DE896119C - Geraet zur Ermittlung des Frequenzunterschiedes zwischen Schallwellen unbekannter und Wellen bekannter Frequenz - Google Patents

Geraet zur Ermittlung des Frequenzunterschiedes zwischen Schallwellen unbekannter und Wellen bekannter Frequenz

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DE896119C
DE896119C DEB16357A DEB0016357A DE896119C DE 896119 C DE896119 C DE 896119C DE B16357 A DEB16357 A DE B16357A DE B0016357 A DEB0016357 A DE B0016357A DE 896119 C DE896119 C DE 896119C
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DE
Germany
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voltage
frequency
amplifier
waves
tube
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Expired
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DEB16357A
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Alfred Dipl-Ing Dr Harnisch
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10LSPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
    • G10L25/00Speech or voice analysis techniques not restricted to a single one of groups G10L15/00 - G10L21/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

  • Gerät zur Ermittlung des Frequenzunterschiedes zwischen Schallwellen unbekannter und Wellen bekannter Frequenz Die Erfindung bezieht -sich auf ein Gerät zur Ermittlung des Frequenzunterschiedes zwischen Schallwellen uribekannter Frequenz und Wellen bekannter Frequenz, welch letztere von einem elektrischen Generator erzeugt werden.
  • Bei der Herstellung von fest abgestimmten Schallerzeugern, z. B. von Klavieren, Orgeln, Mundharmonikas usw., sowie von akustischen Signalgebern, wie Kraftfahrzeughörnern u. dgl., müssen die schwingenden Systeme auf eine vorgeschriebene Eigenfrequenz abgeglichen werden. Es macht jedoch Schwierigkeiten, mehrere derartige Schallerzeuger in einem Raum gleichzeitig nach dem Gehör abzugleichen. Man versucht deshalb, mit optischen Hilfsgeräten die Abstimmungsanzeige durchzuführen und 'dadurch die Abgleichung zu erleichtern.
  • Ein derartiges Gerät enthält gemäß .der Erfindung einen :elektroakustischen Wandler, welcher die zu messenden Schallwellen in eine frequenzgleiche Wechselspannung umwandelt, einen mindestens einstufigen Verstärker, durch welchen die Meßspannung .des Wandlers mit ,der Vergleichsspannung eines @elektrischen Generators überlagert wird, und eine Anzeigeröhre, welche im Takt der bei der Überlagerung entstehenden Schwebungen aufleuchtet.
  • Die Erfindung ist an zwei Ausführungsbeispielen näher beschrieben und erläutert. Es zeugt Fig. i das Schaltbild eines Abgleichgeräts mit einer Glimmlampe als Anzeigeröhre, Fig. s ein; Vektordiagramm und Fig. 3 ein Schaubild einer mit einem Gerät nach Fig. i erzeugten Schwebung; Fig. q. zeigt das Schaltbild eines anderen Geräts mit einem @sogenannten magischen Auge als Anzeigeröhre.
  • Das Gerät nach Fig. i besteht im wesentlichen aus einem Mikrophon 3o, einer Verstärkerröhre 31 und einer Glimmlampe 3a. Die von dem nicht dargestellten abzugleichenden Schallerzeuger ausgehenden Schallwellen -,ver.den von dem Mikrophon 3.0 aufgenommen und in eine Wechselspannung U1 umgewandelt. Diese wird über einen Kopplungskondensator 33 dem Gitter 36 der Verstärkerrähre 31 zugeführt, während die Vergleichsspannung U2 aus einem Wechselstromgenerator 45 bekannter Frequenz über einen weiteren Kopplunaskandensator 38 der Kathode 37 zugeführt wird, welche über einen Widerstand 34 an die Minusleitung angeschlossen ist. Der Kathodenwiderstand, 34 ist verhältnismäßig hoch, und zwar so bemessen, daß die Verstärkerröhre 3u etwa in der Mitte ihrer Kennlinie arbeitet, ohne daß wesentlicher Gitterstrom fließt. Im Anodenkreis der Verstärkerröhre 31 liegt .die Primärwicklung 33u- eines Transformators 33, welcher die verstärkte Steuerspannung der Röhre hochtransformiert,. so @daß die an die Sekundärwicklung 33b über einen Widerstand 39 angeschlossene Glimmlampe 32' bei genügender Aussteuerung der Verstärkerröhre 3 i zum Aufleuchten gebracht werden kann.
