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Federträger bei Kontaktanordnungen für elektrische Schalt- bzw. Steuergeräte,
z. B. Schütze Es ist bei Ölschaltern zwar bekannt, die Kontaktbrücke ohne Entfernen
bzw. Lösen der nicht auszuwechselnden Teile aus ihrem Träger herauszunehmen, wobei
die Kontaktstücke seitlich herausgeschoben werden und die schraubenförmigen Druckfedern
an ihnen Stellen verbleiben. Beim Auswechseln der Kontaktbrücke werden jedoch die
Druckfedern noch zusätzlich gespannt. Hierdurch wird außer der möglichen überbeanspruchung
der Federn das Auswechseln der Teile, insbesondere bei größeren Schaltgeräten, erschwert.
Das Auswechseln. der Kontakte ist auch insofern umständlich, als beide Hände benutzt
werden sollen. Beim Auswechseln der Kontaktbrücke unter Benutzung nur .einer Hand
-etwa in der Weise, daß man die Druckplatte mit zwei. Fingern nach unten drückt,
kann es dagegen leicht vorkommen, daß eine der gespannten Schraubenfedern z. B.
beim Ausüben ungleicher Drücke an beiden Enden der Druckplatte herausspringt. Demgegenüber
zeichnet sich die Erfindung im wesentlichen dadurch aus, daß am Kontaktträger ein
die dem beweglichen Kontaktstück zugeordneten Teile zusammenhaltendes Verlängerungsglied
derart beweglich angeordnet ist, daß eine Vergrößerung des Abstandes zwischen dem
Kontaktstück und dem Federträger durch einfachen Handgriff ohne Verwendung eines
Werkzeuges, z. B. Schraubenschlüssels, möglich ist. Beim Auswechseln der Kontakte
wird somit die die Kontaktanpressung herbeiführende Feder entspannt. Auf diese Weise
wird nicht nur verhindert, daß beim Auswechseln des Kontaktstückes sämtliche nicht
auszuwechselnden Teile herausfallen, sondern zugleich ermöglicht, daß die Kontaktanordnung
auch bei größeren Federdrücken, und zwar etwa von 4 kg aufwärts, ohne weiteres angewendet
werden kann, um ein müheloses Auswechseln der Kontakte vorzunehmen. Zugleich wird
hierbei verhindert, daß die Feder beim Auswechseln des
Kontaktstückes
in unzulässiger Weise Überbeansprucht wird.
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Weitere Ausgestaltungen und Vorteile des Erfindungsgegenstandes sind
der nachstehenden Beschreibung zu entnehmen.
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In der Zeichnung ist eine der vielen mög hIchen Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes,- und zwar für die Verwendung bei .einem Scütz dargestellt;
@es zeigen: Fig. i einen Federteller von unten gesehen, Fig.2 den Kontaktträger
nebst beweglichem Kontaktstück in Seitenansicht, Fig.3 die Anordnung nach Fig.2
um 9o° gedreht, Fig. 4 die Anordnungen nach Fig. 2 und 3, jedoch in einem für Auswechseln
des Kontaktstücken bereiten Zustand.
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An einem beweglichen Kontaktträger i, der z. B. unter Verwendung einer
Schneidenlagerung an einem feststehenden. Kontaktträger i o geschwenkt «erden kann,
ist ein bewegliches Kontaktstück 2 angebracht. Zu diesem Zwecke ist eine Druckfeder,
insbesondere eine Schraubenfeder 3 vorgesehen, die die Kontaktanpressung bewirkt
und die an ihrem vom beweglichen Kontaktstück 2 abgekehrten Ende sich gegen einen
Federteller 4 abstützt. Der Federteller 4 wird mittels eines am beweglichen Kontaktträger
i befestigten Federbolzens 5 getragen, wobei er an dem durch ihn hindurchgeführten
Endteil des Bolzens 5 durch ein Befestigungsmittel 6 gesichert ist, das sich gegen
die innere Fläche des Federtellers legt.
