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Startsicherungseinrichtung für Luftfahrzeuge Den Gegenstand der Erfindung
bildet eine Startsicherungseinrichtung für Luftfahrzeuge, durch die verhindert werden
soll, daß das Ingangsetzen des oder der Flugmotoren bei festgestellten Rudern vorgenommen
werden kann. Das Feststellen der Ruder an dem gelandeten Luftfahrzeug ist eine notwendige
Vorsichtsmaßnahme, um Beschädigungen ran den Rudern durch Windkräfte zu vermeiden.
Es sind bereits Startsichermigseinrichtunge.n behanntgeworden, die eine Betätigung
des Schalthebels für den Motor in dessen Nullage erst dann ermöglichen, wenn die
Feststellvorrichtung für die Ruder durch einen Handhebel gelöst .ist. Bei einer
bekannten Einrichtung dieser Art erfolgt die Feststellung des Ruders mittels .auf
die Ruderdrehachse wirkenden Bremsvorrichtungen, die aus unter hydraulischem oder
pneumatischem Druck stehenden Bremsbacken gebildet werden, wobei das Druckmittel
mit dein Handhebel vom Führerraum aus steuerbar ist. Dabei ist für den Motorschalthebel
ein hydraulischer Riegel vorgesehen, der ;an die Leitung der Bremsvorrichtung ,angeschlossen
ist, bei Freigabe der Bremse gleichfalls druckfrei wird und den Motorschalthebel
freigibt. Bei einer anderen bekannten Sicherungseinrichtung ist der Handhebel für
die Ruderfeststellvorrichtung, dessen Lage durch einen Rastenbogen gesichert ist,
mit einem schwenkbar angeordneten Sperrglied verbunden, das aus einer Segmentsch
eibe besteht, gegen welche sich ein längs verschieblicher Riegel legt, der in die
mit Steigung versehene Nut einer mit der Drehachse des Schalthebels für den Motor
drehfest verbundenen Kulisse eingreift und durch diese Nut bewegt wird. Irrst nach
Freigabe des Riegels durch die Segmentscheibe, die beim Umlegen des Handhebels in
die
die Feststellvorrichtung lösende Laffe erfolgt, kann die Kulisse
und somit der Schalthebel. für den Motor bewegt werden.
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Von den lickannten Ausführungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß für den 11.tndhebel der RudLrfeststellvorrichtung und den Schalthebel
für den Motor eine gemeinsame Sperrklappe, vorzugsweise vor dem Führersitz, vorgesehen
ist, die um eine besondere Schwenkachse drehbar und mit einer Rückführfed.er ausgerüstet
ist und zum Festlegen des Handhebels eine Rast sowie zum gleichzeitigen Festhalten
des Schalthebels für den Motor eine Abdeckplatte aufweist. Zweckmäßig ist die Rast
an der Sperrklappe gegenüber der Bewegungsebene des Handhebels für die Ruderfeststellvorrichtung
seitlich versetzt angeordnet, derart, daß der in die Rast eingelegte Handhebel gegen
die seitliche Schulter der Rast gepreßt wird.
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Die Sicherungseinrichtung gemäß der Erfindung erfüllt im wesentlichen
die bei Militärflugzeugen gestellte Forderung der schnellen Startbereitschaft und
hat den Vorteil der Verringerung der Handgriffe beim Starten. Dabei ist die Einrichtung
leicht zu überwachen. Ihre besonders einfache Ausbildung läßt Betriebsstörungen
kaum auftreten, während etwä eintretende Beschädigungen leicht zu beseitigen sind.
Die Bedienungsweise der Sicherungseinrichtung ermöglicht ein schnelles Betätigen
des Schalthebels für den Motor beim Start. Denn ein kurzer Druck auf den H:andliebel
der Ruderfeststellvorrichtung gibt die Sperrklappe frei, die dann selbsttätig in
die die Feststellvorrichtung öffnende Lage zurückgeht. Durch die an sich bekannte
selbsttätige Rückführung des Handhebels wird auch der Bedienungsfehler vermieden,
daß der Handhebel der Ruderfeststellvorricbtung in die Feststellage ohne Umlegen
der Sperrklappe in die den Schalthebel für den Motor in der Nullage sperrende Lage
umgelegt werden kann.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Vorderansicht der Anordnung des Handhebels und
des Schalthebels in der Entriegelungslage der nicht dargesellten Feststelleinrichtung
für die Ruder Lind Abb. a die gleiche Vorderansicht der Hebelanordnung in der Verriegelungslage.
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Es bezeichnet i den Handhebel für die Ruderfeststellvorrichtung, der
beispielstvcise zur Schaltung einer elektrischen Antriebsein richturig für die Feststelleinrichtung
der Ruder, Klappen u. dgl. dient und der eine mit E bezeichnete Entriegelungslage
Lind eine mit V bezeichnete Verriegelungslage hat, und den Zündschafterhebel für
den Motor, der hei ausgesclia.ltetiym Motor sich in der durch O bezeichneten Lage
befindet. Die Stellungen Mt, M. und @11-11+ATz bezeichnen die Lage des Hebels a
bei getrennter und gemeinsamer Einschaltung der Motoren eines zweimotorigen Triebwerkes.
Der Handhebel i für die Ruderfeststellt-orrichtung wird durch Federkraft stets in
die Entriegelungslage zurückgeführt. Der ZündschalterhebeI z greift in der Nullage
in eine Rast ein. Die Sperrklappe 3 ist in den Befestigungsaugen -. schwenkbar gelagert
und so aus-ebildet, daß sie in der :einen Endlage mittels einer Abdeckplatte den
Schlitz 5 für die Verschiebung des Schalthebels z so weit überdeckt, daß nur der
für die Nullage des Schalthebels 2 erforderliche Schlitzteil frei bleibt. An der
Sperrklappe 3 ist zum Einlegen des HandliebeIs in seine Verriegehingslage eine Rast
6 vorgesehen. Diese Rast ist seitlich. der Beti,egungsebene des Handhebels i angeo,rdriet,
der beim Einlegen in die Rast nach der Seite bewegt werden muß. Die Rast ist so
ausgebildet, d,aß durch den Handhebel i die unter der Wirkung einer Rückführfeder
stehende Sperrklappe 3 in der T_a,ge bei gesperrtem Schalthebel 2 gesichert wird.
Dies kann z. B. durch eine seitliche Schulter 8 .an der Rast 6 erzielt werden, gegen
welche der Handhebel t durch Federkraft gepreßt wird. Die Sperrklappe kann eine
den Verriegelungszustand der Ruder deutlich erkennbar machende Ausbildung er, halten.
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Wird der Handhebel <aus der Rast an der Sperrklappe herausgedrückt,
so geht er Selbsttätig in die Entrieg elungsstellung, g@ciClizeitig geht auch die
Sperrklappe selbsttätig in die R.uhela,ge zurück, und der Zündschalterhebel ist
freigegeben. Zum Umlegen des Handhebels in die: Verriegelungslage muß der Schalthebel
erst in die Nullage gebracht «-erden.