DE69932465T2 - Dateidistributionssystem und dessen Verfahren - Google Patents

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Dateiverteilungssystem und ein Verfahren hierzu, das eine Funktion eines Host-Computers in Verbindung mit einem oder mehreren Endgeräten beinhaltet, zur Verteilung von Datendateien zu den Endgeräten unter Verwaltung von Versionen von Programmanwendungen und Datendateien für die Benutzung beim Betrieb der Endgeräte.
  • Darstellung des Standes der Technik
  • In konventionellen Versionsaktualisierungssystemen zur Aktualisierung der Programmversionsnummern von Datendateien oder Anwendungen unter Nutzung von Netzwerken ist bislang ein Dateiverteilungssystem verwendet worden, in welchem Kopieroperationen von Datendateien so häufig ausgeführt werden, wie es der Anzahl der individuellen Endgeräte entspricht, und die kopierten Datendateien installiert werden, um dadurch die alten Datendateien und Anwendungen gegen diejenigen neuer Versionen auszutauschen. Es wird auch eine andere Variante eines Verteilungssystems verwendet, in welchem auf einem Host-Computer, der mit Endgeräten oder mit einem Zwischencomputer, der zwischen dem Host-Computer und jedem damit verbundenen Endgerät zwischengeschaltet ist, verbunden ist, Versionsverwaltungsinformationen in Bezug auf jedes Endgerät und mit neuen Daten oder Anwendungen neuer Versionen installiert sind, so dass, basierend auf den Versionsverwaltungsinformationen, neue Datendateien oder Anwendungen an ein gewünschtes Endgerät verteilt werden, das einen Versionsaktualisierungsvorgang benötigt.
  • Wenn in dem Falle, in dem nur ein Computer allein benutzt wird, aufgrund einer Hardware oder einer ernsten Schwierigkeit oder eines Problems zwischenzeitlich ein Defekt solcher Art ausgelöst wird, dass das System an sich zerstört wird, muss das System entsprechend seinem Hardwaretyps mit Datendateien reinstalliert werden.
  • 9 zeigt ein Beispiel eines konventionellen Aufbaus eines Dateiverteilungssystems. In diesem Aufbau ist ein Host-Computer 100 mit einem Endgerät 300 über einem Zwischencomputer 200 verbunden, der zwischen dem Host-Computer 100 und dem Endgerät 300 zwischengeschaltet ist. Sonst kann der Host-Computer 100 mit dem Endgerät 300 ohne Benutzung eines Zwischencomputers direkt verbunden sein. Der Host-Computer 100 beinhaltet einen Versionsverwaltungsteilbereich 101 für das Verwalten einer Programmversion einer untergeordneten Station und einen Verteilungsdatei-Speicherteilbereich 102 für das Speichern einer Verteilungsdatendatei, die zu einer gewünschten untergeordneten Station zu verteilen ist.
  • Der Zwischencomputer 200 beinhaltet einen Versionsverwaltungsteilbereich 201, der eine Programmversion des Endgerätes verwaltet, einen Verteilungsdatei-Speicherteilbereich 202 für das Speichern einer Verteilungsdatendatei, die zu einem gewünschten Endgerät zu verteilen ist, einen Versionsspeicherteilbereich 203 für das Speichern einer Programmversion des Zwischencomputers 200 an sich und einen Dateispeicherteilbereich 204. Das Endgerät 300 beinhaltet einen Versionsverwaltungsteilbereich 301 für das Verwalten einer Programmversion des Endgeräts an sich und einen Versionsspeicherteilbereich 302 für das Speichern der Programmversion des Endgeräts 300 an sich.
  • In dem Fall, in dem der Host-Computer 100 direkt mit dem Endgerät 300 ohne die Verwendung eines Zwischencomputers verbunden ist, wird dem Versionsverwaltungsteilbereich 101 des Host-Computers 100 zum Zeitpunkt des Starts der Kommunikation zwischen dem Host-Computer 100 und dem Endgerät 300 die Programmversion des Endgerätes 300 mitgeteilt. Dann wird im Host-Computer 100 die mitgeteilte Version des Endgeräts mit der Version des Endgeräts 300, die im Versionsverwaltungsteilbereich 101 gespeichert ist, verglichen. Wenn die mitgeteilte Version nicht mit der verwalteten Version, die in dem Versionsverwaltungsteilbereich 101 gespeichert ist, übereinstimmt, wird von Verteilungsdatei-Speicherteilbereich 102 des Host-Computers 100 an das Endgerät 300 eine Versionsaktualisierungsdatei verteilt. Im Endgerät 300, das mit der Ver sionsaktualisierungsdatei versorgt ist, wird die verteilte Versionsaktualisierungsdatei in dem Versionsverwaltungsteilbereich 301 gespeichert, um die alte Version des Versionsspeicherteilbereiches 302 im Endgerät 300 zu aktualisieren.
