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Hintergrund
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von β-Glucooligosacchariden
bei der Herstellung eines Medikaments zur Beschleunigung der Calciumassimilation.
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β-Glucooligosaccharid
ist eine Verbindung aus β-Glucosid-Bindungen
und einem Saccharid, welches durch β-1,6- und/oder β-1,4-Verknüpfungen
von Glukosen erhalten wird. Es ist bekannt, sie als kalorienarme Zucker
zu verwenden, weil diese β-Glucosid-Bindungen von internen
Enzymen nicht abgebaut werden können.
Dementsprechend können
sie als Zusätze
bei verschiedenen dietätischen
Nahrungsmitteln oder Erfrischungen genutzt werden.
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Gemäß der von
der Anmelderin eingereichten JP-A-3-262460 wurde weiterhin gefunden,
dass β-Glucooligosaccharide
einen Wachstums- oder Proliferationseffekt auf Bifidobakterien und
Milchsäurebakterien
haben und es wird ein Mittel zur Verbesserung der Darmflora (Bakterienflora
im Darm) offenbart, welches ein β-Glucooligosaccharid
enthält.
Da β-Glucooligosaccharide
außerdem
ausgeprägte
feuchtigkeitserhaltende Eigenschaften besitzen, wurde ihr Effekt
nicht nur als Befeuchtungsmittel für Nahrungsmittel, sondern auch
als Kristallisationshemmer, Glasierungsmittel, Excipienten und dergleichen
erkannt, und es kann für
Medikamente verwendet werden. In JP-A-63116668 wird Sophorose (2-O-β-D-glucopyranosyl-D-glukose)
als Süßstoff offenbart.
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Andererseits
ist Vitamin D als Beschleuniger der Calciumassimilation gut bekannt.
Obwohl Vitamin D einen beschleunigenden Effekt auf die Calciumassimilation
besitzt, besteht das Problem, dass der Expressionsmechanismus durch
hormonelle Homöostase
beeinflusst wird, was den Effekt der Assimilation der gewünschten
Calciummenge reduziert.
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Weiterhin
wurde beobachtet, dass Saccharide wie Lactose einen beschleunigenden
Effekt auf die Calciumassimilation besitzen. Von Galactooligosaccharid
und Fructooligosaccharid wurde dagegen berichtet, dass sie einen
beschleunigenden Effekt auf die Assimilation von Mineralstoffen
besitzen (Japanese Nutrition and Food Society Journal, Band 44 (1991),
S. 287-291) und sie sind als Proliferationspromoter von Bifidobakterien
bekannt. In der JP-A-4-134031 ist weiter ein Beschleuniger für die Calciumassimilation, der
Galactooligosaccharid als aktive Komponente umfasst, in der JP-A-6-205653
ein Beschleuniger für
die Assimilation von Mineralstoffen, der Lactulose-Oligosaccharide
als aktive Komponente enthält,
in der JP-A-6-205654 ein Beschleuniger für die Assimilation von Mineralstoffen,
der verzweigte Galactooligosaccharide als aktive Komponente umfasst
und in der JP-A-5-67 werden Nahrungsmittel, die Ballaststoffe, Calcium
und Maltitol enthalten, offenbart.
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Allerdings
besteht das Problem, dass der Verzehr von Sacchariden wie Lactose
und Maltitol zu Symptomen wie Diarrhoe führen kann.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Erfinder haben intensiv Substanzen untersucht, die die Calciumassimilation
beschleunigen und festgestellt, dass β-Glucooligosaccharide mit β-Glucosid-Bindungen
die Calciumassimilation beschleunigen. Die Erfinder haben die vorliegende
Erfindung auf dieser Grundlage fertig gestellt.
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, die Verwendung von β-Glucooligosacchariden
bei der Herstellung eines Medikaments zur Beschleunigung der Calciumassimilation
zu Verfügung
zu stellen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung sind Medikamente und Nahrungsmittel, welche β-Glucooligosaccharide
enthalten, auf Grund ihres Effektes der Beschleunigung der Calciumassimilation
für die
Calciumergänzung
brauchbar, wodurch eine adäquate
Calciummenge mit hoher Effizienz aufgenommen werden kann. Obwohl β-Glucooligosaccharid
im Dünndarm
weder verdaut noch assimiliert wird, wird es im Dickdarm durch Darmbakterien,
insbesondere durch Bifido- oder Milchsäurebakterien, aufgespalten,
und ein Teil des β-Glucooligosaccharids
wird als organische Säuren
assimiliert, wobei keine Diarrhoesymptome ausgelöst werden.
