CH218981A - Elektrische Batterie. - Google Patents

Elektrische Batterie.

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CH218981A
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Roeder Hydrawerk Dr Louis
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Roeder Hydrawerk Dr Louis
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/42Grouping of primary cells into batteries
    • H01M6/44Grouping of primary cells into batteries of tubular or cup-shaped cells

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Connection Of Batteries Or Terminals (AREA)

Description


  Elektrische Batterie.    Die Erfindung beruht unter anderem auf  der Beobachtung, dass die Stundenleistung  einer elektrischen Batterie nicht nur im ein  fachen Verhältnis mit sinkender Belastung,  sondern wesentlich darüber steigt. So steigt  z. B. die Brenndauer einer Taschenlampen  batterie nicht von 3 auf 6 Stunden, wenn die       Wattentnahme    auf die Hälfte sinkt, sondern  auf etwa 9 Stunden. Bei den üblichen     drei-          zelligen    4,5 Volt-Batterien beträgt die Be  lastung meist 0,7 Watt. Es ist nun nicht ohne  weiteres möglich, die Belastung herabzusetzen,  da Lampen, die bei 4,5 Volt weniger als 0,2  bis 0,3 Ampere aufnehmen, keinen üblichen  Handelsartikel bilden.  



  Weiter ist zu beobachten, dass bereits  stark erschöpfte Batterien, die sich nach län  gerem Lagern wieder erholt haben, bei neuer  lichem Gebrauch in der Spannung rascher  nachlassen, als ungebrauchte Batterien. Es  kann nun leicht vorkommen, dass eine solche  ausgeruhte Batterie, die bei der Erprobung  gutes Licht gibt, z. B. bei Nachtmärschen    oder dergleichen wieder in Gebrauch genom  men wird und durch das rasche Versagen den  Benützer in gefährliche Lage bringt.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Batterie zu  schaffen, die ermöglicht, durch deren geringere  Belastung die Gebrauchsdauer zu erhöhen     und     eine Reserve zu     schaffen,    die ein Versagen  nach kurzer Gebrauchsdauer verhindern kann.  



  Das Wesen der     Eründung    besteht darin,  dass die Batterie zwei voneinander unabhän  gige, aus hintereinander geschalteten Zellen  bestehende Zellengruppen aufweist, deren  Stromanschlüsse derart herausgeführt sind,  dass die Gruppen     abwechselnd    oder aber unter  Parallelschaltung gleichzeitig in einen Strom  kreis einschaltbar sind.  



  Zum Stande der     Technik    sei bemerkt, dass  es bekannt ist, bei     Taschenlampenbatterien     eine Reservezelle anzuordnen, die den bereits  erschöpften, nur mehr rotes Licht liefernden  Zellen zugeschaltet werden kann oder die  Batteriespannung durch Zu- oder Abschalten  der Reservezelle der jeweils     verwendeten         Lampe anzupassen. Diese Reservezelle wird  also bei ihrer Verwendung grundsätzlich mit  den übrigen Zellen zusammengeschaltet.  



  Demgegenüber ist bei der erfindungsge  mässen Batterie ein Rasten der bereits er  schöpften Zellen und die Nutzbarmachung  des nach ihrer Erholung gelieferten Stromes  ermöglicht, geradeso, als ob der Benützer  zwei vollständige Batterien mit sich führen  würde. Es kann also die eine Zellengruppe  bis zur Erschöpfung benützt, hierauf die zweite  eingeschaltet und nach deren Erschöpfung  wieder die erste, inzwischen erholte eilige  schaltet werden usw. Die geringere     Spannung     einer Zellengruppe ermöglicht die Verwendung  einer Lampe für eine geringere Spannung.  



       Verwendet    der Benutzer aber alle     Zellen     ohne     -Umschaltung    gleichzeitig, so werden die  parallel geschalteten Zellengruppen durch die  schwächere Lampe weniger belastet, so dass  wegen der eingangs erwähnten Eigenart der  Batterien eine längere Brenndauer erzielt wird.  