  • In dem Fall, in dem der Zwischencomputer 200 zwischen dem Host-Computer 100 und dem Endgerät 300 zwischengeschaltet ist, wird die Endgeräteversion, die von dem Endgeräte-Versionsverwaltungsteilbereich 201 des Zwischencomputers 200 verwaltet wird, mit der Version des Endgerätes 300 verglichen. Wenn die mitgeteilte Endgeräteversion nicht mit der verwalteten übereinstimmt, wird eine Versionsaktualisierungsdatei vom Zwischencomputer 200 an das Endgerät 300 verteilt.
  • In dem konventionellen Dateiverteilungssystem ist es jedoch ein wesentliches Erfordernis, dass die Informationen von den Programmversionen von allen Endgeräten nicht nur in jedem Endgerät sondern auch in dem Host-Computer und/oder Zwischencomputer enthalten sein sollten. Dementsprechend sind, wie die Anzahl der Endgeräte gestiegen ist, die Informationen von den Versionsverwaltungen der Endgeräte, die in den Versionsverwaltungsbereichen 101 und/oder 201 des Host-Computers und des Zwischencomputers zu speichern sind, in ihrer Menge im Verhältnis hierzu gestiegen, was eine Verschwendung von Ressourcen bedeutet.
  • Da außerdem die Anzahl von Hardwaretypen der Endgeräte generell weit geringer ist als die Anzahl der mit dem Netzwerksystem verbundenen Endgeräte, überlappen sich deshalb größtenteils die Informationen über die Versionen der Endgeräte.
  • Des Weiteren wurde in letzter Zeit die Arbeitsleistung jedes Endgeräts innerhalb einer kurzen Zeit beachtlich verbessert, und dementsprechend sind die Anwendungen, die in jedem Endgerät zu installieren sind, in ihrem Funktionsumfang gestiegen und der Installationsprozess tendiert dazu, immer komplizierter zu werden. Folglich ist das Problem aufgetreten, dass, obwohl die selbe Datendatei verarbeitet wurde, wenn die Anwendungen nach und nach aktualisiert werden, manche Leistung der Endgeräte für die hierzu neu aktualisierte Version nicht genutzt werden kann, und dass im übrigen, obwohl die Datendatei von der An wendung von der alten Version für die neu aktualisierte Version verwendet werden kann, die Datendatei der Anwendung der neuen Version aber nicht für die Anwendung der alten Version benutzt werden kann.
  • Die Europäische Patentanmeldung EP 0 284 924 A2 bezieht sich auf ein Datenverarbeitungsnetzwerk mit einer Aktualisierung von Dateien. Das Netzwerk umfasst einen Host-Computer und eine Anzahl von Workstations, die mit dem Host verbunden sind. Der Host empfängt von Zeit zu Zeit Aktualisierungsversionen von Datendateien, die einem übergeordnetem Programm, das auf den Workstations installiert ist, zugehörig sind. Statt der Aktualisierung des gesamten Programmsinklusive aller Datendateien fordert der Host eine Liste von den Workstations an, in der die individuellen Rangfolgen (Versionen, Daten) der Dateien auf jeder Workstation aufgezeigt ist. Nach dem Auswerten der Liste initialisiert der Host Aktualisieren nur für Dateien einer niedrigeren Rangstufe (älteren Version).
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung wurde mit einem Blick darauf entwickelt, die oben beschriebenen Nachteile im wesentlichen zu beseitigen.
  • Dementsprechend ist folglich eine wesentliche Zielsetzung der vorliegenden Erfindung, ein neuartiges Dateiverteilungssystem mit einem einfachem Aufbau zur Verfügung zu stellen, in welchem Datendateiversionen von jedem Endgerät und Informationen der Hardwaretypen der Endgeräte durch einen Host-Computer direkt mit Bezügen versehen werden, so dass eine Versionsaktualisierungsdatei nur an ein Endgerät, das die Versionsaktualisierung benötigt, verteilt wird. Außerdem werden die Verteilungsdateien in Rangstufen eingeordnet, so dass mit Berücksichtigung der niedriger eingeordneten Dateien im Rahmen der Versionsaktualisierung jede Endgeräteseite autorisiert ist zu bestimmen, ob die Versionsaktualisierungsdatei vom Host-Computer an das Endgerät verteilt wird oder nicht.
  • Die Erfindung ist gemäß Anspruch 1 (Vorrichtung) und Anspruch 7 (Verfahren) definiert.
  • Um die obige Zielsetzung zu erreichen, wird gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Dateiverteilungssystem zur Verfügung gestellt, welches eine Kombination aus einer Dateiverteilungseinrichtung und einer Vielzahl von Endgeräten ist, die untergeordnet mit ihr verbunden sind, wobei die genannte Dateiverteilungseinrichtung umfasst:
    ein Verwaltungsmittel zum Empfangen von Datendateiversions-Informationen eines Zielendgeräts zusammen mit Hardwaretyp-Information, die von dem Endgerät übertragen wurden und sich direkt darauf beziehen, wobei es damit die Dateiversionen und den Hardwaretyp des Endgerätes bestimmt;
    Speichermittel zum Speichern von Verteilungsdateien die an das Endgerät, wenn es eine aktualisierte Version davon benötigt, zu verteilen sind; und
    Dateiextrahiermittel zum selektiven Extrahieren einer mit Bezügen versehenen Verteilungsdatei aus den Verteilungsdatei-Speichermitteln, basierend auf dem Bestimmungsergebnis, das durch die Verwaltungsmittel getroffen wurde.
