-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Mobilkommunikationssysteme,
und insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung
und ein Verfahren für eine
Mobilstation zum Empfangen von Signalen, die von einer Basisstation
gesendet werden, die eine Sende-Diversity-Funktion aufweist.
-
2. Beschreibung des Standes
der Technik
-
In
einem typischen Mobilkommunikationssystem weisen eine Basisstation
und eine Mobilstation jeweils eine Antenne zum gegenseitigen Austauschen
von Daten auf. Wenn in einer solchen Designkonfiguration ein Sendekanal
Kanalschwund (Fading) aufweist, da sich ein Hindernis, wie beispielsweise
ein Gebäude
zwischen der Mobilstation und der Basisstation befindet, verschlechtert
sich die Kommunikationsqualität.
Um dieser Situation gegenzusteuern, so dass sie nicht auftritt,
wird im Allgemeinen ein Diversity-Verfahren angewendet. Dieses Diversity-Verfahren
verbessert die Leistung des Mobilkommunikationssystems.
-
Um
Signale von einer Mobilstation zu einer Basisstation über eine
Rückwärtsverbindung
(Reverse Link) zu senden, kann ein Empfänger-Diversity-Verfahren verwendet
werden, bei dem eine Vielzahl von Empfangsantennen an der Basisstation
installiert ist. Zusätzlich
dazu ist es für
das Senden von Signalen von der Basisstation zu der Mobilstation über eine
Vorwärtsverbindung
(Forward Link) möglich,
ein Sende-Diversity-Verfahren
zum Senden von Signalen über
eine Vielzahl von Sendeantennen, die an der Basisstation installiert
sind, zu verwenden. In dem Fall, in dem die Basisstation eine Sende-Diversity-Funktion
besitzt, kann die Mobilstation lediglich eine Antenne für den Diversity-Effekt
verwenden.
-
In
der Praxis erweist es sich jedoch als schwierig, eine Vielzahl von
Empfangsantennen in der kleinen Mobilstation zu installieren, um
die Mobilstation so zu konfigurieren, dass sie auf optimale Weise
unter Verwendung des Empfänger-Diversity-Verfahrens
während
Kommunikationen auf der Vorwärtsverbindung
(Forward Link) funktioniert. Obgleich Empfangsantennen in der Mobilstation
installiert werden können,
schränkt
die kleine Größe der Mobilstationen
die Entfernung zwischen den Empfangsantennen ein, und dadurch wird
eine Diversity-Verstärkung
reduziert. Wenn zusätzlich
dazu mehrere Antennen in der Mobilstation installiert sind, ist es
erforderlich, separate Schemata zum Empfangen von Vorwärtsverbindungs-(Forward
Link)Signalen und zum Senden von Rückwärtsverbindungs-(Reverse Link)Signalen über die
entsprechenden Antennen bereitzustellen, wodurch eine Zunahme der
Größe und der
Kosten der Mobilstation verursacht wird. Aus diesen Gründen verwendet
das Mobilkommunikationssystem im Allgemeinen Sende-Diversity-Verfahren
eher als Empfangs-Diversity-Verfahren.
-
Das
Dokument
DE 42 19 677
A offenbart ein Verfahren zum Senden von digitalen Daten,
wobei die entsprechende Empfangsvorrichtung eines Mobilkommunikationssystems
lediglich eine Antenne verwendet. Die Basisstation umfasst des Weiteren wenigstens
zwei umschaltbare Kanal-Schätzeinrichtungen,
die synchron in Bezug auf eine entsprechende Schalteinrichtung der
Basisstation umgeschaltet werden. Korrelierte Symbole werden anhand
der digitalen Daten erzeugt, und jene Symbole werden anschließend durch
wenigstens zwei Antennensignale oder in Blöcken gesendet. Die Sendeantennen
werden so umgeschaltet, dass direkt aufeinanderfolgende Symbole
stets über
unterschiedliche Sendeantennen gesendet werden.
-
Das
Dokument „Down-link
Power Control in DS/CDMA Cellular Mobile Radio Network" von Chung-Ju; Fang-Chin
Ben, 27. September 1994 (27.09.1994), Seiten 89 bis 93, XPO 10131562
offenbart die Leistungssteuerung in einer Abwärtsverbindung mit einer Aktualisierung
der gesendeten Leistung der Basisstation auf Basis des durchschnittlichen
Signal-/Rausch-Verhältnisses
(SIR), das an der Mobilstation empfangen wird.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Empfangsvorrichtung
für eine
Mobilstation zum Empfangen von Signalen, die von einer Basisstation
gesendet wurden, bereitzustellen, um auf effektive Weise die TSTD(time-switched
transmission diversity)-Signalleistung
und die Empfangsleistung zu schätzen.
-
Diese
Aufgabe wird durch die Leistungsmerkmale der unabhängigen Ansprüche erfüllt.
-
Vorteilhafte
Ausführungsformen
werden durch die Unteransprüche
offenbart.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Die 1A bis 1C sind
Diagramme, die verschiedene Formate von Daten, die von einer Basisstation
gesendet werden, illustrieren;
-
2 ist
ein Diagramm, das eine Struktur einer Datengruppe, die von einer
Basisstation gesendet wird, illustriert;
-
3 ist
ein Diagramm, das eine Empfangsvorrichtung für eine Mobilstation, die Daten,
die von einer Basisstation gesendet wurden, empfängt, in Übereinstimmung mit einer ersten
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung illustriert;
-
Die 4A bis 4G sind
Diagramme, die Formate von Daten, die an den jeweiligen Elementen der
Empfangsvorrichtung, die in 3 dargestellt
ist, auftreten, illustrieren;
-
5 ist
ein Diagramm, das eine Pilot-Abtrenneinrichtung von 3 illustriert;
-
6 ist
ein Diagramm, das eine Verzögerungseinrichtung
von 3 illustriert;
-
7 ist
ein Diagramm, das eine Kanal-Schätzeinrichtung
von 3 in Übereinstimmung
mit einer ersten Ausführungsform
illustriert;
-
8 ist
ein Diagramm, das eine Kanal-Schätzeinrichtung
von 3 in Übereinstimmung
mit einer zweiten Ausführungsform
illustriert;
-
9 ist
ein Diagramm, das eine Empfangsvorrichtung für eine Mobilstation zum Empfangen
von Daten, die von einer Basisstation gesendet werden, in Übereinstimmung
mit einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung illustriert;
-
10 ist
ein Diagramm, das eine Signalleistungs-Schätzeinrichtung von 9 illustriert;
-
11A ist ein Diagramm, das eine Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung
von 9 in Übereinstimmung
mit einer ersten Ausführungsform
illustriert;
-
11B ist ein Diagramm, das eine Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung
von 9 in Übereinstimmung
mit einer zweiten Ausführungsform
illustriert;
-
12 ist
ein Diagramm, das eine Vorrichtung zum Schätzen einer Empfangsleistung
eines empfangenen TSTD-(time-switched transmission diversity)Signals
der Empfangsvorrichtung, die in 9 dargestellt
ist, illustriert.
-
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Im
Folgenden werden in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der folgenden Beschreibung
werden gut bekannte Konstruktionen oder Funktionen nicht ausführlich beschrieben,
damit sie das Verständnis
der vorliegenden Erfindung nicht erschweren.
-
Der
Begriff „Interpolation" bezieht sich in
der hierin verwendeten Form auf eine Operation des Schätzens von
Werten an unterschiedlichen Zeitschlitzen in einem vorgegebenen
Zeitintervall unter Verwendung einer Vielzahl von Werten, die während des
vorgegebenen Zeitintervalls bestimmt werden.
-
Die
Empfangsvorrichtung und die Verfahren für eine Mobilstation in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung empfangen und verarbeiten Daten,
die in einer TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
von einer Basisstation gesendet werden. Hierin wird die vorliegende
Erfindung in Bezug auf einen Kanal beschrieben, der Informationen von
der Basisstation sendet. Es wird jedoch auch festgestellt, dass,
wenn eine Sendevorrichtung für ein
Mobilkommunikationssystem Signale auf einem gemeinsamen Kanal und/oder
einem dedizierten Kanal in einem TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus sendet, eine Empfangsvorrichtung an der
Basisstation des Mobilkommunikationssystems das TSTD(time-switched
transmission diversity)-Signal, das in dem einem TSTD(time-switched
transmission diversity)-Betriebsmodus
gesendet worden ist, in Übereinstimmung
mit den Ausführungsformen
vorliegenden Erfindung empfangen kann.
-
Die 1A bis 1C illustrieren
verschiedene Formate von Daten, die von einer Sendevorrichtung einer
Basisstation ausgegeben werden. Hierbei wird angenommen, dass die
Basisstation mit der TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
zwei Antennen ANT1 und ANT2 aufweist. Genauer gesagt, illustriert 1A ein
Format von Daten, die von der Sendeantenne ANT1 der Basisstation
ausgegeben werden; 1B illustriert ein Format von
Daten, die von der Sendeantenne ANT2 der Basisstation ausgegeben
werden; und 1B illustriert ein Format von
Daten, die von einer Basisstation ausgegeben werden, die die TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion
nicht nutzt, das heißt,
eine Nicht-TSTD-Basisstation. In seiner hierin verwendeten Form
umfasst das Wort „Daten" nicht nur tatsächliche
Daten, wie beispielsweise Paketdaten, sondern auch sämtliche
Arten von Informationen, die in dem Mobilkommunikationssystem gesendet
werden.
