DE700848C - Endstreckenschaltung fuer elektrische Antriebe, in - Google Patents

Endstreckenschaltung fuer elektrische Antriebe, in

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DE700848C
DE700848C DE1931A0060517 DEA0060517D DE700848C DE 700848 C DE700848 C DE 700848C DE 1931A0060517 DE1931A0060517 DE 1931A0060517 DE A0060517 D DEA0060517 D DE A0060517D DE 700848 C DE700848 C DE 700848C
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DE
Germany
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contactor
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tachometer
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Application number
DE1931A0060517
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/36Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Endstreckenschaltung für elektrische Antriebe, insbesondere von Aufzügen, Hebezeugen usw. Bei Antrieben, deren Fahrbahn genau begrenzt ist und die zum genauen Einfahren. in die Haltestellung der Herstellung und Inne haltung einer niedrigen Einfahrgeschwindigkeit bedürfen, wie Aufzüge, Seilbahnen, Schrägaufzüge, Katzfahrwerke usw., ist es erforderlich, daB das Ziel auch ohne die Aufmerksamkeit eines Führers erreicht wird. Dazu kommt, daB bei einem Teil dieser Antriebe das Lastmoment auch negative Werte annehmen kann.
  • Es ist bekannt, mittels eines Spannungswächters wechselweise den Antrieb von Kraft auf Bremse umzuschalten. Aber einmal ist bei Kurzschlußmotoren, vor allem in der Form von Motoren mit nach dem Stromverdrängungsprinzip gebautem Läufer, die Verwendung eines Spannungswächters nicht möglich, ferner ergibt die sofortige Umschaltung von Kraft auf Bremse oder umgekehrt einen unruhigen Betrieb, bei dem infolge des häufigen Schaltens der Motor und die Schalt= geräte stark beansprucht werden.
  • ' Durch die Erfindung werden die Nachteile dadurch vermieden, daß bei einem Kontakttachometer mit über seine Skala verteilten Kontakten zwischen den an den Grenzen des einzuhaltenden Geschwindigkeitsbereiches angeordneten Schaltstellungen für Kraft- und Bremsschaltungen eine Stellung für freien Auslauf angeordnet ist.
  • Die Erfindung ist nicht in der Verwendung eines Kontakttachometers an sich zu sehen, sondern in seiner vorstehend gekennzeichneten Anwendung zur Steuerung des Antriebs von Kraft bzw. Bremse auf Auslauf, bei der der Antrieb bei ausgeschaltetem Motor und gelüfteter Bremse sich selbst überlassen bleibt. Diese Steuerung ermöglicht nicht nur ein weicheres Arbeiten, sondern entlastet auch Motor und Schaltgeräte, bringt also sowohl maschinen- wie auch betriebstechnische Vorteile.
  • In der Zeichnung sind in vereinfachter Form zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Fahrsteuerung für eine Katze oder eine Seilbahn, Abb. a eine Aufzugsteuerung.
  • In Abb. i ist der Einfachheit halber eine Handkurbel als Steuermittel gezeichnet, obgleich die Steuerung meist selbsttätig erfolgt. Der Fahrschalter K hat in jeder Fahrtrichtung zwei Stellungen, je eine für volle Fahrt z und eine für Einfahren i. Der Fahrschalter K erhält Strom von der Netzphase T über die Endschalter E. Auf der Stellung 2 für volle Fahrt (rechts) des Fahrschalters K ist über den betreffenden Endschalter E der Stromkreis für das 1ZotorumkehrschützS, oder S, Tiber die Leitungen s, bzw. zur Phase R geschlossen und nach dem Ansprechen dieses Schützes und Schließen seines Hilfskontaktes auch der Stromkreis für das Bremslüfterschütz B. Dieses letztere besitzt durch seinen Hilfskontakt Selbstspeisung, die unabhängig von den Ständerumkehrschützen S, oder S= ist; es bleibt also beim Rückschalten des Fahrschalters K von Stellung 2 auf i auch nach der Abschaltung des Fahrtschützes eingeschaltet, so daß die Bremse gelüftet bleibt. Auf Stellung i des Fahrschalters K werden einmal die