DE7108080U - Feststellvorrichtung fur geöffnete Türen - Google Patents

Feststellvorrichtung fur geöffnete Türen

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DE7108080U
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7/2
Josef Fortmeier, 4-816 Senne Stadt, Hülsenweg 52
Feststellvorrichtung für geöffnete Türen
Vorrichtungen zum feststellen von geöffneten Türen sind seit Ir jiger Zeit in mannigfacher Ausführung bekannt, und zwar weisen die neusten bekannten Vorrichtungen dieser Art am unteren Ende eines heb- und senkbaren Trägers einen aus Gummi, Kunststoff oder ähnlichem Werkstoff mit großem Reibungskoeffizienten bestehenden Bremsklotz auf, der fest gegen den Fußboden angedrückt wird.
Ss hat sich nun gezeigt, daß diese bekannten Fes-cstellvorrichtungen nach einer gev/issen Abnutzung des Bremsklotzes ihren Zweck nicht mehr zuverlässig erfüllen, ferner sind die meisten Fes"cstellvorrichtungen in denjenigen Fällen unzuverlässig oder unbrauchbar, in denen der Fußboden uneben oder aber zur Türöffnung der Wand hin geneigt ist.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Feststellvorrichtung für Türen zu schaffen, die auch nach längerer Betriebszeit sowie bei unebenen oder zur 'Türöffnung der Wand
hin geneigten üußböden ein sicheres .feststellen der Türen in der Offenlage gewährleistet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Neuerung im wesentlichen darin, daß am unteren Ende eines auf- und abwärtsbewegbar gelagerten, durch eine vorgespannte Schraubenfeder in der oberen Endlage gehaltenen und gegenüber dem Gehäuse verklemmbaren Schaftes od. dgl. ein keilartig wirkendes Sperrglied angeordnet ist, das beim Schwenken der geöffneten Tür in Schließrichtung selbsttätig in eine Klemmlage bewegt wird und somit die Tür gegenüber dem Ραβί' boden feststellt.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen einiger Äusf ührungsbeispiele sowie aus den Unteransprüchen zu entnehmen, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 3 rechtwinklig zur Türebene verlaufende Vertikalschnitte durch drei verschiedene Äusführungsformen der neuartigen Feststellvorrichtung, während die Fig. 4- einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3 zeigt.
r Bei allen drei Ausführungsformen ist in der Kopfplatte eines vorzugsweise rechteckigen Querschnitt besitzenden Metallge-
( häuses 1, das in den senkrechten Holm eines Türrahmens eingebaut oder durch den Türrahmen selbst gebildet wird, ein senkrecht verlaufender Stab 2 befestigt v auf dem ein !Rohrschaft 3 auf- und abwärtsbewegbar gelagert ist. Auf dem oberen Ende des Rohrschaftes 3 ist ein -arm 4 befestigt, der durch einen in einer Seitenwandung des Gehäuses 1 vorgesehenen Längsschlitz 5 hindurch nach außen ragt. Der Rohrschaft 3 steht ständig unter der Einwirkung einer vorgespannten Schraubendruckfeder 6, die sich einerseits gegen einen im Gehäuse 1 vorgesehenen Quersteg 7 abstützt und andererseits gegen die Unterseite des auf dem Rohrschaft 3 befestigten Armes 4- anliegt.
Diese F^-1^2* β hslt; die FeEt-stellvorricht-UGi' in der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ruhestellung.
Unterhalb des ijuersteges 7 ist zwischen zwei weiteren Stegen 8 und 9 des Gehäuses 1 ein Klemmglied "0 angeordnet, das ein Loch für den Durchtritt des Rohrschaftes 5 aufweist, durch eine seitliche Aussparung 11 des Gehäuses 1 hindurch nach außen ragt und ständig unter der Einwirkung einer vorgespannten Schraubendruckfeder 12 steht, dis sich einerseits gegen einen im Gehäuse 1 vorgesehenen Quersteg ^3 abstützt und an der den Querstegen S und 9 gegenüberliegenden Seite auf di.e Unterseite des Klemmgliedes 10 einwirkt.
Der Sohrschaft 3 wird dur-eh eisen Druck auf den Ars 4- entgegen der Wirkung der Fader 6 abwärts bewegt. Diese Abwärtsbewegung wird durch das abgefederte Klemmglied 10 nicht behindert. Sobald jedoch der Druck auf den Arm 4- aufhört und der Hohrschaft 3 beginnt, sich durch die Spannung der Feder 6 aufwärts au bewegen, verkantet sich das ELemmglied 10 durch die Wirkung der Feder 12 auf dem Rohrschaft 3 und blockiert diesen im Gehäuse 1. Diese Blockierung kann durch einen Druck auf das aus dem Gehäuse 1 herausragende Ende des Klemmgliedes 10 wieder aufgehoben werden.
