DE700977C - Elektrostatischer Scheider - Google Patents
Elektrostatischer ScheiderInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C7/00—Separating solids from solids by electrostatic effect
- B03C7/02—Separators
- B03C7/10—Separators with material falling in cascades
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Description
- Elektrostatischer Scheider Gegenstand der Erfindung ist ein elektrostatischer Scheider für Erze und. sonstige Stoffe mit zwei übereinanderliegenden gegenpoligen Elektroden, von denen die obere, die leitenden Gutsteilchen anziehende Elektrode durchbrochen ist und die untere, die leitenden Teilchen abstoßende Elektrode die Förderfläche für das Scheidegut bildet.
- Nach dem Hauptpatent ist die durchbrochene Elektrode mit Räumen oder Flächen zur Aufnahme der durch -die Durchbrechungen fliegenden Teilchen versehen. In Anwendung des dem Hauptpatent zugrunde liegenden Erfindungsgedankens wird im Patent 689 i85 vorgeschlagen, die durchbrochene, mit Auffangräumen' oder --Rächen versehene Elektrode den Umfang eines umlaufenden Zylinders bilden zu lassen. Man hat dabei an einen mit seiner Drehachse quer zur Längsrichtung der undurchbrochenen Gegenelektrode bzw. quer zur Bewegungsrichtung des durch den Scheider geförderten Gutes liegenden Zylinder gedacht. Bei einer solchen Anordnungsweise wird nur ein Teil des Zylinderumfanges für die Aufnahme und Abscheidung des Gutes nutzbar gemacht. Wenn aber der vorliegenden Erfindung gemäß die durchbrochene umlaufende Zylinderelektrode senkrecht angeordnet und von der undurchbrochenen Gegenelektrode rohrartig umschlossen wird, wobei die Aufgabestelle für das Scheidegut nach Art einer gegen die umgebende Rohrwand gerichteten Schleudervorrichtung am oberen Ende der umlaufenden Elektrode angebracht ist, kann die gesamte Umfläche der durchbrochenen Elektrode gleichzeitig wirksam gemacht werden.
- Auf der Zeichnung ist an zwei Beispielen veranschaulicht, wie die Erfindung ausgeführt werden kann.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. i ist in einem Gehäuse i die undurchbrochene Elektrode in Gestalt eines aufrecht gestellten zylindrischen oder nach unten zu kegelig erweiterten Rohrmantels 2 angeordnet. Der Rohrmantel 2 liegt an Hochspannung und ist deshalb durch Isolatoren 3 gegen das äußere, als Berührungsschutz dienende Gehäuse i isoliert. Die durchbrochene, mit Auffangräumen nach dem Hauptpatent versehene, z. B. aus ineinandergreifenden Rinnen bestehende umlaufende Elektrode .1 ist gleichachsig in der Rohrmantelelektrode 2 untergebracht. Die Rinnen verlaufen längsweise am Umfange eines dem Rohr 2 angepaßten Zylinders oder Kegels von einer Deckelfläche 5 nach einer Bodenfläche 6. An den Deckel 5 schließt sich eine Hohlachse 7 an, die bei 8 am Gehäuse i gelagert und mit einem Antrieb zur Drehung der Elektrode 4., z. B. einer Schnurscheibe 9, versehen ist. Der Boden 6 trägt einen bei io gelagerten Drehzapfen i i.
- Die Hohlachse 7 bildet mit dem Deckel 5 ein Auslaßschlitze 12 am Umfang frei lassendes Gefäß 13, in das die bis nahezu an den Deckel s reichende Verlängerung 14. des Aufgabetrichters 15 hineinragt. Der Trichter 15 sitzt an einem Aufsatz 16 des Gehäuses i, der den Antrieb 9 der umlaufenden Elektrode q. als Schutzkappe umschließt.
