DE708155C - Kreiselwipper zum Ausspuelen von Foerderwagen - Google Patents

Kreiselwipper zum Ausspuelen von Foerderwagen

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Publication number
DE708155C
DE708155C DEM144621D DEM0144621D DE708155C DE 708155 C DE708155 C DE 708155C DE M144621 D DEM144621 D DE M144621D DE M0144621 D DEM0144621 D DE M0144621D DE 708155 C DE708155 C DE 708155C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
cleaning
trolley
out conveyor
flushing out
Prior art date
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Expired
Application number
DEM144621D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Hasenclever AG
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Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Hasenclever AG filed Critical Maschinenfabrik Hasenclever AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE708155C publication Critical patent/DE708155C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/008Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for interiors of land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Kreiselwipper zum Ausspülen von Förderwagen Beim Entleeren der Grubenförderwagen in den üblichen Wippern bleibt stets ein Rest des Fördergutes (Kohle usw.) an den inneren Wagenkastenflächen hängen. Dieser mitunter recht nennenswerte Rest, welcher vorher mit dem gefüllten Förderwagen gewogen wurde und von dem Fördergutabnehmer vergütet werden muß, wandert aber zur Grube bzw. zur Füllstelle der Förderwagen zurück. Bei der sehr großen Zahl an Förderwagen, die in die Tausende geht und allein von einer einzigen Grube täglich den Weg von der Füllstelle zur Abgabestelle zurücklegen muß, kann es sich täglich um viele Tonnen toten Fördergutes handeln. Abgesehen von den unnötigen Förderkosten, führt das im Laufe der Zeit zu ganz erheblichen Geldverlusten, was in der heutigen Zeit ,ganz besonders zu beachten ist.
  • Die Kohlengruben insbesondere sind vorn jeher bemüht gewesen, die Förderwagen wenigstens von Zeit zu Zeit einer Reinigung zu unterziehen oder durch Einlegen großer Papierbogen in den Förderwagenkasten das Anhaften des Fördergutes von vornherein zu verhüten. Diese Vorkehrungen sind sehr umständlich und teuer und bringen unnütze Arbeit. Eine Reinigung der Förderwagen geschah entweder mittels Klopfapparaten, die von außen gegen die Wagenkastenwände hämmerten und die anhängende Kohle losschlugen oder mittels Kratz- oder Spül.app,araten, wobei die anhaftende Kohle teils abgekratzt, teils abgespült wurde. Das Abspülen hat sich noch am besten bewährt, weil hierbei die Förderwagen am meisten ,geschont blieben. Zur Vornahme dieser Reinigungsmethoden wurden die Förderwagen in einen Drehkipper (Wipper) gefahren, mit diesem m eine passende Kippstellung gebracht, von Bedienungsleuten gereinigt und nachher in die Anfangsstellung zur Aufnahme des nächsten Förderwagens zurückgebracht. Diese Einzelvorgänge erforderten viel Zeit, so daß bei der raschen Wagenfolge, wie sie bei den Kohlengruben stets vorhanden ist, mehrere solcher Reinigungsvorrichtungen nebst den dazu erforderlichen Bedienungsleuten vorhanden sein müßten. Die für mehrere Reinigungsvorrichtungen bedingten Raum verhältnisse sind meist nicht vorhanden. Andererseits würde die Anlage mit mehreren Reinigungswippern und den dazu erforderlicher. Wagengleisführungen sowie die größere Zahl an Bedienungsleuten zu sehr hohen Betriebskosten führen, so daß ein Ausgleich der Gegenkosten kaum in Frage kommt. Man hatte sich daher meist damit abgefunden, in einem Schachtwagenumlauf mit nur einer Förderwagenreinigung auszukommen und täglich nur je einen kleinen Teil der Förderwagen einer Reinigung zu unterziehen. Da= mit ist aber wenig geholfen.
  • Es sind auch schon Versuche mit Wippern unternommen worden, die mehrere Förderwagen gleichzeitig in sich aufnehmen, um wenigstens die Zeiten des Umsetzens der Förderwagen etwas abzukürzen. Die Reinigung des Förderwagens aber konnte auch hier, wie bei, anderen Wippern, nur im Stillstand des Wippers erfolgen, so daß die hierfür erforderliche Zeit dem Förderwagenumlauf nach wie vor verlorenging. Die geringen Ersparnisse an Zeit beim Umsetzen der Förderwagen allein können durch die hohen Anschaffungs- und Betriebskosten eines solch übergroßen Wippers nicht ausgeglichen werden.
