DE7123368U - Vorrichtung zum schrittweisen Fördern rollfähiger Werkstücke, insbesondere Kurbelwellen - Google Patents
Vorrichtung zum schrittweisen Fördern rollfähiger Werkstücke, insbesondere KurbelwellenInfo
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Description
• 5 MAINZ/RKEIN, AO AH-KA RRI LLOIM-STRACtE 3·
16. Juni 1971
lfd. Nr. 71 252
des Herrn Horst Bürde, Mainz-Bretzenheim
Vorrichtung zum schrittweisen Fördern rollfähige- Werkstücke, insbesondere Kurbelwellen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schrittweisen
Fördern rollfähiger Werkstücke, insbesondere Kurbelwellen, mit einer geneigten Abrolbahn und daran angelenkten
S chw enkarmen .
Bei der Fertigung von Kurbelwellen für Kraftfahrzeuge sind
in der Regel mehrere Bearbeitungsmaschinen in Transferstraßen zusammengefaßt, so daß die Bearbeitungsmaschinen
durch entsprechende Förder- und Beschickung:«einriebfangen miteinander verkettet verden müssen· Es wurden hierfür bereits etwa je 2 m lange hintereinander angeordnete
geneigte Abrollbahnen vorgeschlagen, auf denen ^as roll—
fähige Werkstück abrollt, was sich durch taktweise in die Abrollbahn einschwenkende Schwenkarme, die das rollende
Werkstück zeitweise sperren, in Schritten vollzieht· Durch
die bremsende Wirkung der taktweise einschwenkenden Schweixkarme soll verhindert werden, daß die abrollenden Werkstücke
durch die Schwerkraft eine zu starke Beschleunigung erhalten, die zu Beschädigungen führen könnte. Besondere, verhältnismäßig aufwendige Hubeinrichtungen heben das an de«
einen Ende einer Abrollbahn angelangte Werkstück auf das höher liegende Anfangsende der folgenden Abroilbahn hinauf.
712336823.tt.71
Bei der beschriebenen Einrichtung ist nachteilig, daß nur bestimmte Entfernungen überbrückt werden
können, die ein geradzahliges Mehrfaches der Länge einer Abrollbahn betragen« Außerdem werden besondere
Hubeinrichtungen zwischen den einzelnen Abrollbahnen benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Fördervorrichtung derart umzugestalten, daß
sie für jede beliebige Einbaulänge geeignet ist ixxXu übördieä keiner göäöridöx"-υ«ϊι rlüijöiru"ioiiuUXigeii
bedarf-
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art dadurch,
daß die gesamte Abrollfläche der Fördervorrichtung in mehrere geneigte Abrollstufen gleicher
Höhenlage unterteilt ist, deren Stirnseiten das rollende Werkstück sperren, und daß die Schwenkarme
das ruhende Werkstück untergreifen und über den Höhenunterschied zweier benachbarter Abrollstufen
hinwegheben.
Zweckmäßig werden die Schwenkarme durch pneumatische Druckzylinder angetrieben.
Vorteilhaft sind die Druckzylinder durch Verbiridungsleitungen
gekoppelt und derart gesteuert, daß sie nach einer Werkstückentnahnie an beliebiger Stelle
der Fördervorrichtung bis zur Vollaufspeicherung derselben weiterarbeiten.
Nachfolgend wir-d die Erfindung anband der
7sichnuns näher erläutert und beschrieben.
7sichnuns näher erläutert und beschrieben.
Die Fördervorrichtung besteht im wesentlichen
aus einem beliebig gestalteten waagrechten
Körper 1t der auf Beinen 5 aufgebockt ist. Der Tragkörper 1 besitzt auf seiner Oberseite Abrollstufen 2 mit der geneigten Abrollfläche 4. Ein am linken oberen Ende jeder Abrollstufe 2
befindliches Werkstück 8· rollt unter der Ein- f wirkung der Schwerkraft in Richtung des Pfeils 1Ί bis zum Anschlag an den Flächen 6 und 3 der folgenden Abrollstufe h ab. Unterhalb dieser
Stelle befinden sich jedoch die oberen Enden
eiriss mittels der· Drehachsen 10 an den» Tragkörper 1 angelenkten Schwenkhebelpaares 9.
