DE719352C - Stoffmuehle fuer Faserstoffe - Google Patents

Stoffmuehle fuer Faserstoffe

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DE719352C
DE719352C DEE50168D DEE0050168D DE719352C DE 719352 C DE719352 C DE 719352C DE E50168 D DEE50168 D DE E50168D DE E0050168 D DEE0050168 D DE E0050168D DE 719352 C DE719352 C DE 719352C
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DE
Germany
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ribs
rotating
mill
zone
cutting
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Expired
Application number
DEE50168D
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English (en)
Inventor
Gustav Eirich
Joseph Eirich
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EIRICH GEB
Original Assignee
EIRICH GEB
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
    • B02C7/06Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Stoffmühle für Faserstoffe Gegenstand der Erfindung ist eine Stoffmühle für Faserstoffe, mit deren Hilfe es gelingt, aus Rohstoffen der verschiedensten Art, vvie Zellstoff, Papier-, Textilabfällen, Stroh, Holz oder Holzabfällen, einen für die Herstellung von Papier, Pappe u. dgl. sehr gut geeigneten Stoff zu erhalten. Bei der Zerfaserungderartiger Rohstoffe ist es wesentlich, daß die im Ausgangsstoff in verfilztem oder verkittetem Zustand enthaltenen. Fasern möglichst weitgehend voneinander getrennt und freigelegt werden, während andererseits eine Verlcürzüng@oder sonstige Beschädigung der Einzelfasern zu vermeiden. ist. - Infolg °-dessen kommt es bei einer Scheibenmühle für derartige Zwecke zunächst einmal .darauf an, daß die beiden Scheiben mit radial verlaufenden Rippen besetzt sind, die einander genau parallel gegenüberliegen und infolgedessen beim Umlauf keine scherende Wirkung auf die Fasern ausüben.
  • Stoffmühlen -mit derartigen radial verlaufenden Rippen sind zwar alt sich bekannt. Sie berücksichtigen aber nicht,das weitere Erfordernis, daß .der Rohstoff unter möglichst-er Parallelrichtung der Fasern und unter Vermeidung jeder Stauungs- oder Verstopfungsmöglichkeit durch die Rippenzone hindurchgeht, damit verhindert wird, daß durch Querstellung des Rohstoffes doch eine Faserwerkürzung auftritt oder .durch Verzögerung des Durchgangs das@Material zu stark erwärmtwird.
  • Die Erfindung ,sieht eine Stoffmühle mit Scheiben mit radial verlaufenden Rippen vor, bei der die umlaufende Scheibe mit einem Schneidrippenkranz geringerer Breite als die feststehende Scheibe .ausgebildet ist und an dem Rippenkranz der umlaufenden ScheibL-nach innen gerichtete Schlagarme angeordnet sind, die über dem freiliegenden gezahnten Teil der -feststehenden -Scheibe hinwegstreichen und in Verbindung mit dem freiliegenden gez.ahnten Teil -eine Vorzerfaserung und Ausrichtung ides Gutes bewirken.
  • Die Ausbildung der Scheiben mit-verschieden breiten Rippenkränzen und Schlagarmen an dein umlaufenden Rippenkranz bewirkt, daß die Rohstoffstücke schon vor dem Eintritt in die eigentliche Rippenzone vorzerfasert werden und das entstandene fasrige Gut vor seinem Durchgang durch die Hauptzone parallel gerichtet und so der Feinzerfaserung zugeführt wird. Dadurch wird eine besonders schonende Zerfaserung ohne schädliche Faserkürzung erzielt.
  • Zu dein gleichen Zweck einer rascher. Hindurchführung des Fasergutes und Vermeidung einer Verstopfung oder Stauung sin l am äußeren Umfang der umlaufenden Scheibe Wurfflügel angebracht, die das aus der Scbneidrippenzone austretende zerfaserte Gut ergreifen und der Auswurföffnung zuführen.
