DE716440C - Taschenlampenbatterie - Google Patents

Taschenlampenbatterie

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DE716440C
DE716440C DEG99725D DEG0099725D DE716440C DE 716440 C DE716440 C DE 716440C DE G99725 D DEG99725 D DE G99725D DE G0099725 D DEG0099725 D DE G0099725D DE 716440 C DE716440 C DE 716440C
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DE
Germany
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battery
cells
cell
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Expired
Application number
DEG99725D
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English (en)
Inventor
Ing Johann Graessl
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JOHANN GRAESSL ING
Original Assignee
JOHANN GRAESSL ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/42Grouping of primary cells into batteries
    • H01M6/44Grouping of primary cells into batteries of tubular or cup-shaped cells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Battery Mounting, Suspending (AREA)

Description

  • Taschenlampenbatterie Die Erfindung beruht auf -der Beobachtung, daß die Stundenleistung einer Taschenlampenbatterie nicht nur im einfachen Verhältnis mit sinkender Belastung, sondern wesentlich darüber steigt. So steigt z. B. die Brenndauer einer Taschenlampenbatterie nicht von 3 auf E Stunden, wenn die Wattentnahme auf die Hälfte sinkt, sondern auf etwa 9 Stunden. @ Bei den üblichen dreizelligen 4,5 Voltbatterien beträgt die Belastung meist 0,7 Watt. Es ist nun nicht ohne "weiteres möglich, die Belastung herabzusetzen, da Lampen, die bei q.,5 Volt weniger als o,z Ampere aufnehmen, schwer herzustellen sind und solche keinen üblichen Handelsartikel bilden.
  • Weiter ist zu beobachten, daß bereits stark erschöpfte Batterien, die sich nach längerem Lagern wieder erholt haben, bei neuerlichem Gebrauch in der Spannung rascher nachlassen als ungebrauchte Batterien. Es kann nun leicht vorkommen, daß eine solche ausgeruhte Batterie, die bei der Erprobung gutes Licht gibt, z. B. bei Nachtmärschen o. dgl., wieder in Gebrauch genommen wird und durch- das rasche Versagen dem Benutzer in gefährliche Lagen bringt.
  • Dei Erfindung bezweckt,eine Taschenbatterie zu schaffen, bei der sowohl durch geringere Belastung die Gebrauchsdauer erhöht als auch eine Reserve geschaffen wird, die ein Versagen nach kurzer Gebrauchsdauer verhindert.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß einzelne Batteriezellen bzw. voneinander unabhängige Gruppen hintereinandergeschalteter Batteriezellen wahlweise einzeln oder aber parallel in den Stromkreis einschaltbar sind.
  • Zum Stande der Technik sei bemerkt, daß es bekannt ist, bei Taschenlampenbatterien eine Reservezelle anzuordnen, die den bereits erschöpften, nunmehr rotes Licht liefernden Zellen zugeschaltet werden kann oder durch deren Zu- oder Abschalten die Batteriespannung der jeweils verwendeten Lampe angepaßt wird. Diese Reservezelle wird also bei ihrerVerwendung grundsätzlich mit den übrigen Zellen zusammengeschaltet.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindtixw bei der wahl«eisen Schaltung einzelner Zellet% oder Zellengruppen ein Rasten der bereits etschöpften Zellen und die Nutzbarmachung des - nach ihrer Erholung gelieferten Stromes ermöglicht, gerade so, als ob der Benutzer zwei vollständige Batterien mit sich führen würde. Es wird also die eine Zellengruppe bis zur Erschöpfung benutzt, hierauf die zweite eingeschaltet: nach deren Erschöpfung wird auf die erste, inzwischen erholte, geschaltet usw. Das Umschalten kann für jede Zellengruppe dreimal vorgenommen «-erden, so daß der Benutzer niemals durch ein vollständiges Versagen der Batterie überrascht werden kann, da er durch die naturgemäß kürzere Brennlauer der Lampe bei der wiederholten Verwendung einer Zellengruppe gewarnt ist und die noch zu erwartende Leistung der Batterie abschätzen kann. Die geringere Spannung einer Zellengruppe ermöglicht die Verwendung einer schwächeren Lampe.