  • Die Dateiverteilungseinrichtung beinhaltet ferner Datenbankmittel zum Speichern von Bezugsversionen der Verteilungsdateien zusammen mit Hardware-Typ-Informationen des Endgerätes, ohne die Informationen der Dateiversionen der Endgeräte in der Dateiverteilungseinrichtung zu installieren.
  • Die Dateiverteilungseinrichtung beinhaltet ferner Rang-Informations-Speichermittel zum Speichern von Rang-Informationen der Verteilungsdateien und das Einordnen der Verteilungsdateien in Rangstufen.
  • In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung, der für den Fall angepasst ist, in dem die Verteilungsdatendatei von den Versionen der Anwendungen abhängig ist, enthält die Dateiverteilungseinrichtung weiterhin ein Datenkonvertierungsmittel, das mit dem genannten Dateiextrahiermittel verbunden ist, zum Konvertieren der Verteilungsdatei in eine Datendatei, die eine Version entsprechend der Version einer Zielanwendung aufweist.
  • Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Dateiverteilungsverfahren für das Verteilen einer Datei von einer Dateiverteilungsseite an eine Dateiempfangsseite, das die folgenden Schritte umfasst:
    Suchen von Versionsdaten-Informationen und Hardwaretyp-Informationen auf den Empfang von Versionsdaten- und Hardwaretyp-Informationen von dem Endgerät hin;
    Entscheiden, ob die zu verteilende Datei auf der Dateiverteilungsseite vorhanden ist oder nicht;
    Bestimmen der Hardwareart des Endgerätes und der Dateiversion der Dateiempfangsseite;
    Entscheiden, basierend auf dem durch den Bestimmungsschritt getroffenen Bestimmungsergebnis, ob eine an die Dateiempfangsseite zu verteilende Datei vorhanden ist oder nicht; und
    Extrahieren einer gewünschten Verteilungsdatei mit Bezug zu den Hardwaretyp- und Versionsverwaltungs-Informationen, basierend auf den Versionsdaten, die von der genannten Dateiempfangsseite übertragen worden sind.
  • Durch diese Anordnung ist die Dateiverteilungseinrichtung dazu geeignet, Informationen über eine Datendateiversion jedes Endgeräts bei jedem Verteilungsprozess zu erhalten, und ist es deshalb für die Dateiverteilungseinrichtung nicht erforderlich, die Dateiversionen von allen Endgeräten zu speichern, was den effizienten Gebrauch von Ressourcen steigert.
  • Außerdem wird in der vorliegenden Erfindung die Verteilungsentscheidung für eine Datei an ein Endgerät als solches gegeben, und wird die Datendatei in eine Datendatei mit einer Version konvertiert, die mit der Version der Anwendung des Zielendgerätes übereinstimmt, und kann dementsprechend eine verschwenderische Dateiverteilung vermieden werden, um eine effiziente Dateiverteilung zu erreichen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und andere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende Beschreibung klar werden, die sich zusammen mit den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung auf die beiliegenden Zeichnungen beziehen:
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das einen schematischen Aufbau der ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2A und 2B sind Flussdiagramme zur Erklärung eines Arbeitsablaufs der ersten Ausführungsform;
  • 3 ist eine Modellansicht, welche eine Datenstruktur von Informationen zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden;
  • 4 ist ein Beispiel der Datenstruktur, die in 3 gezeigt wird;
  • 5 ist eine Modusansicht, die eine Datenstruktur von Informationen zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden;
  • 6 ist ein Beispiel von der Datenstruktur, die in 5 gezeigt wird;
  • 7A ist eine praktische Datenstruktur von Informationen, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 7B, 7C und 7D sind Beispiele der Datenstruktur, die in 7A gezeigt ist;
  • 8 ist ein Blockdiagramm, das einen schematischen Aufbau der zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • 9 ist ein Blockdiagramm, das ein konventionelles Dateiverteilungssystem zeigt.
  • DETALLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Bevor die Beschreibung fortgesetzt wird, wird angemerkt, dass ähnliche Bestandteile über alle beigefügten Zeichnungen hinweg durch die selben Bezugszeichen bezeichnet werden, weil die grundlegende Struktur der bevorzugten Ausführungsformen der der konventionellen ähnlich ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die 1 bis 8 beschrieben.