-
Unter
weiterer Bezugnahme auf die 1A bis 1C wird
die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion, durch die
die Daten gekennzeichnet ist, durch Abwechseln der Sendeantennen gesendet.
So kann beispielsweise in dem Fall, in dem Daten unter Verwendung
einer Vielzahl von Antennen, wie dies in den 1A und 1B dargestellt ist,
gesendet werden, obgleich eine Mobilstation infolge eines schlechten
Kanalzustandes für
ein Signal, das von einer Antenne gesendet wird, eine niedrige Empfangswahrscheinlichkeit
eines Signals aufweist (oder von Daten), ein nächstes Signal über einen
anderen normalen Kanal unter Verwendung der anderen Antenne gesendet
werden, wodurch eine Reduzierung der Empfangswahrscheinlichkeit
verhindert wird. Dementsprechend sind die aufeinanderfolgend empfangenen
Daten möglicherweise
weniger anfällig
für den
Kanalzustand.
-
Es
werden im Allgemeinen mehrere Antennen zum Senden von Daten unter
Verwendung der TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion verwendet.
Der Einfachheit halber wird hierin jedoch angenommen, dass die Basisstation
Daten unter Verwendung von zwei Sendeantennen in einem TSTD(time-switched
transmission diversity)-Betriebsmodus verwendet. Zusätzlich dazu
wird angenommen, dass geradzahlige Datengruppen unter Verwendung
einer ersten Antenne ANT1 gesendet werden, wie dies in 1A dargestellt
ist, und dass ungeradzahlige Datengruppen unter Verwendung einer
zweiten Antenne ANT1 gesendet werden, wie dies in 1B dargestellt
ist.
-
Wie
dies in den 1A und 1B dargestellt
ist, sendet, während
die erste Antenne ANT1 die geradzahlige Datengruppe sendet, die
zweite Antenne ANT2 keine Daten. Nachdem die erste Antenne ANT1
das Senden der geradzahligen Datengruppe abgeschlossen hat, sendet
die zweite Antenne ABT2 die ungeradzahlige Datengruppe zu dem Zeitpunkt,
zu dem die erste Antenne ANT1 keine Daten sendet. Solch ein Datensendeverfahren
wird TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion genannt.
In einem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
werden im Allgemeinen Daten durch Umschalten von zwei oder mehreren Antennen
gesendet. Obgleich die vorliegende Erfindung in Bezug auf eine Ausführungsform
beschrieben wird, bei der die Sendevorrichtung Daten unter Verwendung
von zwei Antennen durch sequenzielles Zeit-Umschalten (time switching)
sendet, kann die Sendevorrichtung auch drei oder mehr Antennen zum
Durchführen
des TSTD(time-switched transmission diversity)-Verfahrens zum Senden
von Daten unter Verwendung eines TSTD(time-switched transmission diversity)-Musters,
das zwischen der Basisstation und der Mobilstation vorgegeben ist,
anstatt durch Verwendung des sequenziellen Zeit-Umschaltens aufweisen.
-
1C illustriert
ein Format von Daten, die unter Verwendung einer einzelnen Antenne
von einer Basisstation ohne das Verwenden der TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion gesendet werden. Wie dies illustriert
ist, werden sämtliche Datengruppen über eine
Antenne gesendet.
-
2 illustriert
eine Struktur einer Datengruppe, die von der Basisstation, die die
TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion aufweist, gesendet
wird. Wie dies illustriert ist, ist jede Datengruppe, die von der
Basisstation mit TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
gesendet wird, aus Pilotsymbolen, einem Leistungssteuerungs-Bit
(PCB, power control bit) und Daten gebildet. Die Pilot-Symbole werden
für die
Kanalschätzung,
die Leistungsschätzung
und eine schnelle Erfassung verwendet. Informationen, die über die
Pilot-Symbole gesendet werden, sind sowohl der Basisstation als
auch der Mobilstation bekannt. Das heißt, die Pilotsymbole werden
als „0"-en oder als 1"-en gesendet. Das
Leistungssteuerungs-Bit (PCB, power control bit), das von der Basisstation
gesendet wird, steuert eine Sendeleistung der Mobilstation. Die „Daten" beziehen sich auf
Datenbits (oder Datensignale), die von der Basisstation gesendet
werden. Hierin wird ein Block, der aus den Pilotsymbolen, dem Leistungssteuerungs-Bit
und den Daten gebildet ist, als ein „Datenblock" bezeichnet.
-
A. Erste Ausführungsform
-
3 illustriert
eine Empfangsvorrichtung für
eine Mobilstation zum Empfangen von Daten, die von einer Basisstation,
die die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion unterstützt, gesendet
worden sind, in Übereinstimmung
mit einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Empfangsvorrichtung von. 3 ist
ausgelegt, um Daten die sowohl in dem TSTD(time-switched transmission
diversity)-Modus als auch in einem Nicht-TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus gesendet werden, zu empfangen. Die Empfangsvorrichtung
für die
Mobilstation enthält N
Finger 301 bis 30N. Im Sinne einer verständlichen Erläuterung
wird eine Beschreibung mit Hauptaugenmerk auf lediglich einen Finger
gegeben. Obgleich zusätzlich
dazu jeder Finger Signale verarbeitet, indem er sie in I-Kanal-Signale
und Q-Kanal-Signale unterteilt, wird hierin eine Beschreibung in
Bezug auf einen Prozess des Empfangens von Signalen ohne ein Unterteilen
der Signale entsprechend den Kanälen
im Sinne einer leichteren Erklärung
gegeben. Jeder Finger weist zwei Pfade für die I-Kanal-Signale und für die Q-Kanal-Signale
auf.
-
In
Bezug auf 3 tastet eine Schalteinrichtung 310 ein
Signal, das von einer Demodulationseinrichtung (nicht dargestellt)
ausgegeben wurde, in einer vorgegebenen Phase des Fingers 301 ab.
Eine PN-(Pseudo Noise, Pseudo-Rauschen)Entspreizungseinrichtung 311 multipliziert
das abgetastete Signal mit einer PN-Sequenz, um das abgetastete Signale
zu entspreizen. Eine komplexe PN- Entspreizungseinrichtung
kann für
die PN-Spreizungseinrichtung 311 verwendet werden. Eine
orthogonale Entspreizungseinrichtung 312 multipliziert
Signale, die von der PN-Entspreizungseinrichtung 311 ausgegeben
wurden, mit einem orthogonalen Code, um ein Signal für den entsprechenden
Finger von den Ausgangssignalen der PN-Entspreizungseinrichtung 311 zu
extrahieren. Hierbei kann ein Walsh-Code für den orthogonalen Code verwendet
werden. Ein Summierungs- und Dumping-Block 313 führt Summieren
und Dumping (oder Akkumulieren) der Signale durch, die von der orthogonalen
Entspreizungseinrichtung 312 ausgegeben wurden.
-
Eine
Pilot-Abtrenneinrichtung 314 trennt Pilotsignale und Datensignale
ab, die von dem Summierungs- und Dumping-Block 313 ausgegeben
wurden. Eine Kanal Schätzeinrichtung 316 empfängt die Pilotsignale,
die durch die Pilot-Abtrenneinrichtung 314 abgetrennt wurden
und wird auf den TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus oder den Nicht-TSTD(time-switched
transmission diversity)-Betriebsmodus entsprechend einem TSTD-(time-switched
transmission diversity)-Flag-Signal, das von einer Steuereinheit
(nicht dargestellt) ausgegeben wird, eingestellt. Die Kanal-Schätzeinrichtung 316 analysiert
die Pilotsignale, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 314 ausgegeben
wurden, entsprechend dem eingestellten Betriebsmodus, um den Kanal
zu schätzen.
Eine Konjugiereinrichtung 318 konjugiert einen Ausgang
der Kanal-Schätzeinrichtung 316.
-
Eine
Verzögerungseinrichtung 315 empfängt die
Datensignale, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 314 ausgegeben
wurden und wird auf den TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus oder
den Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
entsprechend dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal,
das von der Steuereinheit ausgegeben wird, eingestellt. Die Verzögerungseinrichtung 315 führt eine
Verzögerung
der Daten um eine Datengruppe in dem Nicht-TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus und um Datengruppen entsprechend der Anzahl
von verwendeten Antennen in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
durch. Eine Multipliziereinrichtung 319 multipliziert die
Datensignale, die von der Verzögerungseinrichtung 315 ausgegeben
wurden, mit einem konjugierten Kanal-Schätzsignal, das von der Konjugiereinrichtung 318 ausgegeben
wurde, um ein Ausgangssignal des entsprechenden Fingers 301 zu erzeugen.
Die Verzögerungseinrichtung 315 und
die Multipliziereinrichtung 319 bilden eine Kanal-Kompensationseinrichtung.
-
Eine
Kombiniereinrichtung 320 kombiniert Ausgänge F1 bis
FN der jeweiligen Finger 301 bis 30N. Eine Multiplexing-Einrichtung 321 führt Multiplexing
der Zweikanal-Signale des I-Kanal-Signals und des Q-Kanal-Signals,
die von der Kombiniereinrichtung 320 ausgegeben wurden,
in Einkanal-Signale durch (das heißt, ein Bitstrom). Eine Entschachtelungseinrichtung
(Deinterleaver) 322 führt
Entschachteln (Deinterleaving) eines Ausgangs der Multiplexing-Einrichtung 321 durch,
um die Signale, die an der Basisstation verschachtelt worden sind,
in die ursprüngliche
Anordnung umzuwandeln. Eine Decodiereinrichtung 323 decodiert
einen Ausgang der Entschachtelungseinrichtung 322, um die
Daten, die an der Sendeeinrichtung codiert worden sind, in die ursprünglichen
Daten umzuwandeln.
