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Verfahren zur Druckhydrierung von kohlenstoffhaltigen Stoffen . Es
ist bereits bekannt; Druckhydrierungen von kohlenstoffhaltigen Stoffen unter Anwendung
von Molybdän oder Wolfram oder deren Verbindungen derart durchzuführen, da.ß für
Anwesenheit von z - bis r z °;'o Schwefelwasserstoff, bezogen auf das zu hydrierende
Material, im- Hy driergefäß Sorge getragen wird und daß für jeden zu hydrierenden
Stoff eine bestimmte optimale Schwefelwasserstofikonzentration in Betracht kommt.
Es ist insbesondere bekannt, Denzol und seine Homologen durch Druckhydrierung von
Naphthalin nach diesem Verfahren zu erzeugen, wobei bei Temperaturen gearbeitet
wird, die oberhalb des Temperatursturzpunktes liegen. Für dieses Verfahren ist auch
bereits der Vorschlag gemacht worden, den Gasstrom im Kreislauf zu bewegen, wobei
die Menge des Naphthalins tuid des Wasserstoffs und die optimale Menge des Schwefelwasserstoffs
möglichst konstant gehalten werdet.
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Durch das Hauptpatent ist ein Verfahren zur Einstellung der größten
Wirkungssteigerung von Eisen-, Kobalt- und bzw. oder Nickelkatalysatoren in bezug
auf _ die Ausbeute an den ;gewünschten. Reaktionsprodukten bei der Druckhydrierung-
vonkohlenstoffhaltigen Stoffen, insbesondere Teereal oder Wen, in Gegenwart von
Schwefel durch Änderung der Arbeitsbedingungen geschützt, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man die Schwefel= wasserstoftkonzentration innerhalb der Gren:= zen von
r bis 15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Hydriergut, bis zur Erreichung
der größten Wirkung ändert.
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Nach vorliegender Erfindung wird das Verfahren des Hauptpatents derart
durchgeführt, daß aus den Hydrierungserzeugnissen ein gasförmiger Anteil, der die
optimale iNIenge des zur Durchführung des Verfahrens benötigten Schwefelwasserstoffs
sowie den Restwasserstoff enthält. angetrennt und in an sich bekannter Weise im
Kreislauf zur Hydrierung wieder verlNendet wird.
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In Ausübung des Verfahrens kann man z. B. derart verfahren, daß die
flüssigen und gasförmigen Erzeugnisse der Hydrierung einer teilweisen Entspannung
unterworfen und das hierbei erhaltene wasserstoffreiche Abgas A in das Hy driergefäß
mit einem solchen Schwefelwasserstoffgehalt zurückgeführt wird; daß dieser zusammen
mit dein aus dem Schwefelgehalt des Ausgangsstoffes entstehen= den Scluvefelvvasserstoff
die zur Durchführung
des Verfahrens benötigte optimale Schwefelwasserstoffmenge
ergibt. Es hat sich gezeigs-. darr es hierbei möglich ist, den Schwefelwasserstoffgehalt
des im Kreislauf bewegter Hydriergases durch richtige Wahl des Eng spannungsdruckes
und der Temperatur att@ gewünschte Höhe einzustellen, ohne störende Nebenwirkungen,
wie insbesondere eine störende Anreicherung von Methan und anderen Kohlenwasserstoffei
im Hydriergefäfa, in Kauf nehmen zu müssen. Bei vollständiger Entspannung der restlichen
Hydrierungserzeugnisse auf Atmosphärendruck erhält man dann noch ein an Kohlenwasserstoffenreiches
Gas B, das noch reichliche Mengen Schwefelwasserstoff enthält. Falls der Schwefel-Wasserstoffgehalt
des Gases A nicht ausreicht, kann man dem Gas B Schwefelwasserstoff in an sich bekannter
Weise entziehen und dem Gas A die fehlende Menge zumischen.