  • Will der Benutzer aber alle Zellen ohne Umschaltung gleichzeitig verwenden, so werden die parallel geschalteten Zellengruppen durch die schwächere Lampe weniger belastet, so daß wegen der eingangs erwähnten Eigenart der Taschenlampenbatterie eine längere Brenndauer erzielt wird: In der Zeichnung zeigt Fig. i z. B. ein Schaltbild und Fig. -z schaubildlich eine Taschenbatterie gemäß der Erfindung.
  • Im Schaltbild Fig. i sind vier Batteriezellen i bis .I dargestellt, von denen die Zellen i und 2 einerseits und die Zellen 3 und 4 andererseits hintereinandergeschaltet sind. Der Kohlepol der Zelle i ist an die Kontaktzunge 5, jener der Zelle 3 an die Zunge 6 geschaltet, während der Zinkpol der Zelle 4. an der Zunge 7 liegt. Der Zinkpol der Zelle i ist mittels der Brücke 8 an den Kohlepol der Zelle 2 und der Zinkpol der Zelle 3 mittels der Verbindung 9 an den Köhlepol der Zelle 4 geschaltet. Ferner ist der Zinkpol der Zelle 2 mittels des Leiters io an die Zunge 7 ,legt. Bei der ungebrauchten Batterie ist gemäß Fig. 2 die Zunge 6 durch einen übergeklebten Papierstreifen i i bzw. durch eine aufgeschobene Papierkappe o. dgl. gegen lei-RAende Berührung mit der Zunge 5 geschützt. Die Lampe wird zwischen 5 und 7 geschaltet, brennt also unter der Spannung von zwei `''Zellen (z. B. 3 Volt). Für diese geringere Spannung sind wesentlich leichtere und kleinere Lampen herzustellen, die die Batterie unter dein üblichen Wert belasten. So sind z. B. Lampen für 2,5 Volt handelsüblich. Sind die beiden Zellen i und 2 erschöpft, so wird die Reserve herangezogen, indem die Zunge 6 aufgebogen und mit der Zunge 5 in Berührung gebracht wird. Die Zunge 5 kann auch heruntergebogen werden, wie in Fig. z mit 5' dargestellt ist, und dieZunge6 unmittelbar an Stelle der Zunge 5 treten. Hierdurch wird den Zellen i und a Gelegenheit gegeben, sich wieder zu erholen, so daß sie als zweite Reserve dienen.
  • Nebenbei besteht jedoch auch die Möglich-]zeit, auch bei der ungebrauchten Batterie beide Zungen 5 und 6 in Berührung zu bringen. Die Zellengruppen i, 2 und- 3, 4. sind dann nebeneinandergeschaltet, so daß alle Zellen mit dem halben Wert belastet sind und mehr als die doppelte Lebensdauer ergeben.
  • Gemäß der Erfindung können nicht nur Taschenlampenbatterien, sondern auch Anodenbatterien u. dgl. hergestellt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Taschenlampenbatterie. dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei voneinander unabhängige, aus hintereinandergeschalteten Zellen bestehende Zellengruppen aufweist, die für den Gebrauch abwechselnd oder aber unter Parallelschaltung gleichzeitig in den Stromkreis einschaltbar sind. 2.
  2. Taschenlampenbatterie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks abwechselnder Einschaltung der Zellengruppen dem einen zwei gleichpolige Kontaktfedern aufweisenden Batteriepol in an sich bekannter Weise eine aufstecl; bare Isolierkappe zum Isolieren der nicht benutzten Kontaktfeder zugeordnet ist.
DEG99725D 1939-03-18 1939-03-18 Taschenlampenbatterie Expired DE716440C (de)

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DEG99725D DE716440C (de) 1939-03-18 1939-03-18 Taschenlampenbatterie

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DE716440C true DE716440C (de) 1942-09-10

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