DE69932945T2 - Polierkissen und poliervorrichtung - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleitersubstrat-Poliervorrichtung und ein Polierkissen; insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Poliervorrichtung und ein Polierkissen zur mechanischen Ebnung der Oberfläche von Isolierschichten und der Oberfläche von Metallzwischenverbindungen, die auf einem Silicium- oder einem anderen Halbleitersubstrat ausgebildet sind.
  • Jahr für Jahr gibt zunehmend höhere Grade der Integration von hochintegrierten Schaltkreisen (LSI), wofür Halbleiterspeicher ein typisches Beispiel darstellen, und damit in Zusammenhang sorgt die Technik der Herstellung hochintegrierter Schaltkreise für immer höhere Packungsdichten. Darüber hinaus steigt zusammen mit derartig hohen Dichten auch die Anzahl der Schichten. Der Anstieg der Anzahl an Schichten ergibt, was bisher jedoch kein Thema gewesen ist, dass die Unebenheit in der durch solche Schichtbildung hergestellten Halbleiterwafer-Hauptfläche zu einem Problem geworden ist. Wie in Nikkei Microdevice, S. 50–57 (Juli 1994), beschrieben, wird das Ebnen des Halbleiterwafers mittels chemisch-mechanischer Polierverfahren (CMP) mit dem Ziel erforscht, sich mit der nicht ausreichenden Tiefenschärfe bei der Belichtung aufgrund der durch Schichtbildung bewirkten Unebenheit auseinander zu setzen, oder mit dem Ziel, Zwischenverbindungsdichten durch Ebnen von Durchgangslochbereichen anzuheben.
  • Allgemein gesagt besteht die CMP-Ausrüstung aus einem Polierkopf zum Halten des Halbleitersubstrats, welches das zu behandelnde Material darstellt, einem Polierkissen zum Polieren des zu behandelnden Materials und einer Polierplatte zum Halten dieses Polierkissens. Bei der Halbleitersubstratpolierbehandlung wird eine Aufschlämmung verwendet, die als Poliermittel ein Schleifmittel sowie ein flüssiges Medium umfasst, wobei durch relative Bewegung zwischen dem Halbleitersubstrat und dem Polierkissen die Halbleitersubstratoberflächenschicht geglättet wird. Dabei entspricht die Poliergeschwindigkeit bei diesem Halbleitersubstrat-Polierverfahren eines auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats ausgebildeten Siliciumdioxid- (SiO2-) Films etwa der relativen Beschleunigung zwischen Halbleitersubstrat und Polierkissen und der Last. Damit jeder Bereich des Halbleitersubstrats gleichmäßig poliert wird, ist es erforderlich, die auf das Halbleitersubstrat wirkende Last zu vereinheitlichen.
  • Aufgrund von inhärenten Krümmungen kommt es jedoch häufig zu Gradabweichungen über die gesamte Oberfläche des auf dem Polierkopf gehaltenen Halbleitersubstrats. Daher ist es erwünscht, dass ein weiches Polierkissen verwendet wird, um jeden Bereich des Halbleitersubstrats gleichmäßig zu belasten. Wenn ein Polierverfahren jedoch unter Verwendung eines weichen Polierkissens durchgeführt wird, kommt es zu einer Verschlechterung der Ebenheit der lokalen Unebenheit der Halbleitersubstratoberfläche. Es tritt beispielsweise das Problem auf, dass die Unebenheit der zuvor angeführten Halbleitersubstratoberflächenschicht durch Polieren teils abgerundet wird, was bedeutet, dass die polierte Fläche abgerundet und nicht geebnet wird. Im Gegensatz dazu ist ein hartes Polierkissen bezüglich Anpassung an die Gesamtgradabweichungen auf dem Halbleitersubstrat in Fällen nicht zufrieden stellend, bei denen das Polieren des Halbleitersubstrats auf gleiche Weise unter Verwendung eines harten Polierkissens durchgeführt wird, während es im Vergleich zum weichen Polierkissen möglich ist, die Ebenheit der lokalen Unebenheit der Halbleitersubstratoberfläche zu erhöhen. Unebene Bereiche der Halbleitersubstratoberfläche, bei denen Wellenlinien nach außen hin abstehen, werden beträchtlich poliert, wobei unebene Bereiche, in denen solche Wellenlinien unterdrückt werden, großteils unpoliert sind und so bleiben wie sie sind. Derartig uneinheitliche Polierungen führen zu freigelegten Aluminiumzwischenverbindungen und lokalen Abweichungen in der Dicke des Siliciumdioxidisolierfilms nach dem Polieren, und dadurch bewirken beispielsweise Unregelmäßigkeiten in den Durchgangslochdurchmessern und die Tatsache, dass das Ebnen der Unebenheiten aufgrund von Schichtenüberlagerungen nicht möglich ist, unzureichende Tiefenschärfe bei der Belichtung.
  • In Bezug auf den Stand der Technik hinsichtlich Polierkissen, der darauf abzielt, die gegensätzlichen Anforderungen der Erhöhung solcher lokalen Ebenheit und Gesamtanpassung zu erfüllen wurde, wie in der JP-A-6-21028 beschrieben, ein Doppelschichtkissen getestet. Das in der JP-A-6-21028 beschriebene Doppelschichtkissen ist so aufgebaut, dass es an dem Punkt, bei dem die Polierschicht, die das Halblei tersubstrat direkt kontaktiert, auf einer Polsterungsschicht mit einem Elastizitätsmodul von nicht mehr als 250 psi/psi innerhalb des Spannungsbereichs 4 psi bis 20 psi getragen ist und die Polierschicht einen höheren Elastizitätsmodul als diesen aufweist. Das Ziel ist, dass die Polsterungsschicht Gesamtgradabweichungen auf dem Halbleitersubstrat absorbiert, während die Polierschicht über eine bestimmte Fläche hinaus (beispielsweise mehr als den Chip-Abstand) gegenüber Krümmungen beständig ist. Mit diesem herkömmlichen Doppelschichtkissen bleiben die nachstehenden Probleme bezüglich Polierleistung jedoch erhalten. Erstens kann die lokale Ebenheit der Halbleitersubstratoberfläche nach wie vor beeinträchtigt sein, obwohl der Elastizitätsmodul der Polierschicht höher als der Elastizitätsmodul der Polsterungsschicht ist, und es besteht nicht zwingend eine Wechselbeziehung zwischen lokaler Ebenheit und dem Elastizitätsmodul der Polierschicht.
  • Zweitens ist ein schlechtes Anpassungsvermögen gegenüber Gradabweichungen über das gesamte Halbleitersubstrat gegeben, da der Elastizitätsmodul der Polsterungsschicht nicht mehr als 250 psi/psi im Spannungsbereich von 4 psi bis 20 psi beträgt, wodurch keine ausreichende Einheitlichkeit hinsichtlich Ebenheit über die gesamte Fläche des Halbleitersubstrats erhalten wird. Wie ferner auf den Seiten 177–183 von CMP Science der Science Forum Publishing (Co.) beschrieben, war es nicht möglich, die Frage, wie nahe an der Kante innerhalb der Waferfläche das erforderliche Ebnen ausgeführt werden soll, vollständig zu lösen. Drittens ist die Ebenheit gut, wenn die Rotationsgeschwindigkeit der Polierplatte hoch ist, wobei sich das Problem ergibt, dass dabei die Anpassung an Gradabweichungen über die gesamte Halbleitersubstratfläche verschlechtert wird. Folglich ist eine verbesserte Poliervorrichtung oder ein Polierkissen erforderlich, um obige Probleme zu beseitigen.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung liegt darin, Mittel zur einheitlichen Ebnung der gesamten Fläche eines Halbleitersubstrats bereitzustellen, wenn eine Poliervorrichtung oder ein Polierkissen in einem mechanischen Ebnungsverfahren angewandt wird, bei dem die auf einem Halbleitersubstrat ausgebildete(n) Oberfläche der Isolierschichten oder Metallzwischenverbindungen glattpoliert wird.
  • Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung ein Polierkissen mit einer Polierschicht und einer Polsterungsschicht bereit, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Polierschicht eine Gummimikrohärte vom A-Typ von zumindest 80° aufweist und die Polsterungsschicht einen Elastizitätsmodul von zumindest 40 MPa sowie einen Zugmodul im Bereich von 0,1 MPa bis 20 MPa aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zum Polieren eines Halbleitersubstrats bereit, worin das Halbleitersubstrat an einem Polierkopf festgemacht ist und ein Polierkissen an eine Polierplatte fixiert ist und worin eine Polierschicht des Polierkissens gegen das Halbleitersubstrat gedrückt wird, wobei das Halbleitersubstrat durch Drehen des Polierkopfs oder der Polierplatte oder von beiden poliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Polierkissen eine Polierschicht mit einer Gummimikrohärte vom A-Typ von zumindest 80° aufweist, die an die Polierplatte über eine Polsterungsschicht mit einem Elastizitätsmodul von zumindest 40 MPa sowie einen Zugmodul im Bereich von 0,1 MPa bis 20 MPa festgemacht ist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ferner eine Poliervorrichtung mit einem Polierkopf, der ein fix damit verbundenes Halbleitersubstrat aufnehmen kann, einer Polierplatte und einem an die Polierplatte fixierten Polierkissen bereit, wobei das Polierkissen dem Polierkopf so gegenüberliegt, dass ein Druckkontakt zwischen dem Polierkissen und dem am Polierkopf befestigten Halbleitersubstrat und dem Mittel zum Drehen des Polierkopfes, der Polierplatte oder beider ermöglicht wird, und worin das Polierkissen eine Polsterungsschicht mit einem Elastizitätsmodul von zumindest 40 MPa sowie einen Zugmodul im Bereich von 0,1 MPa bis 20 MPa und in direktem Vergleich mit dem Polierkopf eine Polierschicht mit einer Gummimikrohärte vom A-Typ von zumindest 80° aufweist.
  • Im Folgenden wird die optimale Art der Durchführung der Erfindung erläutert.
  • Die Polsterungsschicht in einem erfindungsgemäßen Polierkissen muss einen Elastizitätsmodul von zumindest 40 MPa und einen Zugmodul im Bereich von 0,1 MPa bis 20 MPa aufweisen. Vorzugsweise beträgt der Elastizitätsmodul der Polsterungs schicht zumindest 60 MPa und noch bevorzugter zumindest 90 MPa, und der bevorzugte Zugmodul beträgt 0,5 MPa bis 18 MPa, noch bevorzugter 5 MPa bis 15 MPa. Der Elastizitätsmodul wird bestimmt, indem ein isotrop angelegter Druck auf das zu messende Material, dessen Volumen zuerst gemessen wurde, ausgeübt wird, und anschließend die daraus resultierende Volumsänderung gemessen wird. Der Elastizitätsmodul ist definiert durch das Verhältnis: Elastizitätsmodul = angelegter Druck/(Volumsänderung/Ursprungsvolumen). Wenn das Ursprungsvolumen beispielsweise 1 cm3 beträgt und die Volumsänderung bei einem isotrop daran angelegten Druck von 0,07 MPa 0,00005 cm3 ergibt, beträgt der Elastizitätsmodul 1.400 MPa. Als Beispiel für ein Verfahren zur Messung des Elastizitätsmoduls dient ein Verfahren, bei dem das Volumen des zu messenden Materials zuerst bestimmt wird, das zu messende Material anschließend in einem Behälter in Wasser eingetaucht wird, wonach dieser Behälter in ein Druckgefäß eingeführt und Druck angelegt wird und der angelegte Druck sowie die Volumsänderung des zu messenden Materials, in Bezug auf die Veränderung des Wasserstands im Behälter, gemessen werden. Hinsichtlich der Eintauchflüssigkeit werden vorzugsweise Flüssigkeiten vermieden, die das zu messende Material quellen lassen oder beschädigen, wobei die Flüssigkeit andererseits keinen speziellen Einschränkungen unterliegt und als Beispiele dafür Wasser, Quecksilber und Siliconöl dienen. Der Zugmodul wird bestimmt, indem aus der Polsterungsschicht eine Hantelform ausgebildet und eine Zugspannung daran angelegt wird. Die Zugspannung wird im Zugbelastungsbereich (= Längenänderung/Ursprungslänge) 0,01 bis 0,03 gemessen, und der Zugmodul ist durch das Verhältnis: Zugmodul = ((Zugspannung bei einer Zugbelastung von 0,06) – (Zugspannung bei einer Zugbelastung von 0,01))/0,02 definiert. Als Beispiel für das Messgerät kommt die Allzwecktestmaschine Tensilon RTM-100, hergestellt von Orientec Co. in Frage. Was die Messbedingungen anbelangt wird eine Testgeschwindigkeit von 5 cm/min angewandt, und das Teststück weist eine Hantelform mit einer Breite von 5 mm und einer Probenlänge von 50 mm auf.
  • Es ist erforderlich, dass der Elastizitätsmodul der Polsterungsschicht zumindest 40 MPa beträgt. Bei weniger als 40 MPa verschlechtert sich die Einheitlichkeit der Ebenheit der Halbleitersubstratoberfläche insgesamt, was nicht erwünscht ist. Ferner muss der Zugmodul der Polsterungsschicht im Bereich von 0,1 MPa bis 20 MPa liegen. Bei weniger als 0,1 MPa wird die Einheitlichkeit der Ebenheit der Halbleitersubstratoberfläche insgesamt beeinträchtigt, was ebenfalls nicht erwünscht ist. Bei über 20 MPa kommt es wiederum zu einer Verschlechterung der Einheitlichkeit der Ebenheit der Halbleitersubstratoberfläche insgesamt, was nicht erwünscht ist. Beispiele für eine solche Polsterungsschicht umfassen nicht geschäumte Elastomere, wie z.B. Naturkautschuk, Nitrilkautschuk, Neoprenkautschuk, Polybutadienkautschuk, Polyurethankautschuk und Siliconkautschuk, wobei diese keinen speziellen Einschränkungen unterliegen. Die bevorzugte Dicke der Polsterungsschicht liegt im Bereich von 0,1 bis 100 mm. Bei weniger als 0,1 mm verschlechtert sich die Einheitlichkeit der Ebenheit der Halbleitersubstratfläche insgesamt, was nicht erwünscht ist. Bei über 100 mm wird die lokale Ebenheit beeinträchtigt, was ebenfalls nicht erwünscht ist. Der Dickebereich 0,2 bis 5 mm wird mehr bevorzugt, und 0,5 bis 2 mm sind sogar noch bevorzugter.
