DE712849C - Senkbare und verfahrbare Buehne zum Abdecken der Giessgrube bei Schmelzoefen - Google Patents

Senkbare und verfahrbare Buehne zum Abdecken der Giessgrube bei Schmelzoefen

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Publication number
DE712849C
DE712849C DEO24162D DEO0024162D DE712849C DE 712849 C DE712849 C DE 712849C DE O24162 D DEO24162 D DE O24162D DE O0024162 D DEO0024162 D DE O0024162D DE 712849 C DE712849 C DE 712849C
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DE
Germany
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carriage
stage
casting pit
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lowerable
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Expired
Application number
DEO24162D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Goettinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE712849C publication Critical patent/DE712849C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/52Manufacture of steel in electric furnaces
    • C21C5/5211Manufacture of steel in electric furnaces in an alternating current [AC] electric arc furnace
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02P10/20Recycling

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Description

  • Senkbare und verfahrbare Bühne zum Abdecken der Gießgrube bei Schmelzöfen Bei Schmelzöfen, insbesondere elektrischen Schmelzöfen, die durch Kippen entleert werden, ist häufig vor dem Ofen eine Gießgrube vorgesehen, in die bei Entleerung des Ofens die vom Gießkran herbeigebrachten Gefäße zur Aufnahme des Schmelzgutes abgesenkt werden. Da der Ofen außee der Entleerungszeit allseits zugänglich sein soll, wird die Gießgrube durch eine entfernbare Bühne abgedeckt. Dort, wo es die Raumverhältnisse. zulassen, wird die Bühne, falls sie entfernt . werden soll, angehoben und seitlich am Werkstattboden verfahren. Wo dies wegen Platzmangels nicht möglich ist, hat man seitlich der Gießgrube einen Tunnel vorgesehen, in den die Bühne nach entsprechender Absenkung eingefahren werden kann. Zu diesem Zwecke wird die Bühne heb- und senkbar auf einem Wagen befestigt, der auf in der Gießgrube angebrachten Schienen waagerecht bewegt werden kann.
  • Es sind Ausführungen bekannt, bei denen für die waagerechte Bewegung des Wagens und für das Heben und Senken der auf ihm befestigten Bühne je ein Elektromotor vorgesehen ist. Soll die Bühne entfernt werden, so wird sie durch Betätigung des Hubmotors bis in ihre tiefste Lage auf dem Wagen abgesenkt. Nach Abschalten des Hubmotors wird der Wagen mit der auf ihm ruhenden Bühne durch den Fahrmotor in den Tunnel eingebracht. -Diese Ausführungen haben den Nachteil, daß zwei Motoren mit zugehörigem Schaltzeug für das Senken oder Heben und das Verfahren der Bühne notwendig sind. Außerdem erfordert die Umsetzung der umlaufenden Beweung des Hubmotors in die not-Z, \c-c,lldige grradlinigc Kult- und Senkbewegung besondere mechanische Vorrichtungen, di.^ nicht nul- gröl:)ere Anschaffungskosten, sonclern auch erhöhte Unterhaltskosten bedingen.
  • Mali hat derartige Anlagen weiters auch so ausgebildet, dati das Heben oder Senken der Bühne durch die waagerechte Bewegung des Wagens erfolgt. Dies wird dadurch erreicht, daß an der finit den-1 Wagen gelenkig verbundenen Bühne Rollen vorgesehen sind, die bei der waagerechten Bewegung des Wagens in an den Wänden der Gießgrube angebt-achte Führungsstücke von solcher Form einlaufen, daß die Bühne bei gleichzeitiger waagerechter Bewegung gehoben oder gesenkt wird.
  • Diese Ausführung hat den Nachteil, daß die Führungsstücke einen besonderen Werkstoff und Arbeitsaufwand sowie eine besondere Genauigkeit bei ihrer Anbringung an den Wänden der Giehgrube erfordern. Da der Wagen mit der Bühne wohl gelenkig, aber unlösbar verbunden ist, ist eine etwa notwendige Entfernung der letzteren zur Durchführung von Wiederherstellungs- oder Instandhaltungsarbeiten auch nur mit besonderem Arbeitsaufwand möglich.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine senkbare und verfahrbare Bühne, @lie diese Nachteile vermeidet. Sie besteht darin, daß Führungsbahnen und Führungskörper auf dem Wagen bzw. der Bühne angeordnet sind und mit an den Wänden der Gießgrube angebrachten Anschlägen zusammenwirken, die die Bühne bei ihrer Hub- oder Senkbewegung an der waagerechten Bewegung hindern.
