DE69920776T2 - Verfahren und vorrichtung zur abschirmung eines tuners von iic-bus rauschen in einem fernsehempfänger - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur abschirmung eines tuners von iic-bus rauschen in einem fernsehempfänger Download PDF

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Sachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Fernsehempfänger. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Verminderung von Phasenrausch-Störungen in einer Phasen-regelschleifenschaltung eines Fernsehempfängers.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Ein typisches hochauflösendes Fernsehsystem (HDTV) verwendet ein Eingangsteil, das einen Tuner, eine digitale ZF-Schaltung und eine digitale integrierte (IC) Demodulationsschaltung umfasst. Das System wird von einer digitalen Dekodierer-Platine unter Verwendung von einem Bus für eine intetrierte Schaltung (I2C) gesteuert. Die hier verwendete Terminologie IIC-Bus, I2C-Bus oder I2C-Bus ist äquivalent.
  • Der IIC-Bus ist ein bidirektionaler Bus mit zwei Leitungen, der erlaubt, dass zu einer Zeit nur zwei integrierte Schaltungen (IC's) auf einem Busweg kommunizieren. Ein IC, der in einer „Haupt"-Betriebsart arbeitet, löst einen Datentransfer auf dem Bus aus und erzeugt Taktsignale, die den Datentransfer zulassen. Ein IC, der in einer „abhängigen" Betriebsart arbeitet, ist der IC, der von dem Haupt-IC betrieben wird und mit diesem kommuniziert, wobei der abhängige IC instruiert wird, Daten entweder zu senden oder zu empfangen. Jeder IC hat eine eigene eindeutige Sieben-Bit-Adresse, bei der der Haupt-IC die Kommunikation beginnt und auch beendet.
  • Eine serielle Taktleitung (SCL) verbreitet Taktsignale auf dem IIC-Bus von einem Haupt-IC zu einem abhängigen IC. Jeder Haupt-IC erzeugt seine eigenen Taktsignale, wenn Daten auf den Bus übertragen werden. Die zweite bidirektionale Leitung von dem IIC-Bus ist eine serielle Datenleitung (SDA), die Daten unter Verwendung von seriellen 8-Bit-Transaktionen überträgt. Üblicherweise wird ein neuntes Bit als Bestätigungs-Bit verwendet. Wenn Takt- und Datenleitung beide „HOCH" gehalten werden, können keine Daten zwischen zwei IC's übertragen werden. Ein Übergang von HOCH auf NIEDRIG in der SDA-Leitung, während die SCL-Leitung HOCH ist, zeigt einen Startzustand für den Austausch von Daten-Bits an. Umgekehrt definiert ein Übergang von NIEDRIG auf HOCH in der SDA-Leitung, während die SCL-Leitung HOCH ist, einen Stopp-Zustand. Der Haupt-IC erzeugt einen Taktimpuls für jedes Daten-Bit, das auf der SDA-Leitung übertragen wird, und der HOCH- oder NIEDRIG-Zustand in der Datenleitung kann sich nur ändern, wenn das Taktsignal in der SCL-Leitung in einem NIEDRIG-Zustand ist.
  • Mehrere IC's teilen sich den IIC-Bus. Z. B. kommuniziert ein Mikroprozessor in einer Steuereinheit eines Fernsehempfängers mit zahlreichen IC's innerhalb des Fernsehempfängers über einen IIC-Bus. Es ist ein Problem entdeckt worden, wenn ein Fernsehsignal auf ein bestimmtes Zwischenfrequenz-(ZF)-Signal abwärts umgewandelt wird. Gleichzeitiger Bus-Verkehr durch den Mikroprozessor, der als Haupt-IC arbeitet, verursacht – wie man gefunden hat – in einem Tuner des Empfängers Phasenrausch-Störungen. Genauer gesagt ist eine als integrierte Schaltung ausgebildete Phasenregelschleife (PLL) seriell mit dem IIC-Bus in dem Tuner des Fernsehempfängers verbunden und wirkt als frequenzvariabler Tongenerator. Der Mikroprozessor steuert die Oszillatorfrequenz der PLL über den IIC-Bus. Die Phasenregelschleife reagiert empfindlich auf den Bus-Verkehr, wenn der Mikroprozessor Befehle zur anderen IC's auf dem Bus sendet, so dass anstatt der Erzeugung eines Tons, der auf einer bestimmten Frequenz verriegelt wird, ein Bereich von anderen Frequenzen um die gewünschte Frequenz herum erzeugt wird.