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Ausführung der Erfindung
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Im
weiteren wird die vorliegende Erfindung unter Bezug auf bevorzugte
Ausführungsformen
genauer beschrieben.
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Hinsichtlich
der β-Glucooligosaccharide
als aktive Komponente des Beschleunigers der Calciumassimilation
gibt es keine besonderen Beschränkungen
für deren
Herstellungsverfahren. Beispielsweise kann ein Verfahren zu ihrer
Herstellung durch Abbau von Polysacchariden, die aus β-Glucosid-Bindungen
aufgebaut sind, wie Cellulose, Laminarin und Psutulan, oder ein
Verfahren zu ihrer Herstellung durch eine Kondensations-/Glucosyltransfer-Reaktion
von β-Glucosidase
oder dergleichen verwendet werden.
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Allerdings
ist es bevorzugt, ein Verfahren zur leichten Herstellung von β-Glucooligosacchariden
mit hoher Ausbeute zu verwenden, indem eine der β-Glucosidase eigene Kondensations-/Glucosyltransfer-Reaktion zur
Anwendung kommt, wobei von Mikroorganismen produzierte β-Glucosidase
zu Glucose und/oder β-Glucooligosacchariden
umgesetzt wird, wie es durch die Erfinder in der JP-A-222779 und
in der JP-A-219584 im Detail beschrieben wird.
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Diese
Methode wird im Weiteren kurz beschrieben. Es kann β-Glucosidase
verwendet werden, wie sie von verschiedenen Mikroorganismen produziert
wird. Bevorzugt verwendet man Enzyme, die von Mikroorganismen, beispielsweise
Fadenpilze wie Trichoderma viride, Trichoderma reesei, Trichoderma
konignii, Aspergillus niger und Penicillium frequentans; holzzersetzende
Pilze wie Polypolus tulipiferae, Chrysosporium lignorum und Shizophyllum
commune und Bakterien wie Pseudomonas fluorescens var. cellulosa,
Cellulomonasuda, Clostridium thermocellum und Ruminococcus albus
produziert werden. Diese Mikroorganismen sind gut bekannt und zur
Herstellung der Enzyme leicht verfügbar.
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Weiterhin
wird D-Glucose und/oder β-Glucooligosaccharid
als Substrat verwendet. In diesem Zusammenhang bedeutet β-Glucooligosaccharid
als Substrat Cellobiose, Gentiobiose oder solche mit einem höheren Polymerisationsgrad,
wie Gentiooligosaccharid. Wenn β-Glucooligosaccharid
als Substrat verwendet wird, kann bei dieser Enzymreaktion β-Glucooligosaccharid
mit einem höheren
Polymerisationsgrad erhalten werden. Die Verwendung von Glucose
als Substrat ist besonders bevorzugt.
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Wenn β-Glucosidase
mit Glucose und/oder β-Glucooligosaccharid
umgesetzt wird, werden verschiedene β-Glucooligosaccharide wie Cellobiose,
Gentiobiose, 4-O-β-D-Gentiooligosyl-D-glucose
und 6-O-β-D-Gentiooligosyl-D-glucose
erhalten. 4-O-β-D-Gentiooligosyl-D-glucose
bedeutet hier 4-O-β-D-Gentiobiosyl-D-glucose,
4-O-β-D-Gentiotriosyl-D-glucose
oder solche mit einem höheren
Polymerisationsgrad. Des Weiteren bedeutet 6-O-β-D-Gentiooligosyl-D-glucose
6-O-β-D-Gentiobiosyl-D-glucose
(Gentiotriose), 6-O-β-D-Gntiotriosyl-D-glucose
(Gentiotetraose) oder solche mit einem höheren Polymerisationsgrad.
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In
der vorliegenden Erfindung werden als β-Glucooligosaccharide Cellobiose,
Sophorose, Laminaribiose, Gentiobiose und β-D-Gentioolygosyl-D-glucose
allein oder als Gemisch in einer entsprechenden Kombination bevorzugt.