-
Die 4A bis 4G illustrieren
Formate von Daten, die an den jeweiligen Elementen in der Empfangsvorrichtung,
die in 3 dargestellt ist, auftreten; wobei die Daten
von der Basisstation in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
gesendet werden. Genauer gesagt, zeigen die 4A und 4B Daten,
die von derselben Sendevorrichtung durch Abwechseln zwischen den
Antennen ANT1 und ANT3 gesendet werden. Wie dies voranstehend beschrieben
worden ist, sendet die Antenne ANT2, wenn die Antenne ANT1 Daten
sendet, keine Daten und umgekehrt.
-
4C zeigt
ein Format von Daten, die von dem Summierungs- und Dumping-Block 313 ausgegeben
werden. Wie dies dargestellt ist, umfassen die Daten, die an der
Empfangsvorrichtung empfangen werden, nicht nur Daten für den Benutzer
der Empfangsvorrichtung sondern auch Daten für andere Benutzer. Durch Korrelieren
der Daten, die an der Empfangsvorrichtung empfangen werden, mit
einem spezifischen PN-Code
und einem spezifischen Walsh-Code, werden Daten für andere
Benutzer entfernt und lediglich die Daten für den Benutzer der Empfangsvorrichtung
bleiben. In 4A werden die geradzahligen
Datengruppen (oder Datenblöcke) DATA0,
DATA2, DATA4, von der Sendevorrichtung unter Verwendung der Antenne
ANT1 gesendet. In 4B werden die ungeradzahligen
Datenblöcke DATA1,
DATA3, ... von der Sendevorrichtung unter Verwendung der Antenne
ANT2 gesendet. Obgleich die Sendevorrichtung Daten unter Verwendung
von verschiedenen Antennen sendet, empfängt die Empfangsvorrichtung
die Daten unter Verwendung von einer Antenne, so dass die empfangenen
Daten das Format aufweisen können,
das in 4C dargestellt ist.
-
Die 4D und 4E zeigen
Formate von Daten, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 314 ausgegeben
werden. Genauer gesagt, zeigt 4D ein Format
von Daten, die in die Verzögerungseinrichtung 315 eingegeben
werden, und 4E zeigt ein Format von Daten,
die in die Kanal-Schätzeinrichtung 316 eingegeben
werden. Zusätzlich
dazu zeigen die 4F und 4G Formate
von Daten, die in die Multipliziereinrichtung 319 eingegeben
werden. Genauer gesagt, zeigt 4F ein
Format von Daten, die von der Verzögerungseinrichtung 315 ausgegeben
werden, und 4G zeigt ein Format von Daten, die
von der Konjugiereinrichtung 318 ausgegeben werden. Die
Daten, die in 4F dargestellt werden, werden
in der Multipliziereinrichtung 319 mit den Daten, die in 4G dargestellt
sind, multipliziert, und die Multipliziereinrichtung 319 gibt
einen Kanalverzerrungs-Kompensation unterzogenen Wert aus. Hierbei
tritt die Kanalverzerrung auf, währenddessen die
Sendedaten den Kanal passieren.
-
In
Bezug auf die 4A bis 4G wird
im Folgenden eine Beschreibung in Bezug auf die Funktionsweise der
Empfangsvorrichtung für
die Mobilstation gegeben, die in 3 dargestellt
ist. Die PN-Entspreizungseinrichtung 311 beinhaltet eine Einrichtung
zum Erzeugen von PN-Codes, und führt eine
PN-Entspreizung an dem empfangenen Signal durch. Die orthogonale
Entspreizungseinrichtung 312 beinhaltet eine Einrichtung
zum Erzeugen von Walsh-Codes und entspreizt das PN-Entspreizung unterzogene
Signal orthogonal. Die PN-Entspreizungseinrichtung 311,
die orthogonale Entspreizungseinrichtung 312 und der Summierungs-
und Dumping-Block 313 bilden eine Korreliereinrichtung. Die
Entspreizungseinrichtungen 311 und 312 multiplizieren
die gemischten Signale für
die Vielzahl von Benutzern mit dem PN-Code und dem Walsh-Code, der in der
Sendevorrichtung verwendet wird, für den Benutzer der Empfangsvorrichtung.
Der Summierungs- und Dumping-Block 313 führt Summieren
und Dumping der Signale, die mit dem PN-Code und mit dem Walsh-Code
an den Entspreizungseinrichtungen 311 und 312 multipliziert
wurden, für
eine vorgegebene Zeitdauer durch. In dem Prozess des Summierens
und Dumpings werden die Signale für die anderen Benutzer entfernt,
und nur das Signal für den
beabsichtigten Benutzer bleibt.
-
Dementsprechend
empfängt
die Korreliereinrichtung sequenziell die Signale, die von den Antennen
ANT1 und ANT2 der Sendevorrichtung empfangen worden sind und gibt
die Signale von 4C durch PN-Entspreizen, orthognales
Entspreizen und Summieren und Dumping aus. Der Signalausgang von
der Korreliereinrichtung wird der Pilot-Abtrenneinrichtung 341 zur
Verfügung
gestellt. Die Pilot-Abtrenneinrichtung 314 trennt die Pilotsignale
und die Datensignale von den Ausgangssignalen der Korreliereinrichtung
ab und stellt die Pilotsignale der Kanal-Schätzeinrichtung 316 zur
Verfügung,
und sie stellt die Datensignale der Verzögerungseinrichtung 315 zur
Verfügung.
-
In
Bezug auf 5 wird die Pilot-Abtrenneinrichtung 314 dargestellt,
die die Pilotsymbole, die in dem führenden Abschnitt eines jeden
Datenblocks, der in 4C dargestellt ist, der von
dem Summierungs- und Dumping-Block 313 ausgegeben wird, abtrennt.
In der Figur trennt eine Schalteinrichtung 511 die Pilotsignale
von 4E von den empfangenen Signalen von 4C ab
und stellt die abgetrennten Pilotsignale einer Summiereinrichtung 513 zur Verfügung, die
die von der Schalteinrichtung 511 ausgegebenen Pilotsignale
Summierung und Dumping unterzieht.
-
Inzwischen
wird bei Empfang der Datensignale, die in 4D dargestellt
sind, nach Abschluss des Abtrennens der Pilotsignale, die in 4E dargestellt
sind, die Schalteinrichtung 511 mit der Verzögerungseinrichtung 315 verbunden,
um die Datensignale, die in 4D dargestellt
sind, von den Pilotsignalen abzutrennen. Auf diese Weise summiert
die Summiereinrichtung 513 die Pilotsignale, die von dem
Datenblock, der die in 2 dargestellte Struktur aufweist,
abgetrennt worden sind, und unterzieht diese Dumping und stellt
ihren Ausgang der Kanal-Schätzeinrichtung 316 zur
Verfügung.
Des Weiteren stellt die Schalteinrichtung 511 die abgetrennten Datensignale
nach den Pilotsignalen der Verzögerungseinrichtung 315 zur
Verfügung.
-
Die
Verzögerungseinrichtung 315 verzögert anschließend die
Datensignale, die durch die Piloten-Abtrenneinrichtung 314 abgetrennt
worden sind, entsprechend einem TSTD(time-switched transmission
diversity)-Flag-Signal. Das bedeutet, dass die Verzögerungseinrichtung 315 die
Datensignale um eine Datengruppe verzögert, wenn das TSTD(time-switched
transmission diversity)-Flag-Signal den Nicht-TSTD(time-switched
transmission diversity)-Modus anzeigt. Alternativ dazu verzögert die
Verzögerungseinrichtung 315 die
Datensignale um Datenblöcke,
die der Anzahl von Antennen, die für die Sendevorrichtung verwendet
werden, entspricht, wenn das TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal
den TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus anzeigt. Die Verzögerungseinrichtung
kann so konstruiert sein, wie dies in 6 dargestellt
ist.
-
In
Bezug auf 6 wird der Verzögerungseinrichtung 315 das
TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal von der Steuereinheit
zur Verfügung
gestellt. Wenn die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
nicht verwendet wird, (FLAG = NOTSTD), wird eine Schalteinrichtung 615 mit
einem Ausgang eines Puffers 611 verbunden. Wenn alternativ
dazu die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion verwendet
wird, (FLAG = TSTD), wird die Schalteinrichtung 615 mit einem
Ausgang eines Puffers 613 verbunden. Die Puffer 611 und 613 können jeweils
einen Datenblock speichern und die darin gespeicherten Daten so
lange verzögern,
bis der nächste
Datenblock empfangen wird. Bei Empfang des nächsten Datenblocks geben die
Puffer 611 und 613 sämtliche darin gespeicherten
Daten in einem Moment aus. Das bedeutet, so lange, bis der nächste Datenblock
empfangen wird, werden die vorliegenden Datenblöcke in den entsprechenden Puffern
gespeichert.
