DE701541C - Mit modulierten Lichtstrahlen, insbesondere mit Ultrarotstrahlen arbeitende Lichtsignalanlage - Google Patents

Mit modulierten Lichtstrahlen, insbesondere mit Ultrarotstrahlen arbeitende Lichtsignalanlage

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DE701541C
DE701541C DE1934S0114651 DES0114651D DE701541C DE 701541 C DE701541 C DE 701541C DE 1934S0114651 DE1934S0114651 DE 1934S0114651 DE S0114651 D DES0114651 D DE S0114651D DE 701541 C DE701541 C DE 701541C
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DE
Germany
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relay
buzzer
light
permanent
amplifier
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Expired
Application number
DE1934S0114651
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Michelssen
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HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
Original Assignee
HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/50Transmitters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description

  • Mit modulierten Lichtstrahlen, insbesondere mit Ultrarotstrahlen arbeitende Lichtsignalanlage Bei den Anordnungen zum Senden und Empfangen von modulierten Lichtsignalen, insbesondere den mit Infrarot arbeitenden Anordnungen, ist es sowohl für den einfachen wie auch besonders für den Gegensignalverkehr wichtig, daß die von jeder der beiden Stationen ausgesandten Signallichtstrahlen genau auf die andere Station auftreffen. Dies wird aber dadurch erschwert, daß im Betrieb solcher Apparate, insbesondere im Kriegsverwendungsfalle, sehr leicht Erschütterungen auftreten, die den gerichteten, ausgesandten Strahl oftmals in eine ganz andere Richtung gelangen lassen, als es der Stellung der Empfangsstation entspricht. Da man die aus anderen Gründen vielfach verwendeten roten und infraroten Lichtstrahlen nur schwer oder gar nicht mit dem Auge sehen kann, ist ein Einstellen der beiden Stationen aufeinander und ein Kontrollieren dieser Einstellung auf visuellem Wege nicht möglich. Vor allem wird dies in den Fällen unangenehm sein, in denen auf der Empfangsseite eine Beendigung der Sendung oder eine Unterbrechung derselben beobachtet wird, ohne daß man aus dem Sinn des gesendeten Textes z. B. bei chiffrierten Nachrichten entnehmen könnte, ob das Signal fertig ist oder ob eine Störung der Übertragung vorliegt.
  • Es ist daher schon vorgeschlagen worden, in den Sprechstromkreis einer Lichtsendeanlage einen nach Belieben einschaltbaren Dauerzeichen- oder telegraphische Signale erzeugenden Summer einzubauen, um das Richten auf die Empfangsstation zu erleichtern. Hierzu ist aber jedesmal ein Umschalten von Hand notwendig, um das Mikrophon des Sprechstromkreises ab- und den Summer einzuschalten, oder umgekehrt. Das ist besonders dann lästig, wenn man, insbesondere im rauhen Betrieb, mit häufigerer Kontrolle bzw. Nachstellung zu rechnen hat.
  • Gemäß der Erfindung wird nunmehr eine verbesserte Einstell- und Kontrollmöglichkeit für mit modulierten Lichtstrahlen, insbesondere Ultrarotstrahlen arbeitende Lichtsignalanlagen, bei denen ein unmittelbares Beobachten der Sendelichtquelle mit den Sinnesorganen durch den Empfangenden nicht möglich ist und bei denen senderseitig Schaltmittel zum Aussenden von Dauerzeichen vorgesehen sind, vorgeschlagen, die dadurch-gekennzeichnet ist, daß die von den zu übertragenden Nachrichtenströmen gesteuerten Schaltmittel des mit einer Dauerzeichenvorrichtung versehenen Senders das Dauerzeichen beim Aufhören des normalen Nachrichtenstromes selbsttätig in Betrieb und bei Be-5 ginn des normalen Nachrichtenstromes selbst= tätig außer Betrieb setzen.
  • Selbsttätige, z. B. durch Mikrophonströme betätigte Umschaltvorrichtungen sind auf dem Gebiet der Leitungsverstärker, Echosperren usw. bekannt, jedoch dienen diese dort zur Lösung anderer Aufgaben. Durch die Erfindung soll in erster Linie bezweckt werden, daß die Kontrolle über die Einhaltung der richtigen Richtung der Sendeanlage bzw.
  • i Empfangsanlage lückenlos und selbständig während der ganzen Betriebsdauer erfolgt und das Bedienungspersonal bereits im Augenblick des Eintretens einer llißweisung diese aufmerksam gemacht wird und nicht erst dann, wenn es einmal wieder eine gelegentliche, willkürliche Nachkontrolle vornimmt bzw. wenn es nachträglich feststellt, daß die übermittelte Nachricht lückenhaft oder unvollständig ist. Jede Mannschaft der beiden miteinander verkehrenden Stationen weiß nunmehr, daß sie laufend und lückenlos dauernd ein Signal zu empfangen hat, entweder das eigentliche Nachrichtenzeichen oder das sofort bei Aufhören dieses Nachrichtenzeichens eingeschaltete Hilfszeichen (Dauerzeichen). Hört eines dieser Zeichen auf, so weiß das Personal auf der Empfangsseite sofort, daß die Sendeseite bzw. der Sendeweg irgendeine Störung hat und kann dies unverzüglich zurückmelden.