beiden Wahlschütze W, und 117. mit der einen Seite über die Leitung w an die Phase T angeschlossen, mit der anderen Seite liegen diese Wahlschütze an den Kontaktsegmenten des Tachometers V und sind daher an die Phase R angeschlossen. Das Tachometer stellt in der 'Nullstellung, also bei Stillstand des Antriebes, keinen Kontakt her, wie aus uer Zeichnung zu ersehen ist. Ferner erhält auf Stellung i des Fahrschalters K der eine der beiden Hauptkontakte jedes Wahlschützes Strom und Spannung, und zwar in der einen Fahrtrichtung (Auslage des Fahrschalters K) das eine Paar (Leitung p), in der anderen Fahrtrichtung das andere Paar (Leitung q). Die Wahlschütze IV, und LTT@ haben die Aufgabe, entsprechend der Fahrtrichtung die iAlotorschütze S, und S.= mit den Kontaktsegtnenten des Tachometers zu verbinden, da ja beim Umkehrbetrieb das Fahrtschütz der einen Richtung Gegenstromschütz für die andere Richtung ist. Die Schaltung besteht darin, daß von den beiden Kontakten jedes Wahlschützes immer nur der eine Strom erhält und die 'Motorschütze an diese Kontakte über Kreuz angeschlossen sind. Die Wahlschütze haben Anspring- und Haltestromkreise und sind so an die Kontaktsegmente des Tachometers T angeschlossen, daß die Einschaltung des Wahlschützes W., erst erfolgt, wenn die Geschwindigkeit den Wert a überschreitet, die Einschaltung aber aufrechterhalten bleibt, bis die Geschwindigkeit b unterschritten wird. Die Einschaltung des anderen Wahlschützes erfolgt nun nicht sofort, sondern erst, wenn die Geschwindigkeit niedriger als c geworden ist und wird aufrechterhalten, bis die Geschwindigkeit c unterschritten ist. Durch diese Anordnung wird zwischen den Kraft- und Gegenstromschaltungen ein stromloser Auslauf erzielt. durch den einmal das Arbeiten der Steuerung weicher gestaltet und zum anderen eine unnütze Abnutzung der Schaltgeräte durch allzu häufiges Schalten verhindert wird. Die Schaltung für selbsttätigen Betrieb ist grundsätzlich die gleiche, nur werden unter Verwendung von Schützen, Endstreckenschaltern usw. die einzelnen Schaltungen in Abhängigkeit vom Wege selbsttätig hergestellt.
  • Der Betrieb spielt sich folgendermaßen ab: Die Handkurbel des Fahrschalters K wird z. B. nach links bewegt und auf Stellung z eingestellt, wobei Stellung i ohne Wirkung überschaltet wird, da das Kontakttachometer auf Null steht. Dann ist folgender Stromkreis für das Schütz S2 geschlossen: Von der Phase T über den Endschalter E, die Segmente des Fahrschalters K, die Leitung s2, den Hilfskontakt des Schützes S, zur Spule des Schützes S= und Phase R. Dieses springt an, wodurch der Anspringstromkreis für die Bremslüfterschützspule B vom Fahrschalter K her geschlossen wird. Dadurch wird die Bremse gelüftet und der Nlotor eingeschaltet. Beim Einfahren in die Endstrecke wird die, Kurbel des Fahrschützes K von der Stellung 2 in die Stellung i zurückbewegt. Das Bremslüfterschütz B bleibt hierbei eingeschaltet, da sein Segment über beide Stellungen reicht und sein Selbstspeisekontakt geschlossen ist. Auf Stellung i ist der Stromkreis für die Spulen des Wahlschützes W, und kh, über die Segmente des Fahrschalters K und die Leitung w vorbereitet. In ihren Anspring- und Haltestromkreisen liegen die Kontakte des Kontakttachometers V, und zwar so, daß bei hoher Drehzahl das Wahlschütz W2, bei niedriger das Wahlschütz W, eingeschaltet ist. Die erfolgte Einschaltung eines Wahlschützes wird bis zu einer mittleren Drehzahl von vielleicht Zoo UpM aufrechterhalten. Ferner wird über das andere Segment des Fahrschalters K und die Leitung p auf Stellung i dem linken Kontakt des Wahlschützes IV, und dem rechten des Wahlschützes W2 Spannung zugeführt, so daß beim Einschalten von W, das Motorumkehrschütz S2., bei Einschaltung von W2 das Motorumkehrschütz S, eingeschaltet wird.