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Das β-Glucooligosaccharid
kann mit einem Calciummaterial in einer calciumergänzenden
Nahrung genutzt werden. Das Calciummaterial ist nicht besonders
begrenzt, soweit es ein natürliches
Material oder ein brauchbarer Lebensmittelzusatz für Nahrungsmittel
ist. Allerdings ist die Verwendung von Calciumcitrat, Calciumcarbonat,
Calciumlactat, dreibasischem Calciumphosphat, Calciumhydrogenphosphat,
Calciumdihydrogenphosphat, Calciumchlorid, calciniertem Knochencalcium,
uncalciniertem Calcium, calciniertem Schalencalcium und calciniertem
Eierschalencalcium, entweder allein oder in einem geeigneten Mischverhältnis, bevorzugt.
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In
Bezug auf die Menge an β-Glucooligosaccharid
und Calciummaterial in dem calciumergänzenden Nahrungsmittel ist
das β-Glucooligosaccharid
bevorzugt in einem Anteil von 0,1 Gew.-% – 50 Gew.-%, besonders bevorzugt
in einem Anteil von 0,5 Gew.-% bis 25 Gew.-% und höchst bevorzugt
in einem Anteil von 0,5 Gew.-% bis 15 Gew.-% enthalten; das Calciummaterial
ist bevorzugt in einem Anteil von 0,005 Gew.-% bis 2,5 Gew.-%, besonders
bevorzugt in einem Anteil von 0,05 Gew.-% bis 2,0 Gew.-% und höchst bevorzugt
in einem Anteil von 0,1 Gew.-% bis 1,0 Gew.-% enthalten.
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Liegt
der Gehalt an β-Glucooligosaccharid
unter 0,1 Gew.-%, wird der gewünschte
Effekt der Beschleunigung der Calciumassimilation kaum erzielt, überschreitet
er 50 Gew.-%, schadet seine spezifische Bitterkeit dem Aroma und
dem Geschmack des Nahrungsmittels, was unerwünscht ist.
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Ferner
ist bei einem Gehalt an Calciummaterial von weniger als 0,005 Gew.-%
der gewünschte
Calciumergänzungseffekt
beim Verzehr der Nahrung zu gering, und ist er größer als
2,5 Gew.-%, übersteigt
er die gewöhnlich
erforderliche Standardmenge an Calcium und es tritt ein herber und
bitterer Geschmack auf, was unerwünscht ist.
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Obwohl
der Expressionsmechanismus des Effektes der Calciumassimilationsbeschleunigung
der vorliegenden Erfindung noch nicht völlig bekannt ist, wird angenommen,
dass beim Trinken oder Essen des Beschleunigers der Calciumassimilation
der vorliegenden Erfindung Zwischenräume zwischen Darmzellen (so genannte
tight junctions) geöffnet
werden, wobei das Calcium vom Körper
durch passive Diffusion aufgenommen wird. Es wird angenommen, dass
dieser Mechanismus dem Mechanismus des Maltitol ähnelt (T. Godelal. J. Nutr.
Sci. Vitaminol..,39, 585-595 (1993), K. Kishi et.al., Life Sci.,
59, 1133-1140 (1996)). Unter Zugrundelegung des Expressionsmechanismus
des Effektes der Calciumassimilationsbeschleunigung der vorliegenden Erfindung
wird außerdem
angenommen, dass nicht nur die Assimilation des Calciums beschleunigt
wird, sondern auch die von Mineralien wie Eisen.
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Als
Ursache dafür,
dass β-Glucooligosaccharid,
las Effekt der vorliegenden Erfindung, keine Diarrhoesymptome verursacht,
wird angenommen, dass das β-Glucooligosaccharid
im Dünndarm
weder verdaut noch assimiliert, aber im Dickdarm durch Darmbakterien,
insbesondere Bifidobakterien und Milchsäurebakterien, abgebaut und
ein Teil davon als organische Säuren
assimiliert wird, wie oben erwähnt.
Diese Eigenschaft ist genauer beschrieben in JP-A-3-262460 und in „Denpun
Kagaku" (Stärkewissenschaft),
Vol. 40, 1, Seiten 21-27, 1993.
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Wie
oben erwähnt,
kann der Beschleuniger der Calciumassimilation im allgemeinen verwendet
werden als Zusatz zu oral aufgenommenen Produkten wie Medikamente,
Nahrungsmittel, Delikatessen und Futtermittel, wobei ihre Form nicht
besonders begrenzt ist. Bei Medikamenten beispielsweise können Formen
wie Tabletten, Granulate, Kapseln, flüssige Mittel und dergleichen
genutzt werden.