  • Zum Beispiel können in einer PLL mit einem 4 MHz-Oszillator alle vorkommenden Rauschsignale, die von dem Mikroprozessor erzeugt werden, von anderen Stiften der integrierten PLL-Schaltung, die mit dem IIC-Bus verbunden sind, empfangen werden. Dieses Rauschen wird der resultierenden Signalfrequenz hinzugefügt. Wenn ein Benutzer einen Kanal mit 701 MHz wählt und das Empfängersystem ein abwärts umgewandeltes ZF-Signal von 44 MHz benötigt, dann muss die PLL einen Ton erzeugen, der bei einer Frequenz von 745 MHz verriegelt ist. Normalerweise werden das 701 MHz-Fernsehsignal und das 745 MHz-Tonsignal gemischt, um ein ZF-Signal zu erzeugen, das bei 44 MHz verriegelt ist. Zusätzliches Rauschen erzeugt jedoch andere harmonische Frequenzen rund um die Tonfrequenz und bewirkt, dass die ZF-Frequenz statt dessen in einem Bereich um 44 MHz herum schwankt.
  • Somit wird das Bus-Chatter dem ankommenden digitalen Video/Audiosignal hinzugefügt und verursacht eine Verschlechterung des Bit-Fehlerraten-(BER)-Verhaltens des Fernsehempfängers. Schließlich manifestieren die Bit-Fehler sich selbst als zusätzliche oder fehlende Luminanz- und Chrominanz-Pixelkomponenten in dem Videobild, das der Benutzer betrachtet, sowie als „Klicken und Knacken" in dem Audio-Ausgang. In gleicher Weise manifestiert sich bei Verarbeiten eines analogen Fernsehsignals das IIC-Chatter selbst als verzerrtes Bild und/oder als unerwünschte Tonhöhenschwankungen in dem Audio-Ausgang.
  • Phasenrausch-Störungen, die durch den IIC-Bus-Verkehr verursacht werden, können etwas durch das Erweitern der Bandbreite der Träger-Nachführungsschleife des Demodulations-IC's kompensiert werden, damit die Verfälschung „herausgeführt" (track out) werden kann. Ein solches Verfahren lässt jedoch zu, dass sich Niederfrequenzrauschen mit dem Video-Audiosignal kombiniert, wodurch die Bit-Fehlerrate des Fernsehempfängers verschlechtert wird.
  • Es besteht daher ein Bedarf, das IIC-Bus-Chatter zu vermindern, das durch den IC-Verkehr in dem IIC-Bus hervorgerufen wird. Es besteht ferner ein Bedarf, das IC-Bus-Chatter zu vermindern, bevor es die Phasenregelschleifen-Schaltung des Tuners beeinflusst.
  • Aus JP 60144857 ist eine periphere CPU-Schaltungsanordnung bekannt, die Speicheroperationen gegen Rauschen eines peripheren Elements schützt.
  • Aus WO 99/31598 ist eine Hochgeschwindigkeits-Datenbus-Ansteuerung für den IIC-Bus bekannt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die oben dem Stand der Technik zugeordneten Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Isolieren eines rauschempfindlichen Gerätes, z. B. einer Phasenregelschleife eines Tuners in einem Fernsehempfänger, von einer Rauschquelle überwunden. Bei einer Ausführungsform isoliert die Vorrichtung eine als integrierte Schaltung (IC) ausgebildete Phasenregelschleife von dem Bus durch Vorsehen eines Isolations-Puffers, der dem Empfänger erlaubt, nur Daten zu dem Phasenregelschleifen-IC des Tuners durchzulassen, wenn ein Abstimmbefehl von einem Prozessor ausgegeben wird.