  • Da die Meßspannung Ui zwischen -dem Gitter 36 und der Minusleitung und die Vergleichsspannung U2 zwischen der Kathode 37 und der Minuslieltung liegt, setzt sich die an der Röhre wirksame Steuerspannung U3 aus diesen beiden Spannungen vektoriell so zusammen, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Unter der Voraussetzung, daß beide Spannungensinusförmig und .gleich groß sind und untereinander beispielsweise einen Frequenzunterschied von ioo/a aufweisen, ergibt sich eine Ausgangsspannung U4 an der Sekundärwicklung 33b, welche den in Fing. 3! dargestellten Verlauf hat. Die Spannung U4 weist eine Frequenz auf, welche dem Mittelwert der Frequenz der beiden Spannungen U1 und U2 entspricht, und ändert ihre Amplitude im Takt der erzeugten Schwehungsfrequenz, welche .durch gestrichelt gezeichnete Hüllkurven 40 und 41! angedeutet ist. Die Zündspannung der Glimmlampe 32 ist durch zur Zeitachse t parallel verlaufende Geraden 42 und 43, die Löschspannung .der Glimmlampe,durch ,die Geraden. 44 und 45 angedeutet. Sobald die Spannung U4 die Zündspannungslinie 42 hzw. 43 überschreitet, leuchtet (die Röhre auf. Sie erlischt wieder, wenn die Löschspannungs-linie 44 bzw. 45 unterschritten wird. Bei ,dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel wird ,die Röhre also während einer Vollschwingung von o his i insgesamt zweimal gezündet. und gelöscht und leuchtet während derjenigen Zeiten, welche zu den schraffierten Stücken -der Spannungskurve gehören. Da die im Hörbereich liegenden Schallschwingungen mindestens eine Frequenz . von 2o Hz aufweisen, sind die Dunkelpausen zwischen :dem Löschen und erneuten Zünden der Glimmlampe beim Übergang von einer zur nächstfolgenden. Halbwelle nicht wahrnehmbar, so daß :die Glimmlampe zwischen - der Zeit von o bis 3 kontinuierlich zu abrennen scheint. Erreicht die Spannung U4, wie dies in Fig. 3 zwischen den Punkten 3 und 7 der Fall ist, wegen der entstandenen Schwebung nicht mehr den Wert der Zündspannung, so bleibt die Glimmröhre :dunkel und leuchtet erst wieder bei etwa t = 7,7 während der nächsten Halbwelle der Schwebungsfrequenz auf. Je genauer der akustische Schallgeber auf :die Sollfrequenz abgestimmt wird, desto langsamer folgen diejenigen Perioden aufeinander, während deren :die Glimmlampe :dunkel bleibt. So kann z. B. ein Saiten- oder Zungeninstrument mit einer relativen Ungenauigkeit von weniger als i o/oo auf einen Ton von 44o Hz abgestimmt werden, wenn man Schwebungen von weniger als '/z. Hz erzeugt, welche :die Glimmlamp,er im Abstand von mehr als 2 Sekunden zum Erlösehen bzw. Aufleuchten bringen.
  • Es ist natürlich möglich, an Stelle einer Glimmlampe -auch andere, spannungsabhängige Schaltelemente zu verwenden, z. B. eine gittergesteuerte Dampfentladungsröhre mit einer nachgeschalteten, über ein Relais gesteuerten Lampe od. dgl.
