DE710045C - Streufeldregler - Google Patents

Streufeldregler

Info

Publication number
DE710045C
DE710045C DES125406D DES0125406D DE710045C DE 710045 C DE710045 C DE 710045C DE S125406 D DES125406 D DE S125406D DE S0125406 D DES0125406 D DE S0125406D DE 710045 C DE710045 C DE 710045C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eccentric
control device
barrel
disks
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES125406D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eugen Seifried
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN SEIFRIED DIPL ING
Original Assignee
EUGEN SEIFRIED DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN SEIFRIED DIPL ING filed Critical EUGEN SEIFRIED DIPL ING
Priority to DES125406D priority Critical patent/DE710045C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710045C publication Critical patent/DE710045C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/04Scatter-fire arrangements, i.e. means for oscillating guns automatically during firing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Streufeldregler Es sind Streuvorrichtungen bekannt, bei denen die Seiten- oder Höhenbewegung des beweglich gelagerten Laufes einer Maschinenwaffe durch einstellbare Exzenter .erfolgt.
  • Die Erfindung betrifft eine Regelvorrichtung zur Festlegung des Streufeldes einer Maschinenwaffe, deren Lauf in einem Punkte zentral beweglich und in einem zweiten Punkte exzentrisch beweglich so gelagert ist, daß der Lauf das in der zur Schußrichtung senkrechten Ebene gelegene Gesichtsfeld periodisch bestreut. Die raumbewegliche Lagerung und Führung des Laufes wird durch die Anordnung mehrerer zu einem Exzentergetriebe vereinigter Exzenter erreicht, deren Drehachsen untereinander parallel (bzw. nahezu parallel) .sind, und von denen zweckmäßig das innerste Exzenter den Lauf führt.
  • Die erfindungsgemäße Regelung der Streufelder bringt einen Fortschritt gegenüber den bekannten Streuvorrichtungen insofern, als ohne Änderung des die Zielrichtung festlegenden Gesichtsfeldes des Hauptzieles dieses Feld automatisch unterteilt und mit Feuer belegt werden kann.
  • Die Abmessungen und die Formgebung der durch das Exzentergetriebe verwirklichten Führungsbahnen können durch Hinzunehmen weiterer Exzenter oder HebeIgetrIehe weitgehend beeinfiußt oder abgewandelt werden, so daß Führungsbahnen (Bildformen) in weiten Grenzen durchführbar sind.
  • Abb. i veranschaulicht schematisch die hauptsächlichsten Merkmale der Erfindung, beispielsweise in Anwendung auf eine automatische Maschinenwaffe. Der Lauf i der Waffe ist bei z zentral beweglich und bei 3 exzentrisch beweglich gelagert. Die zentrale Lagerung kann in einem Kugellagerring q. und die exzentrische Lagerung in ineinanderlaufenden Scheiben 5 und 6 erfolgen, von denen wenigstens eine 6 die andere 5 exzentrisch führt bzw. wobei der Lauf i in der innersten Scheibe 5 exzentrisch gelagert ist. Die Scheibe 6 ist mit ihrem äußeren Umfang im Gerät (Wiege) zentriert. Die Scheiben sind zweckmäßig kugelgelagert und die Lagerringlaufflächen selbst kugelig ausgeführt, so daß der Ring den Winkeländerungen des Laufes nachkommen kann. Dasselbe gilt für die Lagerung bei 2. Die Scheiben 5 und . 6 werden je mit konstanter Geschwindigkeit durch Zahnräder bzw. Zahnkränze angetrieben, und zwar die Scheibe 6 außen an ihrem zentrisch mit dem Umfang verbundenen Zahnkranz 8 durch Zahnrad 9 und die Scheibe S an dem zentrisch mit ihrem Umfang verbundenen Zahnkranz i o durch einen in der Scheibe 6 in der Ringnut i o" zum Scheibendurchmesser zentrischbeweglichen, kugelgelagerten Zahnkranz 7 und dieser selbst durch Zahnrad i i. Die Antriebswellen der Zahnräder g und i i sind mit einem aus abgestuften Zahnrädern bestehenden Wechselgetriebe 12 gekuppelt, so daß je nach Schaltstellung der Kupplungszahnräder 13, die auf einer genuteten Buchse 16 auf der Antriebsiielle 14 verschiebbar angeordnet sind, verschiedene Übersetzungsverhältnisse der Scheiben 5 und 6 zueinander eingestellt werden können. Eines der Wechselgetrieberäder 15 ist breiter ausgeführt, als für den Eingriff des wechselseitigen Getriebes durch die Zahnräder 13 erforderlich ist. Dadurch kann ein Zahnrad 13 bis in die Verbreiterung des Getrieberades 15 der den Lauf i unmittelbar führenden Scheibe 5 eingekuppelt und somit die Scheibe 5 unabhängig von der Sc eibe 6 gegen diese verdreht werden, z. B. um 9o" aus der Symmetrielage der beiden Scheiben zueinander, worauf dann das Wechselgetriebe auf das gewünschte Betriebsübersetzungsverhältnis weiter eingekuppelt wird. Die Verstellung der Zahnräder 13 bzw. der Buchse 16 erfolgt durch den Handschalter 17, der um ein Gelenk 17a schwenkbar ist und die Buchsenverschiebung mit Hilfe eines Zeigers 18 nach den an einer ortsfesten Skala i g angegebenen Übersetzungen und Scheibenstellungen einzustellen gestattet.
  • Die Antriebswelle 14 wird nach dem in Abb. i veranschaulichten Schema durch ein Uhrwerk 2o mit übersetzung 2 i und Spannfeder 22, das von Zeit zu Zeit aufgezogen wird, in gleichmäßigen Umdrehungen gehalten, so daß die über das Wechselgetriebe 12 angetriebenen Scheiben 5 und 6 infolge ihrer konstruktiven Anordnung den Lauf i fortwährend in exzentrischen Bahnen führen. Das Triebwerk des Uhrwerkes kann durch Einschieben eines Hebels 23 gesperrt werden.