  • Als nächstes wird auf die hierein verwiesene Gummimikrohärte vom A-Typ eingegangen. Die Gummimikrohärte vom A-Typ bezeichnet den Wert, der mit einem Gummimikrodurometer ermittelt wird. Dieses Gerät wird von Kobunshi Keiki Co. als Gummimikrodurometermodell MD-1 geliefert. Mit dem Gummimikrodurometer MD-1 ist es möglich, die Härte kleiner/dünner Proben zu messen, was sich mit herkömmlichen Durometern als schwierig erwiesen hat. Da dieser in etwa 1/5 des Maßstabs des Federsystem-Gummidurometers Modell A entworfen und hergestellt wurde, ist der erhaltene gemessene Wert einer, welcher der Härte des Federsystem-Gummidurometers vom A-Typ entspricht. Bei einem herkömmlichen Polierkissen wird die Polierschicht- oder Hartschichtdicke auf 5 mm zugeschnitten, sodass es zu dünn für den Federsystem-Gummidurometer vom Modell A ist und keine Bewertung möglich ist, wobei eine Bewertung mit dem Gummimikrodurometer MD-1 möglich ist.
  • Die Polierschicht des Polierkissens der vorliegenden Erfindung ist eine Polierschicht mit einer Gummimikrohärte vom A-Typ von zumindest 80°. Die Gummimikrohärte vom A-Typ muss zumindest 80° betragen, wobei sie vorzugsweise zumindest 90° beträgt. Wenn die Gummimikrohärte vom A-Typ weniger als 80° beträgt, ist die Ge samtebenheit der lokalen Unebenheit des Halbleitersubstrats schlecht, was nicht erwünscht ist. Der Zugmodul der Polsterungsschicht eines erfindungsgemäßen Polierkissens wird ermittelt, indem die Polierschicht hantelförmige ausgebildet wird und eine Zugspannung daran angelegt wird. Die Zugspannung wird im Zugbelastungsbereich (= Längenänderung/Ursprungslänge) 0,01 bis 0,03 gemessen, und der Zugmodul ist durch das Verhältnis: Zugmodul = ((Zugspannung bei einer Zugbelastung von 0,03) – (Zugspannung bei einer Zugbelastung von 0,01))/0,02 definiert. Als Beispiel für das Messgerät kommt die Allzwecktestmaschine Tensilon RTM-100, hergestellt von Orientec Co. in Frage. Was die Messbedingungen anbelangt wird eine Testgeschwindigkeit von 5 cm/min angewandt, und das Teststück weist eine Hantelform mit einer Breite von 5 mm und einer Probenlänge von 50 mm auf. An Stellen, an denen die Polierschicht geschlossene Zellen aufweist, kommt es zu hoher Poliermittelretention, wodurch sich die Poliergeschwindigkeit erhöht, was bevorzugt wird. Hinsichtlich des Durchmessers geschlossener Zellen, bei denen der durchschnittliche Zellendurchmesser nicht mehr als 1.000 μm beträgt, kommt es zu ausgezeichneter Ebenheit der lokalen Unebenheit des Halbleitersubstrats, was bevorzugt wird. Darüber hinaus beträgt der mittlere Zellendurchmesser des Durchmessers der geschlossenen Zellen vorzugsweise nicht mehr als 500 μm und noch bevorzugter nicht mehr als 300 μm.
  • Es wird bevorzugt, dass die Hauptkomponente der Polierschicht Polyurethan ist und die Dichte im Bereich von 0,7 bis 0,9 liegt. Wenn die Dichte unter 0,7 liegt, verringert sich die Poliergeschwindigkeit unerwünschterweise. Wenn die Dichte über 0,9 beträgt, wird die Poliergeschwindigkeit gemindert, was ebenfalls nicht erwünscht ist. Eine darüber hinaus bevorzugte Polierschicht enthält Polyurethan und ein Polymer, das durch Polymerisation einer Vinylverbindung erhalten wird, worin der Gehalt des durch Polymerisation einer Vinylverbindung erhaltenen Polymers 50 bis 90 Gew.-% beträgt und die über geschlossene Zellen mit einem mittleren Zellendurchmesser von nicht mehr als 1.000 μm und einer Dichte von 0,4 bis 1,1 verfügt. Dieses Polyurethan ist ein Polymer, das mit einer Reaktion synthetisiert wird, die auf einer Polyisocyanatpolyadditions- oder -polymerisationsreaktion basiert. Die zur Umsetzung mit dem Polyisocyanat verwendete Verbindung ist eine Verbindung, die aktiven Wasserstoff enthält, also eine Polyhydroxy- oder -aminogruppen enthaltende Verbindung mit zwei oder mehr aktiven Wasserstoffen ist. Beispiele für das Polyisocyanat umfassen Tolylendiisocyanat, Diphenylmethandiisocyanat, Naphthalindiisocyanat, Tolidindiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat und Isophorondiisocyanat, wobei diese keinen speziellen Einschränkungen unterliegen. Als Beispiele für Polyhydroxyverbindungen gelten Polyole, und als Beispiele für Polyole dienen Polyetherpolyole, Polyoxytetramethylenglykol, mit Epoxyharz modifizierte Polyole, Polyesterpolyole, Acrylpolyole, Polybutadienpolyole und Siliconpolyole.