  • Wenn nicht abgestimmt wird, werden die IIC-Leitungen zu dem Tuner durch einen Puffer HOCH gehalten, bis erneut eine Ausführung der Abstimmfunktion benötigt wird. Dies erlaubt der Demodulationsschaltung, eine Einstellung für eine Träger-Nachführungsschleife zu verwenden, die das Fehler-Bit-Raten-Verhalten optimiert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Lehren der vorliegenden Erfindung können ohne weiteres durch Betrachtung der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen verstanden werden. In den Zeichnungen stellen dar:
  • 1A und 1B ein Blockschaltbild eines Teils eines Fernsehempfängers, der einen Puffer für einen IIC-Bus umfasst; und
  • 2 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Isolieren des Tuners von der Steueranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Zur Erleichterung des Verständnisses sind – wenn möglich – in den Figuren identische Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung wird primär in Verbindung mit einem Fernsehempfänger beschrieben, der Audio- und Video-Fernsehsignale empfängt. Jedoch sei für den Fachmann bemerkt, dass die Erfindung ebenso für jedes andere System geeignet ist, in dem digitale Signale auf einem I2C-Bus übertragen werden. Andere Signale und Systeme können beispielsweise – ohne darauf beschränkt zu sein – isochrone Informationen enthalten, die zu einem Fernsehempfänger übertragen werden, oder digitalisierte Daten, die zwischen Computern über Kabel-Modems in einem Kabelsystem übertragen werden. 1A und 1B zeigen gemeinsam ein Blockschaltbild eines Teils eines Fernsehempfängers (nachfolgend als Emp fänger 100 bezeichnet), der einen Puffer 114 für einen IIC-Bus 118 gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst.
  • Der Empfänger 100 umfasst eine Steueranordnung 102 (1A), um Fernsehsignale 120 unter Verwendung einer Eingangsvorrichtung 104 auszuwählen. Die Steueranordnung 102 umfasst einen Prozessor 106, einen Bus-Expander 108 und einen Puffer 114. Ein Tuner 140 (1B) umfasst wenigstens eine Phasenregelschleife 142 und wenigstens einen Abwärts-Wandler 146, um abzustimmen und das Fernsehsignal 120 abwärts umzuwandeln. Der Tuner 140 ist von einem Ausgang des Puffers 114 mit einem Eingang der Phasenregelschleife 142 verbunden. Der Puffer 114 steuert selektiv die Datenübertragung zum Tuner 140. Die Terminologie Prozessor und Mikroprozessor wird für die Zwecke hierin als austauschbar angesehen.
  • Auf diese Weise wird Verkehrsrauschen von dem Mikroprozessor 106, das erzeugt wird, wenn der Mikroprozessor 106 mit anderen Empfänger-IC's 105 in dem System kommuniziert, an einem Verlauf zur Phasenregelschleife 142 gehindert. Die Beseitigung von Rauschen von der Phasenregelschleife 142 erlaubt, dass die Phasenregelschleife 142 bei einer bestimmten Frequenz verriegeln kann und dann einen eindeutigen Ton für die Mischung mit dem Frequenz-Abwärts-Umwandler 144 erzeugt. Somit wird ein weitgehend rauschfreies ZF-Fernsehsignal erzeugt.
  • Genauer gesagt umfasst der Empfänger 100 eine Eingangsanordnung 130 (1B), die wenigstens aus einem Tuner 140, wenigstens einem digitalen Demodulator 131 und wenigstens einem analogen Demodulator 132, einem digitalen ZF-Abwärts-Wandler 133 und einem analogen ZF-Abwärts-Wandler 134 besteht, um wahlweise wenigstens eines aus einer Mehrzahl von Fernsehsignalen 120, die Audio- und Video-Informationen entweder in analogen oder digitalen Formaten übertragen, abzustimmen, zu demodulieren oder anderweitig zu „empfangen". Die analogen Formate enthalten konventionelle analoge Rundfunksysteme, die in Einklang mit den NTSC-Übertragungs-Normen sind. Zu den digitalen Formaten gehören digitaler Satelliten-Rundfunk (DBS), digitaler Video-Rundfunk (DVB) sowie terrestrische Rundfunk- wie hochauflösende (HDTV) und Kabel-Formate, die jeweils zum Beispiel konform mit den ATSC- und MPEG-Übertragungs-Normen sind.