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Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird derart gearbeitet,
daß das Hydrierungserzeugnis unter Aufrechterhaltung oder artnähernder Aufrechterhaltung
des Arbeitsdruckes in einen flüssigen und einen gasförmiger., in der Hauptsache
aus Wasserstoff bestehenden Teil zerlegt wird und dieser Teil zusammen mit solchen
Mengen von Schwefelwasserstoff in das Hydriergefäß zurückgeleitet wird, daß in diesem
die gcwünschte Schwefelwasserstofkonzentra tion aufrechterhalten wird.
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Bei dieser Arbeitsweise sind nur verhältr!ismäßig unbedeutende Druckunterschiede
zu überwinden. Man kann infolgedLssen mit einfachen Apparaten auskommen, die gestatten,
gegebenenfalls auch mäßige Druckerhöhungen zwecks Wiederherstellung des Reaktionsdreckes
leicht zu erreichen. Bei der Verarbeitung schwefelreicher Materialien enthält das
Abgas gegebenenfalls soviel Schwefelwasserstof, daß bei Rückführung des un veränderten
Gases eine Anreicherung des Schwefelwasserstoffs über: die optimale Konzentration
stattfinden würde. In diesen Fällen entfernt malt entweder die überschüssige Menge
des Schtvefelwasserstoffs, oder man entfernt die. Gesamtmen @-e und fügt dann di;;.
zur Wirkungssteigerung erforderliche Menge von Schwefelwasserstoff dem Gas wieder
zu.
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Mit Vorteil 'kann man zum Auswaschen des Sch;vefel;ca sserstofls aus
dem kreisenden Hydriergas schwefelarme Ole, ;welche selbst der. Hydrierung unterworfen
;werden sollen. verwenden und dadurch fliese auf ge;vünschten Schwerelgehalteinstellen.
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Man 'kann z. B. auch nur einem Teil der ;-@asserstoffreichen Abgase
des Hydrierungsprozesses den -Schwefelwasserstoff vollständig oder weitgehend, z.
B. durch Waschprozesse, entziehen und. durch-, Zurnischung von ge-
| waschenem Gas zu dem unge@@aschenen Lias |
| den Scliv@ ef elwasserstoffgehalt des in das Re- |
| zurückgeführten Gases auf ge- |
| ,:iinschte Höhe einstellen. |
| Urter Umständen kann man die Einstellung |
| eii-:er optimalen Schwefeltvasserstoifl,:onzentra- |
| iiön :=.uch schon dadurch erzielen, daß mar. |
| eine bestimmte Menge des sches efeltt-asser- |
| stoffhaltigen Abgases durch ein Ventil ablä ßt |
| und- die abgeblasene Menge sch;v2feltt@asser- |
| stoffhaltigen Abgases durch eine entsp re- |
| chende Menge Wasserstoff ersetzt. Man 'kann |
| auch beide Maßnahmen, die Entferntirig eines |
| "i'eils der Hydriergase und die Entziehung |
| gewünschter Mcilgen Schwefelwasserstoff, mit- |
| einander kombinieren. |
| In Fällen, in ;welchen der Schtvefeltt-i:ss,=r- |
| stofgehait der wasserstoffhaltigen Abgase |
| nicht ausreicht, um optimale Wirkungssteige- |
| rungen zu gewährleisten, muß für Zusatz. der |
| felilend@i- @Zenge Schwefeltvasserstoff Sor-@- |
| getragen werden, oder es müssen &n zu hydrie- |
| renden Ölen o. dgl. solche Mengen r-oi- |
| Schwefeltvasserstoff, Schwefel oder anderer- |
| Schwefelvasserstoif liefernden Schwefelverbin- |
| dungen zugesetzt werden, daß die erwünschte |
| Schwefelwasserstoffkonzentration im Reak- |