  • Eine hierin als "Vinylverbindung" bezeichnete Verbindung ist eine mit einer polymerisierbaren Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung. Als spezifische Beispiele dafür dienen Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, Methyl(α-ethyl)acrylat, Ethyl(α-ethyl)acrylat, Propyl(α-ethyl)acrylat, Butyl(α-ethyl)acrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Isodecylmethacrylat, n-Laurylmethacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 2-Hydroxybutylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, Methacrylsäure, Glycidylmethacrylat, Ethylenglykoldimethacrylat, Fumarsäure, Dimethylfumarat, Diethylfumarat, Dipropylfumarat, Maleinsäure, Dimethylmaleat, Diethylmaleat, Dipropylmaleat, Acrylnitril, Acrylamid, Vinylchlorid, Styrol und α-Methylstyrol. Davon sind bevorzugte Vinylverbindungen Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, Methyl(α-ethyl)acrylat, Ethyl(α-ethyl)acrylat, Propyl(α-ethyl)acrylat und Butyl(α-ethyl)acrylat. Insbesondere dienen als Beispiele Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Isodecylmethacrylat, n-Laurylmethacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 2-Hydroxybutylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, Methacrylsäure, Glycidylmethacrylat, Ethylenglykoldimethacrylat, Fumarsäure, Dimethylfumarat, Diethylfumarat, Dipropylfumarat, Maleinsäure, Dimethylmaleat, Diethylmaleat, Dipropylmaleat, Acrylnitril, Acrylamid, Vinylchlorid, Styrol und α-Methylstyrol. Da von sind bevorzugte Vinylverbindungen Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, Methyl(α-ethyl)arylat, Ethyl(α-ethyl)acrylat, Propyl(α-ethyl)acrylat und Butyl(α-ethyl)acrylat. Die zuvor erwähnten bevorzugten Vinylverbindungen imprägnieren Polyurethane ohne weiteres, und wenn die Polymerisation im Polyurethan durchgeführt wird, wird eine Polierschicht mit hoher Härte und hoher Zähigkeit erhalten, womit diese bevorzugt werden. Beispiele für Polymere, die aus der Polymerisation einer Vinylverbindung herrühren, für eine Polierschicht in einem erfindungsgemäßen Polierkissen umfassen Polymethylmethacrylat, Polyethylmethacrylat, Polypropylmethacrylat, Poly(n-butylmethacrylat), Polyisobutylmethacrylat, Polymethyl(α-ethyl)acrylat, Polyethyl(α-ethyl)acrylat, Polypropyl(α-ethyl)acrylat, Polybutyl(α-ethyl)acrylat, Poly(2-ethylhexylmethacrylat), Polyisodecylmethacrylat, Poly(n-laurylmethacrylat), Poly(2-hydroxyethylmethacrylat), Poly(2-hydroxypropylmethacrylat), Poly(2-hydroxyaethylacrylat), Poly(2-hydroxypropylacrylat), Poly(2-hydroxybutylmethacrylat), Polydimethylaminoethylmethacrylat, Polydiethylaminoethylmethacrylat, Polymethacrylsäure, Polyglycidylmethacrylat, Polyethylenglykoldimethacrylat, Polyfumarsäure, Polydimethylfumarat, Polydiethylfumarat, Polydipropylfumarat, Polymaleinsäure, Polydimethylmaleat, Polydiethylmaleat, Polydipropylmaleat, Polyacrylnitril, Polyacrylamid, Polyvinylchlorid, Polystyrol und Poly(α-methylstyrol). Davon können Polymethylmethacrylat, Polyethylmethacrylat, Polypropylmethacrylat, Poly(n-butylmethacrylat), Polyisobutylmethacrylat, Polymethyl(α-ethyl)acrylat, Polyethyl(α-ethyl)acrylat, Polypropyl(α-ethyl)acrylat und Polybutyl(α-ethyl)acrylat als bevorzugte Polymere die Härte des Polierkissens erhöhen und die Ebenheitseigenschaften verbessern. Es wird bevorzugt, dass der Gehalt des durch Polymerisation der Vinylverbindung erhaltenen Polymers in der vorliegenden Erfindung zumindest 50 Gew.-% und bis zu 90 Gew.-% beträgt. Wenn der Gehalt des vom Vinylmonomer herrührenden Polymers weniger als 50 Gew.-% beträgt, wird die Härte der Polierschicht gesenkt, was nicht wünschenswert ist. Wenn die Menge über 90 Gew.-% liegt, verschlechtert sich die Elastizität der Polierschicht, was ebenfalls nicht erwünscht ist.
  • In Bezug auf das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Polierschicht stellt ein Verfahren, bei dem ein geschäumter Polyurethanfilm mit geschlossenen Zellen mit einem mittleren Zellendurchmesser von nicht mehr als 1.000 μm und einer Dichte im Bereich von 0,1 bis 1,0 zuvor mit der Vinylverbindung gequollen wird, wonach die Polymerisation der Vinylverbindung im geschäumten Polyurethanfilm durchgeführt wird, ein bevorzugtes Verfahren dar. Auf diese Weise ist es möglich, eine Polierschicht herzustellen, die sowohl Polyurethan mit einer geschlossenen Zellenstruktur als auch aus der Vinylverbindung stammendes Polymer enthält. Es ist natürlich erforderlich, die Kombination und die optimalen Mengen des Polyisocyanats, Polyols, Katalysators, Schaumregulators und Schäumungsmittels gemäß der gewünschten Polierschichthärte, -zellendurchmesser und -dichte zu bestimmen.
  • Als Beispiele für Verfahren zur Polymerisation der Vinylverbindung im geschäumten Polyurethanfilm nach dem Quellenlassen des geschäumten Polyurethanfilms mit der Vinylverbindung kommen Folgende in Frage: ein Verfahren, bei dem das Quellenlassen mit einer Vinylverbindung zusammen mit einem radikalischen Photoinitiator erfolgt und anschließend die Polymerisation durch Belichtung herbeigeführt wird; das Verfahren, bei dem das Quellenlassen mit einer Vinylverbindung zusammen mit einem thermischen radikalischen Initiator erfolgt und anschließend die Polymerisation durch Wärmeeinwirkung herbeigeführt wird; und ein Verfahren, bei dem das Quellenlassen mit einer Vinylverbindung erfolgt und anschließend die Polymerisation durch Aussetzen gegenüber Elektronenstrahlen oder Strahlung herbeigeführt wird.
  • In einem erfindungsgemäßen Polierkissen wird die Polierschicht an einer Polierplatte über eine Polsterungsschicht so befestigt, dass die Polsterungsschicht beim Polieren nicht von der Polierplatte rutscht, und ferner so, dass die Polierschicht nicht von der Polsterungsschicht abrutscht. Als Verfahren zur Befestigung der Polsterungsschicht und der Polierplatte kommen Folgende in Frage: ein Verfahren, bei dem mit doppelseitigem Klebeband befestigt wird; ein Verfahren, bei dem mit einem Kleber befestigt wird; oder ein Verfahren, bei dem von der Polierschicht aus eine Saugkraft ausgeübt wird, um die Polsterungsschicht zu befestigen, wobei es keine speziellen Einschränkungen hinsichtlich des angewandten Verfahrens gibt. Als Verfahren zur Befestigung der Polierschicht an die Polsterungsschicht können Verfahren zur Befestigung mit doppelseitigem Klebeband oder Verfahren zur Befestigung mit einem Kleber in Betracht gezogen werden, wobei es keine speziellen Einschränkungen hinsichtlich des angewandten Verfahrens gibt. Doppelseitiges Klebeband oder eine Klebeschicht können als Zwischenschicht zum Verkleben der Polierschicht und der Polsterungsschicht verwendet werden. Es wird bevorzugt, dass der Zugmodul dieses doppelseitigen Klebebands oder der Klebeschicht nicht mehr als 20 MPa beträgt. Der Zugmodul des doppelseitigen Klebebands wird durch Ausbilden einer Hantelform und Anlegen einer Spannung daran bestimmt. Die Zugspannung wird im Zugbelastungsbereich (= Längenänderung/Ursprungslänge) von 0,01 bis 0,03 gemessen, und der Zugmodul ist durch das Verhältnis: Zugmodul = ((Zugspannung bei einer Zugbelastung von 0,03) – (Zugspannung bei einer Zugbelastung von 0,01))/0,02 definiert. Der Zugmodul der Klebeschicht wird bestimmt, indem zuerst ein Laminat durch Aufbringen auf die Klebeschicht zwischen zwei Gummifilmen mit bekanntem Zugmodul hergestellt wird, anschließend eine Hantelform erstellt und eine Bewertung des Zugmoduls durchgeführt wird, wonach folgende Formel angewandet wird: ((Laminatzugmodul) × (Laminatdicke) – 2 × (Gummizugmodul) × (Dicke einer der Gummifilme)/(Klebeschichtdicke). Als Beispiel für das Messgerät kommt die Allzwecktestmaschine Tensilon RTM-100, hergestellt von Orientec Co. in Frage. Was die Messbedingungen anbelangt wird eine Testgeschwindigkeit von 5 cm/min angewandt, und das Teststück weist eine Hantelform mit einer Breite von 5 mm und einer Probenlänge von 50 mm auf. Wenn der Zugmodul der Zwischenschicht über 20 MPa liegt, verschlechtert sich die Einheitlichkeit in der Fläche, was nicht wünschenswert ist.