  • Die Einschaltung der Wahlschütze hängt von der Stellung des Zeigers des Tachometers, d. h: von der jeweiligen Geschwindigkeit, ab. War nun beim Rückschalten auf Stellung i die Fahrgeschwindigkeit hoch genug, d. h. größer als a, so wird im Zeitpunkt der Rückschaltung das Wahlschütz 1i2 erregt werden, seine Kontakte schließen und über seinen rechten - denn nur dieser führt über die Leitung p Spannung - das llotorschütz*S, einschalten. Es wird also selbsttätig in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit Gegenstrom gegeben. Hierdurch sinkt die Geschwindigkeit ab, die Einschaltung des Wahlschalters W2 wird zunächst Tiber seinen Selbsthaltekontakt aufrechterhalten, bis der Tachometerzeiger auch das Selbsthaltesegment bei b verlassen hat. Ist das geschehen, so sind Wahlschütz und Motorumkehrschütz stromlos und fallen ab. Die Bremse aber bleibt gelüftet, so daß der Antrieb frei ausläuft. Erhöht sich jetzt unter dem Einfluß negativer Lastmomente die Geschwindigkeit wieder genügend, also über a hinaus, so wiederholt sich das Spiel der Einschaltung von W2 und Si. Im anderen Falle nimmt die Geschwindigkeit weiter ab, bis schließlich der Zeiger das Anspringsegment für das Wahlschütz W1 bei d erreicht hat und dieses einschaltet. Das Wahlschütz W1 schließt seine Kontakte und schaltet über seinen linken Kontakt - denn nur dieser führt über Leitung p Spannung -das Fahrtschütz S2, das beim Verlassen des entsprechenden Segmentes in Stellung 2 des Fahrschalters K stromlos geworden war, erneut ein. Je nach der jeweiligen Geschwindigkeit wird somit der Antrieb selbsttätig auf Kraft, Auslauf oder elektrische Bremsung geschaltet, bis an der vorgesehenen Haltestelle durch Ansprechen des Endschalters E die ganze Anlage stillgesetzt wird.
  • Der Betrieb in der anderen Einschalt- und Fahrtrichtung unterscheidet sich von dem geschilderten nur dadurch, daß jetzt nicht die beiden äußeren Kontakte der Wahlschütze, sondern ihre beiden inneren Spannung führen. Durch Einschalten des Wahlschützes W2 beim Rückgang auf Stellung i wird das Motorumkehrschütz S2 eingeschaltet als Gegenstromschütz, da jetzt Motorumkehrschütz S1 das Fahrtschütz zwar.
  • Eine Anwendung der Erfindung bei Aufzügen zeigt Abb. 2 in sehr vereinfachter Form. S1 und S. sind wiederum die Motorumkehrschütze, die über die Kontakte eines weiteren Schützes P den Motor tYl speisen. F1 und F2 sind die Feineinstellungsschalter auf dem Fahrkorb, die bei ungenauem Halten in ausgleichender Richtung Kontakt geben; G ist der Gestängekontakt, St der Stockwerkschalter. Das Tachometer V steht dauernd unter Spannung, solange der Hauptschalter eingeschaltet ist, ebenso das Feineinstellungsschütz P, solange der linke Gestängekontakt C geschlossen ist oder der Tachometerzeiger sich bei kleiner Geschwindigkeit auf dem kurzen Kontakt befindet.
  • In der Zeichnung ist der Aufzug in der 3. Haltestelle von unten stehend gezeichnet. Um nach der q.. Haltestelle zu fahren, wird die Steuerung in bekannter Weise dadurch in Gang gesetzt, daß der" Stromkreis für das Aufwärtsschütz S2 über den obersten Kontakt des Stockwerkschalters St hergestellt wird. Bei steigender Drehzahl verläßt der Zeiger des Tachometers seine Stellung auf dem kurzen Segment, das Tippschütz P bleibt aber geschlossen, da sein Spulenstromkreis über den Gestängekontakt C verläuft. Bei weiterem Hochlaufen des Aufzugmotors tritt der Tachometerzeiger auf das lange Segment und vollendet dadurch den Stromkreis für das Sperrschütz Z, dessen Kontakt im Stromkreis der Feineinstellung liegt. Die etwas späte Öffnung _ dieses Feineinstellungsstromkreises ist ohne Bedeutung, da dieser bereits vor dem Einschalten des Motorumkehrschützes durch den rechten Gestängekontakt C unterbrochen worden ist.
