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Die
vorliegende Erfindung betrifft azeotrope oder nahezu azeotrope Zusammensetzungen,
die als Ersatz für
Trichlorfluormethan (CFC 11) auf dem Gebiet der Schaumbildung zu
verwenden sind.
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Genauer
betrifft die vorliegende Erfindung azeotrope oder nahezu azeotrope
Mischungen, die durch ein ODP (Ozonzerstörungspotential, Ozone Depletion
Potential) von 0 und niedrige Werte für GWP (Erderwärmungspotential,
Global Warming Potential) und VOC (flüchtige organische Verbindungen)
gekennzeichnet sind.
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Polyurethan-Schaumstoffe
stellen eine Materialklasse dar, die in großem Umfang für Anwendungen verwendet
wird, welche die Ausstattungs-, Auto- und allgemein die Transport-,
Bau- und Kühlindustrie
betreffen.
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Polyurethane
sind Polyadditionsprodukte zwischen Isocyanaten und Polyolen; in
Abhängigkeit
von den Merkmalen der Vorstufe ist es möglich, flexible oder starre
Schäume
oder Schäume
mit Eigenschaften dazwischen zu erhalten.
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Die
erstgenannten werden im Ausstattungs- und Autobereich eingesetzt,
während
starre Polyurethane in großem
Umfang auf dem Gebiet der Wärmeisolierung
für die
Bau- und Kühlindustrie
verwendet werden.
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Alle
Polyurethan-Schaumstoffe erfordern ein Treibmittel zur Herstellung,
um Zellstrukturen und Dichteeigenschaften, mechanische Eigenschaften
und Isoliereigenschaften zu erhalten, die für den Anwendungstyp geeignet
sind.
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Wie
bekannt, war das übliche
Treibmittel, das zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen verwendet
wurde, lange Zeit CFC 11.
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CFC-Verbindungen
und insbesondere CFC 11 haben jedoch den Nachteil, dass sie eine
sehr zerstörende
Wirkung auf die Ozonschicht der Stratosphäre zeigen, weswegen der Produktion
und Kommerzialisierung Regulierungen unterworfen wurden und sie
seit dem 1. Januar 1995 verboten sind.
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Auf
dem Gebiet der Polyurethan-Schaumstoffe hat die Anwendungsvielseitigkeit
dieser Produkte, die Anwendungen auf verschiedenen Gebieten mit
dem Einsatz von geeigneten Technologien und Rohstoffformulierungen
ermöglichen,
es unmög lich
gemacht, ein einzelnes Produkt zu bestimmen, das für den Ersatz
von CFC 11 in allen Anwendungen geeignet ist.
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Die
alternativen Lösungen,
die nun in großem
Umfang verwendet werden, sehen den Einsatz von Kohlenwasserstoffen
(n-Pentan, Isopentan und Cyclopentan) oder von HCFC 141b (1,1-Dichlor-1-fluorethan)
vor.
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Aufgrund
ihrer hohen Entflammbarkeit werden Kohlenwasserstoffe nicht allgemein
verwendet und erfordern große
Investitionen, um bei der Verwendung Brand- und Explosionsgefahren
in Anlagen zu vermeiden. Ferner bilden diese Treibmittel eine Verschmutzungsquelle
für die
Atmosphäre,
da sie bei Einwirkung von Sonnenlicht in Anwesenheit von Stickstoffoxiden
oxidative Abbauphänomene
unter Bildung des sogenannten ozonreichen "Oxidationssmogs" eingehen. Aufgrund dieser negativen
Eigenschaft werden diese Produkte als VOC-Verbindungen (flüchtige organische
Verbindungen) klassifiziert. HCFC 141b, das eines der geeignetesten
Ersatzstoffe für
obige Anwendungen gewesen ist und noch ist, besitzt jedoch den Nachteil,
dass es mäßig entflammbar
ist und insbesondere durch einen ODP-Wert von 0,11 (CFC 11 hat einen
ODP = 1) gekennzeichnet ist und daher einem eingeschränkten Gebrauch
unterworfen ist. Es bestand ein Bedarf nach der Verfügbarkeit
von Ersatzstoffen, die in der Lage sind, die vorstehend genannten
Probleme im Hinblick auf die Umwelt und die Sicherheit weiter zu
beschränken
oder zu überwinden,
und einen einfacheren und allgemeinen Einsatz als Treibmittel ermöglichen.
