DE716215C - Verfahren zum Bleichen von Faserstoffen - Google Patents

Verfahren zum Bleichen von Faserstoffen

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DE716215C
DE716215C DEZ22020D DEZ0022020D DE716215C DE 716215 C DE716215 C DE 716215C DE Z22020 D DEZ22020 D DE Z22020D DE Z0022020 D DEZ0022020 D DE Z0022020D DE 716215 C DE716215 C DE 716215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibrous materials
water
bleaching
baths
salts
Prior art date
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Expired
Application number
DEZ22020D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Schaube
Dr Georg Stuehmer
Dr Willy Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG
Original Assignee
Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE716215C publication Critical patent/DE716215C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06L—DRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00—Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/10—Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen
    • D06L4/12—Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen combined with specific additives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bleichen von Faserstoffen Zum Bleichen von Faserstoffen, insbesondere von Textilfasern, mit Peroxyden ist es notwendig, die Bleichbäder zu stabilisieren, um eine möglichst vollständige Ausnutzung des ,aktiven Sauerstoffs zu erreichen. Als Stabilisatoren sind schon zahlreiche Verbindungen in Vorschlag gebracht worden, insbesondere anorganische Salze, wie Silicate, phosphorsaure Salze, Magnesium- und Aluminiumsalze, soi@rie Zinn- und Titanverbindungen. In allen Fällen werden diese Verbindungen in wasserlöslicher Form den Bleichbädern zugegeben, und es ist stets als besonders wichtig betrachtet worden, daß diese ' Stabilisatoren 'mit den Bleichflotten keine Abscheidungen lieferten.
  • Weiterhin sind in der letzten Zeit die Erdalkali-, Magnesium- und Aluminiumsalze hochsulfonierter Fettsäuren und der Sulfonierungsprodukte höherer Fettalkohole in Vorschlag gebracht worden. Diese Verbindungen wurden als besonders geeignet bezeichnet, weil sie in Wasser bzw. wäßrigen Flotten leicht löslich und von hoher sind.
  • Demgegenüber beruht die vorliegende Erfindung auf der Feststellung, daß die in Wasser unlöslichen Erdalkali-, Magnesium-, Aluminium,salz;e und andere mehrwertige Metallsalze höherer Fettsäuren eine die bekannten Mittel noch übertreffende ausgezeichnete stabilisierende Wirkung auf den aktiven Sauerstoff und gleichzeitig eine faserschonende und weichmnachende Wirkung .auf das Bleichgut ausüben, wenn man sie den Bleichflotten in Form hochdisperser Suspensionen zugibt. Während man bisher die in Wasser unlöslichen Salze der Fettsäuren mit mehrwertigen. Metallen vorwiegend als unnütz oder sogar schädlich ansah, werden sie gemäß vorliegender Erfindung zu einem nützlichen Zweck herangezogen.
  • Die Herstellung und Anwendung der beanspruchten Dispersionen soll durch folgende Beispiele erläutert werden: Beispiel i i o kg Stearinsäure werden mit .1 kg Kalilauge von 5o° B6, gelöst in ? 5 kg Wasser, verseift. In die heiße Seife werden .lkg Bittersalz einsgetragen und bis zur völligen Umsetzung durchgeführt. An Stelle des Magne-
    siumsalzes hi'>Itneii auch Calcium-, b':triurn-,
    Aluminium-, Zinnsalze usw. Verwendung
    finden. Es werden nun 6o ],:g v ines Ricinol-
    säureschw-efelsäureesters und io 1>g einer-
    ioa/oijen Leimlösung zugesetzt, ,vorauf die
    so,erhalten'e Emulsion mittels einer geei@gn@eteit
    Maschine homogenisiert wird.
    An Stelle des Leims können andere Eiweiß-
    stoffe,oder Pflanzenschleime, Latezemulsionen
    und andere Schutzkolloide verwendet werden.
    Als Emulgatoreri eignen sich außer sulfo-
    nierten Fettsäuren. und Fettsäureestern die
    Fettalkoholsulfonate, die Kondensationspro-
    dukte von Fettsäurechloriden mit Eiweiß
    stoffen, Methyltaurin usw- Seifen und seifen-
    ähnliche Stoffe aller Art. Die so erhaltenen
    Dispersionen werden Wasserst'offsuperoxyd-
    bleichbädern in Mengen von etwa t b je Liter
    zugegeben -, man erreicht damit eine ausge-
    zeichnete Stabilisierung.
    Beispiel s
    .1o kg frisch gefälltes und -u: aus@c-
    u;aschenes Magnesiumstearat werden mit
    10 1r' Wasser und io h- einer tonoine!1
    verrührt; hieraus «7rd hntul"
    Zusatz ,-n:n 4okg eines Fettallzoh.niscji#vefcl-
    sätireesters in der Homogenisiermaschcne ein,
    feindisperse Emulsion hergestellt. Diese "-ird
    in gleicher Weise wie das Produkt nach Bf-i-
    spiel i zur .@nwentiting gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zum Bleichen von Fas-er- stoffen mit perotydhaltigen Bleichbädern, gekennzeichnet durch die Ver,l-endung solcher Bäder, die hochdispersc Stt:.sp<,li- sion'en von wasserunlöslichen Salzen alte> mehr"-ertigen Metallen tind höheren Fett- säuren enthalten.
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