  • Bei dem Abgleichgerät nach Fig.4 ist als Anzeigeröhre ein aus -dem Rundfunkgerätebau bekanntes magisches Auge verwendet, welches aus einem als Verstärker dienenden Pentodenteil und einem Anzeigesystem mit einem Leuchtschirm 56 besteht. Dieser wird je nach :dem am Gitter 5s des Anzeigesystems vorhandenen Potential von einem mehr oder minder dichten Bündel von Elektronenstrahlen getroffen, welche, von der Glühkathode 57 unter der Wirkung einer an den Leuchtschirm angelegten Spannung U" ausgesandt wenden. Wie im ersten Ausführungsbeispiel ist die Ausgangsspannung U2 des Vergleichsgenerators 45 zwischen Kathode 57 und ider Minusleitung, die Meßspannung U1 zwischen dem Gitter 52 und der Minusleitung dem -Verstärkersystem zugeführt, so daß sich zwischen Gitter 52 und Kathode 57 eine Steuerspannung U3 ergibt, (deren Verlauf etwa Fig. 3 entspricht. Im Gegensatz zur Schaltung nach Fig. i ist die Größe des Kathodenwiderstandes 54 so niedrig gewählt, daß die Steuerspannung am Gitter 52 gleichgerichtet wird und die am Schirmgitter 58 entstehende verstärkte Spannung sich lediglich im Takt der entstehenden Schwebungsfrequenz ändert und ein entsprechend stärkeres oder schwächeres Aufleuchten des Anzeigesystems bewirkt, während :die Grundfrequenzendurch den Sieabkondensator 59 am Steuergitter 55 kurzgeschlossen werden und daher nicht zur Wirkung kommen. Von der galvanischen,- innerhalb der Röhre liegenden Verbindung zwischen,dem Schirmgitter 58 des Verstärkersystems und dem Steuergitter 55 des Anzeigesystems ist in der dargestellten Schaltung -vorteilhaft Gebrauch gemacht, so daß keine Kupplungsglieder notwendig sind, welche die unter Umständen sehr niedrigen Schdvebungsfrequenzen auf das Steuergitter 55 übertragen.
  • Man kann unter Anwendung der an diesen Beispielen gegebenen Lehre natürlich auch getrennte Röhren verwenden, beispi,eilsweise eine normale Verstärkerröhre mit mindestens drei Elektroden zusammen mit einem magischen Auge; sofern notwendig, kann in .dieser Zusammensetzung ein zweistufiger Verstärker mit entsprechend größerer Empfindlichkeit ,dadurch geschaffen werden, daß man die Verstärkerröhre zur Überlagerung und Verstärkung analog dem Beispiel i verwendet und die verstärkte Spannung an dem gegebenenfalls mit einem Anzeigesystem vereinigten Verstärkersystem eines magischen Auges in einer Schaltung nach Fig. 4 gleichrichtet und weiter verstärkt.
  • In allen Fällen ist jedbch der Umstand wichtig, daß .die Schwebungen am deutlichsten werden, wenn die Meßspannung bei der Überlagerung gleich groß wie die Vergleichsspannung und außerdem möglichst sinusförmig und oberwellen@frei ist. Ob;erwellenfreiheit kann nötigenfalls durch Vorschalten bekannter Siebmittel erzielt werden.
  • Der besondere Vorteil eines derartigen Geräts besteht neben seiner Einfachheit im Aufbau vor allem darin, daß der Schallerzeuger in einem schalldichten Behälter abgestimmt und gemessen werden kann, so daß in einem gemeinsamen Arbeitsraum gleichzeitig mehrere Schallerzeuger auf die gleiche Frequenz ohne gegenseitige Störung abgestimmt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zur Ermittlung des Frequenzunterschied.es zwischen Schallwellen unbekannter Frequenz und Wellen bekannter Frequenz, welche von einem elektrischen Generator erzeugt werden, gekennzeichnet durch einen elektroakustischen Wandler, welcher -die zu messenden Schallwellen in eine frequenzgleiche Wechselspannung umwandelt, einen mindestens einstufigen Verstärker, !durch welchen die Meßspannung des Wandlers mit der Vergleichsspannung des Generators überlagert wird, und eine im Takt der entstehenden Schwehung aufleuchtende Anzeigeröhre. a. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeigeröhre eine Glimmlampe dient, welche in den Anodenkreis des Verstärkers geschaltet ist. 3. Gerät nach Anspruch,i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzieigeröhre eine als magisches Auge bekannte Rundfunkröhre verwendet ist, deren Anzeigesystem mit dem Ausgang einer Verstärkerstufe galvanisch- gekuppelt ist. 4. Gerät nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Meßspannung ,des Wandlers zwischen Gitter und Minusleitung, die Verglie-ichsspannung zwischen Kathode und Minusleitung an den Verstärker gelegt ist. 5. Gerät nach einem der Ansprüche i, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein magisches Auge verwendet wird, welches außer einem Anzeigesystem ein Verstäilkersystem mit wenigstens drei Elektroden enthält.
DEB16357A 1951-08-18 1951-08-18 Geraet zur Ermittlung des Frequenzunterschiedes zwischen Schallwellen unbekannter und Wellen bekannter Frequenz Expired DE896119C (de)

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