DE706533C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen Verbindungen verschiedener Wertigkeit hergestellt werden - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen Verbindungen verschiedener Wertigkeit hergestellt werden

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DE706533C
DE706533C DES129353D DES0129353D DE706533C DE 706533 C DE706533 C DE 706533C DE S129353 D DES129353 D DE S129353D DE S0129353 D DES0129353 D DE S0129353D DE 706533 C DE706533 C DE 706533C
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DE
Germany
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relay
connections
connection
circuit arrangement
switching means
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Expired
Application number
DES129353D
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English (en)
Inventor
Eugen Jauch
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen Verbindungen verschiedener Wertigkeit hergestellt werden Die Erfindung 'bezieht sich auf . eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen Verbindungen verschiedener Wertigkeit hergestellt werden, z. B. Orts- und Fernverbindungen.
  • Die Erfindung bezweckt, den Verlauf des -Rufstromes zu der anzurufenden Stelle je nach der Wertigkeit der ankommenden Verbindung zu steuern, und erreicht dies dadurch, daß der anzurufenden Leitung Umschaltmittel zugeordnet sind, die über den belegenden Wähler je nach der Wertigkeit der ankommenden Verbindung beeinflüßt werden und den Verlauf des Rufstromes zu der gewünschten Teilnehmerstelle bestimmen.
  • Die Anordnung wird dabei derart getroffen, daß die Umschaltmittel bei ihrem Wirksamwerden die Adern -der Anschlußleitung des anzurufenden Teilnehmers untereinander vertauschen. Vorteilhafterweis-e werden die Umschaltmittel über die Prüfader des belegenden Leitungswählers beeinflußt, an welche. bei einer niederwertigen Verbindung Erdpotential über das Prüfrelais des Wählers, dagegen bei einer hochwertigen Verbindung unmittelbar Erdpotential angelegt wird. Die Kennzeichnung der Wertigkeit der Verbindung hängt also davon ab, ob die niederohmige Wicklung des Prüfrelais in die Prüfader des Leitungswählers .eingeschaltet ist oder nicht; da es nun schwierig ist, die in Reihe in der Prüfader liegenden Umschaltmittel in Abhängigkeit von der Einschaltung oder Nichteinschaltung des Prüfrelais unmittelbar sicher zusteuern, da ja in beiden Fällen die Stromverhältnisse nur wenig verschieden sind; so ist die Anordnung derart getroffen, daß die als Umschaltrelais ausgebildeten Umschaltmittel zunächst bei jeder Art von ankommenden Verbindungen wirksam werden, daß '-sie dann aber bei der einen Art von Verbindungen, z: B. den hochwertigen Verbindungen., sofort wieder ausgeschaltet werden. Zur Durchführung dieser Schaltvorgänge ist gemäß ider Erfindung dem Umschaltrelais ein Hilfsrelais zugeordnet, welches das Umschaltrelais bei der einen Art von Verbindungen wieder unwirksam macht, indem es die Erregerwicklung des Umschaltrelais kurzschließt und die Haltewicklung des Umschaltrelais parallel zu den an der Prüfader des belegenden Leitungswählers liegenden Schaltmitteln einschalten. Da diese bei häherwertigen Verbindungen unmittelbar zum Erdpotential führen, wird die Haltewicklung des Umschaltrelais in solchen Fällen kurzgeschlossen, so daß das Umschaltrelais zum Abfall kommt.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich insbesondere mit Vorteil bei Anlagen anwenden, bei denen der Rufstrom bei hochwertigen Verbindungen an die eine Ader :der Anschlußleitung und bei niederwertigen Verbindungen an die andere Ader angeschaltet wird. Bei derartigen Anlagen bestehen besondere Schwierigkeiten, Zweieranschlüsse, bei denen die Teilnehmer über je eine Ader und Erde. gerufen werden, zu verwenden. Um auch in derartigen Fällen den Anruf des gewünschten Teilnehmers eines Zweieranschlusses sicherzustellen; - wird gemäß weiterer Erfindung die am Leitungswähler bei verschiedenwertigen Verbindungen verschiedenartig erfolgende Anschaltung von Rufstrom durch die von dem Umschaltrelais je nach der Wertigkeit der ankommenden Verbindung gesteuerte Vertauschung der Adern der zu beiden Teilnehmern führenden gemeinsamen Amschlußleitung wieder aufgehoben.