  • Spezifische Beispiele für das doppelseitige Klebeband oder die Klebeschicht zum Verkleben der Polierschicht mit der Polsterungsschicht umfassen Folgende: Sumitomo 3M (Ltd.) doppelseitige Klebebänder 463, 465 und 9204; Nitto Denko (Corp.), doppelseitiges Klebeband Nr. 591 sowie andere solche substratfreie Acryltransferklebebänder; doppelseitiges Klebeband mit einem geschäumten Filmsubstrat, wie z.B. Y-4913, hergestellt von Sumitomo 3M (Ltd.); und doppelseitiges Klebeband mit weichem Vinylchloridsubstrat, wie z.B. 447DL, hergestellt von Sumitomo 3M (Ltd).
  • Bei Verwendung einer Poliervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist es in Fällen, bei denen die Poliergeschwindigkeit beispielsweise nicht realisiert wird, erforderlich, die Polierschicht nach dem Polieren zu ersetzen, wobei es auch möglich ist, die Polierschicht aus der Polsterungsschicht zu entfernen und diese zu ersetzen, während die Polsterungsschicht an der Polierplatte befestigt bleibt. Die Polsterungsschicht ist im Vergleich mit der Polierschicht beständiger, sodass das alleinige Ersetzen der Polierschicht von Kostenvorteil ist.
  • Nachstehend wird ein Verfahren zum Polieren eines Halbleitersubstrats unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Polierkissens erläutert.
  • Es ist möglich, Unebenheiten auf den Halbleitersubstrat-Isolierschichten oder den Metallverbindungselementen unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Polierkissens zu ebnen, indem als Poliermittel beispielsweise ein Poliermittel auf Silicabasis, ein Poliermittel auf Aluminiumoxidbasis oder ein Poliermittel auf Cerbasis verwendet wird. Zuerst wird eine Poliervorrichtung hergestellt, wobei die Poliervorrichtung mit einem Polierkopf, einer Polierplatte zur Fixierung des Polierkissens, und einem Mittel zum Drehen des Polierkopfes, der Polierplatte oder von beiden ausgestattet ist. Anschließend wird das erfindungsgemäße Polierkissen so an die Polierplatte der Poliervorrichtung fixiert, dass die Polierschicht dem Polierkopf gegenüberliegt. Das Halbleitersubstrat wird z.B. einem Vakuumsaugkopf am Polierkopf befestigt. Die Polierplatte wird drehen gelassen und der Polierkopf in gleicher Richtung wie der Polierkopf drehen gelassen und gegen das Polierkissen gedrückt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Poliermittel zwischen dem Polierkissen und dem Halbleitersubstrat aus einer solchen Position bereitgestellt, dass das Poliermittel eingeführt werden kann. Normalerweise wird der angelegte Druck durch die an den Polierkopf ausgeübte Kraft geregelt. Wenn dieser im Bereich von 0,01 bis 0,2 MPa liegt, kommt es zur wünschenswerten lokalen Ebenheit.
  • Mit einer Poliervorrichtung und einem Polierkissen der vorliegenden Erfindung ist es möglich, Einheitlichkeit im Sinne von Ebenheit der lokalen Unebenheiten über die gesamte Fläche des Halbleitersubstrats zu erzielen, und es ist möglich, eine einheitli che Polierung nahe der Waferkante zu erreichen. Ferner ist es möglich, unter Bedingungen hoher Plattendrehgeschwindigkeit sowohl Einheitlichkeit als auch Ebenheit zu erzielen.
  • Beispiele
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung detaillierter anhand nachstehender Beispiele erläutert. In diesen Beispielen wurden die verschiedenen Eigenschaften durch folgende Verfahren gemessen.
  • 1. Gummimikrohärte vom A-Typ
  • Die Messung erfolgte mit einem Gummimikrodurometer MD-1 von Kobunshi Keiki (Co.) [Adresse: Shimodachiuri Muromachi Nishiiri, Kamigyo-ku, Kyoto].
  • Die Struktur des Gummimikrometers MD-1 war wie folgt:
  • 1.1 Sensorbereich
    • (1) Ladesystem: Kontaktfederplatte vom Feder-Typ
    • (2) Federbelastung: 0 Punkt 2,24 p 100 Punkt 33,85 p
    • (3) Federbelastungsfehler: ± 0,32 p
    • (4) Eindringkörperabmessungen: Durchmesser: 0,16 mm kreisförmiger Zylinder Höhe: 0,5 mm
    • (5) Verschiebungsdetektionssystem: Dehnungsmesser
    • (6) Druckfußabmessungen: Außendurchmesser: 4 mm Innendurchmesser: 1,5 mm
  • 1.2 Sensorantriebsbereich
    • (1) Antriebssystem: vertikal getrieben, basierend auf einem Schrittmotor, Sinkratenregelung basiert auf einem Luftdämpfer
    • (2) Abwärts gehender Kolbenhub: 12 mm
    • (3) Sinkrate: 10–30 mm/s
    • (4) Höheneinstellungsbereich: 0 bis 67 mm (Entfernung zwischen Probentisch und Sensordruckfläche)
  • 1.3 Probenständer
    • (1) Probenständerabmessungen: Durchmesser: 80 mm
    • (2) Feineinstellungsmechanismus: Feineinstellung basierend auf XY-Tisch und Mikrometerkopf; Kolbenhub für sowohl die X- als auch die Y-Achse = 15 mm
    • (3) Gradeinstellmittel: Hauptfuß zur Gradeinstellung und Rundwasserwaage
  • 2. Gesamtstufenhöhe
  • (1) Testwafer
  • Ein 20 mm großer quadratischer Rohchip wurde auf einem 6-Zoll-Siliciumwafer angeordnet. Auf der linken Hälfte dieses 20-mm-Quadrat-Rohchips wurden Aluminiumzwischenverbindungselemente mit einer Breite von 40 μm und einer Höhe von 1,2 μm in einem Abstand von 40 μm in Zeilen-Abstand-Art bereitgestellt, und auf der rechten Hälfte lagen Aluminiumzwischenverbindungselemente mit einer Breite von 400 μm und einer Höhe von 1,2 μm in einem Abstand von 40 μm in Zeilen-Abstand-Art vor. Ferner bildete sich darauf ein Isolierfilm mit 3 μm Dicke mittels CVD unter Verwendung von Tetraethoxysilan aus, um den Testwafer zur Bewertung der Gesamtstufenhöhe herzustellen.
  • (2) Bewertungsverfahren
  • Bewertungsbedingungen A
  • Der Testwafer mit der zu bewertenden Gesamtstufenhöhe wurde in den Polierkopf der Poliermaschine eingepasst und bei 37 U/min drehen gelassen. Das Verbundpolierkissen wurde an der Poliermaschinenplatte befestigt und in gleicher Richtung wie die Polierkopfdrehrichtung bei 36 U/min drehen gelassen. Während ein Poliermittel auf Silicabasis bei 200 ml/min bereitgestellt wurde, wurde über einen bestimmten Zeitraum hinweg bei einem Druck von 0,05 MPa poliert. Die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers wurden gemessen.
