DE706114C - Lagerung fuer Drehtrommeln - Google Patents

Lagerung fuer Drehtrommeln

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Publication number
DE706114C
DE706114C DEV35774D DEV0035774D DE706114C DE 706114 C DE706114 C DE 706114C DE V35774 D DEV35774 D DE V35774D DE V0035774 D DEV0035774 D DE V0035774D DE 706114 C DE706114 C DE 706114C
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DE
Germany
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drum
ring
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rolling
shell
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Expired
Application number
DEV35774D
Other languages
English (en)
Inventor
Mikael Vogel-Jorgensen
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Individual
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Publication of DE706114C publication Critical patent/DE706114C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/181Bearings specially adapted for tumbling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Lagerung für Drehtrommeln Umlaufende Drehtrommeln, z. B. Rohrmühlen, werden gewöhnlich durch zwei Läger unterstützt, von denen je eines an jedem Ende der Trommel angeordnet ist, wobei die Trommel mit ihrem Mantel selbst oder die am Ende derselben vorgesehenen Zapfen in den Lagern ruhen. Da die Trommel beträchtlich deformiert werden würde; wenn sie unmittelbar in -den _ Lagern ruhte, werden arrr Umfang der Trommel massive Stahlringe angebracht, welche an der Trommel befestigt sind und mit der Trommel umlaufen. Die Lager der Trommel können Rollenlager oder Zapfenlager sein. Gewöhnlich werden Rollenlager benutzt, da; bei ihrer Anwendung die Abweichung der Laufringe von der Kreisform keine Rolle :spielt, so daB' die Laufringe nicht ganz starr zu sein brauchen.
  • Wenn . Zapfenlager benutzt werden; dann müssen die Rollringe so stark und starr gemacht werden, daB ihre kreiszylindrische Umfangsfläche während des Betriebes keine Veränderung erfährt, da andernfalls eine Schmierung zwischen Rollring und Lager; die auf' dem Vorhandensein einer Ölhaut beruht, ihren Zweck verfehlen würde.
  • Um die Anforderungen an die Starrheit der Laufringe herabzusetzen, hat man bereits vorgeschlagen, einstellbare Gleitschuhe zu benutzen, die sich, geringen Defermierungen der Laufringe durch- selbsttätige Logenänderung anzupassen vermögen, so daß Überbelastungen der Lager vermieden werden.
  • Die Erfindung bezweckt die Ermöglichung der Anwendung starrer Gleitlager für Trommeln der genannten Art, ohne den Aufwand zur Erzielung der notwendigen Formbeständigkeit der Rollringe in unzulässiger Weise zu erhöhen, -Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß jeder Rollring einstöckig mit einer Stirn- öder Zwischenwand der- Trbramel gebildet oder mit einer solchen Wand starr verbunden wird. Durch eine solche Verbindung von Rollring und Trommelwand wird auf einfache Weise ohne übermäßigen Aufwand diejenige Starrheit des Rollringes: erzielt, welche dessen Lagerung mit einem Umfangsabschnitt in einem starren Gleitlager. gestattet. Unter Zwischenwand ist hierbei irgendeine Querwand der Trommel verstanden, welche eine Öffnung aufweist, durch welche das Gut, in der Trommel passieren kann, wobei die Zwischenwand im allgemeinen eine mittlere Öffnung und eine oder mehrere Randöffnungen aufweist.
  • Die Trommelstirnwand oder die Zwischenwand liefert die für den Rollring erforderliche Starrheit, ohne daß es nötig ist, den Rollring getrennt von der übrigen Trommelanlage herzustellen und ohne daß es erforderlich wäre, für seine Herstellung Stahl von hoher Zugfestigkeit zu verwenden. Der Rollring und die Trommelstirn- oder Zwischenwand können gewünschtenfalls als einheitliches Gußstück ausgebildet sein, was höchst zweckmäßig ist. Unabhängig davon, ab das Rollringgebilde als einziges Gußstück ausgebildet ist oder nicht, wird dasselbe zweckmäßig, mit einem zylindrischen Flansch ausgestattet, welcher ein Ende des Trommelmantels eng umschließt oder" sich dicht in ein Trommelmantelende einschiebt, so daß es keiner anderen V6rbindtiing zwischen denn Rollringgebilde und dem Trommelmantel bedarf.
  • Rollringe, welche starr mit einer Trommelstirnwand oder -zwischenwänd verbunden sind, sind zwar an sich nicht neu; indessen sind solche Rollringe bisher nur bei auf Rollenlagern ruhenden Mahltrommeln benutzt worden, wobei es auf volle Starrheit der Roll- _ ringe nicht ankommt. Es fehlte also die Erkenntnis, daß die starre Verbindung eines Rollringes mit einer Trommelwand den Ring, 'auch bei: vexhältnismäßigwenig massiver Ausbildung, hinreichend starr macht, um ihn mit einem Umfangsabschnitt in einem starren Gleitlager ruhen zu lassen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsfermen veranschaulicht und. wird nachstehend im Anschluß an die Zeichnungsfiguren im einzelnen erläutert.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch eine Mühle mit :der Lagerung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie a-a der Fig. i.