  • Bei Annäherung an die oberste Haltestelle wird durch Stockwerkschalter St der Motor stillgesetzt, und zwarwerdenGestängekontakt, Motorumkehr- und Tippschütz stromlos. Je nach der Stellung des Fahrkorbes schließt nun bei ungenauem Einfahren der Feineinstellungsschalter F1 oder F2 seinen Kontakt. Dies ist so lange ohne Wirkung, als die Geschwindigkeit des Aufzuges noch so groß ist, daß über den Tachometerkontakt das Sperrschütz Z eingeschaltet bleibt, und selbst dann zunächst noch, wenn infolge des Absinkens der Geschwindigkeit das Sperrschütz Z stromlos wird und seinen Kontakt schließt. In diesem Fall wird nämlich wohl das jeweilige Motorschütz S1 oder S2 über den geschlossenen rechten Gestängekontakt G, Kontakt des Sperrschützes Z und »des entsprechenden Feineinstellungsschalters F1 oder F2 eingeschaltet, aber das Tippschütz P hält noch so lange seine Kontakte offen, bis bei ganz kleiner Geschwindigkeit der Stromkreis für dieses Schütz durch das Tachometer geschlossen wird. Sobald also der Zeiger des Tachometers V beim Rückgang das kurze Segment berührt, wird durch Ansprechen des Tippschützes .P der Stromkreis für den Motor M vollendet und dieser eingeschaltet. Der Motor fährt erneut etwas hoch, so daß sofort wieder der Tachometerkontakt unterbrochen und das Tippschütz P ausgeschaltet wird, während das Motorschütz über den Kontakt des Feineinstellungsschalters F1 oder F2 eingeschaltet bleibt, bis die Bündigstellung erreicht ist. Der abgeschaltete Motor vermindert nun wieder seine Drehzahl, bis über den Kontakt des Tachometers das Tippschütz P - erneut Strom erhält und den Motor M zum zweiten Male einschaltet. Von dieserkurzzeitigen Schaltung bleibt der Bremslüfter verschont, da sein Stromkreis nur über die Umkehrschütze S1 bzw. S2 und nicht über das Tippschütz P verläuft. Die Bremse bleibt also während der ganzen Zeitdauer der Einschaltung eines Motorumkehrschützes gelüftet. Das Ein- und Wiederausschalten des Tippschützes.P wiederholt sich so lange, bis die Bündigstellung erreicht ist und der Feineinstellungsschalter F1 bzw. F2 seinen Kontakt öffnet. Dadurch wird das Motorschutz S, oder S_ und mit diesem gleichzeitig auch der Bremslfifter stromlos. Der gesamte Antriel> wird also stillgesetzt.
  • Diese Anordnung bietet noch einen großen Vorteil dadurch, daß bei unerwünschtem Anwachsen der Geschwindigkeit, z. B. bei negativen Lasten. über das Kontakttachometer h und das Sperrschütz 7 der Antrieb abgeschaltet und die Bremse zum Einfallen gebracht wird. Normalerweise kommt diese Wirkung aber bei den kleinen Entfernungen, die zurückzulegen sind, nicht in Frage.