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Beispiel 1
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Eine
Säule mit
einer Ummantelung (60°C)
mit einem Innendurchmesser von 2 cm und einer Länge von 120 cm wurde mit einem
Kationenaustauscherharz „Dowex
99" (Na+-Typ, hergestellt
von Dow Chemical Co.) gepackt und mit einem β-Glucooligosaccharidhaltigen
Sirup ( Handelsname „Gentose
#80", hergestellt
von Nihon Shokuhin Kako K.K.) so beladen, dass der Feststoffgehalt
bei 5 bis 7% (G/V), bezogen auf das Harz, lag. Anschließend erfolgte
eine Fraktionierung mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,35 (S/V,
h–1),
wodurch eine Fraktion von β-Glucooligosaccharid
(Gentose G2) erhalten wurde. Der Vorgang wurde 10mal wiederholt,
wobei 100 g einer Fraktion von β-Glucooligosaccharid
(Gentose G2) erhalten wurden. In dieser Beschreibung steht β-Glucooligosaccharid
für Disaccharide
mit β-Glucosidbindungen
wie Cellobiose, Sophorose, Laminaribiose und Gentiobiose.
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Test Beispiel 1
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Der
Abdominalbereich einer männlichen
Wistar-Ratte mit einem Gewicht von 400 g wurde unter Nenbutal-Narkose
operiert und ein Gewebestück
(Ileum) von 15 cm Länge
oberhalb des Punktes, der sich 10 cm oberhalb einer ileocecalen
Sektion zum Maul hin befindet, wurde exstirpiert. Gewendete Ileum-Gewebestücke von
je 2,5 cm Länge
wurden präpariert
und jeweils auf einem perforierten konischen Polypropylen-Rohr befestigt.
Die Serosaseite (innen) wurde mit 0,3 ml eines Standardpuffers (140
mM NaCl, 10 mM KHCO3, 0,4 mM KH2PO4, 2,4 mM K2HPO4, pH 7,4) gefüllt. Als Lösung an der Mucosaseite (außen) wurde
ein Standardpuffer verwendet, der 100 mM Gentiobiose, Cellobiose,
Lactose oder Gentose G2 erhalten gemäß Beispiel 1, enthielt. Weiter
wurde 10 mM CaCl2 zugegeben. Die Gentiobiose,
Cellobiose und Lactose, die in diesem Beispiel verwendet wurden,
sind kommerziell verfügbare
Standardreagenzien. Als Kontroll-Lösung an
der Mucosaseite (außen)
wurde ein Standardpuffer verwendet, der nur Calcium ohne ein Saccharid
enthielt.
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Die
Lösung
auf der Mucosaseite wurde bei einer Temperatur von 37°C gehalten
und es wurde kontinuierlich ein Gas aus 95% O2/
5% CO2 durchgeblasen. Da bekannt war, dass
die transepitheliale Transportrate nach 30 min konstant wird, wurde
die Lösung
auf der Serosaseite 30 min. nachdem das Gewebestück in die Lösung getaucht wurde, durch
frische Lösung
ersetzt, und dann nach 30 min wurde die Lösung auf der Serosaseite gesammelt.
Die Calciumkonzentration in der Lösung auf der Serosaseite wurde
unter Verwendung eines ortho-Kresolphthalein-Komplexons gemessen
(Handelsname „Calcium
C test", hergestellt
von Wako Pure Chemicals Ltd.). Die transepitheliale Calciumtransportrate
wird durch die Calciummenge, die innerhalb von 30 min pro 1 cm2 der Mucosa-Oberfläche transportiert wird, ausgedrückt.
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Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
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Gentiobiose,
Cellobiose und Gentose G2 beschleunigten alle den Ca-Transport im
Vergleich zu der Kontrolllösung
ohne Saccharid, Gentiobiose um einen etwa 2,1-fachen numerischen
Wert, Cellobiose um einen etwa 1,6-fachen und Gentose G2 um einen
etwa 1,9 fachen Wert, bezogen auf die Kontrolllösung. Insbesondere zeigte Gentiobiose
eine höhere
Transportrate als Lactose.
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Wie
oben erwähnt,
ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
einen beschleunigenden Effekt auf die Calciumassimilation durch
die Verwendung von β-Glucooligosaccharid
zu erzielen. Medikamente, die β-Glucooligosaccharid
beinhalten, sind für
die Calciumergänzung
brauchbar, wobei eine adäquate
Menge an Calcium mit hoher Effizienz aufgenommen werden kann und
daneben keine Diarrhoesymptome auftreten.
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Die
im Beispiel verwendete Gentose #80 wird nach der oben beschriebenen
enzymatischen Methode produziert.