  • Eine Steueranordnung 102 (1A) ist mit der Eingangsanordnung 130 (1B) über eine Eingangs-Taktleitung 145 und eine Eingangs-Datenleitung 146 der Phasenregelschleife 142 verbunden. Die Steueranordnung 102 erlaubt einem Benutzer, die Eingangsanordnung eines der Fernsehsignale 120 auszuwählen und auf dieses abzustimmen. Der Benutzer führt eine Kanalwahl über eine Eingangsvorrichtung 104 aus, z. B. eine Fernbedienung, und die Steueranordnung 102 sendet ein Kanalauswahl-Signal über den IIC-Bus 118 der Eingangsanordnung 130 zu.
  • Die Eingangsanordnung 130 wählt als Reaktion auf das Kanalauswahl-Signal, das von der Steuereinheit 102 geliefert wird, ein ausgewähltes Fernsehsignal 120 für den Empfang aus. Für den Fall, dass das ausgewählte Fernsehsignal ein digitales Fernsehsignal ist, z. B. ein HDTV-Kanal, demoduliert der digitale Demodulator 131 der Eingangsanordnung 130 den Bitstrom. Das demodulierte digitale ZF-Signal wird dann zur Verarbeitung dem MPEG-Transport-Prozessor 126 zugeführt. Der MPEG-Transport-Prozessor 126 trennt die Video- und Audiosignal-Informationen und sendet solche Video- und Audio-Informationen einem Videoprozessor 122 (über den Signalweg 123) bzw. einem Audioprozessor 124 (über den Signalweg 125) zu.
  • Wenn ein analoges Fernsehsignal ausgewählt wird, demoduliert ein analoger Demodulator 132 der Eingangsanordnung 130 die Video- und Audio-Informationen innerhalb des ausge wählten Fernsehsignals und führt die Video- und Audio-Informationen dem Videoprozessor 122 bzw. dem Audioprozessor 124 zu. Somit ist es im Fall eines analogen Signals nicht erforderlich, das demodulierte Audio/Video-ZF-Signal dem MPEG-Transportprozessor 126 zuzuführen. Wenn schließlich entweder das digitale oder das analoge Basisbandsignal wiedergewonnen worden ist, verarbeiten der Videoprozessor 122 und der Audioprozessor 124 die Video- und Audio-Informationen und führen diese dann ihren Ausgangsvorrichtungen, z. B. einer Anzeigevorrichtung und einem Lautsprecher zu.
  • Insbesondere umfasst die Steueranordnung 102 einen Mikroprozessor 106, der mit einem Bus-Expander 108 über die seriellen IIC-Bus 118 Takt- und Datensignalwege 110 und 112 verbunden ist, und eine Mehrzahl von anderen Empfänger-IC's 105, die auch mit dem IIC-Bus für andere Datenverarbeitungszwecke verbunden sind. Der Mikroprozessor 106 arbeitet als Haupt-IC auf dem IIC-Bus, und er steuert den IIC-Bus 118 immer. Insoweit arbeiten alle übrigen mit dem IIC-Bus 118 verbundenen IC's in einer abhängigen Betriebsart.
  • Der Bus-Expander-IC 109 ist mit dem IIC-Bus 118 verbunden, um die nicht mit IIC konformen IC's mit den mit IIC konformen IC's in dem IIC-Bus 118 zu verbinden. Der Bus-Expander-IC 109 ist ferner mit einem Puffer 114 verbunden. Der Puffer 114 umfasst zwei ODER-Gatter 116 und 117. Der Fachmann, den die Erfindung anspricht, wird jedoch erkennen, dass andere Puffervorrichtungen wie zum Beispiel diskrete Transistorschaltungen ebenso verwendet werden können.