  • Bei einer Stoffmühle mit waagerechtem, ringförmigem Messerkranz ist es zwar bekannt, am Umfang der umlaufenden Scheibe schaufelartige Verlängerungen vorzusehen. Abgesehen davon, daß die Rippen dort auf beiden Mahlwerkteilen einander kreuzend angeordnet sind, haben diese Schaufeln auch eine solche Lage, daß sie dem aus dem Mahlwerk austretenden Stoff eine aufwärts gerichtete Strömung geben, um ihn wiederholt in den Mittelteil der Mühle :eintreten und durch das Mahlwerk hindurchgehen zu lassen.
  • Zur Erleichterung der Zerfaserung von Rohstoffen der hier in Betracht kommenden Art ist es bekannt, an Scheibenmühlen Einrichtungen zur Einführung von Spül- und Druckmitteln, wie Flüssigkeit, Dampf, Luft o. dgl., vorzusehen. Es wurde jedoch festgestellt, daß die Faserstoffe zumindest soweit sie harzartige, klebende Bestandteile enthalten, dazu neigen, sich an den Vertiefungen der Rippenzone festzusetzen. Um dies wirksam zu verhindern, wird bei einer bevorzugten Ausführungsform .derErfindung denMündungen der an ein umlaufendes oder feststehendes Rohrsystem angeschlossenen Austrittdüsen .eine derartige Stellung gegeben, daß das Spülmittel senkrecht auf die Rippenzone der gegenüberliegenden Scheibe trifft. Durch den senlzrecliten Aufprall des Spülmittels wird ein etwaiger klebriger Ansatz in der Rippenzone rascher und sicherer beseitigt als bei Eintritt des Spülmittels in der radialen Richtung der Rippen. -Die Parallelrichtung der Rohstoffe in der Vorzerfaserungszone kann auch bei Beachtung der Merkmale der Erfindung Schwierigkeiten bereiten, wenn die aufzuschließenden Materialien mit einer ungeeigneten oder mit unterschiedlicher Stückgröße der Stoffmühle zugeführt werden. Es ist von wesentlicher Bedentun,g, .diese Möglichkeit auszuschließen und Rohstoffstücke von gleichmäßiger, geeigneter Größe dem Zerfaserer zuzuführen. Zu diesem Zweck kann gemäß der Erfindung der Vorzerfaserungseinrichtung fier Stoffiriülile eine nach Art einer Häckselvorrichtung ausgebildete Schneidv orrichtung mit um eine Achse umlaufenden Messern vorgeschaltet sein, in die das Gut mittels einer Fördereinrichtung, wie z. B. zwei zusammenarbeitenden Förderbindern, eingezogen wird und die Teilstücke gleickhmäßiger Breite unmittelbar der Einzugöffnung der Scheibenmühle zuführt. Eine derartige Schneidvorrichtung wirkt als gleichmäßig arbeitendes Beschickungsgerät: ferner wird die Leistung der Scheibenmühle und deren Kraftbedarf durch die Vorschaltung der Sclineidemaschine sehr günstig beeinflußt. Beispielsweise ergeben geschnittene Holzabfälle und geschnittene Pflanzenstengel ein Fasererzeugnis von wesentlich größerer Gleichmäßigkeit, als dies bei Verarbeitung auf derselben Maschine ohne Vorschaltung der Schneidvorrichtung erhalten wird.
  • Bei der Scheibenmühle gemäß der Erfindung können die Scheiben eben oder nahezu eben sein. jede der Scheiben kann für sich eine konusartige Ausbildung erhalten, so daß in der Mitte ein Raum mit größerem freiem Onerschnitt besteht, der sich nach dem Umfang der Scheibe hin verengt.
  • ZurBecinflussung derDurchgangsgeschwindigkeit durch die Rippenzone sind folgende Möglichkeiten gegeben: Veränderung des Druckes, Veränderung der Umlaufgeschwindigk eit, mit deren Erhöhung die Durchgangmenge zunimmt, und schließlich leichte Schrägstellung der Verzahnung gegenüber der Bewegungsrichtung des Gutes; jedoch muß eine etwaige Schrägstellung an beiden Scheiben gleich sein, so daß :die Rippen auf beiden Scheiben parallel laufen und sich nicht kreuzen.