- Die Rinnen der umlaufenden Elektrode q. münden am unteren Ende in einen Sammelraum 17, der mit dem Austragrohr 18 versehen ist. Unterhalb der undurchbrochenen ortsfesten Rohrelektrode 2 befinden sich im Gehäuse i Bodenöffnungen i9, die in einen Sammelraum 2o führen, dessen Auslaß mit 21 bezeichnet ist.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Das bei 15 aufgegebene Gut wird durch die Verlängerung 14 auf den als Schleuderscheibe wirkenden Deckel 5 geleitet, in dem Gefäß 13 gleichmäßig verteilt und durcqi die öffnungen 12 vom äußeren Deckelrand weg radial nach außen in Richtung gegen die ortsfeste Elektrode 2 geschleudert. Es erfolgt dabei durch den Aufprall eine wirksame, die Trennung erleichternde Auflockerung des Scheidegutes. Nach Verlassen der Schleudervorrichtung 5, 12, 13 kommt das Gut in den Bereich des zwischen der Hochspannungselektrode 2 und der geerdeten durchbrochenen Elektrode q. herrschenden elektrostatischen Feldes. Unter dessen Einwirkung werden die leitenden Teilchen von der Elektrode 2 abgestoßen und von der umlaufenden Auffangelektrode q. angezogen. Die dort aufgefangenen Teilchen kommen in dem Raum 17 zur Sammlung, während die nicht oder schlecht leitenden Teilchen von der senkrechten Rohrinnenwand 2 aus in den Sammelraum 2o abrieseln. Von Bedeutung ist es, daß die Teilchen, denen es nicht gelingt. gleich beim ersten Anprall von der Elektrode 2 aus in die Auffangelektrode q. zu gelangen, so lange im Bereich des elektrostatischen Feldes gehalten werden, bis auch sie von der Elektrode q. erfaßt werden können. Die Anordnungs- und Betriebsweise nach der Erfindung gestattet es somit, den gesamten Umfang der umlaufenden durchbrochenen Elektrode gleichzeitig auszunutzen. Die Rinnen der Elektrode q. können mit mechanischen oder pneumatischen Entleerungsvorrichtungen versehen sein, andernfalls kann ihre Entleerung auch durch Stillsetzen der Elektrode erfolgen.
- Bei dem Beispiel nach Abb. 2 ist die Anordnung des äußeren Gehäuses i, der undurchbrochenen, an Hochspannung liegenden Elektrode 2, der Sammlung und Abfuhr aus der Elektrode 2 bzw. dem Gehäuse i, der Gutaufgabe 15, der Schleudervorrichtung 5, 12 13 und des Antriebes 9 für die umlaufende durchbrochene Elektrode ähnlich oder dieselbe wie im Falle der Abb. i, nur ist die durchbrochene Auffangelektrode anders gestaltet. Sie besteht aus einzelnen gleichachsig aufeinanderfolgenden, Durchbrechungen frei lassenden Auffangrinnen 22, die, durch Streifen oder Stäbe 23 miteinander verbunden, einen der Rohrelektrode 2 angepaßten Zylinder oder Kegel bilden. Das aus diesen Rinnen 22 bestehende geerdete Gebilde ist oben an der Schleuderscheibe 5 aufgehängt und läuft mit seinem unteren Ende bei 24 um ein axiales ortsfestes Rohr 25 um. Von diesem Rohr strahlen auf der Zeichnung nur an einigen Stellen angedeutete Abzweigungen 26 in das Innere der Auffangrinnen 22 hinein, so daß die dort befindlichen Gutsteilchen beim Angchluß des Rohres ä5 an eine Saugvorrichtung abgesaugt werden.
- Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die Elektrode 2 an Erde liegt und die durchbrochenen umlaufenden Auffangelektroden 4., 22 mit Hochspannung geladen sind. In diesem Fall muß natürlich für eine ausreichende Isolation der nach außen führenden Teile der Gutaufgabe und -abführung und des Antriebes gesorgt werden.