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In
einer vorherigen Patentanmeldung des Anmelders sind schaumbildende
Zusammensetzungen unter Verwendung bestimmter Hydrofluorpolyether
beschrieben worden. Diese Hydrofluorpolyether sind aber im Hinblick
auf ihr Herstellungsverfahren sehr teuer.
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Es
bestand daher das Bedürfnis
nach der Verfügbarkeit
von schaumbildenden Zusammensetzungen auf Basis der Hydrofluorpolyether
(HFPE) mit einem azeotropen oder nahezu azeotropen Verhalten zur
Verwendung als Ersatz für
CFC 11, aber mit einer geringen Umweltbelastung, ausgedrückt in Form
von ODP-, GWP- und
VOC-Werten.
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Der
Anmelder hat unerwarteterweise festgestellt, dass die Mischungen
auf Basis von Hydrofluorpolyether (HFPE), dem Ziel der vorliegenden
Erfindung, gekennzeichnet sind durch chemisch-physikalische Eigenschaften,
so dass sie als Ersatz für
CFC 11 geeignet sind und eine Umweltbelastung zeigen, die mit einem ODP
von 0 und niedrigen GWP- und VOC-Werten ausgedrückt ist.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung sind azeotrope oder nahezu azeotrope
Zusammensetzungen, die als Treibmittel mit geringer Umweltbelastung
zu verwenden sind, die im wesentlichen bestehen aus:
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Difluormethoxybis(difluormethylether)
wird als HFPE1 angegeben; 1-Difluormethoxy-1,1,2,2-tetrafluorethyldifluormethylether
wird als HFPE2 angegeben. Insbesondere sind die azeotropen Zusammensetzungen,
für die
entsprechend ein absolutes Minimum oder Maximum der Siedetemperatur
bei einem Druck von 1,013 bar bezüglich der reinen Produkte festgestellt
wird, folgendermaßen
definiert:
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Die
Mischungen mit azeotropem oder nahezu azeotropem Verhalten sind
von großer
Bedeutung, um während
Arbeitsgängen
bei der Handhabung, Dosierung und Lagerung, bei denen unbeabsichtigte
Verluste aufgrund von Flüssigkeitsver dampfung
und folglich Änderungen
der Zusammensetzung des Fluids stattfinden können, zu vermeiden.
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Die Änderungen
der Zusammensetzung, die in allen Fällen stattfinden, wenn nicht
azeotrope Mischungen verwendet werden, beinhalten Abweichungen des
Verhaltens der Treibmittel und erfordern geeignete Nachfüllungen,
um die Originalzusammensetzung und damit die chemisch-physikalischen
Eigenschaften der Mischung wiederherzustellen.
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Wenn
die nicht azeotropen oder die nicht nahezu azeotropen Zusammensetzungen
flüchtigere
entflammbare Komponenten enthaften, wird ferner die Dampfphase von
solchen Komponenten angereichert, bis die Entflammbarkeitsgrenze
erreicht wird, mit offensichtlichen Gefahren für die Sicherheit beim Gebrauch. Wenn
die entflammbare Komponente weniger flüchtig ist, konzentriert sie
sich entsprechend in der flüssigen Phase,
wodurch eine entflammbare Flüssigkeit
entsteht.
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Mischungen
mit azeotropem oder nahezu azeotropem Verhalten vermeiden den vorstehenden
Nachteil, selbst wenn eine entflammbare Verbindung vorhanden ist.
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Ein
Azeotrop ist eine besondere Zusammensetzung, die einmalige chemischphysikalische,
unerwartete und unvorhersehbare Eigenschaften aufweist, von denen
die wichtigsten im folgenden aufgeführt werden.