  • 1 zeigt einen schematischen Aufbau eines Dateiverteilungssystems gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In diesem Aufbau wird mit dem Bezugzeichen 1 ein Host-Computer bezeichnet, der als eine Dateiverteilungsvorrichtung in einem Kommunikationsnetzwerksystem dient, und kennzeichnet das Bezugszeichen 2 eines von einer Vielzahl von Endgeräten, der nachrangig mit dem Host-Computer 1 für das Empfangen einer Versionsaktualisierungsdatei, verteilt vom Host-Computer, verbunden ist. Der Host-Computer 1 beinhaltet eine Hardwaretyp(H.W.)/Versionsverwaltungseinheit 10 für das Erlangen einer Version von einem auf dem Endgerät installierten Programm zusammen mit Informationen über den Hardwaretyp oder die Art des Endgerätes, um dadurch die Art oder den Typ der Hardware (nachstehend als "H.W." bezeichnet) von jedem Endgerät und eine Datendateiversion von dem Endgerät zu bestimmen und zu verwalten. Der Host-Computer 1 beinhaltet ferner eine Dateiextrahiereinheit 11 für das Extrahieren einer Verteilungsdatei, die in einer Verteilungsdatei-Speichereinheit 15 gespeichert ist, basierend auf dem durch die Verwaltungseinheit 10 getroffenen Bestimmungsergebnis des Hardwaretyps oder der Art und der Datendateiversion des Endgerätes. Der Host-Computer 1 beinhaltet eine H.W.-Versionsverwaltungs-Informationsspeichereinheit 12 zum Speichern von Verwaltungsinformationen zur Art oder zum Typ der Hardware zusammen mit der Dateiversion des Endgeräts und enthält des Weiteren eine Rang-Informationsspeichereinheit 13 zum Speichern der Verteilungsdatei-Rang-Informationen. Diese Hardwaretyp-(H.W.)-Informationen und Versionsinformationen sind als Datenbank nach Art einer Nachschlagetabelle gespeichert.
  • Das Endgerät 2 beinhaltet eine Verteilungsbestimmungseinheit 20, um zu bestimmen, ob eine Versionsaktualisierungsdatei von dem Host-Computer zu verteilen ist oder nicht, und, wenn notwenig, von dem Host-Computer 1 eine Versionsaktualisierungsdatei anzufordern. Das Endgerät 2 beinhaltet ferner eine Versionsverwaltungseinheit 21 für das Verwalten der Programmversion der Datei und der H.W.-Informationen des Endgerätes, eine Versionsspeichereinheit 22 für das Speichern von Informationen der Programmversion der Datei und eine H.W.-Informationsspeichereinheit 23 für das Speichern der H.W.-Informationen des Endgerätes. Die Versionsverwaltungseinheit 21 übernimmt und verwaltet die Programmversionsdaten, die in der Versionsspeichereinheit 22 gespeichert sind, und die H.W.-Informationen des Endgerätes, die in der H.W.-Informationsspeichereinheit 23 gespeichert sind, und gibt diese Informationen an die Verteilungsbestimmungseinheit 20 weiter.
  • Als Antwort auf die Anforderung von der Verteilungsbestimmungseinheit 20 erhält die Versionsverwaltungseinheit 21 die Versionsdaten von der Versionsspeichereinheit 22 und die Hardwaretyp-(H.W.)-Informationen von der H.W.-Informationsspeichereinheit 23 und sendet diese Informationen an die Verteilungsbestimmungseinheit 20. Die Verteilungsbestimmungseinheit 20 fragt den Nutzer des Endgerätes 2, ob die Verteilung der Versionsaktualisierungsdatei anzufordern ist oder nicht. Im übrigen erhält die Verteilungsbestimmungseinheit 20 die Versionsdaten von der Versionsspeichereinheit 22 und die H.W.-Informationen von der H.W.-Informationsspeichereinheit 23 über die Versionsverwaltungseinheit 21, um dadurch zu bestimmen, ob die Verteilung der Versionsaktualisierungsdatei vom Host-Computer bezüglich der erhaltenen Versions- und H.W.-Informationen angefordert wird oder nicht.
  • Der Host-Computer 1 und das Endgerät 2 beinhalten beide jeweils Kommunikationssteuereinheiten 14 und 24, und die Kommunikation zwischen dem Host-Computer 1 und dem Endgerät 2 wird über die Kommunikationssteuereinheiten 14 und 24 ausgeführt.
  • Es wird angemerkt, dass das Verfahren des Speicherns der Verteilungsdatei in der Dateispeichereinheit 15 im Host-Computer 1 in diesem Technikgebiet als ein Dateiverwaltungsverfahren einer Datei, etwa einer Baumstruktur bekannt ist, wie sie in einer allgemeinen Windowsmaschine Verwendung findet.
  • In diesem Verteilungssystem hat jeder Teil von Informationsdaten, die hierin verarbeitet werden, eine grundlegende Datenstruktur, die Bereiche von Informations-ID, Datenlänge und Datenfeld aufweist, die in dieser Reihenfolge angeordnet sind, wobei jeder Teilabschnitt eine maximale Länge von 256 Bytes besitzt. Jedes Endgerät verarbeitet die Versionsinformationen, die vielfache Teilabschnitte der obigen Informationsdatenstruktur beinhaltet.
  • Nachfolgend werden die Datenstrukturen der Informationen beschrieben, die in dem Host-Computer und in jedem Endgerät verarbeitet werden.