  • Bewertungsbedingungen B
  • Der Testwafer mit der zu bewertenden Gesamtstufenhöhe wurde in den Polierkopf der Poliermaschine eingepasst und bei 47 U/min drehen gelassen. Das Verbundpolierkissen wurde an der Poliermaschinenplatte befestigt und in gleicher Richtung wie die Polierkopfdrehrichtung bei 46 U/min drehen gelassen. Während ein Poliermittel auf Silicabasis bei 200 ml/min bereitgestellt wurde, wurde über einen bestimmten Zeitraum hinweg bei einem Druck von 0,05 MPa poliert. Die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers wurden gemessen.
  • 3. Oxidfilmentfernungsrate
  • (1) Testwafer
  • Ein 1,5 μm dicker thermisch oxidierter Film wurde auf einem 6-Zoll-Testwafer ausgebildet, um den Testwafer zur Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate herzustellen.
  • (2) Bewertungsverfahren
  • Bewertungsbedingungen C
  • Der Testwafer zur Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate wurde in den Polierkopf der Poliermaschine eingepasst und bei 37 U/min drehen gelassen, und das Polierkissen wurde an der Poliermaschinenplatte befestigt und in gleicher Richtung wie die Polierkopfdrehrichtung bei 36 U/min drehen gelassen. Während ein Poliermittel auf Silicabasis bei 225 ml/min bereitgestellt wurde, wurde bei einem Polierdruck von 0,05 MPa 3 Minuten lang poliert. Die Oxidfilmentfernungsrate wurde in 1 mm Abstand im Bereich von 5 mm der Waferkante gemessen, und die mittlere Oxidfilmentfernungs rate sowie die Einheitlichkeit im Bereich von 5 mm der Waferkante, wobei die Einheitlichkeit = (Maximumoxidentfernungsrate – Minimumoxidentfernungsrate)/2/mittlere Oxidentfernungsrate × 100 ist, wurden ermittelt.
  • Ferner wurde die Oxidfilmentfernungsrate in 1 mm Beabstandungen im Bereich von 3 mm der Waferkante gemessen und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate sowie die Einheitlichkeit im Bereich von 3 mm der Waferkante, wobei die Einheitlichkeit = (Maximumoxidentfernungsrate – Minimumoxidentfernungsrate)/2/mittlere Oxidentfernungsrate × 100 ist, wurden ermittelt.
  • Bewertungsbedingungen D
  • Der Testwafer zur Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate wurde in den Polierkopf der Poliermaschine eingepasst und bei 47 U/min drehen gelassen, und das Polierkissen wurde an der Poliermaschinenplatte befestigt und in gleicher Richtung wie die Polierkopfdrehrichtung bei 46 U/min drehen gelassen. Während ein Poliermittel auf Silicabasis bei 225 ml/min bereitgestellt wurde, wurde bei einem Polierdruck von 0,05 MPa 3 Minuten lang poliert. Die Oxidfilmentfernungsrate wurde in 1 mm Abstand im Bereich von 5 mm der Waferkante gemessen, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate sowie die Einheitlichkeit im Bereich von 5 mm der Waferkante, wobei die Einheitlichkeit = (Maximumoxidentfernungsrate – Minimumoxidentfernungsrate)/2/mittlere Oxidentfernungsrate × 100 ist, wurden ermittelt.
  • Ferner wurde die Oxidfilmentfernungsrate in 1 mm Beabstandungen im Bereich von 3 mm der Waferkante gemessen und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate sowie die Einheitlichkeit im Bereich von 3 mm der Waferkante, wobei die Einheitlichkeit = (Maximumoxidentfernungsrate – Minimumoxidentfernungsrate)/2/mittlere Oxidentfernungsrate × 100 ist, wurden ermittelt.
  • Beispiel 1
  • Ein geschäumter Polyurethanfilm (Gummimikrohärte vom A-Typ = 50°, Dichte: 0,77 und mittlerer Durchmesser der verschlossenen Zellen: 110 μm) mit einer Dicke von 5 mm wurde 24 Stunden in Methylmethacrylat eingetaucht, wozu 0,1 Gewichtsteile Azobisisobutyronitril zugesetzt worden waren. Der geschäumte Polyurethanfilm, der mit dem Methylmethacrylat gequollen war, wurde anschließend zwischen Glasplatten platziert und 24 Stunden lang auf 70 °C erhitzt. Nach dem Erhitzen wurde der geschäumte Polyurethanfilm zwischen den Glasplatten entfernt und im Vakuum bei 50 °C getrocknet. Anschließend wurde gemahlen und eine Polierschicht mit einer Dicke von 1,2 mm erhalten. Die Gummimikrohärte vom A-Typ dieser Polierschicht betrug 98°, die Dichte 0,79, der mittlere Durchmesser der geschlossenen Zellen 150 μm und der Gewichtsanteil des Polymethylmethacrylats 69 Gew.-%. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem diese Polierschicht und eine 1 mm dicke Polsterungsschicht aus Nitrilkautschuk (Elastizitätsmodul = 140 MPa, Zugmodul = 4,5 MPa) mit einem doppelseitigen Klebeband Nr. 591 von Nitto Denko (Zugmodul nicht mehr als 0,1 MPa) zusammengeklebt wurden. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.020 Å/min und die Einheitlichkeit 8, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.350 Å/min und die Einheitlichkeit 11. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 5 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,01 μm.
  • Beispiel 2
  • 30 Gewichtsteile Polypropylenglykol, 40 Gewichtsteile Diphenylmethandiisocyanat, 0,8 Gewichtsteile Wasser, 0,3 Gewichtsteile Triethylamin, 1,7 Gewichtsteile Siliconschaumstabilisator und 0,09 Gewichtsteile dünnes Octylat wurden in einer RIM-Formmaschine miteinander vermischt, in eine Form gegossen und druckgeformt, um einen geschäumten Polyurethanfilm (Gummimikrohärte vom A-Typ = 50°, Dichte 0,51 und mittlerer Durchmesser der geschlossenen Zellen 40 μm) mit einer Dicke von 1,5 mm zu erhalten. Der geschäumte Polyurethanfilm wurde 15 Stunden in Methylmethacrylat eingetaucht, wozu 0,1 Gewichtsteile Azobisisobutyronitril zugesetzt worden waren. Dieser geschäumte Polyurethanfilm, der mit dem Methylmethacrylat gequollen war, wurde zwischen Glasplatten platziert und 24 Stunden lang auf 70 °C erhitzt. Nach dem Erhitzen wurde der geschäumte Polyurethanfilm zwischen den Glasplatten entfernt und im Vakuum bei 50 °C getrocknet. Der erhaltene Hartschaumfilm wurde anschließend an beiden Flächen gemahlen und ein Polierkissen mit einer Dicke von 1,2 mm erhalten. Die Gummimikrohärte vom A-Typ dieses Polierkissens betrug 98°, die Dichte 0,75, der mittlere Durchmesser der geschlossenen Zellen 60 μm und der Polymethylmethacrylatgehalt des Polierkissens 82 Gew.-%.