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Ein
Azeotrop ist eine Mischung von zwei oder mehr Fluiden, welche die
gleiche Zusammensetzung in der Dampfphase und in der flüssigen Phase
aufweist, wenn sie unter festgelegten Bedingungen im Gleichgewicht
ist.
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Die
azeotrope Zusammensetzung ist durch bestimmte Temperatur- und Druckwerte
definiert; unter diesen Bedingungen gehen die Mischungen Phasenänderungen
bei konstanter Zusammensetzung und Temperatur wie reine Verbindungen
ein.
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Nahezu
azeotrop ist eine Mischung von zwei oder mehr Fluiden, die eine
Dampfzusammensetzung aufweist, die im wesentlichen gleich zu der
der Flüssigkeit
ist, und Phasenänderungen
eingeht, ohne im wesentlichen die Zusammensetzung und die Temperatur
zu modifizieren. Eine Zusammensetzung ist nahezu azeotrop, wenn
nach Verdampfung von 50% der flüssigen
Ursprungsmasse bei einer konstanten Temperatur sich eine prozentuale
Abweichung des Dampfdrucks zwischen der Anfangs- und Endzusammensetzung
von weniger als 10% ergibt; im Fall eines Azeotrops wird keine Abweichung
des Dampfdrucks zwischen der Anfangszusammensetzung und derjenigen
festgestellt, die nach Verdampfung von 50% Flüssigkeit erhalten wird.
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Azeotrope
oder nahezu azeotrope Mischungen gehören zu den Fällen, die
bedeutungsvolle Abweichungen vom Raoultschen Gesetz zeigen, sowohl
positive als auch negative. Wie den Fachleuten bekannt, gilt dieses
Gesetz für
ideale Systeme.
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Wenn
derartige Abweichungen ausreichend markant sind, muss der Dampfdruck
der Mischung im azeotropen Punkt daher durch Werte gekennzeichnet
sein, die entweder kleiner oder größer als die der reinen Verbindungen
sind.
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Es
ist offensichtlich, dass, wenn die Dampfdruckkurve der Mischung
ein Maximum zeigt, dies einem Minimum der Siedetemperatur entspricht;
umgekehrt entspricht ein Dampfdruckminimum einem Maximum der Siedetemperatur.
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Die
azeotrope Mischung weist nur eine Zusammensetzung für jeden
Temperatur- und Druckwert auf.
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Durch Änderung
der Temperatur und des Drucks können
aber mehrere azeotrope Zusammensetzungen ausgehend von den gleichen
Komponenten erhalten werden.
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Die
Kombination von allen Zusammensetzungen der gleichen Komponenten,
die ein Minimum oder ein Maximum in der Siedetemperatur bei unterschiedlichen
Druckniveaus aufweisen, bilden z.B. einen azeotropen Zusammensetzungsbereich.
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Hydrofluorpolyether,
die in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet
werden, HFPE 1 und HFPE 2, werden durch Decarboxylierungsverfahren
der Alkalisalze, die durch Hydrolyse und Salzbildung der entsprechenden
Acylfluoride erhalten werden, unter Verwendung von in der Technik
bekannten Verfahren erhalten. Die Decarboxylierung wird z.B. in
Anwesenheit von Wasserstoffdonor-Verbindungen, z.B. Wasser, bei
Temperaturen von 140 bis 170°C
und unter einem Druck von mindestens 4 atm durchgeführt. Siehe
z.B.
EP 695775 und die
darin angegebenen Beispiele.
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Die
Eigenschaften der beiden Hydrofluorpolyether, die in den Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind in Tabelle 1 im
Vergleich mit CFC 11 und HCFC 141b bezüglich ODP und GWP angegeben.
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Es
ist festgestellt worden, dass die nahezu azeotropen Zusammensetzungen
der Punkte II, III, IV, V, VI nahezu azeotrop bleiben, auch wenn
ein Teil von Difluormethoxybis(difluormethylether) durch bis zu
40 Gew.-% 1-Difluormethoxy-1,1,2,2-tetrafluorethyldifluormethylether ersetzt
wird. Sie werden als Treibmittel verwendet.