  • Die Erfindung ist mit Vorteil aber auch anwendbar bei Anlagen, bei denen bei höch-und niederwertigen Verbindungen der Rufstrom in gleicher Weise an die Anschlußleiturig angeschaltet wird. Hierbei wird eine unterschiedliche Kennzeichnung der ankommenden Verbindungen verschiedener Wertigkeit dadurch ermöglicht, da.ß in Abhängigkeit von. dem durch das Umschaltrelais je nach der Wertigkeit der ankommenden Verbindung bestimmten Verlauf des Rufstromes an der anzurufenden. Teilnehmerstelle verschiedene die Art der ankommenden Verbindung kennzeichnende Anruforgane eingeschaltet werden.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt. In den Zeichnungen sind: dabei alle an sich bekannten und für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten fortgelassen. In Abb. i ist :eine- Anordnung für Zweieranschlüssegezeigt, die an einenOrt.s-undFernleitungswählers OFLW z angeschlossen sind, bei dem der Rufstrom bei hochwertigen Verbindungen an die b-Ader, bei niederwertigen Verbindungen aber an die a-Ader angeschaltet wird. Abb. 2 zeigt eine Anordnung für einen Einzelteilnehmeranschluß, , an dem mehrere Anruforgane vorgesehen sind, die je nach der Wertigkeit der ankommenden Verbindung eingeschaltet werden.
  • Die Betriebsweise der in den Ausführungsbeispielen gezeigten Anordnungen ist folgendermaßen: Bei Abb. i werden nach Einstellung des Ortsfernleitungswählers OFLW i durch eine ankommende niederwertige Verbindung und nach Prüfen auf Freisein in Abhängigkeit vom Steuerschalter dieses Leitungswählers zur Aussendung des Rufstromes die Kontakte in, 2 n und 3 n geschlossen. Soll z. B. der Teilnehmer Tii i angerufen werden, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais T i im Vorwähler, c-Ader, Relais F i (Wicklung I), Kontakte 4 g i, 5 f i, c-Arm des Leitungswählers auf Kontakt i, Kontakt 3 n, Relais P i, Erde. In diesem Stromkreis kommt das Umschaltrelais F i zum Ansprechen und öffnet seinen Kontakt 5 f i. Dadurch wird das Relais G i mit seiner Wicklung I eingeschaltet, das nun durch Schließen- seines Kontaktes 6 ä i die Wicklung I des Relais F i kurzschließt. Das Relais G i schließt ferner den Kontakt 7 g i und schalt damit seine Wicklung II und auch die Wicklung II des Umschaltrelais F i ein,; diese beiden Wicklungen, die untereinander in Reihe geschaltet sind, liegen- nunmehr parallel zu den im Prüfweg des. Leitungswählers angeordneten Schalteinrichtungen.
  • Da es sich im vorliegenden Fall um eine niederwertige Verbindung handelt, ist im Prüfweg -des Leitungswählers über den Kontakt 3 ya das Relais P i eingeschaltet. Parallel zu diesem Relais kann sich das Relais F i über sein,- Wicklung II erregt halten, so daß die in Arbeitslage umgelegten Kontakte 8 f i und 9 f i in ihrer Arbeitslage verbleiben und die Leitung zudem gewünschten Teilnehmeranschluß durchschalten. Der nun vom -Leitungswähler über den Kontakt iit an die a-Ader angeschaltete Rufwechselstrom verläuft-daher- von der Rüfstromqü-elle über Kontakt i i,a, -ä-Arm des Leitungswählers auf Kontakt i, Kontakt g f i, a-AderZerAnschlußleitung, Kontakt io u-2, .Relais Ui, Teilnehmerstelle Tn i, über den parallel zur Symmetrierungsdrosseel Dr i liegenden Kondensator K i, Kontakt i i u i zur Erde. Der Teilnehmer Tn i wird also ungerufen. Meldet er sich, so kommt das Relais- U i zum Ansprechen und schaltet über den Kontakt i i u i in Arbeitslage die Teilnehmerstelle Te i an die Anschlußleitung, -während: durch Öffnen des Kontaktes 12 u _i der zweite Teilnehmer Tn 2 von der gemeinsamen Anschlußleitung abgeschaltet wird. - ` Bei Beendigung dier Verbindung lie-gt nach Auslösung des Leitungswählers die WicklungI des Relais G i nur noch in Reihe. mit seiner Wicklung -II und der Wicklung II des Relais F i.