DE702065C - Stehbolzenverbindung - Google Patents
StehbolzenverbindungInfo
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- DE702065C DE702065C DE1939B0185996 DEB0185996D DE702065C DE 702065 C DE702065 C DE 702065C DE 1939B0185996 DE1939B0185996 DE 1939B0185996 DE B0185996 D DEB0185996 D DE B0185996D DE 702065 C DE702065 C DE 702065C
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- sleeve
- wall
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B7/00—Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
- F22B7/16—Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Bewegliche oder Gelenkstehbolzen sind mit . der Feuerbuchswand und mit der Stehkesselwand
oder nur mit diner dieser Kesselwände kugelgelenkärtig verbunden. Bei einer derartigen
bekannten Gelenkverbindung des Stehbolzens mit der Feuerbuchswand greift eine wasserseitig angeordnete Hülse mit ihrem
inneren eingezogenen Rand über einen Kopf des Stehbolzens. Diese Hülse ist jedoch auf
Ίο einen Gewindezapfen eines Stopfens aufgeschraubt,
der toit einem deckeiförmigen Teil in einer besonderen Bohrung der Feuerbuchswan.d
eingesetzt und von außen an der Feuerbuchswand angeschweißt ist.
Demgegenüber soll durch die Erfindung das Durchbohren der Feuerbuchswand vermieden werden, so daß feuerbuchsseitig keine undichten Stellen entstehen können. Die Erfindung besteht darin, daß die mit ihrem inneren einao gezogenen Rand über einen Kopf des Stehbolzens greifende Hülse wasserseitig an der nicht durchbohrten Feuerbuchswand angeschweißt ist und eine vor dem Anschweißen eingesetzte Ringmutter enthält, in die der Kopf des von der Stehkesselseite eingeführten as Stehbolzens eingeschraubt wird. Außerdem ist diese Ausbildung insofern vorteilhaft, als dadurch die Stehbolzen kürzer werden als diejenigen, die unmittelbar in die Feuerbuchswand eingeschraubt sind.
Demgegenüber soll durch die Erfindung das Durchbohren der Feuerbuchswand vermieden werden, so daß feuerbuchsseitig keine undichten Stellen entstehen können. Die Erfindung besteht darin, daß die mit ihrem inneren einao gezogenen Rand über einen Kopf des Stehbolzens greifende Hülse wasserseitig an der nicht durchbohrten Feuerbuchswand angeschweißt ist und eine vor dem Anschweißen eingesetzte Ringmutter enthält, in die der Kopf des von der Stehkesselseite eingeführten as Stehbolzens eingeschraubt wird. Außerdem ist diese Ausbildung insofern vorteilhaft, als dadurch die Stehbolzen kürzer werden als diejenigen, die unmittelbar in die Feuerbuchswand eingeschraubt sind.
Bei Heizkesseln ist es allerdings bekannt, die Stehbolzen an den Kesselwandungen anzuschweißen.
Für Lokomotivkessel] ist jedoch eine solche Ausführung insofern nicht.geeignet,
als eine damit hergestellte starre Stehbolzenverbindung den auftretenden Beanspruchungen
nicht standhalten würde. Auch würde diese Ausführung erhebliche Schwierigkeiten machen.
Um das Durchbohren der Feuerbuchswand von Lokomotivkesseln zu vermeiden, ist auch
schon vorgeschlagen worden, eine auf der
Wasserseite in besonderer Weise mit warzenförmigen Erhöhungen oder sonstigen Verstärkungen
versehene Wand zu verwenden die Stehbolzen in nur etwa bis Wandrn.i<3
reichenden Bohrungen dieser Wandverst^r kungen einzuschrauben. Durch diese Bohr"
gen findet aber noch eine gewisse Schwäcmü
der Wand statt. Man hat deshalb weiterhin wrgeschlagen, die Feuerbuchswand mit in das
to Kesselinnere herausgepreßten Stutzen zu versehen,
die Gewinde aufweisen und auf denen die Stehbolzen mit ihren becherförmigen Enden aufgeschraubt werden. Derartige
Feuerbuchswände sind schwierig herzustellen und sehr teuer. Ferner ist nur eine starre
Schraubverbindung der Stehbolzen vorhanden. Auf der Zeichnung ist in Abb. 1 ein Ausführungsbeispiel
und in Abb. 2 ein Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes bei ao einem beiderseits kugelgelenkartig ausgebildeten
Stehbolzen dargestellt.
Die an der Feuerbuchswand 1 wasserseitig angeschweißten Hülsen sind mit 2 bezeichnet.
