DE719574C - Anordnung bei wechselstromgespeisten Roehrenverstaerkern - Google Patents

Anordnung bei wechselstromgespeisten Roehrenverstaerkern

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DE719574C
DE719574C DEL96696D DEL0096696D DE719574C DE 719574 C DE719574 C DE 719574C DE L96696 D DEL96696 D DE L96696D DE L0096696 D DEL0096696 D DE L0096696D DE 719574 C DE719574 C DE 719574C
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Germany
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grid
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alternating voltage
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resistance
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Expired
Application number
DEL96696D
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Inventor
Browder J Thompson
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/02Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with tubes only
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
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    • H04B15/005Reducing noise, e.g. humm, from the supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der im Patent 718 019 beschriebenen Anordnung, idie geeignet ist, sehr kleine Spannungen zu verstärken, insbesondere in Verbindung mit photoelektrischen Zellen.
Der Innenwiderstand lichtelektrischer Zellen ist im allgemeinen sehr hoch. Deshalb muß auch der Eingangswiderstand des angeschlossenen wechselstromgespeisten Röhren-Verstärkers vergleichsweise hoch. sein. Es hat sich herausgestellt, daß, wenn der Eingajigswiderstand sehr hoch, gelmacht wird, die Streukapazitäten des" Eingangskreises sich geltend machen, indem Aufladungein des Steuergitters entstehen, die das Arbeiten des Verstärkers während der Arbeitshalbperiode derart stören, daß ein normaler Betrieb des Verstärkers in Frage gestellt wird. Um hier Abhilfe zu schaffen, wird gemäß dem Hauptpatent zwischen Kathode und ^Steuergitter ao ein Hilfsgitter angeordnet, das vom Wechselstrom in entgegengesetzter Phase wie das Steuergitter gespeist wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß sich mit dieser Einrichtung allein nicht in allen' Fällen befriedigende Ergebnisse erzielen lassen. Dies
gilt insbesondere dann, wenn der Eingangswiderstand des Verstärkers außerordentlich hoch ist. Alsdann machen sich nämlich die Kapazitäten zwischen dem Steuergitter, dem Hilfsgitter und den anderen Elektroden noch nachteilig bemerkbar.
Dies soll an Hand der Zeichnung erläutert werden.
Die Abbildung zeigt eine ■ Photozelle mit ι ο Kathode ι und Anode 2, die an eine Verstärkerröhre 4 angeschlossen ist. Die Verstärkerröhre besitzt eine Kathode 5, eine Anode 6, ein Steuergitter 7, 'ein Schutzgitter 8 und Hilfsgitter 9, dessen Wirkungsweise aus dem Hauptpatent bekannt ist. Die Ausgangsspannung des Verstärkers, die über dem Widerstand 10 entsteht, kann dem Steuergitter einer geeigneten Anzeige- oder Regelvorrichtung zugeführt werden, die im vorao liegenden Falle als Glühkathodenröhre 12 dargestellt ist. Um den verschiedenen Elektroden der Verstärkerröhre und der angeschlossenen Photozelle die erforderlichen Betriebswechselspannungen zuzuführen, ist eine Wechselstromquelle in Gestalt eines Speisetransformators mit der Sekundärwicklung 13 und der Primärwicklung 14 vorgesehen.
Die Photozelle 1, 2 ist an den Widerstand 16 angeschlossen, der im Gitterkathodenkreis der Röhre 4 liegt. Wie bereits dargelegt, muß dieser Widerstand zwecks guter Anpassung an den hohen Photozellenwiderstand einen äußerst hohen Wert besitzen, z.B. von 1000 bis 1000 000 Megohm.
Infolge dieses hohen Eingangswiderstandes macht sich beim Betrieb der Röhre die Kapazität zwischen dem. Steuergitter 7 und dem Hilfsgitter 9 einerseits und dem Schutzgitter 8 und der Anode 6 andererseits nachteilig bemerkbar. Diese Kapazitäten bewirken nämlich einen Wechselstramfluß durch den Widerstand 16. Hat der Widerstand 16 einen niedrigen Wert, so ist der entstehende Spaninungsabfall und damit der Einfluß auf das Steuergerät nur gering. Erhält der Widerstand aber einen sehr hohen Wert, so nimmt der Spannungsabfall solche Werte an, daß das Steuergitter gleichzeitig mit den Gittern 8,9 und der Anode 6 positiv wird. Durch diese positive Spannung des Gitters entstehen ebenso wie bei der positiven Spannung des Gitters während der positiven Halbperiode, die durch das Hilfsgitter beseitigt sind, störende Aufladungen des Gitters, so· daß die Verstärkeranordnung nicht mehr ordnungsgemäß arbeitet.