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Das
gleiche gilt für
Zusammensetzungen der Punkte IX und X, wenn ein Teil von 1-Difluormethoxy-1,1,2,2-tetrafluorethyldifluormethylether
durch bis zu 40 Gew.-% Difluormethoxybis(difluormethylether) ersetzt
wird. Sie werden als Treibmittel verwendet.
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Das
gleiche gilt für
Zusammensetzungen der Punkte I und VII, worin ein Teil von Difluormethoxybis(difluormethylether)
durch bis zu 50 Gew.-% 1-Difluormethoxy-1,1,2,2-tetrafluorethyldifluormethylether
ersetzt wird. Sie werden als Treibmittel verwendet.
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Entsprechendes
gilt für
die Zusammensetzungen der Punkte VIII und X, worin ein Teil von
1-Difluormethoxy-1,1,2,2-tetrafluorethyldifluormethylether durch
bis zu 50 Gew.-% Difluormethoxybis(difluormethylether) ersetzt wird.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung sind ternäre, nahezu
azeotrope Zusammensetzungen, die im wesentlichen bestehen aus:
die als
Treibmittel verwendet werden.
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Von
den Kohlenwasserstoffen werden n-Pentan und Isopentan bevorzugt,
bevorzugt im Bereich von 1 bis 20 Gew.-%.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung sind azeotrope oder nahezu
azeotrope Zusammensetzungen, die als Treibmittel zu verwenden sind,
wie bei den Punkten I) bis XIII) und von A) bis M) beschrieben, wobei
ein Teil von HFPE1 und/oder HFPE2 durch Hydrofluorpolyether mit
der gleichen Struktur von HFPE1 oder HFPE2 in Mengen bis zu 10 Gew.-%,
aber mit einem Siedepunkt im Bereich von 5 bis 80°C, ersetzt
wird. Daher ist es möglich,
sich auf Fluide zu beziehen, die im wesentlichen aus HFPE1 und/oder
HFPE2 bestehen.
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Die
Zusammensetzungen, die an den Punkten I, II, IV, V, VI, VII, VIII,
X, A, B, D, E, F, G, H und L angegeben sind, sind als Treibmittel
für Polyurethan-Schaumstoffe
bevorzugt und stellen aufgrund der guten Ausgewogenheit der Schaumbildungseigenschaften
einen guten Ersatz für
CFC 11 dar.
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Die
Polyurethan-Schaumstoffe, die mit den azeotropen oder nahezu azeotropen
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung hergestellt werden,
werden durch Reaktion zwischen Polyolen und Isocyanaten in Anwesenheit
von Katalysatoren und anderen Additiven, die zur Herstellung von
Polyurethan-Schaumstoffen gewöhnlich
verwendet werden, unter Verwendung bekannter Verfahren erhalten.
In Abhängigkeit
von den gewünschten,
herzustellenden Schäumen
werden Polyole und Isocyanate verwendet, um in Kombination mit den
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung die chemisch-physikalischen
und mechanischen Eigenschaften zu erhalten, die für jede spezielle
Anwendung erforderlich sind.
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Ein
anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung auf dem Gebiet der Polyurethan-Schaumherstellung besteht
darin, dass man in der Lage ist, die Affinität der genannten Mischungen
mit den unterschiedlichen Arten von Polyolen, die für verschiedene
Anwendungen verwendet werden, zu modulieren, um die gewünschten Erzeugnismerkmale
im Hinblick auf Dichte, mechanische Eigenschaften und Isoliereigenschaften
zu erhalten, deswegen mit der Möglichkeit
einer allgemeineren Verwendung des Treibmittels, wobei in Abhängigkeit
von den Anwendungen nur die Zusammensetzung geändert wird.
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Azeotrope
oder nahezu azeotrope Zusammensetzungen werden zu den Formulierungen
in Mengen im Bereich von 1 bis 15 Gew.-% auf die Gesamtpräparation,
einschließlich
dieses Treibmittels, zugegeben. Bevorzugt sind 1,5 bis 10 Gew.-%,
bevorzugter 1,5 bis 8 Gew.-% auf die Gesamtformulierung für die Schaumherstellung.