  • Der Antrieb der Scheiben 5 und 6 kann auch unabhängig von dem Uhrwerk 2o erfolgen, z. B. durch Gasdruckentnahme -an der Mündung des Laufes oder durch Anzapfung der Rohrrücklaufenergie. Teile 'dieser Kräfte können sinngemäß zur selbsttätigen Bewegung der Scheiben 5 und 6 herangezogen wer-..-den, z. B. über einen Druckkolben mit Kur-@heltrieb, dessen Drehbewegung auf die Antriebstvelle 14 des Wechselgetriebes 12 übertragen wird.
  • Die exzentrische Lauflagerung kann am hinteren Ende oder nahe der Mündung des Rohres angeordnet sein, je nach der Zweckmäßigkeit des Ausführungsfalles. An Stelle starr gelagerter Antriebswellen können an geeigneten Übertragungsstellen elastische Übertragungen, die den exzentrischen Ausweichungen des Laufes folgen, Verwendung finden.
  • Abb.2 zeigt schematisch in Ansicht eine Scheibe I, in der exzentrisch eine Scheibe II mit einer exzentrisch angeordneten Bohrung E liegt, in welcher der Lauf i raumbeweglich kugelgelagert ist. Je nach Bewegungsrichtung und Bewegungsgeschwindigkeit jeder der Scheiben für sich und der geometrischen Lage der Bohrung E in bezug auf den Mittelpunkt der Scheibe II bzw. Scheibe I entstehen verschiedenartige Bahnen des Mittelpunktes der Bohrung E. Je nach der getrieblichen Zuordnung der Exzenter kann jedes einzelne Exzenter zur Halterung des Laufes herangezogen werden.
  • Ist z. B. die Bohrung E auf der y-Achse des durch den Mittelpunkt M der Scheibe 1 gelegten Koordinatensystems doppelt so weit entfernt von diesem wie der Mittelpunkt in der Scheibe I I, so beschreibt die Bohrung E, wenn die Scheibe I mit 1,/16 Teilung nach links und die Scheibe II gegenüber dieser Stellung der Scheibe I mit 1/8 Teilung nach rechts bzw. beide Scheiben in diesem Verhältnis gleichmäßig gegeneinander bewegt werden, eine außerordentlich flache elliptische Kreisbahn, deren größte Flächenausdehnung in Richtung der y-Achse liegt. Diese Bahnkann entsprechend der Ausgangsstellung der Scheiben I und II geneigt sein zu dem durch x und y angegebenen Koordinatensystem. Demgegenüber entstehen bei größerer und kleinerer Entfernung der Bohrung E von dem Mittelpunkt m unter denselben Voraussetzungen Ellipsen mit unterschiedlichen Halbachsen. Werden die Scheiben I und II wie ,vorher im selben Verhältnis der Teilung gegeneinanderbewegt, so beschreiben verschiedene Bohrungen E kreisrunde Bahnen. Liegt die Bohrung E im Mittelpunkt in, so entsteht ein Kreis um den Mittelpunkt ikl. Wird die Scheibe -I mit einer Teilung nach der einen Seite und die Scheibe II dieser Stellung der Scheibe l gegenüber mit einem vielfachen Bruchteil dieser Teilung, z. B. mit ein Viertel derselben, entgegengesetzt bewegt, so heschreibt die Bohrung E in mehreren spiralenförmigen Windungen nach innen sich schließende und nach außen sich wieder öffnende zykloidenförmige Kurven in fortlaufend sich schließender Kreisbahn.
  • Diese Beispiele zeigen schon die Vielgestaltigkeit der Bahnführungen der Bohrung E. Anstatt entgegengesetzt, können die Scheiben auch in derselben Richtung betrieben werden, wobei nach Maßgabe der ausführbaren Kurvenform die Übersetzungsverhältnisse und die Lagen der Scheiben zueinander einzustellen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelvorrichtung zur Festlegung deS räumlichen Streufeldes einer in zwei Lagerstellen gehalterten Mäschinenwaffe, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Lagerstelle der beweglich gehalterte Lauf durch die Anordnung mehrerer zu einem Exzen: tergetriebe vereinigter ineinanderlaufenden Exzenter mit untereinander vorzugsweise parallelen (bzw. nahezu parallelen) Drehachsen raumbeweglich periodisch geführt wird. z. Regelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch konstante vorgegebene, gegebenenfalls veränderte kinematische Einstellung (gegenseitige Stellung der Exzenterachsen, Winkelgeschwindigkeit und Drehrichtung der einzelnen zu dem Exzentergetriebie vereinigter Exzenter) Ellipsen, Geraden, Spiralen, Zykloiden usw. als Führungsbahnen gebildet werden. 3. Regelvorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf in der innersten der ineinanderla.ufenden :exzentrischen Scheiben angeordnet ist. Regelvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Exzenterscheiben über den exzentrischen. Bmvegungen folgende Antriebselemente, z. B. biegsame Wellen, @erfolgt. 5. Regelvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Mehrscheibenanordnung die innere Scheibe jeweils über :einen in der anschließenden äußeren Scheibe koaxial gelagerten Zahnkranz angetrieben wird. 6. Regelvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Exzenterscheiben in Abhängigkeit von der Waffenfunktion (z. B. Auslösung, Rücklauf, Gasdruck) erfolgt.
DES125406D 1936-12-22 1936-12-22 Streufeldregler Expired DE710045C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES125406D DE710045C (de) 1936-12-22 1936-12-22 Streufeldregler

