DE699227C - - Google Patents

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Publication number
DE699227C
DE699227C DE1936H0146280 DEH0146280D DE699227C DE 699227 C DE699227 C DE 699227C DE 1936H0146280 DE1936H0146280 DE 1936H0146280 DE H0146280 D DEH0146280 D DE H0146280D DE 699227 C DE699227 C DE 699227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weapon
bracket
carrier
guideway
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936H0146280
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H DR PHIL H C ERNST HEINKEL
Original Assignee
E H DR PHIL H C ERNST HEINKEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H DR PHIL H C ERNST HEINKEL filed Critical E H DR PHIL H C ERNST HEINKEL
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Application granted granted Critical
Publication of DE699227C publication Critical patent/DE699227C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D7/00Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft
    • B64D7/02Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft the armaments being firearms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Bewegliche Waffenlagerung für Flugzeuge Die Erfindung betrifft eine bewegliche Waffenlagerung für Flugzeuge mit beliebig geformter, offener oder geschlossener, vorzugsweise ovaler Führungsbahn und einem auf dieser Führungsbahn bewegbaren WaffentrÄger. -Zur raumbeweglichen Lagerung von Waffen auf Flugzeugen sind Drehkranzlafetten `mit einem, höhenverstellbaren Bügel als eigentlichem Waffenträger bekannt. Für schmale Flugzeugrümpfe eignen sich diese Lafetten jedoch nicht, da bei zu geringem Durchmesser des Drehkranzes die Bedienung der Waffe sehr erschwert wird. Es sind nun Waffenlagerungen für schmale Flugzeugrümpfe bekannt, bei denen ein Waffenträger mit Gleitschuhen auf einer nicht kreisförmigen Führungsbahn verschiebbar ist. Die Waffe kann hierbei nur um einen *festliegenden Drehpunkt auf dem Waffenträger zur Höhenverstellung verschwenkt werden. Bei dieser Anordnung wird aber die Bedienung der Waffe insbesondere beim Zielen nach oben sehr exschwert; auch läßt sich die Waffe etwa nur bis zu einem Winkel von q.5°. nach oben richten. Es sind ferner Waffenlagerungen bekannt, bei denen als Waffenträger eine -durch ein Kugelgelenk abgestützte Teleskopstrebe dient, die in: einem mit Rasten versehenen Bügel in verschiedener Raumlage feststellbar ist. Nachteilig ist hierbei die umständliche und zeitraubende Verstellung des Waffenträgers, auch tritt eine starke Behinderung des Schützen durch die den Schützenstand durchquerende Telesl,opstrebe ein.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Nach der Erfindung -wird eine bewegliche Waffenlagerung mit einem durch Gleitschuhe, Wägen . u. dgl. auf einer vorzugsweise -geschlossenen und ovalen Führungsbahn verschiebbaren Waffenträger .vorgeschlagen, bei der die Gleitschuhe sowohl in der Bahnebene als auch quer dazu gelenkig mit den Fußpunkten eines . vorzugsweise .als -Bügel. ausge= bildeten Waffenträgers verbunden sind. Die Gelenkigkeit in der Bahnebene ist nämlich mit Rücksicht ,auf die beim Herumschwenken. des Waffenträgers' wechselnde Bahnkrümmung der beliebig geformten offenen oder geschlossenen Führungsbahn erforderlich, .die Gelenkigkeit quer zur Bahnebene mit Rücksicht auf die Höhenverstellung ödes Waffenträgers.
  • Gemäß der weiteren Erfindung kann der Waffenträger geteilt ausgebildet werden, derart, daß sich der Winkelabstand der- Gleitschuhe oder Wagen ändern kann. Mit Rück- Sicht auf diese Abstandsänderung und. die . Höhenverstellbärkeit erhält dann der Waffenträger; insbesondere Bügel, vorzugsweise an der Mitte ein Kardan- oder Kugelgelenk. An Stelle eines Kardan- oder Kugelgelenkes kann der Waffenträger auch mit einem einfachen Gelenk in der Mitte und mit zwei Verdrehgelenken in der Nähe der Fußpunkte, z. B. in den Bügelschenkeln, versehen sein. Der Waffenträger kann ferner in bekannter Weise über ein Zahnsegment und One Raste als Höhenfeststellvorrichtung mit den Gleitschuhen verbunden sein.
  • Das von dem Waffenträger auf die Führungsbahn ausgeübte Drehmoment kann nach der weiteren Erfindung durch einen vorzugsweise unterhalb des höhenverstellbaren Waffenträgers, im wesentlichen parallel zur Ebene der Führungsbahn liegenden zwei- odermehrteiligen Gelenkbogen aufgenommen werden. Zu diesem Zweck werden vorteilhaft die Enden dieses Gelenkbogens um Drehachsen lotrecht zur Führungsbahn auf den auch ,den Waffenträger tragenden Gleitschuhen gelagert. Ebenso können für die weitere Ab- stützung des Gelenkbogens weitere Gleitstücke mit lotrecht zur Führungsbahn liegenden Drehzapfen vorgesehen sein.