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Die
genannten Zusammensetzungen können
in vorteilhafter Weise in Kombination mit H2O
und/oder CO2, z.B. Gasphase, verwendet werden.
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Insbesondere
können
sie in Kombination mit Wasser verwendet werden, wie es in der Vergangenheit für CFC 11
und Formulierungen auf Basis von CF 11 "reduziert" erfolgte und heute gewöhnlich für Formulierungen
auf Basis HCFC 141b erfolgt.
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Wasser
kann zu den Formulierungen in einer Menge im Bereich von 0,5 bis
7 Gew.-Teilen, bevorzugt 1 bis 6 Gew.-Teilen und bevorzugter 1 bis
4 Gew.-Teilen auf 100 Teile Polyol zugegeben werden.
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Das
CO2 kann in Konzentrationen im Bereich von
0,6 bis 10 Gew.-Teilen, bevorzugt 1 bis 8 Gew.-Teilen auf 100 Gew.-Teile
Polyol verwendet werden.
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Die
Mischungen der Erfindung können
in Kombination mit Stabilisatoren verwendet werden, um die radikalischen
Zersetzungsreaktionen zu beschränken,
die wie bekannt durch die Temperatur, durch die Anwesenheit von
Metallen und durch sehr reaktive Polyurethan-Formulierungen (z.B.
aufgrund der Polyole und/oder der Katalysatoren basischer Natur,
die in derartigen Formulierungen verwendet werden) begünstigt sind.
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Die
Abbaureaktioinen, die insbesondere die Mischungen betreffen, die
HFC 356 ffa und 365 mfc betreffen, können durch den Einsatz von
Nitroparaffinen und/oder organischen Substanzen mit Doppelbindungen im
Molekül
verhindert oder reduziert werden.
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Die
Stabilisatoren werden im allgemeinen in Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-%
verwendet.
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Außerdem können die
Zusammensetzungen, die an den Punkten I, II, III, VII, VIII, IX,
X, XI, XII, XIII, A, B, C, G, H, I, L, M beschrieben sind, zur Herstellung
von thermoplastischen Schaumstoffen verwendet werden. Diese Zusammensetzungen
können
als Treibmittel verwendet werden, vor allem für Polystyrol- und Polyethylen-Schaumstoffe; diese
Materialien wurden in der Vergangenheit durch Verwendung von Dichlorfluormethan
(CFC 12), CFC 11 oder Mischungen davon als Haupttreibmittel hergestellt.
Derzeit werden Polystyrole und Polyethylene für Wärmeisolieranwendungen durch
Verwendung von Mischungen auf HCFC-Basis (HCFC 22: Chlortrifluormethan;
HFC 142b: 1-Chlor-1,1-difluorethan) hergestellt, die jedoch aufgrund
der Umweltbelastung eingeschränkt
wurden. Die obigen Zusammensetzungen der Erfindung, die zur Herstellung
von Polystyrol- und Polyethylen-Schaumstoffen
verwendet werden, können
in vorteilhafter Weise in Kombination mit Treibmitteln verwendet
werden, die ausgewählt
sind aus CO2, HFC 134a (1,1,1,2-Tetrafluorethan),
HFC 227ea, HFC 152a (1,1-Difluorethan), HFC 236ea (1,1,1,2,3,3-Hexafluorpropan)
und deren binären
Mischungen. Letztgenannte können
in einer Menge bis zu 95 Gew.-% des Treibmittels verwendet werden.
Die Menge des Treibmittels, die für die Synthese der thermoplastischen
Polymer-Schaumstoffe zu verwenden ist, liegt im Bereich von 5 bis
30 Gew.-% des thermoplastischen Polymers.
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Die
folgenden Beispiele werden zur Erläuterung angegeben, aber nicht
nur Beschränkung
der vorliegenden Erfindung.