  In der Zeichnung zeigt     Fig.    1 z. B. ein  Schaltbild und     Fig.    2 schaubildlich eine     Ta-          schenlampenbatterie    als Ausführungsbeispiel.  des     Erfindungsgegenstandes.     



  Im Schaltbild (Feg. 1) sind vier Batterie  zellen 1 bis 4 dargestellt, von denen die Zellen  1 und 2 einerseits und die Zellen 3 und 4  anderseits     hintereinander    geschaltet sind. Der       Kohlepol    der Zelle 1 ist an die Kontaktzunge  5, jener der Zelle 3 an die Zunge 6 geschaltet,  während der Zinkpol der Zelle 4 an der  Zunge 7 liegt. Der Zinkpol der Zelle 1 ist  mittels der Brücke 8 an den     Kölilepol    der  Zelle 2 und der Zinkpol der Zelle 3 mittels  der Verbindung 9 an den     Kohlepol    der Zelle 4  geschaltet. Ferner ist der Zinkpol der Zelle 2  mittels des Leiters 10 an die Zunge 7 gelegt.

    Bei der ungebrauchten Batterie ist     gemäss          Fig.    2 die Zunge 6 durch einen übergeklebten  Papierstreifen 11     bezw.    durch eine aufge  schobene Papierkappe oder     dergleichen    gegen  leitende Berührung mit der Zunge 5 geschützt.  Die Lampe wird zwischen 5 und 7 geschaltet,  brennt also unter der     Spannung        voll    zwei  Zellen (z. B. 3 Volt). Für diese geringere  Spannung können Lampen leergestellt werden,    die die Batterie unter dem üblichen Wert be  lasten. So sind z. B. Lampen für 2,5 Volt und  0,2 bis 0,3 Ampere handelsüblich.

   Sind die  beiden Zellen 1 und 2 erschöpft, so wird die       Reserve    herangezogen, indem die Zunge 6  aufgebogen und mit der Zunge 5 in Berüh  rung gebracht wird. Die Zunge 5 kann auch  heruntergebogen werden, wie in     Fig.    2 mit 5'  dargestellt ist und die Zunge 6 unmittelbar an  Stelle der Zunge 5 treten.     Hiedurch    wird den  Zellen 1 und 2 Gelegenheit gegeben, sich wieder  zu erholen, so dass sie als Reserve dienen.  



  Nebenbei bestellt jedoch auch die Möglich  keit, auch bei der ungebrauchten Batterie       beide    Zungen 5 und 6 in Berührung zu bringen.  Die Zellengruppen 1, 2 und 3, 4 sind dann  nebeneinander geschaltet, so dass alle Zellen  ungefähr mit dem halben Wert belastet sind  und sich für die Batterie mehr als die dop  pelte Lebensdauer ergibt.  



  Es können nicht nur Taschenlampen  batterien, sondern auch Anodenbatterien und  dergleichen derart ausgerüstet werden. Die  Batterie kann auch mehr als zwei Zellen  gruppen enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Batterie, dadurch gekennzeich net, dass sie zwei voneinander unabhängige, aus hintereinandergeschalteten Zellen beste hende Zellengruppen aufweist, deren Strom anschlüsse derart leerausgeführt sind, dass die Gruppen abwechselnd oder aber unter Parallel schaltung gleichzeitig in einen Stromkreis einschaltbar sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Batteriepole aus zwei mit gleichnamigen freien Polen der bei den Zellengruppen verbundenen Koiltaktfedern bestellt und der andere Batteriepol aus einer ge meinsamen Kontaktfeder, die mit den andern freien Polen der Zellengruppen verbunden ist. z.
    Batterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine Kontaktfeder eine Isolierkappe aufgesteckt ist.
CH218981D 1941-04-18 1941-04-18 Elektrische Batterie. CH218981A (de)

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