  • In jedem Endgerät besitzen die Hardwaretyp-(H/W)-Informationen eine grundlegende Datenstruktur, wie sie in 3 gezeigt wird, wo die Anzahl der IDs den Arten der Hardware entspricht und die IDs für die Typen wie CPU, HDD, CD-ROM und ähnliche unterschiedlich verwendet werden, und jedes Endgerät seine eigenen H/W-Informationen besitzt, zum Beispiel wie in 4 gezeigt wird.
  • Die Versionsinformationen besitzen eine Verteilungsdatei-ID-(D Wort)-Bitmuster, und jedes Endgerät besitzt viele Teile der Muster, deren Anzahl den Arten der verteilten Dateien entsprechen. Die tatsächlichen Versionsinformationen werden im Host-Computer gespeichert, und es ist nicht erforderlich, dass das Endgerät die Verteilungsdatei-ID den tatsächlichen Versionsinformationen anhängt. Wenn die Versionen sogar in der selben Datei verschieden sind, dann sind die Verteilungsdatei-IDs hiervon voneinander verschieden.
  • Im Host-Computer ist die Datenstruktur der Informationen der, die in dem Endgerät verarbeitet wird, generell ähnlich.
  • Das grundlegende Format der Hardwaretyp- und Versionsverwaltungsinformationen, die in der H.W.-Versionsspeichereinheit 12 gespeichert werden, ist in 5 gezeigt, welche eine Verteilungsdatei-ID (D Wort), eine Versionsinformationslänge in Byte und Versionsinformationen von einem Datenfeld beinhaltet, wobei jedes eine entsprechende Datenlänge besitzt.
  • 6 zeigt ein Beispiel von den Hardwaretyp- und dem Versionsverwaltungsinformationen im Falle der Benutzung von Anwendung A, Speicher und CD-ROM als eine Verteilungsdatei.
  • Als eine bevorzugte Ausführungsform zeigen 7A eine praktische grundlegende Struktur von den H.W.-Versionsverwaltungsinformationen, welche eine Verteilungsdatei-ID (D Wort), H/W-ID (Wort), Datenlänge (Byte) und ein Datenfeld entsprechend zur Datenlänge beinhaltet, und die 7B, 7C und 7D zeigen jeweils Beispiele der Verwendung eines Textverarbeitungsprogramms A, eines Tabellenkalkulationsprogramms B und eines Desktop-Kalkulationsprogramms A. Also beinhalten die H.W.-Versionsverwaltungsinformationen Informationen über eine Datei, die zu verteilen ist, und Hardwaretyp-(H/W)-Informationen, die für die Dateiverteilung erforderlich sind. In dem Fall, in dem die Datei, die zu verteilen ist, unabhängig von den Arten der Hardware ist, wie in 7D gezeigt, besitzen die Verwaltungsinformationen keinen Bereich mit Hardwaretyp (H/W)-Informationen.
  • In ähnlicher Weise besitzen die Verteilungsdatei-Rang-Informationen, die in der Datei-Rang-Informationsspeichereinheit 13 gespeichert sind, eine Datenstruktur, die sich aus einer Verteilungsdatei-ID (D Wort) und aus Rang-Informationen (Byte) zusammensetzt, die den Rang anzeigen, wobei der Rang durch Zahlen von zum Beispiel 0, 1, 2,..., dargestellt wird, in der die Startzahl "0 " eine zwangsweise Verteilung in im Falle des Korrigierens beispielsweise eines ernsten defektes anzeigt, und die Rangzahl in dem Maße steigt, so wie sich der Grad der Verteilungsrangfolge vermindert.
  • Im folgenden wird ein Arbeitsablauf des Dateiverteilungssystems der ersten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die 2A und 2B beschrieben.
  • 2A zeigt einen Verlauf der Einrichtung einer Programmversion einer neuen Verteilungsdatei und deren Rang-Information. Wenn auf dem Host-Computer 1 eine neue Verteilungsdatei installiert wird, dann wird in Schritt R1 die Version der neuen Verteilungsdatei als die Versionsverwaltungsinformation festgelegt und in der H.W.-Versionsverwaltungs-Informationsspeichereinheit 12 im Schritt R1 gespeichert. In der Zwischenzeit wird in Schritt R2 die Rang-Information der neuen Verteilungsdatei als die Verteilungsdatei-Rang-Information festgelegt und in der Rang-Informationsspeichereinheit 13 gespeichert. Die Verteilungsdatei-Rang-Informationen werden auf der Verteilungsseite des Host-Computers gemäß ihrem Inhalt in verschiedene Ränge eingeordnet, beispielsweise von einer sehr hohen Schwierigkeitsstufe zu einer bloßen Funktionserweiterungsstufe.
  • Wie in 2B zu sehen ist, wird die Kommunikation zwischen dem Host-Computer 1 und dem Endgerät 2 zur selben Zeit wie die Dateiverteilung in Schritt S1 gestartet. In dem Fall, in dem sich der Ablauf gerade in der Kommunikation befindet, wird in Schritt S2 die Verteilung gestartet, wenn ein Auftrag zur Dateiverteilung von dem Endgerät 2 zu dem Host-Computer 1 übertragen wurde.
