DE7200010U - - Google Patents
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Description
• « * I
•74 1,ANDAVZPrALX · AM SCHOTZRNHOP \
·? lvdwiqmapbm »»··· nan dbothchb it» ·»« la£9av-*p*i.s
51. Dezember 1971
Va.
National Beryllia Corp., Haskell U.S.A.
"Brücke zur elektrischen Verbindung von Teilen elektro
nischer Schaltkreise"
Die Neuerung bezieht sich auf eine Brücke zur elektrischen
Verbindung zweier Teile eines kleinen elektronischen Schaltkreises.
Insbesondere ist die Neuerung anwendbar auf kleine elektronische Schaltkreise mit auf isolierendem Werkstoff
aufgedruckter oder mit einem vergleichbaren Verfahren aufgebrachter Schaltung. Es ist häufig notwendig, einen
Teil eines solchen Schaltkreises mit einem anderen Teil desselben elektrisch zu verbinden. Wenn solche eine Verbindung
mit einem Metallstreifan oder -draht hergestellt
wird, verzieht oder verbiegt sich ein solcher Streifen oder Draht leicht und kann insbesondere dann deformiert
werden, wenn wiederum mit einem anderen Teil des Schaltkreises eine Verbindung hergestellt wird. Wird ein solcher
Brückendraht oder -streifen andererseits dick und schwer genug gestaltet, um genügend fest zu sein, ent wickelt
er genügend Kapazitanz, um den Schaltkreis im Betrieb zu beeinflussen.
726001030.3 72
Es 1st Aufgabe der Neuerung, eine verbesserte elektrische
Verbindung für derartige kleine elektronische Schaltkreise zu schaffen.
Die Neuerung löst die gestellte Aufgabe durch eine Brücke zur elektrischen Verbindung von Teilen elektronischer
Schaltkreise mit wenigstens zwei in einer Ebene angeordneten getrennten miteinander zu verbindenden Leiterelementen,
die aus einem Streifen isolierenden Plastikmaterials geeigneter Länge zur Verbindung der getrennten Leiterelemente
bestehen, der Jedes der genannten Leiterelemente überlappt und mit einer Schicht aus elektrisch leitendem
Material auf seiner Oberfläche versehen ist, eben solchen Schichten leitenden Materials auf den Enden seiner Unter fläche,
soweit sie die getrennten Leiterelemente des elektrischen Schaltkreises überdecken und schliesslich
Schichten leitenden Materials, die jede Schicht- ihrer Unterfläche mit den entsprechenden Enden der Schicht aus leitendem
Material auf ihrer Oberfläche verbinden.
Der Streifen aus isolierendem Werkstoff kann aus jedem beliebigen Plastikmaterial bestehen, das nicht leitend
ist und in der Lage ist, eine Unterlage für eine haftende, leitende Metallbeschichtung zu bilden. Die meisten Plastikmaterialien
sind nichtleitend, insbesondere wenn sie keinen weitgehenden Anteil an leitenden Füllstoffen enthalten.
Die meisten Plastikmaterialien, soweit sie im wesentlichen frei von Weichmachern sind, können mit Metall beschichtet
werden, obwohl sie eine Vorbehandlung der Oberfläche be nötigen können, um eine haftende Metallschicht aufbringen
zu können. Geeignete Plastikmaterialien, aus denen der Brückenstreifen bestehen kann, können nichtplastifiziertes
Polystyrol, Zelluloseazetat, Zelluloseazetat-Butyrat, Polyamide, Polyester, Polyepoxyharze, Polytetrafluoräthylen,
Polypropylen, Polyäthylen, Phenol-Aldehyd-KondensatIons -
produkte usw. sein. Der die Brücke bildende Streifen wird mit abgerundeten Ecken längs der aufzubringenden Metallschicht
ausgebildet, denn es ist schwierig, Metallschichten längs scharfen Kanten auszubilden.
Die Metallschicht kann aufgebracht werden durch Vakuum metallisierung,
durch chemische Reduktion (die sogenannte nichtelektrische Methode) oder durch Elektroplattieren.
