DE719693C - Schreibband fuer Schreibmaschinen, Registrierkassen u. dgl. - Google Patents

Schreibband fuer Schreibmaschinen, Registrierkassen u. dgl.

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DE719693C
DE719693C DEW100574D DEW0100574D DE719693C DE 719693 C DE719693 C DE 719693C DE W100574 D DEW100574 D DE W100574D DE W0100574 D DEW0100574 D DE W0100574D DE 719693 C DE719693 C DE 719693C
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DE
Germany
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colored
writing tape
extension piece
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Expired
Application number
DEW100574D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Guenther Beindorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gunther Wagner Pelikan Werke GmbH
Original Assignee
Gunther Wagner Pelikan Werke GmbH
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Publication date
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Description

  • Schreibband für Schreibmaschinen, Registrierkassen u. dgl.. Beim Einsetzen neuer Schreibbänder in Schreibmaschinen o. dgl. werden die Hände leicht mit Schreibbandfarbe beschmutzt. Schutz der Hände durch Handschuheoder durch Verwendung von Hilfsmitteln, wie Pinzetten u. dgl, haben sich als praktisch unbrauchbar erwiesen. Es ist daher, um das Beschmutzen der Hände beim Einziehen- neuer Schreibbänder in Schreibmaschinen u. dgl. zu vermeiden, auch schon vorgeschlagen worden, bei der Einfärbung der Schreibbänder ' die Enden der Bänder nicht mit Schreibbandfarbe .zu tränken. Dieser nahehegende Gedanke ist aber praktisch schwer durchführbar; denn Schreibbänder werden in zusammenhängenden Längen von mehreren ioo m eingefärbt, die .erst später in die gewünschten Gebrauchslängen zerschnitten werden. Es würde also bei dem Einfärben der Schreibbandrollen von hunderten von Metern Länge sehr komplizierter Vorrichtungen bedürfen, um etwa alle i o m den Färbevorgang- auf eine kurze Strecke von etwa i o ,cm zu unterbrechen- sowie diese nichteingefärbten Teile des Schreibbandes vor Berührung mit den gefärbten Teilen zu schützen.
  • Auch hat es sich nicht bewährt, die auf Gebrauchslänge zugeschnittenen, in ihrer ganzen Länge eingefärbten Schreibbänder nächträglich an den Enden mit Schutzhüllen aus Papier, Metallfolien .o. dgl. zu versehen, weil die auf diese Weise hergerichteten S.chreibbandenden zu steif sind und sich infolge= dessen zu schwer durch die Bandführungen der Schreibmaschinen hindurchschieben lassen.
  • Nachträglich an, die in ganzer Länge @eingefärbten Schreibbänder ungefärbte Enden anzunähen, mit Metallklammern o. dgl. zu befestigen, ist bekannt, hat aber zu keinen befriedigenden Ergebnissen geführt, weil die Nähte, Klammern usw. sich an den meist verhältnismäßig engen Bandführungen der Schreibmaschinen festhaken.
  • Die Enden eingefärbter Schreibbänder durch Eintauchen in Lösungen von Kolllodium, Kautschuk usw. und durch nachträgliches Auftrocknenlassen dieser Lösungen mit nicht abfärbenden Schutzschichten zu versehen, hat gleichfalls zu keinem Erfolg geführt, weil die flüchtigen Lösungsmittel der Kollodium-, Kautschuk- usw. Lösungen die öligen und fettigen Anteile der Schreibbandfarbe und auch die in der Farbe enthaltenen Farbstoffc mehr oder weniger lösen, wodurch der auf den Bandenden gebildete Überzug von Koll:odium, Kautschuk us.w. schmierig wird, abfärbt und somit seinen Zweck verfehlt.