-
Auf
diese Weise werden die empfangenen Datensignale um einen Datenblock
verzögert,
wenn die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion nicht
verwendet wird (FLAG = NOTSTD). Wenn jedoch die TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion
verwendet wird, (FLAG = TSTD), werden die empfangenen Datensignale
um zwei Datenblöcke
verzögert.
Das bedeutet, während die
Kanal-Schätzeinrichtung 316 den
Kanal schätzt, verzögert die
Verzögerungseinrichtung 315 die
Datensignale, die in 4D dargestellt sind, die durch die
Pilot-Abtrenneinrichtung 315 abgetrennt worden sind und
gibt das verzögerte
Datensignal, das in 4F dargestellt ist, aus.
-
Die
Kanal-Schätzeinrichtung 316,
die in 3 dargestellt ist, empfängt die Pilotsignale, die in 4E dargestellt
sind, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 314 ausgegeben
werden. Wenn das TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag
die Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion anzeigt,
(FLAG = NOTSTD), schätzt
die Kanal-Schätzeinrichtung 316 einen
Zustand von lediglich einem Kanal. Wenn das TSTD(time-switched transmission
diversity)-Flag jedoch die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
anzeigt, (FLAG = TSTD), schätzt
die Kanal- Schätzeinrichtung 316 den
Zustand der Kanäle
von einer Anzahl, die der Anzahl der Sendeantennen entspricht. Die
Kanal-Schätzeinrichtung 316 kann
die Struktur aufweisen, die in 7 oder 8 dargestellt
ist. Des Weiteren konjugiert die Konjugiereinrichtung 318 den
Ausgang der Kanal-Schätzeinrichtung 316.
Die Konjugierung bedeutet im Allgemeinen eine Operation des Umwandelns
von Zeichen von lediglich einem imaginären Teil einer komplexen Anzahl.
Das bedeutet, dass, wenn der imaginäre Teil des komplexen Ausgangs
der Kanal-Schätzeinrichtung 316 eine
positive Zahl ist, ändert
die Konjugiereinrichtung 318 das Zeichen von lediglich
dem imaginären
Teil zu einer negativen Zahl. Wenn alternativ dazu der imaginäre Teil
die negative Zahl ist, ändert
die Konjugiereinrichtung 318 das Zeichen von lediglich
dem imaginären
Teil zu der positiven Zahl.
-
Die
Multipliziereinrichtung 319 multipliziert anschließend das
Datensignal, das von der Verzögerungseinrichtung 315 ausgegeben
wird, mit einem Kanal-Schätzsignal,
das von der Konjugiereinrichtung 318 ausgegeben wird, um
dadurch die Kanalverzerrung zu kompensieren, die auftritt, während das
Datensignal den Kanal passiert. Die voranstehend beschriebenen Elemente 311 bis 319 bilden
die Empfangsvorrichtung für
einen Pfad. 3 illustriert die Empfangsvorrichtungen
für N Pfade
basierend auf der Annahme, dass die Signale über N Pfade empfangen werden.
-
Die
Kombiniereinrichtung 320 kombiniert die Signale, die über die
jeweiligen Pfade empfangen werden. Wie dies voranstehend beschrieben
worden ist, handelt es sich bei den Eingängen und Ausgängen von
den Elementen 311 bis 319 um komplexe Signale.
Dementsprechend ist ein Ausgang der Kombiniereinrichtung 320 ebenfalls
ein komplexes Signal, so dass der Ausgang der Kombiniereinrichtung 320 in
einen realen Teil und einen imaginären Teil unterteilt werden
kann. Die Multiplexing-Einrichtung 321 führt anschließend Multiplexing
des realen Signals und des imaginären Signals, die von der Kombiniereinrichtung 320 ausgegeben
werden, durch, um diese in einen Datenfluss umzuwandeln. Die Entschachtelungseinrichtung 322 führt Entschachtelung
eines Ausgangs der Multiplexing-Einrichtung 321 durch, um
die Sequenz an Datenbits, die an der Sendevorrichtung verschachtelt
worden sind, zum Überwinden eines
Burst-Fehlers in die ursprüngliche
Sequenz neu anzuordnen. Die Decodiereinrichtung 323 decodiert
einen Ausgang der Entschachtelungseinrichtung 322, um die
decodierten Signale unter Verwendung des Fehlerkorrekturcodes wiederherzustellen, der
an der Sendevorrichtung zum Überwinden
eines Fehlers verwendet wurde, der während des Sendens aufgetreten
ist.
-
7 illustriert
die Kanal-Schätzeinrichtung 316,
die in 3 dargestellt ist, in Übereinstimmung mit einer ersten
Ausführungsform
in dem Fall, in die TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion unter Verwendung von zwei Antennen
implementiert wird. Die Kanal-Schätzeinrichtung 316 empfängt die Pilotsignale,
die in 4E dargestellt sind, die durch die
Pilot-Abtrenneinrichtung 314 abgetrennt und summiert worden
sind. Des Weiteren wird der Kanal-Schätzeinrichtung 316 das
TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal zur Verfügung gestellt,
das von der nicht dargestellten Steuereinheit ausgegeben wird. Wenn
die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion nicht verwendet wird,
(FLAG = NOTSTD), wird eine Schalteinrichtung 716 in der
Kanal-Schätzeinrichtung 316 mit
einer Multipliziereinrichtung 714 verbunden. Wenn jedoch die
TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion verwendet wird, (FLAG = TSTD),
wird die Schalteinrichtung 716 mit einer Multipliziereinrichtung 715 verbunden.
Die Puffer 711 und 712 speichern jeweils die summierten
und Dumping unterzogenen Werte für
die Pilotsignale, die in einem Datenblock enthalten sind und verzögern sie
so lange, bis die summierten und Dumping unterzogenen Werte für die Pilotsignale
in dem nächsten
Datenblock empfangen werden.
-
Wenn
die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion nicht verwendet
wird, (FLAG = NOTSTD), weisen die Signale, die von der Sendevorrichtung
gesendet werden, das Format auf, das in 1C dargestellt
ist, und die Schalteinrichtung 716 wird mit der Multipliziereinrichtung 714 verbunden. Wenn
dementsprechend die Pilotsignale für den zum aktuellen Zeitpunkt
empfangenen Datenblock Summierung und Dumping unterzogen werden,
wird dieser Wert linear mit den summierten und Dumping unterzogenen
Werten für
die Pilotsignale in dem vorherig empfangenen Datenblock kombiniert,
um die Kanalverzerrung zu schätzen,
die erzeugt wird, während
die vorangehend empfangenen Daten, die in der Verzögerungseinrichtung 315 gespeichert
sind, den Kanal passieren. Als Ergebnis führt, wenn die Signale ohne
Verwendung der TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
gesendet werden, die Kanal-Schätzeinrichtung 316 eine
Verzögerung
der empfangenen Pilotsignale um einen Datenblock durch.
-
Zusätzlich dazu
multipliziert eine Multipliziereinrichtung 713 die summierten
und Dumping unterzogenen Werte für
die Pilotsignale in dem zum aktuellen Zeitpunkt empfangenen Datenblock
mit einer ersten Koeffizientensequenz C0(m),
und die Multipliziereinrichtung 714 multipliziert die summierten
und Dumping unterzogenen Werte für
die Pilotsignale für den
vorhergehend empfangenen Datenblock mit einer zweiten Koeffizientensequenz
C1(m). Eine Addiereinrichtung 718 addiert
ausgegebene Werte von den Multipliziereinrichtungen 713 und 714.
Wenn dementsprechend die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
nicht verwendet wird, wird ein Ausgangswert der Addiereinrichtung 718 ein
Wert mit geschätzter
Kanalverzerrung für
die Daten, die in dem vorhergehenden Datenblock enthalten sind.
-
Wenn
jedoch die Sendevorrichtung Signale unter Verwendung der TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion sendet, (FLAG = TSTD), weisen die
gesendeten Signale die Formate auf, die in den 4A und 4B dargestellt
sind. Hierbei verwendet, wie dies voranstehend beschrieben worden
ist, die Sendevorrichtung zwei Sendeantennen, um die TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion zu implementieren. Obgleich die
Datenblöcke
in den Formaten gesendet werden, die in den 4A und 4B dargestellt
sind, empfängt
die Korreliereinrichtung in der Empfangsvorrichtung, die eine Antenne
aufweist, die Datenblöcke
in der Form, die in 4C dargestellt ist, und entspreizt
die empfangenen Daten, um die Kanaldaten für den entsprechenden Benutzer
zu extrahieren.
-
Da
in 4C die geradzahligen Datenblöcke DATA0, DATA2 und DATA4
sowie die ungeradzahligen Datenblöcke DATA1 und DATA3 jeweils
unter Verwendung von zwei unterschiedlichen Antennen gesendet werden,
sollte Kanalschätzung
separat für die
geradzahligen Datenblöcke
und die ungeradzahligen Datenblöcke
durchgeführt
werden. Das heißt, Kanalschätzung für die geradzahligen
Datenblöcke sollte
unter Verwendung der Pilotsignale in den geradzahligen Datenblöcken durchgeführt werden.
Auf diese Weise sollten die empfangenen Pilotsignale unter Verwendung
der zwei Puffer 711 und 712 so lange verzögert werden,
bis die Pilotsignale in dem nächsten
geradzahligen Datenblock für
die Kanalschätzung
empfangen werden. Die Schalteinrichtung 716 wird anschließend mit
der Multipliziereinrichtung 715 verbunden.