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BEISPIEL 1
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Auswertung des azeotropen
oder nahezu azeotropen Verhaltens
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Die
Mischung mit bekannter Zusammensetzung und bekanntem Gewicht wird
in eine kleine Glaszelle mit einem Innenvolumen von etwa 20 cm3 eingeleitet, die vorher evakuiert wurde
und mit Metallverbindungen, Zufuhrventil und einem Drucktransducer
ausgerüstet
ist, um den Systemdampfdruck zu bestimmen.
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Das
Füllvolumenverhältnis beträgt am Anfang
etwa 0,8 Vol.-%.
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Die
Zelle wird in einen Thermostaten eingeführt und die Temperatur langsam
geändert,
bis ein Dampfdruckgleichgewichtswert von 1,013 bar erhalten wird.
Die entsprechende Temperatur wird aufgezeichnet und stellt die Siedetemperatur
der Mischung bei 1,013 bar Druck dar.
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Die
Temperatur wird nahe an der Zelle im Gleichgewicht mit einem Thermometer
gemessen, dessen Genauigkeit ± 0,01°C beträgt; es wurde
besondere Sorgfalt darauf gerichtet, dass die äußere Temperatur, die in dem
Bad gemessen wird, tatsächlich
die Innentemperatur der Zelle ist.
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Durch Änderung
der Mischungszusammensetzung ist es möglich, mögliche Abweichungen bezüglich des
idealen Verhaltens abzuschätzen
und damit die azeotrope Zusammensetzung zu identifizieren, die wie
gesagt durch ein absolutes Minimum oder Maximum bezüglich der
reinen Komponenten gekennzeichnet ist.
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Um
das azeotrope oder nahezu azeotrope Verhalten zu bestätigen, wurden
die Mischung, die durch ein Minimum oder ein Maximum in der Siedetemperatur
gekennzeichnet ist, und andere, die nahe am Azeotrop identifiziert
wurden, einem Verdampfungstest bei der konstanten Azeotroptemperatur
unterworfen.
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Der
Zellinhalt wird bei konstanter Temperatur durch Verdampfung entfernt,
bis der Verlust 50 Gew.-% der ursprünglichen Menge entspricht.
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Aus
der Auswertung des Anfangs- und Enddrucks wird die prozentuale Abweichung
des Dampfdrucks berechnet: wenn die Abnahme 0 ist, ist die Mischung
unter diesen Bedingungen ein Azeotrop, wenn die Abnahme < 10% ist, ist ihr
Verhalten nahezu azeotrop.
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Es
ist bekannt, dass eine nahezu azeotrope Mischung ein Verhalten aufweist,
das mehr und mehr einem tatsächlichen
Azeotrop gleicht, wenn die prozentuale Abweichung kleiner und kleiner
und nahezu 0 ist.
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Als
weitere Bestätigung
des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens wurden zusammen
mit den vorstehend angegebenen Auswertungen Analysen der Zusammensetzung
von einigen Mischungen, dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung,
durch das gaschromatographische Verfahren vor und nach dem Verdampfungstest
durchgeführt.
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Die
azeotropen Mischungen behielten die Zusammensetzung nach der Flüssigkeitsverdampfung
innerhalb der Fehlergrenzen der Analyseverfahren unverändert bei,
während
im Fall von nahezu azeotropen Systemen begrenzte Abweichungen der
Zusammensetzung festgestellt wurden.
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Bei
allen Messungen, die in den Tabellen 2 bis 13 angegeben sind, hat
die visuelle Beobachtung der flüssigen
Phase bei ihrer normalen Siedetemperatur bei jeder Geschwindigkeit
gezeigt, dass keine Phasentrennungen stattfanden und dass die Lösungen klar
und homogen waren.
