DE714534C - Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhwerk - Google Patents

Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhwerk

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Publication number
DE714534C
DE714534C DEE51440D DEE0051440D DE714534C DE 714534 C DE714534 C DE 714534C DE E51440 D DEE51440 D DE E51440D DE E0051440 D DEE0051440 D DE E0051440D DE 714534 C DE714534 C DE 714534C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling
filter
cleaning machine
filter belt
dust
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Expired
Application number
DEE51440D
Other languages
English (en)
Inventor
Adam Ehresmann
Ludwig Streibel
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/08Machines or tools for scouring, abrading, or finishing, with or without dust-separating

Landscapes

  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Fräs- und Ausputzmaschine für Schuhwerk Es sind Fräs- und Ausputzmaschinen für Schuhwerk bekannt, bei denen. der von dn Werkzeugen abfallende grobe und feine Staub eine hinter der Werkzeugwelle und parallel zu dieser angeordnete, stillstehende oder sich langsam drehende Filtertrommel .ansättigt. Die Reinigung der Filtertrommel von dem anhaftenden Staub erfolgt dabei entweder während des Stillstandes der als getrennter Vorgang durch Drehen der Filtertrommel mittels des Getriebes der Fräs-und Ausputzmaschine unter gleichzeitigem Antrieb einer l#?,lopfvorridhtungoder die Reinigung der hintereinanderliegenden Filterkammern der Filtertrommel von dem anli:aftenden Staub erfolgt nacheinander mittels einer von Hand oder von der Maschinemvelle der Fräs- und Ausputzmaschine bewirkten Drehung unter Anwendung eines Druckluftstromes.
  • Der Umstand, daß die Ansättigung der Filtertrommel mit dem von den Werkzeugen anfallenden Staub und die im wesentlichen während des Stillstandes der Werkzeugwelle erfolgende Reinigung der Filtertrommel -oder ihrer Filterkammern von dem anhaftenden Staub als getrennt voneinander einsetzende Arbeitsvorgänge erfolgen, erweist sieh insofern bei Fräs- und Ausputzmaschinen als nachteilig, ,als hierdurch ein Umschalten der Betriebsmittel notwendig ist, das zu Störungen im Arbeitsgang der Fräs- und Ausputzmaschine Veranlassung geben kann. Hierzu kommt auch noch, daß derartige Filtertrommeln bei der im Betrieb ständig zunehmenden Ansättigung mit Staub in ihrer Wirkung nachlassen. Schließlich kommt hinzu, daß auch der Aufbau der Maschine wegen der beiden getrennten Arbeitsvorgänge umständlich ist.
  • Demgegenüber ist bei der Fräs- und Aus putzmaschine für Schuhwerk gemäß der F rfindung das hinter der Werkzeugwelle .angeordnete, fortlaufend wirkende Filtertuch als s en 'kredhtes, stetig t> umlaufendes, endloses Filterband ausgebildet, dessen vorderer oben er Teil der waagerecht gelagerueü Werkzeuhwel.le ' zugelz-ehr t und dessen unterer Teil in einen nach außen ,abgeschloss°nen Raum -zführt ist, wo stetig von innen auf das Filterband wirkende Klopfer se@cie eine von attßeii auf das Filterband wirkende Rundbürste vorgesehen sind.
  • Es sind zwar im Müllereibetrieb Staubsammler mit mehreren :endlosen Filterbändern und einseitig davon vorgesehenen Abklopfvorricchtungen für den anfallenden Staub bekannt. Derartige Filterbänder eignen sich aber deshalb nicht für die Benutzung .an einer Fräs- und Ausputzmaschine für Schuhwerk, weil. es damit nicht möglich ist, den bei diesen Maschinen von den umlaufenden Werkzeugen anfallenden groben und feinen Staub ausschließlich gegen die den Werkzeugen zugeleehrte Bahn des in senkrechter Ri-h ung umlat.fcnd-n endlcszn. F-1.cr'aandes zwecks Ansättigung mit Staub zu bewegen, die von den Werkzeugen abgekehrte Bahn des endlosen Filterbandes hingegLn nach Beeinflussung durch die von innen auf das Iilterband wirkende Klopfer und eine von außen auf das Filterband wirkende Rundbürs;e staubfrei zu halten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Fräs- und Ausputzmaschine gemäß der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht der Maschine. Abb. 2 ein Schnitt folgend der Linie. C-D von Abb.3.