  • Als Polsterungsschicht wurde ein 2 mm dicker Polyurethankautschuk (Elastizitätsmodul = 100 MPa, Zugmodul = 10 MPa) hergestellt, und ein Polierkissen wurde hergestellt, indem die Polierschicht und die Polsterungsschicht mit einem doppelseitigen Klebeband Nr. 950 von Sumitomo 3M (Ltd) (Zugmodul nicht mehr als 0,1 MPa) zusammengeklebt wurden. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.210 Å/min und die Einheitlichkeit 7, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.230 Å/min und die Einheitlichkeit 10. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden verwendet wurden, betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 30 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,02 μm.
  • Beispiel 3
  • 78 Gewichtsteile eines Urethanpolymers auf Polyetherbasis (Adiprene L-325, hergestellt von Uniroyal), 20 Gewichtsteile 4,4'-Methylen-bis-2-chloranilin und 1,8 Gewichtsteile hohler Polymerkügelchen (Expancel 551 DE, hergestellt von Chema-Nobel Co.) wurden in einer RIM-Formmaschine miteinander vermischt und in eine Form gegossen, um einen Polymerformkörper herzustellen. Dieser Polymerformkörper wurde auf eine Dicke von 1,2 mm mit einer Schneidmaschine zugeschnitten, um die Polierschicht herzustellen. Die Gummimikrohärte vom A-Typ dieser Polierschicht betrug 98°, die Dichte 0,80 und der mittlere Durchmesser der geschlossenen Zellen 33 μm). Als Polsterungsschicht wurde ein 1 mm dicker Neoprenkautschuk (Elastizitätsmodul = 100 MPa, Zugmodul = 12 MPa) hergestellt, und ein Polierkissen wurde hergestellt, indem die Polierschicht und die Polsterungsschicht mit einem doppelseitigen Klebeband Y-949 von Sumitomo 3M (Ltd) (Zugmodul 10 MPa) zusammengeklebt wurden. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.110 Å/min und die Einheitlichkeit 6, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.130 Å/min und die Einheitlichkeit 10. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.340 Å/min und die Einheitlichkeit 9, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.360 Å/min und die Einheitlichkeit 11. Wenn die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten verwendet wurden, betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,06 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm.
  • Beispiel 4
  • Es wurde die in Beispiel 1 eingesetzte Polierschicht verwendet. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem eine 1,5 mm dicke Polsterungsschicht aus Chloroprenkautschuk (Elastizitätsmodul = 80 MPa, Zugmodul = 10 MPa) mit einem doppelseitigen Klebeband Nr. 591 von Nitto Denko (Zugmodul nicht mehr als 0,1 MPa) mit dieser Polierschicht zusammengeklebt wurde. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.030 Å/min und die Einheitlichkeit 8, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.060 Å/min und die Einheitlichkeit 10. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.310 Å/min und die Einheitlichkeit 10, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.360 Å/min und die Einheitlichkeit 12. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,01 μm.
  • Beispiel 5
  • Es wurde die in Beispiel 1 eingesetzte Polierschicht verwendet. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem eine 1 mm dicke Polsterungsschicht aus Chloroprenkautschuk (Elastizitätsmodul = 50 MPa, Zugmodul = 11 MPa) mit einem doppelseitigen Klebeband Nr. 591 von Nitto Denko (Zugmodul nicht mehr als 0,1 MPa) mit dieser Polierschicht zusammengeklebt wurde. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.050 Å/min und die Einheitlichkeit 7, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.070 Å/min und die Einheitlichkeit 11. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.370 Å/min und die Einheitlichkeit 11, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.350 Å/min und die Einheitlichkeit 14. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,01 μm.
  • Beispiel 6
  • Es wurde die in Beispiel 1 eingesetzte Polierschicht verwendet. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem eine 0,5 mm dicke Polsterungsschicht aus Ethylenpropylenkautschuk (Elastizitätsmodul = 100 MPa, Zugmodul = 19 MPa) mit einem doppelseitigen Klebeband Nr. 591 von Nitto Denko (Zugmodul nicht mehr als 0,1 MPa) mit dieser Polierschicht zusammengeklebt wurde. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.000 Å/min und die Einheitlichkeit 6, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 960 Å/min und die Einheitlichkeit 10. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.270 Å/min und die Einheitlichkeit 10, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.290 Å/min und die Einheitlichkeit 12. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,01 μm.
  • Beispiel 7
  • Es wurde die in Beispiel 1 eingesetzte Polierschicht verwendet. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem eine 1,5 mm dicke Polsterungsschicht aus Ethylenpropylenkautschuk (Elastizitätsmodul = 110 MPa, Zugmodul = 16 MPa) mit einem doppelseitigen Klebeband Nr. 591 von Nitto Denko (Zugmodul nicht mehr als 0,1 MPa) mit dieser Polierschicht zusammengeklebt wurde. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 990 Å/min und die Einheitlichkeit 7, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.000 Å/min und die Einheitlichkeit 11. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.370 Å/min und die Einheitlichkeit 12, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.390 Å/min und die Einheitlichkeit 14. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,01 μm.
