DE719699C - Einrichtung zur Positionsangabe von Fahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Positionsangabe von Fahrzeugen

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DE719699C
DE719699C DEL74076D DEL0074076D DE719699C DE 719699 C DE719699 C DE 719699C DE L74076 D DEL74076 D DE L74076D DE L0074076 D DEL0074076 D DE L0074076D DE 719699 C DE719699 C DE 719699C
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DE
Germany
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receiver
transmitter
transmitters
opposing
ship
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Expired
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DEL74076D
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Alcatel Lucent Deutschland AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
    • G01S1/68Marker, boundary, call-sign, or like beacons transmitting signals not carrying directional information

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Positionsangabe von Fahrzeugen In derSchiffahrt werden bekanntlichKollisionen der Fahrzeuge dadurch vermieden, daß der Kurs des Schiffes durch Positionslichter kenntlich gemacht wird. Nach den internationalen Bestimmungen wird an der Backbordseite (in Fahrtrichtung links) ein rotes Licht und an der Steuerbordseite (in Fahrtrichtung rechts) ein grünes Licht geführt. Diese Positionslichter sind so angeordnet, daß sie nur einen bestimmten Winkelraum bestreichen, der etwa :2o° achterlich von Dwars (Senkrechte auf der Mittellinie des Schiffes) beginnt und bis etwa 7° über den Bug nach der anderen Seite reicht. Hierdurch wird es möglich, aus der Farbe des Lichtes zu erkennen, ob man sich seitwärts vorn Schiff, in welcher Fahrtrichtung zu demselben, oder ob man sich vor dem Bug des Schiffes befindet. Da diese Anordnung jedoch beim Eintreten von Nebel versagt, müssen die Schiffe unter Umständen vollständig still liegen, da selbst bei Verwendung von Nebelhornsignalen nicht die Möglichkeit besteht, den Kurs der einzelnen Schiffe zueinander zu erkennen..
  • Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, Unterwasserschallsignale zu benutzen, die ähnlich den Positionslichtern zur Aussendung kommen. Derartige Anordnungen sind jedoch außerordentlich teuer und kompliziert, da sie unter Wasser in die Schiffswand eingebaut werden müssen. und da Vorrichtungen notwendig sind, um die Schallwellen in bestimmten Richtungen auszusenden und zu empfangen.
  • Es sind ferner Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen zum Zwecke der Ortsbestimmung zwischen zwei Schiffen oder zwischen Schiff und Land nach einer graden Zahl von Richtungen hin modulierte elektromagnetische Strahlungen zur Aussendung bzw. Aufnahme gebracht wurden. Hierbei wurden neben den üblichen Lichtstrahlen auch infrarote Strahlen und Hertzsche Wellen verwendet. Diese bekannten Anordnungen ermöglichten jedoch nicht eine Navigation, wie sie mit den üblichen Positionslichtern durchführbar ist.
  • Es wurde ferner der Vorschlag gemacht, in den den Positionslichtern entsprechenden Raumwinkeln infrarote Strahlen zur Aussendung zu bringen. Da aber auch diese Strahlen durch den Nebel in ihrer Wirkung abgeschwächt werden, erscheint die Erreichung des erstrebten Zieles auf diesem Wege nicht sicher.
  • Um eine einwandfreie Positionsabgabe auch bei Nebel zu ermöglichen, werden gemäß der Erfindung im Bereich der Raumwinkel, die bei den gebräuchlichen Positionslichtern festgelegt sind, den Nebel durchdringende ultrakurze elektrische Wellen (Wellenlänge kleiner als so m) ausgestrahlt. Derartige Wellen lassen sich ähnlich wie Licht leicht abschirmen und reflektieren. Durch umfangreiche Versuche konnte festgestellt werden, daß die Reichweite ultrakurzer Wellen mit einer unter io m liegenden Wellenlänge sich genau berechnen läßt, da diese Wellen sich nach denselben Gesetzen wie das Licht ausbreiten. Wird ein entsprechender Sender in bestimmter Höhe über dem Erdboden angeordnet, so ist seine größte Reichweite für einen auf dem Erdboden aufgestellten Empfänger durch die Tangente vom Sender an die Erdoberfläche gegeben. Wird der Empfänger in gleicher Höhe mit dem Sender aufgestellt, so vergrößert sich die Reichweite auf das Doppelte. Die Energie ist hierbei von geringerer Bedeutung und kann verhältnismäßig klein gehalten werden. Die zur Abschirmung, Konzentration und Reflexion verwendeten Einrichtungen, insbesondere Spiegel- und Reflexionsflächen, werden so gewählt, daß ihre Abmessungen möglichst groß zur Wellenlänge sind. Eine solche Maßnahme ist ohne weiteres durchführbar, da die Wellenlänge erfindungsgemäß sehr klein gewählt wird und nicht größer als einige Meter, noch besser i m gemacht wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Abbildung näher erläutert. Auf dem dargestellten Schiff sind an den normalerweise für die Positionslaternen vorgesehenen Punkten Pu und Pst an der Backbord- und Steuerbordseite zwei Sender aufgestellt, deren Strahlenbündel gemäß den internationalen Vorschriften je einen Raum von i2o° überstreichen: Die Sender sind beispielsweise innerhalb von winkligen Schirmwänden S so angebracht, daß ihre Ausstrahlung nur innerhalb des vorgeschriebenen Sektors erfolgen kann. Der Backbordsender gibt beispielsweise dauernd das Zeichen -., während gleichzeitig der Steuerbordsender das Zeichen . - ausstrahlt. Befindet sich ein Fahrzeug innerhalb eines dieser Strahlenkegel, so empfängt es entweder das Backbord-oder das Steuerbordzeichen allein oder auch beide Zeichen, so daß sich aus der Art des Empfängers die Lage zum sendenden Schift ergibt. Die Ausstrahlung der Zeichen kann vorteilhaft so eingerichtet werden, daß sich in Richtung des Buges ein Dauerstrich @ergibt.