Die letzte Methode erfordert häufig eine vorherige Ausbildung einer dünnen leitenden Schicht durch eine der erstgenannten Verfahren. Verschiedene Vorbehandlungen wurden in
der Technik entwickelt, um die Oberfläche eines Plastik materials zur Aufnahme einer haftenden Metallschicht vorzubereiten,
wobei diese Methode mechanische Behandlungen oder verschiedene chemische Behandlungen beinhalten können, wie
z.B. Sandstrahlen aufrauhen, ätzen, Ausbildung einer dünnen Kohleschicht auf der Oberfläche, oder Bildung öiner auf ge rauhten,
SÄtallaufnahmefS^ificen Oberfläche, durch leichtes
Verformen des Plastikmatc^i^is. Auch können Zwischen schichten
rait nr tallaufnahmefähigem Material, wie z.B.
Lack auf die Plastikoberfläche aufgebracht werden.
Die Stärke der aufgebrachten Metallschicht hängt von der erforderlichen Leitfähigkeit und von ihrer Breite ab. Im
allgemeinen sind Metallschichten von 0,0125 bis 0,1 mm befriedigend. Metalle, die aufgebracht werden können, sind
Silber, Kupfer, Gold, Aluminium, Kadmium, Nickel usw., wobei die Wahl auch von der erforderlichen Leitfähigkeit abhängt. Natürlich können Schichten verschiedener Metalle
aufgebracht werden. Zahlreiche Bäder für das Plattieren von Kupfer, Silber, Gold usw. sind Üblich und bekannt.
In der beigefügten Zeichnung ist die Neuerung in Form von beispielsweisen AusfOhrungsfonnen weiter dargestellt und
anpchliessend beschrieben.
Fig. 1 ist eine Draufsicht - beträchtlich
vergrössert - auf einen Schaltkreis auf einer Keramikbasis,
Fig. 2 ist eine Fig. 1 entsprecnende Draufsicht, jedoch auf einen im wssent -liehen kompletten Schaltkreis mit der
neuerungsgemässen Brücke,
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2,
Flg. 4 ist ein Längsschnitt durch eine leicht modifizierte BrUckenform,
Fig. 5 ist efoi Längsschnitt durch eine «eitare
aodifisierts Brüekenfors» und
Fig. 6 ist schliesslich eine perspektivische Ansicht eines Srundmaterials zur Aus -bildung der BrUckenstreifen für die
gleichzeitige Metallisierung einer Reihe von Brücken.
Der elektronische Schaltkreis nach Fig. 1 weist eine metallisierte Oberfläche 10 zur Herstellung einer Verbindung zur
Basis; die metallisierte Oberflächen 11 und 12 zur Ausbil -dung von Verbindungen zu den Emitter und eine metallisierte
Oberfläche 13 zur Verbindung mit dem Kollektor einer Halb -leiteranordnung 20 (Fig. 2) auf. Die beiden alt dem Emitter
In Verbindung stehenden Schichten 11 und 12 sind durch die
Brücke 30 verbunden.
ί t * *% ψ y
Die Brücke JO weist eine durchgehende Beschichtung 3I
von Metall auf, die sich zur linken Seite am Ende 32 (wie in Fig. 3 gezeigt) über das Ende 32 hinaus und über
die Fläche 33 um das Ende 34 und nach innen unten Jenseits
der Kante 3^ (wie gezeigt) erstreckt.
Die Unterlage unter der leitenden Metallschicht 3I soll
möglichst wenig scharfe Kanten aufweisen. Statt sich über das Ende 3*2 hinaus nach unten zu erstrecken^ kann sich die
metallisierte Schxcht auf seitlich in den Endbereichen der Brücke nach unten erstrecken. Die Brücke 30 weist an
ihrer Unterfläche keine leitende Schicht direkt über der Fläche I3 auf, so dass sie in der Praxis auf dieser auf liegen
kann. Leitungen 36 und 37 sind zwischen der leitenden Schicht 31 der Brücke 30 und der Halbleiteranordnung 20,
Leitungen 38, 39, 40' zwischen letzterer und der Fläche 10 angeordnet. Die Zahl der Verbindungen zwischen der Halb leiteranordnung
20 und der Grundplatte und/oder der Brücke hängt von der Art der Anordnung 20 ab, die Anwendung findet,
wobei diese an die leitende Schicht 3I in der üblichen Weise
durch Schweissen oder Löten angeschlossen werden kann, ebenso die leitende Schicht 31 an der Unterfläche der Brücke 30
an den entsprechenden Schichten 11 und 12.
