DE705532C - Schiffstelefoniegeraet - Google Patents
SchiffstelefoniegeraetInfo
- Publication number
- DE705532C DE705532C DED74427D DED0074427D DE705532C DE 705532 C DE705532 C DE 705532C DE D74427 D DED74427 D DE D74427D DE D0074427 D DED0074427 D DE D0074427D DE 705532 C DE705532 C DE 705532C
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- DE
- Germany
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- microphone
- ship
- telephony device
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- hose
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/08—Microphones
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
- Schif stelefoniegerät Die gewöhnlichen Mikrotelefone, wie sije beispielsweise von der Deutschen Reichspost verwendet werden, enthalten meinem Gerät, dem sog. Handapparat, Telefon und Mikrofon gemeinsam. Die Verwendung dieses Gerätes an Stellen, wo ein starkes Raumgeräusch und starke Erschütterungen herrschen, insbesondere ,auf Schiffen, hat zwar den Vorfeil, daß der Teilnehmer den ihm bekannten gawöhnlichen Apparat zur Verfügung hat, so daß er sich nicht erst an ein neues Gerät zu gewöhnen braucht, was gerade mit Rücksicht auf seine durch das starke Raumgeräusch gegebene Ablenkung unangenehm wäre. Das Gerät hat aber für den angegebenen Verwendungszweck den Nachteil, daß das Mikrofon ein Kohlemikrofon mit verhältnismäßig hoher Rauschspannung, Bewegungsempfindlichkeit und großen linearen und nichtlinearen Verzerrungen ist. Diese ungünstigen Eigenschaften des Kohlemikrofons machen sich gerade beim Telefoniebetrieb auf Schiffen besonders stark bemerkbar. Es ist nämlich folgendes zu berücksichtigen Der Schiffsempfänger nimmt trotz genügenden Abstandes .der Gegensprechträgerwellen und trotz des Vorhandenseins geeigneter Sperreinrichtungen wegen der innigen Kopplung von Sende- und Empfangsantenne ,doch noch viel Energie vom Schiffssender ,auf. Infolgedessen :erhält der Teilnehmer auf der Schiffsstation das Mikrofongeräusch des eigenen Mikrotelefons. Dazu kommt noch ein weiterer Geräuschanteil, der darauf zurückzuführen ist; daß die Nachbildung in der sog. Gabel der Küstenstation niemals vollkommen getreu ist. Berücksichtigt man, daß zu den beiden Geräuschanteilen schließlich auch noch das Mikrofongeräusch des Mikrofons des Landteilnehmers hinzukommt, so erkennt man, daß das Grundgeräusch im Telefon des Teilnehmers auf dem Schiff besonders stark ist.
- Die Erfindung vermeidet die Nachteile der erwähnten Schiff stelefonie,geräte weitgehend unter Beibehaltung der Vorteile. Dies gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß als Mikrofon ein schweres, hochwertiges, ortsfest angeardnetes, erschütterungsfrei aufgestelltes dynamisches Mikrofon, insbesondere Bändchenmikrofon, dient und d,aß dieses Mikrofon über eine schlauchartige akustische Verbindung mit der Einsprechöffnung eines dem gebräuchlichen Mikrotelefon mit herausgenommener Kohlemikrofonkapsel ähnlichen Handapparates verbunden ist. Als akustische Leitung wird zweckmäßig ein mit einer Metallspirale versehener Gummi- oder Stoffschlauch, der sich nicht leicht zusammenquetschen läßt, verwendet.
- Gerade für Schiffsanlagen, also für Anlagen, die ganz erheblichen Erschütterungen und der Gefährdung durch Feuchtigkeit ausgesetzt sind, weist die erfindungsgemäße Kombination gerade die Eigenschaften auf, die für den Verwendungszweck erwünscht sind. Zwar ist eine schlauchartige Verbindung zwischen der Einsprache und einem gewöhnlichen Kohlemikrofon bereits bekannt. Auch ist zu berücksichtigen, daß eine solche schlauch: artige Verbindung eine akustische Verschlechterung bedingt. Die erfindungsgemäße Verbindung der Einsprache eines Handapparates mit einem hochwertigen dynamischen Mikrofan ergibt aber eine bessere Wirkung als ,der bisher mit Kohlemikrofon ausgerüstete Handapparat und gewährleistet außerdem eine größere Störunempfindlichkeit.
Claims (1)
- PATE,rrTAXsrrzU cif Schiffstelefoniegerät, dadurch gekennzeichnet, daß als Mikrofon ein schweres, hochwertiges, ortsfest angeordnetes, erschütterungsfrei aufgestelltes dynamisches Mikrofon, insbesondere Bändchenmikrofon, dient und daß dieses Mikrofon über eine schlauchartige akustische Verbindung mit der Einsprechöffnung eines dem gebräuchlichen Mikrotelefon mit herausgenommener Kohlemikrofonkapsel ähnlichen Handapparates verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED74427D DE705532C (de) | 1937-01-23 | 1937-01-23 | Schiffstelefoniegeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED74427D DE705532C (de) | 1937-01-23 | 1937-01-23 | Schiffstelefoniegeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705532C true DE705532C (de) | 1941-05-02 |
Family
ID=7061656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED74427D Expired DE705532C (de) | 1937-01-23 | 1937-01-23 | Schiffstelefoniegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705532C (de) |
-
1937
- 1937-01-23 DE DED74427D patent/DE705532C/de not_active Expired
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