DE7004837U - Vorrichtung zum kontinuierlichen daempfen, insbesondere zum dekatieren und heissfixieren textiler flaechengebilde. - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen daempfen, insbesondere zum dekatieren und heissfixieren textiler flaechengebilde.Info
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Description
• · ° ι J
• · · f
DD3-94 Aue (Sachs), am 28.01.1970 .
Anmelder: 733 gextilmasernnenbau Aue
DDS-94 iu8 (Sachs)
Srnst-iEhäiibann-StraBe 4
Srnst-iEhäiibann-StraBe 4
Yorriehtung zum kontinuierlichen Dämpfen, ins "besondere zum
Dekatieren und HeiSfixieren textiler Pläcnenge"bilde
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontJüiuierlic2ieÄ
" τ^ψ, , !Dämpfen, insbesondere zum Dekatieren und Heißfixier en tex- *
tiler PlacliengeLilde. die mindestens zwei innerhalb einer
Dämpfkammer angeordnete Dämpf zylinder, die annähernd voll-
* f 'ständig von einem Mitläufer und dem i?läc3aenge"bilde umscnlun-
gen sind, besitzt und der Mitläufer sowie das PlächengeMlde
einer unterschiedlichen Behandlung mit Dampf ausgesetzt sind. \
'" ■
Bekannt ist bereits eine Dämpfeinrichtung, "bei der die Warenbahn
gemeinsam mit einem Mitläufer von mehreren innerhalb „ einer Vakuumkammer angeordneten Dämpfwalzen und Umlenkrollen
geführt mrd. Die obere Wand der Zammer bildet dabei die
über die Umlenkrollen gemeinsam mit dem endlosen Mitläufer
geführte Warenbahn.
Als nachteilig ist nierbei die f„r die ?/arenbahn verhältnismäßig
geringe Dampfein-wirkungsfläcise anzusenen. Dieses
ist daäur-jh bedingt, daß nur im .bereich der Dampfwalzen
ein Beaufscüligen der Ware mit Dampf erfolgt, während die
vu«. Mitläufer und der Ware gebildete obere Z&mmerw&nd
außerhalb des Dämpfbereiches liegt, was u.a. eine verhältnismäßig geringere Krumpfung der Gewebebahn zur Folge hat.
Bekannt ist weiterhin eine kontinuierlich arbeitende Filz- I
kalander-Dekatiermascnine, bei der die trockene oder nasse |
Ware zwischen einem trockenen und feuchten Mitläufer oder \
\ zwei trockenen Mitläufern geführt wird. Die von den Mit- I
läufern getragene Ware umschlingt annähernd vollständig die Heiztrommel und wird im Anschluß daran aber die Heiztrommel
hinweg zur üblagestelIe geleitet.
Dieses Führen der Ware über die HeiztrouJuel erfolgt ledig-
Zweck der Erfindung ist es, einen erhöhten Dämpf- und
xierungsgrad sowie eine verbesserte Krumpfung des textlien Fläc-hengebildes zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Dämpfen, Fixieren and Krumpfen innerhalb eines Gehäuses vorzunehmen
und dabei das textile Flächengebilde unter Verwendung eines Mitläufers einer intensiven Behandlung auf Dämpfz^lindem
und einer in diesem Gehäuse vorhandenen freien Dampfeinwirkungsfläche zu unterziehen, wobei die Eehandlung auf
den Dämpfzvlindern mittels verschiedener Dampfzustände
erfolgen kann.
lich zur Weiterleitung zu einer nachfolgenden Einrichtung. I
Weiterhin ist die Heiztrommel sowie die Ware, die sich ins- |
besondere über dem Zylinder befindet, der in dem Raum be- I
findlichen atmospiiärisehen Luft ausgesetzt; was jedoch er- |
findungsgemäß vermieden werden soll. I
Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß die Vorrichtung
zum kontinuierlichen Dämpfen, insbesondere zum Dekatieren und Heißfixieren textiler Plächengebllde mittels
verschiedener Dampfzustände, innerhalb einer Dampfkammer mehrere in V/arenlaufrichtung hintereinander angeordnete
perforierte und von einem i£itläufer und dem textlien Plächengebilde
annähernd vollständig umschlungenen Dämpfzylinder besitzt, wobei innerhalb der Dämpfkammer neben und
über dem letzten Dämpfzylinder ein Dämpfabteil angeordnet
ist, dac von dem Mitläufer und dem vom Mitläufer getragenen
textlien Flächengebilde zur Dampfkammer und ferner von den Seitenwänden sowie den Wänden der Dämpfkammer begrenzt ist.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die uas Dampfabteil
unmittelbar begrenzenden Wände zu neigen. Dabei ist mindestens eine das Dämpfabteil unmittelbar begrenzende 17and
parallel zum vo^i Mitläufer getrage-ien textlien irläehengebilde
angeordnet.