-
Wenn
die Schalteinrichtung 716 mit der Multipliziereinrichtung 715 verbunden
wird, multipliziert die Multipliziereinrichtung 715 die
summierten und Dumping unterzogenen Werte für die Pilotsignale in dem zum
aktuellen Zeitpunkt empfangenen Datenblock mit der ersten Koeffizientensequenz
C0(m), und die Multipliziereinrichtung 715 multipliziert
die summierten und Dumping unterzogenen Pilotsignale in dem vorhergehend
empfangenen Datenblock mit einem dritten Koeffizient C2(m).
Das bedeutet, wenn der zum aktuellen Zeitpunkt empfangene Datenblock ein
geradzahliger Datenblock ist, werden die summierten und Dumping
unterzogenen Werte für
die Pilotsignale in dem zum aktuellen Zeitpunkt empfangenen Datenblock
und dem vorhergehend empfangenen geradzahligen Datenblock jeweils
mit der ersten und mit der dritten Koeffizientensequenz C0(m) und C2(m) multipliziert.
Wenn alternativ dazu der empfangene Datenblock ein ungeradzahliger
Datenblock ist, werden die summierten und Dumping unterzogenen Werte
für die
Pilotsignale in dem zum aktuellen Zeitpunkt empfangenen Datenblock
und dem vorhergehend empfangenen ungeradzahligen Datenblock jeweils
mit der ersten und mit der dritten Koeffizientensequenz C0(m) und C2(m) multipliziert.
-
Die
Addiereinrichtung 718 addiert die Ausgänge der Multipliziereinrichtungen 713 und 715,
und der Ausgang der Addiereinrichtung 718 wird zu den Werten
mit geschätzter
Kanalverzerrung für
die Daten, die in dem vorhergehenden geradzahligen oder ungeradzahligen
Datenblock enthalten sind. Die erste, die zweite und die dritte
Koeffizientensequenz C0(m), C1(m)
und C2(m) sind jeweils für die Multipliziereinrichtungen 713, 714 und 715 Koeffizientensequenzen,
die für
das Schätzen
von Abstandswerten (gap values) und das Bestimmen der Größe (das heißt, der
Länge)
der Koeffizientensequenzen in Abhängigkeit von der Anzahl von
Datenpositionen in dem Datenblock verwendet werden. Dementsprechend
können
die Kanäle
entsprechend den Positionen der Daten in dem empfangenen Datenblock
geschätzt
werden. Wenn die Signale unter Verwendung der TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion gesendet werden, unterscheidet
sich der Abstand zwischen zwei Werten für die summierten und Dumping
unterzogenen Werte von dem Fall, in dem die TSTD(time-switched transmission
diversity)-Funktion nicht verwendet wird. Dementsprechend sollte
die erste, die zweite und die dritte Koeffizientensequenz C0(m), C1(m) und C2(m) jeweils für die Multipliziereinrichtungen 713, 714 und 715 geändert werden.
-
8 illustriert
die Kanal-Schätzeinrichtung 316,
die in 3 dargestellt ist, in Übereinstimmung mit einer zweiten
Ausführungsform.
Wie dies voranstehend in Bezug auf 7 beschrieben
worden ist, wird Kanalschätzung
für die
jeweiligen Datenpositionen durch Durchführen einer linearen Operation
unter Verwendung zweier summierter und Dumping unterzogener Werte
für die
Pilotsignale durchgeführt.
In 8 wird Kanalschätzung für die jeweiligen Datenpositionen
jedoch durch Durchführen
einer linearen Operation unter Verwendung von M summierten und Dumping
unterzogenen Werten für
die Pilotsignale durchgeführt.
-
Obgleich
die Verfahren zur Kanalschätzung unter
Verwendung der Kanal-Schätzeinrichtungen, die
hierein in Bezug auf die 7 und 8 beschrieben
worden sind, theoretisch miteinander identisch sind, werden sie
auf unterschiedliche Weise implementiert. In 7 weisen
die Puffer 711 und 712 dieselbe Puffergröße und Verzögerungszeit
auf. In 8 wird jedoch eine Steuereinheit 811 für eine Puffergröße (beziehungsweise
für eine
Länge)
bereitgestellt, die die Puffer 812 bis 817 steuert.
Das heißt,
wenn die Kanal-Schätzeinrichtung 316 das Flag-Signal
(FLAG = NOTSDT) empfängt,
das darstellt, dass die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
nicht verwendet wird, speichert die Puffergrößen-Steuereinheit 811 die
summierten und Dumping unterzogenen Werte für die Pilotsignale in dem vorliegenden
Datenblock in den Puffern 812 bis 817 und gibt
die gespeicherten Werte bei Empfang der summierten und Dumping unterzogenen
Werte für
die Pilotsignale in dem nächsten
Datenblock aus, um die summierten und Dumping unterzogenen Werte
der Pilotsignale in dem nächsten
Datenblock in den Puffern 812 bis 817 zu speichern.
-
Bei
Empfang des Flag-Signals (FLAG = TSDT), das darstellt, dass die
TSTD(time-switched transmission
diversity)-Funktion verwendet wird, speichert die Puffergrößen-Steuereinheit 811 jedoch zwei
Werte, die durch Summieren und Dumping der Pilotsignale in den Puffern 812 bis 817 bestimmt
werden, und gibt einen ersten Eingangswert der zwei Werte bei Empfang
eines summierten und Dumping unterzogenen Wertes für die Pilotsignale
in dem neu empfangenen Datenblock aus. Auf diese Weise kann die
Kanal-Schätzeinrichtung 316 dasselbe
Ergebnis wie das von 7 erhalten, das die Schalteinrichtung
verwendet. Zusätzlich
dazu hängt
die Größe der Koeffizientensequenzen
für die
Multipliziereinrichtungen 818 bis 823 von der
Anzahl von Datenpositionen in dem Datenblock ab. Darüber hinaus
sollte sich, wie dies der Fall von 7 ist, die
Größe der Koeffizientensequenzen
in dem Fall, in dem die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
nicht verwendet wird, von der Größe in dem
Fall, in dem die TSTD-(time-switched transmission diversity)-Funktion
verwendet wird, unterscheiden.
-
B. Zweite Ausführungsform
-
9 illustriert
eine Empfangsvorrichtung für
eine Mobilstation zum Empfangen von Daten, die von einer Basisstation,
die die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion unterstützt, gesendet
werden, in Übereinstimmung
mit einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Empfangsvorrichtung, die in 9 dargestellt
ist, ist ausgelegt, um Daten zu empfangen, die sowohl in dem TSTD(time-switched transmission
diversity)-Modus als auch in einem Nicht-TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus gesendet werden. Im Sinne einer verständlichen
Erläuterung
liegt der Fokus einer Beschreibung hierin auf lediglich einem Finger.
Obgleich zusätzlich
dazu jeder Finger Signale verarbeitet, indem er sie in I-Kanalsignale
und in Q-Kanalsignale unterteilt, wird hierin im Sinne einer einfacheren
Erläuterung
eine Beschreibung hinsichtlich eines Prozesses des Empfanges von
Signalen gegeben, bei dem die Signale nicht entsprechend den Kanälen unterteilt
werden. Jeder Finger weist für
die I-Kanalsignale und die Q-Kanalsignale zwei Pfade auf.
-
Unter
weiterer Bezugnahme auf 9 tastet eine Schalteinrichtung 910 einen
Signalausgang von einer Demodulationseinrichtung (nicht dargestellt), die
in einer dem Finger 901 vorhergehenden Phase platziert
ist, ab. Eine PN-(Pseudorauschen)Entspreizungseinrichtung 911 multipliziert
das abgetastete Signal mit einer PN-Sequenz, um das abgetastete Signal zu
entspreizen. Eine komplexe PN-Entspreizungseinrichtung
kann für
die PN-Spreizungseinrichtung 911 verwendet werden. Eine
orthogonale Entspreizungseinrichtung 912 multipliziert
Signale, die von der PN-Entspreizungseinrichtung 911 ausgegeben
werden, mit einem entsprechenden orthogonalen Code, um ein Signal
für den
entsprechenden Finger von den Ausgangssignalen der PN-Entspreizungseinrichtung 911 zu
extrahieren. Hierbei kann ein Walsh-Code für den orthogonalen Code verwendet
werden. Ein Summierungs- und Dumping-Block 913 führt Summieren und Dumping an
den Signalen, die von der orthogonalen Entspreizungseinrichtung 912 ausgegeben
werden, durch.
-
Eine
Pilot-Abtrenneinrichtung 914 trennt Pilotsignale und Datensignale
von den Signalen ab, die von dem Summierungs- und Dumping-Block 913 ausgegeben
wurden. Eine Kanal-Schätzeinrichtung 916 empfängt die
Pilotsignale, die durch die Pilot-Abtrenneinrichtung 914 abgetrennt
wurden und wird auf den TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus
oder den Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
entsprechend einem TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal,
das von einer Steuereinheit (nicht dargestellt) ausgegeben wird,
eingestellt. Die Kanal-Schätzeinrichtung 916 analysiert
die Pilotsignale, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 914 ausgegeben
wurden, entsprechend dem eingestellten Betriebsmodus, um den Kanal
zu schätzen.
Eine Konjugiereinrichtung 918 konjugiert einen Ausgang
der Kanal-Schätzeinrichtung 916.