Um einen Eindruck von den Abmessungen der Brücke und der übrigen Teile zu geben, sei erwähnt, dass ein typischer
Schaltkreis wie in der Zeichnung dargestellt, ungefähr 4,5 bis 6,5 mm Durchmesser haben kann, die Brücke 30" kann
ungefähr 0,25 mm hoch sein und ungefähr 3 mm lang. Wenn eine bekannte Metallbrücke angewendet werden würde, müsste
diese in ihrer Mitte mindestens 0,5 mm hoch sein. Da die
Brücke nach der Neuerung feste Dimensionen hat (und dementsprechend eine feste Kapazitunz)*sind die zu bildenden
Schaltkreise leiohter einzustellen, da die Verbindungen
von einem Schaltkreis zum anderen feststehen. Es gibt keine Möglichkeit der Veränderung der Leitung 31 und
deren Werte der Brücke 30, etwa durch den bei Befestigung
der Leitungen 36 und 37 angelegten Druck:.
Wie in Fig. 4 dargestellt, kann sich die obere Schicht 31
von leitendem Material auch um die Seiten eines Plastik Streifens 30, ebenso wie oder statt um dessen Enden er strecken.
Schiiessiich kann die Fläche 35 de' · Brücke 30"
nach oben gewölbt entsprechend der Darstellung in Fig. 5 ausgebildet sein.
Wie schon gesagt, sind die Brücken nach der Neuerung häufig ziemlich klein und es ist dementsprechend günstig,
eine gewisse Zahl solcher Brücken gleichseitig herzu stellen.
Fig. 6 zeigt eine Unterlage 50, die für das Metallisieren vorbereitet wurde, um eine Serie von Brücken
30-I- 30-2, 30-3, 30-4, 3O-5 und 30-6 herzustellen. Wenn
dieses Teil nach Fig. 6 in einzelne Brücken zerschnitten wird, erfolgt das Schneiden so, dass die Metallschicht 3I
jeweils von der Unterseite der Brücke getrennt wird.
Nach dem Metallisieren wird die Unterlage längs den Bereichen 52 geschnitten, um die einzelnen Brücken zu schaffen.
Das folgende Beispiel stellt dar, wie eine Brücke metallisiert
wird: Ein Brückenstreifen wie in den Fig. 1-5
bei 30 oder 30" gezeigt, wird aus Polytetrafluoräthylen
über einen Umgiessverformungsprozess ausgebildet. Eine Natrium-Naphthalin-Verbindung wird nach der Scott et al Methode
(j.Am.Chem.Soc. 58, 2442 (1936)) durch Einbringen von 32 Gramm metallisches Natrium in ?ona kleiner Würfel
in eine Mischung von 128 Gramm Naphthalin und einen Liter Tetrahydrofuran und Umrühren bis zur Ausbildung einer
Schwarzfärbung der Mischung vorbereitet. Der Brücken streifen wird nach Reinigung, Aufrauhen durch Dempfaufblasen
mit Alum iniuinoxydpar tike In In Wasser, Spülung und
,1 —
Trocknung in die Natiium-Naphthalin-Lösung für ungefähr
15 Minuten bei 10° C eingebracht. Nach Waschen mit Azeton hat die Brücke eine dunkelbraune bis schwarze Einfärbung.
Der Brückenst.reifen wird in eine sensibilisiereide Lösung
mit 5 Gramm pro Liter Zinnchlorid und 40 ml/1 konzentrierter Salzsäure eingebracht. Nach Spülen mit Wasser wird
der Teil der Brücke, der metallfrei sein soll, abgedeckt land die Brücke wird in ein wässriges Aktivierbad einge bracht,
das 2,5 m/l einer 2%-igen Lösung von Palladiumchlorid
und 1 al/1 Salzsäure enthält. Die Brücke wird dann gespült und in ein Kupferplattierbad eingebracht,
wie z.B. ein Bad mit 5 Gramm Kupfersulfat, 25 Gramm Kalziumnatriumtartrat, 7 Gramm Natriumhydroxyd und 10 ml
Formaldehyd (37#) pro Liter, zur Ausbildung einer Kupferschicht
auf dem Teil ihrer Oberfläche, die nicht mit der Abdeckschicht versehen ist.