  • Beispiel 8
  • Es wurde die in Beispiel 1 eingesetzte Polierschicht verwendet. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem eine 1,5 mm dicke Polsterungsschicht aus Siliconkautschuk (Elastizitätsmodul = 120 MPa, Zugmodul = 0,7 MPa) mit einem doppelseitigen Klebeband Nr. 591 von Nitto Denko (Zugmodul nicht mehr als 0,1 MPa) mit dieser Polierschicht zusammengeklebt wurde. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.100 Å/min und die Einheitlichkeit 7, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.130 Å/min und die Einheitlichkeit 11. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.330 Å/min und die Einheitlichkeit 9, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.370 Å/min und die Einheitlichkeit 12. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,01 μm.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Es wurde die in Beispiel 3 verwendete Polierschicht hergestellt. Die Gummimikrohärte vom A-Typ der Polierschicht betrug 98°, die Dichte 0,80 und der mittlere Durchmesser der geschlossenen Zellen 33 μm. Als Polsterungsschicht wurde ein nassgeschäumtes Polyurethan (Elastizitätsmodul = 3 MPa, Zugmodul = 50 MPa) mit einer Dicke von 1,2 mm verwendet, das durch Nassfilmbildung gefolgt von Imprägnieren eines Vliesmaterials mit einer Polyurethanlösung erhalten wurde. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem die Polierschicht und die Polsterungsschicht mit doppelseitigem Klebeband 442J von Sumitomo 3M (Ltd) (ein doppelseitiges Klebeband, bei dem das Substrat Polyesterfilm ist; Zugmodul = 200 MPa) zusammengeklebt wurden. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.150 Å/min und die Einheitlichkeit 10, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.130 Å/min und die Einheitlichkeit 17. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.370 Å/min und die Einheitlichkeit 17, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.360 Å/min und die Einheitlichkeit 20. Folglich war die Einheitlichkeit schlecht. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,06 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Es wurde eine Polierschicht aus geschäumtem Polyurethan hergestellt, das durch Nassfilmbildung gefolgt von Imprägnieren eines Vliesmaterials, das Polyesterfasern (Faserdurchmesser 6 μm) enthielt, mit einer Polyurethanlösung erhalten wurde. Die Gummimikrohärte vom A-Typ dieser Polierschicht betrug 75°. Als Polsterungsschicht wurde ein nassgeschäumtes Polyurethan (Elastizitätsmodul = 3 MPa, Zugmodul = 50 MPa) mit einer Dicke von 1,2 mm verwendet, das durch Nassfilmbildung gefolgt von Imprägnieren eines Vliesmaterials mit einer Polyurethanlösung erhalten wurde. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem die Polierschicht und die Polsterungsschicht mit doppelseitigem Klebeband 442J von Sumitomo 3M (Ltd) (ein doppelseitiges Klebeband, bei dem das Substrat Polyesterfilm ist; Zugmodul = 200 MPa). Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 850 Å/min und die Einheitlichkeit 6, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 890 Å/min und die Einheitlichkeit 7. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.010 Å/min und die Einheitlichkeit 6, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.050 Å/min und die Einheitlichkeit 8. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,15 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,10 μm. Folglich war die Gesamtstufenhöhe schlecht.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Es wurde die in Beispiel 3 verwendete Polierschicht hergestellt. Die Gummimikrohärte vom A-Typ der Polierschicht betrug 98°, die Dichte 0,80 und der mittlere Durchmesser der geschlossenen Zellen 33 μm. Als Polsterungsschicht wurde eine 1 mm dicke Folie aus Polybutylenterephthalat (Elastizitätsmodul = 600 MPa, Zugmodul = 100 MPa) hergestellt. Es wurde ein Polierkissen hergestellt, indem die Polierschicht und die Polsterungsschicht mit doppelseitigem Klebeband Y-949 von Sumitomo 3M (Ltd) (Zugmodul = 10 MPa) zusammengeklebt wurde. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.150 Å/min und die Einheitlichkeit 20, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.130 Å/min und die Einheitlichkeit 25. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.370 Å/min und die Einheitlichkeit 21, während die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante 1.360 Å/min und die Einheitlichkeit 23 betrugen. Folglich war die Einheitlichkeit schlecht. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,06 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • Es wurde die in Beispiel 3 verwendete Polierschicht hergestellt. Als Polsterungsschicht wurde ein 1 mm dicker Neoprenkautschuk (Elastizitätsmodul = 100 MPa, Zugmodul = 12 MPa) hergestellt, und ein Polierkissen wurde hergestellt, indem die Polierschicht und die Polsterungsschicht mit doppelseitigem Klebeband 442J von Sumitomo 3M (Ltd) (ein doppelseitiges Klebeband, bei dem das Substrat Polyesterfilm ist; Zugmodul = 200 MPa) zusammengeklebt wurden. Unter Verwendung eines Poliermittels vom Silicatyp wurde die Bewertung der Oxidfilmentfernungsrate unter Bewertungsbedingungen C bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min vorgenommen. Die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.110 Å/min und die Einheitlichkeit 20, und die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante betrug 1.130 Å/min und die Einheitlichkeit 25. Wenn darüber hinaus die Bewertungsbedingungen D bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min verwendet wurden, betrug die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 5 mm der Waferkante betrug 1.340 Å/min und die Einheitlichkeit 21, während die mittlere Oxidfilmentfernungsrate im Bereich von 3 mm der Waferkante 1.360 Å/min und die Einheitlichkeit 24 betrugen. Folglich war die Einheitlichkeit schlecht. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen A bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 36 U/min über eine Polierzeit von 2 Minuten betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,06 μm. Bei einer Bewertung der Gesamtstufenhöhe unter Bewertungsbedingungen B bei einer Plattendrehgeschwindigkeit von 46 U/min über eine Polierzeit von 1 Minute 45 Sekunden betrug die Gesamtstufenhöhe zwischen den 40 μm breiten und den 400 μm breiten Verbindungsbereichen des Gesamtstufenhöhen-Bewertungstestwafers 0,04 μm.
  • Figure 00280001

Claims (14)

  1. Polierkissen mit einer Polierschicht und einer Polsterungsschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Polierschicht eine Gummimikrohärte vom A-Typ von zumindest 80° aufweist und die Polsterungsschicht einen Elastizitätmodul von zumindest 40 MPa sowie einen Zugmodul im Bereich von 0,1 MPa bis 20 MPa aufweist.
  2. Polierkissen nach Anspruch 1, worin der Elastizitätsmodul der Polsterungsschicht zumindest 60 MPa beträgt.
  3. Polierkissen nach Anspruch 2, worin der Elastizitätsmodul der Polsterungsschicht zumindest 90 MPa beträgt.
  4. Polierkissen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin der Zugmodul der Polsterungsschicht im Bereich von 0,5 MPa bis 18 MPa liegt.
  5. Polierkissen nach Anspruch 4, worin der Zugmodul der Polsterungsschicht im Bereich von 5 MPa bis 15 MPa liegt.
  6. Polierkissen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin die Dicke der Polsterungsschicht im Bereich von 0,1 bis 100 mm liegt.
  7. Polierkissen nach Anspruch 6, worin die Dicke der Polsterungsschicht im Bereich von 0,2 bis 5 mm liegt.
  8. Polierkissen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin die Hauptkomponente der Polierschicht Polyurethan ist und die Dichte der Polierschicht im Bereich von 0,70 bis 0,90 liegt.
  9. Polierkissen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Polierschicht Polyurethan und Polymer aus der Polymerisation einer Vinylverbindung enthält und der Anteil von Polymer aus der Polymerisation einer Vinylverbindung 50 bis 90 Gew.-% beträgt, wobei die Polierschicht geschlossene Zellen mit einem mittleren Zelldurchmesser von nicht mehr als 1.000 μm und eine Dichte im Bereich von 0,4 bis 1,1 aufweist.
  10. Polierkissen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, das zwischen der Polierschicht und der Polsterschicht zusätzlich eine Zwischenschicht mit einem Zugmodul von nicht mehr als 20 MPa aufweist.
  11. Verfahren zum Polieren eines Halbleitersubstrats, worin das Halbleitersubstrat an einem Polierkopf festgemacht ist und ein Polierkissen an eine Polierplatte fixiert ist und worin eine Polierschicht des Polierkissens gegen das Halbleitersubstrat gedrückt wird, wobei das Halbleitersubstrat durch Drehen des Polierkopfs oder der Polierplatte oder Drehen von beiden poliert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Polierkissen nach einem der vorangegangenen Ansprüche verwendet wird.
  12. Polierverfahren nach Anspruch 11, worin ein Polierkissen nach Anspruch 9 verwendet wird.
  13. Poliervorrichtung mit einem Polierkopf, der ein fix damit verbundenes Halbleitersubstrat aufnehmen kann, einer Polierplatte und einem an die Polierplatte fixierten Polierkissen, wobei das Polierkissen dem Polierkopf so gegenüberliegt, dass ein Druckkontakt zwischen dem Polierkissen und dem Halbleitersubstrat und dem Mittel zum Drehen des Polierkopfes, der Polierplatte oder beider ermöglicht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Polierkissen ein Polierkissen nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ist.
  14. Poliervorrichtung nach Anspruch 13, worin der Polierkopf Mittel zum Fixieren des Halbleitersubstrats daran aufweist.
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