  • Es ist auch bekannt, nichteingefärbite Verlängerungsstücke an die Enden des eingefärbten Schreibbandes mittels Fischleimes anzukleben. Diese Art des Anklebens der farbfreien Enden hat sich jedoch in der Praxis nicht durchsetzen können. Das ist auch ahne weiteres verständlich, denn erfahrungsgemäß sind flüssige Klebstoffe, selbst wenn es gelingt, mit dem einen oder anderen derselben, z. B. mit Fischleim, farbfreie Enden an ungefärbte Schreibbänder anzukleben, für diesen Sonderzweck für eine laufende größere Produktion wenig geeignet; denn das Ankleben der farbfreien Enden mit flüssigen Klebstoffen im Großbetrieb ist, wenn es rasch und dabei auch sauber, wie es der Großbetrieb erfordert, gemacht werden soll, viel zu zeitraubend, daher unwirtschaftlich. Zu zeitraubend, -weil die frisch hergestellte Klebestelle, selbst bei Anwendung von Wärme, erst eine gewisse Zeit zum Anziehen, d. h. zur Verfestigung, liegen bleiben muß, bevor man das betreffende Band -weiterverarbeiten, d. h. aufspulen und konfektionieren kann. Würde man ein Schreibband sofort, nachdem das farbfreie Ende frisch angeklebt ist, stramm, also unter Zug, aufspulen, so -würden sich die Klebestellen iti :den weitaus meisten Fällen wieder lösen. Zu unsauber aber ist das Verfahren mit flüssigen Klebstoffen, weil es auf die Dauer unweigerlich zu Schmierereien führt. Letzteres gilt insbesondere für Fischleim als Klebstoff, der stets mehr oder -weniger beim Auftragen Fäden zieht. Bei Fischlein kommt außerdem noch dessen widerlicher Geruch hinzu, welcher den Klebstellen auch noch nach langem Lagern anhaftet, -was sich besonders beim öffnen der Schreibbandpackungen unangenehm bemerkbar macht. Außerdem werden die mit Fischleim herbestellten Klebestellen zwischen farbfreiem Ende und Farbband, -wenn der Auftrag des Klebstoffes nicht sehr dünn und in gleichmäßiger Verteilung erfolgt, was sehr viel Zeit :erfordert, zu steif und sind dadurch beim Einführen des Schreibbandes in die Bandgabeln der Schreibmaschine hinderlich. Diese Mängel, die in ähnlicher Weise auch bei Verwendung anderer flüssiger Klebstoffe als Fischleim auftreten, werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß das Mittel zum Aufkleben der Verlängerungsstücke auf die Enden des Schreibbandes aus ölfester thermoplastischer, durch Schreibbandfarbe nicht angreifbarer, unter Druck und in der Hitze klebender Masse, beispielsweise einer Folie, besteht. Dieses für den vorliegenden Zweck neuartige Verfahren gewährleistet ein überraschend schnelles, sauberes und dadurch wirtschaftliches Arbeiten; denn die einzelne Klebestelle erfordert. nur -wenige Sekund; ti Arbeit, und das Schreibband kann unmittelbar nach dem Kleben aufgespult werden. Zudem sind die Klebestellen nach meinem Verfahren, da eine sehr dünne thermoplastische Folie aus an sich hochelastischem Kunstharz verwendet -wird, nicht steif und außerdem auch völlig geruchfrei.
  • Die Verwendung thermoplastischer, in der Hitze klebefähiger Stoffe, insbesondere Folien zum Kleben, ist in anderen Industrien bereits bekannt, z. B. in der Sperrholzindustrie zum Aufeinanderkleben der einzelnen Holzplatten.
  • Damit die Verlängerungsstücke, -wenn sie auf die Schreibbandspulen mit aufgewickelt sind, aus dem darüber bzw. darunter gewickelten :eingefärbten Teil des Schreibbandes keim Farbe aufsaugen, wodurch ein Teil des eingefärbten Schreibbandes in seiner Ergiebigkeit geschädigt werden würde und das mit Schreibbandfarbe beschmutzte Verlängerungsstück seinen Zweck, die Hände vor dem Beschmutzen zu schützen, nicht erfüllen könnte, ist zweckmäßig das eingefärbte Schreibband an seinem einen Ende oder an beiden Enden so -weit mit dem einen Ende des ungefärbten Verlängerungsstückes mittels der thermoplastischen Folie überklebt, dä'ß die Überlappung des eingefärbten Schreibbandes mit dem nichteingefärbten Verlängerungsstück etwas größer ist als der Umfang des Aufwickelkerns der Spulen, für die das Schreibband in Betracht kommt.