  • Abb.3 zeigt in Schaulinien die Arbeitsweise einer Steuerung, hei der ein Kontakttachometer vereinfachter Ausführung Verwendung gefunden hat. Die Vereinfachung bezieht sich auf die Kontaktanordnung, und zwar sind hierbei nur Anspringkontakte, keine Selbstspeisekontakte erforderlich. Der Tachoineterzeiger ist mit einer Dämpfung versehen und eilt deswegen der tatsächlichen Drehzahl etwas nach. Diese Nacheilung wird zur Steuerung benutzt, 1vie die Schaulinien zeigen. Die stark ausgezogene Kurve stellt die Motordrehzahl dar, die nach deal Abschalten von ihrem Höchstwert auf Null absinkt. Die schwach ausgezogene Linie zeigt die Bewegurig des Tachoineterzeigers. Es ist zu erkennen. daß der Zeiger in dem Zeitpunkt, in welchem die Geschwindigkeit tatsächlich bereits etwa Null geworden ist, eine Geschwindigkeit T'"l anzeigt. Im gleichen Augenblick berührt der Zeiger den Kontakt des Tachoineters, über den er das Motorschütz wieder einschaltet, so daß die Drehzahl wieder ansteigt. Die Abwärtsbewegung des Tachoineterzeigers geht unter dem Einfluß der erneut ansteigenden Geschwindigkeit in eine Aufwärtsbewegung über und erreicht die Linie v", zu einer Zeit. in welcher die Motorgeschwindigkeit bereits höher ist. Bei Überschreitung der Linie v"t öffnet der Zeiger den Kontakt des Tachometers und schaltet den Motor ab, dessen Drehzahl nunmehr wieder abfällt. In gleicher Weise, wie beschrieben, folgt der Zeiger nun verzögert dem Drehzahlabfall, wodurch nach einer gewissen Zeit eine erneute Einschaltung erfolgt. Dies Spiel wie-<lerholt sich so lange, bis der Antrieb durch Erreichen der Endstellung ganz stillgesetzt tvird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Endstreckenschaltung für elektrische Antriebe, insbesondere von Aufzügen, Flebezeugen usw., bei denen mittels einer geschwindigkeitsabhängigen Vorrichtung wechselweise Kraft- und Bremsschaltungen hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Kontakttachometer mit über seine Skala verteilten Kontakten zwischen den an den Grenzen des einzuhaltenden Geschwindigkeitsbereiches angeordneten Schaltstellungen für Kraft- und Bremsschaltungen eine Stellung für freien Auslauf angeordnet ist.
  2. 2. Endstreckenschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungen nur beim Erreichen einer oberen bzw. unteren Geschwindigkeitsgrenze hergestellt, aber über einen größeren Geschwindigkeitsbereich nach einer mittleren Drehzahl hin aufrechterhalten werden.
  3. 3. Endstreckenschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die' Kontakte auf dem Tachometer (h) in Anspringkontakte (a., d) und Haltekontakte (b, c) unterteilt sind.
  4. 4. Endstrecken schal tung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß das Tachoineter mit einer Dämpfung seiner Zeigerbewegung versehen ist und nur Kontakte für Anspringstromkreise besitzt. .
  5. 5. Endstreckenschaltung nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tachometer an der oberen Geschwindigkeitsgrenze den Antrieb abschaltet und die Bremse zum Einfallen bringt.
  6. 6. Endstreckenschaltungnach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß das Tachometer an der oberen Geschwindigkeitsgrenze den Antriebsmotor auf Gegenstrom umschaltet. .
  7. 7. EndstreckenschaltungnachAnspruch i bis 6 in Anwendung auf Umkehrantriebe, dadurch gekennzeichnet, daß das Tachometer auf zwei Wahlschütze (Wi, W,) arbeitet, welche die Umkehrschütze der Fahrtrichtung entsprechend anschließen. B. Endstreckenschaltung nach Anspruch i bis 7 in Anwendung auf Aufzüge, dadurch gekennzeichnet, daß das Tachometer zur kurzzeitigen Steuerung des Motors zwecks Erzielung einer niedrigen Feineinstellungsgeschwindigkeit benutzt wird. g. Endstreckenschaltung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Tachometer oberhalb einer bestimmten Geschwindigkeit ein Sperrschütz speist, dessen Ruhekontakt iin Stromkreis der Feineinstellung liegt, innerhalb eines kleinen Bereiches niedriger Geschwindigkeit aber einen in Reihe mit den Umkehrschützen liegenden Ständerschalter steuert.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT395983B (de) * 1986-03-10 1993-04-26 Vogelbusch Gmbh Verfahren zur herstellung von aethanol aus zuckerhaeltigen rohstoffen sowie anlage zur durchfuehrung des verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT395983B (de) * 1986-03-10 1993-04-26 Vogelbusch Gmbh Verfahren zur herstellung von aethanol aus zuckerhaeltigen rohstoffen sowie anlage zur durchfuehrung des verfahrens

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