| tionsgefäß sichergestellt wird. |
| Die Zugabe von Schwefelwasserstoff zu den: |
| umlaufenden Gasstrom erfolgt bei allen Aus- |
| führungsformen der Erfindung vorteilhaft erst |
| dann, wenn der Gasstrom die Fördervorrich- |
| tung (Pumpen u.dgl.) passiert hat, also un- |
| mittelbar vor der 1:üclLleitung des Gases in |
| das I3ydriergefäß. Der erforderliche Sci1,v-fel |
| wasserstoikänn hierbei auch zusammen niit |
| dem Frischwasserstoff zugeführt werden. :tIan |
| kann z. B. auch dann, wenn der Schwefel- |
| wässerstoffgeliplt des Kreislaufgases geradc |
| die Optirrialkonzentration an Sch;vefel_wasser- |
| stofl: im Kontaktraum sichert, den Schwefel- |
| wasserstoff vor der Fcrdervorrichtung zunächst |
| möglichst vollständig, z. B. durch Wäschpro- |
| zessc, unter Aufrechterhaltung des Druckes |
| entfernen und ihr. dann hinter dieser Vor- |
| richtung in der geeigneten Menge: twie_ler In |
| den Irre isla@f einführen. Durch eine @her- |
| artige Umh-itung des Schwefelwasserstofi- |
| werden Korrosionen der F.ördervorrichtut, |
| vermieden. |
| Man kann z. B. auch derart vor'gehen, daC@ |
| man das aus dem Hydriergefäß i1gehendt- |
| Gas-Darnpf-Gemisch durch lsühlvorrichtiingetÄ |
| leitet und hierauf z. B, in einer. ersten Wasch- |
| turm führt, in welchem Drucl>«asscr von |
| oben dem Gemisch entgegenläuft, so dal@ der |
| Waschturm zugleich als Fiuspritzkühler wirkt- |
| Das z:blaufende Gemisch aus wäßriger hliis- |
| sigkeit und öligem Kondensat ;wird getrennt, |
| die wäß.rige Schicht.- die :inimörisulfid und |
| die- lauptmeage. des chwefelwasserstocs ac |
löst- enthält- und immer noch unter dem im geahtionsgefäß , herrschenden::
Druck steht, wird- z. B. ..einer :M.otttejüsanlage.- zugeleitet; diese fördert-
z. B: ixlit:-glenügend hoch konzprimiertem u,Tsserstcrf. =die wäßrige Flüssif; -rieit
in einen :zweiten.-Waschturm: Hier trit: das gegebenenfalls mit Hilfe von alkalischen
Flüssigkeiten. in- einen Nachwäscher praktisch veollständ:g von $chwefelwasserstoff:
befreite -Umlaufgas, nachdem es. z. B<- durch. eine Um-_,aufpumpe: auf den nötigen
Arbeitsdruck gebraclit:.tst,unten ein. Zn dem zweiten Wasch-.turni=_ wird das Gas
mit - den eforderlichen Mengen von Schwefelwasserstu f bela@.n, z. B. derart, daB
: es mit der sch,#vefel.%%#asserstoft-halt:gen Waschflüssigkeit. des ersten Turmes
tn innige Berührung gebracht wird. Die -Wiederaufnahme - von Schwefelwasserstoff
kann = z, B:- durch Erwärmen erleichtert @x'erden. Das Gemisch von Hydriergas und
Schwefelwasserstoff kann aus dem zweiten Turm direkt in das Hydriergefäf# eingeführt
werden. .
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Als. 0-zielle für . zuzusetzenden. Schw efel-,xüassex_stoff :könnet,
auch. die bei: .der Kondensation. -unter Druck . erhaltenen Kondensate dienen. Aus
diesen läßt sich der Schwefel-Avasserstoi'f zweckmäßig durch Behandeln mit Waschflüssigkeiten.
und Wiederaustreiben ausdiesen, z. B. durch -E.nvärmen, . gewinnen. .Man kann aber
-auch;- wie bereits früher erwähnt N@7urde,, den:. zuzusetzenden Schwefelwasserstoff
raus der Gasfraktion B. gei;znn:en, die man beim -E,itsp?nzien des Kondensates erhält.
