DE718165C - Elektrostatischer Scheider mit gegenpoligen Elektroden - Google Patents

Elektrostatischer Scheider mit gegenpoligen Elektroden

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DE718165C
DE718165C DEM148321D DEM0148321D DE718165C DE 718165 C DE718165 C DE 718165C DE M148321 D DEM148321 D DE M148321D DE M0148321 D DEM0148321 D DE M0148321D DE 718165 C DE718165 C DE 718165C
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DE
Germany
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hollow body
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electrode
counter electrode
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Expired
Application number
DEM148321D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Grave
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C7/00Separating solids from solids by electrostatic effect
    • B03C7/02Separators
    • B03C7/06Separators with cylindrical material carriers

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Elektrostatischer Scheide- mit gegenpoligen Elektroden Die Erfindung bezieht sich ,auf elektrostatische Scheide- mit gegenpoligen Elektroden und besteht darin, daß die an Hochspannung liegende Elektrode, «#elche die leitenden Teilchen von der zur Aufgabe und Weiterleitung des Gutes dienenden, z. B. geerdeten, vorzugsweise ,als umlaufende Walze ,ausgebildeten Gegenelektrode ab- und ,anzieht, als Fangraumelektrode derart gestaltet ist, daß in einem gegen die Gegenelektrode offenen und sich in Längsrichtung der Gegenelektrode erstreckenden Hohlkörper Flächen oder Teile an- oder eingebaut sind, die mit dengeschlossenen Wandim,gstefen des Hohlkörperseinen feldlosen Raum bilden. In diesem feldlosen. Fanbmraum kommen die von der Elektrode angezogenen Gutteilchen zur Ruhe und können ungestört und unbeeinflußt abgeführt werden.
  • Die Erfindung gibt die Möglichkeit, die auf die zu trennenden Teilchen wirksamen Anode- Einbauteile Moder =flächen in Richtung gegen die ,abschirmende Rückwand des Hohlkörpers bzw. ,gegen die Gegenelektrode zu verstellen, so daß man den Einfluß der Elektrizität auf die Gutteilchen den jeweiligen Verhältnissen anpassen kann. Die Ein- oder Anbauten können weiter als Rutsch- oder Gleitflächen für die in den feldlosen Fangraum gelangten Gernengeteile hergerichtet und benutzt werden, wodurch sich weitere im nachstehenden näher beschriebene Vorteile :ergeben.
  • Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt sein kann, zeigt das auf der Zeichnung dargestellte Beispiel.
  • Das zu trennende Gemenge fällt aus der Aufgabe i auf die ,an dem .einen Pol z. B. .an Erde liegende Elektrode 2, die bei dem gewählten Beispiel als eine in der Pfeilrichtung umlaufende, mit dem Abstreifer 3 zusammenwirkende Walze ausgebildet ist. An Stelle einer Walze kann die Elektrode 2 auch aus einer schrägen Fläche bestehen, wie bekannt.
  • Die der Elektrode 2 gegenüberliegende, gegen das umgebende Gehäuse bzw. gegen Erde isolierte Hochspannungselektrode besteht aus einem langgestrecktcn, nach der Elektrode 2 zu offenen Hohlkörper 4. -In der Üffnung 5 dieses Hohlkörpers 4., der bei 6 ,gei@'ulstet oder abgerundet ist, sind die Flächen, 9, wo eingebaut. Die Fläche 7 ist 111n die Achse 8 verstellbar und ragt als schr:ig nach abwärts laufende Leitfläche in den Hohlrahm 5 hinein. Die Einbaufläche 9 bildet eine Abgleitschräge an der unteren Seite des Hohlraume s und läßt zwischen sich und der Rückwand des Hohlkörpers die Auslaßöffnung i i für die im feldlosen Hohlraum 5 aufgefangenen Teilchen frei. Die Schrägfläche ro sitzt an der Abgleitschräge 9 und ist an ihr in Richtung gegen den Hohlraum oberhalb der üffnung i i verstellbar.
  • Das auf die Walze 2 aufgegebene Gemenge gelangt in den Bereich des zwischen 2 und 4. bestehenden elektrostatischen Feldes. Die besser leitenden Gemengeteilchen werden von der Elektrode 4 bzw. den Einbauflächen 7, 9, i o angezogen und geraten dabei in dien feldlosen Raum zwischen der geschlossenen ElektrodenrÜckwand und den Elektrodenteilen 7, 9, 10, um .anschließend durch die öffnung i i in den Sammelraum 13 zu fallen. Die nicht beeinflußten Gemengeteilchen bleiben an der Walze a und fallen in den Bunker 12. Die Abgleitschrägen 9, io am Elektrodenhohlkörper 4 machen die sonst bei 14 zwischen den Buiikerräumen i2, i3 übliche Stellzunge überflüssig. Solche Stellzungen bilden, da sie am Gehäuse sitzen, also wie dieses geerdet sind, infolge der Nähe der Hochspannung führenden Elektrode und der dadurch gegebenen Möglichkeit von Stromüberschlägen immer eine gewisse Gefahrenquelle, die durch die Erfindung ausgeräumt ist.
  • Der langgestreckte Hohlkörper der Hochspannungselektrode kann auch .anders als dargestellt ausgeführt sein, z. B. mit halbkreisförmig gewölbtem Querschnittsprofil. Auch prismatische Querschnittsformen sind anwendbar. Die Zahl der Ein- oder Anhauflächem ist beliebig, sie hängt von der Eigenart des Einzelfalles ab. Schließlich können an Stelle von Flächen auch Stäbe oder Gitter benutzt werden, die in der der Gegenelektrode zugekehrten Öffnung des Elektrodenhohlkörpers angebracht sind.

Claims (1)

  1. PATEN rANSPRÜCHE i. Elektrostatischer Scheid-er mit gegenpoligen Elektroden, dadurch gekennzei<#1inet, daß die an Hochspannung liegende Elektrode, welche die leitenden Teilchen von der zur Aufgabe und Weiterleitung des Gutes dienenden gcer deten, vorzugsweise aus einer umlaufenden Walze bestehenden Gegenelektrode ab- uind anzieht, als feldlose Famgraumelektrode im der Weise .ausgebildet ist, daß in einem gegen die Gegenelektrode offenen und sich in. Längsrichtung der Gegenelektrode erstreckenden Hohlkörper (4) mit den geschlossenen Wandteilen des Hohlkörpers einen feldlosen Raum bildende Flächen oder Teile (7, 9, i0) an- oder eingeb.iut sind. z. Elektro,statiseher Scheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ein- oder .angebauten Teile oder Flächen in Richtung gegen die Rückwand des Hohlkörpers (,.) bzw. ,gegen die Gegenelektrode(2) verstellbar sind. 3. Elektro,st.atischer Scheider nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einbauteil .als eine um eine waagerechte Achse verstellbare, schräg nach abwärts laufende Leitfläche (;) in der Ü ifnung des Hohlkörpers (4) ausgebildet ist. 4. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einbauteil an der unteren Seite der Hohlkörperöffnung (5) eine Ab-leitschräge (9) für die im Hohlkörper (.1) aufgefangenen Teilchen bildet. 5. Elektrostatischer Scheider nach Anspruch 1, z und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abgleitschräge (9) eine in Richtung gegen die Hohlrau.möflnung verstellbare Schrägfläche (i o) angeordnet ist.
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