- Dadas Relais- G i als Differenzrelais -ausgebildet ist, wirken nunmehr beide Wicklungen in vollem Maß einander @entgeg°n, so daß das- Relais G i zum Abfall kommt. Damit wird auch der Kontakt 7 g 1 geöffnet und der Haltekreis für die Relais F i und G i. unterbrochen. Die Umschalteinrichtung ist ,daher. ebenfalls in der- Ruhelage. -Soll. der Teilnehmer Tn 2 .durch eine nieder-@vertige Verbindung angerufen werden, so spielen sich entsprechende'Schaltvorgänge ab, die sich nur insofern von den für Teilnehmer Tn i erläuterten Vorgängen unterschevden, als der Leitungswähler nicht. auf den Kontakt i, sondern auf den Kontakt 2 eingestellt wird. Der Rufstrom zu dem Teilnehmer Tn 2 verläuft dann von. der Rufstromquelle über Kontakt i 1t, a-Arm des Leitungswählers auf Kontakt 2, Kontakt 9 f i in Arbeitsstellung, b-Ader der Anschlußleitung, Kontakt 12 u i, Relais U 2, Teilnehmerstelle Tn 2, Kondensator. K 2, Kontakt 13 u 2 zur Erde. Habt der angerufene Teilnehmer seinen Hörer ab, so erfolgt über Kontakt 13 u2 die Anschaltung an die gemeinsame Ansdhlußleitung und über Kontakt io u:2 die Abschaltung des zweit°n Teilnehmers T1t i.
  • Bei einer ankommenden hochwertigen Verbindung (Fernverbindung) zu dem Teilnehmer T i ist der I,eitungswählerwieder auf den Kontakt l eingestellt. lach dem Freiprüfer werden vom Steuerschalter des Leitungswählers diesmal jedoch die Kontakte 14 h, 15 h und 16 h geschlossen. Es kommt daher über die c -Ader zunächst wie-d@erum für das Relais F i ein. Stromkreis zustande, der jedoch diesmal von-Erde über Batt°,rie und Relais T i. im Vorwähler, Relais F i (Wicklung I), Kontakte 4 g 1, 5 f 1, c-Arm des Leitungswählers auf Kontakt i, Kontakt 16 h unmittelbar zur -Erde führt. *Das Relais F i kommt also wieder zum Ansprechen und schaltet in der schon beschriebenen -Weise durch öffnen des Kontaktes 5 f i die Wicklung I des Relais G i ein, das nun seinerseits über den Kontakt 6 g z die Wicklung I des Relais F i kurzschließt, zugleich aber über den Kontakt 7 g 1 die Wicklungen II der Relais F und G einschaltet. Diese beiden Wicklungen liegen nun aber parallel zu dem an der c-Ader des belegten Leitungswählers liegenden Kontakt 16 h, der unmittelbar zum Erdpotential führt. Die beiden Wicklungen sind also kurzgeschlossen, so daß,das Relais F i, dessen Wicklung I bereits- über den Kontakt 6 g i kurzgeschlossen ist, abfällt und während der Dauer der Verbindung abgeschaltet bleibt; das Relais G i bleibt jedoch in derPrüfader erregt. Die Kontakte g f i und 9 f i kommen wieder in die Ruhelage, so. daß der vom Leitungswähler ausgesandte Rufstrom auf folgendem Weg verläuft: Wechselstro@mquelle, Kontakt 1.5 h, b-Arm des Leitungswählers auf Kontakt i, Kontakt 9 f i, a-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt io 2& 2, R°luis'U i, Teilnehmnerstelle Tn i; Kondensator K i, Kontakt i i u i, Erde. Es wird also auch trotz der Anschaltung des Rufstromes an die ändere Ader der über die a-Ader anzurufende Teilnehmer Tn i erreicht. Meldet er sich, so erfolgt die Anschaltung an die gemeinsam--, Leitung in der schon beschriebenen Weise. Bei Auslösung der.-Verbindung kommt nach Auslösung des Leitungswählers die .über Kontakt 16 h im Leitungswähler kurzgeschlassene Wicklung II des Relais G i zur Wirkung und bewirkt durch ihre Gegen"virkung gegen. Wicklung Idas Abwerfen dieses Relais. .