  • Zu diesem Zwecke werden beispielsweise an der Unterseite der Bühne Stützkörper mit schiefen Ebenen oder flachen Kreisbahnen vorgesehen, die auf am Wagen befestigten Rollen gleiten können. Bei der waagerechten Bewegung des Wagens wird im Zusammenwirken mit Anschlägen in der Gießgrube bnv. am Wagen selbst die Bühne gehoben oder gesenkt und verfahren.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. 'Mit i ist der elektrische Ofen bezeichnet, 2 ist die Gießgrube, die von der Ofenbühne .l abgedeckt wird. Die seitlich der Gießgrube vorhandenen Werksgeleise 3 lassen ein Verschieben der Bühne nach dieser Richtung nicht zu. Es ist daher der seitlich an die Gießgrube 2 anschließende Tunnel to für die Aufnahme der Bühne während des Abstiches des Ofens vorgesehen. Die Bühne besitzt an ihrer Unterseite Stützkörper i i, di,-an einer Seite mit schiefen Ebenen 5 ausgeführt sind. Diese Stützkörper ruhen auf Rollen 6 auf, die auf einem Wagen 7 befestigt sind. Der Wagen 7 wird durch einen 'Motor 1 2 entweder über ein Zahnrad und eine Zahnstange oder durch eine andere L"lstrtr.lgungsart waagerecht auf Schienen 13 bewegt. Der Antriebsmotor kann, wie dargestellt, auf dem Wagen angebracht oder auch ortsfest angeordnet «-orden.
  • Soll nun die:- Bähne ge=senkt und verfahren. also aus der in der Abbildung mit vollen Strichen gezeicliiieten Lage in di° im Tunnel gestrichelt gezeichnete gebracht werden. so wird der Wagen 7 gegen den Tunnel zu in Bewegung gesetzt. Die Bühne, die mit den Unterseiten ihrer Stützkörper t t auf den Rollen 6 des Wagens aufruht. wird durch den Anschlag 14 an der waagerechten Bewegung mit dem Wagen gehindert. Die Rollen 6 gleiten die Unterseiten der Stützkörper t i entlang, die Bühne wird durch Abgleiten auf den schiefen Ebenen 5 gesenkt. Sobald sie ihre tiefste Lage erreicht hat, wird sie durch den Anschlag 9 am Wagen festgehalten und von diesem in den Tunnel eingebracht.
  • Wenn nach beendigtem Abstich die Bühne wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht werden soll, wird der Wagen aus dem Tunnel ausgefahren. Die auf ihm ruhende Bühne wird so lange waagerecht mitbewegt, bis sie durch den Anschlag 8 festgehalten wird. Während sich der Wagen waagerecht weiterbewegt, wird die Bühne durch Entlanggleiten der schiefen Ebenen 5 an den Rollen 6 bis in ihre Endstellung gehoben.
  • Der Anschlag 8 ist an der Wand der Gießgrube befestigt und wirkt auf eine seitlich am rechten Stützkörper i i angebrachte Anschlagschiene oder auf eine seitliche Verlängerung von diesem selbst. Der Anschlag auf dem Stützkörper liegt außerhalb des Lichtraumprofils der anderen Stützkörper. Der Anschlag 8 muß nicht auf den Stützkörper i i wirken. @Er kann auch an der der Tunnelmündung gegenüberliegenden Wand der Gießgrube angeordnet sein und auf die Bühne 4 wirken.
  • Es kann selbstverständlich auch die Anordnung so getroffen werden, daß die schiefen Ebenen, flachen Kreisbahnen usw. an dem Wagen und die Gleitrollen an der Bühne befestigt sind. Es können auch schiefe Ebenen an beiden Teilen vorgesehen sein, zwischen denen sich frei bewegliche Rollen abwälzen.
  • Durch die Erfindung werden im Vergleich zu den bekannten Einrichtungen dieser Art erhebliche Vorteile erzielt. Gegenüber der Ausführung mit Hub- und Fahrmotor entfallen hei ihr der Hubmotor samt zugehörigem Schaltzeug und die mechanischen Vorrichtungen zur Umsetzung der umlaufenden Bewegung dieses Motors in eine geradlinig. Gegenüber der Ausführung, bei der die Bühne durch in Führungsstücke an den Wänden der Gießgrube einlaufende Rollen bei der waagerechten Bewegung des Wagens gelieben oder gesenkt wird, kommen bei der Erfindung die Führungsstücke an den Wänden der Gießgrube in Wegfall. Diese Wände blcil:en daher praktisch frei von Bauteilen. Ebenso entfällt die bei der bekannten Anordnung unerläßlichc gelenkige Verbindung zwischen dem Wagen und der Bühne.
  • Die nach der Erfindung auf dem Wagen und der Bühne angeordneten Führungsbahnen und Führungskörper bilden gleichzeitig die \,erbindung dieser Teile, die jederzeit leicht lösbar ausgebildet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTAxsri;cciiE: t. Senkbare und verfahrbare Bühne ;uni Abdecken der Gießgrube bei Schmelz-;jfen, insbesondere elektrischen Schmelzöfen, die mittels Führungsbahnen und mit diesen zusammeinvirkendcn Führungskörpern selbsttätig mit der Horizontalbewegung des Wagens gehoben oder gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen und Führungskörper (5,6) auf dem Wagen bzw. der Bühne angeordnet sind und mit an den Wänden der Gießgrube .angebrachten Anschlägen (8, i4.) zusammenwirken, die die Bühne bei ihrer Hub- oder Senkbewegung an der waagerechten Bewegung hindern. z. Bühne nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf dem Wagen angebrachten Anschlag (9), der die tiefste Lage der Bühne begrenzt und sie in dieser Lage auf dem Wagen festhält.
DEO24162D 1939-05-18 1939-05-18 Senkbare und verfahrbare Buehne zum Abdecken der Giessgrube bei Schmelzoefen Expired DE712849C (de)

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