DE720902C - Zeigevorrichtung zur raeumlichen Abtastung stereoskopischer Projektionsbilder - Google Patents

Zeigevorrichtung zur raeumlichen Abtastung stereoskopischer Projektionsbilder

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DE720902C
DE720902C DEZ26036D DEZ0026036D DE720902C DE 720902 C DE720902 C DE 720902C DE Z26036 D DEZ26036 D DE Z26036D DE Z0026036 D DEZ0026036 D DE Z0026036D DE 720902 C DE720902 C DE 720902C
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DE
Germany
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projection
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images
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Expired
Application number
DEZ26036D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Vierling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/26Projecting separately subsidiary matter simultaneously with main image

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Zeigevorrichtung zur räumlichen Abtastung stereoskopischer Projektionsbilder Bei der stereoskopischen Bildprojektion besteht ebenso wie bei der ebenen Bildprojektion in vielen Fällen die Notwendigkeit, zur Erläuterung der im,Lichtbild gezeigten Objekte auf bestimmte Bildpunkte zu verweisen. Bei der ebenen Projektion nimmt man hierfür bekanntlich einen Stab oder einen als Projektionsgerät ausgebildeten Lichtzeiger. Beides ist für die stereoskopische Projektion nicht geeignet, insbesondere dann, wenn, wie üblich,, die Stereoprojektion so durchgeführt wird, daß Gegenstandspunkte räumlich hinter der Bildwand zu liegen scheinen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine für die Stereobildprojektion geeignete Zeigevorrichtung zu schaffen, die es gestattet, das Bild in allen Einzelheiten nach drei Dimensionen abzutasten, und zwar ist zu diesem Zweck gemäß der Erfindung eine Vorrichtung vorgesehen, mittels der auf dem Projektionsschirm zwei Lichtmarken erzeugt werden, die zueinander waagerecht verschiebbar sind und durch die gleichen Mittel wie die stereoskopischen Teilbilder jeweils den Augen zugeordnet werden. Bei der Betrachtung des Stereobildes werden dann auch die beiden Marken, die somit von den Augen in derselben Zuordnung wie die Stereoteilbilder wahrgenommen werden, zu- einer einzigen im Raum liegenden Marke verschmolzen. Die Abtastung des stereoskopischen Bildes in der Tiefe ist dabei durch die Veränderung ihres seitlichen Abstandes auf dem Projektionsschirm gewährleistet.
  • Im folgenden sind verschiedene als Beispiele angegebene Einzelheiten aufgeführt. Der Einfachheit halber beziehen sich die weiteren Ausführungen auf die Anwendung von linear polarisiertem Licht, doch ist die Erfindung nicht auf dieses stereoskopische Projektionsverfahren beschränkt, sondern sie kann z. B. auch bei dem stereoskopischen Projektionsverfahren mit zirkular oder elliptisch polarisiertem Licht, bei der Schw ingblendenmethode oder auch bei der Anaglyphenmethode verwirklicht werden. Im letzten Falle z. B. sind die erwähnten Polarisationsfilter lediglich durch Farbfilter zu ersetzen.
  • Zur Erzielung einer im Raum erscheinenden Marke sind zunächst zwei grundsätzliche Wege möglich. .
  • I. Entsprechend den beiden stereoskopischen Teilbildern werden zwei Originalmarken projiziert.
  • II. Es ist nur eine Originalmarke vorgesehen und ihre Verdoppelung erfolgt durch Teilung des Abbildungsstrahlenganges.
  • In beiden Fällen bestehen wiederum zwei grundsätzliche Möglichkeiten für die Projektion der Marken, nämlich: i. mittels des für die Stereoteilbilder vorgesehenen Gerätes selbst oder mittels eines besonderen Projektionsgerätes, das als Handprojektor ausgebildet sein kann.
  • Werden z. B. zwei Originalmarken mittels des für die Stereoteilbilder vorgesehenen Gerätes projiziert, dann sind die beiden Marken vorzugsweise im Bildfenster der Stereoteilbilder anzuordnen. Die beiden Markenkönnen aber auch in die Strahlengänge der Teilbilder z. B. unter Verwendung von halb- oder teil-Z, durchlässigen Spiegeln :eingespiegelt werden. Die Verschiebung der auf dem Bildschirm projizierten Marken, derart, daß ihr gegenseitiger Abstand verändert und damit das Bild räumlich abgetastet werden kann, erfolgt über ein von Hand geregeltes Antriebssystem.
  • Ist nur eine Originalmarke vorgesehen, deren Verdoppelung durch Teilung des Abbildungsstrahlenganges stattfindet, dann wird erfindungsgemäß die Abstandsänderung der auf den Bildschirm projizierten Marken durch Verschieben der Abbildungsstrahlengänge auf optischem Wege vorgenommen. Dieser Weg kann aber auch eingeschlagen werden, und zwar gegebenenfalls auch zur Änderung der Lage nach Höhe und Seite, wenn zwei Originalmarken mittels eines besonderen Projektionsgerätes auf dein Bildschirm projiziert werden. Hierfür werden bekannte optische Mittel einzeln oder in Kombination verwendet, wie Prismen oder Spiegel, die gegebenenfalls drehbar oder schwenkbar gelagert sind. oder auch Linsen, die seitlich zum Strahlengang angeordnet sind.
  • Im folgenden wird an Hand einer schematischen Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es besteht in einer eigens für die stereoskopische Bildprojektion verwendbaren, zweckmäßig in der Hand zu haltenden Zeigevorrichtung, die unter Umständen in einfacher Weise auch durch Abdecken des einen Strahlenganges für die ebene Bildprojektion benutzt werden kann.