  • Ein Ausgangs-Steueranschluss 109 des Bus-Expanders 108 ist mit den ersten und zweiten ODER-Gattern 116 und 117 über erste Eingangsanschlüsse 116 und 117 der beiden ODER-Gatter 116 und 117 verbunden. Ausßerdem ist eine serielle Taktleitung 110 mit einem zweiten Eingangsanschluss 1162 des ersten ODER-Gatters 116 verbunden. In gleicher Weise ist eine serielle Datenleitung 112 mit einem zweiten Eingangsanschluss 1172 des zweiten ODER-Gatters 117 verbunden. Die beiden ODER-Gatter 116 und 117 werden dann mit einem Tuner 140 in der Eingangsanordnung 130 des Empfängers über ihre entsprechenden Ausgangsanschlüsse 1163 und 1173 verbunden. Der Ausgangsanschluss des ersten ODER-Gatters 1163 ist mit der Eingangs-Taktleitung 145 der Phasenregelschleife 142 verbunden. Ferner ist der Ausgangsanschluss des zweiten ODER-Gatters 1173 mit der Eingangs-Datenleitung 146 der Phasenregelschleife 142 verbunden.
  • Im Betrieb sendet der Mikroprozessor 106 ein Befehlssignal zu dem Bus-Expander 108, um den Ausgangs-Steueranschluss 109 des Bus-Expanders auf einen logischen HOCH-Zustand zu setzen. Die interne Schaltung (nicht dargestellt) des Bus-Expanders 108 setzt den Steueranschluss 109 auf HOCH, wodurch die ersten Eingangsanschlüsse 116 und 117 der beiden ODER-Gatter 116 und 117 auf einen HOCH-Zustand gelangen. Daher diktiert die Boolsche Logik für ein ODER-Gatter, dass egal, was das Eingangssignal an den zweiten Eingangsanschlüssen 1162 und 1162 des ersten und zweiten ODER-Gatters 116 und 117 sein kann, die entsprechenden Ausgänge 1163 und 1173 der ODER-Gatter 116 und 117 immer auf einem logischen HOCH-Zustand sein werden, d. h. das Bus-Verkehrsrauschen wird davon ausgeschlossen, dem Tuner 140 zugeführt zu werden.
  • Der Tuner 140 des Empfängers 100 umfasst eine Phasenregelschleifen-IC (PLL) 142 mit einem Oszillator (zum Beispiel einem spannungsgesteuerten Oszillator VCO) 143, der mit einem Abwärts-Wandler 144 über einen Signalweg 147 verbunden ist. Wenn ein Benutzer einen analogen Kanal auswählt, erzeugt der Tuner 140 die Video- und Audio-ZF-Signale, die den Video- und Audio-Prozessoren 122 und 124 zugeführt werden, um die Video- und Audio-Informationen zu verarbeiten. Falls ein Benutzer einen digitalen Kanal wählt, erzeugt der Tuner 140 ein digitales ZF-Signal (z. B. 5,38 MHz), das dem digitalen Demodulator 131 zugeführt wird, um die Trägerkomponente des Signals abzutrennen und ein Basisbandsignal zu erzeugen. Das Basisbandsignal wird dann dem MPEG-Transportprozessor 126 zugeführt, wo die Video- und Audio-Unterströme für die Verarbeitung in den Video- und Audio-Prozessoren 122 und 124 abgetrennt werden.
  • Der Ausgang des ersten ODER-Gatters 1163 wird der Eingangs-Taktleitung 145 des Phasenregelschleifen-IC 142 in dem Tuner 140 zugeführt. Ferner wird der Ausgang des zweiten ODER-Gatters 1173 der Eingangs-Datenleitung 146 des Phasenregelschleifen-IC 142 zugeführt. Somit funktioniert der Puffer 114 selektiv zum Isolieren der Phasenregelschleifen-Eingänge 145 und 146 des Phasenregelschleifen-IC 142 von dem IIC-Bus 118 und dem Mikroprozessor 106.