  • Anschließend werden in Schritt S3 in der H.W.-Versionsverwaltungseinheit 10 nach Eingang der Versionsdaten, dargestellt durch eine Verteilungsdatei-ID, die aus der Versionsspeichereinheit 22 und die Hardwaretyp (H/W)-Informationen aus der H.W.-Informationsspeichereinheit 23 ausgelesen wurde, diese empfangenen Informationen der Informationsdaten und der H/W-Informationen von den H/W/- und Versionsverwaltungsinformationen, die in der H.W.-Versionsverwaltungsspeichereinheit 12 gespeichert sind, von der H.W.-Versionsverwaltungseinheit 10 gesucht, und entscheidet die H.W.-Versionsverwaltungseinheit 10, ob die Datei, die zu verteilen ist, darin vorhanden ist oder nicht. Also bestimmt die H.W.-Versionsverwaltungseinheit 10 die Art oder den Typ der Hardware und die Datendateiversion des Endgerätes, und der Host-Computer 1 entscheidet, basierend auf das durch die H.W.-Versionsverwaltungseinheit 10 getroffene Bestimmungsergebnis, ob eine Datei die an das Endgerät zu verteilen ist, vorhanden ist oder nicht.
  • Wenn keine Datei vorhanden ist, die zu verteilen ist, dann ist der Verteilungsablauf beendet. Wenn eine Datei vorhanden ist, die zu verteilen ist, dann erhält in Schritt S4 die H.W.-Versionsverwaltungseinheit 10 eine entsprechende Rang-Information der ausstehenden Datei von den Datei-Rang-Informationen, die in der Datei-Rang-Speichereinheit 13 gespeichert sind, und beurteilt im Schritt S4, ob die Entscheidung über die Dateiverteilung an die Endgeräteseite autorisiert werden kann oder nicht. Wenn die Datei von großer Bedeutung ist und die Ver teilungsentscheidung darüber von der Endgeräteseite nicht ausgeführt werden kann, wird das Verfahren bei Schritt S7 fortgesetzt.
  • Wenn in Schritt S4 entschieden wurde, dass die Verteilung von der Endgeräteseite entschieden werden kann, dann informiert in Schritt S5 die H.W.-Versionsverwaltungseinheit 10 das Endgerät 2 darüber, dass eine Datei vorhanden ist, die zu verteilen ist.
  • Danach wird in Schritt S6 durch die Verteilungsbestimmungseinheit 20 im Endgerät 2 bestimmt, ob die Datei beispielsweise durch Anfrage an den Nutzer oder basierend auf den Informationen, die von der Versionsspeichereinheit 22 und der H/W-Informationsspeichereinheit 23 über die Versionsverwaltungseinheit 21 erhalten wurden, zu verteilen ist oder nicht, und wird das Entscheidungsergebnis zum Host-Computer 1 übertragen. Wenn in Schritt S6 entschieden wurde, dass die Datei nicht zu verteilen ist, wird der Verteilungsprozess beendet. Wenn im Schritt S6 entschieden wird, dass die Datei zu verteilen ist, informiert in Schritt S7 das Endgerät 2 den Host-Computer 1 über die derzeitigen Versionsdaten, die in der Versionsspeichereinheit 22 gespeichert sind, und über die H/W-Informationen, die in der H.W.-Informationsspeichereinheit 23 gespeichert sind.
  • Danach extrahiert in Schritt S8 die Dateiextrahiereinheit 11 eine gewünschte Verteilungsdatei von der Dateispeichereinheit 15 unter Bezug auf die H.W.-Versionsverwaltungs-Informationen, die in der Speichereinheit 12 gespeichert sind, basierend auf Versionsdaten, die von der Versionsspeichereinheit 22 übertragen wurden, und auf H/W-Informationen, die von der H.W.-Informationsspeichereinheit 23, die vom das Endgerät 2 informiert wurde, an den Host-Computer 1 übertragen wurden.
  • Dann wird in Schritt S9 die Versionsaktualisierungsdatei vom Host-Computer 1 an das Endgerät 2 verteilt. So wird in Schritt S10 die verteilte Datei in der Dateispeichereinheit 25 gespeichert, und die Versionsverwaltungseinheit 21 aktualisiert die Programmversion der Versionsspeichereinheit 22 mit der verteilten Dateiversion.
  • Also werden in der ersten Ausführungsform Informationen über die Datendateiversion jedes Endgeräts zusammen mit Informationen über den Hardwaretyp des Endgerätes durch einen Host-Computer direkt mit Verweisen versehen, so dass die Verteilungsdatei nur an das Endgerät verteilt wird, von dem eine Anforderung ihrer Versionsaktualisierung vorliegt. Ferner kann die Ausführung der Dateiverteilung durch das Einordnen der Verteilungsdatei in Rangstufen mit Hilfe der Datei-Rang-Speichereinheit 13 von der Endgeräteseite entschieden werden, wenn es sogar ohne Versionsaktualisierung einer Datendatei kein Problem gibt, und das Endgerät ist jederzeit berechtigt, die Dateiverteilung anzufordern. Ferner muss der Host-Computer 1 nur die Version der Verteilungsdatei und Hardwaretyp-(H/W)-Informationen von jedem der Endgeräte installieren, und es ist folglich nicht notwenig, die Version der Datendatei von allen Endgeräten zu installieren, was eine Reduktion vergeudeter Ressourcen bewirkt.
