bewegliche Schiene nicht ausgerichtet ist. Wenn die Schiene 118 auf
die Schiene 116 ausgerichtet ist, ist somit der Flansch 137 auf
die Schiene 117 ausgerichtet, und wenn die Schiene 118 auf
die Schiene 117 ausgerichtet ist, ist der Flansch 136 auf
die Schiene 116 ausgerichtet.
-
Der
in 15 erläuterte
Förderer 139 schließt einen
länglichen
Kanal 141 mit einem rechteckigen Querschnitt ein mit einer
vorderen Wand 142, Seitenwänden 143 und einer
hinteren Wand 144. Der Kanal weist einen sich vertikal
erstreckenden, unteren Abschnitt 146 und einen oberen Abschnitt 147 auf,
der um einen Winkel von ungefähr 135
Grad relativ zum unteren Abschnitt nach hinten geneigt ist. Der
Kanal kann jegliche geeignete Abmessung aufweisen, und in einer
vorliegenden Ausführung
weisen die vorderen und hinteren Wände 142, 144 eine
Breite von 23 cm (9 Inches) auf, die Seitenwände 143 eine Breite
von 10 cm (4 Inches), der untere Abschnitt 146 eine Länge von
2,4 m (8 Fuß)
und der obere Abschnitt 147 eine Länge von 0,6 m (2 Fuß). Die
oberen und unteren Enden des Kanals sind offen.
-
Es
sind Mittel zum Erzeugen eines Luftstroms innerhalb des Kanals vorgesehen,
um einen Strang von luftgefüllten
Kissen in einer Aufwärtsrichtung
vom unteren Ende des Kanals in Richtung des oberen Endes zu fördern. Diese
Mittel schließen
eine Einlassöffnung 149 im
unteren Abschnitt der hinteren Wand 144 in der Nähe des unteren
Endes des Kanals ein, ein auf der hinteren Wand außerhalb
des Kanals montiertes Gebläse 151 und
eine Prallfläche 152 innerhalb
des Kanals in Nachbarschaft der Öffnung.
-
Der
Flansch 153 des Gebläses
ist mit der hinteren Wand des Kanals mittels Bolzen verbunden, wobei
das Gebläse
Luft durch die Öffnung
in der Wand direkt in den Kanal austrägt. Die Prallfläche ist in
Ausrichtung mit der Öffnung
angeordnet und um einen Winkel von ungefähr 10 Grad relativ zur Wand geneigt,
sodass die vom Gebläse
in den Kanal eintretende Luft in einer Aufwärtsrichtung umgelenkt wird, um
den Luftstrom zum Fördern
des Strangs von Kissen zu erzeugen. Die Prallfläche erstreckt sich über die
volle Breite des Kanals und schließt ein Paar Montageflanschen 154 ein,
die mittels geeigneter Mittel, wie beispielsweise Nieten 156,
an den Seitenwänden 143 befestigt
sind.
-
Der
Förderer 139 kann
in jeglichem der hierin offenbarten Systeme und auch in anderen
Systemen verwendet werden. Er kann entweder, wie erläutert, vertikal
installiert werden oder er kann um einen geeigneten Winkel geneigt
sein.
-
16 erläutert ein
in sich geschlossenes System zur Herstellung von luftgefüllten Kissen
an einem Verwendungspunkt, bei welchem der Förderer von 15 verwendet
wird. Dieses System schließt eine
Maschine 158 zur Herstellung eines fortlaufenden Strangs 159 der
luftgefüllten
Kissen ein. Jene Maschine kann von jeglichem geeigneten Typ sein, wie
beispielsweise die im U.S. Patent 5,873,215 beschriebene und erläuterte Maschine.
Sie ist auf einem Gestell 161 in Nachbarschaft eines Rahmens 162 montiert.