  • Die Schneidrippen können geradlinig oder auch sägeförmig als gleichschenklige oder ungleichschenklige Dreiecke ausgebildet werden. Die Mahlscheiben erhalten zweckmäßig Schrägflächen zur Bildung des Einzugschlitzes. Die Zahnteilung der Scheiben kann gleich oder verschieden sein.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen von Stoffmühlen gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt. Die Abbildungen zeigen im einzelnen: Fig. r einen senkrechten Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 einen halben Ring der Arbeitszone mit radial verlaufenden Rippen nach Fig. @, Fig.3 eine Ausführungsform der Zähne zweier Scheiben, Fig.:I bis 6,ein Rohrsystcin für die Flüssigkeitszufuhr, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt durch die mit derZerfaserungsmaschine verbundeneZuführvorrichtung, Fig. 8 dieWasserzuführung durch die Hohlwelle in größerem Maßstab, Fig. 9 Messerarme am Gehäuse D der Fig. 7 in Vorderansicht und teilweisem Schnitt. Die Maschine nach Fig. r besitzt zwei Arbeitszonen, nämlich eine Grob- und eine dichtgeschlossene Feinzone; auf .der Welle a ist die Scheibe b mit den ,an,den Ringflächen h radial oder nahezu radial angeordneten Schneidrippen gelagert.
  • Die ungleich breiten Mahlringe h, kl haben gleichen äußeren Durchmesser. Der breite Ring k1 am Gehäuse e ist feststehend, der schmale Ring k an Scheibe b umlaufend. Diese Arbeitsringe enthalten die SchneidTippen, die beispielsweise radial oder nahezu radial verlaufen und sägeförmigen Querschnitt haben können (Fig. a und 3). Beim Umlauf sollen sich .diese parallel stellen. Ferner sollen die Zähne des umlaufenden Ringes nicht gegen die senkrechte, sondern die schräge Fläche der Sägezähne :der feststehenden Ringfläche treffen, damit lange Fasern gebildet werden. An dem Ring k sind Arme h vorgesehen, die über dem freiliegenden gezahnten Teil des breiten Ringes k1 zwecks Vorzerkleinerung hinwegstreichen.
  • Die Flüssigkeit usw.°wird durch .di:eWelle a oder das in diese eingebaute Rohr g mit Abzweigungen zur Arbeitszone geführt. Andererseits :dienen zur Einleitung :durch die feste Arbeitsfläche mehrere Rohre m, die schräg oder senkrecht zur drehbaren Mahlfläche k gerichtet sind (Fig. z und q:). Die Austrittenden der Rohre trägen feste, schräg gestellte oder verstellbare Düsen s (Fig. 5 und 6), so daß die Spritzflüssigkeit zwecks besserer Reinigungswirkung möglichst senkrecht auf die Arbeitsfläche auftrifft. Dies gilt auch für die Arme des Rohrsystems g (Fig. i).
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 treffen die Flüssigkeitsstrahlen senkrecht auf die Scheiben auf. Die die umlaufende Mahlbahn b besprühenden Düsen p sind in der stillstehenden Mahlbahn e eingebaut. Das Anschlußstück an die Rohrleitung ist nur bei der Düse gezeichnet, die nahe an :der Berührungsstelle der beiden Mahlzonen, Feinzone z und Grobzone zd ausmündet. Eine zweite Düse p ist in der Grobzone ei punktiert angedeutet. Das Besprühen der feststehenden Mahlbahn e erfolgt,durch Düsen p in der umlaufenden Mahlbahn b, denen Flüssigkeit us`v. durch die Hohlwelle a über Rohrleitung g zugeführt wird.
  • Das zwischen den Scheiben b, e oder k, k1 austretende Fertiggut kann durch Wurfflügel n herausgeschleudert werden, die am äußeren Umfang ,der umlaufenden Scheibe angebracht sind. Bei etwaigem Durchgang harter Körper tritt :eine Erweiterung :des Zonenschlitzes ein. Durch eine Hebelvorrichtung an der Lagerhülse kann zwangläufig die Durchgangsbreite der Arbeitszone verstellt werden.