  • Das Dauerzeichen wirkt empfangsseitig entweder akustisch oder optisch. Im Falle der akustischen Wirkung wird es durch einen Stromerzeuger, zweckmäßig .einen Wechselstromgenerätor, gebildet, der die 1\=Iodulationseinrichtung für den gesendeten Lichtstrahl steuert. Wenn die Frequenz dieses Generators z. B. innerhalb des Hörbereichs liegt, so kann jeweils auf der Empfangsseite durch Hören dieses Tones festgestellt werden, ob beide Stationen noch genau aufeinander ,gerichtet sind. Wird mit einem unhörbaren Kontroll-Weehselstrom gearbeitet, so erfolgt das-?£nzeigen empfangsseitig zweckmäßig mittels eines elektrischen Anzeigegerätes, z. B. einer Glimmröhre. Bei der optischen Wirkungsweise wird beispielsweise vor Beginn einer Sendung bzw. in den Modulationspausen eine Lichtquelle von möglichst hoher Intensität eingeschaltet, deren Strahl hilfsweise zur sichtbaren gegenseitigen Einstellung der beiden Stationen dient, in ähnlicher Weise also, wie es z. B. bei Blinkgeräten der Fall ist. Bei dieser Maßnahme kann zwar die Stellung der Sendestation von Umbefugten festgestellt werden, eine Entzifferung der Zeichen ist ' aber nicht möglich, weil ja ,die sichtbaren Zeichen keine Nachrichten zum Inhalt haben, sondern lediglich zum Kontrollieren der ,. Strahlrichtung vorgesehen sind.
  • :;In Ausführung der Erfindung wird vorzugsweise eine Relaisschaltung benutzt. Z. B. wird ein solches Relais an dem zwischen Mikrophon und Lichtmodulator .befindlichen Verstärker derart angebracht, daß ein im Sekundärkreis dieses Relais liegender Schalter das Einschalten des Dauerstromes bzw. Dauerzeichens vornimmt, wenn der im Verstärker fließende Wechselstrom nicht mehr wirksam ist. Es wird dann durch diesen Schalter zweckmäßig ein einfacher Suanmer oder ein sonstiger, etwa auf dem Röhrenprinzip beruhender Wechselstromgenerator eingeschaltet, dessen Strom entweder direkt auf den Modulator gegeben wird oder ebenfalls zwecks Verstärkung noch durch den Verstärker fließt; im letzteren Fall muß dafür gesorgt werden, daß durch diesen Summerstrom selbst das Relais nicht in dem Sinne beeinträchtigt werden kann, daß es wieder eine selbsttätige Abschaltung des Summers vornimmt. Man muß daher die Stelle, an der die Summerströme in den Verstärker gelangen, in der Verstärkungsrichtung betrachtet, hinter der Stelle anbringen, an die das Relais angeschlossen ist. Man kann durch das Relais auch eine Umschaltung in :dem Sinn vornehmen lassen, daß die eine Stufe des Verstärkers, z. B. die Endstufe selbst, in einen Röhrensuinmer verwandelt wird.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Gemäß Abb. i a und ib wird -das zur Kontrolle der gegenseitigen Einstellung beider Stationen dienende Dauerzeichen akustisch zur Wirkung gebracht: Die Abb. ia, die .die Schaltanordnung zeigt, enthält bei i eine Lichtquelle, deren ausgesandte Lichtstrahlen zunächst durch eine Optik o auf einen Punkt konientriert werden, an dem sich der Modulator m befindet. Hinter diesem liegt ein größerer Hohlspiegel h, der die auf ihn geworfenen Lichtstrahlen annähernd parallel gebündelt nach der Empfängerstation sendet. Der Modulator arbeitet in an sich bekannter Weise etwa nach dem Prinzip einer bewegbaren Blende, die auf magnetischem, dynamischem oder statischem Wege durch die Modulationsströme, z. B. Sprechströme, gesteuert wird. Die Lichtquelle i bestehe aus einer, sichtbares oder auch infrarotes Licht ausstrahlenden Vakuumlampe mit einem Leuchtfaden f, der von einer Batterie b gespeist wird.
  • Der elektrische Teil der Anordnung nach Abb. i besteht aus einem Mikrophon c, an das sich zwei Verstärkerstufen v1 und v2 anschließen. Um eine selbsttätige Einschaltung eines den Modulator steuernden Wechselstromes während der Modulationspausen zu schaffen, ist an den Anodenkreis der Vers stärkerstufe v1 über einen Transformator il ein mit einem Gleichrichter versehener Stromkreis g vorgesehen, in welchem eine Relaisspule r liegt. Der Sekundärkreis dieses Relais enthält einen Anker a und einen Kontakt k, die zur Ein- bzw. Ausschaltung eines Su.mmers s dienen, der den Dauerwechselstrom für die Kontrolle erzeugt. Dieser Summer ist über einen Transformator t2 an den Eingangskreis der Verstärkerstufe v2 geführt, so daß seine Ströme verstärkt auf den Modulator m gelangen. .
