DE718543C - Einrichtung fuer Schiessstaende zum gleichzeitigen Steuern mehrerer bewegter Zielscheiben - Google Patents

Einrichtung fuer Schiessstaende zum gleichzeitigen Steuern mehrerer bewegter Zielscheiben

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Publication number
DE718543C
DE718543C DES139026D DES0139026D DE718543C DE 718543 C DE718543 C DE 718543C DE S139026 D DES139026 D DE S139026D DE S0139026 D DES0139026 D DE S0139026D DE 718543 C DE718543 C DE 718543C
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DE
Germany
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targets
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lever
pull magnet
fire
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Expired
Application number
DES139026D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE718543C publication Critical patent/DE718543C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/06—Bobbing targets, i.e. targets intermittently or unexpectedly appearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Einrichtung für Schießstände zum gleichzeitigen Steuern mehrerer bewegter Zielscheiben - Auf Schießständen verwendet man für bestimmte Übungszwecke bewegte Zielscheiben, die von, einem Befehlsstand aus gesteuert werden. Es ist bekannt, die Zielscheiben durch eine Seilzugvorrichtung zu bewegen. Diese bekannten Steuereinrichtungen arbeiten sehr ungenau, @da die Scheiben. -außer den gewollten Bewegungen Pendlelbewegungen ausführen;. Fier erfordern diese .mechanischen Einrichtungen einen , erheblichen Energieaufwand, insbesondere, bei einer ,großen Zahl von Zielscheiben, und großen Steuerentfernungen.
  • Nach .der Erfindung werden die Zielscheiben von einem Befehlsstand aus durch eine elektrische, z. B. nach dem Drehfeldsynrhronprinzip arbeitende Gleichlaufeinrichtung --bewegt, die aus einem in dem Befehlsstand angeordneten: Geber und mit diesem im Gleichlauf arbeitenden, die Zielscheiben -antreibenden Empfängern besteht. Fig. i zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung, Fig. 2 ,ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung für den in Fig. i nicht dargestellten Teil der in dem Befehlsstand- angeordneten Einrichtung.
  • Die zu bewegenden Zielscheiben i und 2 sollen von einem Befehlsstand 3 aus gesteuert werden. Die Steuerung erfolgt durch eine elektrische, z. B. nach dem Drehfeldsynchronprinzip arbeitende Gleichlaufeinrichtung. Die Gleichlaufeinrichtung besteht aus einem in dem Befehlsstand 3 angeordneten Geber q. und mit diesem im Gleichlauf arbeitenden, die Zielscheiben i und 2 antreibenden Empfängern 5, 6. Der Geber ¢ und die Empfänger 5, 6 werden von Drehstremgeräten mit Schleifringläufern 7, 8, 9 gebildet, die sich in den 1VIapetfeldern -der von dem Netz 40. gespeisten; --einphasig ' kurzgeschIosserien Erregerwicklungen io, 11, 12 befinden._ _ Der Läufer 7 des Gebers 4 wird von einem elektrisch gesteuerten Hebelstellwerk 13 gedreht. Unter dem Einfl:uß der durch die Drehbewegung des Läufers 7 entstehenden Ausgleichsströme werden die Läufer 8, 9 der Empfänger 5, 6 und damit die Zielscheiben 1, 2 im Gleichlauf mit dem Läufer. 7 des, Gebers q. mitgedreht. w In dem gewählten Beispiel sollen die Zielscheiben z, 2 so bewegt werden, d,aß ihre Zielflachen nur eine bestimmte Zeit lang im Schußfeld liegen, und zwar sollen die Zielscheiben 1, 2 im Verlauf einer Schießperiode so geschwenkt werden, daß sie den Schützen zunächst die Schmalseite zukehren (diese S.te1-lung wird im folgenden kurz als Außerschußfeldlage bezeichnet), dann nach Schwenken um 9o' eine bestimmte Zeit lang .die Breitseiten (diese Stellung wird im folgenden kurz als Schußfeldlage bezeiclulet) und darauf nach Schwenken um weitere 9o° wieder die Schmalseiten. Zu diesem Zweck hat das Heb:elstelln-erk 13 drei entsprechende Stellungen I, II, III, die nach Einlegen des Hebelstellwerkes i 3 in die Stellung I unter der Wirkung einer Seilspannvorrichtung 14 mit dem Gewicht 15 oder eines Motors nacheinander selbsttätig durchlaufen werden. In den der ersten Außerschußfeldlage bzw. der Schußfeldläge der Zielscheiben 1, 2 entsprechenden Stellwlgen I, 11 ist das Hebelstellwerk 13 durch Zugmagnete 16, 17 verriegelbar, die im unerregten Zustand unter ein von der Seilspannvorrichtung 14 bewegtes Sperrglied 18 greifen und damit das Hebelstellwerk 13 in den Stellungen I bzw. II für die angegebene Drehrichtung verriegeln und im erregten Zustand diese Verriegelung aufheben. Beim Entriegeln. des Hebelstellwerkes 13 in der der ersten Außerschußfeldlage der Zielscheiben 1; 2 entsprechenden Stellung I durch Erregen des Zugmagneten 16 wird zugleich ein Zeitrelais 19 (Fig: 2) -eingeschaltet, das nach seinem Ablauf das Einschalten des Zugmagneten 17 und damit die Entriegelung des Hebelstellwerkes 13 in .der der Schußfeldlage der Zielscheiben entsprechenden Stellung II bewirkt.