Bei dem Ausfükrungsbeispiel nach Fig. 1 ist am unteren Ende des Hohrschaftes 3 ein Schuh 14 ü-förmigen Querschnittes befestigt. In diesem Schuh 14· ist ein sichelartig gekrümmtes Feststellglied 15 um eine horizontal verlaufende, in den Seitenschenkeln des Schuhes 14· befestigte Achse 16 schwenkbar gelagert. Die außenfläche I51 des Feststellgliedes 15 ist so gekrümmt, daß sich ihr Abstand von der Schwenkachse 15 vom freien Ende aus zum hinteren Teil allmählich vergrößert. Die Außenfläche I51 wird zweckmäßig aufgerauht oder mit einem bremsenden Belag versehen. Die Innenfläche des Gliedes 15 dagegen verläuft koaxial
ZMJ: ->g h·:==7^ ~-~'~~*r 'ξ+ U2£ s^iiizt; sich gegen. ein zwischen ösn Seitenschenkeln des Schuhes ^4 befestigtes Widerlager 17 ab.
Bei der Abwärtsbewegung des Rohrschaftes 3 im Gehäuse 1 wird das Feststellglied ^5 gegen den Fußboden gedrückt und dadurch, die Tür. in der jeweiligen Cffenlage festgestellt. Sobald die Tür unter der Einwirkung eines Türschließers od. dgl. eine geringfügige Bewegung in Schließrichtung A ausführt, wird das Feststellglied 15 im Uhrzeigersinne geschwenkt und wirkt somit als Keil, der jede weitere Bewegung der Tür in Richtung A absolut sicher verhindert.
Bei einem Druck auf das Klemmglied 10 und der dadurch ausgelösten Aufwärtsbewegung des Schaftes 3 wird das Feststeliglied j '5 vom Fußboden abgehoben und durch die Rückholfeder 18 in
j die in Fig. 1 gezeigte Ruhestellung zurückgeschwenkt.
j Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist als Feststellglied
! eine zwischen den freien Enden zweier an dem Schuh 14 um waage-
ι rechte Zapfen 19 schwenkbarer Arme 20 eine Rolle ·?.1 aus zäh-
] elastischem Werkstoff drehbar gelagert. Die Ame 20 und die
'. Rolle 21 werden durch eine Zugfeder 22 in der in Fig. 2 ge-
• zeigten Ruhelage gehalten.
j Beim Abwärtsbewegen des Rohrschaftes 3 im Gehäuse 1 bekommt
j die Rolle 21 Bodenberührung. Sobald die Tür anschließend eine
: geringfügige Bewegung in Schließrichtung A ausführt, werden die
: Hebel 20 mit der Rolle 2^ in Richtung B über die Senkrechte
hinaus bis gegen die Wandung des Schuhes 14 bzw. des Gehäuses " geschwenkt. In dieser Lage wird die Rolle 21 fest gegen den Fußboden gedrückt und verhindert somit jede weitere Bewegung der Tür in Schließrichtung A.
Auch bei dieser Ausführungsform werden bei einem Druck auf das iGLemmglied '"O und der dadurch ausgelösten Aufwärtsbewegung des
Schaftes 3 die Hebel 20 mit der Holle 2Λ durch die Feder 22 selbsttätig in die in Fig. 2 gezeigte Ruhelage zurückgeschwenkt.
Die Fig. 3 und ^-zeigen eine Ausführungsform, bei v/elcher der am unteren Ende des Rohrschaftes 3 befestigte Schuh 14 an seiner Unterseite eine zur Horizontalen geneigte und mit einem Längsschlitz 23 versehene Gleitfläche 14' aufweist. In dem Längsschlitz 23 ist ein keilförmiges Feststellglied 24 mittels einss beidseitig eingekerbten Steges 25 und eines Zapfens 26 geradlinig verschiebbar geführt. Die horizontal verlaufende Unterseite des Feststellgliedes 24 wird vorzugsweise aufgerauht oder mit einem Belag aus einem Werkstoff mit großem Reibungskoeffizienten versehen.
Zwischen dem Steg 25 und der -ihm gegenüberliegenden Wandung des Schuhes 14 ist eine vorgespannte Schraubendruckfeder 27 angeordnet.
Auch bei dieser Ausführungsform wird das Feststellglied 24 bei Abwärtsbewegung des Rohrschaftes 5 im Gehäuse gegen den Fußboden gedrückt. Sobald sich die Tür durch die Einwirkung eines Türschließers etwas in Schließrichtung A bewegt,,gleitet die Fläche Ί41 auf der geneigten Oberfläche des Feststellgliedes 24 entlang und bewirkt dadurch ein absolut sicheres Feststellen der Tür gegenüber dem Fußboden.
Bei der dur',h Druck auf das Klemmglied 10 bewirkten Aufwärts-
bevegung des Schaftes 3 wird das Feststellglied 24 durch die
Feder 21 in die in Fi^. Z gezeigte Ausgangsstellung zurückbev; e r t.
Wie die dargestellten ^usführungsbeispiele zeigen, läßt sich die Neucrun-- auf verschiedene Weise verwirklichen.