  • Anstatt zwei verschiedene Zeichen zur Aussendung zu bringen, können beide Sender auch mit verschiedenen Wellenlängen arbeiten, jedoch müssen dann die Empfangsgeräte diesen Wellenlängen entsprechend aufgebaut sein. Uin die Einhaltung der geforderten Abstrahlwinlcel zu gewährleisten, ist es lediglich notwendig, die Sender an Bord so aufzustellen, daß hinter ihnen genügend große und geeigciete Reflexionsflächen vorhanden sind. Dies ist bei den zur Verwendung kommenden Ultrakurzwellen auf einem größeren Dampfer leicht durchführbar, da in vielen Fällen die Deckaufbauten Metallflächen, die im Verhältnis zur Wellenlänge große Ausdehnung haben, aufweisen. Wird beispielsweise mit einer Welle von i in Länge gearbeitet, so lassen sich in jedem Falle geeignete Reflexionsflächen von einigen Metern Länge anordnen. Meistens wird es durch den Einbau entsprechender Wände, die im richtigen Winkel zueinander stehen, ohne Schwierigkeiten möglich sein, den geforderten Strahlungssektor zu erzielen.
  • Um die Kursrichtung eines mit einer derartigen Anlage versehenen Gegenseglers festzulegen, ist es notwendig, neben den_Sendern entsprechende Empfänger anzuordnen. Diese Empfänger können gegeneinander ebenfalls durch Flächen, deren Abmessungen groß zur Wellenlänge sind, abgeschirmt werden, so daß der Backbordempfänger nur Signale, die von der Backbordseite kommen, der Steuerbordeinpfänger nur solche, die von der Steuerbordseite kommen, aufnehmen kann. Hierzu können die gleichen Reflexionsflächen bz«-. Schiftskörperflächen verwendet werden, die für die Sender benutzt werden, so daß der Aufbau sehr einfach wird. Zur Abschirmung zwischen Sender und Empfänger, die auf derselben Schiffsseite angeordnet sind, kann beispielsweise eines der Decks verwendet werden, wobei der Sender oberhalb des Deck und der Empfänger unterhalb desselben angeordnet wird, so daß die Metallteile des Decks als Abschirmfläche dienen.
  • Außer den Backbord- und Steuerbordempfängern kann für die Feststellung des Standortes des Gegenseglers ein weiteres Empfangsgerät mit Richtwirkung hinzugenommen werden. Hierzu kann eine drehbare Empfangsanordnung benutzt werden, die z. B. von der Brücke aus bedient wird. Eine solche Einrichtung entspricht etwa dem heute gebräuchlichen Peilen der Positionslichter des Gegenseglers. Falls sich die Lage des Positionslichtes des Gegenseglers relativ zum eigenen Schiffskörper nicht' ändert, ist bekanntlich Kollisionsgefahr vorhanden, da die beiden Kurse sich schneiden müssen. Als Peilempfänger kann ein schwenkbarer Parabolspiegelernpfänger benutzt werden, der - da die Wellenlänge klein ist - selbst genügend klein und bequem schwenkbar ausgebildet «-erden kann.
  • Der grolle Vorteil der erfindungsgeinällen Einrichtung gegenüber den bekannten Peilempfängern, die mit Rahmen arbeiten, besteht darin, daß ohne weiteres feststellbar ist. aus welcher Richtung die einfallenden Wellen kommen. Bei Rahmenanordnungen sind wegen der Metallmassen des Schiffes Kompensationseinrichtungen notwendig, die eine Verwendung für schnelle Feststellungen, wie sie bei der Navigation erforderlich sind, in Frage stellen. Werden dagegen Sender und Empfänger für sehr kleine Wellenlängen unterhalb io m verwendet, so werden die Anordnungen außerordentlich einfach, da die Sender im wesentlichen aus einer Röhre, einigen kleinen innerhalb oder außerhalb der Röhre angeordneten Schwingungskreisen und aus Richtmitteln (Spiegeln, Schirmwänden) bestehen, die an Bord leicht untergebracht werden können. Derartige Wellen werden auch durch den die Schiffahrt gefährdenden Nebel in ihrer Ausstrahlung nicht behindert, und andererseits wird durch die auf die optische Sicht beschränkte Reichweite sichergestellt, daß nur sich innerhalb der Gefahrenzone befindende Schiffe diese Strahlungen empfangen.