Claims (4)
1.) Brücke zur elektrischen Verbindung von Teilen elektronischer Schaltkreise mit wenigstens zwei in einer
Ebene angeordneten getrennten Leiterelementen, die zu verbinden sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem
Streifen (50) isolierenden Plastilanaterials geeigneter Länge zur Verbindung der getrennten Leiterelemente (11,12)
besteht, der ,ledes der genannten Leiterelemente (Ij., 12)
überlappt und mit einer Schicht (Jl) aus elektrisch leitendem Material auf seiner Oberfläche versehen ist, eben solchen
Schichten (32,32O leitenden Materials auf den Enden
seines· Unterfläche, soweit sie die getrennten Leiterelemente (11,12) des elektrischen Schaltkreises überdecken und
schliesslich Schichten leitenden Materials, die jede Schicht (32,34) ihrer Unterfläche mit den *?:.tspreübenden Enden der
Schicht (31) aus leitendem Material auf ihrer Oberfläche verbinden»
2.) Brücke nach Anspruch 1, dadvrch gekennzeichnet,
dass der Streifen (30) aus isolierendem Plastikmaterial abgerundete Enden unter den Schichten leitenden Materials aufweist.
3.) Brücke nach Anspruch 1 zur elektrischen Verbindung von Teilen elektronischer Schaltkreise mit zwei in
einer Ebene angeordneten getrennten Lejterelemente und
einer dritten, zwischen diese ragenden, als Leiterelemente dienenden elektrisch leitenden Schicht, die gegenüber den
beiden erstgenannten elektrisch isoliert ists dadurch ge kennzeichnet,
dass sie aus ainem Streifen (30) isolierenden Plastikmaterials geeigneter Länge unter Verbindung der
getrennten Leiterelemente (11^12) besteht, der jedes der
genannten Leiterelemente (11,12) überlappt und mit einer Schicht (31) aus elektrisch leitendem Material auf seiner
• » f · * c a .
» ι ■
Oberfläche versehen ist, ebensolchen Sehie en
leitenden Materials auf den Enden seiner Unterfläche, soweit sie die Leiterelemente (11,12) des elektronischen
Schaltkreises überdecken und schliessiich /Schichten
leitenden Materials, die jede Schicht (52,54) ihrer Unterfläche
mit den entsprechenden Enden der Schicht (31) aus leitendem Material auf ihrer Oberfläche verbinden, wobei
weiterhin der Streifen (JO) an seiner Unterfläche, soweit
diese das dritte Leiterelement (13) überbrückt, frei von
einer elektrisch leitenden Beschichtung ist.
4.) Brücke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie ein als Anschluss der Basis eines elektronischen Schaltkreises dienendes Leiterelement (11) mit einem als
Anschluss des Kollektors dienenden Leiterelement (12) unter überbrückung eines als Anschluss für den Emitter
ausgebildeten Leitereleraentes (13) verbindet«
5=) Brücke nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
dass sie zwei als Eraitteranschlüsse einer elektronischen
Schaltung dienende Leiterelemente (11,12) miteinander verbindet.
720601038.3.72
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US10358571A | 1971-01-04 | 1971-01-04 |
Publications (1)
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Family
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| DE7200010U Expired DE7200010U (de) | 1971-01-04 | 1972-01-31 |
Country Status (3)
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| FR (1) | FR2121120A5 (de) |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE19918746A1 (de) * | 1999-04-24 | 2000-10-26 | Diehl Ako Stiftung Gmbh & Co | Lötbrücke |
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1971
- 1971-12-30 FR FR7147453A patent/FR2121120A5/fr not_active Expired
- 1971-12-30 NL NL7118149A patent/NL7118149A/xx unknown
-
1972
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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