Claims (11)

Sciiutzansprüche
1. Feststellvorrichtung für Türen, dadurch gekennzeichnet , daß am unteren Ende eines in einem Gehäuse (1) od. dgl. auf- und abwärtstewegbar gelagerten, ständig unter der Einwirkung einer vorgespannten Schraubendruckfeder (6) stehenden und gegenüber dem Gehäuse (1) verklemmbaren Schaftes (3) od. dgl. ein keilartig wirkendes Feststellglied (15» 21, 24) angeordnet ist, das beim Schwenken der Tür in Schließrichtung selbsttätig in eine Kiemmlage bewegt wird.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellglied (15» 21, 24) in einem am unteren Ende des auf- und abwärtsbewegbaren Set JTtes vorgesehenen Schuh od. dgl. gelagert ist.
3- Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schuh (14) ein sichelartig gekrümmtes Feststellglied (15) um eine horizontal verlaufende, in den Seiten— schenkein des Schuhes (14) befestigte Achse (16) schwenkbar gelagert und die Außenfläche (15')dieses Feststellgliedes (15) so gekrümmt ist, daß sich ihr Abstand von der Schwenkachse (16) vom freien Ende aus zum hinteren Teil allmahlich vergrößert.
4. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (15*) des Feststellgliedes (15) aufgerauht oder mit einem Belag aus einem Werkstoff mit großem ßeibungskoeffizienten versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Feststellgliedes (15) koaxial zur Schwenkachse verläuft und sich gegen ein zwischen den Seiten schenkeln des Schuhes befestigtes Widerlager (17) abstützt.
.ff:;., i
6. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Schuh (14) eine parallel zur Türebene verlaufende horizontale Achse (19) befestigt und auf dieser Achse mindestens ein am unteren Ende mit einem PeststellgLed verseh n<%r Arm (20) zwischen zwei zu beiden Seiten einer durch die Achse (19) gehenden Senkrechten vorgesehenen Begrenzungsanschlägen schwenkbar gelagert ist.
7. Peststellvorrichtung nach Anspruch 1,2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Arnes (20) eine aus zihelastischem Werkstoff bestehende Solle (21) drehbar gelagert ist.
8. Pest Stellvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 6 und ?, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (20) standig unter der Einwirkung einer Eückholf eder (22) steht.
9- Pest Stellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ächuh (14) an seiner Unterseite eine zur Horizontalen geneigte Crleitf ' he (14*) sowie die im Bereich dieser Gleitfläche einen Längsschlitz (24) aufweist, in dem ein gegen die Gleitfläche (14*) anliegendes keilförmiges Peststellglied. (24) geradlinig verschiebbar geführt ist.
10. Peststellvorrichtung nach. Anspruch 1,2 ucd 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Peststellglied (24) ständig unter der Einwirkung einer Backholfeder (27) steht.
11. Peetstellvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 9 und 10, dad-urch gekennzeichnet, daß das Peststellglied (24) an seiner Unterseite aufgerauf 5 oder mit einem Belag aus einem Werkstoff mit großem Reibungskoeffizienten versehen ist.
DE7108080U Feststellvorrichtung fur geöffnete Türen Expired DE7108080U (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007037775A1 (de) * 2007-08-10 2009-02-12 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Türstopper
DE202021105180U1 (de) 2021-09-27 2021-10-26 SCHÜCO International KG Fenster

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007037775A1 (de) * 2007-08-10 2009-02-12 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Türstopper
DE202021105180U1 (de) 2021-09-27 2021-10-26 SCHÜCO International KG Fenster
EP4155497A1 (de) 2021-09-27 2023-03-29 SCHÜCO International KG Fenster

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