Erfindungsgemäß wird nun zur Behebung
dieses Nachteiles bei einer Anordnung nach dem Hauptpatent bei wechselstromgespeisten Röhrenverstärkern mit hohem Eingangswiderstand, hohem Gitterableitwiderstand und einer Nutzstramquelle hohen Innenwiderstandes im Eingang zur Vermeidung von während der Arbeitshalbperiode störenden Aufladungen des Steuergitters, bei der zwischen Kathode und Steuergitter ein Hilfsgitter vorgesehen ist, dem Steuergitter die Speisewechselspannung zusätzlich über einen Kondensator in entgegengesetzter Phase, bezogen auf die Ka- 7« thode, wie der Anode zugeführt und die Größe dieser Wechselspannung derart bemessen, daß die durch die Kapazitäten zwischen dem Steuergitter und den übrigen Elektroden der Röhre hervorgerufene Gitterwechselspannung kompensiert wird.
In der Hochfrequenztechnik ist bereits die Neutralisation der Wirkung schädlicher Röhrenkapazitäten auf das Steuergitter durch eine dem Steuergitter in entsprechender Phase «< > zugeführte Gegenspannung allgemein bekannt. Jedoch handelt es sich hier nicht um die Beseitigung von störenden Aufladungen des Steuergitters bei wechselstromgespeisten Röhrenverstärkern hohen Eingangswiderstandes mit hohem Gitterableitwiderstand und einer Nutzstromquelle hohen Innenwiderstandes im Eingang.
Die erfindungsgemäße Schaltung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel wiedergegeben. Zwischen dem Steuergitter 7 und einem Punkt 23 der Wechselstromquelle ist ein Neutralisierungskondensator 22 vorgesehen, wobei der Punkt 23 so gewählt wird, daß seine Spannung in bezug auf den An-Schlußpunkt des Widerstandes 16 die entgegengesetzte Phase hat wie die Spannungen der übrigen Elektroden. Der einfachste Weg, um zu einer passenden Einregulierung des Kondensators zu gelangen, ist der, einen kleinen Festkondensator einzuschalten und den Anschlußpunkt 23 zu verschieben oder einen veränderbaren Kondensator an einen festen Anschlußpunkt zu legen und die Kapazität des Kondensators zu verändern, bis die Anordnung einwandfrei arbeitet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung bei wechselstromgespeisten Röhrenverstärkern mit hohem Eingangswiderstand, hohem Gitterableitwiderstand und einer Nutzstromquelle hohen Innenwiderstandes im Eingang zur Vermeidung von während der Arbeitshalbperiode störenden Aufladungen des Steuergitters nach Patent 718 ο 19, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuergitter über einen Kondensaton· die Speisewechselspannung zusätzlich in entgegengesetzter Phase, bezogen auf die Kathode, wie der Anode zugeführt wird und die Größe dieser Wechselspannung
    derart bemessen ist, daß die durch die Kapazitäten zwischen dem Steuergitter und den übrigen Elektroden der Röhre hervorgerufene Gitterwechselspannuing kompensiert wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Größe der dem Steuergitter zngefühirten Wechselspannung durch Veränderung der Größe des Kondensators eingestellt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der dem Steuergitter zugeführten Wechselspannung durch Verschieben, des Koindensatarabgriffes an der Sekundärwicklung des Speisetransformators eingestellt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL96696D 1936-09-19 1938-12-29 Anordnung bei wechselstromgespeisten Roehrenverstaerkern Expired DE719574C (de)

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DE1004665B (de) * 1953-08-04 1957-03-21 Philips Nv Verstaerkerendstufe mit Gasentladungsroehre (Plasmatron)

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DE718019C (de) 1942-02-28

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