DE710060C - Freilaufkupplung - Google Patents

Freilaufkupplung

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DE710060C
DE710060C DEN40147D DEN0040147D DE710060C DE 710060 C DE710060 C DE 710060C DE N40147 D DEN40147 D DE N40147D DE N0040147 D DEN0040147 D DE N0040147D DE 710060 C DE710060 C DE 710060C
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strips
wall
clamping
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DEN40147D
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NEUNKIRCHER EISENWERK A G VORM
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NEUNKIRCHER EISENWERK A G VORM
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/063Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by moving along the inner and the outer surface without pivoting or rolling, e.g. sliding wedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Freilaufkupplung Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere zur Übertragung großer Kräfte in rauhen Betrieben, z. B. Walzwerken, dienende Freilaufkupplungen, bei welchen der treibende Teil aus einer Welle mit äußeren Leisten gleicher Form und regelmäßiger, kleeblattartiger Anordnung und der getriebene Teil aus einem die Welle umfassenden Hohlkörper mit glatter Zylinderinnenwandung besteht und zwischen dieser Wandung und der Welle keilartige Klemmkörper lose angeordnet sind.
  • Bei bekannten Freilaufkupplungen ähnlicher Bauart weisen die Rückseiten der äußeren Leisten des treibenden Teiles zur Längsachse der Wellen schräg verlaufende Flächen auf, mit welchen gleichgerichtete Schrägflächen von frei ' in einem Gehäuse beweglichen Klemmkörpern zusammenarbeiten können, die mit ihrer Unterseite auf dem zylindrischen Teil des die Leisten tragenden Blockes ruhen. Zwischen den Leisten und den in deren Verlängerung angeordneten beweglichen Klemmkörpern liegen parallel zu diesen sich erstrekkende Reibbacken.
  • Infolge dieser Bauart werden beim Drehen 'der treibenden Welle zunächst die in Richtung der Längsachse liegenden, Verlängerungen gen der Leisten bildenden Klemmkörper in axialer Richtung, -verschoben, wodurch wiederum die lose angeordneten Reibbacken radial auswärts gedrückt werden, so daß alsdann erst durch die Kupplung die getriebene Welle mitgenommen wird.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, die Bauart von Freilaufkupplungen dieser Gattung zu vereinfachen und dadurch die Herstellung der Kupplungen zu verbilligen sowie ihre Wirkung zu erhöhen.
  • Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die Welle mit ihren Leisten und den dazwischenliegenden Hohlkehlen unmittelbar an den Klemmkörpern angreift, wobei jede Wellenleiste von je einem an sich bekannten L-förmigen gleichen Klemmkörper übergriffen wird, dessen einer Schenkel peripher zwischen Leiste und Innenwandung des getriebenen Kupplungsteiles verläuft und dessen anderer Schenkel etwa radial in die Hohlkehle zwischen den Leisten greift, die zweckmäßigerweise ebenso wie der radiale Z, Schenkel gerundet ist.
  • Die Klemmkörper werden somit erfindungs-,gemäß nur in der Umfangsrichtung angedrückt. Die Druckübertragung nur am Umfang i ist jedoch für die sichere Mitnahme des ,getriebenen Teiles ausreichend, wie sich dies bei -ewöhnlichen Freilaufkupplungen erwiesen hat. Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung beispielsweise als Freilaufkupplung, wie sie zum Antrieb von Schleppwalzen im Walzwerkbetrieb verwandt wird, dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Freilaufkupplung im Schi A-B der Abb. 2, Abb. 2 die Freilaufkupplung im Längs-Abb. , die Freilaufkupplung in anderer Bauart mit gleicher Wirkungsweise.
  • Die Antriebsspindel g besitzt an ihren vorstehenden Kleeblatteilen Abschrägungen 1), die gegen entsprechend geneigte Abschrägungen der im zylindrisch ausgedrehten Gehäuse f, der Kupplungsmuffe, lose angeordneten Klemmstücke a liegen. Neben diesem zylindrisch gedrehten Teil ist in der Kupplungsmuffe noch ein an sich bekannter kleeblattförmig ausgesparter Teil f, vorgesehen, in den der Kleeblattzapfen der anzutreibenden Walze h eingreift.
