DE719190C - Federlose Ventilsteuerung - Google Patents

Federlose Ventilsteuerung

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DE719190C
DE719190C DEL100248D DEL0100248D DE719190C DE 719190 C DE719190 C DE 719190C DE L100248 D DEL100248 D DE L100248D DE L0100248 D DEL0100248 D DE L0100248D DE 719190 C DE719190 C DE 719190C
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DE
Germany
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valve
pressure
piston
steam
valve control
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Expired
Application number
DEL100248D
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English (en)
Inventor
Hugo Johannes Lentz
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Individual
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
    • F01L25/04—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L9/00—Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically
    • F01L9/10—Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by fluid means, e.g. hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Federlose Ventilsteuerung Gegenstand der Erfindung ist die- besondere Ausbildung :einer federlosen Ventilsteuerung für Lokomotiv- und Schiffsdampfmaschinen, bei der die Ventile mittels eines durch ein dampf- oder gasförmiges D@ruckm'ittel beeinfiußten, auf die Verlängerung der Ventilspindel einwirkenden Kolbens auf ihren Sitz zurückgeführt werden. Die bekannten Ventilschließvorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß bereits bei der Herstellung der Dampfzylinder auf die erforderlichen Steuerkanäle Rücksicht genommen weg den muß bzw. daß bei einer unmittelbaren Einwirkung des Druckmittels auf die verlängerte Ventilspindel infolge des geringen Durchmessers der Ventilspindel namentlich bei absinkendem Druck des Dampfes der Schließdruck nicht ausreicht, das Ventil sicher zu schließen. Wegen der Reibungsverhältnisse ist es jedoch untunlich, den Durchmesser der Ventilspindel über ein gewisses Maß zu vergrößern: Andererseits macht es bei der zuletzt erwähnten Anordnung bauliche Schwierigkeiten, die Bohrung im Ventilkastendeckel genau fluchtend mit der Achse der Ventilspindel herzustellen und den Druckkolben gegen den Dampfraum hin abzudichten.
  • Weiterhin war es bei den bisher bekannten Schließdruckvorrichtungen nicht möglich, außer Dampf ein anderes niedrig gespanntes Druckmittel zu benutzen, da hierzu die zur Verfügung stehenden Kolbenflächen nicht ausreichten.
  • Diese Nachteile werden der Erfindung gemäß dadurch behoben, da,ß der Druckkolben als Hohlkolben ausgebildet ist, der die Führung für die Ventilspindelverlängerung mit genügendem Spiel umschließt, und in einem besonderen, außen auf den Ventilkastendeckel aufsetzbaren, den Druckzylinder enthaltenden Werkstück geführt ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform -der Erfindung beispielsweise darge,-stellt. Es zeigt Fig. i die Schließdruckvorrichtung für ein Steuerungsventil einer Kraftmaschine; Fig. 2 ist eine Ansicht der Fig. z von rechts.
  • Es ist i das Ventilgehäuse einer Dampfmaschine, in welchem das nur teilweise dargestellte doppelsitzige Steuerungsventil 2 angeordnet ist. Das Ventil sitzt auf einer Spindel 4., die von einem Steuernocken aus betätigt das Ventil von seinem Sitz abhebt. Um das Ventil wieder zu schließen, ist an der Ventilspindel .l ein im Durchmesser geringer gehaltenes Verlängerungsstück 37 befestigt, das den Ventilkastendeck.el34 dicht durchsetzt. Außen am Ventilkastendeckel3:l ist mittels Schrauben 4.2 ein Werkstück 38 befestigt, das. einen Druckzylinder 39 bildet, der durch eine Verschraubung .1o an eine Druckleitung .1i angeschlossen ist, durch die Dampf oder Preßluft. in den Zylinderraum eingeführt werden kann. In dem Zylinder 39 führt sich ein nach Art eines Plungerkolbens ausgebildeter Druckkolben 36, dessen Innendurchmesser mit genügendem Spiel die Führung 4.3 des Verlängerungsstückes 37 umschließt, wodurch der Anbau dieser Einrichtung auch an vorhandene Maschinen sehr erleichtert wird, weil die Achse der Ventilspindel und die Achse der Druckzylinder nicht gleichmittig zueinander zu liegen brauchen. Außerdem ermöglicht diese Einrichtung die Anwendung von Pr eßluft, die auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen wirksam ist, bei denen der Dampf versagt. Ferner steht nichts im Wege, den Durchmesser des Druckzylinders entsprechend groß zumachen, so daß auch Druckmittel niedrigen Druckes Anwendung finden können. Außerdem läßt sich das Verlängerungsstück mit einem kleinen Durchmesser leichter im Ventilkastendeckel abdichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federlose Ventilsteuerung für Lokornotiv- und Schiffsdampfmaschinen, bei der die Ventile mittels eines durch ein dampf-oder gasförmiges Druckmittel beeinflußten. auf die Verlängerung der Ventilspin-del einwirkenden Kolbens auf ihren Sitz zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (361 als Hohlkolben ausgebildet ist, der die Führung (43; für die Ventilspindelverl.ängerung (37) mit genügendem Spiel umschließt und in einem besonderen außen auf dem Ventilkastendeckel (3q.) aufsetzbaren, dien Druckzylinder (39) enthaltenden Werkstück (38) geführt ist.
DEL100248D 1939-06-10 1939-06-10 Federlose Ventilsteuerung Expired DE719190C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939238C (de) * 1950-09-20 1956-02-16 Hans Zoeller Einfach wirkender Motor, dessen Arbeitskolben im Arbeitshub mit gasfoermigen Druckmitteln als Treibmittel beaufschlagt sowie durch eine Feder oder das Eigengewicht rueckgefuehrt wird
DE965983C (de) * 1949-02-17 1957-07-04 Hans Zoeller Steuerung des Arbeitskolbens im Arbeitszylinder eines pneumatischen oder hydraulischen, vorzugsweise pneumatisch-hydraulischen Antriebes, insbesondere fuer Kippfahrzeuge
DE972103C (de) * 1949-05-10 1959-05-21 Hans Zoeller Steuerung des Arbeitskolbens im Arbeitszylinder eines pneumatischen oder hydraulischen, vorzugsweise pneumatisch-hydraulischen Antriebes, insbesondere fuer Kippfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965983C (de) * 1949-02-17 1957-07-04 Hans Zoeller Steuerung des Arbeitskolbens im Arbeitszylinder eines pneumatischen oder hydraulischen, vorzugsweise pneumatisch-hydraulischen Antriebes, insbesondere fuer Kippfahrzeuge
DE972103C (de) * 1949-05-10 1959-05-21 Hans Zoeller Steuerung des Arbeitskolbens im Arbeitszylinder eines pneumatischen oder hydraulischen, vorzugsweise pneumatisch-hydraulischen Antriebes, insbesondere fuer Kippfahrzeuge
DE939238C (de) * 1950-09-20 1956-02-16 Hans Zoeller Einfach wirkender Motor, dessen Arbeitskolben im Arbeitshub mit gasfoermigen Druckmitteln als Treibmittel beaufschlagt sowie durch eine Feder oder das Eigengewicht rueckgefuehrt wird

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