  • Abb. g ein Schnitt folgend der Linie A-B von Abb. i, und Abb. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
  • i, .2 sind die Ständer der Maschine, die in bekannter Weise die Werkzeugwelle 3 tragen. Hin.er dieser Welle ist zw.schen den Ständern i und 2 in einem Rahmen 4, dessen einer Teil den von der Werkzeugwelle 3 angetriebenen Exhaus,or E aufnimmt, ein .als .senkrecht umlausendes, endloses Filterband 5 ausgebildetes Filtertuch, dessen vorderer oberer Teil der waagerecht gelagerten Werkzeugwelle zugekehrt ist, auf Weizen 6 und 7 gelagert. Das Filterband 5 erhält eine ununterbrochene Umlau.bewegung von der Achse S der Walze 7 über einen von der Werkzeugwelle 3 bewirkten Antrieb 14, 13', 13, 12, 11, 1 o, 9 (Abb. 5 -). Unterhalb des Filterbandes 5 ist e_ne Rundbürste 15 in dem Rahmen 4, 4 gelagert, die zum Rein'gen des Filterbandes dient und die von der Walze 7 ununterbrochen angetrieb.cn wird. Der die Walze 7 und die Rundbürste 15 tragende Teil der Maschine bildet einen abgeschlossenen Raum 16 mit leerausziehbaren Schubladen i/-bekannter Art zur Aufnähme der Abfallstoffe. Als Abschluß der Eintrittsöffnung für das Filterband 5 in den Raum 16 ist e-ne Bürste 18 vorgesehen, wzlche die angefallenen Späne an das Filterband .anstreicht. Innerhalb des Filterbandes 5 sind an einer Querleiste des Rahmens Klopfer angebracht (Abb. ¢), die eine uneer dem Einfluß von F,dern 2o wirkende Klopfstange 21 bilden und bei der Umdrehung der Walze 7 von einem Zahnritzel 22 fortlaufend innen auf das mit Staub beschickte Filterband 5 wirken. Eine Führung 23 sorgt für die Begrenzung des Ausschlags der Klopfstange 21. Das F1.erband 5 ist an der der Werkzeugwelle 3 zuge:#.ehrten Seite in bekann:er Weise durch ein grobmaschiges Schutzgitter 24 abgedeckt. Zwischen dc.n Ständern i und 2 der Maschine ist un-,erhall) der bekann.en Werkstückablage 25 ein Staubfang 26 vorgesehen.
  • Während der Drehbewegung der Werkzeugwelle 3 der Fräs- und Ausputzmasehine wird mittels des Getr'ebcs 9 bis 14 die Walze 7 mit erheblich verm_nd, rter Geschwindigkeit in Drehung vers-tzt und veranlaßt den ununterbrochenen Umlauf des Filterbandes 5 über die Walzen 6 und 7. Der beim Arbei.en an den Werkzug-n der Welle 3 auftretende grobe und feine Staub wird v,rmGge des in den Finerbandraum h-n-inragcnd-n Exbaus,O.sE gegen den d,:r Werkz-ug%v--i1-#3 zugekehr.en vordr,n ob-rLn Teil d_s i'iltcrbandes 5 angesaugt und zufolge des ununtcrbrochenen Um.au_-es des Filt,rban&s 5 mit diesem über die Bärste 1ä hinweg in den Raum 16 hine:nbewegt. In di, s, m Kaum wird das Fiaerband 5 von innen dem Eintlul@ der Klopfer 21 und von außen dem Einilul:@ der Rundbürste 15 ausgesetzt und dadurch von säm.lichen groben und feinen Stau:it_ilen befreit. Der jew.ils in aufste-gender 1Zich.ung sich bewegende Tcil d;.s F.herbandes gelangt daher in gereinigtem Zustand über d_e Walze 6 'hinweg wieder zu den Werkzeugen der Weae3. Li;s:r Vorgang wiedrholt sich im Betrieb der Fräs- und Ausputzmasch:ne in steter Folge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Fräs- und Ausputzmaschme für Schuhwerk mit Werkzeugwe,le und dah:n.er angeordnetem, fortlau.end wirkendem Filtertuch, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtertuch als stetig und senkrecht umlaufendes, endloses Filterband (Si ausgebildet ist, dessen vordrer obrer Teil der waageecht gel.ag:rten W@_rhzeuwcllc zugekehrt und dessen unterer T-il in einen nach außen abgeschlossenen Raum 116i geführt ist, wo stetig von innen auf das Filterband wirkende Klopfer (21 i und (-inc von außen auf das Filterband wirkende Rundbürste (15) vorgesehen sind.
DEE51440D 1938-08-02 1938-08-02 Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhwerk Expired DE714534C (de)

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