-Es- ist bereits bekannt, daß. ..man . die aus dem Hydriergefäß austretenden Hydriergase
v071 den in-ihnen enthaltenen :Kohlenwasserstofen und Schwefel@,erbindüngen, insbesondere
SChi'4efeIwasserStoff, durch Waschen mit @Va5chqlen befreien kann..Nach diesem älteren
-'erfahren enthält -das -so gewaschene Gas, das *zur erneuten Hydrierung wieder
verwendet wird,-weniger-als_ 0,39;ö: Schwefelwasserstoff. Im Gegensatz hierzu wird
nach vorliegendem. Verfahrerz der Schwefelwasserstoffgebalt nur lots zu -en-er -
Konzentration vermindert, die wirkungssteigernd auf - die verwendeten Eisen-, Kobalt-
und/oder Nickelkatalysatoren wirkt, und die in allen Fällen über i O ',o
beträgt. Nach einer anderen Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens wird der
Schwefelwasserstoff durch den-Waschprozeß zwar vor der Fördervorrichtung vollständig
entfernt, jedoch werden bestimmte, wirkungssteigernde Mengen Schwefelwasserstoff
dem Hydriergas nach Passieren der Fördervorrichtung wieder hinzugefügt. In allen
Fällen enthält das in das Hydriergefäß, zurückgeleitete Hydriergas einen Schwefelwasserstofigehalt
von mindestens -i.9/o.-Das I1;-drierüngsverfahren wird- vorzugs. weise hei hohen
Drucken, insbesondere solchen von über i oo at, und Temperaturen : von .loo bis
6öo° --durchgeführt- Die für" die Wirkungssteigerung erforderlichen Schwefelwc:.sserstoffkonzentrationen
-liegen irii allgenieinen zwischen i bis 15%, bezogen auf das zu hydrierende Ausgangsmaterial...
Die- bestgeeignete Schwefelwasserstoffkonzentration kann innerhalb- dieser Grenzen
jeweils durch Vörversuche leicht ermittelt werden. Hierbei verfährt man z. B. derart,
daß man für das zu =hydrierende (schwefelfreie bzw. seinen natürlichen Schwefelgehalt
aufweisende) Material die im Hinblick-. auf das gewünschte En.dprodukt, z: D. Benzin
-oder. -Mittelöl, bei Verwendung des gewünschten Eisen-, Kobalt-bzw. Nickelkatalysators
bestgeeägneten Arbeitsbedingungen ermittelt. Ist dies geschehen, so ermittelt man
durch Veränderung des Schwefelwasserstoffgehaltes im Hydriergefäß die Bedingungen,
bei--welchen durch kombllüerte Wirkung von -Schwefelwasserstoff und Katalysator
die besten. Ausbeuten an dem gewünschten Fertigprödül,,t erzielt -werden. 17
- nter Fertigprodukt sind .da.-bei nicht die unmittelbar. anfallenden Röli.-hydrierungsprodukte,
sondern die daraus gewonnenen raffinierten technischen Erzeugnisse zu verstehen.
Durch richtige Einstellung der Schwefelwasserstoffkonzentration im Hydriergefäß
kann man nämlich nicht nur die Ausbeute an - sich erhöhen, sondern man- kann auch
reinere Produkte :erzielen, welche bei dem. -daraüffolgenden Raffinationsprozeß
-nur noch geringe Verluste durch Entfernung unerwünschter Nebenprodukte erleiden
oder welche in gegebenen Fällen sogar so rein an: fallen, daß sie einer Raffination
überhaupt nicht mehr bedürfen. Beispiel i Ein BräunkohIenteermittelöl vom spezifischen
Gewicht 0,979 mit einem Schwefelgehalt von - 0,99/o wird-bei äoo ät in Gegen= wart
eines Katalysafors aus Nickelnydroxyd im Wasserstoffstrom hydriert, derart, - daß
auf je - i kg öl i 5 6o 1 -Hydriergas angewendet werden. Die Reaktion -wird
unter Zusatz von 20,`o Schwefel zum Braunkohlenteermittelöil in Gang gebracht. Die
Reaktionsprodukte werden auf i oo at entspannt und gekühlt. Es entweichen je Kilogramm
angewendetes Öl 9; o 1 Gas-,1, ;gemessen bei 6o mm und o°, die etwa 830%o Wasserstoff,
i2,5% Kohlenwasserstofie und ai,8mg Schwefelwasserstoff je Liter enthalten. Dieses
Gas wird wieder auf Zoo at komprimiert und nach Zugabe von 5901 frischem
Wasserstoff der Hydrierung wieder zugeleitet. Bei der weiteren Entspannung- auf,
Atmosphärendruck werden
noch 8; 1 eines Gases B erhalten mit 13
Wasserstoff, 790i10 Methankohlenwasserstoffen und 9o mg Schwefelwasserstoff je Liter.