  • Wie erwähnt, ist es vorteilhaft, das zu bearbeitende Gut in .Stücken möglichst gleicher Länge :der Spaltzone zuzuführen. Zu dem Zweck ist der in das Innere der Mühle mündenden Materialzuführung eine Fördereinrichtung vorgeschaltet, auf :der das Gut gleich-' zeitig mit der Förderung in Teilstücke möglichst gleicher Länge zerschnitten wird. Diese Förder- und Zerschneideeinrichtung besteht beispielsweise :aus zwei gegeneinander arbei-.tenden Förderbändern mit davorgeschalteten umlaufenden Messern. Die beiden Förderbänder sind so gegeneinander angeordnet, daß das Bearbeitungsgut zwischen ihnen zusammengepreßt und in gepreßtem Zustand in den Bereich der umlaufenden Schneidwerkzeuge gelangt. Eine Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung ist in :den Fig. 7 und 9 dargestellt.
  • Die beiden Förderbänder sind als Raupenbänder A bzw. B :dargestellt. Das obere Raupenband wird von einem Lagerrahmen bi getragen, :der mit dem Band als ganzes bei wechselnder Dicke des Schnittgutstranges um Zapfen cl der beiden Seitenwände schwingt. Die Bohrungen für die Zapfen c1 sind im unteren hinteren -Teil des Lagerrahmens bi nahe zu dem Zahnritzel d1 gelagert. Die beiden Tragzapfen cl nehmen :einen beträchtlichenTeil des Eigengewichtes des Lagerrahmens bi und des Bandes auf, so daß es :an der Mundstückseite C spielend leicht aufschwingt. Um das Herausfallen von Schnittgut durch die Langlöcher ei der Seitenwände und den Eintritt in das Innere :der Kettenglieder zu vermeiden, sind auf der Welle g1 an der Mundstückseite C Schutzscheiben vorgesehen, die in jeder Höhenlage des Bandes die Langlöcher ei überdecken. Als P:reßplatte ist eine linealartige Platte hl an zwei Winkellappen des schwingenden Lagerrahmens bi starr angeschraubt. Die am Lagerrahmen bi starr befestigte Preßplatte hl drückt bei dünnem Strang stärker auf diesen als bei :einem :dicken Strang. Sechszahnige Ritzel d, dienen als Antrieb der beiden Bänder A, B, während am anderen Ende die Bänder über lose auf Wellen g1 und m, sich :drehende Rollen il laufen. Durch Veränderung des Durchmessers :dieser Rollen kann das Band straff gespannt werden. Zum Parall:elführen und zur Druckregelung des oberen Bandes A dienen zwei Hebel, die auf dem überstehenden Ende der Welle g1 des Bandes A starr aufgekeilt sitzen und an dem der Mundstückseite zugekehrten Ende kurze Zahnbogenstücke mit Außenverzahnung tragen. Die Zähne der zwei Hebel greifen in an der Maschinenwand befestigte Bogenstücke mit Innenverzahnung. Bei der Auf- und Abwärtsbew egung ,des Bandes A wird der gewichtbelastete Hebel, der an dem kurzen Hebel befestigt ist, infolge der ineinandergreifenden verzahnten Bogenstücke mitgezogen. Das untere Raupenband ruht mit seinen Wellen k2 und in, in Bohrungen der Seitenwandungen. Gleitleisten izl für den tragenden Trum können an den Seitenwänden der Maschine unmittelbar angebracht sein. Der Lagerrahmen b1 ist im Innern des Bandes A mit Gleitplatten nl für den unteren und oberen Trum versehen.
  • Der Antrieb der beiden Bänder erfolgt durch Stirnradantrieb, .das Antriebszahnrad 1s-1 sitzt lose auf dem Zapfen cl, um den der Lagerrahmen b1 schwingt, kämmt einerseits mit .dem Zahnrad r, auf der Antriebswelle des Antriebsritzels dl des oberen Raupenbandes A und treibt andererseits mit Hilfe des Zwischenrades s1 das Zahnrad t1 auf der Welle bz des Zahnritzels d_ des unteren Bandes B an. Das Wurfgehäuse mit den rotierenden Messern und dem Antrieb ist als ganzes mit D bezeichnet, während an der Scheibenmühle F der Zuführtrichter E angeordnet ist, welcher unter der Austrittsöffnung des Wurfgehäuses D vorgesehen ist.