-
Eine
Verzögerungseinrichtung 915 empfängt die
Datensignale, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 914 ausgegeben
wurden und wird auf den TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus oder
den Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
entsprechend dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal,
das von der Steuereinheit ausgegeben wird, eingestellt. Die Verzögerungseinrichtung 915 führt eine
Verzögerung
der Daten um eine Datengruppe in dem Nicht-TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus und um Datengruppen entsprechend der Anzahl
von verwendeten Antennen in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
durch. Eine Multipliziereinrichtung 919 multipliziert die
Datensignale, die von der Verzögerungseinrichtung 915 ausgegeben
wurden, mit einem konjugierten Kanal-Schätzsignal, das von der Konjugiereinrichtung 918 ausgegeben
wurde, um ein Ausgangssignal des entsprechenden Fingers 901 zu
erzeugen. Die Verzögerungseinrichtung 915 und
die Multipliziereinrichtung 919 bilden eine Kanal-Kompensationseinrichtung.
-
Eine
erste Kombiniereinrichtung 920 kombiniert die Kanal-Kompensationssignale
F1 bis FN, die von den jeweiligen Fingern 901 bis 90N ausgegeben wurden.
Eine Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 empfängt die
Pilotsignale, die durch die Pilot-Abtrenneinrichtung 914 ausgegeben
wurden und wird auf den TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus
oder den Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
entsprechend dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal,
das von der nicht dargestellten Steuereinheit ausgeben wurde, eingestellt.
Die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 schätzt die
Leistung der summierten und Dumping unterzogenen Werte für die Pilotsignale,
die von der die Pilot-Abtrenneinrichtung 914 ausgegeben
wurden. Eine zweite Kombiniereinrichtung 922 kombiniert
die Leistungs-Schätzsignale
P1 bis PN, die von den Signalleistungs-Schätzeinrichtungen
ausgegeben wurden, in den jeweiligen Fingern 901 bis 90N.
-
Eine
Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 schätzt eine
Empfangsleistung eines Interferenzsignals. Der Grund dafür, dass
die Empfangsvorrichtung für
die Mobilstation die Empfangsleistung des Interferenzsignals schätzt, liegt
darin, dass eine Sendeleistung der Sendevorrichtung für die Basisstation in
Abhängigkeit
von der Empfangsleistung eines gewünschten Signals, das durch
die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 geschätzt wurde
und eines Signal-/Interferenz-Verhältnisses (SIR), das durch die
Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 geschätzt wurde,
gesteuert wird.
-
Eine
Multipliziereinrichtung 924 multipliziert einen Ausgang
der zweiten Kombiniereinrichtung 922 mit einem Ausgang
der Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923,
die einen Kehrwert einer Interferenzleistung durch Schätzen einer
Leistung des Interferenzsignals ausgibt. Die Multipliziereinrichtung 924 stellt
ihren Ausgang einer Entscheidungseinrichtung 925 zur Verfügung, die
das Eingangs-Signal-/Interferenz-Verhältnis mit
einem Schwellenwert vergleicht, um einen Leistungssteuer-Befehl
auszugeben, der zu der Sendevorrichtung der Basisstation gesendet
werden soll. Die Entscheidungseinrichtung 925 sendet einen
Befehl zum Erhöhen
der Leistung zu der Basisstation, wenn das Signal-/Interferenz-Verhältnis geringer
als der Schwellenwert ist, und sie sendet einen Befehl zum Verringern
der Leistung zu der Basisstation, wenn das Signal-/Interferenz-Verhältnis höher als
ein Schwellenwert ist.
-
Die
erste Kombiniereinrichtung 920 kombiniert die Kanal-Kompensationssignale
F1 bis FN, die von den Multipliziereinrichtungen 919 ausgegeben wurden,
in den jeweiligen Fingern 901 bis 90N, und die
zweite Kombiniereinrichtung 922 kombiniert die Signalleistungen
P1 bis PN, die durch die Signalleistungs-Schätzeinrichtungen 921 geschätzt wurden,
in den jeweiligen Fingern 901 bis 90N.
-
Wenn
die Empfangsvorrichtung, die in 9 dargestellt
ist, Daten in dem TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus empfängt, sind
die Formate der Signale, die in den jeweiligen Phasen erzeugt werden,
dieselben wie die Formate, die in der ersten Ausführungsform
in Bezug auf die 4A bis 4G beschrieben
wurden.
-
Die
Pilot-Abtrenneinrichtung 914 trennt die Pilotsignale und
die Datensignale von der Datengruppe ab und stellt die abgetrennten
Pilotsignale der Kanal-Schätzeinrichtung 916 und
der Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 zur
Verfügung.
Des Weiteren stellt die Pilot-Abtrenneinrichtung 914 die Datensignale
der Verzögerungseinrichtung 915 zur Verfügung. Die
Pilot-Abtrenneinrichtung 914 weist dieselbe Struktur wie
in der ersten Ausführungsform, die
in Bezug auf 5 beschrieben worden ist, auf. Auch
die Funktionsweise der Pilot-Abtrenneinrichtung 914 wird
auf dieselbe Weise wie in der ersten Ausführungsform durchgeführt.
-
Anschließend führt die
Verzögerungseinrichtung 915 eine
Verzögerung
der Datensignale, die durch die Pilot-Abtrenneinrichtung 914 abgetrennt wurden,
entsprechend einem dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal
durch. Das heißt,
die Verzögerungseinrichtung 915 verzögert die Datensignale
um eine Datengruppe, wenn das TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal
den Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus anzeigt.
Alternativ dazu verzögert
die Verzögerungseinrichtung 915 die
Datensignale, um Datengruppen entsprechend der Anzahl von Antennen,
die für
die Sendevorrichtung verwendet werden, wenn das TSTD(time-switched
transmission diversity)-Flag-Signal den TSTD-(time-switched transmission
diversity)-Modus anzeigt. Die Verzögerungseinrichtung 915 kann
so konstruiert sein, wie dies in 6 dargestellt
ist. Hierbei wird die Funktionsweise der Verzögerungseinrichtung 915 auf
dieselbe Weise durchgeführt
wie in der ersten Ausführungsform.
-
Die
Kanal-Schätzeinrichtung 916,
die in 9 dargestellt ist, empfängt die Pilotsignale, die in 4E dargestellt
sind, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 914 ausgegeben
werden. Wenn das TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal
die Nicht-TSTD(time-switched
transmission diversity)-Funktion anzeigt, (FLAG = NOTSDT), schätzt die
Kanal-Schätzeinrichtung 916 einen
Zustand von lediglich einem Kanal. Wenn das TSTD(time-switched transmission
diversity)-Flag jedoch die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion anzeigt,
(FLAG = TSTD), schätzt
die Kanal-Schätzeinrichtung 916 den
Zustand der Kanäle
von einer Anzahl, die der Anzahl der Sendeantennen entspricht. Die
Kanal-Schätzeinrichtung 916 kann
dieselbe Struktur aufweisen, wie die, die in 7 dargestellt
ist. Die Kanal-Schätzeinrichtung 916,
die in 7 dargestellt ist, wird basierend auf der Annahme
implementiert, dass die TSTD(time-switched transmission diversity)-Funktion
unter Verwendung von zwei Antennen durchgeführt wird. Des Weiteren arbeitet
die Kanal-Schätzeinrichtung 916 auf
dieselbe Weise wie in der ersten Ausführungsform.
-
Zusätzlich dazu
schätzt
die Empfangsvorrichtung für
die Mobilstation die Kanalverzerrung, um die geschätzte Kanalverzerrung
zu kompensieren, und sie schätzt
darüber
hinaus die Empfangsleistung der Mobilstation unter Verwendung der
Pilotsignale. Im Folgenden wird eine Beschreibung hinsichtlich einer
Operation des Schätzens
der Empfangsleistung der Mobilstation gegeben.
-
10 illustriert
die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921,
die in 9 dargestellt ist, die die Leistung eines empfangenen
Signals schätzt.
Die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 wird
auf den TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus oder den
Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus entsprechend
dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal, das
von der Steuereinheit ausgegeben wird, eingestellt.
-
Eine
Leistungsmesseinrichtung 1012 empfängt die summierten und Dumping
unterzogenen Pilotsignale, die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 914 ausgegeben
wurden, quadriert den realen Teil und den imaginären Teil davon und addiert
sie. Eine Schalteinrichtung 1014, die mit der Leistungsmesseinrichtung 1012 verbunden
ist, wird EIN und AUS entsprechend dem TSTD-(time-switched transmission
diversity)-Flag-Signal geschaltet. Das heißt, die Schalteinrichtung 1014 wird
in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus EIN geschaltet, um
eine Verbindung zu einem Ausgang der Leistungsmesseinrichtung 1012 herzustellen.
-
Zusätzlich dazu
kann die Schalteinrichtung 1014 in dem Nicht-TSTD(time-switched
transmission diversity)-Betriebsmodus EIN oder AUS geschaltet werden,
um die Verbindung eines Ausgangs der Leistungsmesseinrichtung 1012 zu/von
einem Puffer 1016 herzustellen oder zu trennen. Der Puffer 1016 speichert
einen Leistungsschätz-Ausgang
von der Schalteinrichtung 1014 und führt eine Verzögerung des
gespeicherten Leistungsschätzwertes
so lange durch, bis die Pilotsignale für den nächsten Datenblock empfangen
werden. Der Puffer 1016 kann die summierten und Dumping
unterzogenen Werte für die
Pilotsignale in einem Datenblock speichern und verzögert die
gespeicherten Werte so lange, bis der summierte und Dumping unterzogene
Wert für
die Pilotsignale in dem nächsten
Datenblock empfangen wird. Eine Addiereinrichtung 1018 addiert
einen Ausgang der Leistungsmesseinrichtung 1012 zu einem Ausgang
des Puffers 1016, um eine Signalleistung für den entsprechenden
Finger auszugeben.