-
Der
Rahmen 162 schließt
ein Paar von voneinander beabstandeten, sich horizontal erstreckenden
Beinen oder Füßen 163 ein,
die auf dem Boden oder einer anderen Haltefläche ruhen, ein Paar von Ständem 164,
die vertikal von den Beinen ausgehen, und ein Paar von Querverstrebungen 166,
die sich zwischen den Ständern
erstrecken. Streben 167 erstrecken sich zwischen den Ständern und
den Beinen, um die Ständer
in einer vertikalen Stellung zu halten.
-
Der
Förderer 139 ist
in einer vertikalen Stellung auf dem Rahmen montiert, wobei sich
das untere Ende des Kanals 141 in der Nähe des Ausstoßes der
Maschine 158 befindet. Der Kanal ist in der Mitte zwischen
den Ständern
angeordnet und an den Querverstrebungen befestigt, wobei der obere
Abschnitt 147 des Kanals sich von der Maschine weg erstreckt.
-
Ein
trichterförmiger
Behälter 169 ist
auf der von der Maschine abgewandten Seite des Ständers montiert,
um den Strang von Kissen aufzunehmen, der vom oberen Ende des Kanals
austritt, und um die Kissen bis zu deren Verwendung zu halten. Der
Behälter
oder Trichter ist im Allgemeinen viereckig bzw. quadratisch und
weist ein offenes oberes Ende 171 und einen sich verjüngenden
unteren Abschnitt 172 mit einer Auslassöffnung 173 im unteren
Abschnitt auf, durch welchen die Kissen entnommen werden können. Der
Trichter ist an einem Rahmen 176 aufgehängt, der an den Ständern in
einer ausladenden Weise montiert ist, wobei Streben 177 diesen
in einer horizontalen Stellung halten.
-
Ein
Tisch oder Gestell 178 ruht auf dem Boden oder einer anderen
Haltefläche
unter dem Trichter, um einen Karton 179 zu haltern, in
welchem die Verpackungskissen verwendet werden sollen. Der Trichter
ist genügend
hoch über
dem Boden angeordnet, z. B. 1,8 m (6 Fuß) vom Boden bis zum Trichter,
um Stehhöhe
für eine
Person vorzusehen, die den Karton bepackt.
-
In
Anwendung wird der von der Maschine 158 erzeugte Strang
von Kissen 159 direkt in das untere Ende des Kanals 141 gespeist
und durch den vom Gebläse 151 und der
Prallfläche 152 erzeugten Luftstrom
durch den Kanal hinauf gefördert.
Der aus dem oberen Ende des Kanals austretende Strang von Kissen
fällt in
den Trichter hinein und wird gelagert, bis diese einsatzbereit sind.
Ein Karton 179 wird auf einem Gestell 178 angeordnet,
und die Kissen werden dem Trichter je nach Bedarf durch die Auslassöffnung 173 entnommen.
-
Die
Erfindung weist eine Anzahl von wichtigen Merkmalen und Vorteilen
auf. Sie sieht eine wirksame, zuverlässige Art zum Fördern von
luftgefüllten Verpackungskissen
zwischen verschiedenen Orten vor, wie beispielsweise einer Station,
wo diese hergestellt, und einer Station, wo diese verwendet werden. Sie
ermöglicht
es auch, dass die Kissen zu Behältern befördert werden,
in welchen sie bis zu deren Bedarf gelagert und anschließend einfach
zu den Verwendungspunkten transportiert werden können. Die Verwendung eines
Luftstroms zum Fördern
der Kissen vermeidet die Notwendigkeit, mit mechanischen Vorrichtungen,
welche die Kissen beschädigen
könnten, in
Berührung
zu kommen.
-
Aus
dem Vorstehenden ist ersichtlich, dass ein neues und verbessertes
System und ein ebensolches Verfahren zum Fördern von luftgefüllten Verpackungskissen
vorgesehen worden ist. Obwohl nur gewisse, derzeit bevorzugte Ausführungen
ausführlich
beschrieben worden sind, ist es für Fachleute offensichtlich,
dass gewisse Änderungen
und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich
der Erfindung, wie in den nachfolgenden Ansprüchen festgelegt, zu verlassen.