  • An dem Ende des eingefärbten Schreibbandes, das auf die Schreibbandspule zttunterst, d. h. auf den Spulenkern, aufgewickelt wird, entspricht die Länge der zum Aufkleben verwendeten thermoplastischen Folie der Länge der Überlappung. Das andere Ende des eingefärbten Schreibbandes, d. h. das Ende, welches zuletzt auf die Schreibbandspule aufläuft, kann folgendermaßen hergerichtet sein r. Der zum Kleben der in ihrer Länge reichlich eirnem Sp ulenk ern umf an- entsp reche nden überl.appungsstelle verwendete Streifen therm:oplastischer Folie ist um eine lose unter dem nichteingefärbten: V erlängerungsstück liegendes Ende verlängert. Dieser lose Teil der thermoplastischen Folie hat eine Länge, die .ausreicht, um den gefärbten Teil des auf die Spule aufgewickelten Schreibbandes zu bedecken und dadurch das darüb.erliegende ungefärbte Verlängerungsstück vor Beschmutzung mit Schreibhandfarbe zu schützen. Damit dieser Schutz möglichst sicher erreicht wird, wird das nichteingefärbte Verlängerungsstück vorteilhaft etwas schmaler genommen als das Schreibband bzw. die in Schreibbandbreite verwandte thermoplastische Klebe- bzw. Schutzfolie. Vor dem Einziehen des Schreibbandes in die Schreibmaschine wird das lose Stück der thermoplastischen Folie hinter der Klebestelle abgerissen und entfernt. Vorteilhaft wird dieses Abreißen durch Perforation der Trennstelle der Folie erleichtert.
  • a. Der Klebestreifen aus thermoplastischer Folie wird nur in Länge der überlappungsst.elle zum Aufkleben des ungefärbten Verlängerungsstückes auf das gefärbte Schreibbandende verwendet. Bei dem Ausspulen des Schreibbandes .auf die- Spule wird unter das zuoberst auf die Schreibbandspule auflaufende, mit dem nichteingefärbten Verlängerungsstück versehene Ende des Schreibbandes ein loser Streifen durch. Schreibbandfarbe nicht angreifbarer Folie von Schreibbandbreite mit eingeschossen, der mit einem Ende bis unter die Klebestelle zwischen Verlängerungsstück und Schreibbandende reicht und im ganzen einte Länge hat, die ausreicht, um das nichteingefärbfie Verlängerungsstück des aufgespulten Schreibbandes vor Berührung mit dem eingefärbten Teil des Schreibbandes zu schützen. Der lose eingeschossene Folienstreifen wird bei dem Einziehen des Schreibbandes in die Schreibmaschine entfernt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibband für Schreibmaschinen, Registrierkassen u. dgl. .mit an einem Ende oder an beiden Enden des Bandes aufgeklebten nichteingefärbten Verlängerungsstücken, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Aufkleben der Verlängerungsstücke auf die Enden des Schreibbandes aus thermoplastischer, ölfester, durch Schreibbandfarbe nicht angreifbarer, unter Druck und in der Hitze klebender Folie besteht. a. Schreibband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; da.ß das eingefärbte Schreibband an seinem einen Ende oder an beiden. Enden: so weit mit dem einen Ende des nichteingefärbten Verlängerungsstückes mittels der thermoplastischen Folie überklebt ist, daß diese überlappung länger ist als der Umfang des Aufwickelkerns der Spulen, für die das Schreibband in Frage kommt. 3. Schreibband nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufkleben des ungefärbten Verlärfgerungsstückes auf das Ende des eigentlichen Schreibbandes dienende thermoplastische Folie .an dem Ende des Bandes, das zuoberst auf die Schreibbandspule aufläuft, um ein lose unter dem nichteingefärbten Verlängerungsstück liegendes, gegeb:enenfa7ls hinter der IGeb.estelle perforiertes Ende verlängert ist, das so lang ist, daß es den gefärbtenEndteildes vollständig auf die Schreibbandspule aufgewickelten Schreibbandes bedeckt und dadurch das nichteingefärbte Verlängerungsstück vor dem Beschmutzen mit Schreibbandfarbe schützt, 4. Schreibband nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß unter das zu-,ob,erst auf die Schreibbandspule aufgewickelte, mit einem nichteingefärbten Verlängerungsstück versehene Schreibbandende ein loser, bis unter die Klebestelle zwischen Schreibbandende und Verlängerungsstück reichender Streifen einer durch Schreibbandfarbe nicht angreifbaren Folie von Schreibbandbreite eingeschossen ist, ,der so lang ist, daß er das nichteingefärbte Verlängerungsstück des Schreibbandes vor Berührung mit dem eingefärbten Teil des Schreibbandes schützt.
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