  • Bei einer ankommenden hochwertigen Verbindung zu dem Teilnehmer :2 spielen sich, Schaltvorgänge ab,% die sich nur darin unterscheiden, daß der Leitungswähler auf den Kontakt 2 eingestellt ist, so daß der über den Kontakt 151i angeschaltete Ruf-Wechselstrom über den b-Arm des .Leitungs-Wählers auf Kontakt a, Kontakt g f i in der Ruhelage, b-Ader der Verbindungsleitung, Kontakt i2 u i, Relais U?-, T@eiln@ehmerstelle Tn. 2, Kondensator K 2, Kontakt= 13 u:2 zur Erde verläuft: Die Anordnungen zum Aufbau abgehender. Verbindungen sind, da sie für die vorliegende Erfindung ohne - Interesse sind, nicht näher dargestellt.
  • Bei Abb. 2 handelt es sich um Anlagen, bei denen am Leitungswähler OFLW 2 bei ankommenden hoch- und niederwertigen Ver-,bindungen der Rufstrom in gleicher Weis--, (über die Steuerschalterkontakte 17 h oder ig n) an die a-Ader des Leitungswählers angeschaltet wird. Da jedoch durch den Steuerschalte, des Leitungswählers eine unterschiedliche Kennzeichnung ankommender hoch- und niederwertiger Verbindungen vorgenommen, wird, ist es unter Verwendung der in Abb. z bereits beschriebenen Umschalteinrichtung F möglich, an der angeschlossenen Teilnehmerstelle eine unterschiedliche Kennzeichnung ankommender Orts- und Fernverbindungen ,durchzuführen.
  • Bei einer ankommenden niederwertigen Verbindung wird nach Einstellen des Leitungswählers auf den Kontakt der anzurufenden Stelle folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Relais T im Vorwähle,, c-Ader, Relais F 2 (Wicklung I), Kontakte i9 g 2, äo f 2, c-Arm des Leitungswählers auf Kontakt 3, Steuerschalterkontakt 21 n, Relais P 2, Erde. Das Umschaltrelais F 2 spricht an und bringt in der schon in Abb. i beschriebenen Weise das Hilfsrelais G2, zum Ansprechen, das seine Wicklung II einschaltet und damit auch die Wicklung II des Relais F 2. Da es sich um eine niederwertige Verbindung handelt, bleibt das Relais F mit seiner Wicklung II parallel zu dem Relais P 2 im Leitungswähler erregt und bringt seine Kontakte 22 f und` 23 f in die Arbeitslage. Der Rufstrom des Leitungswählers verläuft daher über den Kontakt 18 n, a-Arm des Leitungswählers auf Kontakt 3, Kontakt 22 f 2; a-Ader der Anschlußleitung, Hakenumschalterkontakt 24hu, Wecker Wn, Erde. Der Wecker für niederwertige Verbindungen läutet und gibt dem anrufenden Teilnehmer ein Kennzeichen dieser Art der ankommenden Verbindung. Meldet sich der angerufene Teilnehmer, so wird der Wecker ebenso wie auch,der über die b-Ader angeschlossene Wecker für hochwertige Verbingungen abgeschaltet.
  • Bei einer ankommenden hochwertigen Verbindung erfolgt die Erregung des Relais F 2 über das an den Steuerschalterkontakt 25 h unmittelbar angelegte Erdpotential im Leitungswählers. Dabei wird nach Ansprechen des Relais G:2 in der schon beschriebenen: Weise die Wicklung II des Relais F:2 in der ebenfalls schon erläuterten Weise kurzgeschlossen, so diaß das zunächst erregte Relais: F 2 abfällt und die Kontakte 22f und 23f während der Dauer der Verbindung in der Ruhelage bleiben. Der vom Leitungswähler ausgesandte Rufstrom verläuft daher von der Rufstromquelle über Kontakt 17 h, a-Arm des Leitungswählers auf Kontakt 3, Kontakt 22, f:2, b-Ader oder Anschlußleitung, Hakenumschalterkontakt 26hu, Wecker Wh zur Erde. Der Wecker Wh für hochwertige Verbindungen, der z. B. im Ton anders gestimmt sein kann als der Wecker für niederwertige Verbindungen, läutet. Nimmt der Teilnehmer seinen Hörer ab, so wird ider Rufstromkreis unterbrochen, und die Gesprächsverbindung ist hergestellt.