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Während als ein solches Befestigungsmittel biss jetzt in der Regel
ein Splint o. dgh verwendet wurde, ist dasselbe erfindungsgemäß als ein Bügel, eine
Schleife oder in irgendeiner beliebigen anderen Form, und zwar als Verlängerungsglied
für den Federbolzen 5 ausgebildet. Das Verlängerungsglied 6, das einen beliebigen,
z. B. rechteckigen oder runden Querschnitt haben kann, enthält bei der dargestellten
Ausführungsform zwei längere Schenkel, die in der Mitte zusammengezogen sein können.
Der eine dieser Schenkel übernimmt die Aufgabe des bis jetzt üblichen Splintes,
während der andere Schenkel sich in ähnlicher Weise gegen die Innenfläche des vorteilhaft
aus Isolierpreßstoff ausgeführten Federtellers 4 legt.
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Soll das bewegliche' Kontaktstück 2' ausgewechselt werden, so wird
das Verlängerungsglied 6 um seinen durch den Federbolzen 5 hindurchgeführten Schenkel
um 9o° geschwenkt, ohne daß hierbei der Federteller 4 irgendwie bewegt zu werden
braucht. Auf diese Weise gelangt das Verlängerungsglied 6 zunächst aus der in Fig.
2 dargestellten in die in Fig.3 wiedergegebene Lage. Aus dieser Zwischenlage wird
das Verlängerungsglied 6 (vgl. Zeichnung Fig.3) nach links gezogen, wobei dasselbe
zum Teil nach unten bewegt werden kann, so daß sich eine Bewegung des Verlängerungsgliedes
.etwa in Richtung des Pfeiles 7 ergibt. Dabei gleitet das Verlängeiungsglied 6 in
einen in dem FederteHer 4 vorgesehenen Schlitz 8 hinein, der beispielsweise in einem
rechten Winkel zu der Öffnung verläuft, die den aus flachförmigem Materialstück
bestehenden Federbolzen 5 aufnimmt. Das Verlängerungsglied 6 sichert mittels seines
verbreiterten Endteiles den Federteller 4 gegen das Herabfallen (vgl. Fig. .l)-Auf
diese Weise wird der Federbolzen 5 um eine Strecke A verlängert, so daß die Feder
3 sich entspannen kann. Nunmehr kann das bewegliche Kontaktstück-- von Hand mühelos
herausgenommen und beispielsweise ein neues Kontaktstück eingesetzt werden, worauf
etwa durch Zusammendrücken der Feder 3 das Verlängerungsglied in seine ursprüngliche,
aus Fig.2 ersichtliche Lage gelangt.
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Um eine besonders leichte Betätigung des Verlängerungsgliedes 6 zu
ermöglichen, kann dasselbe mit einem winklig abgebogenen Lappen 9 o. dgl. ausgerüstet
werden. Ferner kann dafür gesorgt werden, daß das Verlängerungsglied 6 stets in
eine vorbestimmte Lage an der unteren Fläche des Federtellers 4 gelangt, um dadurch
zu vermeiden, daß das Verlängerungsglied, wenn dasselbe etwa infolge besonders starker
Erschütterungen die in Fig.3 angegebene Zwischenstellung einnehmen sollte, aus dieser
unbeabsichtigt von selbst in den Schlitz 8 gelangen kann. Hierzu kann entweder der
Federteller 4 an seiner dem Kontaktstück 2 abgekehrten Fläche als eine Führung für
das Verlängerungsglied 6 etwa gemäß Fig. i ausgebildet oder das Verlängerungsglied
6 bzw. der Endteil des Bolzens 5 mit Vertiefungen bzw. Erhöhungen versehen werden,
durch die die Lage des Verlängerungsgliedes an dem Federteller eindeutig festgelegt
wird.
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Wie die Kontaktanordnung an sich ausgebildet ist, ist für die Erfindung
von untergeordneter Bedeutung. Hierbei kann z. B. ein weiterer Federteller 12 vorgesehen
werden und die Verbindung zwischen dem Träger i und dem beweglichen Kontaktstück
2 mittels einer Schneidenlagerung erfolgen. Bei dem angegebenen Ausführungsbeispiel
kommt der nicht dargestellte feststehende Kontakt in Fig.2 etwa seitlich rechts
über dem beweglichen Kontaktstück 2 zu liegen.