  • Wenn im Betrieb dem Bus-Expander 108 ein Befehlssignal von dem Mikroprozessor 106 zugeführt wird, um den Ausgangs-Ansteueranschluss 109 „HOCH" zu halten, halten die ODER-Gatter 116 und 117 logisch ihre entsprechenden Ausgänge 1163 und 1173 „HOCH". Somit sind die Eingangs-Taktleitung 145 und die Eingangs-Datenleitung 146 des Phasenregelschleifen-IC 142 auf einem logischen HOCH-Zustand. Wenn die serielle Taktleitung und die serielle Datenleitung in einem IIC-Bus auf einem HOCH-Zustand gehalten werden, können keine Daten zwischen den beiden Vorrichtungen übertragen werden. Daher wird in diesem Fall das Verkehrsrauschen von dem Mikroprozessor 106, das existiert, wenn der Mikroprozessor 106 mit anderen Empfänger-IC's 105 in dem System kommuniziert, daran gehindert, durch die Eingangs-Takt- und -Datenleitungen 145 und 146 des Phasenregelschleifen-IC 142 zu verlaufen und beeinträchtigt nicht die Erzeugung von Tönen durch den OSC 143.
  • 2 zeigt ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Isolieren des Tuners von dem Bus gemäß der vorliegenden Er findung. Das Verfahren beginnt beim Schritt 200 und setzt sich beim Schritt 202 fort, wo ein Benutzer ein Fernsehsignal aus einer Steuervorrichtung auswählt. Beim Schritt 204 wird das Fernsehsignal einem Abwärts-Wandler oder Mischer für die weitere Verarbeitung zugeführt.
  • Beim Schritt 206 signalisiert der Mikroprozessor (Hauptvorrichtung) dem Bus-Expander über einen ersten IIC-Befehl, den Ausgang des Bus-Expanders auf einen NIEDRIG-Zustand zu setzen. Dann kann die Phasenregelschleife eine Datenübertragung von dem Mikroprozessor über die SCL- und SDA-Leitungen empfangen. Um die Datenübertragung zu beginnen, setzt der Mikroprozessor die SDA-Leitung von dem IIC-Bus von einem stationären Zustand HOCH auf einen NIEDRIG-Zustand, während die SCL in einem stationären Zustand HOCH gehalten wird. Ein solcher Übergang zeigt einen Start-Zustand für den Austausch von Daten-Bits an. Der HOCH- oder NIEDRIG-Zustand der Datenleitung (SDA) kann sich nur ändern, wenn das Taktsignal in der SCL-Leitung NIEDRIG ist. Beim nächsten Taktimpuls von dem Mikroprozessor wird die serielle Taktleitung auf NIEDRIG gesetzt, wodurch bewirkt wird, dass die Ausgangs-Taktleitung des Puffers (d. h. erstes ODER-Gatter von 1) mit dem Takteingang der Phasenregelschleife auf einen NIEDRIG-Zustand gebracht wird.
  • Bei jedem folgenden NIEDRIG-Taktimpuls können Daten über die SDA-Leitung übertragen werden, wodurch zugelassen wird, dass der Phasenregelschleifen-IC Datenübertragungen über den IIC-Bus von dem Mikroprozessor empfängt. Die Datenübertragungen enthalten Informationen, die für die Phasenregelschleife erforderlich sind, um einen Ton zu erzeugen, der die Demodulation eines Fernsehsignals erleichtert, das in einem bestimmten Kanal lokalisiert ist. Solange der Mikroprozessor ein wiederholtes Startsignal vor der Übertragung jedes Bytes sendet, bleibt der IIC-Bus in einem „Belegt"-Zustand. Wenn der Mikroprozessor die Datenübertra gung vollendet hat, erzeugt er auf der SDA-Leitung einen Übergang von NIEDRIG auf HOCH, während die SCL HOCH ist, um einen Stopp-Zustand zu definieren.