Das textile Pläciiengebilce wird dabei auf der zum Dämpfabteil
zeigenden Seite des Mitläufers geführt -
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführung3oeispiel
näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt den Querschnitt der erfindungsgemäßen Torrichtung.
Die Dampfkammer 1 besitzt eine für die Ware 2 und den endlosen
Mitläufer 3 vorgesehene Eintrittsöffhung 4 sowie eine
oberhalb des obersten Dämpfzylinders 5 gleichfalls für die Ware 2 und den Mitläufer 3 vorhandene AustrittsÖffnung 6.
Die in der Wand 7 der Dampfkammer 1 angeordnete Austritts-
4837 Λ
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• Λ · 9 · ·
Öffnung 6 liegt dabei der mit der EintrittsÖffnung 4 vorgesehenen
V/and 8 gegenüber.
Der Boden 9 der Dämpfkammer 1 ist so gestaltet, daß er eine
von "beiden Seiten zur Mitte gehende Schräge bildet, um ein
Abführen des eventuell in der Dämpfkammer 1 anfallenden Kondensats
zu ermöglichen. An der oberen Wand 10 befindet sich ein Absaugekanal 11 zur Abführung des in der Dampfkammer 1
überschüssigen Wrasens. Zur Vermeidung von Kondensatbildung
an der oberen Wand 10 ist unmittelbar unter dieser eine Heizung 12 angeordnet.
Die Ware 2, die vom Mitläufer 3 getragen wird, tritt an der
EintrittsÖffnung 4 in die Dampfkammer 1 ein und wird über
eine Umlenkwalze 13 auf den untersten der beiden in der
Dampfkammer 1 befindlichen Dämpfzylinder 5j 14 geführt. Der
Mitläufer 3 sowie die Ware 2 umschlingen, annähernd voll
ständig den Dämpf zylinder 14 und werden durch eine weitere
Umlenkwalze 15, die über der Umlenkwalze 13 angeordnet ist,
dem ob&ren Dämpfzylinder 5 zugeführt, der gleichfalls annähernd
vollständig umschlungen wird. An der Eintrittsseite der Dämpf2-cammer 1 befinden sich zwei weitere I1Uhrungswalzen
I6j 17, die die vom Mitläufer 3 getragene Ware
senkrecht nacn oben führen und über dem Dämpfzylinder 5 waa-/
gerecht zu einer unmittelbar an der AustrittsÖffnung 6 bezindlienen
ieitwaize 18 transportieren. Von der leitwalze
aus sx±ol£t die Weitermhrung der Ware 2 zu einer weiteren
Maschine üzv. zur Ablage, während der !Mitläufer über Umienkwalzen
19 j 20; 22-3 23 und einen für die Trocknung vorgesehe-
nen Heizzylinder 21 zur E'intrit ts. öffnung 4 gefiinrt wird
Die Ware 2, die die Dampfkammer 1 durchlaufτ, wird
auf dem Dämpfzylinder 14 fixiert. Zu diesem Zweck tritt
Sattdampf "beziehungsweise überhitzter iO&apf durch die Leitung
25, die Zuleitung 26 und da^ .ab ü pe rr organ 27 sowie
durch die Hohlwelle 28 in das Innere des DämpfzyIinders 14*
Der- Danipf strömt durch die im Dämpf zylinder 14 und durch
die auf dem Dämpfzylinder 14 liegende Bombage in die Ware 2
und führt zu einer Fixierung.
Auf dem öftersten Dämpfzylinder 5, der gleichfalls perforiert
ist und eine Bombage 31 "besitzt, erfolgt das Dämpfen sur Erzielung
eines Dekatiereffektes. Dabei strömt im Druck reduzierter
Dampf über die Leitung 32 und durch die Hohlwelle in das Innere des DämpfZylinders 55 in ^em sieh der Dampf
so weit entspannt, daß er beim Durchtritt durch die üuf daa
DämpfzyLinder 5 geführte Ware 2 die größtmöglichste "Feuchtigkeit
abgeben kann.
