DE714932C - Einrichtung zur stereoskopischen Bildprojektion mit einem unmittelbar bei dem Projektionsschirm angeordneten Polarisationsfilterraster - Google Patents

Einrichtung zur stereoskopischen Bildprojektion mit einem unmittelbar bei dem Projektionsschirm angeordneten Polarisationsfilterraster

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DE714932C
DE714932C DEA79138D DEA0079138D DE714932C DE 714932 C DE714932 C DE 714932C DE A79138 D DEA79138 D DE A79138D DE A0079138 D DEA0079138 D DE A0079138D DE 714932 C DE714932 C DE 714932C
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DE
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projection
screen
stereoscopic image
grid
polarization filter
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Expired
Application number
DEA79138D
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English (en)
Inventor
Manfred Baron Von Ardenne
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Tobis Tonbild Syndikat GmbH
Original Assignee
Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/18Stereoscopic photography by simultaneous viewing
    • G03B35/20Stereoscopic photography by simultaneous viewing using two or more projectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Einrichtung zur stereoskopischen Bildprojektion mit einem unmittelbar bei dem Projektionsschirm angeordneten Polarisationsfilterraster Zusatz zum Patent 702 299 Das Hauptpatent bezieht sich auf Einrichtungen zur Wiedergabe stereoskopischer Bilder mittels Polarisatoren und sieht u. a. einen unmittelbar bei .dem Projektionsschirm angeordneten Polarisationsfilterraster vor. Die Teilbilder wurden hierbei Tiber getrennte Lichtwege, in denen ebenfalls Polarisatoren lagen, projiziert. Diese zweimalige Polarisation verursachte erhöhte Lichtverluste, deren Vermeidung Aufgabe der Erfindung ist, und zwar wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Teilbilder unter Benutzung einer Hilfsrasterung unpolarisiert derart projiziert werden, ;daß sie in :dem Projektionsbild in einer dem Schirmraster entsprechenden Rasteranordnung enthalten sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel -des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Zwischen den Augen des Zuschauers und dem Projektionsschirm S befinden sich unmittelbar vor dem Schirm der Polarisationsfilterraster FR und unmittelbar vor den Augen .die senkrecht zueinander polarisierenden Filter F., und F2. Während jedoch nach dem Hauptpatent bei der Verwendung eines Polarisationsrasters vor dem Projektionsschirm sich auch noch in den Abbildungsstrahlengängen Polarisationsfilter angeordnet werden mußten,@ welche eine zusätzliche Erniedrigung,der Lichtausbeute bedingten, wird bei der beispielsweise dargestellten Anordnung die Zuordnung der Teilbilder zu den Rasterelementen des Schirmfilters ohne wesentliche Verringerung der Lichtausbeute durch den zusätzlichen Raster Z aus lichtbrechenden Elementen erreicht. Dieser Hilfsraster bewirkt, :daß die beispielsweise unter o° polarisierten Zeilen nur von dem einen Bilde und die unter 9o° polarisierten Zeilen nur von dem anderen Bilde stammen. Es muß dabei durch entsprechende Bemessung .des gesamten optischen Systems dafür gesorgt werden, daß der Hilfsraster in seiner Abbildung auf dem Schirm genau in seinen Abmessungen und seiner Lage dem Schirmraster entspricht. Ferner ist zu beachten, daß die Umrißlinien, auf die sich die Aufmerksamkeit .des Zuschauers richten soll, zur Deckung kommen. Die Deckung der Rasterelemente und der Umrißlinien wird durch das Prisma P in der dargestellten Anordnung herbeigeführt. ' Für die Einführung des Hilfsrasters bestehen außer der dargestellten auch andere Möglichkeiten. Z. B. kann auch auf dem Diapositiv oder Film selbst eine Rasterung in der Weise eingeführt werden, daß sich das Diapositiv aus einer großen Anzahl unmittelbar nebeneinanderliegender Zeilen zusammensetzt und die gradzahligen Zeilen dem für das eine Auge wahrnehmbaren Bild und die ungradzahligen Zeilen dem Bild für das andere Auge entsprechen. Hierbei gelangt der Lichtstrom ungeschwächt bis zum Projektionsschirrn.
  • Die Einführung des Hilfsrasters auf dem Film selbst hat andererseits jedoch den Nachteil, daß beim Auftreten von Filmschrumpfungen oder Führungsunregelmäßigkeiten im Bereiche des Bildfensters die Raster außer L`bereinstimmung kommen. Diese Schwierigkeiten sind vermieden, wenn der Hilfsraster nicht mit dein Film verbunden wird, sondern fest mit dem Beleuchtungssvstein. Dann bedarf es nur einer einmaligen Justierung und Abgleichung, um stets fehlerfreie räumliche Bilder zu erhalten.
  • Auch für die Vereinigung des Hilfsrasters mit ,dem Beleuchtungssystem bestehen verschiedene Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten ist in der Abbildung näher angedeutet. -Hier ist das Beleuchtungssystem nach Art der Köhlerschen Zweikondensorbeleuchtungsanordnung gebaut und in den Strahlengang ein lichtbrechender Raster eingeschaltet, der den homogenen Lichtquerschnitt in einen inhomogenen verwandelt. In der Abbildung besteht dieser Raster aus einem Zylinderlinsenraster Z, der eine zweckmäßig strichförmige Lichtquelle PI in -der Ebene A-B entsprechend seiner Rasterung wiederholt ab-,fi@ldet. Eine .dieser Abbildungen ist im .>'unkte PIIr angedeutet. Diese Ebene A-B .it'ird durch den zweiten Kondensator h auf der Diapositivebene AI-BI abgebildet. Infolge der Wirkung der Zylinderlinsen Z werden somit die beiden Diapositivhälften zeilenartig durchleuchtet, wobei zwischen nebeneinanderliegenden Zeilen jeweils ein größerer Dunkelraum besteht.
  • Die in .dieser Weise durchleuchteten Diapositive werden durch das Projektionssystem O, das auch aus zwei Einzelobjektiven bestehen kann, auf dem hier in Durchsicht benutzten Schirm in .der Ebene AIl-Bii scharf abgebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur stereoskopischen Bildprojektion mit einem unmittelbar bei dem Projektionsschirm angeordneten Polarisationsfilterraster nach Patent 702 ?99. dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbilder unter Benutzung einer Hilfsrasterung unpolarisiert derart projiziert werden, daß sie in dem Projektionsbild in einer dem Schirmraster entsprechenden Rasteranordnung enthalten sind. Einrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen im Beleuchtungssystem feststehend angeordneten Hilfsraster, der den homogenen Lichtquerschnitt in einen inhomogenen verwandelt und eine zeilenweise Durchleuchtung der beiden Teilbilder ,bewirkt, die dann ineinandergeschachtelt auf den Schirm projiziert werden.
DEA79138D 1936-04-19 1936-04-19 Einrichtung zur stereoskopischen Bildprojektion mit einem unmittelbar bei dem Projektionsschirm angeordneten Polarisationsfilterraster Expired DE714932C (de)

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