AT127480B - Zweikugeliges Luftpumpenventil für Explosionsmotoren, insbesondere bei Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Zweikugeliges Luftpumpenventil für Explosionsmotoren, insbesondere bei Kraftfahrzeugen.

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AT127480B
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Alwin Richter
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  Zweikugeliges Luftpumpenventil für Explosionsmotoren, insbesondere bei Kraftfahrzeugen. 



   Gegenstand der Erfindung ist die verbesserte Ausführung eines Luftpumpenventiles, welches an Stelle der Zündkerze am Motorzylinder angebracht wird, so dass der Motor als Luftpumpe verwendet werden kann, sei es zum Aufpumpen der Luftreifen oder für eine Zerstäubungspritze beim Reinigen der Kraftfahrzeuge oder zu sonstigen Zwecken. Das neue Luftpumpenventil wird dadurch gekennzeichnet, dass für das Saugventil eine grosse Kugel Verwendung findet, über welcher unmittelbar die kleine Kugel des Druckventiles angeordnet ist, während zum Saugventil radial angeordnete Bohrungen führen und im Ventilgehäuse axiale Bohrungen vorgesehen sind, die einerseits in eine zwischen beiden Kugeln vorhandene Ventilkammer, anderseits in eine nach oben abgeschlossene Kammer münden, die mit dem Zylinder in Verbindung steht.

   Dieses Luftpumpenventil zeichnet sich durch grosse Empfindlichkeit aus, wodurch eine Funktion des am Zylinder vorhandenen Saugventiles für das Gasgemisch ausgeschaltet ist und infolgedessen reine Aussenluft zur Verfügung steht, die keinerlei Gasgemisch enthält. Der exakte Abschluss des Druck-und Saugventiles steigert den Wirkungsgrad des Luftpumpenventiles erheblich, auch lässt sich in kurzer Zeit ein hoher Luftdruck erreichen. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt. 



   Das Luftpumpenventil besitzt einen mit Sechskant versehenen Gewindestutzen a, der zum Einschrauben in die Gewindebohrung für die Zündkerze bestimmt ist. Der Gewindestutzen   a   ist mit der zentralen Bohrung b versehen, die in eine Kammer c mündet. Diese ist nach oben durch eine Decke d abgeschlossen. An den Gewindestutzen schliesst sich das Ventilgehäuse e an und an dieses eine   Hülse   Im Ventilgehäuse e befindet sich der Ventilsitz g, auf welchem die grosse Kugel   h   lose aufliegt. Unterhalb des Ventilsitzes g sind radiale Bohrungen i angeordnet, welche in die zentrale Bohrung k des Ventilsitzes münden.

   Ferner befinden sich im Ventilgehäuse e, versetzt zu den Bohrungen i, axiale Bohrungen 1, die nach unten bis in die Kammer c reichen, oben mit der Ventilkammer m in Verbindung stehen, die durch das in die Hülse f eingesehraubte Ventilgehäuse c des Druckventiles nach oben abgeschlossen ist. 



  Auf dem Ventilsitz p sitzt die kleine Kugel q des Druckventiles auf. Mit dem Ventilgehäuse c ist ein Gewindestutzen r verbunden, an welchen die Luftleitung angeschlossen werden kann. 



   Die Wirkungsweise der Ventilanordnung ist folgende : Beim Saughub des Kolbens wird Aussenluft in den Zylinder gezogen, u. zw. tritt diese in die Bohrungen   i ein,   passiert das sich öffnende Saug- 
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 in den Zylinder. Bei Umkehrung des Kolbens wird die im Zylinder befindliche Luft nach aussen gedrückt, die entstehende Druckluft gelangt durch Hauptbohrung b, Kammer c und axiale Kanäle   1   in die Kammer m, drückt von hier aus auf die grosse Kugel h und gleichzeitig gegen die kleine Kugel q. Hiedurch wird das Saugventil geschlossen, das Druckventil geöffnet, die Luft kann also durch die Bohrung s in die Luftleitung entweichen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Luftpumpenventil für Explosionsmotoren, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass für das Saugventil eine grosse Kugel (h) Verwendung findet, über welcher unmittelbar die kleinere Kugel (q) des Druckventiles angeordnet ist, während zum Saugventil radial angeordnete Bohrungen (i) führen und im Ventilgehäuse (a) axiale Bohrungen (1) vorgesehen sind, die einerseits in eine zwischen beiden Kugeln (h, q) vorhandene Ventilkammer (m), anderseits in eine nach oben abgeschlossene Kammer (e) münden, die mit dem Zylinder in Verbindung steht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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