  • Um einen besonders in wirtschaftlicher Hinsicht und den allgemein üblichen Wagenumläufen anpassungsfähigen Wagenreinigungsbetrieb zu erzielen, muß der Reinigungswipper gedrungen gebaut sein, und es müssen die Einführung der Fördervagen in den Wipper, die Drehung des Wippers mit den Förderwagen, gleichzeitig aber auch die Reinigung der Fördervagen während der Drehung des Wippers selbsttätig erfolgen, so daß auch die etwaigen Bedienungkosten ganz gering ausfallen. Eine solche Reinigungseinrichtung ist in der nachstehenden Erfindung gegeben. Die Erfindung besteht im wesentlichen in einer hohlen Drehachse für den Wipper, die am einen Ende verschlossen und am anderen Ende an eine Zuleitung für das Reinigungsmittel (Wasser, Dampf, Sandstrahlmasse o. a.) angeschlossen ist und die außerdem mit das Spülmittel gegen die Förderwagen führenden Spülleitungen verbunden ist, die ihrerseits mit vom Wipper bei seiner Drehung gesteuerten Absperrvorrichtungen versehen sind. Die Reinigung der Förderwagen erfolgt während der Drehung und während des Stillstandes des Wippers, so daß alle Zeitabschnitte im Wagenumlauf vollkommen ausgenutzt werden, also für die Reinigung keine unnötige Zeit verlorengeht. Ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht., Abb. 2 ist eine Seitenansicht.
  • Abb. 3 stellt einen Längsschnitt durch den Wipper dar.
  • Wie aus Abb.3 ersichtlich ist, besteht die Wipperachse aus einer feststehenden Tragachse i und einer ausgehöhlten Drehachse 2, auf welcher der Wipperkörper 3 befestigt ist und mit der er sich um die feste Tragachse i dreht.
  • Zwecks Zuführung der zur Förderwagenreinigung dienenden Reinigungsmasse (Wasser, Dampf, Sandstrahlmasse o. a.) ist die Tragachse i mit einer Aushöhlung 4 und einer Zuleitung 4." versehen, welche die Reinigungsmasse in den Hohlraum 5 zwischen Tragachse i und Drehachse 2 und weiter in die Rohrleitungen 6 und 6" sowie in die Spritzleitungen 7 und 7" leitet. Zwischen den Leitungen 6 und 7 sowie 6" und 7ä sind Absperrvorrichtungen 8 und 8" eingebaut, welche je nach ihrer öffnung oder Schließung die Reinigungsmasse den Spritzleitungen 7 oder 7" zuleiten oder ihr den Weg dazu versperren. Die wechselseitige Schaltung dieser Absperrvorrichtungen 8 und 8Q, welche von dem Wipper 3 bei Beginn seiner Drehung bewirkt wird, erfolgt über die Gestänge i o und i o" und Anschlagvorrichtungen i i und i iIa. Diese wechselseitige Schaltung könnte auch auf elektrischem Wege oder mittels Luft usw. vorgenommen werden.
  • Der Betrieb des Reinigungswippers geht folgendermaßen vor sich: Hierzu Abb. i und Abb. 2. Mit Einführung eines Förderwagens 9 in den Wipper 3 wird der Wipper, wie bei Entladezwecken dienenden Kreiselwippern üblich, entweder von Hand oder selbsttätig vom Förderwagen 9 in Gang gesetzt (Linksdrehung), und gleichzeitig damit wird über die Gestänge i o, i i und ioQ, i i" die Absperrvorrichtung 8 geöffnet und die Absperrvorrichtung 8" geschlossen. Bei Öffnung der Absperrvorrichtung 8 wird die Spritzvorrichtung 7 in Tätigkeit gesetzt, und die Reinigung des Förderwagens 9 beginnt. Sobald der Förderwagen 9 die Kopfstellung 9" erreicht hat, wird der Wipper 3 in Stillstand versetzt, während die Reinigungseinrichtung noch weiter in Tätigkeit bleibt. Nun wird auf der anderen Wipperseite ein neuer Förderwagen 9 in den Wipper 3 eingefahren. Dieser neu eingefahrene Förderwagen g setzt den Wipper wieder in Gang, wobei sich die Absperrvorrichtung 8" schließt und die Absperrvorrichtung 8 geöffnet wird. Dieses Spiel wiederholt sich bei jedem neu in den Wipper einfahrenden Förderwagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreiselwipper zum. Ausspülen von Förderwagen, gekennzeichnet durch eine hohle Drehachse (z), die am einen Ende verschlossen und am anderen Ende an eine Zuleitung (4a) für das Spülmittel angeschlossen ist und die außerdem mit das Spülmittel gegen die Förderwagen führenden Spülleitungen (6, 7, 6a, 7a) verbunden ist, die ihrerseits mit vom Wipper bei seiner Drehung gesteuerten Absperrvorrichtungen (8, 8a) versehen sind.
DEM144621D 1939-03-24 1939-03-24 Kreiselwipper zum Ausspuelen von Foerderwagen Expired DE708155C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM144621D DE708155C (de) 1939-03-24 1939-03-24 Kreiselwipper zum Ausspuelen von Foerderwagen

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DEM144621D DE708155C (de) 1939-03-24 1939-03-24 Kreiselwipper zum Ausspuelen von Foerderwagen

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DE708155C true DE708155C (de) 1941-07-14

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ID=7335590

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DEM144621D Expired DE708155C (de) 1939-03-24 1939-03-24 Kreiselwipper zum Ausspuelen von Foerderwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE708155C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910423C (de) * 1952-05-24 1954-05-03 Westfaelische Maschb Ges M B H Vorrichtung zum Reinigen von Foerderwagen
DE923852C (de) * 1952-05-22 1955-02-21 Foerderanlagen Ernst Heckel M Vorrichtung zum Reinigen von Foerderwagen od. dgl. in Wippern und mittels Druckwasser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923852C (de) * 1952-05-22 1955-02-21 Foerderanlagen Ernst Heckel M Vorrichtung zum Reinigen von Foerderwagen od. dgl. in Wippern und mittels Druckwasser
DE910423C (de) * 1952-05-24 1954-05-03 Westfaelische Maschb Ges M B H Vorrichtung zum Reinigen von Foerderwagen

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