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Das- erhalten,-- Reaktionsprodukt äst ein helles 01 vom. spez.
Gewicht. 0,842, das bei 58% bis i80° siedende Bestandteile, kein-Phenole und kaum
ungesättigte Kohlenwasserstoffe enthält.
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Wird das gleiche Braunkohlenteermittelöl unter den gleichen Bedingungen
hydriert, jedoch ohne daß man das Gas A dem Prozeß wieder zuführt, sondern daß je
Kilogramm Ausgangsprodukt stets 156o 1 frischer Wasserstoff verwendet werden, so
entsteht ein Hydrierungsprodukt vom spez. Gewicht o,858 mit 5% Phenol und i i %
ungesättigten Kohlenwasserstoffen und nur 500;o bis i80' siedenden Bestandteilen.
Beispiel 2 -#Iineralrohöl vom spez. Gewicht o,868 und mit 2,6% Schwefelgehalt wird
,-bei .f50. bis 56o° unter 200 .at Wasserstoffdruck hydriert. Als Katalysator dient
Kobalthydroayd.: Durch Vorversuche wurde festgestellt, daß das Optimum der katalytischen
Wirksamkeit des Kobaltkatalysators bei diesem Mineralöl bei einem Gehalt von 6%
Schwefelwasserstoff, bezogen auf Rohöl, liegt.
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Die Hydrierung wird im großen derartig durchgeführt, daß je Kilogramm
öl 17801 Hydriergas angewendet werden. Nachdem die Hydrierung durch Zusatz von 30i10
Schwefel zu dem 'liineralöl in Betrieb gesetzt war, entwichen nach Kondensation
der Reaktionsprodukte unter Zoo at Druck 13351 eines wasserstoffreichen Gases
mit 95,80;o Wasserstoff und 20;' Methan, das je Liter 3onvg Schwefelwasserstoff
enthält.
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Man gewinnt also durch dieses Abgas je iilogramm öl 37,8g Schwefel
zurück. Um das Optimum aufrechtzuerhalten, sind aber nur Sog Schwefel nötig. Es
werden von den 13351 Abgas 3351 abgezweigt und mit Hilfe von alkalischer Eisenhydroxydsuspension
vom Schwetelwasserstoff befreit. Das so vom Schwefelwasserstoff befreite Gas wird
gemeinsam mit i.4.51 frischem Wasserstoff= und roool ungewaschenem sches efehvasserstofthaltigem
Abgas der Reaktion wieder zugeführt. Leim Entspannen des flüssigen Kondensationsproduktes
entweichen noch 1131 Gas mit 5,1% Methankohlenwasserstoffen, 350/u Wasserstoff
und i 6o mg Schwefelwasserstoff je Liter.
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Bei dieser Arbeitsweise erhält man Si,Sojo eines hellen Öls vom spez.
Gewicht 0,76o. Die Benzinausbeute beträgt 56%, bezogen auf Ausgangsmaterial. Arbeitet
man ohne Zusatz von Schwefel nur mit Frischgas, so beträgt die Ausbeute 74% an öl
und die Benzinausbeute nur 48%.
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Arbeitet man im Kreislauf, ohne den Schwefelwasserstoffgehalt
des zuzuführenden Abgases auf die erforderliche Menge zu reduzieren, so reichert
sich das Abgas schnell mit Schwefelwasserstoff an, und die Ausbeute an Benzin fällt
schnell auf 40%.