  • Bei Drehung der Spindel g in Pfeilrichtung werden die Klemmstücke a durch die Keilwirkung der Spindelschrägflächen b nach außen, d. h. gegen die Innenwand des Gehäuses f. mit solcher Pressung gespreizt-, daß infolge des genauen Anliegens der Klemmstücke gegen die Innenwand das Mitnehmen des Gehäuses mit der in ihr steckenden Schleppwalze h erfolgt. Gleichzeitig legen sich bei der Drehung der Spindel in Pfeilrichtung die Kleeblatthohlkehlteile pressend U -en die Klemmstücknasen c der Wulste c, geg jeder die Spreizung der Klemmstücke a hervorrufende Teil -,- die Fläche b oder die Nase C, bewirkt, jeder für sieh also, das Mitnehmen des Kupplungsgehäuses f. Die einzelnen Klemmstücke a entfernen sich also im klemmenden, gespreizten Zustande voneinander 2-1 und bilden bei c und c, Zwischenräume. Beim Voreilen des Gehäuses f durch den schnelleren Lauf der Schleppwalze h in Pfeilrichtung oder bei relativer Verlangsamung der Spindel g legen sich die Spindelhohlkehlen bei c, an, und die schrägen Flächen b lösen sich voneinander, so daß die Pressung der Klemmstücke a gegen den zylindrisch gedrehten Gehäuseteil aufgehoben wird und die Spindel mit den um sie herum lose sitzenden Klemmstücken sich freilaufend im Gehäuse bewegt. Als Verschluß des Kupplungsgehäuses gegen Herausfallen der Innenteile dient der Deckel d. Ein sinngemäß angeordneter Sicherungsring i verhindert das Durchgleiten der Spindel in den Kleeblatteil f1 der Kupplung.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung nach Abb. 3 wird die Anpressung der Klemmstücke a, gegen die Innenwand des Gehäuses f:,1 nicht durch Schrägen der Spindelarmflächen unmittelbar bewirkt, sondern mittelbar dadurch, daß die normalen Spindelhohlkehlen bei Drehung in Pfeilrichtung die Keilc3 zwischen die Klemmstücke a, ein-@@ieben, wodurch letztere nach außen gengt werden und die Mitnahme des Kupp-@@ lungsgehäuses bewirken. Bei relativer Verlangsamung der Spindeldrehung stößt die, Spindelhohlkehle gegen c. und lockert die Keilstücke c, sowie alle ihnen benachbarten Klemmstücke a,; hierdurch ist der Freilauf erreicht.
  • Bei der Bauart nach Abb. 3 muß der Vorteil hervorgehoben werden, daß die Spindel nicht bearbeitet zu werden braucht, sondern daß eine normale, 2-, 3- oder 4-blätttrige Kleeblattspindel verwandt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Freilaufkupplung, insbesondere zur bertragung großer Kräfte in rauhen Betrieben, wie z. B. Warmwalzwerken, bei welcher der treibende Teil aus einer Welle mit äußeren Leisten gleicher Form und I regelmäßiger, kleeblattartiger Anordnung und der getriebene Teil ans einem die Welle umfassenden Hohlkörper mit glatter, zylindrischer Innenwandung besteht und zwischen dieser Wandung und der Welle keilartige Klemmkörper lose angeordnet sind, die bei Kupplung an die Innenwandung gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle mit ihren Leisten und den dazwischenliegenden Hohlkehlen unmittelbar an den Klemmkörpern angreift, wobei jede Wellenleiste von je einem an sich bekannten L-förmigen gleichen Klemmkörper übergriffen i wird, dessen einer Schenkel peripher zwischen Leiste und Innenwandung des getriebenen Kupplungsteiles verläuft und dessen anderer Schenkel etwa radial in die Hohlkehle zwischen den Leisten -reift, die zweckmäßigerweise ebenso wie der radiale Schenkel gerundet ist.
  2. 2. Freilaufkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur L-förmige Klemmkörper vorgesehen und die Stirnflächen der Wellenleisten abgeschrägt sind, wobei diese Schrägungen mit entsprechenden Schrägungen der peripheren Klemmkörperschenkel- und die radialen Schenkel mit den Hohlkehlen zwischen den Leisten zur Erzeugung und ini letzteren Falle auch zur Lösung des Kupplungsdruckes zusammenwirken. 3. Freilaufkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet dafl außer den Uförmigen Kleminkörpern noch ebenso viele «weitere Klemmkörper (c,) vorgesehen sind, die zur Erzeugung des Kupp- lungsdruckes von je einer Seitenkante der Leisten keilartig sowohl gegen das Ende des - peripheren Schenkels des einen Klemmkörpers als auch gegen den radialen Schenkel des benachbarten Klemmkörpers gedrückt werden, wobei die Druck ausübenden Leistenkanten und die mit diesen zusammenwirkenden Klemmkörperflächen abgerundet sind.
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