Jedes Schwenkhebelpaar 9 wird durch den ausfahrenden Kolben 12 eines zugeordneten pneumatischen Druckzylinders 11 in Richtung des Pfeils 13 in eine obere Lage 9 * geschwenkt und hebt dabei
das unterfaßte Werkstück an, so daß dieses den Höhenunterschied zwischen zwei Abrollstufen h
überwindet und seine Abrollbewegung fortsetzen kann. Dadurch entsteht im Gegensatz zu der vorbekannten Einrichtung eine horizontal verlaufende Förderbewegung in Richtung des Pfeils 7» so daß keine besonderen Hubeinrichtungen mehr benötigt werden.
aus einem beliebig gestalteten waagrechten
Körper 1t der auf Beinen 5 aufgebockt ist. Der Tragkörper 1 besitzt auf seiner Oberseite Abrollstufen 2 mit der geneigten Abrollfläche 4. Ein am linken oberen Ende jeder Abrollstufe 2
befindliches Werkstück 8· rollt unter der Ein- f wirkung der Schwerkraft in Richtung des Pfeils 1Ί bis zum Anschlag an den Flächen 6 und 3 der folgenden Abrollstufe h ab. Unterhalb dieser
Stelle befinden sich jedoch die oberen Enden
eiriss mittels der· Drehachsen 10 an den» Tragkörper 1 angelenkten Schwenkhebelpaares 9.
Jedes Schwenkhebelpaar 9 wird durch den ausfahrenden Kolben 12 eines zugeordneten pneumatischen Druckzylinders 11 in Richtung des Pfeils 13 in eine obere Lage 9 * geschwenkt und hebt dabei
das unterfaßte Werkstück an, so daß dieses den Höhenunterschied zwischen zwei Abrollstufen h
überwindet und seine Abrollbewegung fortsetzen kann. Dadurch entsteht im Gegensatz zu der vorbekannten Einrichtung eine horizontal verlaufende Förderbewegung in Richtung des Pfeils 7» so daß keine besonderen Hubeinrichtungen mehr benötigt werden.
Die einzelnen Druckzylinder 11 sind durch entsprechende Verbindungsleitungen 15 miteinander
gekoppelt und werden durch eine an sich bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Steuerein-
richtung in der Weise gesteuert, daß die Druckzylinder nach einer Werkstuckentnahme an einer
beliebigen Stelle der Fördervorrichtung bis zur VollaiiiTspeicherung der Fördervorrichtung weiterarbeiten.
Die beschriebene Fördervorrichtung ist somit hervorragend für die unterschiedlichsten Einbaulängen
gelegnet und macht die bislang erforderlichen besonderen
Hubeinrichtungen entbehrlich.
J 712336823.12,71
Claims (3)
1. Vorrichtung zum schrittweisen Fördern rollfähiger
Werkstücke, insbesondere Kurbelwellen, mit einer geneigten Abrollbahn und daran angelenkten
Schwenkarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Abrollfläche der Fördervorrichtung (1,5)
in mehrere geneigte Abrollstufen (2,4) gleicher Höhenlage unterteilt ist, deren Stirnseiten (6,
3) di.s rollende Werkstück (81) sperren, und daß
die Schwenkarme (9) das ruhende Werkstück (8) untergreifen und über den Höhenunterschied zweier
benachbarter Abrollstufen hinwegheben«-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (9) durch pneumatische
Druckzylinder (11,12) angetrieben werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet., daß die Druckzylinder (11,12,1 durch Verbinüungsieitungen
(15) gekoppelt una derart gesteuert sind,
<" aß sie nach einer Werkstückentnahme an beliebiger Stelle der Fördervorrichtung bis
zur Vollaufspeicherung derselben weiterarbeiten.
7123368 23.tt 71
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7123368U true DE7123368U (de) | 1971-12-23 |
Family
ID=1269177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7123368U Expired DE7123368U (de) | Vorrichtung zum schrittweisen Fördern rollfähiger Werkstücke, insbesondere Kurbelwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7123368U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4201912A1 (de) * | 1991-01-25 | 1992-07-30 | Isowa Industry Co | Vorrichtung zum befoerdern eines rollenfoermigen artikels |
-
0
- DE DE7123368U patent/DE7123368U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4201912A1 (de) * | 1991-01-25 | 1992-07-30 | Isowa Industry Co | Vorrichtung zum befoerdern eines rollenfoermigen artikels |
| FR2672039A1 (fr) * | 1991-01-25 | 1992-07-31 | Isowa Industry Co | Dispositif de transport d'un article en forme de rouleau. |
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