-
Im
Folgenden wird eine Beschreibung hinsichtlich einer Funktionsweise
der Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 in
Bezug auf 10 gegeben. Signale, die in
die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 eingegeben
werden, sind die summierten und Dumping unterzogenen Werte für die Pilotsignale,
die durch die Pilot-Abtrenneinrichtung 914 abgetrennt wurden.
Des Weiteren beinhalten die summierten und Dumping unterzognen Werte
einen summierten und Dumping unterzogenen Wert für die Pilotsignale, die über den
I-Kanal gesendet werden und einen summierten und Dumping unterzogenen Wert
für die
Pilotsignale, die über
den Q-Kanal gesendet werden. Die Leistungsmesseinrichtung 1012 empfängt die
summierten und Dumping unterzogenen Werte für die Pilotsignale, die sowohl über den I-Kanal
als auch über
den Q-Kanal gesendet werden. Die Leistungsmesseinrichtung 1012 quadriert
separat den summierten und Dumping unterzogenen Wert für die Pilotsignale,
die über
den I-Kanal gesendet werden und den summierten und Dumping unterzogenen
Wert für
die Pilotsignale, die über
den Q-Kanal gesendet werden, und addiert sie.
-
Die
Schalteinrichtung 1014 befähigt die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 dazu,
in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus entsprechend
dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Flag-Signal von der
Steuereinheit zu arbeiten. Wenn die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 in
dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus arbeitet, (FLAG
= TSTD), wird die Schalteinrichtung 1014 EIN geschaltet,
um eine Verbindung zu der Leistungsmesseinrichtung 1012 herzustellen.
Die Addiereinrichtung 1018 addiert anschließend den
Ausgang des Puffers 1016, der einen Empfangsleistungs-Schätzwert für den vorangehenden
Datenblock speichert, mit einem Empfangsleistungs-Schätzwert für den vorliegenden
Datenblock, der von der Leistungsmesseinrichtung 1012 ausgegeben
wurde. Hierbei ist der Ausgang der Addiereinrichtung 1018 ein
Wert, der durch Addieren der Empfangsleistungen, die separat für die zwei
Datenblöcke
geschätzt
werden, erhalten wird. Dementsprechend addiert die Addiereinrichtung 1018 den
Empfangsleistungs-Schätzwert
für den
vorangehenden Datenblock, der von dem Puffer 1016 ausgegeben wurde,
mit dem Empfangsleistungs-Schätzwert
für den
vorliegenden Datenblock, der von der Leistungsmesseinrichtung 1012 ausgegeben
wurde, um einen Empfangsleistungs-Schätzwert
für ein
Signal zu erzeugen, das in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
gesendet wird.
-
Wenn
die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 jedoch
nicht in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus arbeitet,
(FLAG = NOTSTD), kann die Schalteinrichtung 1014 EIN oder
AUS geschaltet werden. Wenn die Schalteinrichtung 1014 AUS
geschaltet ist, wird die Verbindung der Leistungs-Schätzeinrichtung 1012 zu
dem Puffer 1016 getrennt. In diesem Fall wird der Addiereinrichtung 1018 nicht
der Leistungs-Schätzwert
für den
vorangehenden Datenblock zur Verfügung gestellt, der von dem
Puffer 1016 ausgegeben wird. Dementsprechend gibt die Addiereinrichtung 1018 den
Leistungs-Schätzwert
für den
vorliegenden Datenblock aus, der von der Leistungs-Schätzeinrichtung 1012, so
wie dieser vorliegt, ausgegeben wird. Wenn alternativ dazu die Schalteinrichtung 1014 EIN
geschaltet ist, arbeitet die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 auf
dieselbe Weise, wie der TSTD(time-switched transmission diversity)-Modus.
-
Wenn
dementsprechend in dem Nicht-TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus die
Schalteinrichtung 1014 EIN geschaltet ist, schätzt die
Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 die
Empfangsleistung unter Verwendung der Leistung der empfangenen Signale
für zwei Datenblöcke, was
einen Beitrag zu einer genauen Leistungsschätzung leistet, jedoch eine
Zeitverzögerung
verursacht. Wenn zusätzlich
dazu die Schalteinrichtung 1014 in dem Nicht-TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus AUS geschaltet ist, weist die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921 eine
geringe Genauigkeit der Leistungsschätzung auf, hat jedoch eine
reduzierte Zeitverzögerung.
-
Die 11A und 11B illustrieren
die Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 jeweils
in Übereinstimmung
mit einer ersten und einer zweiten Ausführungsform. In 11A tastet die Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 ein
Signal, das von einer Demodulationseinrichtung (nicht dargestellt) ausgegeben
wird ab und schätzt
direkt eine Interferenzleistung. In 11B tastet
die Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 ein
Signal ab, das von einer Demodulationseinrichtung ausgegeben wird, erzeugt
ein bestimmtes Interferenzsignal unter Verwendung eines PN-Codes
und eines Walsh-Codes und
schätzt
anschließend
die Interferenzleistung.
-
In
Bezug auf 11A misst eine Leistungsmesseinrichtung 1111 die
Leistung eines Interferenzsignals für ein empfangenes Signal. Ein
Summierungs- und Dumping-Block 1113 führt Summierung und Dumping
eines gemessenen Wertes für
die Interferenzleistung, die in dem empfangenen Signal enthalten
ist, das von der Leistungsmesseinrichtung 1111 ausgegeben
wird, in der Datenblockeinheit durch. Ein Kehrwert-Block 1115 nimmt
einen Kehrwert der summierten und Dumping unterzogenen Interferenzleistung.
-
Im
Folgenden wird eine Beschreibung einer Funktionsweise der Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung
der ersten Ausführungsform
in Bezug auf 11A gegeben. Die Leistungsmesseinrichtung 1111 schätzt die
Leistung eines empfangenen Signals. Signale, die in die Leistungsmesseinrichtung 1111 eingegeben
werden, beinhalten Signale für
den beabsichtigten Benutzer, Signale für andere Benutzer, Interferenz
von anderen Zellen und Additives weißes Gaußsches Rauschen (AWGN, additive white
Gaussian noise). Da hierbei die Signale, die in die Leistungsmesseinrichtung 1111 eingegeben
worden sind, noch nicht unter Verwendung des PN-Codes und des Walsh-Codes für den beabsichtigten
Benutzer entspreizt worden sind, ist die Summe der Interferenzleistungen
viel höher
als die Signalleistung für
den beabsichtigten Benutzer. Dementsprechend ist das Signal für den beabsichtigten
Benutzer verschwindend gering, so dass es als ein Interferenzsignal
in Bezug auf das Signal erachtet werden kann, das unter Verwendung
des PN-Codes und des Walsh-Codes entspreizt worden ist. Dementsprechend
misst die Leistungsmesseinrichtung 1111 die Leistung des
Interferenzsignals.
-
Der
Summierungs- und Dumping-Block 1113 empfängt anschließend den
Ausgang der Leistungsmesseinrichtung 1111, um den Leistungs-Schätzwert für eine vorgegebene
Dauer Summierung und Dumping zu unterziehen. Der Kehrwert-Block 1115,
der den Ausgang des Summierungs- und Dumping-Block 1113 empfängt, nimmt
einen Kehrwert der Interferenzleistung, die durch die Leistungsmesseinrichtung 1111 und
den Summierungs- und Dumping-Block 1113 geschätzt wird.
Durch Multiplizieren des Ausgangs des Kehrwert-Blockes 1115 mit
dem Ausgang der Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921,
kann die Empfangsvorrichtung das SIR schätzen, so dass es möglich ist,
die Sendeleistung der Sendevorrichtung des anderen Teilnehmers zu
steuern.
-
In
Bezug auf 11B multipliziert eine PN-Entspreizungseinrichtung 1151 das
empfangene Signal mit einer PN-Sequenz, um das empfangene Signal
PN-Entspreizung
zu unterziehen. Eine orthogonale Entspreizungseinrichtung 1153 multipliziert das
PN-Entspreizung unterzogene Signal mit einem orthogonalen Code.
Hierbei wird ein ungenutzter Walsh-Code Wm für den orthogonalen Code verwendet.
Ein erster Summierungs- und Dumping-Block 1155 führt Summierung
und Dumping eines Signals, das von der orthogonalen Entspreizungseinrichtung 1153 ausgegeben
wird, in der Symboleinheit durch. Eine Leistungsmesseinrichtung 1157 quadriert
einen Ausgang des Summierungs- und Dumping-Blockes 1155,
um die Signalleistung zu messen. Ein zweiter Summierungs- und Dumping-Block 1158 führt Summierung
und Dumping von zwei oder mehr Werten, die von der Leistungsmesseinrichtung 1157 ausgegeben
wurden, durch, um einen mittleren Leistungswert zu berechnen. Ein
Kehrwert-Block 1159 nimmt einen Kehrwert der geschätzten Signalleistung.
Hierbei ist es durch Verwenden des zweiten Summierungs- und Dumping-Blockes 1158 möglich, eine
genaue Empfangsleistung des Interferenzsignals zu schätzen.