  • Die Auslösung der Umschalteinrichtungen erfolgt in der bei Abb. i beschriebenen Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen Verbindungen verschiedener Wertigkeit (Orts- und Fernverbindungen) hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der anzurufenden Leitung Umschaltmittel (F i, F:2) zugeordnet sind, die über den belegenden Wähler (OFLW i, OFLW 2) je nach der Wertigkeit der ankommenden Verbindung beeinflußt werden und den Verlauf des Rufstroms über die a- oder b-Ader zu der gewünschten Teilnehmerstelle bestimmen. ,2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltmittel bei ihrem Wirksamwerden (die Adern der Anschlußleitung des anzurufenden Teilnehmers untereinander vertauschen. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltmittel über -die Prüfader (c) des belegenden Leitungswählers beeiiiflußt werden, an welche bei einer niederwertigen Verbindung Erdpotential über Idas Prüfrelais (P i, _P:2) des Wählers, dagegen bei einer hochwertigen Verbindung Erdpotential unmittelbar angelegt wird. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltmittel bei Verbindungen jeder Wertigkeit zunächst eingeschaltet, bei der einen Art von Verl@indungen, z. B. hochwertigen Verbindungen, jedoch sofort wieder ausgeschaltet werden. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltmittel (Umschaltrelais F i, F:2) als Relais mit zwei Wicklungen ausgebildet ist, von denen die eine als Erregerwicklung (I) in der Prüfader liegt, während -die andere (1I) als Haltewicklung .den an :der Prüfader des belegenden Leitungswählers (OFLW i, OFLW 2) liegenden Schaltmitteln, z. B. 3 Ii und P i bzw. 16 h, parallel geschaltet wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Umschaltmittel ein Hilfsrelais (G i, G 2) zugeordnet ist, welches das Umschaltmittel bei der einen Art von Verbindungen, z. B. hochwertigen Verbindungen, unwirksam macht. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, idaß das Hilfsrelais als Relais mit zwei Wicklungen ausgebildet ist, von denen die eine Wicklung (I) bei Ansprechen des Umschaltrelais in die Prüfader eingeschaltet wird, während die andere Wicklung (II) in Reihe zur i. Wicklung (I), aber parallel zu,den an oder Prüfader des belegenden Leitungswählers liegenden Schaltmitteln geschaltet wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais als Differenzrelais ausgebildet ist, dessen beide Wicklungen gegeneinander wirksam werden und das Hilfsrelais abschalten, wenn bei Auslösung der Verbindung die Prüfader des belegenden Leitungswählers unterbrochen wird. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais bei seinem Wirksamwerden die Erregerwicklung (I) des Umschaltrelais kurzschließt und -die Haltewicklung. (II) des Umschaltrelais parallel zu den an der Prüfader des belegenid@n Leitungswühlers liegenden Schaltmitteln einschaltet. io. Schaltungsanordnung nach. Anspruch g, dadurch :gekennzeichnet, d4.ß die Haltewicklung (II) des Umschaltmittels derart bemessen ist, daB sie bei niederwertigen Verbindungen (Ortsverbindungen) parallel zum Prüfkreis des Leitungswählers erregt .bleibt, während sie bei hochwertigen Verbindungen (Fernverbindungen) . durch: das unmittelbare Erdpotential an der Prüfader des Leitungswählers zum Abfall gebracht wird. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, bei denen der Rufstrom bei hochwertigen Verbindungen an die eine Ader der Anschlußleitung und- bei niederwertigen Verbindungen an die andere Ader angeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zweieranschlüssen, bei denen die Teilnehmer je über eine Ader und Erde gerufen werden, die am Leitungswähler bei. verschiedenwertigen Verbindungen verschiedenartig erfolgende Anschaltung von Rufstromdurch die von dem Umschaltrelais- (F i) je nach der Wertigkeit der ankommenden Verbindung gesteuerte Vertauschung der "Adern, der zu beiden Teilnehmern des Zweieranschlusses führenden gemeinsamen Anschlußleitung wieder aufgehoben wind'. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, bei denen bei hoch-und niederwertigen Verbindungen der Rufstrom in gleicher Weise an die anzurufende Anschlußleitung angeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von Odem durch das Umschaltmittel (F 2) je' nach der Wertigkeit ,der ankommenden Verbindung bestimmten Verlauf des Rufstroms an der anzurufenden Teilnehmerstelle verschiedene, die Art der ankommenden Verbindung kennzeichnende Anruforgane (Wn, Wh) wirksam werden. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß an der anzurufenden Teilnehmerstelle zwei Wecker (Wn, Wh) vorgesehen sind, die je zwischen einer Ader und Erde geschaltet sind.
DES129353D 1937-11-01 1937-11-02 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen Verbindungen verschiedener Wertigkeit hergestellt werden Expired DE706533C (de)

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