  • Die in Fig.2 gezeigte, auf .dem Befehlsstand 3 angeordnete Einrichtung zum Steuern der Zugmagnete 16, 17 enthält außer dem genannten Zeitrelais i9 den Befehlstaster 20, ein Hilfsrelais 21, zwei weitere Zeitrelais 22, 23 und zwei Relais 2¢, 25 zum Ein- und Ausschalten der Zugmagnete 16,17. Alle diese Vorrichtungen werden von dem Netz 26 gespeist. Die Steuervorgänge wickeln sich wie folgt ab: Durch Drücken des Befehlstasters 2o wird das Hilfsrelais 21 über die geschlossenen Tontakte 23' des Zeitrelais 23 und das Zeitrelais 22 erregt. Das Hilfsrelais 21 überbrückt in der Anzugsstellung durch Schließen seiner Kontakte 21' den Befehlstaster 2o und hält sich dadurch in der Anzugsstellung. Das Zeitrelais 22 schließt in der Anzugsstellung seine Kontakte 22' und damit den Steuerstromkreis für das Relais 24., so daß der Zugmagnet 16 über die Leitungen 29 eingeschaltet -wird. In der Anzugsstellung des Zugmagneten. 16 werden die Zielscheiben 1-, 2 durch das von der Stellung I in die Stellung 1I übergehende Hebelstellwerk 13 und die elektrische Gleichlaufeinrichtung von der Außerschußfeldlage in die Schußfeldlage gebracht. Das Relais 24. schließt in, der Anzugsstellung zugleich die Hilfskontakte 2q.' und damit den Steuerstromkreis für das Zeitrelais 19; das -in der Anzugsstellung durch Schließen seiner Kontakte i9' den Steuerstromkreis für das Relais r 5 schließt, so daß der Zugmagnet 1 7 über die Leitungen 3ö eingeschaltet wird. In der Anzugsstellung des Zugmagneten 17 werden die Zielscheiben 1, 2 durch das von der Stellung II in die Stellung III übergehende Hebelstellwerk 13 und die elektrische Gleichlaufeinrichtung von: der Schußfeldlage in die zweite Außerschußfeldlage gebracht. Das Relais 25 schließt in. der Anzugsstellung zugleich die Hilfskontakte 25' und damit den Steuerstromkreis dies Zeitrelais 23, das in: der Anzugsstellung durch Öffnen seiner Kontakte 23' den Steuerstromkreis des Hilfsrelais 21 unterbricht, so daß alle Apparate wieder die Anfangsstellung .einnehmen. Für eine neue Schießperiode wird das Hebelstellwerk 13 von Hand oder selbsttätig aus der Stellung 111 wieder in die Stellung I gebracht: Die Einrichtung kann so ausgebildet sein, daß die beschriebenen, sieh während einer Schießperiode abwickelnden Steuervorgänge für mehrere aufeinanderfolgende Schießperioden selbsttätig wiederholt werden.
  • Durch die Erfindung wird eine von Pendelerscheinungen völlig freie Bewegung der Zielscheiben und ein besonders: genauer Gleichlauf der bewegten Zielscheiben erzielt. Die Zeit für den Übergang der Zielscheiben von der Außerschußfeldlage in die Schu;ßfeldlage und das Verbleiben der Zielscheiben in der Schußfeldlage ist für alle Zielscheiben und in beliebig vielen Schießperioden genau gleich. Durch die Erfindung ist daher eine-Einrichtung geschaffen worden,. bei der die Bedingungen für alle Schütze genau gleich sind-Ferner erfordert die Einrichtung nach der Erfindung. einen besonders geringen Energieaufwand zum Bewegen der Zielscheiben. Die Entfernung der Zielscheiben vom Befehlsstand kann praktisch- beliebig groß gewählt werden. . -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einsrichtung für Schießstände zum gleichzeitigen Steuern mehrerer bewegter Zielscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielscheiben von einem Befehlsstand aus durch eine elektrische, z. B. nach dem Drehfeldsynchronprinzip axbeitenäle Gleichlaufeinrichtung bewegt werden, die aus einem in dem Befehlsstand angeordneten Gebermotor (4) und mit diesem im Gleichlauf arbeitenden, die Zielscheiben (i, 2) antreibenden Empfängermotoren (5, 6) besteht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei der die Zielscheiben. so bewegt werden, daß ihre Zielflächen nur eine bestimmte Zeit lang im Schußfeld- liegen, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Läufer (7) des Gebers (4) durch ein, @elektris.ch gesteuertes, in, zwei Stellungen (I, II) durch je einen Zugmagneten (i6 bzw. 17) verriegelbares Hebelstellwerk (13) gedreht wird, wohei die berste Stellung (I) des Hebelstell,@erkes (i3) der Außerschußfeldlage der Zielflächen und die zweite Stellung (II) deren Schußfeldlage entspricht und beim Entriegeln des Hiebelstellwerkes (i3) in; der ersten Stellung (I) durch Erregen des ersten Zugmagneten (16) zugleich ein Zeitrelais (19) eingeschaltet wird, das nach seinem Ablauf das Einschalten. des zweiten Zugmagneten (17) und damit die Entriegelung des Hebelstellwerkes (i3) in der zweiten. Stellung (II) bewirkt.
DES139026D 1939-10-29 1939-10-29 Einrichtung fuer Schiessstaende zum gleichzeitigen Steuern mehrerer bewegter Zielscheiben Expired DE718543C (de)

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DE (1) DE718543C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017494B (de) * 1955-12-19 1957-10-10 Otto Himmel Elektrische Steuerung fuer kraftbetaetigte Scheiben-Transporteinrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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