-
Im
Folgenden wird eine Funktionsweise hinsichtlich der Interferenzieistungs-Schätzeinrichtung 923 gegeben.
Alle Benutzer in derselben Zelle verwenden denselben PN-Code für das Entspreizen.
Es wird jedoch ein Walsh-Code Wm verwendet, der durch keinen in
derselben Zelle verwendet wird. Durch Entspreizen des empfangenen
Signals unter Verwendung des Walsh-Codes Wm ist es möglich, alle
Signale für
den beabsichtigten Benutzer und die anderen Benutzer mittels einer
Orthogonalität
des Walsh-Codes
zu entfernen. Das heißt,
durch Entspreizen des Signals für
den beabsichtigten Benutzer, das in 11A ignoriert
wird, unter Verwendung des Walsh-Codes Wm ist es möglich, sämtliche Signale
für den
beabsichtigten Benutzer ebenso wie für die anderen Benutzer mittels
einer Orthogonalität des
Walsh-Codes zu entfernen. Auf diese Weise kann die Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 auf
genaue Weise die Interferenzleistung schätzen.
-
12 ist
ein Diagramm, das lediglich die Signalleistungs-Schätzeinrichtung 921,
die Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923,
die Kombiniereinrichtung 922 und die Entscheidungseinrichtung 925 illustriert,
die für
das Schätzen
der Empfangsleistung in der in 9 dargestellten
Empfangsvorrichtung miteinander in Beziehung stehen. Die Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 weist
die Struktur auf, die in 11A oder
in 11B dargestellt ist. Hierein wird angenommen,
dass die Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 die
Struktur aufweist, die in 11A dargestellt
ist. Im Sinne einer verständlichen
Beschreibung werden neue Referenznummern für die jeweiligen Elemente in 12 verwendet.
-
Die
Signalleistungs-Schätzeinrichtungen 1201 bis 120N in
N Fingern der Empfangsvorrichtung für die Mobilstation empfangen
Signale, die über
N Pfade gesendet werden. Signale, die in Leistungsmesseinrichtungen 1211 bis 121N in
den jeweiligen Signalleistungs-Messeinrichtungen 1201 bis 120N eingegeben
werden, sind die summierten und Dumping unterzogenen Werte für die Pilotsignale,
die von der Pilot-Abtrenneinrichtung 914 ausgegeben
werden. Signale, die in eine Leistungsmesseinrichtung 1251 in
der Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 eingegeben
werden, sind demodulierte Signale, die mit Signalen für den beabsichtigten
Benutzer gemischt sind, Signale für andere Benutzer sowie Interferenzkomponenten.
-
Die
Signalleistungs-Schätzeinrichtungen 1201 bis 120N werden
auf den TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus oder den Nicht-TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus entsprechend dem TSTD(time-switched transmission
diversity)-Flag-Signal, das von der Steuereinheit ausgegeben wird,
eingestellt. In dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
werden die Schalteinrichtungen 1221 bis 122N EIN
geschaltet. In dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus können die
Schalteinrichtungen 1221 bis 122N EIN oder AUS
geschaltet sein. Wenn hierbei die Schalteinrichtungen 1221 bis 122N EIN
geschaltet sind, wird der Leistungs-Schätzwert unter Verwendung von
zwei Datenblöcken
berechnet. In dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus sendet
die Sendevorrichtung Signale über
mehrere Antennen.
-
So
sei beispielsweise angenommen, dass die Sendevorrichtung die Signale über zwei
Antennen sendet und dass geradzahlige Datengruppen und ungeradzahlige
Datengruppen jeweils über
unterschiedliche Antennen gesendet werden. Die Empfangsvorrichtung,
die die Signale empfängt,
die in dem TSTD(time-switched transmission diversity)-Betriebsmodus
gesendet werden, steuert die Sendeleistung durch Schätzen einer
mittleren Leistung der zwei Antennen. Da in diesem Fall die Empfangsvorrichtung
die geschätzten
Empfangsleistungen für
sowohl die geradzahligen Datengruppen als auch die ungeradzahligen
Datengruppen kennen sollte, werden die Schalteinrichtungen 1221 bis 122N EIN
geschaltet. Die Addiereinrichtungen 1241 bis 124N addieren
anschließend
die Signalleistungs-Schätzwerte für die vorliegenden
Datenblöcke,
die von den entsprechenden Signalleistungs-Schätzeinrichtungen 1211 bis 121N ausgegeben
werden, mit den Signalleistungs-Schätzwerten für die vorangehenden Datenblöcke, die
von den Puffern 1231 bis 123N ausgegeben werden,
um die Signalleistungs-Schätzwert für die entsprechenden
Finger zu erzeugen. Eine Kombiniereinrichtung 1257 kombiniert
anschließend die
Signalleistungs-Schätzwerte
für N Kanäle, die von
den Addiereinrichtungen 1241 bis 124N ausgegeben
werden.
-
Wie
dies voranstehend beschrieben worden ist, ist es in dem Fall, in
dem die Sendevorrichtung Signale in dem TSTD(time-switched transmission
diversity)-Betriebsmodus sendet, möglich, einen genaueren Leistungs-Schätzwert durch
Schließen (EIN-Schalten) der Schalteinrichtungen 1221 bis 122N zu
erhalten. Die Leistungsschätzung
kann jedoch so lange nicht durchgeführt werden, bis die zwei Datengruppen
empfangen werden, wodurch eine Verzögerung der Leistungsschätzung verursacht wird.
In dem Fall, in dem die Sendevorrichtung Signale in dem Nicht-TSTD(time-switched
transmission diversity)-Betriebsmodus sendet, ist es möglich, die Verzögerung bei
der Leistungsschätzung
durch Öffnen
(AUS-Schalten) der Schalteinrichtungen 1221 bis 122N zu
verhindern. In diesem Fall wird eine Genauigkeit der Leistungsschätzung jedoch
verringert.
-
Zusätzlich dazu
arbeiten eine Leistungsmesseinrichtung 1251, ein Summierungs-
und Dumping-Block 1253 und ein Kehrwert-Block 1255 in
der Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923,
um die Empfangsleistung des Interferenzsignals zu schätzen.
-
Die
Elemente 1251, 1253 und 1255 weisen dieselben
Funktionen, wie dies in Bezug auf 11A beschrieben
wurde, auf.
-
Eine
Multipliziereinrichtung 1259 multipliziert einen Ausgang
der Kombiniereinrichtung 1257, der die Signalleistungs-Schätzwerte
für die
jeweiligen Pfade, die von den Signalleistungs-Schätzeinrichtungen 1201 bis 120N ausgegeben
wurden, mit einem Ausgang der Interferenzleistungs-Schätzeinrichtung 923 kombiniert.
Dementsprechend ist ein Ausgang der Multipliziereinrichtung 1259 ein
SIR-(Signal-/Interferenzverhältnis)Signal,
das einer Entscheidungseinrichtung 1261 zur Verfügung gestellt
wird. Die Entscheidungseinrichtung 1261 vergleicht den
SIR-Ausgang von der Multipliziereinrichtung 1259 mit einem Schwellenwert,
um einen Befehl zum Erhöhen
der Leistung zu der Sendevorrichtung des anderen Teilnehmers zu
senden, wenn das SIR (Signal-/Interferenzverhältnis) geringer
ist als der Schwellenwert, und um einen Befehl zum Verringern der
Leistung zu senden, wenn das SIR (Signal-/Interferenzverhältnis) höher als
der Schwellenwert ist.
-
Wie
anhand der voranstehenden Beschreibungen entnommen werden kann,
empfängt
in dem Fall, in dem die Basisstation eine Vielzahl von Antennen
aufweist, die Daten unter Verwendung der TSTD(time-switched transmission
diversity)-Funktion senden, die Mobilstation die gesendeten Daten
sequenziell oder in einem vorgegebenen Muster, entspreizt die empfangenen
Daten und trennt Datensignale und Pilotsignale von den entspreizten
Daten ab. Die abgetrennten Pilotsignale werden in einer Datengruppeneinheit
akkumuliert, um den Kanal und die Empfangsleistung zu schätzen, und
der Kanal-Schätzwert wird
mit dem verzögerten
Datensignal multipliziert, um Verzerrung, die in den empfangenen
Daten enthalten ist, zu kompensieren. Dementsprechend können die
Empfangsvorrichtung und die Verfahren für die Mobilstation in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung auf effiziente Weise das TSTD(time-switched
transmission diversity)-Signal und die Empfangsleistung schätzen. Zusätzlich dazu
kann die Empfangsvorrichtung sowohl die Signale, die in dem TSTD(time-switched
transmission diversity)-Modus gesendet werden als auch die Signale,
die in dem Nicht-TSTD(time-switched
transmission diversity)-Modus gesendet werden, durch Ändern eines
Verfahrens oder Puffern der empfangenen Daten- und Pilotsignale
entsprechend dem Betriebsmodus empfangen.
-
Obgleich
die Erfindung in Bezug auf eine bestimmte bevorzugte Ausführungsform
davon dargestellt und beschrieben worden ist, wird es den Personen
mit der gewöhnlichen
Erfahrung offensichtlich sein, dass verschiedene Änderungen
in der Form und an Einzelheiten darin vorgenommen werden können, ohne
vom Umfang der Erfindung abzuweichen, wie dieser in den angehängten Ansprüchen definiert
ist.