- Bei elektrostatischen Scheidern ist es an sich bekannt, das Gut durch eine um eine senkrechte Achse umlaufende Teller- oder Kegelelektrode in Richtung gegen eine undurchbrochene unbewegliche, diese Elektrode rohrartig umschließende Gegenelektrode schleierartig auszuschleudern und dabei die Trennung der Gemengeteilchen nach Maßgabe ihrer Leitfähigkeit herbeizuführen. Von diesen bekannten Ausführungsformen unterscheidet sich die Bauart nach der Erfindung dadurch, daß an die aus einem Teller o.,dgl. bestehende Schleudervorrichtung eine mit ihr umlaufende durchbrochene und nach Art des Hauptpatents mit Auffangräumen oder -flachen versehene Elektrode anschließt, die von der undurchbrochenen ortsfesten Gegenelektrode rohrartig umgeben ist. Es setzt also der elektrostatische Trennungsvorgang erst nach dem im wesentlichen nur zur Auflockerung des Gutes dienenden Ausschleudern ein in der Weise, daß die besser leitenden Teilchen von der uridurchbrochenen ortsfesten Gegenelektrode abgestoßen und von der umlaufenden durchbrochenen Elektrode angezogen und aufgefangen werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrostatischer- Scheider für Erze und sonstige Stoffe mit zwei gegenüberliegenden gegenpoligen Elektroden, von denen die eine die leitenden Gutsteilchen anziehende Elektrode durchbrochen ist und die andere die leitenden Teilchen abstoßende Elektrode die Rutsch- oder Förderfläche für das Scheidegut bildet, gemäß Patent 687 595, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbrochene, mit Auffangräumen oder -flachen versehene, einen 'Umlaufkörper bildende Elektrode eine senkrechte Drehachse. hat und von der undurchbrocbenen Gegenelektrode rohrartig umschlossen ist, während die Aufgabestelle für das Scheidegut nach Art einer gegen die umgebende Rohrwand gerichteten Schleudervorrichtung am oberen Ende der umlaufenden Elektrode angeordnet ist.
- 2. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die um ihre senkrechte Längsachse umlaufende durchbrochene Elektrode am oberen Ende eine Deckelfläche (5) hat, an die ein Auslaßöffnungen (i2) am Deckelumfang frei lassender Hohlzapfen (7) anschließt.
- 3. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabevorrichtung (15) mit einer bis nahe an die Deckelfläche (5) 'heranreichenden Rohrverlängerung (i4) versehen ist.
- 4. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzapfen (7) der umlaufenden durchbrochenen Elektrode mit dem Drehantrieb (9) versehen und von einem die Aufgabevorrichtung (15) tragenden Gehäuseaufsatz (i6) überdeckt ist.
- 5. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die undurchbrochene Elektrode (z), die die um eine senkrechte Achse umlaufende durchbrochene Elektrode rohrartig umgibt, an Hochspannung liegt und durch Isolatoren (3) .an einem äußeren, als Berührungsschutz dienenden Gehäuse (i) befestigt ist.
- 6. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangräume der durchbrochenen umlaufenden Elektrode mit einer Einrichtung zum Absaugen der aufgefangenen Gutsteilchen versehen ist.
- 7. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die um ihre senkrechte Längsachse umlaufende durchbrochene Auffangelektrode aus in Parallelebenen aufeinanderfolgenden Ringrinnen (z2) zusammengesetzt ist, in die die Absaugestellen (z6) eines axialen ortsfesten Saugrohres (25) hineinragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939M0145481 DE700977C (de) | 1939-07-04 | 1939-07-04 | Elektrostatischer Scheider |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1939M0145481 DE700977C (de) | 1939-07-04 | 1939-07-04 | Elektrostatischer Scheider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700977C true DE700977C (de) | 1941-01-06 |
Family
ID=7335806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939M0145481 Expired DE700977C (de) | 1939-07-04 | 1939-07-04 | Elektrostatischer Scheider |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700977C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940341C (de) * | 1944-11-30 | 1956-03-15 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren und Einrichtung zur elektrostatischen Aufbereitung von staubfoermigen Zwei- oder Mehrstoffgemengen |
| DE3790944T1 (de) * | 1987-04-21 | 1989-04-13 | Gpki Ex I Obogatil Ob Gipromas | Elektrowalzenschneider |
-
1939
- 1939-07-04 DE DE1939M0145481 patent/DE700977C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940341C (de) * | 1944-11-30 | 1956-03-15 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren und Einrichtung zur elektrostatischen Aufbereitung von staubfoermigen Zwei- oder Mehrstoffgemengen |
| DE3790944T1 (de) * | 1987-04-21 | 1989-04-13 | Gpki Ex I Obogatil Ob Gipromas | Elektrowalzenschneider |
| US4954248A (en) * | 1987-04-21 | 1990-09-04 | Urvantsev Anatoly I | Electrical drum-type separator |
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