Der aus den Dämpizylindern 5 und 14 sich in der Dämpfkamaei=
1 ssaiaeinde Dampf steigt auf Grund seines snezi—
fischen Gewichtes in das Dämpfabteil 34 und beaufschlagt
somit direkt die vom Mitläufer 3 getragene Ware 21. Dabei dient der seitlich zwischen dem Hitläufer 3 und der jeweiligen Seitenwand der Dampfkammer vorhandene freie Raum zum
Überströmen des Daapfes in dos Dämpfabteii 34, das von der
Führungswalze 16 bis zur Austrittsöffnung 5 reicht. Die Begrenzung
des Däapfabteiles 34 erfolgt durch die Wände 8} 10
— O —
und der den Wänden 8| 10 parallel zugeoroneten, vom Mitläu
fer 3 getragenen Ware 2.
Der im Dämpfabteil 34 eintretende Dampfstau, i
der im Bereich zwischen der Ejihrxingsisalzs 17 nod dsr Austritts
öffnung 6, führt zu einer verstärkten Dampffeueircig—
keitsabgabe an die Ware 2, die dien voxte iliiaf ί auf den
Waren- und Srumpfeffekt aus-wirlct.
Es bestellt auch die iiögiicnkeit, den DaiLpf in das Innere
der Dämpf zylinder 5; 14 zu saugen. Zu dieses» ZweeJc
eine ausre iciiende Dampf menge durcn das Rohr 24 in
Dampfkammer 1. Ein in unmittelearer Sähe des Hohres 25 sngeordnetes
ATjdeckolech 30 veiiiindert ein direktes luftreifen
des Dampfes auf den an dieser Stelle vorbei lauf.enden Mitläufer 3. Sine andere Möglichkeit des Dämpfens ist darin
zu. sehen, daß der nach Λ em Pixieren der Ware 2 auf einem
Dämpf zylinder sich in der Dämpf kammer sammelnde Dampf als
Dekatierdampf von außen nach innen auf den anderen Dämpfzylinder
verwendet wird.
Je nach Art der zu "behandelnden Ware 2 läßt die erfindungsgemäße
Vorrichtung auch ein Dämpfen auf beiden Dämpfzylindern 5j 14 zur Erreichung von Dekatiereffekten
zu.
Claims (4)
- Schutzanspriiehe:Vorrichtung zum kontinuierlichen Dämpfen., insbesondereDekatieren und HeiSfizieiren tesiiüar 3?läehengel3ilde mittels Yerseiieaeaer Bampf zusi; 2ηά-β, oei der innerhalb einer Dampfkammer Menrere ±n WarenlatiixieSrtrmg naciieir»- ander angeordnete perforierte xmd ttos einem Einlauf er und dem text ilen Eläcnengebilde annähernd TTOi genen Dämpxzylinder liegen, äacvjrch. gehennzelcimai;, daß innerhal"b der Dampfkammer (1) neben und ober desi letzt an Dämpfsylinder (5) ein Dämpfabteil (34) angeorünet ist, dasvon dem Mitläufer (3) lüid des -sos Mitläufer (5) ge-fepageaen. ·- f teztilen Fiäcnengebilde (2), τοη den Seitenwanden sowie den Wänden (8j 10) der Dämpf kammer (1) "oegrensii ist,.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicimet, mindestens eine unmittelbar das Dämpfabteil (34) foegreazende Wand parallel zum textlien Plächengebilde (2) und deia Mitläufer (3) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar das Dämpfabteil (34) begrenzenden Wände (8; 10) geneigt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das textile Plächengebilde (2) auf der zum Dämpfabteil (34) zeigenden Seite des Mitläufers (3) geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT3514069 | 1969-02-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7004837U true DE7004837U (de) | 1970-06-18 |
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ID=34131166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707004837 Expired DE7004837U (de) | 1969-02-21 | 1970-02-12 | Vorrichtung zum kontinuierlichen daempfen, insbesondere zum dekatieren und heissfixieren textiler flaechengebilde. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7004837U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3805267A1 (de) * | 1987-02-20 | 1988-09-01 | Pietro Alberto | Vorrichtung zum kontinuierlichen dekatieren von geweben in einem autoklaven |
-
1970
- 1970-02-12 DE DE19707004837 patent/DE7004837U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3805267A1 (de) * | 1987-02-20 | 1988-09-01 | Pietro Alberto | Vorrichtung zum kontinuierlichen dekatieren von geweben in einem autoklaven |
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