  • Wenn einmal die Phasenregelschleife beim Schritt 208 die Informationen empfängt, die zur Erzeugung des Tons erforderlich sind, verriegelt die Phasenregelschleife immer eine spezifische Frequenz, die durch den Mikroprozessor bezeichnet wird. Das Verfahren schreitet zum Schritt 210 vor, wo der Mikroprozessor über einen zweiten IIC-Befehl von dem Mikroprozessor bewirkt, dass der Ausgang in dem Bus-Expander in einen HOCH-Zustand übergeht. Der HOCH-Zustand von dem Ausgang des Bus-Expanders bewirkt dadurch, dass der Puffer auch in gleicher Weise wie oben beschrieben in einen HOCH-Zustand übergeht. An diesem Punkt ist die Phasenregelschleife angemessen auf einer bestimmten Frequenz verriegelt, und die Phasenregelschleife ist von allen weiteren Kommunikationen (Rauschen) von den Aktivitäten des Mikroprozessors mit anderen IC's in dem IIC-Bus isoliert.
  • Beim Schritt 212 werden das Fernsehsignal und der verriegelte Frequenzton in einem Abwärts-Wandler kombiniert, und es wird ein ZF-Signal erzeugt. Wenn somit der Ton mit dem Fernsehsignal in dem Abwärts-Wandler gemischt wird, wird ein ZF-Signal ohne Schwankungen der Frequenz infolge von vom Mikroprozessor erzeugten Bus-Rauschen erzeugt. Beim Schritt 214 wird das ZF-Signal demoduliert (dann einem MPEG-Prozessor zugeführt, um Video- und Audio-Unterströme für den Fall zu erzeugen, dass das Signal ein digitales ZF-Signal ist) und verarbeitet, um den gewünschten Audio- und Video-Ausgang zu erzeugen. Beim Schritt 216 endet das Verfahren, bis ein Benutzer einen anderen Fernsehkanal anfordert, worauf das erfindungsgemäße Verfahren wiederholt wird.
  • Für den Fachmann ist es wichtig, dass ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung zum Ausschließen von Rau schen von einem Eingang eines terrestrischen Fernsehsignal-Tuners geschaffen worden ist. Die Puffervorrichtung funktioniert erfindungsgemäß zur Isolierung des Phasenregelschleifen-IC von in dem IIC-Bus auftretendem Rauschen. Obwohl verschiedene Ausführungsformen, die die Lehren der vorliegenden Erfindung verkörpern, aufgezeigt und hier in Einzelheiten beschrieben worden sind, kann der Fachmann ohne weiteres viele andere Ausführungsformen aufzeigen, die noch diese Lehren einschließen.

Claims (10)

  1. Einrichtung zum Entkoppeln einer störempfindlichen Vorrichtung (140) von einer Störquelle, umfassend: einen Prozessor (106) zum Erzeugen von Takt- und Datensignalen (SCL, SDA) und eines Steuersignals, wobei der Prozessor eine Störquelle ist, die den Betrieb der störempfindlichen Vorrichtung (140) stören kann; einen Pufferspeicher (114); und einen digitalen Bus (118), der die Takt- und Datensignale dem Pufferspeicher (114) zuführt, wobei als Reaktion auf das Steuersignal (109) der Pufferspeicher (114) wahlweise die Takt- und Datensignale entsprechenden Takt- und Dateneingängen der störempfindlichen Vorrichtung so zuführt, so dass die störempfindliche Vorrichtung (140) betrieblich mit dem Prozessor (106) über den digitalen Bus nur verbunden wird, wenn der Prozessor mit der störempfindlichen Vorrichtung (140) kommuniziert, und von dem Prozessor entkoppelt wird, wenn der Prozessor (106) nicht mit der störempfindlichen Vorrichtung kommuniziert, so dass die von dem Prozessor (106) erzeugte Störung die Operation der störempfindlichen Vorrichtung (140) nicht beeinträchtigt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der digitale Bus aus einer inter-ingegrierten Schaltung IIC besteht und ferner ein IIC-Bus-Expander (108) umfasst, um das Steuersignal zu dem Puffer (114) zu übertragen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, umfassend: einen IIC-Bus mit einem Taktsignalweg (110) zum Übertragen von Taktimpulsen von dem Prozessor (108) zu den Takteingängen des IIC-Bus-Expanders (108) und des Puffers (114); einen Datensignalweg (112) zum Übertragen von Daten von dem Prozessor (106) auf dem Datensignalweg (112) während jedes Taktimpulses auf dem Taktsignalweg (110) zu den Takt- und Dateneingängen des IIC-Bus-Expanders (108) und des Puffers (114); und wobei der Ausgang des IIC-Bus-Expanders (108), der mit dem Puffer verbunden ist, selektiv einen Taktausgang und einen Datenausgang des Puffers (114) steuert, um das rauschempfindliche Gerät (140) von dem IIC-Bus und dem Prozessor (106) zu isolieren.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der das rauschempfindliche Gerät (140) umfasst: einen mit den Takt- und Datenausgangen des Puffers (114) verbundenen Tuner, der eine Phasenregelschleife (142) zur Erzeugung von frequenzvariablen Tönen und einen Abwärts-Wandler (144) aufweist, der mit der Phasenregelschleife verbunden ist, um eines einer Mehrzahl von Fernsehsignalen mit einem der frequenzvariablen Töne zu mischen, um ein ZF-Fernsehsignal zu erzeugen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der der Puffer umfasst: ein erstes ODER-Gatter (116) und ein zweites ODER-Gatter (117), von denen jedes einen ersten Eingang (1161 , 1161 ) aufweist, der mit dem Ausgang des IIC-Bus-Expanders (108) verbunden ist; einen zweiten Eingang (1162 ) des ersten ODER-Gatters (116), der mit einem Taktsignalweg (110) von dem IIC- Bus verbunden ist, und einen zweiten Eingang (1162 ) des zweiten ODER-Gatters (117), der mit einem Datensignalweg (112) von dem IIC-Bus verbunden ist; und einen Ausgang (1163 ) des ersten ODER-Gatters (116), der der Taktausgang des Puffers (114) ist und mit dem Takteingang der Phasenregelschleife (143) verbunden ist, und einen Ausgang (1173 ) des zweiten ODER-Gatters (117), der der Datenausgang des Puffers (114) ist und mit dem Dateneingang der Phasenregelschleife (143) verbunden ist.
  6. Fernsehempfänger (100) zum Empfangen und Verarbeiten von Videosignalen, umfassend eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
  7. Verfahren zum Isolieren einer Phasenregelschleife in einem Tuner eines Fernsehempfängers (100) unter Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, umfassend die Schritte: Senden (208) eines ersten Befehls von einem Prozessor (106) zu einer Phasenregelschleife (143), um einen Frequenzton zu erzeugen; und Senden eines zweiten Befehls zu einem Puffer (114), um die Phasenregelschleife (143) von dem Prozessor (106) zu isolieren.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem der Schritt zum Senden des ersten Befehls ferner die Schritte umfasst: Setzen des Ausgangs eines Inter-Integrierte-Schaltungs-IIC-Bus-Expanders (108) auf einen niedrigen logischen Zustand nach Empfang einer Anforderung für ein ausgewähltes Fernsehsignal von einem Benutzer als Reaktion auf den ersten Befehl des Prozessors (106); und Verbinden der Phasenregelschleife (143) mit einem IIC-Bus, um den Prozessor (106) in die Lage zu versetzen, mit der Phasenregelschleife (143) zu kommunizieren, um den Frequenzton zu erzeugen.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der Verbindungsschritt ferner den Schritt umfasst: Versetzen eines Puffers (114) in die Lage, die Phasenregelschleife (143) als Reaktion auf einen Bus-Expander-Ausgang mit dem IIC-Bus zu verbinden.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem der Schritt zum Senden des zweiten Befehls ferner den Schritt umfasst: Setzen eines Ausgangs des Puffers (114) auf einen hohen logischen Zustand, nachdem die Phasenregelschleife (143) den einzelnen Frequenzton verriegelt, als Reaktion auf den zweiten Befehl von dem Prozessor (106).
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