Der innere Rand 3 der Hülse ist eingezogen, so daß die Hülse eine kappenartige Form
aufweist. Innen ist der Randteil 3 der Hülse durch eine Kugelfläche 4 begrenzt. Die Hülse
umschließt eine ringförmige Mutter 5, die mit einer Kugelfläche 6 an der Kugelfläche 4 der
Hülse anliegt, wenn der Stehbolzen/ eingezogen ist. Der Stehbolzen wird durch eine
Bohrung der Stehkesselwand 8 eingeführt und mit seinem inneren, mit Gewinde 9 versehenen
Ende in die Mutter 5 eingeschraubt. Durch ein geeignetes Gesperre wird dabei eine Drehung
zwischen der Mutters und der,Hülse2
verhindert. Beispielsweise ist in der Hülse 2 ein Stift 10 befestigt, der beim Anschweißen
der Hülse an der Feuerbuchswand in der ♦o Hülse mit festgeschweißt wird. Das nach
innen vorstehende Ende des Stiftes 10 greift in eine etwas weitere Bohrung 12 der Mutter 5
ein. Das Spiel reicht aus, um die im Betriebe zwischen Mutter und Hülse auftretenden Be-
*5 wegungen zuzulassen.
Die Hülse 2 kann mit Bohrungen versehen sein, um einen Wasserumlauf durch den
Innenraum der Hülse zu ermöglichen. Solche Bohrungen sind in Abb. 2 bei 14 angedeutet.
Die Stehbolzenverbindung mit der Feuerbuchswand gemäß der Erfindung kann für die
verschiedenen Arten von Stehbolzen Anwendung finden. Abb. 1 zeigt beispielsweise einen
hohlen Stehbolzen. Ein Unterschied gegenüber der gebräuchlichen Ausführung hohler
stehbolzen besteht darin, daß die Bohrung 15 t vollständig durchgeht, sondern etwa an
inneren Kopfende des Bolzens endet. ij£j8r Befestigung des Stehbolzens in der Steh-
«;fesselwand 8 dient nach Abb. 1 ein Dichtgewinde,
das mit Übermaß ausgeführt oder z. B. in üblicher Weise durch Aufdornen gedichtet
wird. Anstatt durch ein Dichtgewinde kann die Befestigung auch durch einen Stufenkopf
mit Dichtrillen erfolgen.
Abb. 2 zeigt ein Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes bei einem in an sich
bekannter Weise beiderseits beweglich ausgebildeten Stehbolzens 16, der auch gegenüber
der Stehkesselwand 8 beweglich ist. Auf das äußere Kopfende 17 des Stehbolzens 16 ist
eine Mutter 18 aufgeschraubt, die einen abgeflachten
Kopf bildet und mit ihrer Kugelfläche 19 an einer entsprechenden Kugelfläche 20
der Bohrung der Kesselwand 8 anliegt. Zum Abschluß nach außen dient ein angeschweißter
Deckel 21, der mit einem Ringansatz 22 in eine Eindrehung 23 der Kesselwand eingreift
und dadurch zentriert wird. An Stelle von beweglichen Stehbolzen mit an sich bekanntem
abgeflachtem Kugelkopf könnten auch Stehbolzen mit an sich ebenfalls bekanntem vollem
Kugelkopf eingesetzt werden. Die Verbindung mit der Stehkesselwand ist dann in bekannter
Weise auszubilden. ^
In allen Fällen ist das Anschweißen der Hülsen 2 vor dem Einsetzen der Feuerbuchse
in den Stehkessel vorzunehmen.
Auch ist die neue Verbindung mittels der an der Kesselwand angeschweißten Hülsen
nicht nur für Seitenstehbolzen, sondern auch für Deckenstehbolzen und zum Befestigen von
Bodenankern geeignet.
Claims (1)
- Patentanspruch:Stehbolzenverbindung mittels einer an der Feuerbuchswand wasserseitig angeordneten Hülse, die mit ihrem inneren eingezogenen Rand über einen Kopf des Stehbolzens greift, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) wasserseitig an der nicht durchbohrten Feuerbuchswand angeschweißt ist und eine vor dem Anschweißen eingesetzte Ringmutter (5) enthält, in die der Kopf des von der Stehkesselseite ein- «05 geführten Stehbolzens eingeschraubt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939B0185996 DE702065C (de) | 1939-01-20 | 1939-01-20 | Stehbolzenverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939B0185996 DE702065C (de) | 1939-01-20 | 1939-01-20 | Stehbolzenverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE702065C true DE702065C (de) | 1941-01-29 |
Family
ID=7010144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939B0185996 Expired DE702065C (de) | 1939-01-20 | 1939-01-20 | Stehbolzenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE702065C (de) |
-
1939
- 1939-01-20 DE DE1939B0185996 patent/DE702065C/de not_active Expired
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