  • In der Abb. 9 ist mit i die Antriebswelle bezeichnet, auf welcher die Messerarme 3 mit einer Klemmnabe 2 o. dgl. befestigt sind. An den Messerarmen 3, welche mit Au:swurfflügeln 4. versehen sein können, sitzen an Schrauben i i mit schwalbenschwanzförmigen Köpfen in der Achsenrichtung verschiebbare Messerhalter 5, die eine dem Schraubenkopf entsprechende schwalbenschwanzförmige Nut haben. Damit -der Messerhalter 5 beim Verschieben nicht von den Schraubenköpfen abrutschen kann, ist ein Anschlag z. B. am Messerhalter vorgesehen. Die Messer 6 sind an den breiten Lappen 9 der Messerhalter 5 mittels Schrauben 7 und Anstellschrauben 8 befestigt. Infolge der Schraubenschlitze 12 sind die Messer herausziehbar, ohne daß es nötig wird, die Schrauben herauszunehmen. Bei Lösung der Muttern -der schwalbenschwanzförmigen Schrauben i i. können die Halter 5 in .der Achsrichtung z verschoben und -dadurch -in und außer Arbeitslage --ebracht werden.
  • Die neuartige Einrichtung gemäß der Erfindung liefert :ein feinfaseriges knotenfreies Gut. Beispielsweise wird. die _ Zer faserungsbehän:dlung .gemäß der-Erfindtmg unmittelbar hinter die Zellstoffkocher geschaltet, und die aus der Zerfaserungseinrichtung austretenden Massen werden in den Holländer eingeführt.
  • Die Bearbeitung der Massen kann sowohl auf trockenem als auch auf nassem Weg erfolgen. Im allgemeinen werden die höchsten Durchsatzleistungen bei Naßverarbeitung erzielt. Die trockene Arbeitsweise ist jedoch vorzuziehen, wenn die zu verarbeitenden Stoffe wasserlösliche Klebestoffe und ähnliche Substanzen enthalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stoffmühle für Faserstoffe, wie Zellstoff, Papier-, Textilabfälle, Stroh, Holz und Holzabfälle, ,deren Scheiben mit radial verlaufenden Rippen besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Scheibe (b) mit einem Schneidrippenkranz (k) geringerer Breite als die feststehende Scheibe (e) ausgebildet ist und an dem Rippenkranz der umlaufenden Scheibe nach innen gerichtete Schlagarme (1a) angeordnet sind, die über dem freiliegenden gezahnten Teil (k1) der feststehenden Scheibe hinwegstreichen und in Verbindung mit dem freiliegenden gezahnten Teil eine Vorzerfaserung und Ausrichtung des Gutes bewirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch am äußeren Umfang der umlaufenden Scheibe angebrachte Wurfflügel (1a), die das aus der Schneidrippenzone austretende zerfaserte Gut ergreifen und der Auswurföffnung zuführen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit Einrichtungen zur Einführung von Spül- und Druckmitteln, wie Flüssigkeit, Dampf, Luft o. dgl.,dadurch gekennzeichnet, daß den Mündungen der an ein umlaufendes oder feststehendes Rohrsystem (r11, g) angeschlossenen Austrittdüsen (s, p) eine derartige Stellung gegeben ist, daß das Spülmittel senkrecht auf die Rippenzone der gegenüberliegendenScheibe trifft. d.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch ;gekennzeichnet, daß der Vorzerfaserungseinrichtung eine nach Art einer Häckselvorrichtung arbeitende Schlleid,#-orrichtung mit um eine Achse umlaufenden Messern (C) vorgeschaltet ist, in die das Gut mittels einer Fördereinrichtung (A, B) eingezogen wird und die Teilstücke gleichmäßiger Breite unmittelbar der Einzugöffnung (E) der Scheibenmühle (F) zuführt.
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