  • Fg. 3 ist ein Längsschnitt durch einen Teil einer abgeänderten Art der Lagerung.
  • Die in den Fig. i und 2 -dargestellte Mühle mit Windsichtung besitzt zwei Trommelmäntel 18 und 13, wobei heiße Luft und das zu mahlende Gut der Mühle an dem auf der Zeichnung nicht sichtbaren linken Ende der '- . Mahltrommel zugeführt wird. Der Trommelinäntel 13 trägt an seinem äußeren Ende einen 'Ring, in welchem der Auslaßstutzen rcg angebracht ist, der den Hohlraum 3 des Ringes durchsetzt. Das gemahlene Gut wird durch die Sichtluft in ein Auslaßrohr 2 überführt. Der Ringkörper, auf dem die Mühle ruht, besteht aus einem einheitlichen Gußkörper mit Stirnwänden q., 5, welche zusammen ein doppelwandiges Endstück der Trommel bilden.
  • In der Wand 5 ist eine mittlere Öffnung 6 vorgesehen, durch welche grobes Gut, das von dem Sichtwindstrom mitgeführt sein sollte und sich in der Kammer 3 sammelt, in die Trommel 13 durch Schaufeln 2o am Auslaßstutzen i9 zurückgeführt wird. DieWände4, 5 sind durch eine kreiszylindrische Wand i i miteinander verbunden, welche den eigentlichen Tragring für die Mühle bildet, welcher in einem Zapfenlager 7 ruht. Dieses Lager 7 hat eine einzige Lagerschale g, welche sich nur über einen Teil des Ringes i i erstreckt. Das Tragringgebilde weist einen zylindrischen Ringflansch 12 auf, welcher das Ende des Trommelmantels 13 eng umschließt und mit diesem verbunden ist.
  • Am andeien Ende des Trommelmantels 13 befindet sich ein zweiter Ringkörper mit Querwand 15, lern eigentlichen Tragring 1 4 und einem zylindrischen Flansch 17, welcher sich über das zweite Ende des Trommelmantels 13 und sich eng an diesen anlegt.
  • Dieser Ringkörper ist mit Verstärkungsrippen 16 versehen. Der Tragring 14 ruht auf einem Zapfenlager 8 mit einer Lagerschale io; wobei diese Lagerteile den Teilen 7 und g ähnlich sind, aber eine axiale Verlagerung des darauf ruhenden Tragringkörpers unter dem Einfluß der Längenänderung der Trommel gestatten, während die Lagerscheibe g sich in festem- Eingriff mit dem auf ihr ruhenden kingkärper befindet und diesen Körper axial vollständig festlegt.
  • Der Trommelmantel 18 ist von geringerem Durchmesser als der Mantel 13 und sein Ende ist mit der Querwand 15 verbunden. Das auf der Zeichnung nicht dargestellte Ende des Trommelmantels 18 kann in einen weiteren Tragring eingreifen, der auf ähnliche Weise gelagert ist wie der Tragring 14. und ebenfalls eine axiale Verstellung bei Längenänderung der Mühlentrömmel gestattet.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten, abgeänderten Trommellagerung ist ein Trommelmantel 25 vorgesehen, welcher in einen zylindrischen Flansch 24 eines Tragringkörpers hineinragt. Bei dieser Ausführungsfarm besteht dieser Tragringkörper nicht aus einem einzigen Gußstück sondern er ist zweiteilig, wobei der eine Teil aßs -dem eigentlichen Tragring ?3 mit dem erwähnten zylindrischen Flansch 24 besteht, während- der andere Teil von einer Querwand 26 gebildet wird, die aus einem Stück mit einem zylindrischen Ring 27 be -steht, in den eine weitere Mahltrommel eW gesetzt sein kann. Die beiden Teile des trä:-genden Gebildes sind starr miteinander verbunden, so daß der eigentliche Tragring 23 mit dem zylindrischen Flansch 2q., dem Ring 27 und der Querwand 26 einen Mühlenabschnitt bildet, der hinreichend starr ist, um in ein Lager 21 mit Lagerschale 22 eingesetzt. zu werden: _ Das in den Zeichnungen dargestellte, im Vorstehenden erläuterte Lager kann auch durch andere Lager, z. B. durch Gleitschuhlager, ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lägerung;- für Drehtrommeln, z. B. eine Rohrmühle, '.gekennzeichnet durch einen mit einer Stirn- oder Zwischenwand der Trommel einstückig gebildeten oder mit dieser starr verbundenen Rollring, welcher mit einem Umfangsabschnitt in einem starren Gleitlager ruht, das keine Einstellbewegungen selbsttätig auszuführen vermag; wenn der Rollring darüber hinweggeht. .
DEV35774D 1938-03-24 1939-03-16 Lagerung fuer Drehtrommeln Expired DE706114C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB706114X 1938-03-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE706114C true DE706114C (de) 1941-05-19

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ID=10494055

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV35774D Expired DE706114C (de) 1938-03-24 1939-03-16 Lagerung fuer Drehtrommeln

Country Status (1)

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DE (1) DE706114C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858340C (de) * 1940-11-09 1952-12-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Lagerung fuer Drehtrommeln
DE3933259A1 (de) * 1989-10-05 1991-04-11 Knut Willi Dipl Ing Weber Drehrohrofen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858340C (de) * 1940-11-09 1952-12-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Lagerung fuer Drehtrommeln
DE3933259A1 (de) * 1989-10-05 1991-04-11 Knut Willi Dipl Ing Weber Drehrohrofen

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