  • Die Gleichrichtung,der.dem Transformator t1 entnommenen Ströme durch den Stromkreis g erfolgt zu dem Zweck, das Relais r während der ganzen Zeit, in der im Verstärker ein Wechselstrom fließt, zu erregen. Solange- dies der Fall ist, ist der Stromkreis zwischen dem Anker cs und dem Kontakt k geöffnet. Tritt nun eine Modulationspause ein, so fällt der Anker a ab und bewirkt durch Anlegen an den Kontakt k ein Einschalten des Summers s, dessen Strom dann nach Verstärkung durch die Verstärkerstufe v2 in den Modulator gelangt. Es ist darauf zu achten, daß die Stelle, an der die Summerströme in die Verstärkereinrichtung gelangen, hinter der Stelle liegt, an der das Relais r abgezweigt ist, da sonst die Summerströme, wenn sie etwa an die Verstärkerstufe v1 geführt würden, über .den Transformator t1 das Relais r wieder erregen und den Summer abschalten würden. Die Gleichrichtung in dem Gleichrichterkreis g ist im vorliegenden Beispiel schematisch durch einen mechanischen Detektor dargestellt. Statt dessen kann auch eine Gleichrichtung anderer Art, z. B. mittels Röhren, erfolgen.
  • Es empfiehlt sich, das Relais r als Verzögerungsrelais auszubilden, welches eine Verzögerungszeit von 1/2 bis z, evtl. auch von mehreren Sekunden hat. Dadurch 'wird vermieden, daß der Summer bereits während einer ganz kurzen Mo@dulations-, also beispielsweise Gesprächspause, eingeschaltet wird. Gemäß Abb. zb ist der Verstärkerteil gegenüber Abb. za derart geändert, daß die Verstärkerstufe v2 während der Modulationspausen selbst als Röhrensummer wirkt. Zu diesem Zweck ist von .dem Kontakt k über die Wicklung w3 des Transformators t3 und die Wicklung w4 des Transformators t4 zurück zum Anker a ein Stromkreis gebildet, der beim Schließen zwischen a und k als Rückkopplungskreis in der Stufe v2 wirkt und diese zum Schwingen bringt. Die so erzeugte Schwingung kann hörbar sein oder auch außerhalb des Hörbereiches liegen. Die zweite Sekundärspule des Transformators t4 führt zum Modulator.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Mit modulierten Lichtstrahlen, insbesondere mit Ultrarotstrahlen arbeitende Lichtsignalanlage, bei der ein unmittelbares Beobachten der Sendelichtquelle mit den Sinnesorganen durch .den Empfangenden nicht möglich ist, und bei der senderseitig Schaltmittel zum Aussenden von Dauerzeichen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von den zu übertragenden Nachrichtenströmen gesteuerten Schaltmittel des mit einer Dauerzeichenvorrichtung versebenen Senders das Dauerzeichen beim Aufhörendes normalen Nachrichtenstromes selbsttätig in Betrieb und bei Beginn desselben selbsttätig außer Betrieb setzen.
  2. 2. Lichtsignalanlage nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem Modulator befindliche Modulationskreis, z. B. ein Verstärker, ein Relais - enthält, das je nach dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Modulationsströmen einen Kontakt zum Einschalten eines Dauerwechselstromes oder einer Dauerlichtquelle öffnet bz-w. schließt.
  3. 3. Lichtsignalanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @daß das Relais mit Verzögerung z. B. von 1/2 bis z Sekunde arbeitet. q..
  4. Lichtsignalanlage nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung des Dauerwechselstromes mittels eines Summers erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., -da- , durch gekennzeichnet, daß der Summer zur Verstärkung seines Wechselstromes mit dem Eingang einer Verstärkerstufe verbunden ist, und zwar an einer Stelle, die in der Verstärkungsrichtung hinter s dem Anschlußpunkt des Relais liegt.
DE1934S0114651 1934-07-10 1934-07-10 Mit modulierten Lichtstrahlen, insbesondere mit Ultrarotstrahlen arbeitende Lichtsignalanlage Expired DE701541C (de)

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DE (1) DE701541C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165462B (de) * 1960-09-20 1964-03-12 Willy Ostermann Signalgeraet unter Verwendung von Lichtstrahlen, insbesondere Infrarotstrahlen
DE1198713B (de) * 1963-03-28 1965-08-12 Telefunken Patent UEbertragungssystem mit Resonanzrelais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165462B (de) * 1960-09-20 1964-03-12 Willy Ostermann Signalgeraet unter Verwendung von Lichtstrahlen, insbesondere Infrarotstrahlen
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