  • Wie in der Abbildung dargestellt ist. enthält ein Gehäuse i eine Lichtduelle 2. zwei Spiegel 3. 3', einen Kondensor .I und die Originalmarken 5, 5', die im vorliegenden Fall aus zwei Pfeilen bestehen. Die beiden Pfeile werden durch die Objektive 6. 6' und Polarisationsfilter j, j' auf dem Projektionsschirm abgebildet. Die Änderung der gegenseitigen Lage der beiden Pfeile auf dem Schirm kann durch gegenseitiges Verschieben der Originalpfeile 5, 5' oder, was jedoch in der Abbildung nicht dargestellt ist, der Objektive 6. 6' oder auch durch zusätzlich angebrachte Mittel veränderlicher Ablenkung, wie z. B. Dreh- oder Schwenkkeile, über ein Antriebssvstern. das von Hand geregelt wird, vorgenommen werden. Zur Vermeidung von Höhenparallaxen und Verdrehungen der Schwingungsrichtungen der Polarisationsfilter. die sich bei der stereoskopischen Bildprojektion mit linear oder elliptisch polarisiertem Licht störend bemerkbar machen, kann die er findungsgeniäkie Zeigevorrichtung so ausgebildet sein, daß die Pfeile 5, 5', die Objektive 6, 6'. etwa vorhandene Ablenkmittel sowie die Polarisationsfilter in einer gemeinsamen Fassung drehbar gelagert sind. Der Schwerpunkt der in der Fassung gelagerten Einrichtung wird dabei so gelegt, daß sich bei beliebiger Haltung der Fassung die Einrichtung immer in die gleiche für die Polarisationsfilter und Ablenkinittel erforderliche Lage einstellt.
  • Besonders zweckmäßig ist eine in der Hand zu haltende Zeigevorrichtung, bestehend aus einem Gehäuse mit einer Lichtquelle, einem Kondensor oder Spiegel, einer Marke und einer Abbildungsoptik und einem vor diesen Teilen der drehbar gelagerte Vorsatz, der sich durch entsprechende Verlegung des Schwerpunktes jeweils in die erforderliche Lage einstellt, und die optischen Mittel. wie Keile. Spiegel, zur Verdoppelung der -Marke sowie die Ablenkmittel für die Strahlengänge und die Polarisationsfilter enthält.
  • Eine einfache technische Ausfiihrungsforni wird weiterhin durch Unterteilen der Austrittspupille eines bekannten Lichtzeigers für ebene Projektionen und durch Anbringen von veränderlichen Ablenkmitteln vor der einen oder vor beiden Öffnungshälften und von Polarisationsfiltern vor beiden Öffnungshälften erhalten.
  • Sofern die Stereobildprojektion mit zirkular oder elliptisch polarisiertem Licht durchgeführt wird, ist das Licht der einen Marke ebenfalls beispielsweise links zirkular bzw. links elliptisch polarisiert und das der anderen Marke beispielsweise rechts zirkular bzw. rechts elliptisch zu .polarisieren. Bei der Stereoprojektion nach der Anaglvphenmethode ist ebenso das Licht der einen Teilmarke in der Farbe des einen, z. B. grünen Teilbildes und das der zweiten Teilmarke in der Farbe des zweiten, z. B. roten Teilbildes zu projizieren.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeigevorrichtung zur räumlichen -,#.btastungstereoskopischer Projektionsbilder, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung auf dem Projektionsschirm zwei Lichtmarken erzeugt, die zueinander waagerecht verschiebbar sind und durch die gleichen Mittel wie die stereoskopischen Teilbilder den Augen zugeordnet werden.
  2. 2. Zeigevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie zum Abtasten des Bildes in der Höhe und nach der Seite als Ganzes verstellbar ist.
  3. 3. Zeigevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abtasten des Bildes in der Höhe und nach der Seite nur Teile von ihr verstellbar sind. d..
  4. Zeigevorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend den beiden stereoskopischen Teilbildern zwei Originalmarken projiziert werden.
  5. 5. Zeigevorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Originalmarke vorgesehen ist und ihre Verdoppelung durch Teilung des Abbildungsstrahlenganges erfolgt.
  6. 6. Zeigevorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Verschiebung der Marken auf dem Projektionsschirm durch an sich bekannte optische Ablenkmittel erfolgt.
  7. 7. Zeigevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Originalmarken mittels des für die Stereoteilbilder vorgesehenen Projektionsgerätes projiziert werden. B. Zeigevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Originalmarken im Bildfenster des Projektionsgerätes für die Stereoteilbilder zueinander verschiebbar angeordnet sind. g. Zeigevorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als Handprojektionsgerät ausgebildet ist. io. Zeigevorrichtung nach Anspruch g,. dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Objektivs durch Anbringen von mindestens einem optischen Ablenkmittel mit veränderlicher Ablenkung. z. B. eines Dreh- oder Schwenkkeils, und gegebenenfalls eines Polarisationsfilters unterteilt ist. i i. Zeigevorrichtung nach Anspruch g oder io, dadurch gekennzeichnet, daß die Marken, die Objektive und gegebenenfalls auch die Teilungs- und die Ablenkmittel sowie die Polarisationsfilter in einem gemeinsamen Halter drehbar gelagert sind und durch Verlegung des Schwerpunktes dafür gesorgt ist, daß bei Verdrehung. der Zeigevorrichtung die in dem Halter gelagerten Teile ihre Lage beibehalten.
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