  • Die Verwendung der ultrakurzen Wellen ist nicht auf die Anwendung für die Positionslichter beschränkt. Es können für die verschiedensten Angaben Ultrakurzwellenstrahlungen verwendet werden. So ist es möglich, an Stelle der ein gelbes Licht ausstrahlenden Toplaterne -bzw. an Stelle des weißen Hecklichtes entsprechende Ultrakurzwellen zur Ausstrahlung zu bringen. Für das Toplicht wird dabei ein allseitig strahlender Sender im Punkte T angeordnet, der eine Strahlung T' liefert, während für das Hecklicht ein Sender H innerhalb der Abschirmfläche A angeordnet ist, dessen Strahlung den Sektor H' überstreicht. Der Topsender kann gleichzeitig zur Übermittlung verschiedenster Nachrichten benutzt werden. Dies ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Zum einwandfreien Betrieb ist es notwendig, die vorbeschriebene Einrichtung von der Kommandobrücke aus zu bedienen und zu überwachen. So müssen die von den verschiedenen Seiten des Schiffes aufgenommenen Signale dauernd auf der Kommandobrücke angezeigt werden. Es kann dazu beispielsweise eine Umschalteeinrichtung benutzt werden, die abwechselnd den Backbord-und den Steuerbordempfänger mit einem Lautsprecher verbindet. Befindet sich der Gegensegler im Backbordsektor, sö wird das Backbord seitlich einfallende Signal mit Unterbrechungen im Lautsprecher gehört. Es kann dann die automatische Umschaltvorrichtung außer Betrieb gesetzt werden und beispielsweise durch Druckknöpfe der Steuerbord-oder Backbordempfänger mit dem Lautsprecher verbunden werden, um eine eindeutige Richtungsbestimmung zu erzielen und festzustellen, ob das eigene Fahrzeug gemäß dem Seestraßenrecht den Kurs beibehalten kann oder Ruder zu legen hat. Um ein einwandfreies' Arbeiten der Anlage sicherzustellen, muß eine dauernde Kontrolle der Sende- und Empfangsgeräte erfolgen. Hierzu können besondere Empfänger, die wegen der Kleinheit der Wellen im wesentlichen nur aus einer Röhre bestehen, neben den Sendern angeordnet werden, so daß sie die -Ausstrahlung der Sender kontrollieren und bei, einer Unterbrechung der Ausstrahlung Warnsignale auslösen. Noch einfacher ist es, einen Teil der von den Sendern ausgestrahlten Energie den an Bord befindlichen Empfängern derselben Seite zuzuleiten und so die gleichen Empfänger auszunutzen, die zur Aufnahme der Signale des Gegenseglers dienen. Das Arbeiten der erfindungsgemäßen Einrichtung wird nicht beeinflußt, wenn in dem obenerwähnten Lautsprecher auf der Kommandobrücke dauernd leise Zeichen zu hören sind, die von den eigenen Sendern herrühren und so dem Wachthabenden anzeigen, daß die eigene Anlage noch in Ordnung ist. Fallen die Zeichen aus, so ist dies ein Zeichen dafür, daß entweder die Sende- oder Empfangsapparatur nicht in Ordnung ist. Eine Prüfung der Anlage ist dann in einfacher Weise möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Positionsangabe von Fahrzeugen unter Benutzung elektromagnetischer Strahlungen mit Sender und Empfänger, dadurch gekennzeichnet, daß 'im Bereich der Raumwinkel, die bei den gebräuchlichen Positionslichtern festgelegt sind, den Nebel durchdringende ultrakurze elektrische Wellen (Wellenlänge kleiner als io m) ausgestrahlt werden. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Teile eines Schiffskörpers, die größer als die Wellenlänge sind, als Abschirm- oder Reflexionsflächen verwendet werden. 3. Einrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung des Ortes von Gegenseglern Empfangsanordnungen unter Verwendung derselben Abschirmmittel wie bei den Sendern vorgesehen sind. q.. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung des Ortes von Gegenseglern ein schwenkbarer Parabolspiegelempfänger vorgesehen ist. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontrolle des Arbeitens der eigenen Sender und Empfänger ein besonderer, in das Feld der Sender gebrachter Empfänger verwendet wird. C. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstrahlung der eigenen Sender-von den eigenen Empfängern zwecks gegenseitiger Kontrolle empfangen wird. 7. Einrichtung nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Empfänger wahlweise auf ein Anzeigegerät (Lautsprecher) umschaltbar sind.
DEL74076D 1929-01-24 1929-01-25 Einrichtung zur Positionsangabe von Fahrzeugen Expired DE719699C (de)

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