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TABELLE
1: Chemisch-physikalische und toxikologische Eigenschaften von Hydrofluorpolyethern
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TABELLE
2: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2OCF
2H/n-Pentan
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TABELLE
2a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
3: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2OCF
2H/Isopentan
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TABELLE
4a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
4: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2OCF
2H/Aceton
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TABELLE
4a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
5: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2OCF
2H/HFC 365 mfc
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TABELLE
5a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
6: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2OCF
2H/HFC 365 ffa
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TABELLE
6a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
7: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2OCF
2H/Methoxymethylmethylether
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TABELLE
7a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
8: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2OCF
2H/n-Hexan
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TABELLE
8a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
9: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2CF
2OCF
2H/n-Pentan
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TABELLE
9a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens durch
Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach Verdampfung
von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
10: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2CF
2OCF
2H/Aceton
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TABELLE
10a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens
durch Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach
Verdampfung von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
11: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2CF
2OCF
2H/n-Hexan
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TABELLE
11a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens
durch Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach
Verdampfung von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
12: Auswertung der Siedetemperatur bei einem Druck von 1,013 bar
binäre
Mischung HCF
2OCF
2CF
2OCF
2H/Ethylalkohol
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TABELLE
12a: Auswertung des azeotropen und nahezu azeotropen Verhaltens
durch Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach
Verdampfung von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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TABELLE
13: Auswertung des azeotropen Verhaltens von ternären Mischungen
durch Bestimmung der prozentualen Abweichung des Dampfdrucks nach
Verdampfung von 50% der anfänglichen,
flüssigen
Masse
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BEISPIEL 2
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Verwendung von Mischungen
auf HFPE-Basis als Treibmittel für
die Herstellung von starren Polyurethanen
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Schaumstoffe
wurden nach dem folgenden Verfahren hergestellt:
In einen Polyethylenzylinder
(Durchmesser 12 cm; Höhe
18 cm) werden 100 g Polyol, die erforderliche Menge Wasser für jede Art
von Formulierung und das für
den Test verwendete Treibmittel gegeben.
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Der
Inhalt wird 1 min bei einer Geschwindigkeit von 1.900 U/min mit
einem mechanischen Rührer
gemischt, dann wird Isocyanat zugegeben und es wird bei der gleichen
Geschwindigkeit 15 s weitergerührt.
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Man
lässt den
Schaum bis zur Vervollständigung
der Reaktion frei expandieren.
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Ein
Schaumteil wird aus dem mittleren Teil des Schaums zur visuellen
Betrachtung der Homogenität, der
Zelleigenschaften des Schaums und für die Dichtebestimmung entnommen.
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Die
Daten sind in Tabelle 15 im Vergleich mit jenen angegeben, die mit
CFC 11 und HCFC 141b erhalten werden (Vergleichsbeispiele α und β). TABELLE
14
- HFPE1
- = HCF2OCF2OCF2H
- HFPE2
- = HCF2OCF2CF2OCF2H
- *:
- nicht entflammbar
- §:
- entflammbar
- ♣:
- Polyolpolyether mit
einer Hydroxylzahl von 500 mg KOH/g und mit Silicontensid
- ♦:
- N,N-Dimethylcyclohexylamin
- ♠:
- polymeres Methylendiphenylisocyanat
(MDI) – DESMODUR® 44V20
von Bayer
- pbw:
- Gewichtsteile pro
100 g Polyol
-
Die
Mischungen auf HFPE-Basis ermöglichen
die Bildung von Polyurethanschäumen
mit guter Homogenität
und guten Zelleigenschaften mit Dichten, die denen der Referenzprodukte ähneln.
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Ausreichend
niedrige Dichten (etwa 30 kg/m3 werden mit
Mengen von fluoriertem Treibmittel und Wasser erhalten, die mit
den Mengen vergleichbar sind, die bei den Referenzformulierungen
mit CFC 11 und HCFC 141b erhalten werden.
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Ein
weiterer Vorteil, der durch die HFPE enthaltenden Mischungen gegeben
ist, besteht darin, die Entflammbarkeit aufgrund der anderen entflammbaren
Komponenten, die in der Mischung vorhanden sind (n-Pentan, HFC 365
mfc, HFC 356 ffa) zu beseitigen oder zu begrenzen, mit bemerkenswerten
Vorteilen im Hinblick auf die Handhabung des Treibmittels und das
Verhalten bei Feuer für
die Polyurethan-Enderzeugnisse.