  • 8 zeigt einen schematischen Aufbau eines Dateiverteilungssystems gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführungsform sind zwei oder mehr parallele Endgeräte 2A und 2B, mit einem Host-Computer 1' verbunden, und der Aufbau des Host-Computers 1' ist ähnlich dem der ersten Ausführungsform, außer dass jetzt eine Datenkonvertierungseinheit 16 darin vorgesehen ist, und deshalb wird der Kürze halber die Erläuterung der redundanten Teilbereiche ausgelassen.
  • Die Datenkonvertierungseinheit 16 ist zwischen der Dateiextrahiereinheit 11 und der Kommunikationssteuereinheit 14 für das Konvertieren einer Verteilungsdatei in eine Datendatei einer entsprechenden Zielversion zwischengeschaltet, die dem System für den Fall angepasst ist, in dem die Verteilungsdatendatei von den Versionen von Anwendungen abhängig ist. Wenn eine Datendatei, die in einer Dateispeichereinheit 25A des ersten Endgerätes 2A gespeichert ist, an die Dateispeichereinheit 25B des zweiten Endgerätes 2B verteilt werden soll, dann werden die Versionen der Anwendungen für das Verarbeiten mit den Datendateien in den Endgeräten 2A und 2B dem Host-Computer über die jeweiligen Versionsverwaltungseinheiten 21 mitgeteilt. Wenn sich die mitgeteilten Versionen voneinander unterscheiden, wird die Verteilungsdatendatei der Datenkonvertierungseinheit 16 zu einer Datendatei einer Zielanwendungsversion konvertiert und wird danach die konvertierte Datendatei vom Endgerät 2A über den Host-Computer an das Endgerät 2B verteilt.
  • Also wird in der zweiten Ausführungsform die Verteilungsdatei zu einer Datendatei einer Version gemäß der Zielanwendungsversion eines Endgerätes konvertiert und wird danach die konvertierte Datendatei an das Zielendgerät verteilt. In diesem Aufbau wird die Verteilungsdatendatei in dem Fall, in dem die Datendateien, die benutzt werden, unterschiedlich gemäß den Versionen der Anwendungen sind, die zum Beispiel eine Dokumentendatei und ähnliches verwenden, zu einer der Zielversion konvertiert, die dann auch verwendbar ist, sogar wenn eine Datendatei einer alten Anwendungsversion auf dem Host-Computer installiert ist. Folglich kann sogar, wenn Anwendungen sukzessive unter Verwendung der selben Datendatei aktualisiert wurden, jede Ausführung der Endgeräte für die neu aktualisierte Funktion verwendet werden, und die Datendatei der Anwendung der neuen Version kann auch für die alte Version der Anwendung verwendet werden und umgekehrt.
  • Es wird hierbei angemerkt, dass, obwohl das Dateiverteilungssystem in den vorliegenden Ausführungsformen durch die Benutzung eines Host-Computers einfach in Verbindung mit Endgeräten bewerkstelligt wird, die Dateiverteilung sogar in einem alleinstehenden Endgerät ohne die Verwendung eines Host-Computers durch die Verwendung eines transportablen Massespeichers wie zum Beispiel CD-ROM bewerkstelligt werden kann, auf dem ein Dateiverteilungsprogramm und Verteilungsdateien für das Realisieren einer Host-Computerfunktion durch Software eines Computerprogramms in jedem Computer gespeichert ist.
  • Wie oben beschrieben, ist in dem Dateiverteilungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung eine Dateiverteilungseinrichtung wie ein Host-Computer ausgebildet, Informationen über eine Datendateiversion von jedem Endgerät bei jedem Verteilungsablauf zu erhalten, und dadurch ist keine Vorrichtung für die Dateiverteilung erforderlich, die die Dateiversionen von allen Endgeräten speichert, was die effiziente Verwendung von Ressourcen steigert.
  • Außerdem wird in der vorliegenden Erfindung die Verteilungsentscheidung einer Datei einem Endgerät an sich gegeben, und wird die Datendatei zu einer Daten datei konvertiert, die eine Version in Übereinstimmung mit der Anwendungsversion des Zielendgerätes aufweist, und folglich kann die Vergeudung von Dateiverteilung vermieden und dadurch eine effiziente Dateiverteilung erreicht werden.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit dem bevorzugten Ausführungsformen in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben wurden, ist zu beachten, dass hier verschiedene Änderungen und Modifikationen dem Fachmann offensichtlich sein werden. Solche Änderungen und Modifikationen sind selbstverständlich Bestandteil des Umfangs der vorliegenden Erfindung als durch die beigefügten Ansprüche definiert, es sei denn, dass sie davon abweichen.