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES125406D DE710045C (de) 1936-12-22 1936-12-22 Streufeldregler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE710045C true DE710045C (de) 1943-02-12

Family

ID=7536875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES125406D Expired DE710045C (de) 1936-12-22 1936-12-22 Streufeldregler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE710045C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE547594C (de) Fluessigkeitswechsel- und -wendegetriebe mit einem auf einer verstellbaren Exzenterscheibe angeordneten Ringkoerper zur Veraenderung des Rauminhaltes der Verdraengungszellen
DE374112C (de) Reibraederwechselgetriebe
DE683063C (de) Stufenlos regelbares Kegelreibungsgetriebe
DE3027568A1 (de) Heissgaskolbenmaschine
DE554340C (de) Zeigergeradfuehrung fuer Messgeraete
DE740086C (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe
DE507584C (de) Massenausgleich fuer Getriebe mit hin und her gehenden Massen
DE1025735B (de) Reibradgetriebe zur selbsttaetigen stufenlosen Drehzahlregelung von Antrieben, insbesondere Fahrzeugantrieben
DE894357C (de) Mechanisches Kraftwagengetriebe mit selbsttaetig schaltender Motorkupplung
DE934923C (de) Waelzgetriebe mit stufenlos veraenderlichem UEbersetzungsverhaeltnis
DE628635C (de) Vorrichtung zum Antrieb des Ladeverdichters einer Brennkraftmaschine
DE871988C (de) Reibungsgetriebe mit stetig veraenderlichem UEbersetzungsverhaeltnis
DE325534C (de) Rechenapparat zur mechanischen Darstellung des artilleristischen Kommandos
DE365636C (de) Indikator fuer die Darstellung des Druckverlaufs im Zylinderraum einer schnellaufenden Kolbenmaschine
DE923794C (de) Vorrichtung zur Umkehrung der Drehrichtung der Antriebswelle eines Fahrzeuges, insbesondere einer durch eine Gasturbine angetriebenen Lokomotive
DE599110C (de) Antrieb fuer Regler
DE877847C (de) Stufenlos regelbares Reibradgetriebe
AT165342B (de) Vorrichtung zum Walzen von Gewinden
AT97308B (de) Getriebe mit stetig veränderbarem Übersetzungsverhältnis.
DE939309C (de) Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge und Werkzeugmaschinen
DE647435C (de) Einrichtung zur raeumlichen Verlagerung eines Punktes gegenueber einem ideellen Nullpunkt, insbesondere fuer Flugzeugabwehrvisiere
CH245405A (de) Einrichtung zur mechanischen Reproduktion des teilweisen Flugbahnverlaufes und der Schusslage von Artilleriegeschossen.
DE740868C (de) Vorrichtung zum Antrieb eines Verdichters von Brennkraftmaschinen
AT59358B (de) Visiervorrichtung für Luftschiffabwehrgeschütze.
DE1232428B (de) Reibkegelgetriebe