  • Der Waffenträger kann ferner in an sich bekannter Weise aus einer oder aus mehreren in der Länge verstellbaren Teilen, .ins-' besondere aus Teleskopstrebenbestehen, auch kann der an zwei oder mehreren Stellen: auf den Gleitschuhen -gelagerte Waffenträger in an sich bei Lafetten bekannter Weise durch Kugelgelenke mit diesen verbunden werden.
  • Die erfindungsgemäße Waffenlagerung einet sich besonders für schmale Flugzeugrümpfe, ohne den Schützen in der Bedienung der Waffe wesentlich zu behindern.- Sie zeigt ferner den günstigen Schußbereich @einernörmalen Drehkranzlafette. Bei Anwendungeines zweiten auf der Führungsbahn durch weitere Gleitschuhe abgestützten Gelenkbogens zur Aufnahme des von dem Waffenträger ausgeübten Drehmomentes können ferner die auftretenden Biegekräfte in Form von Druck-und Zugkräften von Führungsbahn und Gleitschuhen aufgenommen werden, so daß diese besonders leicht gehalten werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Waffenlagerung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z die bewegliche Waffenlagerung von der Seite, -Abb. z die Lafette im Grundriß und die Abb. 3 eine schematische verkleinerte Darstellung der Lafette ebenfalls im Grundriß.
  • Zur drehbeweglichen Führung des Waffenträgers dient eine ovale Führungsbahn a, auf der im .dargestellten Beispiel zwei verschiebbare Wagen b zur Lagerung des Waffenträgers vorgesehen sind: Die beiden Führungswagen b sind in zwei zueinander senkrechten Richtungen gelenkig mit denn Tals Waffenträger dienenden Bügel h verbunden. Die Gelenkigkeit in der Ebene der Führungsbahn wird durch die zur Führungsbahn lotrechten Drehzapfen e und die zur Höhenverstellung des Bügels erforderliche Gelenkigkeit durch die Zapfenlager an den Enden des Bügels h erzielt. Zur Höhenfeststellung des Bügels dient eine an sich bekannte, aus einem Zahn Segment g und einer ausklinkbaren Rastei bestehende Einrichtung an den Fußpunkten, des Bügels. Um bei der dargestellten Einrichtung das Herumschwenken des Waffenträgers auf der ovalen Führungsbahn und gleichzeitig die Höhenverstellung zu ermöglichen, sind in der Mitte des Bügels ein Gelenk k mit einer Drehachse senkrecht zur Bügelebene sowie in den Schenkeln .des Bügels Verdrehgelenke L vorgesehen. Die Lage der Waffe ist lediglich durch die Mittellinie m angedeutet. Um die Gleitschuhe b zu entlasten und leicht ausführen zu können, ist unterhalb des Schwenkbügels h ein zweiteiliger Gelenkbogend vorgesehen, der um die senkrecht zur Führungsebene liegenden Drehzapfene, f auf dem Führungswägen b oder c drehbar gelagert ist. Eine noch bessere Anpassung -des, Gelenkbogens d an die Führungsbahn ergibt sich, wenn dieser mehrteilig ausgebildet und durch zwei oder mehr Gleitschuhe c auf der Führungsbahn abgestützt wird. Zur leichteren Verschiebbarkeit der Gleitschuhe oder der Wagen b und c auf der Führungsbahn sind diese mit Rollen g versehen.
  • Wie in den Abb. z und a schematisch angedeutet ist, kann der Waffenträger auch mit einem Gewichtsausgleich versehen sein. Das Gewicht der Waffe wird :dann durch die Seilzügen, die Rollen c und in den Gelenkstangend angeordnete Federn oder Gummizüge p ausgeglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE t. Bewegliche Waffenlagerung für Flugzeuge, beider ein Waffenträger durch Gleitschuhe auf einer vorzugsweise geschlossenen Führungsbahn verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe (b, b) sowohl in der Führungsbahnebene als auch quer dazu gelenkig mit .den Pußpunkten .des vorzugsweise als Bügel (h) ausgebildeten Waffenträgers verbunden sind. z. Bewegliche Waffenlagerung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch ein Kardan- oder Kugelgelenk, vorzugsweise in der Mitte des als Bügel (h) ausgebildeten Waffenträgers. 3. Bewegliche Waffenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Waffenträger dienende, mit dem Gelenk (h) versehene Bügel (h) mit vorzugsweise zur Bügelebene senkrechter Gelenkdrehachse und mit je einem Verdrehgelenk (i) in den Bügelschenkeln versehen ist. q.. Bewegliche Waffenlagerung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise unterhalb des höhenverstellbaren Waffenträgers (h) gelegenen zwei- oder mehrteiligen Gelenkbügel (d), der auf den Gleitschuhen (b) und weiteren Gleitschuhen- (c) in Drehzapfen (e, f) drehbeweglich gelagert ist.
DE1936H0146280 1936-01-21 1936-01-21 Expired DE699227C (de)

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