Claims (7)

  1. Dateiverteilungssystem, das eine Kombination einer Dateiverteilungseinrichtung (1) und einer Vielzahl von mit der Dateiverteilungseinrichtung untergeordnet verbundenen Endgeräten bildet, wobei die Dateiverteilungseinrichtung (1) umfasst: ein Typ/Versions-Verwaltungsmittel (10), das Datendateiversions-Informationen eines Endgeräts (2) zusammen mit Hardwaretyp-Informationen des Endgeräts (2), die von dem Endgerät (2) übertragen wurden und sich direkt darauf beziehen, empfängt, wobei es damit die Dateiversion und den Hardwaretyp des Endgeräts bestimmt; ein Dateispeichermittel (15) zum Speichern von an das Endgerät zu verteilenden Verteilungsdateien, wenn es eine aktualisierte Version (version-up) davon benötigt; und ein Dateiextrahiermittel (11) zum selektiven Extrahieren einer mit Bezügen versehenen Verteilungsdatei aus den in dem Dateispeichermittel (15) gespeicherten Verteilungsdateien, basierend auf dem durch das Typ/Versions-Verwaltungsmittel (10) getroffenen Bestimmungsergebnis, gekennzeichnet durch ein Rang-Informations-Speichermittel (13) zum Speichern von Rang-Informationen der Verteilungsdateien und Einordnen der Verteilungsdateien in Rangstufen, wobei die in dem Rang-Informations-Speichermittel gespeicherten Verteilungsdatei-Rang-Informationen eine Datenstruktur besitzen, die sich zusammensetzt aus einer Verteilungsdatei-ID und Rang-Informationen, die einen Wichtigkeitsgrad der Verteilungsdatei zum Bestimmen, ob die Endscheidung der Dateiverteilung dem Endgerät (2) übertragen werden kann, anzeigt.
  2. Dateiverteilungssystem gemäß Anspruch 1, bei dem die Dateiverteilungseinrichtung weiter ein Datenbankmittel (12) zum Speichen von Bezugsversionen der Verteilungsdateien zusammen mit Hardwaretyp-Informationen des Endgeräts enthält, ohne die Dateiversionen der Endgeräte in der Dateiverteilungseinrichtung (1) zu speichern.
  3. Dateiverteilungssystem gemäß Anspruch 1, bei dem die Dateiverteilungseinrichtung weiter ein mit dem Dateiextrahiermittel (11) verbundenes Datenkonvertierungsmittel (16) zum Konvertieren der Verteilungsdatei in eine Datendatei mit einer Version enthält, die einer Version einer Zielanwendung entspricht, die auf den Fall angepasst ist, in dem die Verteilungsdatendatei von den Versionen der Anwendungen abhängig ist.
  4. Dateiverteilungssystem gemäß dem Anspruch 1, bei dem jedes der Endgeräte ein Verteilungsbestimmungsmittel (20) zum Bestimmen, ob eine Datei mit aktualisierter Version verteilt werden soll oder nicht, enthält.
  5. Dateiverteilungssystem gemäß Anspruch 4, bei dem jedes der Endgeräte weiter ein Versionsverwaltungsmittel (21) zum Verwalten der Hardwaretyp- und Versions-Informationen des Endgerätes an sich enthält.
  6. Dateiverteilungssystem gemäß Anspruch 4, bei dem jedes der Endgeräte weiter ein Versionsspeichermittel (22) zum Speichern der Versions-Informationen der Datei enthält und weiter ein Hardwaretyp-Informationsspeichermittel (23) zum Speichern der Informationen des Hardwaretyps des Endgeräts enthält.
  7. Dateiverteilungsverfahren zum Verteilen einer Datei von einer Dateiverteilungseinrichtung (1) an ein Endgerät (2), umfassend die Schritte: Suchen von Versionsdaten-Informationen und Hardwaretyp-Informationen auf den Empfang von Versionsdaten- und Hardwaretyp-Informationen von dem Endgerät hin; Entscheiden, ob die zu verteilende Datei in der Dateiverteilungseinrichtung (Schritt S3) vorhanden ist oder nicht; Bestimmen einer Hardwareart des Endgeräts und einer Dateiversion des Endgeräts; Entscheiden, basierend auf dem durch den Bestimmungsschritt getroffenen Bestimmungsergebnis, ob eine an das Endgerät zu verteilende Datei vorhanden ist oder nicht; und Extrahieren einer gewünschten Verteilungsdatei mit Bezug zu den Hardwaretyp- und Versionsverwaltungs-Informationen basierend auf den Versionsdaten, die von dem Endgerät (in Schritt S8) übertragen worden sind, gekennzeichnet durch Speichern von Rang-Informationen der Verteilungsdateien; Einordnen der Verteilungsdateien in Rangstufen, und Feststellen des Wichtigkeitsgrads der Verteilungsdatei in Abhängigkeit von den Rang-Informationen; Entscheiden basierend auf dem Wichtigkeitsgrad, ob die Entscheidung der Dateiverteilung dem Endgerät (2) übertragen werden kann.
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